Trio Dacor: Das kleinste Orchester der Welt spielt in Frauenfeld-Oberkirch

Das Trio Dacor gibt am Wochenende (Freitag und Samstag) mit kunterbunter Musik aus drei Jahrhunderten zwei Konzerte in der Kirche St.Laurentius.

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Jojo Kunz am Kontrabass, Jacqueline Ott (Marimba und Vibraphon) sowie Paolo D’Angelo am Akkordeon.

Jojo Kunz am Kontrabass, Jacqueline Ott (Marimba und Vibraphon) sowie Paolo D’Angelo am Akkordeon.

Bild: PD

(red) Khatchaturian, Albinoni, Bach, Prokoview oder auch Phil Glass: Das ist Musik aus drei Jahrhunderten. Eine kunterbunte Mischung? Darf man das, kann man das? Ja, darf man sagen, wenn das Trio Dacor mit seiner einmaligen Kombination von Instrumenten (Marimba, Akkordeon, Bass), spielt, tanzt, schwebt. Denn dann kann der wirblige Säbeltanz und die virtuose Toccata von Khatchaturian nebst dem wunderbaren Doppelkonzert von Bach bestehen, dann sind Albinonis bekanntes Adagio, der Tanz der Ritter aus Romeo und Julia von Prokofiev oder Dvoraks slawische Tänze ein Muss.

Und immer, wenn das Trio Dacor spielt, ist Piazzolla mit dabei, diesmal mit einem selten gespielten, aber grossartigen Werk, der «Fuga y Misterio». Zum Schluss folgt die fulminante, erst vor gut zehn Jahren komponierte Sonate von Phil Glass, ursprünglich geschrieben für Violine und Klavier.

Kontrabass trifft Marimba trifft Akkordeon

Mit diesem Programm spielt das Trio Dacor kommendes Wochenende zwei Konzerte in Frauenfeld-Oberkirch. Beginn in der Kirche St.Laurentius ist am Freitag, 27., und Samstag, 28.November, jeweils um 20Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben.

Im kleinsten Orchester der Welt, wie es von einem Journalisten einmal benannt wurde, spielen Jojo Kunz mit ihrem groovigen Kontrabass, Paolo d’Angelo mit seinem singenden Akkordeon und Jacqueline Ott mit ihren Zaubereien auf dem Vibrafon und Marimba. Die drei Musikschaffenden arbeiten seit 2011 zusammen und ergänzen sich perfekt. Das spürt man, wenn man ihnen zuhört. Mit ihrem mitreissenden Spiel lassen sie die Herzen des Publikums mitschwingen und für unbekannte Werke öffnen.

www.triodacor.ch