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Thurgauerin wird Staatssekretärin bei Schneider-Ammann

Die Hüttwilerin Martina Hirayama wird die neue Staatssekretärin des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation. Der Bundesrat hat die Thurgauerin aus 48 Bewerbern ausgesucht.
Martina Hirayama. (Bild: PD)

Martina Hirayama. (Bild: PD)

Der Bundesrat hat die Hüttwilerin Martina Hirayama zur neuen Staatsekretärin des Staatsekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) ernannt. Sie tritt diese Stelle am 1. Januar 2019 an.

Wie das Staatssekretariat mitteilt, bringt die 47-Jährige mit ihrer Erfahrung in Forschung, Lehre, Unternehmertum, Management und Verwaltung beste Voraussetzungen für die Führung des SBFI mit. Die Wahl des Bundesrates sei auf eine initiative und gestaltungskräftige Persönlichkeit mit einem weitgefächerten Netzwerk in Bildung, Forschung und Innovation ebenso wie in Politik, Verwaltung und in der Wirtschaft gefallen.

48 Bewerbungen, darunter 10 von Frauen

Die Stelle war während eines Monats öffentlich ausgeschrieben worden. Es gingen insgesamt 48 Bewerbungen aus allen Sprachregionen der Schweiz ein, darunter 10 von Frauen.

Dem Staatsekretariat kommt eine Schlüsselrolle zu, um das Schweizer «Bildung, Forschung und Innovation»-System im Zeitalter der digitalen Transformation für die Zukunft zu rüsten. Es gilt, im Zusammenspiel von Bund, Kantonen, Organisationen der Arbeitswelt und weiteren Akteuren die beiden Pfeiler Berufsbildung und akademische Bildung weiter zu stärken und den Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz an der Weltspitze zu halten.

Direktorin an der ZHAW School of Engineering

Martina Hirayama ist seit 2012 Präsidentin des Institutsrates des Eidgenössischen Instituts für Metrologie. Seit 2011 amtiert sie zudem als Vizepräsidentin des Verwaltungsrates der Förderagentur Innosuisse sowie seit 2016 als Mitglied des Stiftungsrates des Schweizerischen Nationalfonds.

Seit 2011 ist Hirayama ausserdem Direktorin an der ZHAW School of Engineering mit 13 Instituten und Zentren, neun Studiengängen und 620 Mitarbeitenden sowie Mitglied der Hochschulleitung und seit 2014 auch Leiterin des Ressorts Internationales der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Mitgründerin eines Startups

Martina Hirayama absolvierte ein Studium der Chemie an der Universität Fribourg, an der ETH Zürich und am Imperial College London. Später machte sie ein Nachdiplomstudium in Betriebswissenschaften an der ETH Zürich. Nach der Dissertation war sie ab 1995 als Gruppen-Leiterin am Institut für Polymere an der ETH Zürich tätig. Während dieser Zeit war Hirayama ausserdem Mitgründerin und bis 2008 CEO eines Startups im Bereich neuer Beschichtungstechnologien.

2003 wechselte die Thurgauerin als Dozentin für industrielle Chemie an die Zürcher Hochschule Winterthur, wo sie den Fachbereich polymere Materialien entwickelte und führte. 2007 bis 2010 entwickelte sie das Institute of Materials and Process Engineering. Hirayama ist Doppelbürgerin der Schweiz und Deutschlands. (red)

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