Thurgauer Zivilschutz erhält neue Fahrzeuge

Der Zivilschutz im Kanton Thurgau erhält neue Mannschaftstransporter, Anhänger und Modulwagen. Mit der Übernahme des Materials ist die Zivilschutzreorganisation abgeschlossen.

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Bei der Fahrzeugübernahme in Wil. Bild: PD

Bei der Fahrzeugübernahme in Wil. Bild: PD

Der Zivilschutz im Kanton Thurgau wurde mit dem Konzept «Zivilschutz 2015+» reorganisiert und wird nun entsprechend der Bezirksorganisation geführt. Seit dem 1. Januar sind die Bataillone der Zivilschutzorganisationen operativ. Sie decken ein grösseres Gebiet ab und erfüllen ihre Leistungsaufträge mit reduziertem Personalbestand. Dies erfordere eine höhere Mobilität, schreibt Kanton Thurgau in einer Mitteilung.

Mit der Beschaffung von 39 Modulwagen, die auf Anhänger verladen werden können, wird dieser Anforderung entsprochen. Die Wagen sind so konzipiert, dass das Standardmaterial des Zivilschutzes gelagert, verladen und transportiert werden kann. Dafür sind drei Module definiert worden: Wasserwehr, Hydraulik und Elektro/Beleuchtung. Die Aluminiumkonstruktion der Firma Brändle aus Wängi trägt den Anforderungen des Zivilschutzes Rechnung.

Auch zwölf Anhänger wurden bezogen

Ausserdem wurden bei der Firma Hilzinger in Frauenfeld zwölf Anhänger bezogen, die ebenfalls eine einfache Verladung der Modulwagen und einen sicheren Transport des Einsatzmaterials zu den Schadenplätzen gewährleisten, schreibt der Kanton weiter in der Mitteilung. Dieses im Verlaufe des Jahres beschaffte Material wird nun mit der Ablieferung von sechs Personentransportern Mercedes Vito 4x4 durch die Firma Larag aus Wil vervollständigt. Diese Fahrzeuge können gleichzeitig neun Angehörige des Zivilschutzes und das auf die Anhänger verladene Einsatzmaterial transportieren.

Insgesamt wurden für die Zivilschutzorganisationen Frauenfeld, Hinterthurgau, Kreuzlingen, Weinfelden, Oberthurgau und dem kantonalen Einsatzelement sechs Fahrzeuge, zwölf Anhänger und 39 Modulwagen mit einem Gesamtwert von 565600 Franken beschafft. Durch die zentrale Beschaffung, die durch das Amt für Bevölkerungsschutz und Armee koordiniert wurde, stehen nun einheitliche Einsatzmodule zur Verfügung, die einen wirkungsvollen Einsatz auf dem ganzen Kantonsgebiet sicherstellen.

Reorganisationsprojekt abgeschlossen

Dafür wird von den Zivilschutzorganisationen gefordert, dass die Fahrzeuge innert vier Stunden einem im Einsatz stehenden Zivilschutzbataillon zur Verfügung stehen. Mit diesen Auflagen ist eine wirtschaftliche Führung der Zivilschutzorganisationen sichergestellt, was die dafür zuständigen Gemeinden entlastet, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mit der Fahrzeug- und Materialabgabe an die Zivilschutzorganisationen ist das Reorganisationsprojekt, das durch eine Verordnung des Regierungsrates im Jahre 2016 initiiert wurde, abgeschlossen. (red)