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Interview

Frauenfelder SRF-Kommentator Dani Kern im persönlichen Interview

Ihm fehlt die Zeit für heimliche Hobbys. Zu Hause beseitigt er Blindschleichen. Er liebt Thurgauer Erdbeeren.
Ines Biedenkapp
SRF-Sportkommentator und Fussballer Daniel Kern auf dem Sportplatz der Kleinen Allmend in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

SRF-Sportkommentator und Fussballer Daniel Kern auf dem Sportplatz der Kleinen Allmend in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Warum wohnen Sie in Frauenfeld und nirgendwo anders?

Weil ich da geboren bin, von hier komme, es schön ist und ich hier meine Familie und Freunde habe.

Wenn Sie den Thurgau verlassen müssten, wohin würden Sie ziehen?

Nach Florida, Cape Coral. Da war ich vor drei Jahren mit meiner Familie in den Ferien. Das würde mir sehr gefallen.

Was sollte man im Thurgau im Sommer unbedingt machen?

Thurgauer Erdbeeren essen. Es gibt nix Besseres.

Was machen Sie, um gesund zu bleiben?

Sport im richtigen Masse.

Haben Sie ein Morgenritual?

Das ist immer ziemlich gleich: Aufstehen, Kaffee rauslassen, Brötchen für meine Kinder streichen und die «Thurgauer Zeitung» lesen.

Können Sie kochen?

Ich kann kochen, aber die ganz aufwendigen Gerichte überlasse ich doch lieber meiner Frau. Aber einen selbstgemachten Hackbraten krieg ich schon hin.

Ihr Restaurant-Tipp lautet …

Frauenfeld hat verschiedene gute Restaurants mit bürgerlicher Küche zu bieten. Ich probiere gerne Neues aus.

Bratwurst mit oder ohne Senf?

Oh, ich bin gar kein Bratwurst-Fan. Am liebsten mit Zwiebelsauce, dann geht’s noch. Wenn es eine Wurst vom Grill sein muss, dann mit viel Senf. Schande über mich.

Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?

Alles mit Pommes frites.

Was haben Sie zuletzt in Konstanz eingekauft?

Ganz viel Katzenfutter.

Und was in einem Thurgauer Laden?

Gemües’ vom Buurehof.

Die beste App auf Ihrem Handy?

Alle Nachrichten-Apps.

Mit welchem Vornamen würden Sie neu ins Leben starten wollen?

Eventuell mit dem Vornamen meines Sohnes: Noah. Ich bin aber ganz zufrieden mit Dani.

Erzählen Sie uns von Ihrem Haustier? Warum ist es so besonders?

Wir haben drei Katzen. Die eine bringt immer Blindschleichen heim und ich bin der einzige, der sie anfassen kann. Daher bin ich immer dafür zuständig, solche Viecher zu entfernen – ob tot oder lebendig.

Was ist Ihr gefühltes Alter?

Dani Kern spielt in seiner Freizeit selbst gerne Fussball. (Bild: Donato Caspari)

Dani Kern spielt in seiner Freizeit selbst gerne Fussball. (Bild: Donato Caspari)

Das kommt darauf an. Ein Tag nach einem Senioren-Fussball-Match mindestens zehn Jahre älter, weil ich am nächsten Tag jeden Knochen spüre. Sonst eher sogar etwas jünger.

Worüber kann man mit Ihnen nicht reden?

Ich glaube mit mir kann man über alles reden.

Lügen Sie manchmal? Bei welchen Gelegenheiten?

Wenn man Kinder hat, muss man manchmal nicht lügen, sondern die Wahrheit ein wenig geradebiegen. So, dass es erzieherisch sinnvoll ist.

Wonach schmeckt Glück?

Wenn ich nachts heimkomme, die Kinder schlafen, ich nochmals in das Zimmer gehe und ich ihnen über den Kopf streicheln kann. Dann ist das für mich Glück.

Was schätzen Sie an Ihrer Partnerin besonders?

Dass sie es so lange mit mir ausgehalten hat. Ihre Flexibilität, ihre Eigenständigkeit, ihr Lächeln, ihre Kochkünste und auch ihre Management-Fähigkeiten. Ich bin ja viel weg und da muss sie einiges organisieren.

Mit welchem Menschen würden Sie gerne einmal einen Tag lang tauschen?

Mit einem Zirkusclown. Menschen zum Lachen bringen und in glückliche Kinderaugen schauen – das wäre o. k!

Was steht auf Ihrem Nachtisch?

Nur der Radiowecker.

Mit wem würden Sie gerne eine Flasche Wein trinken?

Mit dem neuen Trainer von Borussia Dortmund, Lucien Favre. Einfach, weil ich mit ihm ganz sicher perfekt über Fussball sinnieren könnte.

In welchem Job wären Sie eine Fehlbesetzung?

Alles, bei dem man handwerkliches Geschick braucht.

Was möchten Sie unter allen Umständen in diesem Leben noch machen?

Eine Australien-Reise würde noch anstehen.

Wann haben Sie zuletzt ein Open-Air-Konzert besucht?

Das ist sicher in der Altstadt von Schaffhausen gewesen. Aber das ist schon zwei Jahre her. Das letzte Konzert wäre einfacher gewesen. Das war Hans Zimmer im Hallenstadion.

Wie lautet der Filmtitel Ihres Lebens?

Der Rastlose …

Wer soll Ihre Rolle spielen?

Kevin Costner (lacht) – wir gleichen uns doch so sehr …

Ihre Kinder machen Sie glücklich, wenn …

… sie nicht gerade streiten. Sonst eigentlich immer.

Sie sind kein Vegetarier, weil …

… ich sehr gern Fleisch esse und es für mich ein Genuss ist.

Was finden Sie an sich gut?

Dass ich ein geselliger Typ bin, einen gesunden Humor habe und mich selbst nicht zu ernst nehme.

Sportmoderatur und Fussballer Daniel Kern (Bild: Donato Caspari)

Sportmoderatur und Fussballer Daniel Kern (Bild: Donato Caspari)

Was würde Ihre Mutter über Sie sagen?

Wahrscheinlich hätte sie nie gedacht, dass ich es Mal so weit bringen werde. Ich glaube sie würde schon stolz sein. Nicht nur beruflich, sondern auch familiär, dass es so funktioniert.

Ruhig einschlafen können Sie, wenn …

… mich meine Kinder schlafen lassen.

Was ist Ihr heimliches Hobby?

Hab’ ich gar keines, für heimliche Hobbys fehlt mir die Zeit.

Wenn Geld kein Problem wäre, würden Sie sich welches Auto kaufen?

Ein simples Cabriolet für Fahrtwind im Haar. Aber ich bin kein grosser Auto-Fan.

Was soll auf Ihrem Grabstein stehen?

Um Himmels willen! Meine Asche darf gerne hinten bei den Bäumen auf dem Sportplatz der Kleinen Allmend verstreut werden.

Zur Person

Dani Kern ist verheiratet und hat zwei Kinder. Ende Juni feiert der gebürtige Frauenfelder seinen 49. Geburtstag. Seine Leidenschaft ist Fussball, daher war es immer sein Traum, Sportkommentator zu werden. Seit 1999 arbeitet er beim SRF. In Russland wird er 25 Flüge absolvieren, um von den 16 Fussballspielen berichten zu können.

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