Ursache für Feuer in Riedter Reitschule ist noch nicht bekannt

Der beim Brand eines Pferdestalls in Riedt verletzte Mann ist Thomas Bosshard. Er tritt am 1. Juni 2019 das Amt des Gemeindepräsidenten von Erlen an.

Georg Stelzner
Drucken
Teilen
Die Feuerwehren von Erlen und Amriswil bekämpfen den Brand in der Reitschule HPR Feldheim in Riedt. (Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau)

Die Feuerwehren von Erlen und Amriswil bekämpfen den Brand in der Reitschule HPR Feldheim in Riedt. (Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau)

«Meine rechte Hand ist derzeit nicht einsatzfähig und ich muss sie regelmässig neu verbinden lassen», sagt Thomas Bosshard. Nachdem eine Nachbarin am Abend des 1. Januar Feuer in der Reitschule seiner Ehefrau gemeldet hatte, versuchte Bosshard, Schlimmeres zu verhindern und zog sich dabei Verbrennungen an der Hand und an der Stirn zu.

Bosshard wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht, konnte dieses nach einer medizinischen Behandlung aber noch am gleichen Tag wieder verlassen. «Es geht mir so weit gut, Schmerzen habe ich aber schon», erklärt Bosshard, der am 1. Juni die Nachfolge von Gemeindepräsident Roman Brülisauer antreten wird, am Donnerstag gegenüber der «Thurgauer Zeitung».

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Bei Ausbruch des Brandes befanden sich vier Pferde und zehn Ponys sowie zwei Hunde und Katzen im Stall. Sie konnten alle rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau haben mit den Untersuchungen begonnen, sie sind aber noch zu keinem Ergebnis gelangt. Der entstandene Sachschaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.

Erlens Gemeindepräsident Roman Brülisauer spricht von «Glück im Unglück». Durch den Einsatz des Hubretters der Stützpunkt-Feuerwehr Amriswil sei es möglich gewesen, das Feuer nicht nur seitlich, sondern auch von oben zu bekämpfen.