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Tötungsdelikt in Frauenfeld: Tatverdächtiger soll heute noch befragt werden

In Frauenfeld wurde am Dienstag eine Frau tot aufgefunden. Die Ermittlungen der Polizei führten innert weniger Stunden zu einem 19-jährigen Italiener. Dieser ist in der Woche zuvor mit einer Schreckschusspistole am Arbeitsplatz erschienen. Die Polizei will den Verdächtigen noch am Mittwoch befragen.
Dinah Hauser
In diesem Haus wurde die tote Frau aufgefunden. (Bild: Andrea Stalder)

In diesem Haus wurde die tote Frau aufgefunden. (Bild: Andrea Stalder)

Am Dienstagabend fand die Thurgauer Kantonspolizei eine tote Frau in einer Wohnung an der Talackerstrasse in Frauenfeld. In der Wohnung sollen laut Aussagen von verschiedenen Anwohnern auch drei Buben gelebt haben. Nachbarn hätten sich am Abend der Tat um den Jüngsten gekümmert, sagt eine Anwohnerin. Die 87-Jährige hatte zuvor lautes Geschrei im Treppenhaus gehört. Ihr tue der Bub leid.

In einer Frauenfelder Wohnung wurde am Dienstagabend eine tote Frau gefunden. (Bild: BRK News)
In einer Frauenfelder Wohnung wurde am Dienstagabend eine tote Frau gefunden. (Bild: BRK News)
In einer Frauenfelder Wohnung wurde am Dienstagabend eine tote Frau gefunden. (Bild: BRK News)
In einer Frauenfelder Wohnung wurde am Dienstagabend eine tote Frau gefunden. (Bild: BRK News)
In einer Frauenfelder Wohnung wurde am Dienstagabend eine tote Frau gefunden. (Bild: BRK News)
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Frauenfeld: Tote Frau in Wohnung gefunden

Noch am selben Abend hat die Polizei einen 19-jährigen italienischen Staatsangehörigen auf dem Areal des Flughafens Zürich festgenommen. Laut Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, besteht ein Tatverdacht gegen den Mann. Graf sagt:

«Wir haben sofort die umliegenden Kantone informiert und nach der Person gefahndet.»

Warum der junge Mann am Flughafen war, sei noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Voraussichtlich werde der Italiener noch am Mittwoch befragt.

Der 19-Jährige soll gemäss «Blick» bereits in der Woche zuvor in Aadorf auffällig geworden sein. Der Elektro-Installateur-Lehrling sei demnach mit einer Waffe zur Arbeit erschienen. Graf bestätigt den Einsatz: «Wir waren am Arbeitsort und haben eine Schreckschusspistole sichergestellt.» Einen Haftgrund habe es jedoch nicht gegeben; der Lehrling habe niemanden bedroht. Er wird sich jedoch vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

Bewohner werden vom Care Team betreut

Laut Graf werden die Bewohner der Wohnung vom Care Team betreut. Die Wohnung ist versiegelt, sie können also vorläufig nicht zurück. «Die Bewohner wollen selber eine Unterkunft suchen», sagt Graf.

Im Mehrfamilienhaus, in dem sich auch der Tatort befindet, gibt es ein Thai-Restaurant. Der Betrieb lief auch während der polizeilichen Ermittlungen weiter, sagt die Betreiberin von «Thai Express». «Die Polizei kam einmal rein, um nach Zugängen im und zum Haus zu fragen», sagt sie.

Der Hauseingang zum Mehrfamilienhaus, in dem sich die Tat ereignete. (Bild: Andrea Stalder)

Der Hauseingang zum Mehrfamilienhaus, in dem sich die Tat ereignete. (Bild: Andrea Stalder)

Sie kennt die Kinder der betroffenen Familie. «Der mittlere Sohn arbeitet manchmal hier», sagt die Betreiberin. Am Dienstagabend sei dieser allerdings nicht wie abgemacht erschienen. Sie sagt:

«Da ich ihn nicht erreichen kann, warte ich nun, bis er sich bei mir meldet.»

Die Betreiberin beschreibt die Söhne als sehr nett und den jüngsten lade sie ab und zu zum Essen ein.

Am Dienstagabend kurz nach 17.30 Uhr hat die Kantonspolizei Thurgau an der Talackerstrasse in Frauenfeld eine tote Frau gefunden. Gemäss Mitteilung wählte eine Nachbarin den Notruf. Die Identität der Toten sei noch nicht restlos geklärt. «Diese wird im Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen abgeklärt», sagt Matthias Graf. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.

Älterer Mann und Jugendlicher waren Auskunftspersonen

Anwohner sollen gesehen haben, wie zwei Männer, ein älterer Herr und ein Jugendlicher, in Begleitung der Polizei aus dem Haus geführt wurden. Laut Graf handelt es sich bei den beiden Männern um Auskunftspersonen. «Es wurden bereits am Dienstag mehrere Personen polizeilich befragt.»

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