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Thurgauer Landfrauen absolvieren
Weiterbildung in Wut


«Mir platzt gleich der Kragen» unter diesem Motto sprach am Landfrauentag am Mittwoch die Monika Riwar in der evangelischen Kirche in Steckborn.
Salome Preiswerk
Monika Riwar nutzt Wut als Energiequelle. (Bild: Salome Preiswerk)

Monika Riwar nutzt Wut als Energiequelle. (Bild: Salome Preiswerk)

Monika Riwar, evangelische Theologin aus dem argauischen Muri, fragte: wie entsteht Wut und wie kann konstruktiv mit dieser energiegeladenen Emotion umgegangen werden? Sie antwortetete mit unterhaltsamen Beispielen aus ihrem Leben. Wut tritt auf, wenn eine persönliche Grenze überschritten und unser Raum verletzt oder wenn die Zielausrichtung behindert wird. «Wut tut gut, wenn man sinnvoll damit umgeht», sagte Riwar.

Wut und Freude bringen Energie

Denn gerade bei Wut wie auch bei Freude werde viel Energie freigesetzt. Zum klugen Umgang mit Wut rät die Theologin: Innehalten und sich beruhigen, der Wut einen Raum geben, sagen, dass man sauer sei, die Wut ernst nehmen, wahrnehmen, woher die Wut komme, Bewertungen überprüfen, ob die Situation wirklich so dramatisch sei, und schliesslich entscheiden und handeln, das heisst, Unzufriedenheit ausdrücken, Alternativen überlegen und kommunizieren. Und das Allerwichtigste: gegenüber sich selbst und anderen barmherzig sein, denn niemand ist fehlerfrei.

Regula Böhi-Zbinden, Präsidentin des Thurgauer Landfrauenverbands, freute sich über die mehr als 150 interessierten Zuhörerinnen.

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