Urnenabstimmung

Budgets der Schule und der Politischen Gemeinde: Wängemer Stimmbürger sagen klar Ja

540'000 und 116'000 Franken Defizit: Trotzdem bewilligt Wängi an der Urne die Voranschläge und die gleichbleibenden Steuerfüsse von Schule und Gemeinde.

Olaf Kühne
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Beflaggung in Wängi.

Beflaggung in Wängi.

Bild: Olaf Kühne
Thomas Goldinger, Gemeindepräsident Wängi.

Thomas Goldinger, Gemeindepräsident Wängi.

Bild: Olaf Kühne

«Für 2021 haben wir ein eher langweiliges Budget erstellt», sagte der Wängemer Gemeindepräsident Thomas Goldinger vor drei Wochen im Gespräch mit unserer Zeitung. Entsprechend leicht sei es dem Gemeinderat deshalb gefallen, angesichts der Coronapandemie die Gemeindeversammlung vom 3.Dezember abzusagen und seine Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stattdessen am gestrigen Sonntag an die Urne zu rufen. Einzige Traktanden der Politischen Gemeinde waren denn auch das besagte Budget und die Absegnung des gleichbleibenden Steuerfusses von 49 Prozent.

Defizite in beiden Budgets

Der Voranschlag für das kommende Jahr sieht bei Ausgaben von 15,1 Millionen Franken ein Defizit von rund 540'000 Franken vor. Diesem Budget stimmten gestern 96 Prozent zu, dem unveränderten Steuerfuss 94 Prozent.

Ausgeglichener präsentiert sich das Budget 2021, welches die Schulbehörde ebenfalls gestern unterbreitete. Die Volksschulgemeinde Wängi rechnet bei Ausgaben von 10,1 Millionen Franken mit einem Minus von 116'000 Franken. Den Steuerfuss will auch die Schule nicht antasten, er bleibt bei 93 Prozent. Auch damit zeigten sich die Wängemer Stimmbürger einverstanden. Das Budget erntete einen Zuspruch von 92 Prozent, der gleichbleibende Steuerfuss erzielte 97 Prozent Ja-Stimmen.