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Kolumne

Wängi und Gomorra

Der Wängemer Polizeiposten steht vor dem Aus. Nistet sich nun die Mafia im Hinterthurgau ein? Oder war's umgekehrt? Jedenfalls müssen keine Pferde dran glauben.
Olaf Kühne
Olaf Kühne

Olaf Kühne

Das Aufatmen in Kalabrien war bis in den Hinterthurgau zu hören. Der Polizeiposten in Wängi schliesst. Bald vorbei sind also die Zeiten, in denen sich die honoren Herren von der ’Ndrangheta (schreibt man tatsächlich so, aber fragen Sie bitte nicht, wie man’s ausspricht) nicht hierher getrauten. Um – jetzt wirklich einfach nur so als frei erfundenes Beispiel – im Hinterzimmer eines gemütlichen Landgasthofes Zwangsprostitution, Waffenhandel, Drogenschmuggel und Geldwäsche zu organisieren.

Oder was man als Mafioso halt sonst noch so treibt. Bis anhin war solch verbrecherisches Treiben undenkbar. Betrieb doch die Kantonspolizei Thurgau nur 150 Meter entfernt vom für unser Beispiel erfundenen Gasthof einen Posten. Wegen Sicherheit und so. Wird Wängi nun nach der Polizeipostenschliessung bald in einer Reihe mit Sodom und Gomorra genannt? Man weiss es nicht. Wenigstens braucht Gemeindepräsident Thomas Goldinger nicht zu befürchten, bald neben einem Pferdekopf aufzuwachen. Nicht, weil sich die Mafia künftig nicht in die Ostschweiz trauen würde. Aber Pferde sind im Kanton Thurgau super gut geschützt. Also so richtig.

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