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Verein «Pro Salen-Reutenen» will lieber Sonnen- als Windenergie auf dem Seerücken nutzen

Kürzlich fand die erste Jahresversammlung des Vereins «Pro Salen-Reutenen» statt. Dieser setzt sich gegen einen geplanten Windpark zur Wehr.
Die Visualisierung der Windpark-Gegner zeigt, wie die Windkraftanlagen auf dem Seerücken mit Sicht von der Insel Reichenau aussehen könnten. (Bild: PD/Pro Salen-Reutenen)

Die Visualisierung der Windpark-Gegner zeigt, wie die Windkraftanlagen auf dem Seerücken mit Sicht von der Insel Reichenau aussehen könnten. (Bild: PD/Pro Salen-Reutenen)

(red) Gegen den geplanten Windpark mit sieben 200 Meter hohen Windrädern auf der Anhöhe von Salen-Reutenen hatte sich Widerstand formiert, der am 8. Dezember 2018 zur Gründung des Vereins «Pro Salen-Reutenen» führte. Bereits 88 Mitglieder sind eingeschrieben. Kürzlich fand nun in Homburg die erste Jahresversammlung statt.

Präsidentin Margaretha Meier führte zügig durch die Geschäfte, die alle einstimmig gutgeheissen wurden. Danach orientierte Urs Dünnenberger, Präsident des Solarstrom-Pools Thurgau, über den seit zwanzig Jahren bestehenden Verein. Laut Dünnenberger liegt in der Solarkraft ein riesiges Potenzial. Thurgauer Naturstrom aus Solar- und Biogasanlagen, Kleinwasserkraftwerken sowie aus der Kehrichtverbrennungsanlage seien schon jetzt eine Erfolgsgeschichte.

Jedes Haus könnte energetisch autark und sowohl Konsument als auch Produzent sein, sagte Dünnenberger. Doch für diese Vision müssten alle Player, Politik, EKT und alle 72 Energieversorgungsunternehmen (EVU) bereit sein, alte Strukturen über Bord zu werfen. Auch die Subventionspraxis müsste kundenorientierter gestaltet werden.

Windkraftwerke sind keine Option

In der angeregten Diskussion äusserten einige Votanten die Überzeugung, dass Windkraftwerke im Thurgau keine Option seien. Als Gründe wurden mangelnde Windstärken, massive Eingriffe in die Landschaft sowie grosse Beeinträchtigungen für Mensch, Tier und Natur genannt.

Es wurde auch festgestellt, dass nicht alle Leute Windkraft negativ beurteilen. Hier sei noch wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten. Es stösst den Vereinsmitgliedern sauer auf, dass Ortspolitiker der geplanten Anlage nur Positive abgewinnen und dass noch nie von den Gemeindebehörden eine öffentliche Orientierung angeboten wurde.

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