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Wegen Renovation: Konzerte des Fischinger Klosters müssen 2019 zweimal ausweichen

Der Verein Kloster Fischingen stellt ein reiches Kulturprogramm vor. Zwei Konzerte finden im Festsaal statt – die Decke der Bibliothek muss renoviert werden.
Dieter Langhart
«Auch etwas wagen im Kloster Fischingen»: Cornelia Scheiwiller, Leiterin Kultur. (Bild: Dieter Langhart)

«Auch etwas wagen im Kloster Fischingen»: Cornelia Scheiwiller, Leiterin Kultur. (Bild: Dieter Langhart)

«Kultur ist Wellness für Ihre Sinne», sagt Cornelia Scheiwiller im Geleitwort zum neuen Kulturprogramm. «Wir lieben sie doch alle, die Geschichten, die von Hoffnung, Liebe und Trauer berichten.» Erzählt werden sie über die Musik. Sieben Mal vom 20. Januar bis zum 9. Juni auch in der Bibliothek. Dann muss der prächtige Raum renoviert werden, in dem Musiker Ah und Oh sagen.

Seit Jahren ziehen sich Risse durch seine Decke – und unter einem Gerüst lässt sich nicht musizieren. Also weicht das Kulturprogramm zweimal auf den Festsaal aus, in dem weniger Zuhörer Platz finden. Ebenso im kommenden Jahr.

Schabernack auf ­historischen Instrumenten

Das traditionelle Silvesterkonzert beschliesst ein reiches Jahresprogramm – natürlich in der Klosterkirche. Bereits 20 Anmeldungen lägen vor, sagt Cornelia Scheiwiller, Leiterin Kultur und erklärt:

«Viele Stammgäste geniessen zum Jahreswechsel ein festliches Programm, bleiben über Nacht, weil ein feiner Zmorge lockt und eine Gratisführung.»

Ein musikalisches Feuerwerk mit Streichern und Bläsern verspreche heuer das Ensemble Fiacorda, das hier bereits 2013 aufgetreten ist.

Drei Sonntagskonzerte in der Kirche gehen dem Silvester voran: Eine Europareise mit der Organistin Nicoleta Paraschivescu (18.8.); Bekanntes und weniger Bekanntes aus Barock und Klassik für Orgel und Trompete mit Irene Roth-Halter und Andreas Wulf (25.8.); dann füllen die Singknaben der Kathedrale St. Ursen Solothurn den Chor (22.9.).

Cornelia Scheiwillers Favoriten? Die Jungen Zürcher Harmoniker mit der Saxofonistin Valentine Michaud (10.3.); das Heimspiel mit dem Trio Artemis, das vor 24 Jahren hier sein erstes Konzert gab und jetzt mit Saxofonist Daniel Schnyder Klassik mit Jazz verbindet (21.4.); das Ensemble Les Passions de l’Ame mit dem Barock-Programm «Schabernack» rund um Fux, Schmelzer, Biber, Walther (9.6.).

Defizit für 2019 erwartet

«Wir wollen mit unserem Programm durchaus etwas wagen», sagt Cornelia Scheiwiller, «und neben dem Beliebten auch Überraschendes anbieten.» 2018 haben 1650 Zuhörer das Konzertangebot genutzt, 250 mehr als im Vorjahr.

Die Zahl will sie halten, dennoch rechnet sie heuer mit einem kleinen Defizit. Die Gagen der Musiker nehmen nicht ab, auch wenn Ensembles wie Les Passions de l’Ame während einer Tournee günstiger sind als bei Einzelkonzerten.

Auf Bilderausstellungen verzichtet das Kloster Fischingen nach der Neuausrichtung als Seminarhotel endgültig. Grosse Investitionen in eine professionelle Infrastruktur wären nötig, das Interesse hingegen sei gering.

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