Übriggebliebene Schoggihasen werden nicht eingeschmolzen

Das Osterfest ist vorbei. In den Regalen den Grossverteiler stehen die unverkauften Osterhasen und Schoggi-Eili. Was passiert mit ihnen? Diese Frage beantwortet Robert Keller, Verkaufsleiter der Kreuzlinger Chocolat Stella Bernrain.

Sheila Eggmann
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Dieser Hase wurde von der Chocolat Stella Bernrain hergestellt und auf den Namen Mäx getauft. (Bild: pd)

Dieser Hase wurde von der Chocolat Stella Bernrain hergestellt und auf den Namen Mäx getauft. (Bild: pd)

Wie viele Osterhasen hat Chocolat Stella Bernrain in diesem Jahr produziert?

Robert Keller: Wir haben etwa 1,5 Millionen Hasen hergestellt. Wir produzieren jeweils auf Bestellung und beliefern Grosshändler wie den Spar oder Volg. Ein kleiner Stock bleibt bei uns und wird in den eigenen Fabrikläden verkauft.

Wie viele Hasen wurden an Konsumenten verkauft?

So genau kann ich das nicht beantworten. Schweizweit ist eine rückläufige Tendenz bemerkbar. Mit dem Verkauf in unseren eigenen Läden sind wir aber zufrieden. Es bleiben jeweils etwa ein bis zwei Prozent zurück.

Robert Keller ist Verkaufsleiter des Kreuzlinger Schokoladenproduzenten Stella Bernrain. (Bild: pd)

Robert Keller ist Verkaufsleiter des Kreuzlinger Schokoladenproduzenten Stella Bernrain. (Bild: pd)

Was passiert mit dieser unverkauften Ware?

Wir verkaufen den Restbestand zum halben Preis. Wenn nach zwei Wochen immer noch Hasen übrig sind, geben wir sie an Organisationen wie die Caritas oder an «Tischlein deck dich». Mit den Restbeständen im Grosshandel haben wir nichts mehr zu tun, wir nehmen die Ware nicht zurück. Es wird dort aber ähnlich gehandhabt wie bei uns.

Wird überhaupt jemals eines ihrer Produkte wieder eingeschmolzen?

Nein, wir schmelzen nie etwas wieder ein. Das entspricht nicht unseren Qualitätsstandards.