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Der erste Kuss: Matzinger Anekdoten

Das Buch «Matzingen – uuhue…schööö!» im Gedenken an Doris Riedener-Haueisen ist begehrt. An der Vernissage vom Sonntag gab es allerhand erfrischende Geschichten daraus zu hören.
Manuela Olgiati
Robert Gamper, Silvia Küng und Elmar Bissegger stellten das Buch vor. (Bild: Manuela Olgiati)

Robert Gamper, Silvia Küng und Elmar Bissegger stellten das Buch vor. (Bild: Manuela Olgiati)

Das Buch ist ein Verkaufshit. Am Sonntag brauchte es mehr Stühle. Der Saal im evangelischen Kirchgemeindezentrum war gut besetzt. Alle wollten an der Vernissage die Geschichten von Doris Riedener-Haueisen hören. Herausgeber des Buches ist das Ortsmuseum Matzingen. Dort war Doris Riedener ein engagiertes Vorstandsmitglied. Am Neujahrstag ist die 83-jährige Autorin nach einer Krankheit verstorben. «Kurz vor ihrem Tod brachte Doris Riedener-Haueisen zwei Ordner mit losen Blättern vorbei», sagte Museumspräsident Elmar Bissegger. Aus diesem Sammelwerk ist nun ein Buch entstanden.

Wahre Geschichten von Einwohnern

Doris Riedener-Haueisen hatte zu Lebzeiten mit Matzingern Interviews geführt und die Geschichten niedergeschrieben. Auch ihre eigenen Anekdoten. Dass Doris Riedener-Haueisen schon als Kind beim Grossvater in Matzingen weilte, macht die Erlebnisse greifbar. Milchkaffee mit Pelz und Brotmocken mochte sie gar nicht. Auch die Waschtage mit Trog waren eine Bürde. Und den ersten Kuss gab es vom polnischen Soldaten. Überschwemmungen sind ebenfalls Thema. Es sind über 50 Geschichten auf 152 Seiten.

Ein Buch zum Stöbern, etwas Nachhaltiges für die Zukunft, etwas, vor dem man den Hut ziehen darf. Einige Geschichten lasen die beste Freundin Silvia Küng und Robert Gamper, ein Verwandter von Riedener-Haueisen, vor. Sie sei viel zu bescheiden gewesen, sagte Küng. Die Stadtzürcherin brauchte für «ihr» Matzingen besondere Kraftausdrücke. Hier lebte sie seit 1972 bis zur Pensionierung und arbeitete als Lehrerin. Mit dem Buch werden schöne Erinnerungen an die begnadete Geschichtenerzählerin geweckt. Mit Unterstützung der politischen Gemeinde, dem Kulturpool Regio Frauenfeld, der Raiffeisenbank und der Bürgergemeinde konnte das Werk mit der VMA Media AG Affeltrangen realisiert werden.

Das Buch gibt’s für 25 Franken. Informationen im Internet unter: www.ortsmuseum-matzingen.ch

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