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Interview

Vor der Frauenfelder Herbstmesse: «Wir wollen die beerdigte Martini-Mäss nicht einfach kopieren»

Die letzten Vorbereitungen laufen für die erste Frauenfelder Herbstmesse in der Konvikthalle vom 26. und 27. Oktober. Messeleiterin Bettina Meile erzählt, was die Besucher erwarten dürfen und wie viel Geist der altehrwürdigen Martini-Mäss in ihr Konzept eingeflossen ist.
Samuel Koch
An der letzten Martini-Mäss in der Rüegerholzhalle. (Bild: Donato Caspari, 2016)

An der letzten Martini-Mäss in der Rüegerholzhalle. (Bild: Donato Caspari, 2016)

Sind Sie bereit für Ihr erstes Mal?

Bettina Meile: Ja, für die erste Frauenfelder Herbstmesse ist alles aufgegleist.

Für die Premiere benötigte es mehrere Anläufe, die letzten zwei Jahre musste die Messe verschoben werden.

Leider ja. Damals war die Zeit für eine gute, seriöse Organisation nach dem Ende der Martini-Mäss einfach zu kurz.

Bettina Meile, Leiterin Herbstmesse. (Bild: Stefan Hilzinger)

Bettina Meile, Leiterin Herbstmesse. (Bild: Stefan Hilzinger)

Und für dieses Jahr stimmt der Zeitplan?

Wir sind auf Kurs und werden die Türen der Konvikthalle am Samstag, 26. Oktober, pünktlich um 10 Uhr öffnen.

Auf Ihrer Internetseite fehlt noch die Ausstellerliste.

Machen Sie sich keine Sorgen! Bis auf einen oder zwei der insgesamt 21 Plätze sind alle vermietet. Wir werden die komplette Ausstellerliste nächste Woche veröffentlichen.

Sie engagierten sich lange im Vorstand der beerdigten Martini-Mäss. Glauben Sie immer noch ans Potenzial von Erlebnismessen?

Ja klar. Immer wieder diskutieren alle über das Messesterben und darüber, dass nur die Olma oder die Wega überleben. Es zeigt sich aber ganz klar, dass Messen auch in Frauenfeld funktionieren können. Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass an Messen Produkte verkauft werden können. Viel eher geht es darum, Kontakte zu knüpfen.

Was übernimmt die Herbstmesse von der Martini-Mäss?

Fast nichts, einzig vielleicht die Kontakte zu Ausstellern. Und die Ansprache der Messeleitung, die aber eigentlich dazugehört. Ich werde an der Herbstmesse sicher meine eigenen Worte finden. (lacht) Wir wollen die Martini-Mäss nicht einfach kopieren, sondern es mit einem neuen Konzept versuchen.

Was also dürfen die Besucherinnen und Besucher erwarten?

Wir bieten eine gute Mischung von regional verankerten Ausstellern und betreiben dazu ein kleines Restaurant drinnen und einen Barbeque-Wagen vor der Halle. Zudem haben wir noch zwei, drei Überraschungen im Ärmel. Dafür müssen die Leute aber bei uns vorbeikommen.

Was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile der Konvikthalle gegenüber der Rüegerholzhalle?

Sicher die zentrale Lage mitten in der Stadt. Die Halle ist zwar überschaubar, dafür aber heimelig und familiär. Wir streben als Messeleiter lieber eine volle Halle an als eine halb leere. Dazu kommt, dass am Samstag direkt neben der Konvikthalle der Wochenmarkt stattfindet.

Inwiefern spürt die Herbstmesse die Unterstützung der Stadt?

Bisher haben wir von der Stadt nichts gehört. Dafür hilft uns der Hallenwart, wo es nur geht. Zudem stellt uns der Kanton die Parkplätze vor der Halle zur Verfügung.

Wie können Sie vom stressigen Alltag abschalten?

Ganz einfach, da helfen mir mein toller Partner oder unser Hund.

Herbstmesse Frauenfeld Sa/So, 26./27.10., 10-18Uhr, Konvikthalle, Promenadenstrasse 14, Frauenfeld. www.herbstmesse-frauenfeld.ch

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