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Tötungsdelikt in Frauenfeld: Opfer starb an Stichverletzung – Verdächtiger ist mehrheitlich geständig

Das Opfer des Tötungsdeliktes in Frauenfeld ist infolge einer Stichverletzung gestorben. Das teilt die Staatsanwaltschaft mit. Der Tatverdächtige ist im Wesentlichen geständig.
Dinah Hauser
Der Eingangsbereich zum Haus an der Talackerstrasse 2 in Frauenfeld, in dem eine leblose Frau mit abgetrenntem Kopf aufgefunden wurde. (Bild: Andrea Stalder)

Der Eingangsbereich zum Haus an der Talackerstrasse 2 in Frauenfeld, in dem eine leblose Frau mit abgetrenntem Kopf aufgefunden wurde. (Bild: Andrea Stalder)

Nach rund zwei Wochen ist nun die Todesursache der 74-jährigen Mazedonierin klar. Gemäss Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft Thurgau ist die Frau an einer Stichverletzung gestorben. Die in Auftrag gegebene Obduktion habe ergeben, dass ihr Kopf erst nach Eintritt des Todes abgetrennt wurde.

Wie schon vorher durch die Medien bekannt wurde, stellte die Polizei den Kopf beim 19-jährigen Enkel anlässlich seiner Verhaftung beim Flughafen in Kloten sicher. Wie die «Sonntags-Zeitung» berichtete, soll der Verdächtige den Kopf in einem Rucksack bei sich getragen haben.

Psychischer Zustand wird abgeklärt

Der kurz nach der Tat Verhaftete hat im Wesentlichen die Vorwürfe gestanden, kommuniziert die Staatsanwaltschaft. «Der italienische Staatsangehörige befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft», sagt Sprecher Marco Breu. Zu Beweggründen und Tathergang gibt er keine Auskunft. «Diese sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.» Auch würden derzeit ­Abklärungen zum psychischen Zustand des Tatverdächtigen ­gemacht.

In der Schweiz ist der Verdächtige nicht vorbestraft; Abklärungen auf allfällige Vorstrafen im Ausland laufen, heisst es in der Mitteilung weiter. In der Schweiz sei er jedoch bei zwei ­Ereignissen negativ aufgefallen. Zum einen kam es zu Tätlichkeiten auf einem Sportplatz. Ferner tauchte der angehende Elektroinstallateur eine Woche vor der Bluttat mit einer Schreckschusspistole in seinem Lehrbetrieb in Aadorf auf. Die herbeigerufene Polizei stellte die Waffe sicher. Der 19-Jährige habe laut Breu aber niemanden bedroht. «Zu diesem Zeitpunkt hat es keinen Haftgrund gegeben», sagt der Mediensprecher.

Kurz nach der Tat hatte der Verdächtige sein Handy beim Polizeiposten «wortlos beim Schalter hingelegt» und sei gleich wieder gegangen, wie Polizeisprecher Matthias Graf damals sagte. Dies sei noch vor dem Eingang des Notrufs geschehen; der Zusammenhang konnte erst später hergestellt werden.

Am 16. Oktober wurde in einer Wohnung an der Talackerstrasse in Frauenfeld eine 74-jährige Mazedonierin, die sich als Touristin in der Schweiz aufhielt, tot aufgefunden.

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