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Neuer Verein will Wirtschaftsstandort Region Wil besser vermarkten

Am Dienstag gründeten Exponenten der Regio Wil in Sirnach den Verein Wirtschaftsportal Ost.
Hans Suter
Der Vereinsvorstand mit: Thomas Goldinger, Gemeindepräsident Wängi, Hansjörg Brunner (Präsident), Nationalrat, Wallenwil, Roman Habrik, Gemeindepräsident Kirchberg, Hans Mäder, Gemeindepräsident Eschlikon; Marcel Mosimann, HEV Wil & Umgebung, und Standortförderer Robert Stadler. (Bild: Hans Suter)

Der Vereinsvorstand mit: Thomas Goldinger, Gemeindepräsident Wängi, Hansjörg Brunner (Präsident), Nationalrat, Wallenwil, Roman Habrik, Gemeindepräsident Kirchberg, Hans Mäder, Gemeindepräsident Eschlikon; Marcel Mosimann, HEV Wil & Umgebung, und Standortförderer Robert Stadler. (Bild: Hans Suter)

Der Name der neuen Wirtschafts- und Standortorganisation war ein gut gehütetes Geheimnis. Am Dienstag wurde es an der Gründungsversammlung in den Räumen der Firma Hawle in Gloten bei Sirnach gelüftet: Wirtschaftsportal Ost (WPO).

Mit dem Begriff soll zum einen aufgezeigt werden, dass der Verein als Portal den Zugang bietet zu einer Plattform für Networking und Business, auf der Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik gleichermassen willkommen sind. Gleichzeitig positioniert sich die Region mit der Formulierung «Portal Ost» als Zugang zur Ostschweiz und soll aus dem Blickwinkel der gesamten Schweiz eine nationale Bedeutung erhalten.

Der Vorstand des neuen Vereins besteht aus Personen aus Wirtschaft und Politik. Als Präsident stellt sich der Wallenwiler FDP-Nationalrat Hansjörg Brunner zur Verfügung. Er ist Inhaber der Fairdruck AG in Sirnach und Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes. Als weitere Wirtschaftsvertreter konnten Marcel Mosimann, Hauseigentümerverband Wil & Umgebung/Mosimann Immobilien Treuhand AG, Wil und Christof Oswald, Personalleiter der Bühler AG, Uzwil, gewonnen werden.

Die politische Seite ist im Vorstand mit drei Gemeindepräsidenten vertreten: Thomas Goldinger, Wängi, Roman Habrik, Kirchberg, und Hans Mäder, Eschlikon. Das Amt als Standortförderer und Leiter der Geschäftsstelle übernimmt per 1. Juni Robert Stadler. Der Ökonom war stellvertretender Direktor und Kommunikationsleiter der Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell (IHK).

«Optimale Lage zwischen Zürich und St. Gallen»

«Der neue Verein wird massgeblich dazu beitragen, die Region als attraktiven, zukunfts- und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort zu positionieren», liess sich Christof Oswald im Vorfeld zitieren; infolge Terminüberschneidung konnte er an der Gründungsversammlung nicht anwesend sein. Nach den Worten von Hansjörg Brunner bündelt der Verein WPO die Kräfte von Wirtschaft und Politik in idealer Weise.

Die Wirtschafts- und Lebensregion Wil habe viele Vorteile zu bieten, wurde mehrfach betont. Als Pluspunkte werden Kostenvorteile wie tiefe Immobilienpreise, bezahlbare Mieten und die attraktive Besteuerung herausgestrichen. Das Potenzial der vielen qualifizierten Berufsleute, der ausgezeichnete Bildungsstandort sowie die optimale Lage zwischen dem Metropolitanraum Zürich und dem Gebiet St. Gallen-Bodensee seien weitere grosse Chancen für die Region.

Doch man ist auch selbstkritisch. «Als Wirtschaftsregion haben wir es bisher verpasst, die Kräfte zwischen Wirtschaft und Politik über die Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus zu bündeln und uns als starke Wirtschaftsregion nach innen und aussen zu profilieren», stellte Vorstandsmitglied Marcel Mosimann fest.

Mit dem Verein WPO sollen nun das regionale Selbstbewusstsein gestärkt und eine starke Standortmarke entwickelt werden. Die Plattform soll neue Synergien schaffen und Kooperationen fördern.

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