Vor der Eichenpflanzung laufen die Stars des nächstjährigen Open Air Frauenfeld am Radio

Die Allee in der Grossen Allmend vom Open-Air-Gelände Richtung Auenwald wächst. Am Dienstag haben die Festivalmacher die Bäume Nummer 43 bis 47 gepflanzt. Es gibt bereits erste Begehrlichkeiten zum OAF-Programm 2019.

Mathias Frei
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Schaufeln bei der Eichenpflanzung, was geht: Open-Air-Geschäftsführer René Götz, Open-Air-Bauchef Jörg Müller und Wolfgang Sahli, VR-Präsident der OAF-Veranstalterfirma. (Bild: Mathias Frei)

Schaufeln bei der Eichenpflanzung, was geht: Open-Air-Geschäftsführer René Götz, Open-Air-Bauchef Jörg Müller und Wolfgang Sahli, VR-Präsident der OAF-Veranstalterfirma. (Bild: Mathias Frei)

Am Dienstagvormittag liefen innert kurzer Zeit Songs von zwei Musikern am Radio, die aller Voraussicht nach nächstes Jahr auf der Grossen Allmend am Open Air Frauenfeld (OAF) zu sehen sind. OAF-Geschäftsführer René Götz und Wolfgang Sahli, VR-Präsident der Veranstalterfirma, hatten vor der zur Tradition gewordenen Baumpflanzung noch Zeit für einen Kaffee in einem Restaurant. Und da lief eben Hip-Hop im Radio. Götz verrät zwar nicht, welcher Sender es war. Dafür packt er mit an bei der Pflanzung des 47. Baumes. Sahli und OAF-Bauchef Jörg Müller tun auch mit. Sahli meint aber nach einigen Schaufeln, den Rest könne man mit dem Traktor machen.

Eine Allee so nachhaltig wie das Open Air

Immer im Herbst, mittlerweile im zehnten Jahr, treffen sich die Festivalmacher mit Behördenvertretern sowie Verantwortlichen vom Waffenplatz und der Armasuisse zur abschliessenden Manöverkritik. Zum achten Mal findet vor dieser Sitzung die Baumpflanzung statt. «Das ist so nachhaltig wie das Open Air», lobt Joggi Rieder, Ökologieberater von Armasuisse. Die Idee dahinter ist es, eine Allee zu schaffen von der Rennbahn bis zum Auenwald. Stiel- und Traubeneichen wechseln sich seither ab.

«Die meisten Eichen kommen recht gut.»

Und dann gibt Rieder noch das Feedback eines unbekannten 18-jährigen OAF-Besuchers weiter. Die Preise seien für ein Open Air ganz okay, das mit dem Abfall sei sinnvoll. Und nächstes Jahr müssten Post Malone, Kevin Gates und Future unbedingt auf der Bühne stehen. René Götz nimmt die Namen schmunzelnd zur Kenntnis.