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Thurgauer Sängerin Sabrina Sauder nach ihrer Social Media-Diät: «Ich hatte plötzlich viel mehr Zeit»

Seit letzter Woche ist die Sirnacherin Sabrina Sauder wieder online. Davor hatte sie sich eine einmonatige Auszeit von Facebook, Instagram & Co genommen.
Svenja Rimle
Sabrina Sauder hat ihre zusätzliche Freizeit vielfältig genutzt. (Bild: Reto Martin)

Sabrina Sauder hat ihre zusätzliche Freizeit vielfältig genutzt. (Bild: Reto Martin)

Warum haben Sie diese Pause gemacht?

Sabrina Sauder: Grundsätzlich sind soziale Medien wichtige Werbeplattformen für mich. Ich wollte mich aber einfach mal auf den Ursprung zurückbesinnen. Es war mir wichtig, mich an mein Leben als Musikerin vor dem Social Media-Hype zu erinnern und das mal wieder so erleben zu können.

Wie war die Pause für Sie?

Ich hatte plötzlich viel mehr Zeit. Ich habe gebacken, gelesen, gejasst, bin Velo gefahren und habe musiziert. Zum einen hat mir das richtig gut getan. Ich hatte nicht immer den Gedanken im Hinterkopf, dass ich noch ein Foto für Instagram machen muss. Andererseits verpasst man dadurch natürlich auch vieles. Ohne Facebook musste ich mich aktiv bemühen, bestimmte Informationen zu bekommen. Ich kam mir mit der Zeit ein bisschen isoliert vor.

Gehen Sie jetzt anders mit den sozialen Medien um als vorher?

Sabrina Sauder lebt für ihre Musik. (Bild: PD)

Sabrina Sauder lebt für ihre Musik. (Bild: PD)

Ursprünglich hatte ich gehofft, dass ich nach dieser Pause weniger Zeit im Internet verbringe. Inzwischen ist es aber wieder genau so wie davor. (lacht) Grundsätzlich mache ich es ja gerne. Man sollte es halt bloss nicht übertreiben.

Verbringen Sie zu viel Zeit in sozialen Netzwerken?

Bei den sozialen Medien muss man immer aktiv bleiben, damit die Follower einen wahrnehmen. Ausserdem ist es mir wichtig, Kontakt zu meinen Fans zu haben und auf liebe Nachrichten zu reagieren. Dabei verbringt man schnell mal eineinhalb bis zwei Stunden am Tag online. Manchmal habe ich einfach zu wenig Disziplin, das Handy wegzulegen, das gebe ich ehrlich zu.

Haben sie sich in dieser Zeit weniger gearbeitet?

Die Schulferien-Zeit war für mich dieses Jahr eine ruhigere Phase. Viele Leute dachten, dass ich dann Ferien mache, was aber nicht so war. Ich habe zum Beispiel mein neues Musikvideo gedreht, hatte einige Auftritte und gab Gesangsunterricht. Ein paar freie Tage waren aber schon auch dabei.

Wie hat Ihr Umfeld darauf reagiert, dass Sie plötzlich weg waren?

Meine Eltern wünschten mir schöne Ferien. Daraufhin musste ich erklären, dass ich nicht wegfahre, sondern einfach nur eine Weile auf Social Media verzichten möchte. Es kam den Leuten so vor, als ob ich in der Zeit nichts gemacht hätte, nur weil sie nicht täglich etwas von mir hörten.

Wem würden Sie eine Social Media-Pause empfehlen?

Jedem! Diese Erfahrung, einfach mal ohne Facebook und Instagram zu sein, die muss man einfach mal gemacht haben. Das sind enorme Zeitfresser. Erst wenn man eine Weile darauf verzichtet, wird einem bewusst, wie abhängig man eigentlich davon ist.

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