Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Mehr Platz für die Verwaltung: Fischinger Gemeinderat will im Gemeindehaus umbauen

Der Gemeinderat rechnet 2019 mit einem Gewinn und will den Steuerfuss beibehalten. Zudem beantragt er den Stimmbürgern einen Kredit für einen Umbau im Gemeindehaus.
Roman Scherrer
Der Fischinger Gemeinderat will das zweite Obergeschoss im Gemeindehaus umbauen. (Bild: Roman Scherrer)

Der Fischinger Gemeinderat will das zweite Obergeschoss im Gemeindehaus umbauen. (Bild: Roman Scherrer)

Auf den ersten Blick zeigt die Botschaft zur Fischinger Budgetversammlung eine komfortable finanzielle Lage. Besonders die Dreijahresübersicht. Konnte die südlichste Thurgauer Gemeinde doch das Jahr 2017 mit einem Plus von fast einer Million abschliessen. Für das aktuelle Jahr wurden über 250'000 Franken Gewinn budgetiert; für 2019 sind es knapp 280'000 Franken.

Dennoch möchte der Fischinger Gemeinderat den – im Hinterthurgau mit Abstand höchsten – Steuerfuss bei 68 Prozent belassen. Gemeindepräsident Willy Nägeli relativiert denn auch die klar schwarzen Zahlen in der Budget-Botschaft:

«2017 sind einige Posten sehr gut ausgefallen, die aber genauso gut auf die andere Seite hätten kippen können.»

So seien die Sozialkosten geringer und die Steuereinnahmen höher ausgefallen als angenommen. Vor allem aber habe man einen milden Winter gehabt. «Bei unserem grossen Strassennetz kostet uns ein intensiver Schneetag 10000 Franken», erklärt Nägeli.

Meiste Investitionen für Gemeindestrassen

Aufgrund der erfreulichen Rechnung 2017 wolle man nun aber nicht blauäugig den Steuerfuss senken, sagt der Gemeindepräsident weiter. Dabei verweist er auf den Investitionsplan, der in den kommenden fünf Jahren jeweils immer über 600'000 Franken alleine für die Gemeindestrassen vorsieht. Für 2019 sind im Investitionsplan 1,5 Millionen budgetiert – davon rund 920'000 Franken im Posten «Verkehr».

In der laufenden Rechnung sind 10'000 Franken an Honoraren «für die eventuelle Einführung von Tempo-30-Zonen» vorgesehen. Der Gemeinderat möchte damit professionell beurteilen lassen, ob in gewissen Teilen der Gemeinde Tempo 30 Sinn machen würde.

Höheres Pensum für neuen Gemeindepräsidenten

Im Budget 2019 fällt zudem auf, dass der Gemeinderat das Pensum des Gemeindepräsidiums für die Nachfolge von Willy Nägeli von derzeit 60 auf 80 Prozent erhöhen will. Dies habe verschiedene Gründe, sagt Gemeindepräsident Nägeli:

«Unter anderem sind die Chancen nicht so gut, bei 60 Prozent jemanden für das Gemeindepräsidium zu finden.»

Willy Nägeli Gemeindepräsident Fischingen

Willy Nägeli
Gemeindepräsident Fischingen

Nebst dem Budget stehen an der Gemeindeversammlung vom 22. November auch eine Ergänzung des Unterhaltsreglements für Flur- und Waldstrassen sowie vier Kreditanträge auf der Traktandenliste. Der kleinste Kredit – 138'000 Franken – ist für den Umbau des zweiten Obergeschosses im Gemeindehaus vorgesehen.

Das Stockwerk soll die nötigsten baulichen Änderungen erfahren, damit der dringende Platzbedarf der Verwaltung vorerst gedeckt werden könne, erklärt Willy Nägeli. «So kann der Gemeinderat die Fragestellung, ob im bestehenden Gemeindehaus der Platz langfristig ausreicht, ohne zeitliche Not wieder auf den Tisch bringen.» Erst die Kündigung der langjährigen Mieter habe es überhaupt ermöglicht, dass die Verwaltung auch im obersten Stockwerk des Gebäudes in Dussnang beziehen kann.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.