Wängemer Kirchen senden ein Zeichen der Hoffnung

Am Karsamstag brannten im Gemeindegebiet Wängi zehn Osterfeuer – ein Projekt beider Wängemer Kirchen.

Maya Heizmann
Drucken
Teilen
Die Leiterin der katholischen Kirchgemeinde, Gabi Suhner, und der evangelische Pfarrer Lukas Weinhold mit den Osterkerzen.

Die Leiterin der katholischen Kirchgemeinde, Gabi Suhner, und der evangelische Pfarrer Lukas Weinhold mit den Osterkerzen.

(Bild: Maya Heizmann)

Um 20.45 Uhr lodern helle Flammen in einer Feuerschale auf dem Friedhof zwischen den beiden Kirchen. Die Leiterin der katholischen Kirchgemeinde, Gabi Suhner, und Lukas Weinhold, Pfarrer der evangelischen Kirchgemeinde, zünden am Samstagabend ihre Osterkerzen an, um sie danach in ihren Kirchen aufzustellen.

Da infolge der Coronakrise alle kirchlichen Veranstaltungen ausfallen, sollte durch beide Kirchen auf eine besondere Art der ganzen Bevölkerung ein Osterzeichen gesendet und somit auch Hoffnung erzeugt werden. So läuten um 21 Uhr die Glocken beider Kirchen, die dieses Zeichen weit über Wängi hinaus tragen. Die beiden hell beleuchteten Kirchtürme symbolisieren die Osterkerzen. Es ist eine spezielle Atmosphäre als rund um Wängi, von Krillberg, Obertuttwil, vom Dorfkern über Lachen, Schönenberg, Sonnenhof bis Buch zehn Osterfeuer zu sehen sind.

«Es war schön, dass alle Landbesitzer und Institutionen, die angefragt wurden, von dem ökumenischen Projekt begeistert waren und ihre Zusagen gaben», sagten die Organisatoren Gregor Stutz und Beat Krähemann. Die Vorschriften des Bundes mussten eingehalten werden, etwa keine Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen sowie die Abstandsregel. Diese eindrückliche Osterfeier der Zusammengehörigkeit wird der Bevölkerung in guter Erinnerung bleiben.