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Wahlkampf: Die CVP Thurgau fährt mit der Solarbar vor

Die Partei wirbt mit dem Anhänger, der mit einer Solaranlage ausgerüstet ist, für sorgsamen Umgang mit Energie.
Kurt Peter
Fabian Brühwiler, Beat Curau und Paul Rutishauser stellen in Weinfelden die Solarbar der CVP Thurgau vor. (Bild: Kurt Peter)

Fabian Brühwiler, Beat Curau und Paul Rutishauser stellen in Weinfelden die Solarbar der CVP Thurgau vor. (Bild: Kurt Peter)

Parteipräsident Paul Rutishauser spricht an einer Medienkonferenz von einem «20-jährigen Einsatz der CVP für den sorgsamen Umgang mit der Energie, die mit der Innotour im Jahr 1999 den Anfang nahm». Für die Wahlen 2019 und 2020 wollte die Partei ein Projekt lancieren, das langfristig genutzt werden kann. Ferner sollte es auch energieneutral sein, beziehungsweise erneuerbare Energie nutzen.

Deshalb habe man die Idee einer Solarbar in Betracht gezogen. «Die grösste Herausforderung war, diese mobil zu gestalten. Mit einem Occasionsanhänger fanden wir die Lösung», sagt Rutishauser.
Projektleiter Beat Curau erklärt das Projekt im Detail.

Die Solarbar bestehe aus einem acht Meter langen ehemaligen Verkaufsanhänger. Die Hälfte der Fläche sei mit einer Getränkekühlung versehen, die andere diene als Ablage für diverse Geräte. Die Bar selbst ist sieben Meter lang und die Beleuchtung mit modernster Technologie ausgestattet. «Da die Solarbar mobil ist, kann auf den umständlichen Auf- und Abbau verzichtet werden», sagt Curau.

Die Solarbar der CVP Thurgau geschlossen mit Beschriftung. (Bild: PD)

Die Solarbar der CVP Thurgau geschlossen mit Beschriftung. (Bild: PD)

Dach und Wände sind mit Solarpanels ausgestattet, die zusammen 4500 kWh Strom produzieren. «Das entspricht dem Verbrauch eines durchschnittlichen Schweizer Haushalts», erklärt Curau. Damit werde so viel Strom produziert, wie die Solarbar über das ganze Jahr verbrauche. Die täglichen Mietkosten belaufen sich auf 500 Franken; gemeinnützige Vereine erhalten einen Rabatt.

Vielfältiger Einsatz möglich

Die Bar wurde technisch von der MBRsolar AG in Wängi ausgestattet. Geschäftsführer Fabian Brühweiler geht auf die technischen Details ein. Die Energie für Kühlung, Licht und Musik für einen Anlass werde über das Jahr gesehen mit Hilfe der Solaranlage selbst produziert. Damit das Potenzial genutzt werden könne, verfüge die Solarbar über einen Netzanschluss. «Die Energie wird am Ruheplatz in Weinfelden ins Netz eingespeist.» Für das Elektrizitätswerk habe der mobile Charakter eine grosse Herausforderung dargestellt. Eine Anfrage für die Bewilligungspraxis sei beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat gestellt worden.

Die Solarbar während ihres ersten Einsatzes auf dem Marktplatz in Weinfelden. (Bild: PD)

Die Solarbar während ihres ersten Einsatzes auf dem Marktplatz in Weinfelden. (Bild: PD)

«Die Kosten für die Solarbar liegen zwischen 30000 und 35000 Franken, die Hälfte ist finanziert», sagt Beat Curau. Die CVP Thurgau sucht weitere Sponsoren und Interessenten für den Einsatz – etwa an Messen, Festivals oder anderen Veranstaltungen. Beat Curau: «Jede Vermietung ist ein sichtbares Zeichen, dass wir alle sorgsam mit der Ressource Energie umgehen sollten.»

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