Trotz Einschränkungen ist die Frauenfelder Nadelöhr-Baustelle auf Kurs

Die Grossbaustelle bei der Kreuzung St.Gallerstrasse/Marktstrasse biegt in Zeiten von Corona in die letzte Phase ein. Bald folgt der Einbau des Belags.

Samuel Koch
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Aus der Vogelperspektive: die Baustelle an der St.Gallerstrasse/Markstrasse in Frauenfeld.

Aus der Vogelperspektive: die Baustelle an der St.Gallerstrasse/Markstrasse in Frauenfeld.

(Bild: Reto Martin)
Jürg Schär, Tiefbauamt Thurgau.

Jürg Schär, Tiefbauamt Thurgau.

(Bild: PD)

Nervenaufreibend und mit Schweissperlen auf der Stirn. In diese Situation haben Krise und Unsicherheit rund ums Coronavirus auch die Verantwortlichen der derzeitigen Grossbaustelle St.Gallerstrasse/Marktstrasse in Frauenfeld manövriert. Seit Monaten schaufeln und baggern dort Bauarbeiter für Verkehrsentlastung. Mit der Ausbreitung der Pandemie Mitte März fürchteten alle, dass der bisherige Zeitplan ins Wanken kommen könnte.

Letzte Etappe startet am 27.April

Umsonst, wie sich jetzt herausstellt. «Wir sind voll auf Kurs», sagt Jürg Schär, Projektleiter beim kantonalen Tiefbauamt. Glücklicherweise treffe die Krise die Strassenbaubranche bis auf wenige Abstriche bei der Anzahl Personal und zu Gunsten der Sicherheit kaum. Am Montag, 27. April, soll die letzte Bauetappe beginnen, wenn Arbeiter mit dem Einbau des Belages starten.

«Wir bauen insgesamt rund 8000 Tonnen Belag ein.»

Das sagt Jürg Schär. Mit dieser Etappe verändert sich auch der Verkehrsfluss minimal, zumal sich die Marktstrasse mit Zu- und Ausfahren stadteinwärts wieder öffnet. Nebst dem guten Wetter sei ironischerweise auch Corona für den guten Kurs verantwortlich. Das Ziel, die Sanierung bis zu den Sommerferien fertigzustellen, sei nach wie vor realistisch. «Dank des Virus haben wir viel weniger Verkehr.»

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