Mitfiebern und Fachsimpeln: Diese Promis erlebten den MXGP bei Frauenfeld vom VIP-Bereich aus

Fanatische Motocross-Fans fand man am vergangenen Wochenende nicht nur auf den Zuschauertribünen, sondern auch im VIP-Bereich. Die Promis waren begeistert.

Ralf Rüthemann
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(Bild: Donato Caspari)
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«Moment kurz, ich muss jetzt zuschauen.» Hansjörg Walter ist voll fokussiert auf das Geschehen auf der Rennstrecke am Motocross-Grand-Prix (MXGP) of Switzerland. Als Vize-Verwaltungsratspräsident der Zucker AG Schweiz war er dafür mitverantwortlich, dass das Areal in Gachnang zum dritten Mal in eine Motocross-Rennstrecke verwandelt wurde.

Doch er nimmt nicht nur aus geschäftlichen Gründen am Anlass teil: «Schauen Sie, wie schnell sich das Feld bereits verteilt hat», sagt der ehemalige SVP-Nationalrat. Walter ist begeistert. Er habe schon immer eine Affinität für den Motorradsport gehabt. «Im Militär führte ich einen Motorfahrzeug-Zug, in dem ein paar Motocrossfahrer darunter waren.» So sei er darauf aufmerksam geworden. «Ich schätze hier am Motocross Frauenfeld aber auch das Gesellschaftliche.»

Hansjörg Walter, Ex-Nationalrat und Vize-Verwaltungsratspräsident der Schweizer Zucker AG Schweiz, und SVP-Nationalrat Walter Wobmann. (Bild: Donato Caspari)

Hansjörg Walter, Ex-Nationalrat und Vize-Verwaltungsratspräsident der Schweizer Zucker AG Schweiz, und SVP-Nationalrat Walter Wobmann. (Bild: Donato Caspari)

Nationalrat fuhr früher selber Motocross

Walter kennt viele der anderen VIPs, so zum Beispiel den SVP-Nationalrat Walter Wobmann. «Sehen Sie, wie friedlich dieser Anlass abläuft», sagt Wobmann. Von 16 bis 18 fuhr er selber auch Motocross und andere Motorradrennen.

Doch dann habe er sich für den Beruf und gegen den Sport entschieden. Seit 2007 ist er Präsident der FMS (Föderation der Motorradfahrer der Schweiz). Er pflege stets regen Kontakt mit den Funktionären der internationalen Motorradsport-Verbänden, so auch im Vorfeld des MXGP Frauenfeld. «Und das als SVPler», sagt Wobmann.

Gegen das Rundstreckenverbot

Nationalratspräsident Dominique De Buman wollte sich das Spektakel ebenfalls nicht entgehen lassen. «Ich bin Strassentöff-Fahrer und freue mich riesig, dass es solche Anlässe wie diesen hier gibt.» Für ihn sei es von höchstem Interesse, dass der MXGP Frauenfeld weitergeführt wird. «Das Knowhow ist vorhanden und wir haben gute Fahrer auf allen Ebenen. Denen muss man in der Schweiz etwas bieten können», sagt De Buman. «Es tut mir weh, zu wissen, dass dieser Event gefährdet ist.»

Nationalratspräsident Dominique De Buman (CVP) bezeichnet sich selber als grossen Motocross-Fan. (Bild: Donato Caspari)

Nationalratspräsident Dominique De Buman (CVP) bezeichnet sich selber als grossen Motocross-Fan. (Bild: Donato Caspari)

Er sei auch dafür, dass das Rundstreckenverbot in der Schweiz aufgehoben wird: «Vor 60 Jahren hat man Rundstreckenrennen aus Sicherheitsgründen verboten. Dieses Argument zählt heute aber nicht mehr, die Sicherheitsvorkehrungen sind längstens getroffen worden.»

Schon früher Motocross-Rennen geschaut

Verena Herzog hat ein genaues Auge auf die Fahrer. «Ich denke, vieles entscheidet sich in der Kurve», sagt die Thurgauer SVP-Nationalrätin. «Es fasziniert mich, wie dynamisch gefahren wird.» Sie sei als junges Mädchen schon ab und zu in Winterthur an einem Motocrossrennen gewesen, seither aber nicht mehr. Zu laut ist es ihr am MXGP Frauenfeld auch nicht: «Es klingt wie der Bass beim Musik hören.»

Nationalrätin Verena Herzog und Ständerat Roland Eberle (beide SVP) schauen den Fahrern von der Tribüne aus genauestens zu. (Bild: Donato Caspari)

Nationalrätin Verena Herzog und Ständerat Roland Eberle (beide SVP) schauen den Fahrern von der Tribüne aus genauestens zu. (Bild: Donato Caspari)

Heidi Grau und ihr Mann Peter Grau machten es sich unter dem Sonnenschirm gemütlich und verfolgten das Rennen ein wenig aus der Distanz. «Es war schon in den vergangenen Jahren Ehrensache, hier dabei zu sein», sagt die FDP-Politikerin. Auch sie habe schon als Kind kleinere Motocrossrennen besucht. «Und früher sind wir auch selber noch Motorrad gefahren, jetzt aber nicht mehr.»

Heidi Grau mit ihrem Mann Peter. (Bild: Donato Caspari)

Heidi Grau mit ihrem Mann Peter. (Bild: Donato Caspari)

Funktionäre vermissen ACDC

Zu den geladenen Gästen zählen nebst Politikern auch andere Funktionäre der Motocross-Szene, so auch Beat Gassmann und Thomas Räber vom Motorradsportclub Muri, wo nach Frauenfeld das zweitgrösste Motocrossrennen der Schweiz ausgetragen wird. «Ich muss dem OK-Präsidenten Willy Läderach ein grosses Kompliment machen», sagt Gassmann. «So etwas auf die Beine zu stellen bedeutet einen enormen Aufwand.»

Etwas gefällt Gassmann in Muri aber besser: «Bei uns ist es möglich, vor jedem Start laut Musik, zum Beispiel ACDC, laufen zu lassen, um die Fahrer zu motivieren. Das darf man hier anscheinend nicht.»

Thomas Räber und Beat Gassmann vom Motorradsportclub Muri sind fasziniert von der Grösse des Events. (Bild: Ralph Rüthemann)

Thomas Räber und Beat Gassmann vom Motorradsportclub Muri sind fasziniert von der Grösse des Events. (Bild: Ralph Rüthemann)