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Tierschutzverein Steckborn sucht Nachwuchs

An der Generalversammlung des Tierschutzvereins Steckborn wählten die Anwesenden Lisa Goldinger zur neuen Präsidentin.
Lisa Goldinger, die neue Präsidentin des Tierschutzvereins Steckborn, mit drei Chihuahuas. (Bild: Nana do Carmo)

Lisa Goldinger, die neue Präsidentin des Tierschutzvereins Steckborn, mit drei Chihuahuas. (Bild: Nana do Carmo)

(red) Vor kurzem trafen sich die Mitglieder des Tierschutzvereins Steckborn und Umgebung (TSV) im Kirchgemeindehaus Schuelhüsli zur Generalversammlung. Nach der Begrüssung durch die Präsidentin Eva Suhner ging man gleich zu den Wahlen über. Jasmin Studer wurde neu als Kassiererin in den Vorstand gewählt, der in globo bestätigt wird. Das Präsidentenamt übernimmt neu Lisa Goldinger. Suhner wird als Vizepräsidentin weitermachen.

Die Amtsgeschäfte waren schnell erledigt. Es gab kaum Mutationen, aber es fehle an Tierschutznachwuchs. Die Vermögensrechnung sei erfreulich positiv dank grosszügiger Spenden und vieler Tiervermittlungen. Der Revisionsbericht wurde ohne Gegenstimmen angenommen.

Eva Suhner liess ihre Tätigkeit als Präsidentin beim TSV Revue passieren. Sie habe gute wie auch frustrierende Erfahrungen gemacht, da vieles im Tierschutz nicht zufriedenstellend lösbar sei.

«Schön ist natürlich, wenn Tiere gerettet werden können und ein gutes Daheim finden.»

Anschliessend wurden Höhepunkte wie beispielsweise der Ferienpass angesprochen. In diesem Rahmen konnten die Kinder den Umgang mit Hunden üben. Die abgetretene Präsidentin bedankte sich bei allen, die den Verein unterstützen und viel Zeit investieren. Sie sagte: «Packen wir es zusammen an – denn zusammen sind wir am stärksten.»

Gesetzeskonform heisst nicht tiergerecht

Zum Schluss wurde mit anschaulichem Bildmaterial aus den Tätigkeitsbereichen des Tierschutzvereins berichtet. Von Hunden über Katzen zu Schildkröten, erschöpften Brieftauben, einem Marderbaby bis zum Weissbauch­igel. Teilweise sei es unglaublich, wie dreist gewisse Tierhalter versuchten, ihre Schützlinge los zu werden. Auch die Haltung von Nutztieren kann betrüben, denn gesetzeskonform heisst nicht immer tiergerecht.

Erfreulich hingegen sind die vermittelten Streuner, Tiere aus Tierheimen oder Räumungen. Hilfreich seien gechippte Tiere sowie mehr Pflegeplätze.

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