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Urbaner Eierlikör

Südsicht Es fehlt nicht mehr viel, bis Aadorf eine Stadt ist. Ist es einmal soweit, kann es doch nicht mehr sein, dass Jugendliche mit dem Töffli bis nach Frauenfeld fahren müssen, um ein Bier zu trinken.
Olaf Kühne
Olaf Kühne

Olaf Kühne

Nur jeder zweite Aadorfer Betrieb verkauft Jugendlichen Alkohol. Dies ergaben anonyme Testkäufe, welche der Gemeinderat dem Blauen Kreuz in Auftrag gegeben hatte. Nun ist nicht anzunehmen, dass Politik und Organisation das «nur» am Anfang des ersten Satzes unterschreiben würden. Doch wird in Aadorf fleissig gebaut.

Bis zur Stadt fehlt also nicht mehr viel. Da wäre doch ein bisschen Vorab-Urbanität nicht verkehrt. Für ein Dorf mag das ja noch angehen. Aber ist man dereinst Stadt, kann es doch nicht mehr sein, dass Teenager mit dem Töffli bis nach Winterthur oder Frauenfeld fahren müssen, wenn sie ein Bier trinken wollen. Zumal das ständige Ausweichen auf Muttis Eierlikör auch keine Alternative darstellt. Egal, ob in Dorf oder Stadt.

Ob dieser Grundsatzfrage dürften sich im Aadorfer Gemeinderat die Ressorts Gemeindeentwicklung, Gesundheit und Soziales in die Haare geraten. Zwei Christdemokraten gegen einen Liberalen. Weil wir nicht davon ausgehen, dass Aadorfer Jugendliche schon während der Schule oder der Schnupperlehre saufen, packen wir also noch das Ressort Freizeit dazu. Nun haben wir eine Pattsituation. Zwei Christdemokraten gegen zwei Liberale. Wo ist die SVP, wenn man sie mal braucht?

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