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Thurgauer Regierungsrätin Carmen Haag baut mit heimischem Holz

Das elegante Holzhaus besteht mehrheitlich aus Thurgauer Holz und wurde
darum von Lignum Ost mit dem «Herkunftszeichen Schweizer Holz» ausgezeichnet.
Manuela Olgiati
Paul Koch, Präsident Lignum Ost, überreicht die Auszeichnung an die Eheleute Thomas Gstöhl und Carmen Haag. (Bild: Manuela Olgiati)

Paul Koch, Präsident Lignum Ost, überreicht die Auszeichnung an die Eheleute Thomas Gstöhl und Carmen Haag. (Bild: Manuela Olgiati)

Fichtenholz aus dem Hinterthurgau kleidet die Wände, Holz von Weisstannen aus dem Emmental ziert die Böden. Eine Wand aus Bündner Arvenholz besticht im Schlafzimmer. Rundherum sicht- und erlebbar ist dieses Haus, fast ganz aus Holz gestaltet. Der Neubau in Stettfurt ist das neue Zuhause von Regierungsrätin Carmen Haag und Thomas Gstöhl. Am Samstag zügelt das Ehepaar. «Das Material Holz hat uns von Anfang an begeistert, wir fühlen uns jetzt schon wohl», sagt Carmen Haag.

Rund 30 geladene Gäste diskutieren am Donnerstag an einem Austausch und der Übergabe der Auszeichnung. Paul Koch, Präsident von Lignum Ost, lobte das Vorzeigehaus. «Im Holzbau entstehen energiesparende Bauten mit hohem Komfort.» Zu den ökologischen Vorteilen kommen ökonomische, wenn es aus der Umgebung stammt: «Es sichert Arbeitsplätze im Wald und in der Verarbeitung», sagt Koch.

Der Baustoff wächst schnell nach

Der Baustoff wachse nicht nur vergleichsweise schnell nach, sondern weist durch die kurzen Transportwege auch einen geringen Wert an sogenannter «grauer Energie» auf. Nicht weniger als 93,7 Prozent des verbauten Holzes stammt aus Schweizer Wäldern. Darum wird der Bau mit dem «Herkunftszeichen Schweizer Holz» von Lignum Ost ausgezeichnet.

Der Neubau der Eheleute Carmen Haag und Thomas Gstöhl in Stettfurt. (Bild: Manuela Olgiati)

Der Neubau der Eheleute Carmen Haag und Thomas Gstöhl in Stettfurt. (Bild: Manuela Olgiati)

«Zusammen mit den Anforderungen an den Gestaltungsplan des Quartiers und dem Raumprogramm der Bauherrschaft passt sich dieses Gebäudeensemble mit Wohnhaus und Garagenbau ein», sagt der Stettfurter Architekten Rainer Borcherding. Roger Hollenstein vom Forstbetrieb Fischingen und Tobel stellte für den Neubau 318 Kubikmeter Mondholz aus drei Mondphasen bereit.

Von einer reibungslosen Zusammenarbeit spricht Maria Brühwiler von der Brühwiler Sägewerk AG in Wiezikon. Beni Steiner von der Isenring Holzbau AG in Wängi sagt zu den Herausforderungen mit dem Werkstoff Holz: «Die Kommunikation mit Lieferanten ist wichtig bei Bestellvorgängen, hier muss speziell das Schweizer Holz beim Innentäfer hervorgehoben werden.»

Bekenntnis zur heimischen Wertschöpfung

Bauleiter Tobias Stäheli von der Novum Bau AG lobt die Nägeli Holzbau in Gais für ein «tolles Elementwerk». Chef Hannes Nägeli rühmt die Arbeiten am Thurgauer Bau. Die Hauselemente wurden am 24. Juli aufgerichtet.

Heimisches Eschenholz wurde zudem im gesamten Treppenbereich eingesetzt. Dass der Bau ein klares Bekenntnis zur Wertschöpfung und zum heimischen Baustoff ist, können alle unterschreiben. Der hohe Stellenwert der Nachhaltigkeit und die Vorteile des Schweizer Holzes werden beim Rundgang durch die behaglichen Räume noch weiter hervorgehoben.

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