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Junge Thurgauer Band träumt davon, von der Musik leben zu können

The Rising Lights ist eine junge Rock-Band, die durch eine Maturaarbeit entstanden ist. Im Frühling veröffentlicht die Gruppe ihr zweites Album und geht auf Clubtour.
Miranda Diggelmann
Seit bald sechs Jahren spielen Jovin Langenegger, Dennis Koch und Simeon Wälti in der Band The Rising Lights. (Bilder: Mareycke Frehner)

Seit bald sechs Jahren spielen Jovin Langenegger, Dennis Koch und Simeon Wälti in der Band The Rising Lights. (Bilder: Mareycke Frehner)

Die drei Freunde sitzen um einen Holztisch im Restaurant. Es wird rege diskutiert. Es geht um das neue Musikvideo zu ihrem Song «Jealous». Location, Schauspieler, Tänzer, die Story oder die Kleidung – viele Aspekte müssen sorgfältig durchdacht werden. Die Band The Rising Lights will schliesslich, dass es perfekt wird. Darüber sind sich Simeon Wälti, Jovin Langenegger und Dennis Koch einig:

«Wir sind alle drei Perfektionisten, ‹Tüpflischisser›, wenn man so will.»

The Rising Lights wurden im Januar 2013 gegründet. Ursprünglich fanden die drei durch die Maturaarbeit von Dennis Koch zusammen. Sie hatten sich aber davor schon gekannt. Der heute 23-jährige Dennis Koch hat im Rahmen seiner Maturaarbeit ein Lied komponiert, das er mit einer Band einstudieren wollte. Er selbst ist Sänger und E-Gitarrist. Der 22-jährige Simeon Wälti spielt Schlagzeug, der ebenfalls 22-jährige Jovin Langenegger Bass. «Mit Simeon und Jovin habe ich alle Funktionen gefunden, die ich für mein Band-Projekt benötigte. Es passte einfach perfekt», sagt Koch.

Eine EP und 150 Konzerte später

Weil das Projekt den jungen Männern so viel Spass bereitet hatte, haben sie sich dazu entschlossen, eine Band zu gründen. Seither haben sie etliche Band-Contests im In- und Ausland gewonnen, zahlreiche Lieder geschrieben, eine EP (Extended Play; kleines Album) veröffentlicht und rund 150 Konzerte gegeben. Nach sechs Jahren haben die jungen Männer aus Wallenwil und Frauenfeld nicht genug vom Musizieren, im Gegenteil. «Wir sind bereit für mehr», sagt Koch.

The Rising Lights sind noch lange nicht am Ziel ihrer Reise – obwohl sie alle drei studieren. Simeon Wälti will Primarlehrer werden, Dennis Koch Sekundarlehrer. Beide studieren an der Pädagogischen Hochschule in Zürich. Auch Jovin Langenegger studiert Elektroingenieur an der ETH. Fast ein bisschen brav für eine Rock-Band, könnte man meinen. Die Musik von The Rising Lights – sie nennen ihren Stil «Rock-Pop» – bestätigt jedoch das Gegenteil.

An einer Wand im Weinfelder Bandraum kleben Poster von Bands, von denen sich The Rising Lights inspirieren lassen.

An einer Wand im Weinfelder Bandraum kleben Poster von Bands, von denen sich The Rising Lights inspirieren lassen.

Im kommenden Frühling wollen sie ihre zweite EP herausbringen. Die Lieder darauf seien rockiger und rauer als bisher. «Die Musik ist eine Möglichkeit zur Selbstverwirklichung, die wir auf der Bühne mit unseren Fans teilen können. Unser Ziel ist es, unverschämt authentisch zu bleiben», sagt Wälti. Das neue Album wird «Quarter Life Crisis» heissen und von Problemen von jungen Erwachsenen handeln. Die Impulse für die Lieder erhalten die drei Musiker aus ihrem eigenen Leben oder ihrem engerem Umfeld. Leadsänger Koch erklärt:

«Musik ist wie ein Tagebuch, ein Ventil für Emotionen. Wenn ich Dinge, die mich beschäftigen, in Liedern aufschreibe, kann ich sie besser verarbeiten.»

Einmal von der Musik leben zu können, ist der Traum von The Rising Lights. «Wir bleiben jedoch realistisch und haben mit unserem Studium einen Plan B, falls uns dies nicht gelingen sollte.» Bis dahin arbeiten die drei fleissig an ihrer Musik. Im Frühling wird «Quarter Life Crisis» rauskommen. Das genaue Datum steht noch nicht fest. Die vier darauffolgenden Wochenenden wollen sie auf Clubtour gehen. Im Sommer gehe es dann weiter mit Festivals.

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