Thurgauer Landfrauen: Bausteine der Gesellschaft

Die Thurgauer Landfrauen loben Gemeinschaft sowie Wertschätzung und rufen zu mehr Engagement in der Politik auf.

Margrith Pfister-Kübler
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Neue Sektionspräsidentinnen des Landfrauenverbandes mit der Präsidentin Regula Böhi-Zbinden (links): Barbara Schneider, Nussbaumen, Edith Schrackmann und Andrea Kägi (Co-Präsidium), Tannzapfenland; Brigitte Frei, Homburg; Daniela Deutsch, Märstetten, und Sonja Brühlmann, Hefenhofen-Sommeri. (Bild: kü)

Neue Sektionspräsidentinnen des Landfrauenverbandes mit der Präsidentin Regula Böhi-Zbinden (links): Barbara Schneider, Nussbaumen, Edith Schrackmann und Andrea Kägi (Co-Präsidium), Tannzapfenland; Brigitte Frei, Homburg; Daniela Deutsch, Märstetten, und Sonja Brühlmann, Hefenhofen-Sommeri. (Bild: kü)

Der Auftakt zur Delegiertenversammlung in der Mehrzweckhalle Salenstein war glanzvoll. Selbst Regierungsrätin Monika Knill war dabei, auch Vertreterinnen des Bäuerinnenverbandes St. Gallen und Appenzell Innerrhoden beehrten die Thurgauerinnen, sowie Salensteins Gemeindepräsident Bruno Lorenzato und BBZ-Direktor Martin Huber. Präsidentin der Thurgauer Landfrauen (TLFV) Regula Böhi-Zbinden strahlte bei der Begrüssung. Der gastgebende Landfrauenverein Ermatingen und Umgebung erntet Applaus.

Präsidentin Regula Böhi hob in ihrer Rede den Zusammenhalt unter den Landfrauen, das freiwillige Engagement, Gemeinschaft und Wertschätzung hervor und sagte: «Sie sind die Bausteine unserer Gesellschaft.»

Höchststand bei den ausgebildeten Bäuerinnen

123 Stimmberechtigte nahmen neben Gästen an der DV teil. «Die Politik wäre gut beraten mit mehr Landfrauen», sagte Lorenzato und lobte die Homepage des TLFV, wo ihn die Kurse «vor Neid erblassen» lassen, besonders der Schmiedekurs für Frauen. «Wenn wir - BBZ-Direktor Martin Huber und ich - Frauen wären, würden wir sofort dem Verband beitreten.

Politisches und projektbezogenes Engagement, Weiterbildung bis Hauspflege sind die Leuchttürme beim TLFV. Stolz zeigte sich Liselotte Peter, Vizepräsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes, auf die Landfrauen. Im 2018 haben 153 Frauen die eidgenössische Berufsprüfung «Bäuerin mit Fachausweis» und sieben die höhere Fachprüfung Diplomierte Bäuerin HFP bestanden.  «Ein Höchststand», sagte Liselotte Peter. Sie rief zu mehr Engagement in der Politik auf, auch mit Fokus auf die soziale Absicherung für Frauen.