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Trotz Handicap bewegt er sich frei am Open Air Frauenfeld

Am Open Air Frauenfeld bemüht man sich, das Gelände rollstuhlgängig zu gestalten. Ganz so einfach ist es aber nicht, mit einem Handicap am Festival unterwegs zu sein, wie der Berliner Samuel Ogbeide berichtet.
Viola Stäheli
Samuel Ogbeide bewegt sich in seinem Rollstuhl auf dem Open-Air-Gelände. (Bild: Andrea Stalder)

Samuel Ogbeide bewegt sich in seinem Rollstuhl auf dem Open-Air-Gelände. (Bild: Andrea Stalder)

«Das Festivalgelände und der Zeltplatz sind grundsätzlich rollstuhlgängig.» Das ist der Website des Open Air Frauenfelds zu entnehmen. Und tatsächlich befinden sich auf dem Gelände Toiletten für Besucher mit Handicap, sowie ein rollstuhlgängiges Podest mit Sicht auf die beiden Hauptbühnen. Wie es aber wirklich ist, mit einem Rollstuhl an einem Open Air unterwegs zu sein, erfährt derzeit Samuel Ogbeide. Er sagt:

«Ich bin das erste Mal am Frauenfelder Open Air und ich hätte nie gedacht, dass ich hier mit einem Rollstuhl unterwegs sein werde.»

Der Berliner hat sich vor vier Tagen die Bänder überdehnt. Er war am «Wireless»-Festival in Frankfurt, als er bei einem Moshpit seinen Fuss derart verknackst hatte, dass er dem Krankenhaus ein Besuch abstatten musste. Ein Moshpit ist ein während eines Auftrittes entstehender Kreis, in dem die Zuschauer tanzen. «Zum Glück habe ich mir nichts gebrochen. Aber mit Krücken musste ich mich anfreunden», sagt Ogbeide.

Cardi B. (Bild: Andrea Stalder)Cardi B. (Bild: Andrea Stalder)
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Future-Konzert von der Hebebühne aus fotografiert. (Bild: Andrea Stalder)Future-Konzert von der Hebebühne aus fotografiert. (Bild: Andrea Stalder)
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(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
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74 Bilder

Cardi B lässt die Massen am Open Air Frauenfeld am ersten Tag so richtig toben

Schlamm ist ungünstig

Der Berliner arbeitet als Videoreporter für «hiphop.de» und dreht am Frauenfelder Open Air kurze Filme und Interviews. «Ich musste hierherkommen, mir blieb gar keine Wahl. So schnell einen Ersatz zu finden war unmöglich», sagt er. Den ganzen Tag mit Krücken unterwegs zu sein ist mühsam. Deshalb entstand die Idee mit dem Rollstuhl.

«Überall wo es geht, bin ich mit dem Rollstuhl unterwegs. Falls das nicht mehr klappt, kann ich glücklicherweise auf die Krücken ausweichen.»

Ganz so einfach gestaltete sich aber nur schon der Weg vom Parkplatz zum Medienzelt nicht. Die ersten Treppen mussten überwunden werden. «Ich hoffe einfach, dass es nicht zu sehr regnet. Schlamm wäre echt uncool», sagt Ogbeide. Schlammige Wege sind beinahe unüberwindbare Hindernisse – das wissen auch die Veranstalter des Open Airs. Deshalb steht auf der Website der Hinweis, dass «je nach Wetter das Manövrieren eines Rollstuhles teilweise umständlich sein kann.» Es werde aber versucht, möglichst viele Wege rollstuhlfähig zu machen und zu halten.

Ogbeide posiert gerne für die Kamera. (Bild: Andrea Stalder)

Ogbeide posiert gerne für die Kamera. (Bild: Andrea Stalder)

Unterwegs als rasender Reporter

«Es ist mühsam, aber meist möglich mit dem Rollstuhl unterwegs zu sein», sagt Ogbeide. Er weiss sein derzeitiges Handicap aber auch zu seinem Vorteil zu nutzen. Er sagt lachend:

«Ich verkaufe mich aktuell gerne als rasenden Reporter. Ich kann den Leuten sagen, dass ich für die Filme keine Mühen scheue – und sogar mit dem Rollstuhl ans Festival gehe, um sie zu interviewen.»

Und auf etwas freut er sich an diesem Open Air besonders: Auf Cardi B, die US-amerikanische Rapperin, welche er in Frankfurt wegen seines Zwischenfalls im Moshpit verpasst hatte.

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