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Tickender Zierapfel aus Kaltenbach

Der Kaltenbacher Künstler Rainer Schoch schickt einen WM-Baum auf Reisen. Diesen hat er mit Hunderten Fussballuhren behängt.
Einer von Rainer Schochs Uhrenbäume. (Bild: PD)

Einer von Rainer Schochs Uhrenbäume. (Bild: PD)

Zehn Jahre lang stapelten sich fünftausend Armbanduhren auf dem Dachboden des deutsch-schweizerischen Künstlers Rainer Schoch. Für die Fussball-Europameisterschaft 2008 hatte er diese entworfen. Sie hätten von Fans getragen werden sollen, doch sie wurden nicht ausgeliefert, weil Schoch schwer krank wurde. Nun hat er das lange zurückliegende Projekt wieder aufgegriffen. Gemeinsam mit seiner Frau hat er einen Zierapfelbaum mit Hunderten dieser Fussballuhren behängt.

Künstler Rainer Schoch. (Bild: Gudrun Enders)

Künstler Rainer Schoch. (Bild: Gudrun Enders)

Ende April war dieser in Stein am Rhein enthüllt worden. Anschliessend ging der vier Meter grosse Baum auf Reisen. Mit einem Transporter wurde er nach Deutschland in ein Museum nach Singen gebracht. Schochs Ziel ist es, durch die Grenzüberschreitung auch die Grenzen in den Köpfen zu überwinden. Es ist nicht der einzige Uhrenbaum von Schoch. Am Lago Maggiore behängte er einen Olivenbaum mit 60 Italien-Uhren. «Trauerbaum», nennt er diesen, weil sich Italien zum ersten Mal seit 60 Jahren nicht für die Fussball-WM qualifizieren konnte. (red)

www.art-schoch.ch

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