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Frauenfeld: Vier Jungstörche heisst viel Glück für das Brauhaus

Am Dienstagnachmittag stand die Feuerwehr beim Brauhaus Sternen im Einsatz. Zum Glück brannte es aber nicht. Vielmehr fand die Beringung der jungen Störche statt. Sie haben ihr Nest auf dem Brauereikamin.
Andreas Taverner
In 25 Metern Höhe: die vier Jungstörche in ihrem Nest auf dem Kamin der ehemaligen Actienbrauerei. (Bild: Andreas Taverner)

In 25 Metern Höhe: die vier Jungstörche in ihrem Nest auf dem Kamin der ehemaligen Actienbrauerei. (Bild: Andreas Taverner)

Auf dem alten Kamin der ehemaligen Actienbrauerei beim Brauhaus Sternen hat ein Spezialist am Dienstagnachmittag mehrere Jungstörche beringt. Mithilfe der Feuerwehr Frauenfeld und ihrer Autodrehleiter wurde die Aktion möglich. Vergangenes Jahr waren es drei Jungstörche. Dass heuer vier Junge auf dem Kamin von ihren Eltern aufgezogen werden, führt Brauhaus-Geschäftsführer Stefan Mühlemann auf die gute Luft zurück. «Die Bierluft bekommt den Störchen», meint er. Deshalb gibt es seit 2017 das Amber-Bier Adebar. «Für jede verkaufte Flasche spenden wir zehn Rappen», erklärt Mühlemann das Engagement für die Brauhaus-Störche.

Drei Jungstörche werden auf dem Kamin in 25 Metern Höhe beringt. (Bild: Andreas Taverner)

Drei Jungstörche werden auf dem Kamin in 25 Metern Höhe beringt. (Bild: Andreas Taverner)

Wie Storchspezialist Daniel Schedler aus Basadingen sagt, sind die vier gesunden Jungstörche eine Sensation. Dass es nächstes Jahr fünf sein könnten, ist nach Schedler unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. In 25 Meter Höhe werden die ersten drei Störche beringt, nachdem Schedler einen Jutesack über sie gelegt hat. Er muss aufpassen, dass er den Dreien nichts einklemmt. Dreimal Klicken – und fertig ist die Prozedur auf dem Kamin. Der vierte Storch darf in den Armen von Schedler und mit einem Käppchen auf dem Gesicht auf den Boden. Hier demonstriert er den Anwesenden nochmals das Vorgehen und beantwortet Fragen. «Nein, die erwachsenen Störche haben kein Problem damit, dass ihre Jungen von Menschen berührt wurden», beantwortet er eine der gestellten Fragen.

Spezialist Daniel Schedler beim Beringen eines Storchs. (Bild: Andreas Taverner)

Spezialist Daniel Schedler beim Beringen eines Storchs. (Bild: Andreas Taverner)

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