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Thurgauer Naturstrom wird in Tobel-Tägerschen zum Standard

Tobel-Tägerschen setzt auf lokalen Strom. Ab 2019 werden die privaten Haushalte in der Gemeinde standardmässig mit Thurgauer Naturstrom beliefert.
Gemeindepräsident Rolf Bosshard hat auch auf seinem eigenen Hausdach Photovoltaikmodule installiert. (Bild:ZVG)

Gemeindepräsident Rolf Bosshard hat auch auf seinem eigenen Hausdach Photovoltaikmodule installiert. (Bild:ZVG)

Erneuerbarer, lokal produzierter Strom, zum Beispiel aus Photovoltaikanlagen, soll möglichst auch lokal konsumiert werden und damit einen Kreislauf schliessen. Diese Leitlinie verfolgt die Gemeinde Tobel-Tägerschen. Sie hat deshalb beschlossen, ab kommendem Jahr Thurgauer Naturstrom (TGN) als Standard für die Stromversorgung einzusetzen.

«Wir wollen damit erneuerbare Energien besser nutzen», erklärt Gemeindepräsident Rolf Bosshard mit Blick auf die Energiestrategie 2050. Mit TGN verfüge die Gemeinde über ein Produkt mit lokalem Charakter. Konkret liefern in Tobel-Tägerschen bereits 35 Photovoltaikanlagen Strom ins Netz. Der ökologische Mehrwert dieser Produktion wird künftig direkt in die lokale Stromversorgung fliessen, das heisst erneuerbarer Strom aus dem Dorf wird auch im Dorf vermarktet.

Seit 2009 erneuerbarer Strom

Bereits 2018 konnten Verbraucher TGN als Wahlprodukt bestellen, für einen Aufpreis von zwei Rappen pro Kilowattstunde zum Beispiel «aqua eco» mit einem Strommix, der zu 13 Prozent aus lokalen Solarstromanlagen, zu 41 Prozent aus regionalen Kleinwasserkraftwerken und zu 46 Prozent aus der Kehrichtverbrennungsanlage Weinfelden stammt. Ab 2019 werden nun alle 850 Zähler, grundsätzlich mit TGN «aqua eco» beliefert. Wer sich darüber hinaus engagieren will, dem stehen die Produkte «aqua bio» und «aqua sun» zur Verfügung, schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung.

«Mit der flächendeckenden Verwendung von Thurgauer Naturstrom setzen wir unsere Vorreiterrolle fort.»

Erneuerbar ist der Strom für private Stromkunden in der Gemeinde Tobel-Tägerschen schon lange. Seit 2009 werden sie zu 100 Prozent mit Energie aus Wasserkraft beliefert. «Mit der flächendeckenden Verwendung von Thurgauer Naturstrom setzen wir unsere Vorreiterrolle fort», sagt Rolf Bosshard, der auch als Präsident der Werkkommission und der 2000-Watt-Kommission wirkt.

Bereits seit vielen Jahren unterstützt die Gemeinde den nachhaltigen Umgang mit Energie. So werden regelmässig Energiespartipps und Anregungen für einen umweltbewussten Lebensstil vermittelt. Rolf Bosshard spricht aber nicht nur davon, sondern setzt diese Ideen auch privat in die Tat um. So hat er auf seinem eigenen Hausdach Photovoltaikmodule installiert und einen Batteriespeicher im Keller eingebaut. So ist der im Tagesverlauf produzierte Strom auch nachts verfügbar. (red)

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