Viele Frauenfelder hätten in der Altstadt gerne mehr autofreie Zeit

Frauenfelder Gemeinderat Heinrich Christ (Chrampfe & Hirne) will vom Stadtrat wissen, wie es  mit der Begegnungszone auf der Zürcherstrasse weitergeht

Stefan Hilzinger
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Impression vom Winzerfest in der Frauenfelder Altstadt 2019: Einer der Anlässe zur Belebung der Begegnungszone.

Impression vom Winzerfest in der Frauenfelder Altstadt 2019: Einer der Anlässe zur Belebung der Begegnungszone.

Bild: Andrea Stalder

Seit fünf Jahren gibt es in Frauenfeld mittlerweile die Begegnungszone auf Zürcherstrasse und Freie Strasse in der Altstadt. Gemeinderat Heinrich Christ (Chrampfe & Hirne) will nun vom Stadtrat wissen, wie es mit Begegnungszone und Fussgängerzone im Stadtzentrum weitergehen soll, im speziellen auf der Zürcherstrasse. Mitte November reichte Christ zu diesem Zweck beim Stadtrat eine Einfache Anfrage ein.

Hat es mehr Fussgänger in der Altstadt als 2015?

Er will unter anderem wissen, wie der Frauenfelder Stadtrat die heutige Lösung mit Begegnungszone/Fussgängerzone beurteilt. Ferner fragt Christ, ob es eine Erhebung dazu gibt, wie sich die Frequenz an Fussgängern seit Eröffnung der Begegnungszone 2015 entwickelt hat. Schliesslich möchte er vom Stadtrat hören, ob eine Erweiterung der Fussgängerzone auf weitere Wochentage oder Zeitabschnitte geplant sei, falls Ja, wie, und falls Nein, warum nicht.

Laut Christ würden die Frauenfelderinnen und Frauenfelder den Flair der autofreien Begegnungszone am Samstag geniessen. «In diesen Momenten lebt die Alstadt», schreibt Christ. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschten sich, diesen Strassenabschnitt auch an weiteren Wochentagen oder zu Zeitabschnitten als Fussgängerzone nutzen zu könne. Bisher sind in der Begegnungszone lediglich Samstag und Sonntag gänzlich autofrei. Doch laut Christ stelle sich für viele die Frage,

«weshalb Frauenfeld als einzige Schweizer Stadt vergleichbarer Bedeutung keine echte Fussgängerzone besitzt?»

Gewerbe und Gastronomie hätten inzwischen Erfahrungen sammeln können mit den autofreien Zeiten. Der Ausbau der Passage und «die positive Entwicklung der Stadt bringen neuen Schwung für die Zürcherstrasse», schreibt Christ. Zudem stünden im Umfeld der Altstadt genügend Parkplätze zur Verfügung. Es sei an der Zeit, nach dem Wie-Weiter in der Zürcherstrasse zu fragen.

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