THURGAU-TICKER: von 21. bis 27. Oktober 2019

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Montag, 28. Oktober, 09:14 Uhr

In Hosenruck verletzt sich eine E-Bike-Fahrerin bei Selbstunfall

(kapo) Eine 64-jährige E-Bike-Fahrerin zog sich am Sonntag bei einem Selbstunfall in Hosenruck mittelschwere Verletzungen zu und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Die E-Bike-Fahrerin war kurz nach 13.30 Uhr auf der Nollenstrasse in Richtung Wuppenau unterwegs. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau stürzte sie auf der abfallenden Strasse und zog sich mittelschwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst musste die 64-Jährige durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Sonntag, 27. Oktober, 18:27 Uhr

Thurgauer Künstlerin erhält Frauenkunstpreis

Künstlerin Sarah Hugentobler vor einem ihrer Kunstwerke in der Galerie Bleisch in Arbon. (Bild: Benjamin Manser)

Künstlerin Sarah Hugentobler vor einem ihrer Kunstwerke in der Galerie Bleisch in Arbon. (Bild: Benjamin Manser)

(jab) «Es gibt immer noch ein grosses Ungleichgewicht», sagt die Thurgauer Künstlerin Sarah Hugentobler in der «Berner Zeitung». Es geht um die Geschlechterfrage. Hugentobler hat speziell zum diesjährigen Frauenstreik ein Video gemacht, in welchem sie selbst verschiedene Persönlichkeiten darstellte. Diese haben über den Geschlechterkampf diskutiert und die Tücken, welche dieser mit sich bringt.

Hugentoblers neustes Projekt ist ein Science-Fiction-Film mit dem Namen «Astronauten». Mit dieser Videoarbeit hat die 38-Jährige den Frauenkunstpreis erhalten, zusammen mit der Künstlerin Lea Krebs. Die Werke sind in der Galerie Beatrice Brunner in Bern ausgestellt. Das Preisgeld von je 10'000 Franken erlaubt es den Frauen, das nächste Projekt in Angriff zu nehmen.

Sonntag, 27. Oktober, 17:21 Uhr

Der «Comedy Express» eroberte die Herzen des Publikums

Die Schauspieler in ihrem Element auf der Bühne. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Schauspieler in ihrem Element auf der Bühne. (Bild: Manuela Olgiati)

(mao) Am Freitagabend zeigte der «Comedy-Express» der Bildungsstätte Sommeri im Saal des Weinfelder Gasthaus zum Trauben ein beeindruckendes Bühnenerlebnis. Neun Schauspieler mit einer geistigen Beeinträchtigung sorgten zusammen mit den Theatermachern Peter Wenk und Ambrosia Weisser für ein buntes Programm. Das Ensemble überzeugt im Maskenspiel in 40 Rollen. Die Eigenproduktion «Die Zauberflöte und andere Katastrophen» gibt Einblick in eine Welt, die sonst dem Opernbesucher verborgen bleibt. Ein Hochstapler, der sich immer wieder als berühmte Persönlichkeit ausgegeben hat und deshalb im Gefängnis endete, bricht aus. «Ich bin begeistert, was hier erreicht wird», sagt Besucherin Rosmarie Hugentobler. Das Stück wird im Dorfzentrum Bottighofen am 3. November ab 15 Uhr ein weiteres Mal aufgeführt.

Sonntag, 27. Oktober, 14:16 Uhr

(red) Sie bestehen aus mächtigen, meist acht bis vierzehn Meter langen Eichenstämmen und sind bereits in der griechisch-römischen Antike bekannt: Trotten oder Torggel. Im Thurgau tauchen diese monströsen Weinpressen ab dem 13. Jahrhundert auf. 

Weinpressen mittels Baumtrotte: Der Stein wird «gehängt». (Bild: PD)

Weinpressen mittels Baumtrotte: Der Stein wird «gehängt». (Bild: PD)

Weintrauben prägen vom Spätmittelalter bis Mitte des 19.Jahrhunderts im heutigen Apfelkanton die Landschaft. Mit dem Aufkommen der grossen Weinpressen entwickelt sich der Rebbau. Am Museumshäppli im Historischen Museum im Schloss Frauenfeld vom Donnerstag, 31.Oktober, beleuchtet Volkskundler Peter Bretscher die Geschichte und Funktionsweise dieser kolossalen Holzkonstruktionen und verrät, wo es heute noch vollständige Exemplare zu bestaunen gibt.

Das Museumshäppli beginnt um 12.30 Uhr. Eintritt frei, ohne Anmeldung

Samstag, 26. Oktober, 10:59 Uhr
(Symbolbild: Keystone)

(Symbolbild: Keystone)

E-Bike-Fahrerin bei Kollision in Kreuzlingen verletzt

(kapo) Eine 40-jährige Autofahrerin war kurz nach 15 Uhr auf der Unterseestrasse in Kreuzlingen in Richtung Zentrum unterwegs und wollte rechts auf ein Firmenareal abbiegen. Dabei übersah sie gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau eine E-Bike-Fahrerin, die in gleicher Richtung auf dem Radstreifen unterwegs war.

Wie die Polizei mitteilt, wurde die 57-jährige E-Bike-Fahrerin bei der Kollision verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

Freitag, 25. Oktober, 16:52 Uhr

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Ermatingen wurde am Freitag eine Fussgängerin mittelschwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Kurz nach 9 Uhr fuhr ein Velofahrer auf der Brünnelistrasse in Richtung Bahnhof. Als er nach rechts in die Hauptstrasse einbiegen wollte, übersah er eine 81-jährige Fussgängerin, die auf dem Trottoir in Richtung Mannenbach unterwegs war. Die Frau erlitt durch den Aufprall mittelschwere Verletzungen und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 33-jährige Mann zog sich leichte Verletzungen zu. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Freitag, 25. Oktober, 14:51 Uhr

SVP in allen Gemeinden wählerstärkste Partei

Die SVP lag fast überall ganz vorne. (Bild: Reto Martin, 17. Oktober 2019)

Die SVP lag fast überall ganz vorne. (Bild: Reto Martin, 17. Oktober 2019)

Die Grünen legten an den Nationalratswahlen 2019 in allen 80 Thurgauer Gemeinden zu. Sie bauten ihre Parteistärke damit um 5,2 Prozentpunkte auf 10,6 Prozent aus. Wählerstärkste Partei war in allen Gemeinden die SVP. Einzig bei den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern hatten die Grünen leicht die Nase vorn.

Mehr zu den Wahlstatistiken im Artikel unserer Thurgau-Redaktorin Larissa Flammer:

Freitag, 25. Oktober, 12:18 Uhr

Informationen zu 490 archäologischen Fundstellen online verfügbar

Archäologen bei der Untersuchung eines frühmittelalterlichen Gräberfeldes in Eschenz im Juni 2013. (Bild: Reto Martin)

Archäologen bei der Untersuchung eines frühmittelalterlichen Gräberfeldes in Eschenz im Juni 2013. (Bild: Reto Martin)

(lsf) Das Amt für Archäologie erforscht die Vergangenheit des Menschen anhand von materiellen Überresten und sichert Bodenfunde und Informationen. Diese stammen im Thurgau aus einem Zeitraum von über 10'000 Jahren. Wenn es keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt, sind Bodenfunde die einzige Quelle, die helfen, die Vergangenheit zu rekonstruieren. Bis heute ist nur ein Teil der tatsächlich vorhandenen archäologischen Fundstellen im Kanton Thurgau bekannt, teilt das kantonale Amt in einer Medienmitteilung mit. 

Die Fachkarte Archäologie auf der kantonalen Geoinformationsplattform ThurGIS enthält die archäologischen Fundstellen. Neu ist den 490 archäologischen Fundstellen auch ein Datenblatt — als PDF abrufbar — zugeordnet und erlaubt somit auch vertiefte Einblicke.

Freitag, 25. Oktober, 09:49 Uhr

Christian Lohr ist erneut Panaschierkönig

(red) Die SVP war an den Nationalratswahlen im Kanton Thurgau die Partei, die am meisten Panaschierstimmen holte. Gleichzeitig flossen von ihren Wahlzetteln am wenigsten Panaschierstimmen an andere Parteien ab. «Panaschierkönig» ist Christian Lohr. Dies geht aus den soeben publizierten Analysen der Thurgauer Dienststelle für Statistik hervor.

Der wieder gewählte CVP-Nationalrat Christian Lohr holte viele Stimmen aus allen politischen Lagern. (Bild: Keystone)

Der wieder gewählte CVP-Nationalrat Christian Lohr holte viele Stimmen aus allen politischen Lagern. (Bild: Keystone)

Donnerstag, 24. Oktober, 16:30 Uhr

Kantonspolizei Thurgau rettet ein neugeborenes Kalb, das in Altnau ausgebüxt ist

(kapo) Normalerweise seien die Mitarbeiter der Schwerverkehrskontrolle eher Spezialisten für die ganz grossen Brummis. Dass sie aber auch ein Herz für kleine Lebewesen hätten, bewiesen sie am Dienstag in Altnau, schreibt die Kantonspolizei Thurgau auf Facebook. Und es war so: «Ein Autofahrer kam zum Schwerverkehrskontrollplatz und meldete, dass er in einer Obstanlage ein Kalb gesichtet hätte. Unsere Mitarbeiter gingen dann auf die Suche und fanden tatsächlich das Jungtier in der Nähe der Hauptstrasse. Das Kalb war erst einige Stunden zuvor auf einer nahen Weide geboren worden und hatte sich offenbar in den Kopf gesetzt, die Welt auf eigene Faust zu erkunden. Dass dieser Ausflug nahe der viel befahrenen Strasse ein sehr unschönes Ende hätte nehmen können, war ihm offenbar nicht bewusst. Ende gut, alles gut. Unsere Einsatzkräfte konnten das ausgebüxte Kalb von der Strasse fernhalten und wohlbehalten dem Besitzer übergeben, der «Mutter» und «Kind» wieder zusammenführte.» Ein grosses Dankeschön gehe übrigens auch an den aufmerksamen Autofahrer, schreibt die Kapo. 

Der Polizist betreut das ausgebüxte Kalb. (Bild: Kapo/Facebook)

Der Polizist betreut das ausgebüxte Kalb. (Bild: Kapo/Facebook)

Donnerstag, 24. Oktober, 15:59 Uhr

Textile and Design Alliance: Programmleitung und Kuratorium gewählt

 TaDA – die Textile and Design-Alliance ist ein in Kooperation mit Ostschweizer Textilunternehmen lanciertes Kulturförderprogramm der Kantone Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen und Thurgau. Es wird auch von verschiedenen Stiftungen unterstützt. Aus einem Ideenwettbewerb und einer Machbarkeitsstudie entstanden, hat TaDA zum Ziel, die Auseinandersetzung mit der vielfältigen Ostschweizer Textilkultur zu fördern und so die regionale Identität auf kreative Art zu stärken. Dabei steht die künstlerische Auseinandersetzung mit Textilien, Design und der einschlägigen Forschung im Rahmen eines Residenzprogramms und einer «Sommerakademie» im Zentrum. Das Programm richtet sich an alle Disziplinen: Es werden u.a. Kunstschaffende aus den visuellen und performativen Künsten, aus Architektur, Design oder Literatur erwartet

Das Mandat für die Programmleitung von TaDA wurde an Marianne Burki vergeben, welche noch bis Ende 2019 die Abteilung «Visuelle Künste» bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia leitet. Bürki wird ab 1. Januar 2020 die Programmleitung für die vierjährige Pilotphase von TaDA übernehmen und die Schwerpunkte konzipieren und umsetzen. TaDA wird den Geschäftssitz im Textilmuseum St.Gallen haben.

Zugleich konnte auch das Kuratorium besetzt werden. Den Vorsitz hat der renommierte und mehrfach ausgezeichnete Textilgestalter Martin Leuthold. Die Forschung ist mit Prof. Dr. René Rossi, Leiter der Abteilung Biomimetic Membranes and Textiles der Empa, vertreten. Dabei sind auch die Autorin Rebecca C. Schnyder und der Künstler Markus Müller. Dr. Barbara Karl, Direktorin des Textilmuseums, gehört diesem Gremium ebenso an wie Peter Trinkl, Chief Strategy Officer Saurer Group Arbon. Martha Monstein, Leiterin des Kulturamtes des Kantons Thurgau vertritt die Trägerschaft. Jährlich wird zudem ein Gast aus der Schweiz oder aus dem Ausland ins Kuratorium eingeladen. Für das Residenzjahr 2020 konnte Susanne Hilpert-Stuber, Kuratorin am MUDAC in Lausanne, dafür gewonnen werden.

Ende Oktober werden die Residenzen, die sich an Schweizer und internationale Kulturschaffende aus verschiedenen Sparten richten, öffentlich ausgeschrieben

Donnerstag, 24. Oktober, 15:14 Uhr

Amriswiler und Kreuzlinger Band bei «bandXost»

(red) Der Kanton Thurgau ist mit zwei Acts an der 6. Qualifikationsrunde des «bandXost»-Contests vertreten: Aris aus Kreuzlingen und Crispy Dee aus Amriswil. Der Konzertabend findet am Samstag, 19 Uhr, im Orient in Schaffhausen statt. Es handelt sich dabei um die Ausscheidung im Bereich Hip Hop. Am 2. November findet im Dreiegg in Frauenfeld ein weiterer Qualifikationsabend des Ostschweizer Band-Wettbewerbs statt. Acht Bands qualifizieren sich für das Finale am 30. November in der Grabenhalle in St. Gallen.

Donnerstag, 24. Oktober, 14:39 Uhr

Arbon entfernt Zebrastreifen

(me)  Der grosse Wurf wird es nicht werden, was im November auf Verkehrsflächen der Arboner Altstadt umgesetzt wird, dämpft Stadtpräsident Dominik Diezi die Erwartungen. Vor einem Jahr hat das Projekt «Aufwertung der Altstadt» beim Stimmvolk keine Gnade gefunden. Beim Status quo soll es gemäss Stadtrat allerdings nicht langfristig bleiben. «Wir wollen den Faden einer Aufwertung der Altstadt wieder aufnehmen und wenn es möglich ist, eine neue Reglung im Sinne eines Kompromisses finden, mit der alle einigermassen leben können», kündigte Diezi an einer Informationsveranstaltung zu Tempo 30 an. Vorerst wird die Stadt umsetzen, was schon rechtskräftig ist: Das sind Verkehrsmassnahmen in Tempo-30-Zonen der Altstadt und im Quartier Bergli Süd. Primär geht es um die Aufhebung von Fussgängerstreifen. Diese würden den Vortritt regeln, was aber nicht bedeute, dass sie auch sicher seien, sagt Rainer Heeb von der Abteilung Tiefbau. Die Stadt entfernt Zebrastreifen, wo die Verkehrsfrequenzen mässig sind. Heeb zufolge werden die Übergänge beim Kindergarten Brühlstrasse, beim Rebenschulhaus 4, an der Rebenstrasse bei der Alterssiedlung, bei der Hauptstrasse (Römerhof/Denner) und bei der katholischen Kirche St. Martin aufgehoben. Mitunter seien die Sichtverhältnisse ein Problem oder mangelnde Beleuchtung. «Bei tieferen Geschwindigkeiten und reduziertem Verkehrsaufkommen ist man in der Lage, überall die Strasse zu überqueren, zumal Fussgänger gerne den kürzesten Weg benützen», sagt Verkehrsplaner Patrick Brunschwiler. Wo jetzt Fussgängerstreifen aufgehoben werden, würden Fahrbahnübergänge eingeengt. 

Den Zebrastreifen geht es an den Kragen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Den Zebrastreifen geht es an den Kragen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Donnerstag, 24. Oktober, 14:28 Uhr

Konstanz: Zimmerbrand mit schwer verletzter Person

(red) Mit Verbrennungen und einer Rauchgasintoxikation musste in der Nacht zum Donnerstag gegen 1 Uhr ein in der Konstanzer Fischerstrasse wohnhafter Mann vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht hat. In der Wohnung des 61-Jährigen war aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer im Bereich der Küche ausgebrochen, das er zunächst selbst zu löschen versuchte. Bei dem Brand, der von der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte, entstand Sachschaden von rund 50'000 Euro. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Donnerstag, 24. Oktober, 12:20 Uhr

Doppelte Auszeichnung für die Junge Wirtschaftskammer Untersee-Kreuzlingen

(red) Am Wochenende fand in Davos der jährliche Nationalkongress der Jungen Wirtschaftskammer der Schweiz (JCI Switzerland) statt, bei dem sich rund 900 junge Führungskräfte und Unternehmer getroffen haben. Die Kammer aus Untersee-Kreuzlingen war mit einer 25-köpfigen Delegation vertreten, sie wurde beim Gala-Abend im Davoser Kongresszentrum sogar doppelt ausgezeichnet.

Die Begegnungsbank, die anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der JCI Switzerland und des 40-jährigen Jubiläums der Vereinigung Schweizer Senatoren von der JCI Untersee-Kreuzlingen im Seeburgpark aufgestellt wurde, hat den Publikumspreis gewonnen und wurde als schönste Bank ausgezeichnet. Die Bank bietet Platz für 60 Personen und formt die Buchstaben «JCI». Die Delegation aus Kreuzlingen hat sich mit einem Stand bei der Tradeshow in Davos präsentiert. Der Stand wurde während der Gala als «Bester Tradeshow Stand» ausgezeichnet und Kreuzlingen somit erneut national ins beste Licht gerückt.

Vertreter der JCI Untersee-Kreuzlingen bei der Ehrung in Davos. (Bild: PD)

Vertreter der JCI Untersee-Kreuzlingen bei der Ehrung in Davos. (Bild: PD)

Donnerstag, 24. Oktober, 11:35 Uhr

Ruedi Meier heisst der erste Romanshorner Leuchtturm-Preisträger

(red) Ruedi Meier heisst der erste Leuchtturm-Preisträger der Stadt Romanshorn. Geehrt wird der umtriebige 71-Jährige für sein jahrzehntelanges Engagement zugunsten der Hafenstadt, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Romanshorn. Sein Wirken für die Stadt fülle seit Jahrzehnten Listen. Seit 2011 Mitglied der Einbürgerungskommission und der Konzeptgruppe des Museums am Hafen, seit 2014 Präsident der Musikschule und Vorstandsmitglied Spitex, darüber hinaus Kulturführer, Barkeeper im Kino Roxy und Fahrer im Mahlzeitendienst. Frühere Engagements waren etwa das Bistro-Komitee oder Jazz im Panem. Für die SP sass Meier von 2003 acht Jahre in der Exekutive der Stadt, dem damaligen Gemeinderat. So initiierte er die städtische Kulturkommission, engagierte sich für ein attraktiveres Seebad, führte Kulturspaziergänge ein und schuf auch den ersten Kulturpreis der Stadt mit. Die öffentliche Preisverleihung findet am 5. Dezember um 19.30 Uhr im Kino Roxy, Romanshorn, statt. 

Ruedi Meier erhält die Ehrung der Stadt Romanshorn. (Bild: PD)

Ruedi Meier erhält die Ehrung der Stadt Romanshorn. (Bild: PD)

Donnerstag, 24. Oktober, 09:59 Uhr

Seerhein ist bis 13 Uhr gesperrt für die Schifffahrt

(red) Die Wasserschutzpolizei Baden-Württemberg führt heute Donnerstag, im Seerhein zwischen der Rad- und Fußgängerbrücke in Konstanz und dem Fahrwasserzeichen Nr. 7 des Seerheins - kurz unterhalb des Anlegestegs der Wasserschutzpolizeistation Konstanz - ein Tauchtraining durch. An dieser Übung werden circa 60 Beamte der Wasserschutzpolizei Baden-Württemberg - von Rhein, Neckar und vom Bodensee - teilnehmen. Um eine Gefährdung der Polizeitaucher unter Wasser zu vermeiden, wird der Seerhein auf seiner gesamten Breite im genannten Streckenabschnitt von 9 bis 13 Uhr für die motorisierte Sportschifffahrt gesperrt. Der gesperrte Bereich wird beidseitig jeweils durch ein Polizeiboot deutlich erkennbar markiert.

Ein Luftbild vom Seerhein vom Herbst 2018. (Bild: PD)

Ein Luftbild vom Seerhein vom Herbst 2018. (Bild: PD)

Donnerstag, 24. Oktober, 09:18 Uhr

Nur noch zwei statt fünf Zivilstandsämter im Thurgau

(red) Der Regierungsrat hat beschlossen, die Zahl der Zivilstandsämter im Thurgau von fünf auf zwei zu reduzieren. Die Bezirke Arbon, Kreuzlingen sowie Weinfelden bilden ab 1. Januar 2020 das Zivilstandsamt Thurgau Ost und die Bezirke Frauenfeld und Münchwilen das Zivilstandsamt Thurgau West. Die Stadt Amriswil wird gemäss Mitteilung der Regierung als Amtssitz des Zivilstandsamtes Thurgau Ost und die Stadt Frauenfeld als Amtssitz des Zivilstandsamtes Thurgau West bestimmt.

Das Zivilstandsamt in Weinfelden gehört bald der Vergangenheit an. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Das Zivilstandsamt in Weinfelden gehört bald der Vergangenheit an. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Mittwoch, 23. Oktober, 18:57 Uhr

Nächste Critical Mass in Frauenfeld steht an

(rsc) Am 12. Oktober fand die erste Frauenfelder Critical Mass statt. Über 50 Velofahrer unternahmen dabei eine gemeinsame Tour durch die Stadt.

Es soll aber nicht die letzte Velodemo in der Thurgauer Hauptstadt gewesen sein. So kündigt Benjamin Stricker von der IG Velo Frauenfeld an, dass ab sofort jeden letzten Freitag im Monat eine Critical Mass in Frauenfeld stattfinden soll. Der erste Termin steht bereits am Freitag am kommenden Freitag an. Treffen sich um 18.18 Uhr mehr als zehn Velofahrer im Lindenpark, soll es eine Velo-Tour durch die Stadt geben. 

Die erste Frauenfelder Critical Mass fand am 12. Oktober statt. (Bild: Andrea Stalder)

Die erste Frauenfelder Critical Mass fand am 12. Oktober statt. (Bild: Andrea Stalder)

Mittwoch, 23. Oktober, 18:25 Uhr

Familientag beim «Herbst-Hopping»

(red) «Nach dem Startwochenende des neuen «Herbst-Hopping» auf dem Untersee steht fest: Begeisterte auf allen Seiten», schreibt die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein in ihrer Mitteilung. Mit über 300 Passagieren, Wandernden und Fahrrad-Ausflüglern sei das Auftakt-Wochenende für das «Herbst-Hopping» gelungen. Das neue Angebot verdeutliche die funktionierende Partnerschaft unter den touristischen Leistungsträgern über die Landesgrenzen hinweg. Am kommenden Sonntag, 27. Oktober, findet der Familientag mit Zusatzattraktionen an Bord des «Herbst-Hopping»-Schiffes statt.

Mit der Schatzkarte an Bord ein Rätsel lösen und ein Geschenk abholen, sich mit den Eltern als Matrose oder Pirat verkleidet ablichten lassen oder einfach einen Ausflugstag am Untersee verbringen, dazu lädt das «Herbst-Hopping» am Samstag insbesondere die Familien ein.

Weitere Informationen: www.herbst-hopping.eu

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein führt bis zum 10. November das «Herbst-Hopping» durch. (Bild: PD)

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein führt bis zum 10. November das «Herbst-Hopping» durch. (Bild: PD)

Mittwoch, 23. Oktober, 17:17 Uhr

Kantonspolizei gibt Tipps gegen Einbrecher

(red) Die Kantonspolizei Thurgau führt nächsten Montag anlässlich des nationalen Tages des Einbruchschutzes Standaktionen in Arbon und Frauenfeld durch. Am Wochenende werden die Uhren von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt. Mit dem Anfang der «dunklen Jahreszeit» beginnt auch die Saison der Dämmerungseinbrecher, die sich das frühe Eindunkeln zunutze machen wollen. Das schreibt die Polizei am Mittwoch in einer Medienmitteilung.

Am fünften «Nationalen Tag des Einbruchschutzes» nächsten Montag organisiert die Polizei überall in der Schweiz Informationsanlässe, um die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Die Kantonspolizei Thurgau ist am Vormittag von 9 bis 12 Uhr im Einkaufszentrum Novaseta in Arbon und von 14 bis 17 Uhr im Einkaufszentrum Passage in Frauenfeld vor Ort. Einbruchschutz-Spezialisten stehen dort für Fragen aus der Bevölkerung zur Verfügung und geben Tipps, wie man sich gegen Einbrecher schützen kann.

Infos auf den Polizeiposten oder auf: www.kapo.tg.ch und www.gemeinsam-gegen-einbruch.ch

Mittwoch, 23. Oktober, 16:46 Uhr

Zweitauflage des Buches zum Thema «assistierter Suizid»

(red) Das von der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau herausgegebene Buch «Den Weg zu Ende gehen – in der Begegnung mit dem Sterben Lebendigkeit erfahren» war rasch vergriffen. Nun habe sich der Kirchenrat zur Herausgabe einer Zweitauflage entschlossen, teilt die Evangelische Landeskirche mit.

Das Buch kann ab sofort wieder bezogen werden. Es liegt zum Verkauf im Klosterladen in der Kartause Ittingen aus und kann beim Verein tecum über www.vereintecum.ch unter «tecum.kiosk» bestellt werden.

Mittwoch, 23. Oktober, 16:18 Uhr

Fünf Thurgauer Kinder kicken mit Andy Egli

(red) Vergangenen Freitag fand mit rund 50 Kindern im Alter zwischen 9 und 12 Jahren aus verschiedenen Kantonen ein Probetraining mit Fussballlegenden im Stade de Suisse in Bern statt. Die Perspektive Thurgau hat dazu fünf Kinder eingeladen: Levin, Nico, Jari, Alina und Lorena vom SC Berg. «Die Kids genossen jede Minute», schreibt die Perspektive Thurgau in ihrer Mitteilung.

Levin, Nico, Andy Egli, Jari, Alina und Lorena im Stade de Suisse in Bern. (Bild: PD)

Levin, Nico, Andy Egli, Jari, Alina und Lorena im Stade de Suisse in Bern. (Bild: PD)

Mittwoch, 23. Oktober, 14:53 Uhr

Einbürgerungsgesuch einer Familie separat behandelt - und doch gutgeheissen

(lsf) Der Grosse Rat des Kantons Thurgau stimmte am Mittwoch im Rathaus Weinfelden über die Kantonsbürgerrechtsgesuche von 224 ausländischen sowie 2 Schweizer Personen ab. Über den Antrag einer fünfköpfigen Familie wollte EDU-Kantonsrat Iwan Wüst (Tuttwil) separat abstimmen lassen. Er sei bereits nach dem Verleihen des Gemeindebürgerrechts an die bewusste Familie von «verschiedenen besorgten Bürgern» angesprochen worden. Die drei Kinder würden Gewalt ausüben und nicht nur bei anderen Kindern Angst und Schrecken verbreiten. Justizkommissionspräsident Urs Martin (SVP, Romanshorn) plädierte dazu, den Antrag abzulehnen. Die Kommission habe das Gesuch intensiv diskutiert, den Vater persönlich angehört und mit dessen Einwilligung Akten der Schule eingesehen. Schliesslich habe die Kommission sich entschieden, das Bürgerrechtsgesuch zur Annahme zu empfehlen.

Die Mehrheit des Grossen Rats war schliesslich dafür, über den Antrag der Familie separat abzustimmen, verlieh dann jedoch das Kantonsbürgerrecht ohne weitere Diskussion. Auch allen anderen Einbürgerungswilligen wurde das Bürgerrecht des Kantons Thurgau verliehen.

Mittwoch, 23. Oktober, 14:30 Uhr

Rohrbruch verzögert Inbetriebnahme von Wasserreservoir

(rsc) Planmässig hätte das neue Reservoir in der Michelsegg ab Dienstag vergangener Woche das Wassernetz der Gemeinde Tobel-Tägerschen versorgen sollen. Nun ist es am vergangenen Dienstagnachmittag, mit einer Woche Verzögerung, in Betrieb genommen worden. Grund dafür war ein Rohrbruch in der Quellleitung, wie der Tobler Gemeindepräsident Rolf Bosshard erklärt. «Das Reservoir hat sich dadurch zu wenig schnell aufgefüllt. Wir wollten es mit eigenem Wasser füllen, nicht mit zugekauftem.»

Das neue Reservoir liegt 20 Meter höher als das alte und bringt dadurch zwei Bar mehr Druck auf das Wasserleitungsnetz. Bereits bevor die Anlage in Betrieb genommen wurde, rechnete die Gemeinde deshalb mit möglichen Rohrbrüchen bei alten Leitungen. Und tatsächlich kam es am frühen Dienstagabend zu einem Rohrbruch an der Münchwilerstrasse. «Zur dümmsten Zeit», sagt Bosshard. «So ist es im Feierabend zu Verkehrsbehinderungen gekommen.»

Ansonsten seien keine Vorfälle bekannt, weshalb man bei der Gemeinde mit der Inbetriebnahme des Reservoirs zufrieden ist. «Wir haben bei den Vorarbeiten scheinbar an den richtigen Orten angesetzt», sagt Bosshard. Bevor das neue Reservoir ans Netz ging, hatte die Gemeinde nämlich sogenannte Risikoleitungen eingeschätzt und wo möglich ersetzt, erklärt der Gemeindepräsident und sagt weiter: «Wir haben viel Geld dafür investiert. Das scheint sich ausbezahlt zu haben.»

Ende Juni weihte die Gemeinde Tobel-Tägerschen ihr neues Wasserreservoir mit einem Tag der offenen Tür ein. (Bild: Christoph Heer)

Ende Juni weihte die Gemeinde Tobel-Tägerschen ihr neues Wasserreservoir mit einem Tag der offenen Tür ein. (Bild: Christoph Heer)

Mittwoch, 23. Oktober, 12:17 Uhr

Teilrevision der Interkantonalen Vereinbarung für soziale Einrichtungen gutgeheissen

(lsf) Die Interkantonale Vereinbarung für soziale Einrichtungen (IVSE) regelt, wer für die Kosten aufzukommen hat, wenn Kinder, Jugendliche und Erwachsene in einer IVSE-anerkannten sozialen Einrichtung ausserhalb ihres Wohnkantons leben. Dazu gehören auch jugendstrafrechtlich angeordnete Aufenthalte. Die Vereinbarung sieht den Wohnkanton der Person in der Pflicht, welche die Leistungen beansprucht. Der zivilrechtliche Wohnsitz befindet sich nicht selten am Ort der Einrichtung, was die Standortkantone übermässig beansprucht.

Für die Beratung der Teilrevision hat der Thurgauer Regierungsrat eine Spezialkommission eingesetzt. Der abgeänderte Abschnitt regelt nun, dass wenn eine Person mit dem Aufenthalt oder während des Aufenthalts in einer Einrichtung ihren zivilrechtlichen Wohnsitz am Standort einer Einrichtung begründet, der Kanton des letzten von den Eltern oder eines Elternteils abgeleiteten zivilrechtlichen Wohnsitzes für das Leisten einer Kostenübernahmegarantie zuständig sei. Am Mittwochvormittag hiess der Grosse Rat des Kantons Thurgau die Teilrevision gut.

Mittwoch, 23. Oktober, 11:32 Uhr

Sirnach stimmt über Zusatzkredit für «Spange Hofen Plus» ab

(rsc) Der Sirnacher Gemeinderat lädt heute Mittwochabend, um 19.30 Uhr, zur Information über die kommunale Abstimmung vom 10. November in den Mehrzweckraum beim Werkhof Kett ein. Die Sirnacher Stimmbürger werden in zweieinhalb Wochen über einen Zusatzkredit von 1,17 Millionen Franken für das Projekt «Spange Hofen Plus» befinden. Dieses beinhaltet den Neubau der Umfahrungsstrase Spange Hofen sowie die Neugestaltung der Winterthurerstrasse und der Oberhofenstrasse.

Das Strassenbauprojekt wirft zusätzliche Kosten auf, da der Gemeinderat nach entsprechender Prüfung durch das Tiefbauamt des Kantons Thurgau entschieden hat, beim statt eines sogenannten T-Knotens Winterthurerstrasse/Q20 einen Kreisel zu bauen. Weitere Kosten entstehen durch eine Lichtsignalanlage mit Busbeschleunigung beim Knoten Spange/Rosenbergquartier/Winterthurerstrasse sowie durch eine zusätzliche Baumbepflanzung an der Winterthurerstrasse. Für die Umfahrung muss die Portas-Brücke über der Murg verstärkt werden, da sie nicht auf den «Lastwagenverkehr mit übergrossen Fahrzeugen» ausgelegt ist.

Der neu geplante Kreisel am Knoten Winterthurerstrasse/Q20. (Grafik: PD/Gemeinde Sirnach)

Der neu geplante Kreisel am Knoten Winterthurerstrasse/Q20. (Grafik: PD/Gemeinde Sirnach)

Mittwoch, 23. Oktober,  09:41 Uhr

Kein Sitz im Nationalrat

(jab) «Gemeinsam mit der Bevölkerung möchte ich etwas bewegen und stets weiterkommen», sagt Nadja Günthör auf ihrer Website. Die im Thurgau aufgewachsene, aber in Erlach am Bielersee wohnhafte Gattin von Kugelstossen-Weltmeister Werner Günthör engagiert sich für die SVP. Für einen Sitz im Nationalrat hat es der 54-Jährigen aber am letzten Sonntag im Kanton Bern nicht gereicht. Und «bluewin.ch» titelt dazu leicht hämisch: «Wenn der Promi-Bonus nicht funktioniert.»

Nadja Günthör. (Bild: PD)

Nadja Günthör. (Bild: PD)

Dienstag, 22. Oktober, 18:29 Uhr

Alt Bundesrätin Elisabeth Kopp kommt nach Romanshorn

(red) Die erste Bundesrätin der Schweiz, Elisabeth Kopp, nimmt am Samstag, 2.November, an einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Romanshorn teil. Im Brüggli, Gastronomie Usblick, an der Hofstrasse 5 diskutiert die FDP-Politikerin über Chancen von Frauen in Wirtschaft und Politik. Gesprächsleiterin ist Fernsehmoderatorin Annina Mathis, die weiteren Gäste sind die Thurgauer CVP-Regierungsrätin Carmen Haag, Daniela Spuhler-Hofmann, Inhaberin der Esslinger AG und der Barizzi AG, und die Fernsehmoderatorin Mona Vetsch. Eingeladen haben auf 14.30 Uhr die Business Professional Women Switzerland. 

Elisabeth Kopp wurde am 2. Oktober 1984 in Bern zur ersten Bundesrätin vereidigt. (Bild: Keystone)

Elisabeth Kopp wurde am 2. Oktober 1984 in Bern zur ersten Bundesrätin vereidigt. (Bild: Keystone)

Dienstag, 22. Oktober, 17:56 Uhr

Frauenfeld will Visionen für Quartiere weiterentwickeln

(red) Diesen Donnerstagabend, 24. Oktober, um 17.30 Uhr, wird aus dem StadtLabor ein NachtLabor. Im Co-Working an der Bahnhofstrasse 56 lädt die Stadt Frauenfeld zu Suppe, Brot und Bier ein. Gemeinsam sollen die vielen Wünsche und Visionen für die Quartiere der Stadt, die im «Café des Visions» gesammelt worden sind, am Feuer diskutiert, weitergedacht und schliesslich in Projekten gemeinsam realisiert werden. Das Stadtmapping, auf dem die Wünsche und Visionen künstlerisch dargestellt wurden, steht noch bis zum NachtLabor im Lichthof des Rathauses. Es kann weiterhin frei besichtigt werden, wenn das Rathaus geöffnet ist. Alle, die sich noch am Stadtmapping beteiligen möchten, sind eingeladen, ihre Kommentare anzubringen.

Dienstag, 22. Oktober, 17:18 Uhr

Um 20 Uhr geht es los: der HC Thurgau empfängt den HC Sierre zum Heimspiel

Dienstag, 22. Oktober, 16:48 Uhr

In Aadorf entsteht ein grosser Industrie- und Gewerbepark

Die erste Etappe von Workspace. (Visualisierung: PD)

Die erste Etappe von Workspace. (Visualisierung: PD)

(red) Ab 2019 entsteht in Aadorf im Industriegebiet Vorheide (beim Aldi) der Gewerbe- und Industriepark Workspace. Dahinter steht die Vibraplast AG. Der erste Teil von Workspace ist ab Juni 2020 bezugsbereit, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Die Liegenschaft bietet die Möglichkeit, Logistik-, Lager-, Praxis-, Werkstatt- oder Produktionsflächen mit Büros zu kombinieren.

Auf drei Geschossen mit jeweils 1200 m2 Fläche entstehen Industrie-, Lager- und Gewerbeboxen, Montage-, Kommissionier- und Lagerflächen sowie Büro-, Praxis- und co-working-Flächen. Durch die breite Zielgruppenansprache möchte Vibraplast AG eine möglichst buntgemischte Nutzerstruktur erhalten. Neben Produktions- oder Dienstleistungsfirmen sollen auch Handwerker, Verkaufslokalitäten, Praxen mit Behandlungsräumen, Yoga-Räume oder Pop Up Stores Platz finden. Acht Mietverträge seien bereits abgeschlossen worden.

Die zweite Etappe von Workspace soll ab April 2021 bezugsbereit sein, die dritte mit einem automatisierten Kleinteile-Lager ab Oktober 2023. Das Investitionsvolumen der Vibraplast AG für das gesamte workspace Projekt beträgt ca. 20 Millionen Franken. www.workspace2b.ch

Dienstag, 22. Oktober, 16:29 Uhr
(Bild: Evi Biedermann)

(Bild: Evi Biedermann)

Der Blick von Weiningen aus schweift im Herbstdunst über das Thurtal. Und da sind sie plötzlich, die möglichen Hauptdarsteller für ein Remake des Horrorfilm-Klassikers «Die Vögel» von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1963. Ein riesiger Vogelschwarm fliegt durchs Bild, möglicherweise auf dem Weg in den Süden.

Dienstag, 22. Oktober, 15:16 Uhr

Unbekannte Substanz im Rhein

(lsf) Am Montagnachmittag wurde von der Rheinbrücke in Stein am Rhein aus eine auf der Wasseroberfläche befindliche Substanz festgestellt, welche in Form eines zwei bis drei Meter breiten Teppichs flussabwärts trieb. Polizisten alarmierten daraufhin die Verbandsfeuerwehr Stein am Rhein-Hemishofen sowie das Gewässerschutz-Pikett des Interkantonalen Labors. Die Feuerwehr errichtete eine Ölsperre.

Mit einer Ölsperre wurde die Substanz abgefangen. (Bild: PD)

Mit einer Ölsperre wurde die Substanz abgefangen. (Bild: PD)

Erste Schnelltests führten zu keinem Ergebnis betreffend Identität der Substanz, teilt die Schaffhauser Polizei am Dienstagnachmittag mit. Es konnte jedoch eruiert werden, dass von der untersuchten Flüssigkeit keine konkrete Gefahr für Mensch und Umwelt ausging. Wie und woher die Substanz in den Rhein gelangte, wird zurzeit abgeklärt.

Dienstag, 22. Oktober, 14:38 Uhr

Nachtsperrung auf A7 zwischen Frauenfeld und Kreuzlingen

(lsf) Nächste Woche und Mitte November werden während zwei Nächten auf der A7 Demontage- und Montagearbeiten durchgeführt. Dies im Rahmen des Projekts «Ausbau Verkehrsmanagement-Infrastruktur», teilt das Bundesamt für Strassen mit. Vor der Ausfahrt Kreuzlingen Süd wird eine alte Wechseltextanzeige (WTA) demontiert. Der Autobahnabschnitt von der Verzweigung Grüneck bis Kreuzlingen Süd wird deshalb in der Nacht von Montag auf Dienstag, 28. auf 29. Oktober, von 20 bis 5 Uhr in Fahrtrichtung Kreuzlingen gesperrt. Eine Umleitung wird signalisiert. In Fahrtrichtung Zürich wird im gleichen Zeitraum die Überholspur auf einer Strecke von rund 500 Metern abgebaut.

Ersetzt wird die Anzeige durch ein neues Signal an einem optimaleren Standort auf der A7, rund drei Kilometer vor der Verzweigung Grüneck. Der Stahlträger für diese neue Wechseltextanzeige wird in der Nacht von Montag auf Dienstag, 18. auf 19. November, von ca. 21 bis 5 Uhr montiert. Der Autobahnabschnitt Frauenfeld Ost bis zur Verzweigung Grüneck wird dann in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Eine Umleitung wird signalisiert. 

Dienstag, 22. Oktober, 13:58 Uhr

Am Mittwoch wird der Verein IG Velo Amriswil gegründet

(man) Am Mittwochabend um 17 Uhr findet auf dem Vorplatz des Pentorama die Gründungsversammlung des Vereins «IG Velo Amriswil» statt. Der Verein will sich für die Anliegen der Amriswiler Velofahrer einsetzen und das geplante Velonetz der Stadt vorwärts treiben und helfen umzusetzen. Die ganze Bevölkerung ist sowohl zum informativen Teil wie auch zum Apéro danach herzlich eingeladen. 

Josef Brägger. (Bild: Manuel Nagel)

Josef Brägger. (Bild: Manuel Nagel)

Der designierte Präsident Josef Brägger sagt: «Ich stelle immer wieder fest, dass der Veloverkehr stiefmütterlich behandelt wird. Das muss sich ändern.»

Dienstag, 22. Oktober, 11:37 Uhr

Leichtathletin Selina Büchel in Kreuzlingen

Selina Büchel an der Schweizer Leichtathletik Hallenmeisterschaft in St.Gallen. (Bild: Urs Bucher, 17.Februar 2019)

Selina Büchel an der Schweizer Leichtathletik Hallenmeisterschaft in St.Gallen. (Bild: Urs Bucher, 17.Februar 2019)

(red) Der Leichtathletikverein Tägerwilen-Kreuzlingen hat am Mittwoch einen prominenten Gast im Training: die Olympia-Teilnehmerin Selina Büchel. Nach Saisonende wurden unter den Teilnehmern des nationalen Leichtathletik-Nachwuchsprojekts Mille Gruyère attraktive Preise verlost. Unter den glücklichen Gewinnern befindet sich auch Felicia Dammann der LAR Tägerwilen-Kreuzlingen. Sie hat das Training mit der 800-m-Hallen-Europameisterin Selina Büchel gewonnen. Am Mittwoch, von 16 bis 18 Uhr, sind auf dem Burgerfeld in Kreuzlingen alle Zuschauerinnen und Zuschauer willkommen. 

Dienstag, 22. Oktober, 10:42 Uhr

Neue Attraktion für Arbon: Kultur- und Museumstag

(evw) Der Stadtrat hat im Mai ein Konzept verabschiedet, das die Identität von Arbon stärken soll. Einen ersten Schritt in diese Richtung machen jetzt folgende drei Museen und Kulturträger: Das Saurer-Museum, das Historische Ortsmuseum, das MoMö, Arbon Tourismus, das Haus Max Burkhard, die Kunsthalle Arbon und das Kappeli beziehungsweise der Verein Triebwerk. Die Initiative ergriffen hat die Arboner Arbeitsgruppe, die sich dafür einsetzt, dass das Historische Museum des Kanton Thurgau von Frauenfeld nach Arbon kommt – oder zumindest Teile davon.

Blick in das Schweizer Mosterei- und Brennereimuseum (kurz: Momö) der Firma Möhl in Arbon. (Bild: Reto Martin)

Blick in das Schweizer Mosterei- und Brennereimuseum (kurz: Momö) der Firma Möhl in Arbon. (Bild: Reto Martin)

Projektleiter Paolo Spagnolo sagt, dass man mit dem Anlass zeigen wolle, dass die Stadt mit ihren historischen Werten und dank der bestehenden Kulturträger ein idealer Standort wäre. Darum, und um die Chancen von Arbon, wird es bei der Podiumsdiskussion am Samstag in der Wirtschaft zum Schloss gehen. Interessierte können anschliessend zwischen 11 und 23 Uhr das breite kulturelle Angebot in Arbon erleben und geniessen. Sie zahlen für alle Eintritte pauschal 10 Franken. Mit einem Hop On Hop Off Bus ist es möglich, bequem von einem Standort zum nächsten zu gelangen. Das Konzert ab 20.45 Uhr mit regionalen Bands von früher und heute im Kappeli ist in der Tageskarte inbegriffen. Tickets können im Voraus bezogen werden im Info Center, in der «Wunderbar» und im MoMö.

Hinweis: Kultur- & Museums TagNacht Arbon, 26. Oktober 2019, 11–23 Uhr.

Dienstag, 22. Oktober, 09:47 Uhr

Tierarzt warnt vor Pouletknochen

«Keine Pouletknochen für Hunde und Katzen!!!» Das schreibt die Kleintierklinik Sitterdorf auf Facebook. Dazu postet sie ein Bild, wie sich scharfe Knochensplitter in den Verdauungstrakt eines Patienten gebohrt haben. Das Tier habe glücklicherweise überlebt.

Dienstag, 22. Oktober, 09:14 Uhr

Neue Verantwortliche für Flohmarkt gesucht

Aufgrund des Rücktritts der langjährigen Marktleitenden sucht die Stadt Kreuzlingen eine oder mehrere initiative Personen, die künftig die Organisation des grenzüberschreitenden Flohmarktes – kurz «Grenzer» – auf Kreuzlinger Seite übernehmen möchten. 

Der grenzüberschreitende Flohmarkt im Juni 2018 in Kreuzlingen. (Bild: Andrea Stalder)

Der grenzüberschreitende Flohmarkt im Juni 2018 in Kreuzlingen. (Bild: Andrea Stalder)

Der Flohmarkt Kreuzlingen-Konstanz hat Tradition: Am Wochenende vom 20. und 21.Juni 2020 findet bereits die 16. Auflage statt. René und Helene Senn, die den Flohmarkt initiiert haben und rund 15 Jahre lang für den «Grenzer» gewirkt haben, wollen aufhören und die Organisation in neue Hände übergeben. Die Stadt wünscht sich initiative, dienstleistungsbereite und zuverlässige Personen, die die Marktleitung übernehmen wollen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Aufgabe entspricht einem kleinen Teilzeitjob, der in Eigenregie gestaltet werden kann. Bewerbungen nimmt Daniela Lüchinger, Leiterin Stadtmarketing, bis zum 20. November 2019 gerne via E-Mail: daniela.luechinger@kreuzlingen.ch entgegen.

Montag, 21. Oktober, 18:58 Uhr

Einbürgern und Denkmale pflegen

Judith Ricklin, SVP Kreuzlingen. (Bild: Donato Caspari)

Judith Ricklin, SVP Kreuzlingen. (Bild: Donato Caspari)

(wu) Kantonsrätin Judith Ricklin (SVP, Kreuzlingen) legt an der Grossratssitzung vom Mittwoch ihr Amtsgelübde ab; sie rutscht für Matthias Rutishauser nach. An der öffentlichen, halbtägigen Sitzung des Grossen Rats, die um 9.30 Uhr im Rathaus Weinfelden beginnt, sind 118 Einbürgerungsgesuche traktandiert. Einem Antragsteller war es erst durch eine Anhörung in der Justizkommission gelungen, Zweifel an seiner Integration auszuräumen. Eine SVP-Interpellation hinterfragt den Vollzug der Ausschaffungsinitiative. Die Revision einer interkantonalen Vereinbarung soll verhindern, dass die Standortkantone von sozialen Einrichtungen für Jugendliche zahlen müssen, die von andern Kantonen eingewiesen worden sind. Zwei Motionen zielen auf eine Praxisänderung der Denkmalpflege; die eine will energetische Sanierungen fördern, die andere die innere Verdichtung erleichtern.

Montag, 21. Oktober, 18:01 Uhr

Bauarbeiten am Bahnhof Siegershausen

(ubr) Die Zugreisenden bekamen am Montag noch nicht viel mit von dem anstehenden Um- und Ausbauprojekt am Bahnhof Siegershausen. Aber die SBB starteten mit den Vorarbeiten für eine Grossbaustelle. Von Februar bis Dezember 2020 dauern die Hauptarbeiten für Kosten in Höhe von 6 Millionen Franken. Der Bahnhof werde nun so umgebaut, dass ein stufenfreies Einsteigen möglich ist. Der bestehende schmale Mittelperron werde abgebrochen und durch einen neuen Aussenperron ersetzt. 

Montag, 21. Oktober, 17:33 Uhr

Mit Stein kollidiert

(kapo) Am Montagvormittag verursachte ein Autofahrer in Arbon einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand. Kurz vor 10.30 Uhr war ein 68-jähriger Autofahrer auf der Hauptstrasse in Richtung Stadtzentrum unterwegs. Nach der Ausfahrt aus dem Kreisel verlor der Mann auf der Stickereistrasse die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem Stein am rechten Strassenrand. Der Lenker wurde durch den Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Montag, 21. Oktober, 17:07 Uhr

Portugiesisch kochen

(jab) «Mein Vater hat den Frauenfelder Stadtlauf gewonnen. Dort wurde er von Adidas entdeckt und unter Vertrag genommen», erzählt Célia de Oliveira im «Migros-Magazin». Durch dieses Ereignis ist die gebürtige Portugiesin in Frauenfeld gelandet. Von ihrem Vater habe sie auch den Rat bekommen: «Von nichts kommt nichts.» Das nahm sie sich zu Herzen. Vor sechs Jahren hat sie sich beruflich weiterentwickelt: «Als ich bei der Klubschule einen Kochkurs besuchte, sah ich eine Chance. Denn in der ganzen Schweiz gab es keine Kochkurse zu portugiesischer Küche», erzählt de Oliveira. Die Leidenschaft zum Kochen hat sie von ihrer Mutter mitbekommen und gibt diese Freude nun in Frauenfeld, Zürich-Oerlikon und St. Gallen in ihren Kochkursen weiter. Die 39-Jährige ist ausserdem Eventmanagerin und Moderatorin.

Célia de Oliveira. (Bild: PD)

Célia de Oliveira. (Bild: PD)

Montag, 21. Oktober, 16:53 Uhr

Mit Fahrzeug Flurschaden verursacht

(kapo) Unbekannte haben vergangene Woche auf dem Golfplatz in Lipperswil und auf einem Feld bei Lamperswil mit einem Fahrzeug Landschaden verursacht. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. 

In der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober befuhr eine unbekannte Täterschaft mit einem Motorfahrzeug den Golfplatz in Lipperswil. Dabei richtete sie auf dem Rasen Sachschaden von mehreren tausend Franken an.

Im Zeitraum vom 12. bis 17. Oktober kam es auf einem Feld bei Lamperswil ebenfalls zu Flurschaden von mehreren tausend Franken, nachdem Unbekannte mit einem Fahrzeug mehrfach durch ein Maisfeld gefahren waren. 

Beim Maisfeld bei Lamperswil entstand Flurschaden von mehreren tausend Franken (Bild: Kapo TG)

Beim Maisfeld bei Lamperswil entstand Flurschaden von mehreren tausend Franken (Bild: Kapo TG)

Aufgrund der Nähe der beiden Örtlichkeiten geht die Kantonspolizei Thurgau von einem Zusammenhang aus. Für die Tat dürfte ein Motorfahrzeug mit erhöhter Bodenfreiheit und Allradantrieb verwendet worden sein.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Müllheim unter 058 345 26 70 zu melden.

Montag, 21. Oktober, 16:32 Uhr

Werner Günthörs Frau schafft die Wahl nicht

(sda) Eine weitere Sportlergattin führte die SVP Bern bei den eidgenössischen Wahlen vom Sonntag auf ihrer Liste 1: Nadja Günthör, aufgewachsen im Thurgau, seit 23 Jahren wohnhaft im Weinstädtchen Erlach am Bielersee, seit 26 Jahren mit Kugelstoss-Weltmeister Werner Günthör verheiratet. Sie hatte «Eine lebenswerte Umwelt für heute und morgen» auf dem Einkaufszettel. Für einen Sitz im Nationalrat reichte es nicht.

Montag, 21. Oktober, 15:47 Uhr

Salenstein sucht weiter Personal für Schule

(meg) Am 10. November findet der zweite Wahlgang für den freien Sitz in der Schulkommission in Salenstein statt. Wie dieser ausgeht, steht in den Sternen. Schliesslich gab es für den ersten Wahlgang am Sonntag keinen Kandidaten und folglich auch keinen Gewählten. Die Schulpräsidentin Eveline Gasser meint: «Wir haben bereits viele Personen aktiv angefragt, leider erfolglos. Doch wir machen weiter und wollen eine Strategie entwickeln, noch mehr Werbung machen.» Es sei nämlich absehbar, dass demnächst noch eine weitere Vakanz in der Kommission hinzukomme. Und auch diese wolle man wieder besetzen. Aktuell ist das Ressort Bau und Unterhalt frei, Nadja Ribi betreut es interimsmässig. Aber das sei keine Dauerlösung. Anders als im ersten Wahlgang gilt im zweiten das absolute Mehr nicht. Das heisst, der Kandidat oder Name, der am meisten Stimmen bekommt, gilt als gewählt.

Montag, 21. Oktober, 15:06 Uhr

Flucht nach Parkremplern

Vermutlich beim Ein- oder Ausparken kam es am Freitag zwischen 19.15 Uhr und 21.45 Uhr in Konstanz im Parkhaus Marktstätte auf der Ebene 3 zu einem Sachschaden von über 2000 Euro. Ein unbekannter Fahrzeuglenker war gegen einen abgestellten BMW geprallt und anschließend weitergefahren, ohne sich um den angerichteten Sachschaden zu kümmern. Ebenso Zeugen sucht das Polizeipräsidium Konstanz zu einer Flucht bei einem Verkehrsunfall, die ein unbekannter Fahrzeuglenker in der Zeit zwischen Samstag, 15 Uhr, und Sonntag, 20 Uhr, in der Strasse «Sankt-Gebhard-Platz» begangen hat. Der Unbekannte streifte vermutlich beim Ein- oder Ausparken einen abgestellten BMW und fuhr anschließend davon, ohne sich um den angerichteten Sachschaden in Höhe von etwa 3000 Euro zu kümmern. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Konstanz unter der Telefonnummer 0049 7531 99 50 entgegen.

Montag, 21. Oktober, 14:33 Uhr

10. Jugendcup im Erlenacker

Am Mittwoch, 23. Oktober, findet im Schützenhaus Erlenacker in Buhwil auf der 10-Meter-Anlage der 10. Jugend-Cup statt. Teilnahmeberechtigt sind alle Mädchen und Knaben der Jahrgänge 2003 bis 2011. Der Wettkampf wird in den Disziplinen Armbrust und Luftgewehr ausgetragen; eine Teilnahme mit beiden Waffen ist möglich. Eine Auszeichnung gibt es ab 65 Punkten, Spezialpreise (nur für eine Kategorie) ab 80 Punkten. Organisiert wird der Anlass von der Nachwuchskommission Erlenacker (Armbrustschützen Buhwil-Neukirch, Sportschützen Schönholzerswilen, Erlenackerschützen Kradolf-Schönenberg). Die Nachwuchsschützen werden von fachkundigen Betreuern in die Geheimnisse des Schiesssports eingeführt. Es ist keine Erfahrung notwendig. Standblattausgabe ist von 17.30 bis 19.30 Uhr. Die Anmeldung findet auf dem Schiessplatz statt. Es gibt keine Rangverkündigung.

Montag, 21. Oktober, 13:15 Uhr

Mit Geschicklichkeit zum Erfolg

Ramon Huber, Bankfilialleiter aus Horn. (Bild: PD)

Ramon Huber, Bankfilialleiter aus Horn. (Bild: PD)

«Ich war in der ersten Staffel noch nicht dabei, habe mich aber köstlich am TV amüsiert», sagt Ramon Huber. Der ehemalige Leistungssportler aus dem thurgauischen Horn springt, schwingt und hangelt sich ab dem 29. Oktober durch die zweite Staffel der Sendung «Ninja Warrior Switzerland», welche auf TV24 ausgestrahlt wird. 

Bei «Ninja Warrior» geht es darum, einen trickreichen Hindernisparcours zu überwinden. Das Format hat seinen Ursprung in Japan und wird auch in diversen anderen Ländern, wie etwa Deutschland, Grossbritannien und Italien, ausgestrahlt. Ein mögliches Hindernis im Parcours ist die «Himmelsleiter». Bei diesem Hindernis geht es darum, sich mit einer Mischung aus Klimmzug und Sprungkraft nach oben zu hangeln.

Die zweite Staffel «Ninja Warrior Switzerland» ist im Hallenstadion Zürich gedreht worden. Während sieben Tagen haben sich die 160 Kandidatinnen und Kandidaten in drei Durchläufen gemessen. Mit dabei sind auch sieben Thurgauer. Unter ihnen Ramon Huber, der sich als langjähriger Leichtathlet fragte: «Reichen meine Kondition, Kraft und Schnelligkeit für den Sieg bei Ninja Warrior Switzerland?» Der Bankfilialleiter betätigt sich auch in seiner Freizeit sportlich – sein es beim Laufen, in der Kletterhalle, beim Skimarathon oder im Fitnesszentrum. Diese Aktivitäten «Just for fun!» haben ihm auch bei der Vorbereitung auf die Show geholfen.

Maria Onduskova, Produktionsmitarbeiterin aus Bürglen. (Bild: PD)

Maria Onduskova, Produktionsmitarbeiterin aus Bürglen. (Bild: PD)

Die einzige Frau aus dem Thurgau, die bei «Ninja Warrior Switzerland» mit von der Partie ist: Maria Onduskova. Die gebürtige Slowakin träumt davon, mit dem Preisgeld in der Höhe von 100'000 Franken ein Fitnessstudio zu eröffnen. Sie freut sich über die Unterstützung ihrer Freunde beim Wettkampf: «Sie wissen schon, dass ich für jeden Spass zu haben bin», sagt die 29-jährige Produktionsmitarbeiterin aus Bürglen.

Der jüngste Thurgauer Teilnehmer ist der 19-jährige Shaun Luis Metzger aus Weinfelden. Er wollte schon bei der ersten Staffel dabei sein, «war aber noch zu jung dafür», sagt er. Er sei jedoch schon immer akrobatisch stark gewesen und wollte sich selbst herausfordern. Der angehende Kaufmann hat sich für die Dreharbeiten Ferien genommen. «Von einem Teil des Preisgeldes würde ich mir ein Auto kaufen», sagt er. Den Rest würde er sparen.

Shaun Luis Metzger, angehender Kaufmann aus Weinfelden. (Bild: PD)

Shaun Luis Metzger, angehender Kaufmann aus Weinfelden. (Bild: PD)

Yannick Uhr aus Felben würde mit einem Teil des Gewinns eine Weltreise machen und den Rest für seine zukünftige Familie sparen. Er hat sich nicht speziell auf die Parcours vorbereitet, denn: «Ich bin der Meinung, dass die Aktivitäten, welche einem am meisten Freude bereiten, die beste Vorbereitung auf einen Event dieser Art sind», sagt der 23-Jährige. Uhr hat nicht allen seinen Freunden von seiner Teilnahme erzählt: «Vielleicht hätte ich dann einen grösseren Druck verspürt.»

Bei «Ninja Warrior Switzerland» treten auch der Kreuzlinger Konstantin Schuler (28) sowie Florian Reisch (30) aus Siegershausen und der Weinfelder Rasim Cakir (26) an. Sie haben auf die Anfrage der TZ nicht reagiert.

Montag, 21. Oktober, 11:51 Uhr

Seit Jahren wartet das Dienstleistungszentrum Arbeitsintegration (DLZ) in Kreuzlingen mit kreativen und handgefertigten Geschenkideen für Gross und Klein auf. Im vergangenen Dezember wurden die Produkte statt wie bisher an der Marktstrasse, erstmals im Begegnungszentrum «Das Trösch» an der Hauptstrasse 42 in der DLZ-BrauchBar verkauft.

Stefan Luginbühl und Barbara Gnädinger vor der DLZ-BrauchBar. (Bild: PD)

Stefan Luginbühl und Barbara Gnädinger vor der DLZ-BrauchBar. (Bild: PD)

Das Angebot kam bei der Bevölkerung ausserordentlich gut an, weshalb die DLZ-BrauchBar seit diesem Frühjahr bis zum traditionellen Weihnachtsverkauf im Dezember, jeden ersten Mittwoch im Monat von 11 Uhr bis 19 Uhr geöffnet ist, so auch am Mittwoch, 6. November.

Montag, 21. Oktober, 11:17 Uhr

Vorschläge für Steckborner/in des Jahres gesucht

Dieses Jahr verleiht die Stadt Steckborn wieder den Anerkennungspreis. Dazu nimmt der Stadtrat gerne Vorschläge entgegen, wer zur Steckbornerin oder zum Steckborner des Jahres gewählt werden soll. Vorschläge können bis 31. Oktober eingesandt werden per Mail an markus.michel@steckborn.ch oder per Post an Stadtrat Steckborn, Seestrasse 123, 8266 Steckborn.

Montag, 21. Oktober, 10:30 Uhr

Kurt Oberländer hat am vergangenen Samstag bei «Supertalent» die Jury begeistert. Dieter Bohlen verneigte sich vor der Leistung des Romanshorners. «Du bist ein Vorbild für mich», sagte er in die TV-Kameras. Trotzdem reichte es für den 84-jährigen Oberländer nicht in die zweite Runde.

Montag, 21. Oktober, 09:48 Uhr

Erfolg für Repair-Café Frauenfeld

(pd) Das elfte Repair-Café in Frauenfeld ist am vergangenen Samstag einmal mehr erfolgreich über die Bühne gegangen. Laut Fazit der Veranstalter liegen die Zahlen im Rahmen der bisher durchgeführten Reperaturtagen. «Wir haben 117 Reparatur-Aufträge für 128 Gegenstände entgegengenommen», teilen sie mit. Im Vorjahr wurden 136 Gegenstände zur Reparatur gebracht. Von den defekten Gegenständen konnten dieses Jahr 82 repariert werden, was einem Gewicht von 199 kg entspricht. 

Besucher am Repair-Café flicken ein ferngesteuertes Auto. (Bild: Andrea Stalder)

Besucher am Repair-Café flicken ein ferngesteuertes Auto. (Bild: Andrea Stalder)

Montag, 21. Oktober, 09:38 Uhr

Jakob Stark bedankt sich für Ständeratswahl

Jakob Stark, frisch gewählter Ständerat. (Bild: PD)

Jakob Stark, frisch gewählter Ständerat. (Bild: PD)

Der frisch gewählte Ständerat Jakob Stark zeigt sich erfreut, dass er die Wahl ins Stöckli geschafft hat, obwohl er zuerst Brigitte Häberli zur klaren Wahl gratulieren will. «Ich danke den Thurgauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für ihr grosses Vertrauen», teilt Stark mit. Speziell danke er allen, die sich für ihn engagiert und ihn auf verschiedenste Art unterstützt und motiviert haben. «Dazu gehören insbesondere auch meine Ehefrau Coni und meine ganze Familie sowie das Wahlkomitee unter der Leitung von Max Arnold», schreibt Stark. Ein grosser Dank gehe auch die SVP Thurgau, deren Nomination meine Kandidatur erst möglich machte. 

Die Wahl bedeutet für Stark eine grosse Ehre und die Verpflichtung, sich in Bern mit all meiner Kraft als Vertreter des ganzen Kantons Thurgau im Ständerat einzusetzen. «Ich werde für eine konsequente, bürgerliche Politik einstehen, die von klaren Werten und Positionen ausgeht, aber auch zu echten Kompromissen im Interesse unseres Landes bereit ist.»