Thurgauer Neujahrsbabys: Leano Mason ist ein Ur-Urenkel

In den Thurgauer Spitälern sind am ersten Tag des Jahres 2020 vier Babys zur Welt gekommen. Einige der frischgebackenen Eltern haben noch Silvester gefeiert.

Daniela Ebinger
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Vater, Mutter, Kind: Arbnesha, Leano Mason und Lavdrim-Joel Musliu.

Vater, Mutter, Kind: Arbnesha, Leano Mason und Lavdrim-Joel Musliu.

(Bild: Daniela Ebinger)

Rala Lena. So heisst das erste Thurgauer Baby im neuen Jahr 2020. Die Kleine ist knapp vor Mittag im Kantonsspital Frauenfeld zur Welt gekommen und das einzige Mädchen von den vier Neujahrstag-Babys im Thurgau. Die Familie von Rala Lena will ihr Glück gerne in Ruhe geniessen.

Kurz vor 15 Uhr konnte Familie Maier aus Hüttwilen ihren ersten Sohn Henry in die Arme schliessen. Die Mutter hatte um Mitternacht keine Lust mehr, auf 2020 anzustossen. Doch als Henry in den Armen der Mami lag, war das neue Jahr für die frischgebackenen Eltern trotzdem eingeläutet.

Noch sehr gemütlich Silvester gefeiert

In Münsterlingen erblickte Leano Mason mit 3050 Gramm das Licht der Welt. Silvester feierte das junge Paar aus Kreuzlingen bis in die Morgenstunden in gemütlicher Runde mit der ganzen Familie. «Der Bauch hat schon immer wieder einmal gezogen, aber ich habe das nicht so als ernstes Zeichen wahrgenommen», sagt Arbnesha Musliu. Doch um 6 Uhr habe sie dann doch im Spital angefragt, ob sie was beachten müsse. Dort riet man ihr zu einem warmen Bad.

Das Ziehen intensivierte sich und so entschloss sich das Paar, den Weg ins Spital anzutreten. Das frischgebackene Mami küsst ihren kleinen Sohn liebevoll auf die Stirn und sagt:

«Ich bin froh und dankbar, eine ganz natürliche Geburt erlebt haben zu dürfen.»

Die erste Nacht habe sich Leano Mason schon richtig brav gezeigt und so konnte sie selbst als frischgebackene Mutter recht gut schlafen.

Die Namensgebung für ihren Sohn setzt sich aus Wunschnamen beider Eltern zusammen. Leano komme von der väterlichen italienisch-albanischen Seite. «Auf Griechisch bedeutet es zudem der Leuchtende», sagt das Mami. Der zweite Name Mason sei ihr Favorit gewesen. «Ich habe zwei Mal von diesem Namen geträumt, da wusste ich, er musste auch enthalten sein.» Von der Familie Musliu gilt Leano als fünfte noch lebende Generation. Von Vater Lavdrim-Joel leben beidseits noch Urgrosseltern und sind seit gestern nun sogar stolze Ur-Urgrosseltern.

Um 17.44 Uhr war Ludwig Florentin das letzte Baby der Spital Thurgau AG am 1.1. Der 49 Zentimeter grosse Junge wiegt 3030 Gramm und ist bei der Familie Beck das dritte Kind. Die Familie aus dem grenznahen Radolfszell hat «noch nicht mit einer Geburt gerechnet», sagt Mami Friederike. Wegen der geplatzten Fruchtblase seien sie um die Mittagszeit ins Spital Münsterlingen gefahren. «Danach ging alles rund und Ludwig war schnell da.»

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