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Thurgauer Gartentage: Bunt trotz grauer Wolken

15 Mitglieder von Jardin Suisse Thurgau luden zu ihren traditionellen
Gartentagen. Jung und Alt liessen sich mit Freuden in die Pflanzenwelten entführen.
Margrith Pfister-Kübler
Gärtnermeister Peter Krebs geizt nicht mit Pflanztipps. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Gärtnermeister Peter Krebs geizt nicht mit Pflanztipps. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Egal, ob es um die Blume «schwarzäugige Susanne», Salatsetzlinge oder Kräuter ging: Die Thurgauer Gartentage boten eine Vielzahl an Gartenkultur. Die regnerische Wetterlage traf die Gartentage zwar mit voller Wucht, trotzdem waren die Veranstalter mit den Besucherzahlen mehrheitlich zufrieden. Zwei Gärtnereien wurden beim Rundgang am Samstag herausgepickt: Blumen-Krebs in Pfyn und der Gartenbau im Massnahmenzentrum Kalchrain Hüttwilen.

Interesse an veredelten Tomatensetzlingen

«Es gibt so vieles zu bestaunen und erforschen», erklärt bei der Gärtnerei Krebs in Pfyn eine Mädchengruppe. «Besonders Kräuter und Gewürze sind sehr gefragt», so eine erste Bilanz am Samstag von Gärtnermeister Peter Krebs. Es verwunderte nicht, dass er sofort viele Interessierte um sich hatte, als er veredelte Tomatensetzlinge vorstellte. «Da wurden zwei Sorten in einer Tomate kultiviert.

Unten eine Tomate, die gut wurzelt, und oben eine ertragreiche Tomatensorte», so Peter Krebs. Innert kürzester Zeit entwickelten sich Gespräche zur Gestaltung von Balkonen bis Gärten, und sie liessen das Herz der Klein- und Hobbygärtner höher schlagen.

Viel Beratung für wenig Geld

Am Geländer des Dorfbaches zeigten mit Salatsetzlingen bestückte Blumenkästen, wie der Wunsch nach dem eigenen Salat erfüllt werden kann. «Liebevoll. Mehr als eine halbe Stunde hat die Gärtnerin bei Krebs sich für mich Zeit genommen und das für ein Blumensträusschen mit Vergissmeinnicht, Margeriten und einem Engel.

Solch persönliche Beratung für wenig Geld gibt es nur im Thurgau», sagt Esther Scherrer aus Illnau. Das Sträusschen war für Esther Scherrers Tante, die im Altersheim Steckborn gestorben ist. Und auf einer Tafel ist zu lesen: «Gartenarbeit ist günstiger als eine Therapie – und ernten kann man auch noch.»

In der Gärtnerei des Massnahmenzentrums Kalchrain, oberhalb Hüttwilen, werden neue Pflanzen-Spezialitäten mit Fokus auf die Biodiversität gezogen. Das sind wahre Wildbienenmagnete. «Unsere Pflanzen haben keine Transportschäden, sie werden in unseren Treibhäusern abgehärtet, bevor sie raus in die Natur kommen», sagte René Keller, Chef Gärtnerei Kalchrain.

Die Ruhe in der Gärtnerei am Samstag erklärte er so: «Unsere Kunden stammen aus der ländlichen Umgebung, sie leben näher an der Natur, deshalb kommen sie, wenn das Wetter wieder passt.»

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