Thurgau
Zuckerrüben: Auf die nächsten Wochen kommt es jetzt an

Proben lassen darauf schliessen, dass die Zuckerrübenernte dieses Jahr bescheiden ausfällt.

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Zuckerrüben auf dem Areal der Zuckerrübenfabrik in Frauenfeld.

Zuckerrüben auf dem Areal der Zuckerrübenfabrik in Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari

(red) Die erste Ernteerhebung für Schweizer Zuckerrüben ist laut einer Mitteilung der Schweizer Zucker AG verhalten ausgefallen. Aufgrund der bisherigen Entwicklung seien bei der ersten Proberodung auch keine Spitzenerträge erwartet worden. Bestätigt hat sich die hohe Blattmasse. Die gemessenen Zuckergehalte seien mit 13 Prozent ausserordentlich tief, «was jedoch in Folge der fehlenden Sonnenscheindauer nicht überrascht», schreibt die Schweizer Zucker AG.

Einige der Erhebungsparzellen seien von Staunässe mit entsprechend tiefen Erträgen betroffen. «Ob dieser Anteil repräsentativ ist, lässt sich nur schwer einschätzen.» Die Resultate seien ähnlich wie 2016, auch in Bezug auf die Niederschläge. Damals bremsten die heissen und trockenen Monate August und September das weitere Rübenwachstum.

Die nächsten Wochen würden zeigen, ob dank der gesunden Blattmasse ein überdurchschnittliches oder – verursacht durch die anhaltende Nässe – ein unterdurchschnittliches Wachstum einsetze, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Im Gegensatz zum letzten Jahr seien Blattkrankheiten bisher kein Thema.

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