THURGAU-TICKER vom 9. bis 15.August

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Samstag, 15. August - 11:30 Uhr

Alkoholisiert verunfallt – Führerschein weg

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo/dar) Ein Autofahrer musste am Freitagabend nach einem Selbstunfall in Landschlacht seinen Führerausweis abgeben. Der Autofahrer war gegen 19:40 Uhr auf der Hinterdorfstrasse in Richtung Seestrasse unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war er kurz abgelenkt, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Gartenzaun sowie einem parkierten Auto.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Weil die Atemalkoholprobe beim 47-jährigen Italiener einen Wert von 0,41 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Freitag, 14. August, 17:34 Uhr

Untersuchungshaft wegen Missachtung des Kontaktverbots

Das Obergericht des Kantons Thurgau in Frauenfeld.

Das Obergericht des Kantons Thurgau in Frauenfeld.

(Bild: Thi My Lien Nguyen)

(red) In einer Strafuntersuchung wegen des Verdachts der Vergewaltigung und anderer Übergriffe zum Nachteil seiner Partnerin muss ein 32-Jähriger erneut in Untersuchungshaft, weil er das Rayon- und Kontaktverbot missachtete. Dies teilte das Obergericht des Kantons Thurgau am Freitag mit.

Der Mann war bereits rund zwei Monate in Untersuchungshaft, bevor das Zwangsmassnahmengericht ihn unter Auflagen entliess. Es ordnete an, er dürfe sich seiner ehemaligen Lebensgefährtin weder nähern noch sonst wie Kontakt zu ihr aufnehmen; zudem musste er seinen Reisepass und seinen Ausländerausweis abgeben. Kurz nach seiner Entlassung kontaktierte er die Frau erneut; laut Staatsanwaltschaft habe er auch versucht, sie zu beeinflussen. Deshalb versetzte das Zwangsmassnahmengericht den Beschuldigten erneut in Untersuchungshaft.

Das Obergericht wies eine dagegen erhobene Beschwerde des Inhaftierten ab. Es bejahte den dringenden Tatverdacht bezüglich Vergewaltigung sowie die Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Es bestehe ein latentes Risiko, dass sich der Beschuldigte ins Ausland absetzen könnte. Ferner bestünden konkrete Hinweise, wonach er bei sich bietender Gelegenheit nicht zögere, Spuren zu beseitigen und Druck auf seine ehemalige Lebenspartnerin auszuüben. Mildere Massnahmen als Haft - etwa eine Schriftensperre sowie ein Kontakt- und Rayonverbot - vermöchten diesen Gefahren nicht wirksam zu begegnen, wie das an den Tag gelegte Verhalten des Mannes nach seiner früheren Entlassung aus der Untersuchungshaft eindrücklich zeige.

Freitag, 14. August, 14:59 Uhr

Mitarbeiter der Volg-Filiale in Berg positiv getestet: Personal wurde ausgetauscht

Mitarbeiter des Volg in Berg wurden positiv getestet auf Corona.

Mitarbeiter des Volg in Berg wurden positiv getestet auf Corona.

(Bild: Google Street View)

(ubr) Der Gemeindepräsident von Berg TG, Thomas Bitschnau, informiert auf der Webseite der Gemeinde über Corona-Fälle in der örtlichen Volg-Filiale. Nach Absprache mit deren Bereichsleiter könne er folgende Information weitergeben.

Thomas BitschnauGemeindepräsident Berg TG

Thomas Bitschnau
Gemeindepräsident Berg TG

(Bild: PD)
Die Mitarbeitenden des Ladens Volg Berg wurden Ende letzter Woche auf Corona getestet. Dabei mussten leider einzelne positive Befunde (Infizierungen) festgestellt werden.


Es sei nicht zutreffend, dass alle Mitarbeitenden auch krank geworden seien, schreibt Bitschnau weiter. Es handle sich um Einzelfälle. Wie hinlänglich bekannt sei, bedeute eine Infizierung nicht zwingend, dass das Virus auch ausbreche.

Aufgrund der erfolgten Kontakte sei aber umgehend als übliche Vorsichtsmassnahme das gesamte Berger Volg-Personal bis mindestens 19. August in Quarantäne geschickt worden. Es werde durch Personal aus anderen Volg-Filialen der Region während dieser Zeit vertreten.
Die Leiterin des Ladens habe sich zum entscheidenden Zeitpunkt in den Ferien befunden und sei von den Quarantäne-Massnahmen als einzige nicht betroffen.

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der Volg Berg durch eine Spezialfirma gereinigt beziehungweise desinfiziert. Deshalb habe der Laden am letzten Montag morgen etwas später geöffnet. Die Verantwortlichen des Volgs hätten an der Eingangstüre auf Wunsch der Gemeinde eine Information anbringen lassen. Volg stehe diesbezüglich mit dem Amt für Gesundheit in Frauenfeld in Kontakt. Die erfolgten Massnahmen seien üblich und angemessen. Einem Besuch des Ladens stehe derzeit nichts im Wege, schreibt der Berger Gemeindepräsident.

Freitag, 14. August, 15:54 Uhr

Unwetterwarnung für den Unterthurgau

(red) Der Mitteilungsdienst von Meteocentrale.ch hat am Freitag um 15.20 Uhr ein Unwetter der Stufe Rot registriert, dessen Schwerpunkt sich im Bereich Diessenhofen befindet. Es kommt aus West und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 22 Stundenkilometer in östliche Richtung. Es besteht lokal die Gefahr von Hagel, Starkregen und Sturmböen. Die Blitzaktivität ist hoch.


Folgende Orte befinden sich auf der weiteren Zugbahn des Unwetters: Dörflingen (15:20), Gailingen am Hochrhein (15:20), Schlattingen (15:20), Basadingen (15:20), Schlatt TG (15:20), Büsingen am Hochrhein (15:20), Kaltenbach (15:29), Stein am Rhein (15:41), Eschenz (15:43), Mammern (15:51), Hörhausen (15:59), Homburg (16:07), Raperswilen (16:19). Angegeben ist die Ankunftszeit des Unwetters in dem Ort.

Freitag, 14. August, 14:44 Uhr

Das Riesenrad in Frauenfeld dreht sich

Stadtpräsident Anders Stokholm dreht die erste Runde mit den Damen der Schaustellerfamilie Maier.

Stadtpräsident Anders Stokholm dreht die erste Runde mit den Damen der Schaustellerfamilie Maier.

(Bild: Samuel Koch)

(sko) Seit Freitagnachmittag läuft das Riesenrad auf den Oberen Mätteli in Frauenfeld. Stadtpräsident Anders Stokholm kam die Ehre zuteil mit der Schaustellerfamilie Maier die erste Fahrt zu machen. Das Riesenrad sowie weitere kleine Attraktionen betreibt Chiblikönig Hanspeter «HP» Maier mit seinen Schaustellerkollegen bis 6. September, täglich ab 11 Uhr.

Freitag, 14. August, 13:58 Uhr

Untersee-Schifffahrt meldet Ausfall eines Kurses

Das Kursschiff legte nicht in Schaffhausen ab.

Das Kursschiff legte nicht in Schaffhausen ab.

(Bild: Donato Caspari 25.9.2019)

(red) Das Kursschiff 543 der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein, das heute um 13.18 in Schaffhausen Richtung Kreuzlingen ablegen sollte, fährt nicht. Dies teilt das Unternehmen auf Twitter mit. Der Grund ist ein technisches Problem am Schiff.

Zehn neue Fälle: Höchstwert im Thurgau seit April

(ubr) Die Zahlen im Thurgau steigen weiter an: Der Kanton meldet am Freitag zehn neue positiv Getestete Personen innert eines Tages. Das ist die höchste Zahl von Neuansteckungen seit dem 22. April. Zudem musste eine weitere Person im Zusammenhang mit Covid-19 hospitalisiert werden. Insgesamt sind nun vier Träger der Krankheit in Spitalbehandlung im Kanton Thurgau. Zwei von ihnen befinden sich auf der Intensivstation.

Die aktuelle Statistik des Kantons Thurgau zeigt: So viele Neuansteckungen wie am Freitag, gab es zuletzt am 22. April. Die Kurve zeigt deutlich nach oben.

Die aktuelle Statistik des Kantons Thurgau zeigt: So viele Neuansteckungen wie am Freitag, gab es zuletzt am 22. April. Die Kurve zeigt deutlich nach oben.

(Bild: Screenshot statistik.tg.ch)

Coronafall in einer Frauenfelder Bar – Kanton Thurgau schickt Mitarbeiter in Quarantäne

Am Samstagabend war im Frauenfelder «Peggy O‘Neill‘s» ein Mann zu Gast, der das Coronavirus in sich trug. Das erfuhr er allerdings erst Tage später. Weil Ansteckungen im Lokal nicht ausgeschlossen werden können, musste der Barbetreiber alle Gäste informieren. Quarantäne gilt bislang aber nur für die Mitarbeiter, die am besagten Abend gearbeitet haben.
Sebastian Keller
Freitag, 14. August, 11:08 Uhr
Zwei Stars der Social-Media-Plattform Tik Tok werden in Tägerwilen die Gäste erschrecken.

Zwei Stars der Social-Media-Plattform Tik Tok werden in Tägerwilen die Gäste erschrecken.

(Bild: PD)

Tik Tok-Stars sind Gastkomparsen an den Tägerwiler Dark Nights

Die beiden erfolgreichen Tik Toker @linasophiasenn und @leonard.khalifa (zusammen über 200'000 Follower) sind bekannt unter anderem für ihre Pranks auf ihren Tiktok-Kanälen. Nun haben sie sich als Gastkomparsen an den diesjährigen Dark Nights 2020 in Tägerwilen zur Verfügung gestellt. «Es ist interessant einmal bei einem Live-Event zu sehen wie Pranks direkt an Gästen funktionieren» so Lina Senn.

Wie schwierig es ist, ein Live-Publikum zu erschrecken weiss Thomas Gasser vom Organisationskomitee der Dark Nights sehr gut. «Aufgezeichnete Pranks funktionieren meistens sehr gut, weil man die gefilmte Szene bewerten und anschauen kann bevor man sie online stellt. Ein Live-Publikum wirklich zu erschrecken ist eine andere Herausforderung. Hier ist man auf Komparsen angewiesen die breite Erfahrung haben, und die geplanten Schockdarstellungen so umsetzen, dass es tatsächlich funktioniert» so Gasser.

Lina und Leo verbringen den ganzen Tag beim Team der Dark Nights, werden von SFX-Spezialisten geschminkt, in ihre Kostüme gesteckt und von den Komparsenprofis der Dark Nights in der Scarezone in einem «Crashkurs» so eingefuxt, dass sie am Premierenabend als Gastkomparsen auf die Gäste losgelassen werden können.

«Wir freuen uns sehr auf die spezielle Herausforderung! Natürlich stehen wir nach unserem Einsatz in der Scarezone für Selfies zur Verfügung, wenn jemand eines haben möchte. Und natürlich lassen wir unsere Community mit coolen Videos über unsere Mitarbeit an diesem coolen Projekt teilhaben. Das wird sicher ein Riesenspass» - so Tiktoker Leonard Khalifa.

Die Live-Horror-Performance «Dark Nights» finden im Oktober und November in Tägerwilen statt – wenige Tickets sind noch verfügbar und können auf www.after-dark.ch registriert werden.

Freitag, 14. August, 9:37 Uhr
Beim Unfall wurde eine Person verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden.

Beim Unfall wurde eine Person verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden.

(Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Warth: Verletzte Person bei Unfall

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Warth wurde am Donnerstag eine Person verletzt. Eine 25-jährige Autofahrerin war gegen 19.45 Uhr in Richtung Warth-Weiningen unterwegs und beabsichtigte, unmittelbar nach der Rohrerbrücke links abzubiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah sie dabei das entgegenkommende Auto eines 33-Jährigen. Bei der Kollision wurde dessen 28-jährige Beifahrerin mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken. Während der Unfallaufnahme musste der Verkehr durch die Feuerwehren Thur-Seebach und Frauenfeld für rund eineinhalb Stunden umgeleitet werden.

Donnerstag, 14. August, 18:01 Uhr

Stadträte Zellweger und Gemperle am Runden Tisch

(red) Am Dienstag, 18. August, findet um 19 Uhr im Restaurant Mole in Romanshorn ein Stadtgespräch statt. Stadträtin Melanie Zellweger, Ressort Ordnung und Sicherheit sowie Stadtrat Philipp Gemperle, Ressort Ortsplanung und Baurecht, freuen sich auf viele Interessierte. Die monatlichen Gespräche bieten die Möglichkeit, sich mit Mitgliedern der Romanshorner Exekutive auszutauschen.

Vogelperspektive auf die Hafenstadt Romanshorn.

Vogelperspektive auf die Hafenstadt Romanshorn.

Bild: Manuel Nagel
Donnerstag, 14. August, 17:36 Uhr

Eschlikon rüstet sich für Mäders Wahl in Wil

(kuo) Eschlikons Gemeindepräsident Hans Mäder (CVP) tritt zur Wahl ins Wiler Stadtpräsidium an. Obwohl er dabei mit Daniel Meili (FDP) und Dario Sulzer (SP) auf valable Gegenkandidaten trifft, darf er sich am 27. September reelle Wahlchancen ausrechnen. Der Gemeinderat von Eschlikon musste sich deshalb mit der Möglichkeit von Mäders Amtsantritt in Wil am 1. Januar 2021 auseinandersetzen – und ist dabei zu einem überraschenden Resultat gekommen:

Bernhard Braun, Vizegemeindepräsident Eschlikon.

Bernhard Braun, Vizegemeindepräsident Eschlikon.

Bild: PD

Der derzeitige Vizegemeindepräsident und Grünen-Kantonsrat Bernhard Braun würde im Falle Mäders Wahl bis Ende Juni das Eschliker Gemeindepräsidium übernehmen. Ein «grosszügiges Entgegekommen seines Arbeitgebers» erlaube es Braun, das Amt während dieser Zeit mit einem 80-Prozent-Pensum auszuüben. Eine allfällige Ersatzwahl wäre auf den 13.6.2021 datiert.

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Donnerstag, 14. August, 16:14 Uhr

Unterwegs zwischen Mammern und Arbon

(red) Thurgau Tourismus setzt vom 22. August bis 4. September entlang der Rhein-Route ein mobiles Tourist Office ein, als Ergänzung zu den bestehenden Gästeinformationszentren. Das dezentrale Tourist Office ermöglicht eine neue Art der Gästeberatung – nämlich dort, wo sie gerade benötigt wird. In Zusammenarbeit mit den Destinationen Davos-Klosters, Engadin-St. Moritz sowie der Elektrofahrzeugfirma Kyburz Switzerland wird dieses Pilotprojekt innerhalb des Innotour-Projekts Tourist Office Lab umgesetzt, teilt Thurgau Tourismus am Donnerstag mit.

Das mobile Tourist Office bei trockenem Wetter an folgenden Standorten zu finden:

Das zentrale Tourist-Office, das bereits in Davos zum Einsatz gekommen ist.

Das zentrale Tourist-Office, das bereits in Davos zum Einsatz gekommen ist.

Bild: PD
Donnerstag, 14. August, 14:55 Uhr

Assistenztrainerin mit höchst erfolgreicher Vergangenheit

(red) Die Thurgau «Indien Ladies» sind stolz, dass sich Anja Stiefel entschieden hat, sich nebst ihrem Engagement als Ernährungsberaterin auch als Assistant-Coach zu engagieren. Somit haben die «Indien Ladies» weiter Qualität und Fachwissen dazu gewonnen und starten mit dem Duo Matthias Rehmann (Head Coach) und Anja Stiefel (Ass. Coach) in die Meisterschaft, wie die Mannschaft am Donnerstag mitteilt. Darin heisst es:

Das neue Trainergespann: Matthias Rehmann und Anja Stiefel.

Das neue Trainergespann: Matthias Rehmann und Anja Stiefel.

Bild: PD
«Wir sind sehr stolz, dass sich der Eishockey-Kreislauf schliesst und Anja nach ihrer sehr erfolgreichen Eishockeykarriere ihr Fachwissen an die Spielerinnen der Thurgau ‹Indien Ladies› weitergibt.»

Die Ostschweizerin mit Thurgauer Vergangenheit wurde zwei Mal Schweizermeisterin, ein Mal Schwedische Meisterin. Sie nah mit der Schweizer Nationalmannschaft an acht Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teil und gewann dabei zwei Bronze-Medaillen (1x Olympia, 1x WM). 2015 war sie beste Stürmerin des IIHF European Women Champions Cup.

Donnerstag, 13. August, 13:29 Uhr

Leichte Verletzung und Schaden von einigen zehntausend Franken

(kapo/sko) Bei einer Auffahrkollision mit drei Fahrzeugen wurde am Mittwoch in Amlikon-Bissegg eine Person leicht verletzt.

Kurz vor 16.30 Uhr war ein 20-jähriger Autofahrer auf der Wilerstrasse in Richtung Märstetten unterwegs, als er im Bereich einer Tankstelle beim Fussgängerstreifen anhalten musste. Eine nachfolgende 38-Jährige Autofahrerin hielt ebenfalls an. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte dies ein 35-jähriger Autofahrer zu spät und verursachte eine Auffahrkollision. Durch den Aufprall wurde das Auto der 38-Jährigen in das vorausfahrende Fahrzeug geschoben.

Beim Unfall wurde eine Mitfahrerin im vordersten Auto leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Donnerstag, 13. August, 12:08 Uhr

Weitere Zunahme von Coronafällen im Thurgau

(sko) Der Kanton Thurgau vermeldet vier neue Coronaerkrankungen. Damit liegt die Zahl von positiv auf Covid-19 getesteten Personen neu bei 509. Noch am Mittwoch waren es 505 Fälle. Dies teilt der Kanton Thurgau am Donnerstagvormittag via Nachrichtenportal Twitter mit.

Donnerstag, 13. August, 11:57 Uhr

Verletztes Reh liegt neben einem Maisfeld

(kapo/sko) Am frühen Samstagmorgen wurde in Berg ein Rehbock angefahren. Der Verursacher entfernte sich, ohne Meldung zu erstatten. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.

Kurz nach 4 Uhr entdeckte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau ein verletztes Reh neben einem Maisfeld zwischen Berg und Altishausen. Das schwer verletzte Tier wurde offensichtlich von einem Fahrzeug angefahren und musste vom Wildhüter von seinen Qualen erlöst werden.

Beim Verursacherfahrzeug handelt es sich gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau um einen BMW Kombi, Typ 5er Reihe, Baujahr 2017-2020. Das Fahrzeug muss an der Front, insbesondere am Kühlergrill, Beschädigungen aufweisen.

Die Kantonspolizei Thurgau erinnert erneut daran, dass Kollisionen mit Tieren meldepflichtig sind.

Die Lenkerin oder der Lenker des BMW oder Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 melden.

Ein von den Treibern aufgescheuchtes Reh rennt aus dem Wald bei Veltheim AG.

Ein von den Treibern aufgescheuchtes Reh rennt aus dem Wald bei Veltheim AG.

Bild: Severin Bigler,
(16. November 2019)
Donnerstag, 13. August, 11:04 Uhr

Post für Politische Parteien, Behörden und diverse Institutionen

(red) Der Regierungsrat hat das ganzheitlich überarbeitete Gesetz über die Fischerei in eine externe Vernehmlassung geschickt. Es wurden diverse Anliegen aufgenommen, die sich in den vergangenen Jahren in der Praxis ergeben haben. Unter anderem soll das Mindestalter für die Abgabe einer Fischereibewilligung von 14 auf 10 Jahre herabgesetzt werden.

Frauenfeld Jungfischer frönen ihrem Hobby.

Frauenfeld Jungfischer frönen ihrem Hobby.

Bild: Andrea Stalder,
(12. September 2019)

Das Gesetz über die Fischerei stammt aus dem Jahr 1976. Es ist seit seinem Erlass erst dreimal in einzelnen Punkten teilrevidiert worden. Letztmals geschah das im Jahr 2001. Im Rahmen einer ganzheitlichen Überarbeitung der Fischereigesetzgebung (Fischereigesetz und Verordnungen) sollen nun diverse Revisionsanliegen berücksichtigt werden, die sich in den vergangenen Jahren aus der Praxis ergeben haben, teilt der Kanton am Donnerstag mit.

Parallel zur Gesetzesrevision sollen diverse Verordnungen des Regierungsrates über Teilbereiche der Fischerei in einer neuen Fischereiverordnung zusammengefasst und überarbeitet werden. Die vorgeschlagenen Änderungen dürften wegen des Verzichts auf das Ausstellen der bisherigen kantonalen Fischerkarte zu etwas geringeren Einnahmen in der Höhe von rund 14'000 Franken führen, bei gleichbleibenden Ausgaben. Die Vernehmlassung dauert bis 13. November. Angeschrieben wurden politische Parteien, Behörden sowie diverse Institutionen.

Donnerstag, 13. August, 10:07 Uhr

Nationalspielerin und Olympia-Bronze-Gewinnerin

(mat) Die Thurgau Indien Ladies, die in der höchsten Liga der Frauen den Platz des SC Weinfelden einnehmen, planen in ihrer ersten Saison mit neuem Namen den Schritt nach vorne. Für 2020/21 verpflichtete der NLA-Klub die Schweizer Nationalspielerin Phoebe Staenz.

Phoebe Staenz bei der Vertragsunterschrift.

Phoebe Staenz bei der Vertragsunterschrift.

Bild: PD

Die 26-jährige Zürcherin, die mit dem Schweizer Nationalteam 2012 WM-Bronze und 2014 Olympia-Bronze gewann, hatte noch im Januar dieses Jahres von Schweizer Meister Lugano nach Schweden zu Lulea gewechselt. Bei den Tessinerinnen hatte Staenz in insgesamt 41 Partien mit 50 Toren und 53 Assists brilliert. Der Zuzug der Indien Ladies hatte zuvor bereits für die renommierte Yale University in den USA sowie für Stocksund Danderyd Enebyberg in Schweden gespielt.

Nebst der Schweizer Nationalspielerin Staenz verpflichteten die Thurgau Indien Ladies für die kommende Saison auch Janna Haeg. Die 23-jährige Amerikanerin wechselt von der St.Cloud State University in die Ostschweiz. Im gleichen Universitätsteam hat die vergangenen vier Jahre auch Thurgau-Goalie Janine Alder gespielt. Haeg wird nach Erhalt des Visums Ende August in die Schweiz einreisen und nach der angeordneten Quarantäne in den Trainings- und Spielbetrieb der Indien Ladies einsteigen. Trainer der Thurgauerinnen ist der 38-jährige Südtiroler Matthias Rehmann.

Donnerstag, 13. August, 08:55 Uhr

Mehr Sicherheit ausserhalb der eigenen Wohnung

(red) Die terzStiftung Berlingen arbeitet bei Freewalker an einem innovativen Projekt zusammen mit europäischen Partnern aus Österreich und den Niederlanden. Dabei geht es um eine Smartphone-Anwendung, welche älteren Menschen Sicherheit und ihren Bezugspersonen Gewissheit bieten soll, wenn diese draussen unterwegs sind und eine kritische Situation erfahren wie etwa Orientierungsverlust oder das Verlassen eines vereinbarten Gebietes.

Freewalker dient nicht nur der Alarmierung, sondern auch der Lokalisation der Person. Oberstes Ziel ist es, ältere Menschen dabei zu unterstützen, aktiv und körperlich gesund zu bleiben, indem das Leben ausserhalb der eigenen Wohnung an Sicherheit gewinnt – ein wichtiger Aspekt, der in Zeiten von Corona und Ausgangsbeschränkungen noch stärker an Bedeutung gewinnt.

Rene Künzli von der Terzstiftung in Berlingen.

Rene Künzli von der Terzstiftung in Berlingen.

Bild: Andrea Stalder

Nach vielen Monaten intensivster Entwicklungsarbeit ist Freewalker nun so weit entwickelt, um in der Praxis mit potenziellen Nutzern getestet zu werden, heisst es in einer Mitteilung der terzStiftung. Personen über 65 Jahre, die Interesse an einer Teilnahme beim Test haben, können sich bei der terzStiftung melden. Sie sucht für verschiedenste Projekte laufend Probanden, die ihr Erfahrungswissen einbringen möchten und nach einer sinnhaften Mitwirkung suchen.

Infos gibt’s im Internet unter www.terzstiftung.ch oder der Telefonnummer 052 723 37 00.

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Interview

«Ich hoffe, dass ein Umdenken passiert und man den Alten etwas zumutet»: Präsident der Thurgauer Terzstiftung reicht nationale Petition gegen Altersdiskriminierung ein

Mit einer nationalen Petition will die im Thurgau beheimatete Terzstiftung die Ausgrenzung der älteren Mitmenschen stoppen. Mit 2252 Unterschriften wurde sie im Mai bei Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga eingereicht. René Künzli, Präsident der in Berlingen operierenden Stiftung, erklärt die Hintergründe.
Florian Beer
Mittwoch, 12. August, 16:32 Uhr

Gewerbeverein Frauenfeld macht zweite Umfrage

(red) Bereits Mitte März hat der Frauenfelder Gewerbeverein eine Umfrage unter seinen Mitgliedern zur Situation in der Coronakrise gemacht. Die Rückmeldungen zum Geschäftsverlauf waren sehr heterogen, schreibt der Gewerbeverein in einer Mitteilung. «Wir möchten am Ball bleiben und uns ein umfassendes Bild über die aktuelle Situation machen. Daher gelangen wir erneut mit einer Umfrage an Sie», heisst es in der Mitteilung weiter.

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Mittwoch, 12. August, 15:45 Uhr

Marion Sontheim will in den Gemeinderat von Bottighofen

Marion Sontheim, Gemeinderats-Kandidatin Bottighofen

Marion Sontheim, Gemeinderats-Kandidatin Bottighofen

Bild: PD

(ubr) Nach dem Rücktritt von Gemeinderat Patrik Hugelshofer war die Ersatzwahl ursprünglich für den 17. Mai vorgesehen. Infolge der Coronakrise verschob sie die Behörde auf den 27. September. Die Eingabefrist für Kandidaturen, welche auf die offizielle Namenliste aufgenommen werden, endete am 3. August.

Gemeldet hatten sich zwar zwei Kandidaten: Marion Sontheim und Urs Schindler. Letzterer zog seine Bewerbung jedoch mit Schreiben vom 24. Juli wieder zurück, wie die Gemeinde Bottighofen mitteilt. Es verbleibt also einzig die Kandidatur von Marion Sontheim. Aus diesem Grund findet auch die vorgesehene Podiumsveranstaltung am 31. August im Dorfzentrum nicht statt, sie wäre von den politischen Vereinigungen im Dorf organisiert worden.

Die Gemeinde weist darauf hin, dass bei der Ersatzwahl am 27. September auch Personen gewählt werden können, die nicht auf der offiziellen Namenliste aufgeführt sind.

Mittwoch, 12. August, 13:43 Uhr

Weitere Zunahme von Neuansteckungen

Weitere Ansteckungen mit Covid-19 im Thurgau.

Weitere Ansteckungen mit Covid-19 im Thurgau.

Bild: KEY

Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch weitere sechs Neuansteckungen des Coronavirus. Damit beläuft sich die Gesamtzahl positiv getester Thurgauer auf über 500. Weiterhin befinden sich zwei Personen auf der Intensivstation, 19 sind Verstorben.

Mittwoch, 12. August, 13:04 Uhr

Grosser Rat will sofort mehr Sicherheit

SVP-Kantonsrat Pascal Schmid will das Polizeigesetz ändern. Der Grosse Rat stimmt zu.

SVP-Kantonsrat Pascal Schmid will das Polizeigesetz ändern. Der Grosse Rat stimmt zu.

Bild: Andrea Stalder (Frauenfeld, 1. Juli 2020)

(lsf) Personen, die dem Amts- oder Berufsgeheimnis unterstehen, dürfen heute nicht proaktiv eine Meldung an die Polizei machen, wenn sie bei der Arbeit mit einer Person in Kontakt kommen, von der potenziell eine Gefahr ausgehen könnte. Sie würden sich dann der Verletzung des Amts- oder Berufsgeheimnisses schuldig machen.

Das wollte SVP-Kantonsrat Pascal Schmid ändern und den Regierungsrat beauftragen, das Polizeigesetz anzupassen.

Beim Regierungsrat stiess das Anliegen auf Zustimmung. An der Grossratssitzung am Mittwoch betonte Cornelia Komposch noch einmal, dass bei der bevorstehenden Revision des Gesetzes ein Melderecht eingeführt wird. Die Revision wird demnächst aufgrund von Änderungen auf Bundesebene nötig.

So lange will der Grosse Rat nicht warten. Mit 85 zu 38 Stimmen sagte er Ja zur Einführung eines Melderechts. Damit muss der Regierungsrat das Polizeigesetz jetzt aufgrund des Vorstosses ändern und vorraussichtlich kurz danach noch einmal aufgrund der geänderten Bundesvorgaben. Komposch wies jedoch bereits daraufhin, dass die Regierung vielleicht aufgrund der übergeordneten Rahmenbedingungen eine Fristverlängerung beantragen müsse.

Mittwoch, 12. August, 11:37 Uhr

Stimmrechtsalter 16: GLP-Motion bleibt im Grossen Rat chancenlos

Stimmrecht erst ab 18 Jahren: Im Thurgau kann man auch weiterhin erst mit 18 an die Urne.

Stimmrecht erst ab 18 Jahren: Im Thurgau kann man auch weiterhin erst mit 18 an die Urne.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(wu) Mit grosser Mehrheit hat der Thurgauer Grosse Rat eine GLP-Motion für die Senkung des Stimmrechtsalters von 18 auf 16 abgelehnt. Der Entscheid fiel mit 41 Ja zu 78 Nein. Argumentiert wurde unter anderem damit, dass man die Urteilsfähigkeit gemäss Zivilgesetzbuch erst bei 18 Jahren erlangt. Bedenken gab es auch, weil die Regelung von Bund und Kanton unterschiedlich wäre. Bisher hat nur der Kanton Glarus das Stimmrechtsalter auf 16 gesenkt. Als einziges Land hat Österreich diesen Schritt gemacht.

Mittwoch, 12. August, 11:24 Uhr

Ramon Weber ist neuer Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau

Ramon Weber, neuer Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau

Ramon Weber, neuer Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau

Bild: PD

(red) An der Jahresversammlung haben die Jungfreisinnigen Thurgau den 20-jährigen Ramon Weber aus Tuttwil (Gemeinde Wängi) als neuen Präsidenten gewählt. Er folgt damit auf die zurückgetretene Frauenfelderin Nazmije Ismaili, welche die Partei in den vergangenen Jahren personell breiter aufstellen konnte.

Zuvor wirkte Ramon Weber ein Jahr als Vizepräsident, nachdem er sich bereits drei Jahre als Verantwortlicher für Medien und Kommunikation für die Jungfreisinnigen Thurgau einsetzte.

Mittwoch, 12. August, 10:54 Uhr

Ratsmehrheit will kein Gesetz für Untersuchungskommissionen

Der Grosse Rat des Kantons Thurgau tagt am Mittwoch in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld.

Der Grosse Rat des Kantons Thurgau tagt am Mittwoch in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld.

Bild: Andrea Stalder (Frauenfeld, 1. Juli 2020)

(wu) Der Thurgauer Grosse Rat schafft keine gesetzliche Grundlage zur Schaffung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK). Die meisten Kantone verfügen über diese Möglichkeit. Die Thurgauer Regierung und die Ratsmehrheit sind der Meinung, dass Fälle wie Hefenhofen und PH auch so bewältigt werden können. Auch sei es unverhältnismässig, nur für die PUK ein Gesetz zu schaffen. Die gesetzliche Grundlage könnte aber in Zusammenhang mit der Revision der Geschäftsordnung des Grossen Rats geschaffen werden. Dann könnte der Grosse Rat nochmals entscheiden, ob er sich die Möglichkeit geben will, bei Bedarf eine Parlamentarische Untersuchungskommission zu schaffen.

Mittwoch, 12. August, 09:47 Uhr
Soll man im Thurgau bereits mit 16 Jahren den Gang an die Urne machen können? Darüber diskutiert heute der Grosse Rat des Kantons Thurgau

Soll man im Thurgau bereits mit 16 Jahren den Gang an die Urne machen können? Darüber diskutiert heute der Grosse Rat des Kantons Thurgau

Bild: PD

Diskussion über Stimmrechtsalter 16

(lsf) Seit 9.30 Uhr tagt der Thurgauer Grosse Rat in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. Die ganztägige Sitzung findet aus Platzgründen ohne Zuschauer statt. Die Kantonsräte entscheiden heute unter anderem, ob sie die Möglichkeit wollen, eine parlamentarische Untersuchungskommission einsetzen zu können, und darüber, ob im Thurgau das Stimmrechtsalter 16 eingeführt werden soll. Ein weiteres Thema ist die straffreie Meldung an die Polizei, wenn Amtspersonen einen Gefährdungsverdacht haben. Diskutiert werden soll auch über gleichberechtigtes Arbeiten beim Kanton, über Kostenkontrollen bei Sozial-Dienstleistungen und über die Lehre.

Mittwoch, 12. August, 09:22 Uhr

Schaubrauen im Museumsgarten

Bierbrauer bei der Arbeit.

Bierbrauer bei der Arbeit.

Bild: PD/Bruderbier Frauenfeld

(red) Seit Frühjahr wachsen im Garten des Naturmuseums und des Museums für Archäologie in Frauenfeld Pflanzen wie Hopfen, Malz und Mais, aber auch verschiedene Kräuter, kleine Nadelbäume oder ein Strauch mit Zitrusfrüchten. Sie finden alle bis heute in der Bierproduktion ihre Anwendung. Wie aus ihnen Bier gebraut wird, zeigen die Frauenfelder Brauer Matthias und Thomas Bischoff. Sie lassen sich beim Brauen über die Schulter schauen.

Der Anlass findet statt am Samstag, den 15. August. Es gibt drei Vorführungen zu zwei Stunden. Beginn ist jeweils um 9.00, 11.15 und 13.30 Uhr.

Die Platzzahl ist beschränkt. Der Einlass erfolgt nur nach Anmeldung: naturmuseum@tg.ch oder 058 345 74 00.

Dienstag, 11. August, 18:48 Uhr

Riesenrad von Chilbikönig HP Maier auf dem Oberen Mätteli

(sko) Am Freitag geht's los, bereits am Dienstag haben Hanspeter «HP» Maier und seine Mitarbeiter begonnen, das Riesenrad auf dem Oberen Mätteli in Frauenfeld aufzustellen. Der Chilbikönig betreibt seine Attraktion, die zum Besuchermagnet werden und die Innenstadt weiter beleben soll, bis zum 6.September täglich, selbst bei schlechtem Wetter und ständig unter Berücksichtigung der Coronaschutzmassnahmen.

Langsam aber sicher nimmt das Riesenrad auf dem Oberen Mätteli Formen an.

Langsam aber sicher nimmt das Riesenrad auf dem Oberen Mätteli Formen an.

Bild: Samuel Koch, 11. August 200

Im Rahmen des Projekts «Miteinander Frauenfeld gestalten» (MFG) erlässt die Stadt HP Maier die Parkplatzmiete. Nebst dem Riesenrad betreibt Maier in den nächsten Wochen auf dem Oberen Mätteli ein kleines Karussell sowie verschiedene Stände.

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Dienstag, 11. August, 18:12 Uhr

Gewinnt Frauenfeld eine Party?

(rsc) «Die geilste Stadt der Schweiz»: SRF-Virus-Moderator Pablo Vögtli sucht sie in der Serie «Mutterstadt». Kürzlich liess er sich vom Frauenfelder Louis durch die Thurgauer Kantonshauptstadt führen – und kulinarisch verwöhnen. Die Frauenfelder Crêpes haben Vögtli besonders gut geschmeckt, weshalb es dafür die höchste Punktzahl (10) gibt.

Nicht ganz so gut gefallen hat ihm der Stadtgolf-Parcours, womöglich weil ihm der ortskundige Louis dabei keine Chance liess. So gab es für diese Aktivität «nur» 7,5 Punkte. Zum Schluss musste sich der Frauenfelder in einem Quiz beweisen und holte dabei sieben Punkte.

Nun liegt es an den Zuschauern. Sie müssen den Beitrag in den sozialen Medien möglichst oft teilen, um weitere Punkte für Frauenfeld zu sammeln. In derjenigen der insgesamt zehn Städte der Staffel, welche schliesslich die meisten Punkte sammelt, veranstaltet SRF Virus eine Party.

Dienstag, 11. August, 15:36 Uhr
Schmierereien an der Ermatinger Trafostation am Blumenweg.

Schmierereien an der Ermatinger Trafostation am Blumenweg.

(Bild: PD)

Schmierereien in Ermatingen: 500 Franken Belohnung für Hinweise

(red/rsc) Erneut musste die Gemeinde Ermatingen Schmierereien feststellen. Bereits Ende Juli wurden unter anderem an der Seemauer Schriftzüge entdeckt. Dieses Mal wurden Feuerwehrhydranten, die Bahnunterführung, die Trafostation am Blumenweg und diverse Fassaden beschädigt. Die Kosten für das Beheben der Schäden belaufen sich laut der Gemeinde auf über 15'000 Franken.

«Die Polizei ermittelt zurzeit und hat bereits Beweismaterial sichergestellt», schreibt die Gemeinde weiter. Für «sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft beitragen» hat sie nun eine Belohnung über 500 Franken ausgesetzt. Damit geht sie den gleichen Weg wie die Gemeinde Eschlikon, welche mit einer Belohnung in gleicher Höhe einen Anreiz für Hinweise zur Sachbeschädigung an einem Pumpenhäuschen gab.

Falls jemand im Zusammenhang mit den Schmierereien Beobachtungen gemacht hat, ist er gebeten, dies der Kantonspolizei (Telefon 058'345'20'80) oder der Gemeinde (Telefon 071'663'30'37, Roger Künzli) zu melden.

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Dienstag, 11. August, 13:41 Uhr

E-Bike-Fahrerin verletzt sich bei Kollision

(kapo) In Kreuzlingen kam es am Dienstagmorgen zu einer Kollision. Eine 24-jährige Autolenkerin fuhr kurz nach 7 Uhr von der Bärenstrasse in den Kreisel «Sonnenplatz» ein. Dabei kollidierte sie mit einer E-Bike-Fahrerin, die bereits im Kreisel unterwegs war. Die 63-Jährige wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Dienstag, 11. August, 11:58 Uhr

Unfall in Frauenfeld, Fastunfall in Steckborn

Beim Unfall in Frauenfeld wurden beide Beteiligten leicht verletzt.

Beim Unfall in Frauenfeld wurden beide Beteiligten leicht verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Frauenfeld musste am Montag ein Autofahrer ins Spital gebracht werden. Eine 23-jährige Autofahrerin verlor gegen 17 Uhr ausgangs Matzingen auf der Frauenfelderstrasse Richtung Frauenfeld die Kontrolle über ihr Auto und rutschte auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur Kollision mit einem 59-jährigen Autolenker, der in Richtung Matzingen fuhr.

Beide Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt, der 59-Jährige musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Polizei sucht Zeugen von unsicherer Fahrweise und Fastunfall

Gleich mehrere Unfälle hat ein 65-Jähriger am Montagabend in Steckborn und Berlingen verursacht. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 18.30 Uhr an der Hauptstrasse in Berlingen einen Autolenker, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war. Gemäss Auskunftspersonen hatte dieser zuvor in Steckborn und Berlingen unter anderem einen Gartenzaun und eine Bausignalisation touchiert sowie ausgangs Steckborn beinahe einen Fussgänger erfasst.

Der 65-jährige Schweizer wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht, die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen ordnete eine Blut- und Urinprobe an.

Personen, die Angaben zur Fahrweise des Autofahrers machen können, sollen sich bitte beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter der Nummer 058'345'26'00 melden. Gleiches gilt für den Fussgänger, der ausgangs Steckborn beinahe vom Auto erfasst worden wäre.

Dienstag, 11. August, 11:07 Uhr

Vier neue Coronafälle

(lsf) Die Anzahl gemeldeter Coronafälle im Thurgau steigt am Dienstag um vier auf 499. Ausserdem teilt der Kanton mit, dass zwei Coronapatienten, die bereits zuvor im Spital behandelt wurden, nun auf der Intensivstation liegen. Die Verteilung der Fallzahlen auf die Altersgruppen sieht wie folgt aus:

Fallzahlen nach Altersgruppen (Stand 11.August 2020).

Fallzahlen nach Altersgruppen (Stand 11.August 2020).

Quelle: Dienststelle für Statistik Thurgau
Dienstag, 11. August, 09:25 Uhr

Seenotfall bei Immenstaad am Bodensee

Ein Motorboot vor Friedrichshafen.

Ein Motorboot vor Friedrichshafen.

Bild: Fotolia

(red) Am Montagabend gegen 17 Uhr geriet ein 51-jähriger Deutscher auf dem Bodensee vor Immenstaad in Seenot. Bei seinem hochwertigen Boesch Motorboot aus Holz kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einem nicht zu stoppenden Wassereinbruch, teilt das Polizeipräsidium Ravensburg mit.

Dem Besitzer gelang es noch, die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen über seine Notlage in Kenntnis zu setzen und den an Bord befindlichen zwei Kindern im Alter von 5 und 9 Jahren sowie dem zweiten Erwachsenen Rettungswesten anzulegen.

Wenige Minuten später sank das Boot auf den Grund des Bodensees in etwa 40 bis 60 Meter Wassertiefe. Durch das besonnene Verhalten des Schiffsführers kamen alle Beteiligten lediglich mit dem Schrecken davon.

Bei Eintreffen der Wasserschutzpolizei befanden sich alle Personen bereits an Bord eines Schweizer Motorbootes, welches auf die Notlage aufmerksam geworden war. Die Feuerwehr Friedrichshafen war ebenfalls mit zwei Booten im Einsatz. Nach jetzigem Kenntnisstand ist es zu keiner Beeinträchtigung des Gewässers gekommen. Der Sachschaden beträgt etwa 50'000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.

Dienstag, 11. August, 09:11 Uhr

Sanierung Remisbergstrasse zwischen Kreuzlingen und Lengwil kann beginnen

Bild: Reto Martin

(red) Alle Planungsvorbereitungen für das Projekt «Sanierung Remisbergstrasse ausserorts» sind abgeschlossen. Die Voraussetzungen sind somit gegeben, dass die beauftragte Bauunternehmung am Montag, 17.August, mit den Bauarbeiten beginnen kann. Dies teilt das Tiefbauamt mit.

Das Projekt umfasst die Sanierung der Remisbergstrasse im Ausserortsbereich ab Ortsausgang Kreuzlingen in Richtung Lengwil bis auf die Höhe der Zufahrt zur Liegenschaft Fehr Elektrotechnik. Zudem den Einlenker Kreuzlingerstrasse-Hauptstrasse in Lengwil. Der Ausserortsabschnitt wird örtlich instand gestellt. Im Kreuzungsbereich K104/K71 in Lengwil wird der Asphaltbelag gefräst und komplett ersetzt. All diese Arbeiten erfolgen etappenweise mit Lichtsignalanlage. Im Anschluss wird die Strasse für ca. eine Woche gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden durch das Kantonale Tiefbauamt signalisiert.

Für die Ausführung der gesamten Arbeiten wird mit einer Bauzeit – bei guter Witterung – vom 17.August bis Ende September gerechnet.

Montag, 10. August, 17:50 Uhr

Erfrischend durch die Hitzetage

TZ-Fotografin Andrea Stalder fotografiert die Abkühlung im Strandbad Arbon.

TZ-Fotografin Andrea Stalder fotografiert die Abkühlung im Strandbad Arbon.

Bild: Andrea Stalder (10.August 2020)
Montag, 10. August, 16:57 Uhr

Polizei muss auf Rhein viele Böötler ermahnen

(red) SRF hat die Thurgauer Seepolizei auf dem Hochrhein bei Diessenhofen begleitet. Dort lassen sich bei schönem Wetter viele Böötler mit der Strömung treiben – oft sind dabei mehrere Fahrzeuge mit Schnüren zusammengebunden. Konsequent weist die Polizei die Personen an, die Schnüre zu lösen. Ein Vorfall, der sich direkt vor den Augen der Polizei und der Kamera abspielt, geht zum Glück glimpflich aus: Mehrere Boote bleiben an einer Wiffe hängen, eine Person fällt ins Wasser.

Mit der Kampagne «Ufm Rhy» machen mehrere Organisationen – darunter die Kapo Thurgau – auf die Gefahren auf dem Rhein aufmerksam.

Montag, 10. August, 16:10 Uhr

Rock-Academy würde Preisgeld in neuen Trainingsraum investieren

Tänzer der Rock-Academy bei einem Auftritt in Pfyn.

Tänzer der Rock-Academy bei einem Auftritt in Pfyn.

Bild: Reto Martin (23.November 2019)

(lsf) Die Rock-Academy steht im nationalen Finale der Sanitas Challenge. Die Frauenfelder Rock n’Roll Tanzschule hat die Ostschweizer Vorrunde mit 24 teilnehmenden Vereinen gewonnen und ist damit eine Runde weiter. Nun duelliert sie sich mit den weiteren Finalisten im Publikumsvoting.

Der Challenge Award wird von der Sanitas Versicherung einmal pro Jahr vergeben. Bewerben können sich die Sportvereine und Organisationen, acht regionale Jurys entscheiden sich für je einen regionalen Sieger. Die acht Erstplatzierten werden mit jeweils 5000 Franken ausgezeichnet. Im Oktober kürt eine nationale Jury aus den acht regionalen Siegern den nationalen Sieger des Challenge Award, der ein zusätzliches Preisgeld von 20'000 Franken bekommt. Zusätzlich wählt unter den acht regionalen Gewinnern auch das Publikum seinen Favoriten; dieser erhält als Preisgeld noch einmal 5000 Franken obendrauf.

Die Rock-Academy wurde 2015 durch Dimitri Isenring gegründet und ist heute das grösste Schweizer Nachwuchszentrum im Rock n’Roll-Tanzsport. Das Preisgeld würde die Rock-Academy gemäss einer Medienmitteilung in einen neuen Trainingsraum investieren. Zurzeit steht die Tanzschule im Publikumsvoting auf dem dritten Platz. Der Verein freut sich jede Stimme, wie er in der Mitteilung schreibt.

Abstimmung der Sanitas Challenge hier.

Montag, 10. August, 15:52 Uhr

Mehrere Tiere suchen altes oder neues Zuhause

Findelkatze.

Findelkatze.

Bild: PD

(lsf) Am 7.Juli wurde eine etwa 4-jährige Katze kurz vor Mauren auf der Strasse von Weinfelden her angefahren und zum Tierarzt gebracht. Dem Büsi geht es wieder gut, allerdings konnte die Tierhilfe Schweiz in Mattwil bislang den Besitzer nicht ausfindig machen. Sollte sich dieser nicht melden, wird für die Katze ein neues Plätzli abseits von stark befahrenen Strassen gesucht.

Hühner.

Hühner.

Bild: PD

Aufgrund eines Notfalls suchen zudem diverse Hühner und Hähne verschiedener Rassen ein Lebensplätzli. Die Tierhilfe Schweiz wünscht sich für die Tiere einen grossen Stall mit Auslauf auf eine Wiese.

Kaninchen.

Kaninchen.

Bild: PD

Ebenfalls aufgrund eines Notfalls suchen neun Kaninchen ein neues Zuhause in einem ganzjährigen Aussengehege. Die Schweizerschecken-Mischlinge sind am 28.April 2020 geboren und haben weiss-schwarzes sowie ganz schwarzes Fell. Sie werden einzeln zu Artgenossen oder als kleine Gruppen vermittelt. Die Böcke sind bereits kastriert, teilt die Tierhilfe mit.

www.tierhilfe-schweiz.ch, 071'648'15'07

Montag, 10. August, 13:35 Uhr

17 neue Coronafälle seit Freitag

(lsf) Der Kanton Thurgau meldet am Montag 17 neue Coronafälle seit Freitag. Drei positive Tests kamen am Samstag rein, je sieben am Sonntag und am Montag. Das entspricht dem höchsten Anstieg seit dem 23.April, wie den Daten der Dienststelle für Statistik zu entnehmen ist:

Wie der Kanton auf Anfrage mitteilt, sind die neuen Fälle durch mehrere Reiserückkehrer verursacht, die «aus Ländern zurückgereist sind, die zum Zeitpunkt der Einreise noch nicht auf der Liste des Bundes standen». Die Rückkehrer hätten das Virus danach im Rahmen privater Familienfeiern weiterverbreitet. Es handle sich also um eine Kumulation mehrerer Vorfälle, die dem gleichen Übertragungsmuster folgen.

Wie sich die Fallzahlen weiterentwickeln werden, sei schwierig zu sagen, heisst beim Kanton auf die Frage, ob mit noch weiter steigenden Zahlen zu rechnen ist. «Auch da wir gerade am Übergang stehen von der Ferienzeit zur Wiederaufnahme des Schul- und Büroalltags für viele Thurgauerinnen und Thurgauer.»

Drei Coronapatienten befinden sich zurzeit im Thurgau in Spitalpflege, keiner davon auf der Intensivstation.

Montag, 10. August, 10:01 Uhr

Immer mehr Stand-up-Paddler auf dem Bodensee

Bild: Maria Schmid

(red) Es ist mittlerweile für alle Bodenseebesucher unübersehbar: Es tummeln sich auf der Seeoberfläche sehr viele Stand-up-Paddler – vielleicht so viele wie noch nie. Der Trend zu diese Sportart, die Gleichgewichtssinn und Ausdauer verlangt, scheint also ungebrochen. Auch für die anderen Kantone gilt das, wie «Nau.ch» am Wochenende meldet.

«Es hat tatsächlich mehr Stand-up-Paddler unterwegs», heisst es bei der Luzerner Polizei. Auch in Zürich tönt es ähnlich: «Die Anzahl von Stand-up-Paddlern ist in den letzten Jahren konstant gewachsen.» Dies sei wahrscheinlich nicht zuletzt deswegen, weil die Geräte immer billiger geworden seien. Die Kapo Thurgau vermutet gar einen Zusammenhang mit dem Coronavirus. Obwohl die Beliebtheit steigt, verzeichnen die Kantone keinen Zuwachs von Unfällen. Allgemein gelten für Stand-up-Paddler ähnliche Vorschriften wie für Gummi-Boot-Piloten. So müssen die SUP mit Namen und Adresse des Besitzers beschriftet sein. Wer weiter als 300 Meter vom Ufer entfernt paddelt, muss eine Rettungsweste mitführen.

Montag, 10. August, 09:16 Uhr

Arbeitslosenquote bleibt im Kanton Thurgau konstant bei 2,6 Prozent

Das RAV in Frauenfeld.

Das RAV in Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari

(red) Per 31.Juli 2020 verzeichnet der Kanton Thurgau 4006 arbeitslose Personen. Gegenüber dem Vormonat mit 3991 Arbeitslosen entspricht dies einer leichten Zunahme. Vor einem Jahr registrierte das RAV Ende Juni eine Arbeitslosenquote von 1,7 Prozent; aktuell sind es 2,6 Prozent.

Ähnlich zeigt sich die Lage bei den Stellensuchenden. In der Vorjahresperiode gab es im Thurgau 5269 Stellensuchende und eine Quote von 3,4 Prozent. Per 31.Juli 2020 stieg die Anzahl auf 7251 Stellensuchende, dies bei einer Quote von 4,7 Prozent.

Während sich die Anzahl arbeitsloser Frauen im Juli im Vergleich zum Vormonat um 8 auf aktuell 1744 reduzierte, erhöhte sich die Anzahl betroffener Männer im gleichen Zeitraum um 23 auf 2262. Bezüglich Nationalität blieb der Anteil der arbeitslosen Personen mit 49,7 Prozent schweizerischer und 50,3 Prozent ausländischer Nationalität gleich.

Sonntag, 9. August, 16:08 Uhr

HC Thurgau vermeldet Sasisonabo-Verkaufsrekord

(red) Am Freitag um Mitternacht endete der HCT-Deal. Der Thurgauer Eishockeyklub hatte versprochen, die Saisonabos zum halben Preis zu verkaufen, wenn es bis zum Stichtag 500 Vorbestellungen gibt. Der Deal kam schon einige Tage vor dem Stichtag zusammen. Wie der Verein jetzt mitteilt, gingen auch in den letzten Minuten nochmals zahlreiche Bestellungen ein, was den Zähler auf 575 Abo-Bestellungen hochklettern liess: ein neuer Verkaufsrekord.

Am Dienstag treffen die Leuen im EZO Romanshorn bei einem Vorbereitungsspiel auf die SCRJ Lakers. Dabei gilt auf den Zuschauerrängen strikte Schutzmaskenpflicht. Das EZO wird in zwei Sektoren von je 280 Eintritte und unterschiedlichen Eingänge unterteilt. Beim Ticket-Kauf ist ein Selbstdeklarations-Formular (vorgängig auszufüllen) unter Vorweisung einer ID abzugeben. Tickets können vor Ort für 12 Franken bezogen werden. Aufgrund der reduzierten Zuschauerkapazität empfiehlt der Verein ein frühzeitiges Erscheinen.

Sonntag, 9. August, 10:28 Uhr

Mann und Kind in Bischofszell von Kuh angegriffen und verletzt

(kapo/chs) Am Samstag wurden in Bischofszell ein Mann und ein Kind von einer freilaufenden Kuh angegriffen und verletzt. Beim Abladen aus einem Tiertransporter in Niederbüren riss sich kurz nach 14 Uhr eine Kuh los und rannte in Richtung Bischofszell.

Die Kuh riss beim Entladen aus einem Transporter aus.

Die Kuh riss beim Entladen aus einem Transporter aus.

Symbolbild: Benjamin Manser

Wie die Kantonspolizei mitteilt gingen, kurz nach 14.30 Uhr bei der Kantonalen Notrufzentrale Meldungen über eine freilaufende Kuh auf der Niederbürerstrasse ein. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau rannte die Kuh durch mehrere Gärten und über Garagenplätze von Liegenschaften an der Niederbürerstrasse, der Türkeistrasse und der Oberen Bisrütistrasse. Dabei wurden ein 48-jähriger Mann und ein 6-jähriges Kind durch die Kuh angegriffen und verletzt. Der Bub musste mit mittelschweren Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 48-Jährige wurde leicht verletzt.

Das aggressive Tier musste durch einen Tierarzt sediert werden und konnte zurück zum Besitzer gebracht werden. In einigen Gärten, bei Fahrzeugen und an Liegenschaften entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Personen, die Beobachtungen gemacht haben und weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Bischofszell unter 058-345-23-00 zu melden.

Sonntag, 9. August - 10:07 Uhr

Mit fast 2 Promille in Müllheim unterwegs

(kapo/chs) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Müllheim einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Die Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 20.15 Uhr auf der Frauenfelderstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 35-jährigen Rumänen einen Wert von 0,97 mg/l (1,94 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis aberkannt.