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Thurgauer SP beauftragt eine Kampagnenleiterin

Um den SP-Sektionen mit Gemeindeparlamenten unter die Arme zu greifen, stellt die SP Thurgau Martina Ehrmann an. Sie soll vor allem die Koordination der freiwilligen Helfer übernehmen.
Kurt Peter
Martina Ehrmann übernimmt die Koordinationsarbeit. Nina Schläfli und Julian Fitze freuen sich auf die Zusammenarbeit. (Bild: Kurt Peter)

Martina Ehrmann übernimmt die Koordinationsarbeit. Nina Schläfli und Julian Fitze freuen sich auf die Zusammenarbeit. (Bild: Kurt Peter)

«Die Sozialdemokraten wollen bei den kommenden Wahlen mehr mit den Menschen als über die Menschen reden», sagt Parteisekretär Julian Fitze. Viele engagierte Parteimitglieder seien mit dabei, wenn es um Telefon- oder Standaktionen gehe. Die Sektionen mit Gemeindeparlament, Arbon, Frauenfeld, Kreuzlingen und Weinfelden, bekommen bei den nächsten Wahlen zusätzliche Unterstützung. Mit Martina Ehrmann wurde eine Kampagnenleiterin angestellt, welche die «Fleissarbeit» für die Sektionen übernimmt. Seit 1. Oktober ist sie im Amt; die Stelle ist bis April 2019 befristet.

«Wir haben viele Mitglieder, die in der einen oder anderen Form im Wahlkampf mithelfen wollen», sagt Parteipräsidentin Nina Schläfli. Es gelte, deren Fähigkeiten und Interessen einerseits unter einen Hut zu bringen und andererseits, die Mitarbeit zu koordinieren. Dies sei Aufgabe von Martina Ehrmann, die sich in Absprache mit den Sektionen um die Einsätze kümmert. «Wir reden hier von immerhin 350 Ansprechpartnern in den vier Sektionen, die sich auf der Strasse oder am Telefon um Wählerinnen und Wähler kümmern wollen», sagt Martina Ehrmann. «Es geht um die Unterstützung im Wahlkampf, für den Inhalt und die Organisation bleiben die Sektionen zuständig», fügt Julian Fitze hinzu. Die Themen seien in den einzelnen Städten verschieden: Kreuzlingen diskutiere andere Schwerpunkte als Weinfelden. «Das Ziel ist klar, wir wollen den Wähleranteil in den Parlamenten erhöhen.» Während sich die SP in Arbon und Kreuzlingen gut vertreten sieht, «müssen wir uns in Frauenfeld und Weinfelden noch ins Zeug legen», betont Nina Schläfli.

Sorge wegen der oft tiefen Wahlbeteiligung

Es sei der SP auch wichtig, das Interesse an der Politik generell zu fördern. «Die oft tiefen Wahlbeteiligungen machen uns Sorgen», sagt die Parteipräsidentin. Gerade bei den Nichtwählern liege hohes Potenzial brach, das bei einem Gespräch genutzt werden könne. Es sei, gerade in Kreuzlingen, nicht zu vermeiden, auch mit nicht Wahlberechtigten ins Gespräch zu kommen: «Aber auch das ergibt interessante Diskussionen und wer weiss, vielleicht steht ja früher oder später eine Einbürgerung ins Haus.»

Der direkte Wahlkampf am Telefon sei keine neue Erfindung und bei der SP bis in die 1980er Jahre praktiziert worden. Seine Erfahrung, sagt Julian Fitze, sei jedenfalls positiv. Das Engagement der Mitglieder und Sympathisanten bei den Gesprächen habe für die Sozialdemokraten zu Erfolgen geführt. «Etwa vier Wochen vor den Wahlen beginnen wir intensiv zu werben, bis dahin werden mir die Sektionen Listen der interessierten Personen zustellen, damit die Koordinationsarbeit bereits beginnen kann», sagt Martina Ehrmann.

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