Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Thurgauer Gemeinden weisen gute Finanzen auf – aber nicht alle

74 der 80 Gemeinden erwirtschafteten im Jahr 2018 einen Ertragsüberschuss. Insgesamt sind sie kaum verschuldet.
(Bild: Fotolia)

(Bild: Fotolia)

(sda/red) In den meisten der 80 Thurgauer Gemeinden ist die Finanzlage gut. Problematische Kennzahlen gab es 2018 in 20 Gemeinden – deutlich weniger als im Vorjahr. Die Gemeinden blicken insgesamt auf ein erfreuliches Rechnungsjahr 2018 zurück. Die überwiegende Mehrheit der Gemeinderechnungen schloss mit einem Plus.

Dies geht aus der soeben publizierten Statistischen Mitteilung «Gemeindefinanzkennzahlen 2018, Finanzausgleich Politische Gemeinden 2019» hervor, schreibt die Thurgauer Staatskanzlei am Mittwoch in einer Medienmitteilung. Die Kommunen hätten ein komfortables Eigenkapitalpolster und seien kaum verschuldet.

Mehr Auszahlungen beim Finanzausgleich

Es gibt allerdings Unterschiede: In 47 Gemeinden seien 2018 bei allen Finanzkennzahlen die Richtwerte eingehalten worden. Sie befinden sich damit in einer problemlosen oder sogar guten Situation. 13 Gemeinden verpassten lediglich bei einer Kennzahl eine mittlere oder gute Einstufung.

20 Gemeinden lagen hingegen bei mindestens zwei Kennzahlen in einem Bereich, der nicht mehr als gut oder problemlos gelte, hiess es in der Mitteilung. Dies sind allerdings deutlich weniger als im Vorjahr, als in dieser Kategorie noch 33 Kommunen gezählt wurden. Acht der 20 Gemeinden mit Problemen verpassten die Richtwerte bei drei oder mehr Kennzahlen.

Zehn Gemeinden weisen eine hohe Bruttoverschuldung von mehr als 150 Prozent des laufenden Ertrags auf. Dies sind zwei mehr als im Vorjahr. Am meisten Richtwerte verpasst hat die Gemeinde Egnach, gefolgt von Horn, Hüttlingen, Amlikon-Bissegg, Amriswil, Kemmental, Gottlieben und Wigoltingen.

Für 2019 wurden im Thurgau mehr Mittel aus dem innerkantonalen Finanzausgleich gesprochen. Der Betrag, der an 39 Gemeinden verteilt wurde, stieg um 2,4 Millionen Franken auf gut 19,1 Millionen Franken an. Der Grund: Die Abgeltungen für Gemeinden mit Zentrumsfunktion wurden nach oben angepasst.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.