THURGAU-TICKER vom 9. bis 15. März

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Sonntag, 15. März, 20:22 Uhr

Wiler-Bähnli kurvt temporär nicht mehr durch Frauenfeld

(sko) Die Grossbaustelle St.Gallerstrasse/Marktstrasse in Frauenfeld biegt langsam aber sicher auf ihre Zielgerade ein. Geht alles nach den Plänen der Ingenieure, werden die monatelangen Bauarbeiten bis zu den Sommerferien beendet sein.

Wie einem Baustellenbericht der Stadt Frauenfeld zu entnehmen ist, haben die Bauarbeiter zuletzt auf der westlichen Fahrspur der St.Gallerstrasse einen provisorischen Belag eingebaut, damit die Arbeiten des Abschnitts auf der Seite der Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) starten können.

Die Hinweistafel für alle Pendler auf dem Bahnhofsplatz in Frauenfeld.

Die Hinweistafel für alle Pendler auf dem Bahnhofsplatz in Frauenfeld.

(Bild: Samuel Koch)

Seit Samstag, 14. März, jedenfalls laufen gleichzeitig die Gleisbauarbeiten der FWB. Deshalb verkehrt das Wiler-Bähnli bis um mit Donnerstag, 9. April, nicht auf dem letzten Abschnitt zwischen Marktplatz und Frauenfeld SBB. Ein Bus befördert die Pendler als Bahnersatz.

Sonntag, 15. März, 19:01 Uhr

Frauenfeld: Task-Force und Ausweitung vom Angebot für Ältere Menschen 

Der Stadtrat hat beschlossen eine Task-Force einzusetzen.

Der Stadtrat hat beschlossen eine Task-Force einzusetzen.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) Die Stadt Frauenfeld hat zur Bewältigung der ausserordentlichen Situation eine Task-Force eingesetzt. Ihr Augenmerk gilt der Sicherung zentraler Dienstleistungen und Versorgungsaufträge.

Zudem hat die Stadt entschieden, dass die Fachstelle Alters- und Generationenfragen die Öffnungszeiten aufgrund der aktuellen Lage ausdehnt. Ab sofort hat die Fachstelle jeden Werktag offen und ist von 8.30 bis 11.30 Uhr unter 052 724 53 00 oder per E-Mail unter verena.rieser@stadtfrauenfeld.ch erreichbar. Am Dienstag und Donnerstag ist die Fachstelle zudem von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Ausgedehnt wird auch die organisierte Nachbarschaftshilfe in den Quartieren von Frauenfeld. Die organisierten freiwilligen Helferinnen und Helfer haben sich spontan bereit erklärt, ihre Hilfeleistungen auch in anderen Quartieren zu erbringen.

Wer Hilfe braucht oder selber helfen möchte, soll sich bitte unter der Telefonnummer 052 378 15 00 melden (Ansage bitte bis zum Schluss abhören).

Das Hallen- Frei- und Sprudelbad wurde am 15. März 2020 bis auf weiteres geschlossen. Für die Freizeit- und Sportanlagen gelten seit dem 14. März 2020 die Belegungsvorgaben des Bundes.

Sonntag, 15. März. 16:15 Uhr

Vorsteherschaft von evangelisch Frauenfeld wieder komplett

(red) Die Gesamterneuerungswahl für die Vorsteher der Evangelischen Kirchgemeinde Frauenfeld ging im erwarteten Rahmen vonstatten. Die acht bisherigen Mitglieder der Kirchbehörde schafften die Wahl ohne Probleme. Das neunte Mandat übernimmt neu Tobias Burkhalter. Er hatte keine Gegenkandidaten.

Tobias Burkhalter, neues Mitglied der Kirchenvorsteherschaft von evangelisch Frauenfeld.

Tobias Burkhalter, neues Mitglied der Kirchenvorsteherschaft von evangelisch Frauenfeld.

(Bild: PD)

Bei einer Stimmbeteiligung von tiefen 19,6 Prozent sind für die Amtszeit 2020 bis 2024 gewählt: Heinz Stübi, Präsident (bisher), 1229 Stimmen; Monika Blumer (bisher), 1152 Stimmen; Tobias Burkhalter (neu), 1143 Stimmen; Brigitte Ehmann (bisher), 669 Stimmen; Luzia Mettler (bisher), 1134 Stimmen; Bernhard Rieder (bisher), 1176 Stimmen; Josef Steiner (bisher), 1156 Stimmen; Emanuela Wiedersheim (bisher), 1134 Stimmen; Stephan Winkler (bisher), 1161 Stimmen.

Sonntag, 15. März, 16:10 Uhr

Langrickenbacher Gemeinderat ist wieder komplett

(meg) Mit dem Rücktritt von Andreas Ferraro wurde im Gemeinderat ein Sitz frei. Gestern Sonntag mussten die Stimmberechtigten deswegen zur Ersatzwahl an die Urne. Als einziger Kandidat stellte sich Erik Breitkreuz zur Verfügung. Der Bauführer aus Herrenhof kam auf 198 Stimmen. Auf Vereinzelte entfielen 64 Stimmen. Die Zahl der gültigen Wahlzettel lag bei 262. Die Stimmbeteiligung betrug 41 Prozent. 

Sonntag, 15. März, 15:53 Uhr

Kreuzlingen schliesst Verwaltung, Romanshorn baut Plexiglasscheiben ein

Am Montag bleibt die Stadtverwaltung in Kreuzlingen geschlossen.

Am Montag bleibt die Stadtverwaltung in Kreuzlingen geschlossen.

(Bild: Andrea Stalder)

(red/sba) Aufgrund des Corona-Virus setzen einige Verwaltungen bereits erste Massnahmen um. Um die Ansteckungsgefahr zu mindern schliesst Kreuzlingen Museen, Sport- und Kulturzentren. Am Montag bleiben auch die Schalter der Verwaltung geschlossen.  «Wir nutzen den Tag, um weitere notwendige Massnahmen zu treffen», schreibt Stadtpräsident Thomas Niederberger in einer Mitteilung. 

Die Stadt Romanshorn sagt bis Ende März alle Veranstaltungen wie etwa die Stadtgespräche ab. Für das Regionale Pfelgeheim gilt für 14 Tage ein Besuchsverbot für externe Besucher. Zum Schutz der Arbeitnehmenden auf der Verwaltung wurden ebenfalls  Massnahmen getroffen, etwa die Montage von Plexiglasscheiben an allen öffentlichen Schaltern. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Das Eissportzentrum Oberthurgau schliesst ab 16. März bis vorläufig 30. April. In Arbon schliesst das Kino Roxy bis auf Weiteres. 

Sonntag, 15. März, 15:44 Uhr

Auf zu neuen Ufern für Sabine und Andreas Gäumann

(sko) Nach 13 Jahren verlässt das Pfarrehepaar Andreas und Sabine Gäumann Steckborn und den Untersee. Die Evangelische Kirchgemeinde Arbon hat die Gäumanns am Sonntag an der Urne gewählt, womit diese in Steckborn ihren Rücktritt per Ende September eingereicht haben. «Wir haben Steckborn sehr gerne, aber es ist nun Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen», teilen die Gäumanns mit.

Pfarrehepaars Sabine und Andreas Gäumann.

Pfarrehepaars Sabine und Andreas Gäumann.

(Bild: Andrea Stalder)

Andreas Gäumann kandidierte 2019 als SP-Kandidat fürs Stadtpräsidium in Steckborn. Mit lediglich dem drittbesten Resultat von vier Kandidaten nach dem ersten Wahlgang verzichtete Gäumann auf eine Teilnahme im zweiten Wahlgang. 

Sonntag, 15. März, 15:34 Uhr

Evangelisch Tägerwilen muss ohne Präsident auskommen

(ubr) Die Präsidentin der evangelischen Kirchgemeinde Tägerwilen Elisabeth Fuchs-Gerber hört Ende Mai auf und schloss einen weiteren Verbleib im Amt aus. Für die Gesamterneuerungswahl der Kirchenvorsteherschaft am Sonntag gab es auch keinen Kandidaten. Behördenmitglied Markus Thalmann erhielt 31 Stimmen, Vereinzelte deren 62. Das absolute mehr von 114 erreichte somit niemand, das Präsidium bleibt erwartungsgemäss vakant.

In der Behörde wurden die drei Bisherigen Elvira Pauli (268 Stimmen), Rogate Riegel (255) und Markus Thalmann (255) wiedergewählt. Auch die vier Neuen Kandidaten wurden gewählt: Lea Hellwig (257), Waltraud Hofer (266), Dominic Murer (263) und Susanne Nägeli (274). Nadine Beneduce-Gascarde wurde mit 283 Stimmen als Kirchenpflegerin bestätigt. 

Sonntag, 15. März, 15:01 Uhr

Erster Wahlgang bringt keine Klarheit

(meg) Bei der Kampfwahl um das Präsidium der Evangelischen Kirchgemeinde Kreuzlingen hat keiner der Kandidaten das Absolute Mehr erreicht. Dieses liegt bei 307 Stimmen. Herausforderin Susanna Dschulnigg liegt mit 300 Stimmen ganz knapp vor dem bisherigen Thomas Leuch mit 299 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 15.4 Prozent. Der zweite Wahlgang findet am 19. April statt.

Sonntag, 15. März, 13:53 Uhr

Suboptimales Timing für Internetpanne

(red) «Infolge technischer Wartung steht Ihnen diese Applikation vorübergehend nicht zur Verfügung.» Diese Meldung erscheint derzeit, wer die Internetseite des Kantons Thurgau aufrufen möchte. Vom Timing her alles andere als optimal, zumal die Bevölkerung am Sonntag sowohl den Regierungsrat als auch die Zusammensetzung des Grossen Rates neu bestellt. Zwischenzeitlich ist die Seite wieder abrufbar.

Sonntag, 15. März, 13:05 Uhr

An den Grenzübergängen in Konstanz wird nicht mehr gestempelt

(ubr) An den Zollämtern im Bereich Konstanz und Singen werden bis auf Weiteres keine Ausfuhrscheine mehr abgestempelt. Grund: Corona-Virus. Der Grenzübertritt ist aber nach wie vor unproblematisch möglich. 

Aushang am ehemaligen Hautpzoll Kreuzlingen-Konstanz

Aushang am ehemaligen Hautpzoll Kreuzlingen-Konstanz

(Bild. Urs Brüschweiler)
Sonntag, 15. März, 13:04 Uhr

Evangelisch Alterswilen wählt zwei Neue in Vorsteherschaft

(meg) Bei den Gesamterneuerungswahlen der evangelischen Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen stellten sich der Präsident Hans Krüsi und fünf weitere Bisherige zur Wiederwahl. Hinzu kamen die Kandidaturen der beiden neuen Anwärterinnen Stefanie Meier und Iris Galanti. 257 Wahlzettel waren eingegangen, das absolute Mehr lag bei 120. In die Vorsteherschaft gewählt wurden Hans Ludwig (249), Esther Zürcher (248), Stefanie Meier (242), Aylin Weets (235), Iris Galanti (233), Henning Quast (232) und Ursula Mayerthaler (230 Stimmen). Ins Präsidium wieder gewählt wurde mit 249 Stimmen Hans Krüsi. Die Wahlbeteiligung lag etwas über 25 Prozent. Präsident Hans Krüsi zeigte sich erfreut darüber, dass alle Kandidaten mit so guten Resultaten gewählt worden sind. (meg)

Sonntag, 15. März, 13:05 Uhr

Polizei schnappt betrunkene Autofahrer

(kapo/dwa) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Sonntag in Arbon und Weinfelden zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Am Samstagabend kurz nach 21 Uhr kontrollierte eine Patrouille in Arbon einen Autofahrer. Da die Polizisten beim 63-jährigen Schweizer Alkoholmundgeruch wahrnahmen, führten sie eine Atemalkoholprobe durch. Diese ergab einen Wert von rund 1,4 Promille, wie die Polizei meldet.

Kurz nach 3 Uhr wurde in Weinfelden ein Autofahrer kontrolliert. Beim 26-jährigen Schweizer ergab die Atemalkoholprobe einen Wert von über einer Promille. Beide Lenker mussten ihren Führerausweis abgeben.

Sonntag, 15. März, 11:12 Uhr

20'000 Franken Schaden bei Mottbrand in Gartenhaus

(kapo/dwa) In der Nacht auf Sonntag ist es in Gerlikon zu einem Mottbrand in einem Gartenhaus gekommen. Es wurde niemand verletzt, wie die Thurgauer Kantonspolizei berichtet.

Kurz nach 0.30 Uhr ging bei der Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Oberi Breiti ein Gartenhaus brenne. Die Feuerwehr Frauenfeld rückte mit 25 Einsatzkräften aus und stellte im Dachstock einen Mottbrand fest. Er war rasch unter Kontrolle.

Ein Angehöriger der Feuerwehr im Einsatz.

Ein Angehöriger der Feuerwehr im Einsatz.

Bild: Kapo TG

Beim Mottbrand entstand ein Sachschaden von rund 20'000 Franken. Die Brandursache ist noch unklar. Zur Klärung wurde der Brandermittlungsdienst aufgeboten.

Sonntag, 15. März, 10:41 Uhr

Einbrecher in Eschenz auf frischer Tat ertappt und verhaftet

(kapo/dwa) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Samstag nach einem Einbruch in ein Verkaufsgeschäft in Eschenz einen 52-jährigen Mann verhaftet.

Eine aufmerksame Anwohnerin alarmierte um 3.15 Uhr die Kantonale Notrufzentrale und teilte mit, dass sie in einem Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse Licht festgestellt habe. Bei der Anfahrt kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau unweit des Verkaufsgeschäftes einen Mann, der versuchte, sich hinter einem Busch zu verstecken. Bei der Kontrolle kamen laut der Medienmitteilung der Polizei Einbruchswerkzeug sowie Diebesgut zum Vorschein. Der Einbrecher, ein 52-jähriger Italiener, wurde für weitere Abklärungen in Haft genommen.

Der kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren am Tatort. Spezialisten klären nun ab, ob der Mann für weitere Delikte in Frage kommt. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Samstag, 14. März, 13:41 Uhr

Auto-Renntage in Frauenfeld abgesagt

(red) Aufgrund der Verlängerung des Veranstaltungsverbots müssen die diesjährigen Auto-Renntage in Frauenfeld vom 25.-26. April abgesagt werden, teilen die Veranstalter in einem Communiqué mit. Der Event wird erst im April 2021 wieder durchgeführt. «Eine Verschiebung in die zweite Jahreshälfte kommt aus verschiedenen Gründen nicht infrage», erklärt Christof Papadopoulos, Geschäftsführer der ACS Sektion Thurgau und OK-Vizepräsident der Auto-Renntage Frauenfeld.

Die Auto-Renntage Frauenfeld werden erst 2021 wieder durchgeführt.

Die Auto-Renntage Frauenfeld werden erst 2021 wieder durchgeführt.

Bild: Donato Caspari, 28.04.2019
Freitag, 13. März, 19:06 Uhr

Leergekaufte Gestelle im Coop Frauenfeld

So sieht es am Freitagabend im Coop aus.

So sieht es am Freitagabend im Coop aus.

(Bild: Belinda Halter)

(sba) Die Frauenfelder legen sich offenbar einen Notvorrat an: Am Freitagabend sind die Gestelle im Coop Frauenfeld leer. Haben Sie auch leere Gestelle gesehen? Schreiben Sie uns und schicken Sie ein Foto auf online.tz@chmedia.ch 

Freitag, 13. März, 19:11 Uhr

23 Personen in Konstanz an Corona erkrant

(red) Bis Freitagabend wurden im Landkreis Konstanz dem Gesundheitsamt 13 weitere Coronabefunde gemeldet. Die Anzahl der erkrankten Personen im Kreis steigt damit auf 23. Eine Person muss stationär behandelt werden.

Freitag, 13. März, 18:52 Uhr

Gütti Weinfelden bleibt zu, ebenso das Hallenbad

Die Sporthalle Güttingersreuti in Weinfelden bleibt zu.

Die Sporthalle Güttingersreuti in Weinfelden bleibt zu.

(Bild: PD)

(sba) Wie die Stadt am Freitag auf ihrer Homepage bekannt gibt, werden die Eis- und Sporthalle Güttingersreuti per sofort und bis auf Weiteres geschlossen. Dies gilt ebenso für das Weinfelder Hallenbad. Der Grund sind die neuen Massnahmen des Bundes im Kampf gegen das Corona-Virus.

Freitag, 13. März, 18:06 Uhr

Auch Konstanz schliesst die Schulen

Wegen des Corona-Virus sind die Einkaufsstrassen in Konstanz ziemlich leer.

Wegen des Corona-Virus sind die Einkaufsstrassen in Konstanz ziemlich leer.

(Bild: Reto Martin)

(red/sba) Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen hat die Stadt Konstanz weitere Massnahmen erlassen. Diese haben sie in einer Mitteilung erörtert. «Es werden alle Veranstaltungen in Gaststätten, Vergnügungs- und Versammlungsstätten und sonstigen Räumen im Stadtgebiet Konstanz einschließlich den Ortsteilen Dettingen-Wallhausen, Litzelstetten und Dingelsdorf untersagt». Die Schulen und Kitas sind ab dem 17. März geschlossen. Für Eltern, die in systemrelevanten Berufen wie bei der Feuerwehr arbeiten gibt es einen Betreuungsnotdienst.

«Alle städtischen Dienststellen und Einrichtungen sind ab sofort für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Ämter der Stadtverwaltung arbeiten weiter und sind Online und telefonisch erreichbar», schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung.

Weiter bittet die Stadt um Solidarität wie etwa Nachbarschaftshilfe. Zudem empfiehlt sie, einen Vorrat für 14 Tage anzulegen. Diese Regelungen gelten zunächst bis Ende der Osterferien.

Die Südwestdeutsche Philharmonie sagt bis auf weiteres alle Konzerte ab. Auch die für Samstag geplante Kunstinstallation Lichtsinfonie am Konstanzer Telekom-Hochhaus kann nicht stattfinden. Dennoch werde es dich Möglichkeit geben, das Lichtkunstprojekt auf Youtube zu sehen, allerdings nicht live, heisst es auf der Webseite des Orchesters. Der Link werde auf der Facebook-Veranstaltungsseite gepostet, sobald das Video verfügbar sei.

Freitag, 13. März, 18:00 Uhr

Knie muss einen Teil der Tournee absagen

Dieses Jahr werden die Zelte des Nationalzirkus' in Kreuzlingen und Frauenfeld nicht aufgebaut.

Dieses Jahr werden die Zelte des Nationalzirkus' in Kreuzlingen und Frauenfeld nicht aufgebaut. 

(Bild: Andrea Stalder)

(red/sba) Wie der Nationalzirkus Circus Knie am Freitag in einer Mitteilung schreibt, muss er die Premiere und die Auftritte in neun weiteren Orten absagen. Grund dafür sind die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen gegen den Corona-Virus. Im Thurgau trifft dies die Vorstellungen in Frauenfeld vom 1. April und von Kreuzlingen vom 22. April 2020.

Freitag, 13. März, 16:47 Uhr
Das Hallenbad Egelsee ist bis auf Weiteres geschlossen.

Das Hallenbad Egelsee ist bis auf Weiteres geschlossen.

(Bild: Stefan Schaufelberger)

Schule Kreuzlingen schliesst Hallenbad und sagt alle Lager ab

(ubr) Die Schule Kreuzlingen reagiert auf die bundesrätlichen Anweisungen mit Sofortmassnahmen: Das Thermalbad Egelsee wird bis auf Weiteres geschlossen. Alle geplanten Lager finden nicht statt. Über konkrete Formen der Schulschliessungen informiert man am Sonntag. Man wartet noch auf die Weisungen des kantonalen Amtes für Volksschule.

Freitag, 13. März, 16:21 Uhr

Bisher 70 Veranstaltungen abgesagt

Wegen des Corona-Virus haben zahlreiche Veranstaltungen bereits abgesagt. Weitere dürften folgen.

Wegen des Corona-Virus haben zahlreiche Veranstaltungen bereits abgesagt. Weitere dürften folgen.

(Bild: Andrea Stalder)

In der Liste finden sie aktualisiert alle Veranstaltungen im Thurgau, die Abgesagt wurden. Kennen Sie Veranstaltungen, die abgesagt wurden, aber noch nicht auf der Liste sind? Melden Sie sich unter online.tz@chmedia.ch Vielen Dank, Ihr TZ-Online-Team.

Abgesagte Veranstaltungen im Thurgau

Datum Veranstaltung Ort
15.-18. März Schwoof, die neue Frühlingsmesse Frauenfeld
16. März Konzert Klosterkirche Paradies Frauenfeld
16. März GV Hauseigentümerverband Weinfelden
16. März Pensioniertenfeier der Stadt Weinfelden
17. März GV Verein JazzMeile Kreuzlingen
17. März Mitgliederversammlung Verkehrsverein Fischingen Fischingen
18. März Tanzabend Wigoltingen
18. März Ökomenischer Seniorennachmittag Arbon
18. März Seniorennachmittag Wigoltingen
18. März Jahresversammlung Museumsgesellschaft Romanshorn Romanshorn
18. März Jahrmarkt Amriswil
18.-22. März Groppenfasnacht Ermatingen
19. März DV Matchschützenvereinigung
19. März Think-Veranstaltung der Firma Schwihag Tägerwilen
19. März Filmvorführung «Der Konzernreport» im ZIK Arbon
19. März GV der Swissmechanic Thurgau Weinfelden
20. März Thurgauer Technologietag Arbon
20. März Gschwellti, Chäs und Musig, Metallharmonie Dussnang-Oberwangen Oberwangen
20. März Kabarett-Konzert Wängi
20.-22. März Hänkiturm Classics Aadorf
21. März Panikball Ermatingen
21. März Repair Café Bischofszell
21. März Jahresversammlung Quartierverein EHO Frauenfeld
21. März Auftritt Bänz Friedli Romanshorn
20./21. März Unterhaltung Musikgesellschaft Helvetia Mettlen Mettlen
20./21. März GV Raiffeisenbank Zihlschlacht und Amriswil Amriswil
20./21. März Hallen-Grümpelturnier Neukirch-Egnach
20./21. März Unterhaltung Stadtmusik Bischofszell Bischofszell
21./22. März Weinfelder Autofäscht Weinfelden
21./22. März Ostermarkt Alterzentrum Kreuzlingen
21./22. März Autokreuzlingen Kreuzlingen
22. März Latäri Islikon
22. März Konzert Chant 1450 und Christian Zehnder Romanshorn
22. März Konzert «dem Licht entgegen»
22. März Oratorienchor Kreuzlingen Kreuzlingen
23. März Delegiertenversammlung Thurgauer Gewerbeverband - mit Verleihung Start Award Weinfelden
25. März GV Raiffeisen am Bichelsee Bichelsee
25. März Seniorennachmittag Eschlikon
26. März Info-Veranstaltung Solarstrom-Pool Thurgau Weinfelden
26. März Seniorennachmittag Münchwilen
27. März Superlotto-Abend Amriswil
27. März Sportlernacht Sportnetz Regio Kreuzlingen Kreuzlingen
28. März Frühlingsmarkt Wertbühl Wertbühl
28. März Kinderkleiderbörse Erlen
28./29. März Tage der offenen Werft der URh
28./29. März Unterhaltung Musikgesellschaft Märstetten Märstetten
3. April Wyfelder Fritig Weinfelden
4. April GV Raiffeisen Münchwilen-Tobel Münchwilen
4. April Suppenzmittag Bürglen
4. April Familienbesuchstag der Polizeischule Amriswil
9.-13. April Osterspringen Amriswil
18. April Casino-Konzert Stadtmusik Frauenfeld Frauenfeld
19. April Vernissage Museum Wigoltingen Wigoltingen
Bis Ende März Alle Veranstaltungen im Altersheim Amriswil
Bis auf weiteres Alle Spiele Volley Amriswil Amriswil
Bis 13. April Veranstaltungen in der Kantonsbibliothek Frauenfeld
Bis 13. April Veranstaltungen Quartiertreff Talbach Frauenfeld
25. April Gartentag Kreuzlingen
25./26. April Auto-Renntage Frauenfeld Frauenfeld
Ende April Romanshorner Lenz Romanshorn
2./3. Mai Arbon Classics Arbon
Freitag, 13. März, 15:09 Uhr

Kanton macht PK zur Corona-Situation

Pressekonferenz des Regierungsrates und weiteren Führungskräften zur ersten Person im Thurgau, die sich mit dem Corona-Virus infizierte.

Pressekonferenz des Regierungsrates und weiteren Führungskräften zur ersten Person im Thurgau, die sich mit dem Corona-Virus infizierte. 

(Bild: Donato Caspari)

(red/sba) Die Staatskanzlei des Kantons Thurgau informiert am Freitagnachmittag, dass der Regierungsrat um 17 Uhr an einer Medienkonferenz über die Corona-Situation hält. «Täglich steigt die Zahl der Coronavirus-Patienten in der Schweiz, so auch im Kanton Thurgau. Der Regierungsrat informiert ab 17 Uhr mit weiteren kantonalen Führungskräften über die aktuelle Lageentwicklung im Kanton Thurgau.»

Die Redaktion der Thurgauer Zeitung informiert live aus der Medienkonferenz im Ausbildungszentrum Galgenholz. 

Freitag, 13. März, 14:50 Uhr

Ursache des Brandes in Herdern ist geklärt

Der Schweinestall auf dem Berghof in Herdern ist am 25. Februar abgebrannt. Der Stall gehört dem Massnahmenzentrum Kalchrain. Es sind 160 Schweine ums Leben gekommen.

Der Schweinestall auf dem Berghof in Herdern ist am 25. Februar abgebrannt. Der Stall gehört dem Massnahmenzentrum Kalchrain. Es sind 160 Schweine ums Leben gekommen.

(Bild: Andrea Stalder)

(kapo) Der Brand eines Schweinestalls in Herdern Ende Februar ist wegen eines technischen Defekts ausgebrochen.

Nach dem Brand vom 25. Februar haben der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau zusammen mit einem Elektroinspektor die Arbeit aufgenommen. Aufgrund ihrer Ermittlungen gehen sie mittlerweile davon aus, dass der Brandausbruch auf einen technischen Defekt zurückzuführen ist. Für eine Dritteinwirkung oder menschliches Fehlverhalten bestehen keine Hinweise.

Beim Brand des Schweinestalls kamen rund 160 Tiere ums Leben, etwa 20 konnten gerettet werden.

Mehr zum Thema

Stall brannte in Herdern TG: 160 Schweine tot

Am frühen Dienstagmorgen ist in Herdern TG ein Schweinestall in Brand geraten. Personen wurden keine verletzt. 20 Schweine konnten gerettet werden, rund 160 Tiere fielen dem Feuer zum Opfer.
Freitag, 13. März, 14:03 Uhr

Delegiertenversammlung der Nationalturner abgesagt

2018 fanden die Schweizer Meisterschaften im Nationalturnen in Alterswilen statt.

2018 fanden die Schweizer Meisterschaften im Nationalturnen in Alterswilen statt.

(Bild: Reto Martin)

(red/sba) Heute Freitag hat der Nationalturnverband bekannt gegeben, dass die Delegiertenversammlung wegen der Corono-Siituation nicht stattfindet. Er schreibt dazu: «Heute hat der Zentralvorstand des ENV - zusammen mit den Organisatoren - entschieden, die Delegiertenversammlung in Kesswil nicht durchzuführen. Es gibt kein Verschiebungsdatum, die nächste Delegiertenversammlung wird im Jahr 2021 stattfinden.»

Freitag, 13. März, 13:45 Uhr

Wegen Corona-Virus: Thomas Merz setzt sich neue Jahresziele

(sba) Auf Facebook postet Thomas Merz, Professor für Medienbildung an der PH Thurgau, seine sportlichen Jahresziele. Es sind alle durchgestrichen. Neu heisst das Jahresziel: Gesund bleiben.

Er schreibt dazu: «Klar freue ich mich auf Läufe und Biketouren ... die machen Spass und tun gut - aber die wirklichen Zielsetzungen verschieben sich ...»

Freitag, 13. März, 13:01 Uhr

Absperrband für Fahrgastsicherheit

So sieht es derzeit in den Kreuzlinger Bussen aus.

So sieht es derzeit in den Kreuzlinger Bussen aus.

(Bild: Screenshot)

(ubr) Dieses Bild aus dem Kreuzlinger Stadtbus wurde gestern in der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Chrüzlinge, wenn…» gezeigt. Die Massnahme, dass die Fahrgäste nur noch hinten einsteigen dürfen, fanden die meisten User sinnvoll. Oder wie es in einem Kommentar hiess: «E bitzli schöner chöndmes aber scho mache..😏»

Freitag, 13. März, 12:35 Uhr

Konstanz: Grantiquader aus der Strasse gerissen

(red) Ein Sachschaden von über 15' 000 Euro ist bei einem Verkehrsunfall am heutigen Freitagmorgen gegen 9 Uhr in der Konzilstrasse in Konstanz entstanden. Ein 39-jähriger Autofahrer fuhr in Richtung Stadtmitte und wollte auf Höhe des Bahnübergangs nach links zum Konzil fahren. Er bog verkehrswidrig ab, kollidierte mit drei der dort aufgestellten Granitquadern und prallte gegen eine Straßenlaterne. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ein Quader gegen die Bahnschranke des Bahnübergangs gedrückt und beschädigte diese. Der Bahnverkehr wurde durch den Unfall nicht eingeschränkt. Das nicht mehr fahrbereite Auto musste abgeschleppt werden.

Freitag, 13. März, 10:57 Uhr

In den Thurgauer Gewässern haben 2019 drei Menschen ihr Leben verloren

Die Seepolizei bei einer Rettungsaktion.

Die Seepolizei bei einer Rettungsaktion.

(Bild: PD/Kapo TG)

(red) Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau hat 2019 auf ihrem Gebiet 32 Unfälle registriert. Damit ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr um acht gestiegen, heisst es am Freitag in einer Medienmitteilung.

Im Jahr 2019 kamen im Thurgauer Zuständigkeitsbereich drei Personen ums Leben, vier wurden verletzt. Im Juni wurde in Arbon ein Mann tot aus dem See geborgen, die Unfallursache konnte nicht abschliessend geklärt werden. Im Oktober verstarb in Ermatingen eine Autolenkerin, nachdem sie in den See gefahren war. Und in Romanshorn stürzte im November ein Fahrradfahrer über die Hafenmauer ins Hafenbecken und verstarb.

Die Zahl der Seenotfälle ist mit 113 deutlich gestiegen, ebenso die Zahl geretteter Personen, die das Ufer nicht mehr aus eigener Kraft erreicht hätten (170). Einen Rückgang gab es dafür bei den Vermögensdelikten. 2019 wurden lediglich zwei Schiffsmotoren als gestohlen gemeldet. Im Vorjahr waren es noch 21 gewesen, teilt die Polizei mit. Mitverantwortlich für den Rückgang seien die vermehrte Präsenz in Hafengeländen und auf Trockenplätzen sowie die Sensibilisierung der Bootsbesitzer.

Freitag, 13. März, 10:53 Uhr

Mofafahrerin nach Kollision verletzt

(kapo) Bei einer Kollision mit einem Auto verletzte sich am Donnerstag in Frauenfeld eine Mofafahrerin und musste ins Spital gebracht werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr kurz vor 17.15 Uhr ein 39-jähriger Autofahrer auf der Langfeldstrasse stadteinwärts. Er beabsichtige nach links auf einen Parkplatz abzubiegen und kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden Mofa einer 19-Jährigen. Die Frau wurde verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Freitag, 13. März, 10:18 Uhr

Versammlung in Frauenfelds Wilden Westen abgesagt

(sko) Der Frauenfelder Quartierverein Erzenholz, Horgenbach, Osterhalden (EHO) kann seine am 21. März geplante Jahresversammlung im Vereinslokal Erzenholz nicht wie geplant durchführen. Grund für die Verschiebung auf unbestimmte Zeit ist die aktuelle Corona-Krise, teilt Roland Hofmann, Präsident des Quartiervereins EHO mit, dessen Mitglieder ihre Herkunft liebevoll als Wilden Westen Frauenfelds bezeichnen. «Sobald sich die Situation wieder normalisiert, werden wir ein neues Datum fixieren», schreibt Hofmann in seinem Brief an alle Mitglieder und Gäste. Der Vorstand werde zu gegebener Zeit alle rechtzeitig über ein mögliches Verschiebedatum informieren.

Freitag, 13. März, 09:35 Uhr

Panikorchester sagt Panikball ab

Die Ermatinger Groppenfasnacht ist für dieses Jahr abgesagt. Nun beugt sich auch das Panikorchester Ermatingen den Massnahmen gegen das Corona-Virus und sagt den Panikball ab.

Die Ermatinger Groppenfasnacht ist für dieses Jahr abgesagt. Nun beugt sich auch das Panikorchester Ermatingen den Massnahmen gegen das Corona-Virus und sagt den Panikball ab.

(Bild: Reto Martin, 2018)

(red/sba) Seit Anfang Woche ist bereits klar, dass die Groppenfasnacht in Ermatingen nicht stattfinden wird dieses Jahr. Das Panikorchester wollte sich der Corona-Virus-Doktrin nicht so schnell beugen und hofften darauf, den Panikball doch noch durchführen zu können. Nun ist klar: Auch der Ball ist wegen der Corona-Situation abgesagt.

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Donnerstag, 12. März, 18:55 Uhr

Fünf neue Corona-Fälle, jetzt sind es zehn im Landkreis Konstanz

(red/(sko/seb.) Seit Donnerstagnachmittag gibt es im Landkreis Konstanz weitere bestätigte Befunde des Corona-Virus. Das teilt das Landratsamt Konstanz mit. Demnach ist im ganzen Landkreis bei fünf weiteren Personen eine Corona-Viren-Infektion labordiagnostisch festgestellt worden. Zwei Personen aus Gottmadingen und jeweils eine Person aus Radolfzell, Konstanz und von der Insel Reichenau sind betroffen. «Da der Gesundheitszustand der Betroffenen unkritisch ist, befinden sie sich in häuslicher Isolation», heisst es in der Mitteilung. 

Trotz weiterer Erkrankungen gebe es keinen Zusammenhang zwischen den neuen und fünf bereits bekannten Fällen. Insgesamt gibt es also im Landkreis Konstanz zehn bestätigte Fälle des Corona-Virus. Im Kanton Thurgau bleibt die Zahl der am Corona-Virus erkrankten Personen bei sechs stabil. Weitere Ansteckungen hat der kantonale Informationsdienst am Donnerstag nicht kommuniziert. Die Thurgauer Hotline ist weiterhin unter der Nummer 058 345 34 40 täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Eine Krankenschwester nimmt im Universitätsspital im deutschen Essen eine Probe.

Eine Krankenschwester nimmt im Universitätsspital im deutschen Essen eine Probe. 

(Bild: EPA/Friedemann Vogel)
Donnerstag, 12. März, 18:03 Uhr

Floorball Thurgau muss wegen des Gegners aufhören

(red) Im Playoff-Halbfinal der NLB kommt es ebenfalls zu einem Unterbruch, wenn nicht gar zu einem Abbruch. Floorball Thurgau konnte am Donnerstagabend das dritte und vermutlich letzte Spiel der Best-of-five-Serie gegen Ticino Unihockey nicht mehr austragen. Die Begegnung, die den Ostschweizern das 3:0 und damit den Vorstoss in die Auf-/Abstiegsbarrage hätte bringen können, wäre in der Weinfelder Paul-Reinhart-Halle über die Bühne gegangen. Aufgrund des Notstandes, den der Kanton Tessin am Mittwoch ausgerufen hatte, war die gegnerische Mannschaft jedoch nicht mehr in der Lage, mit einem Teambus aus der Südschweiz in den Thurgau zu reisen.

Wie Floorball Thurgau auf seiner Internetseite schreibt, bedauern es beide Clubs sehr, dass sie am Donnerstag nicht zum dritten Spiel der Playoff-Halbfinalserie antreten konnten, haben jedoch aufgrund der momentanen Lage rund um das Corona-Virus Verständnis für die Situation. Auch die allfälligen Halbfinalspiele vier und fünf vom Wochenende finden nicht statt. Wie es im Unihockey mit der Meisterschaft weitergeht, beriet die Nationalliga-Versammlung am Donnerstagabend.

Donnerstag, 12. März, 17:50 Uhr

Stundenlang vergebens im Flugzeug

(sko) Ausser Spesen nichts gewesen. So lässt sich der Kurztrip des Thurgauer SRF-Moderators Lukas Studer zusammenfassen. Für das letzte Weltcup-Rennen der Damen im schwedischen Åre reiste der 42-Jährige in den hohen Norden, vergebens! Denn in der Nacht auf Freitag informierte der Internationale Skiverband FIS, dass die Rennen wegen der Corona-Krise abgesagt werden.

 ... und wieder zurück ... #noraces #hopplaschorsch schreibt Lukas Studer in seiner Instagramstory während des Rückfluges aus Schweden.

 ... und wieder zurück ... #noraces #hopplaschorsch schreibt Lukas Studer in seiner Instagramstory während des Rückfluges aus Schweden.

(Bild: Printscreen)

Am Freitag machte sich Studer deshalb zurück auf den Nachhauseweg, postete auf Instagram ein Bild von über den Wolken und schrieb: «und wieder zurück ... .» Ergänzt mit den Hashtags «noraces» und «hopplaschorsch».

Donnerstag, 12. März, 17:13 Uhr

Eishockey-Saison auch im Thurgau beendet

(sko) Alle verbleibenden Eishockeyspiele werden schweizweit nicht mehr durchgeführt, von der obersten National League bis in die Niederungen der Amateurliga. Dazu informiert auch der EHC Frauenfeld, dass er die laufenden Playoffs gegen den EHC Wetzikon nach drei Spielen beim Stand von 1:2 wegen des Corona-Virus nicht mehr weiterführen kann. Am Donnerstagabend wäre für die Frauenfelder Spiel 4 auswärts in Wetzikon auf dem Programm gestanden. «Leider müssen wir Euch mitteilen, dass alle verbleibenden Eishockeyspiele auf allen Stufen abgesagt wurden», teilt der Vereinsvorstand mit. 

EHC Frauenfeld (in Rotschwarz) gegen EHC Wetzikon spielte bloss drei Playoff-Finalspiel gegen den EHC Wetzikon.

EHC Frauenfeld (in Rotschwarz) gegen EHC Wetzikon spielte bloss drei Playoff-Finalspiel gegen den EHC Wetzikon. 

(Bild: Mario Gaccioli)
Donnerstag, 12. März, 16:05 Uhr

Verschiebung im Oberthurgau, Absage in Kantonshauptstadt

(sko) Wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus hat auch der Vorstand der Museumsgesellschaft Romanshorn beschlossen, die Jahresversammlung vom Mittwoch, 18. März, auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Der neue Termin wird rechtzeitig mitgeteilt, wie Präsident Max Brunner mitteilt. Die Öffnungszeiten im Museum bleiben bis auf Weiteres bestehen.

Der für Samstag, 14. März, geplante erste von drei ökumenischen Suppentagen im Pfarreizentrum Klösterli in Frauenfeld findet aufgrund der aktuellen Situation ebenfalls nicht statt. «Über die Durchführung der folgenden zwei Suppentage vom 21. und 28.März wird zu einem später Zeitpunkt informiert», heisst es in einer Mitteilung der Gruppe Brot für alle/Fastenopfer mit.

Donnerstag, 12. März, 15:43 Uhr

Polizei ermittelt Thurgauer Abfallsünder

(sko) In einem Waldstück in der Zürcher Gemeinde Illnau-Effretikon haben Mitarbeitende des Forstdienstes vor kurzem eine Waschmaschine, ein Sofa und diverse Möbel entdeckt. Nach der Meldung an die Stadtpolizei ermittelten die Beamten einen 40-jährigen Mann aus dem Thurgau, der die Gegenstände anlässlich eines Umzuges im Wald entsorgt hatte. Er sei geständig, schreibt die Plattform «regio.ch». 

Wegen Widerhandlungen gegen das Abfall- und das Waldgesetz droht dem Mann eine saftige Geldstrafe.

In Schweizer Wäldern kommt es (wie im Bild) immer wieder zu illegalen Entsorgungen.

In Schweizer Wäldern kommt es (wie im Bild) immer wieder zu illegalen Entsorgungen.

(Bild: PD)
Donnerstag, 12. März, 14:44 Uhr

Reggaeton-/Latin-Pop-Künstler kommt nicht in den Thurgau

(sko) Loco Escrito lässt sein Konzert vom Donnerstagabend im Pentorama kurzfristig verschieben. Das zwitschert die Stadt Amriswil. Die Situation rund um das Corona-Virus habe sich am Donnerstag weiter verschärft. «Die Sicherheit und die Gesundheit der Konzertbesucher haben Priorität», heisst es weiter. Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Sämtliche Tickets behalten ihre Gültigkeit. Ein Verschiebedatum werde so schnell wie möglich bekanntgegeben.

Loco Escrito alias Nicolas Herzig.

Loco Escrito alias Nicolas Herzig.

(Bild: PD)
Donnerstag, 12. März, 14:15 Uhr

Weitere Anlässe fallen ins Wasser

(sko) Das Corona-Virus wirkt sich auf weitere Anlässe im Thurgau aus. Der Unterhaltungsabend des Männerchors Gachnang vom Samstag, 14. März, in der Mehrzweckhalle kann nicht durchgeführt werden. Ebenso fällt die Veranstaltung «Gschwellti, Chäs & Musig» der Metallharmonie Dussnang-Oberwangen vom Sonntag, 20. März, ins Wasser. 

Abgesagt ist auch die Informationsveranstaltung «KMU und Energie» Solarstrom-Pools Thurgau vom Donnerstagabend, 26. März, bei der Meyerhans Mühlen AG in Weinfelden. Die Absage erfolgt gemäss Veranstalter «aufgrund der besonderen Lage durch das Corona-Virus sowie dem speziellen Durchführungsort bei einem Nahrungsmittelhersteller». Ein Verschiebedatum steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Selbst die Kantonspolizei Thurgau ist nicht vor Veränderungen bei Veranstaltungen gefeit. Die Seepolizei wird an der Pressekonferenz in Kreuzlingen vom Freitag mit den Medienvertretern nicht wie angekündigt auf den Bodensee hinausfahren. Auf die Ausfahrt verzichten die Verantwortlichen «aufgrund der beengten Platzverhältnisse», teilt Mediensprecher Daniel Meili mit.

Donnerstag, 12. März, 13:09 Uhr

Schützen wollen nicht aufgeben

(sko) Der Verein der Vereinigten Schützen Steckborn kämpft weiter für eine Erneuerung des Schützenhauses. Nach einem Infoabend Mitte Februar mit vielen Gesprächen zu Bedürfnissen und Zielen haben die Schützen an ihrer ausserordentlichen Versammlung anfangs dieser Woche ein Projekt 2.0 vorgestellt. Nachdem die Mitglieder darüber diskutierten, wurde das Projekt «geringfügig angepasst und abschliessend von den Mitgliedern angenommen», teilt Präsident Daniel Aguilar mit.

Das Steckborner Schützenhaus heute: Vom Obergeschoss wird auf 300 Meter gezielt, vom Erdgeschoss auf 50 Meter.

Das Steckborner Schützenhaus heute: Vom Obergeschoss wird auf 300 Meter gezielt, vom Erdgeschoss auf 50 Meter. 

(Bild: Reto Martin)

Nun freut er sich, dem Stadtrat die neuen Pläne vorzustellen. Nach dem Nein der Gemeindeversammlung im Dezember zu einem 0,7-Millionen-Franken-Kredit für die Erneuerung des Schützenhauses hat der Steckborner Stadtrat im Februar endgültig den Finger vom Abzug genommen und treibt das Projekt des Schützenvereins nicht mehr voran. Bei der geforderten Erneuerung der Schiessanlagen jedoch hat er eine finanzielle Beteiligung zugesichert.

Donnerstag, 12. März, 12:06 Uhr

Schoggi-Bibeli mit Mundschutz

(sko) Die Confiserie Testa beim Bahnhofsplatz in Frauenfeld hat derzeit spezielle Leckerbissen in ihrem Sortiment. Die aktuelle Corona-Krise macht erfinderisch, wie untenstehende Bibeli mit Mundschutz zeigen. 

Donnerstag, 12. März, 11:36 Uhr

Zwei Personen landen im Spital

(kapo/sko) Nach einem Verkehrsunfall in Matzingen mussten am Mittwochabend zwei Personen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Ein 57-jähriger Autofahrer war kurz nach 19.30 Uhr auf der St.Gallerstrasse in Richtung Wängi unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau musste er auf Höhe der Abzweigung Lauchefeld eine Vollbremsung einleiten, weil ein Hund auf die Fahrbahn gelaufen war. Eine nachfolgende, 34-jährige Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und verursachte eine Auffahrkollision.

Bei der Kollision entstand auch viel Blechschaden.

Bei der Kollision entstand auch viel Blechschaden.

(Bild: PD/Kapo TG)

Bei der Kollision wurden drei Personen verletzt, zwei von ihnen mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Donnerstag, 12. März, 10:39 Uhr

Weitere Absagen wegen Corona-Virus

(sko/ubr) Am Donnerstagmorgen machen weitere Veranstaltungsabsagen rund um das Corona-Virus die Runde. Aufgrund der aktuellen Risikosituation rund um den Corona-Virus wird die Sportlernacht des Sportnetz Regio Kreuzlingen 2020 vom Freitag, 27.März abgesagt, dies teilt OK-Präsident Andreas Schreiber auf Facebook mit.

Ein solches Bild wird es dieses Jahr wohl nicht geben: Die besten Mannschaften und Einzelsportler erhalten bei der Austragung 2018 eine Auszeichnung.

Ein solches Bild wird es dieses Jahr wohl nicht geben: Die besten Mannschaften und Einzelsportler erhalten bei der Austragung 2018 eine Auszeichnung.

(Bild: Reto Martin)
«Wir sind jedoch bestrebt, die Sportlernacht 2020 Eins-zu-Eins in diesem Spätsommer/Herbst nachzuholen, damit die Sportlerinnen und Sportler jenen ehrenvollen Abend erhalten, den sie auch verdient haben. Wir werden zur gegebenen Zeit weitere Infos zum Verschiebedatum bekanntgeben.»

Der am Freitag, 13. März, geplante Einweihungsapéro im Strassenverkehrsamt Amriswil findet ebenso wenig statt wie die Jahresversammlung des Hauseigentümerverbandes (HEV) Weinfelden vom 16. März. Letzteren Anlass verschieben die Verantwortlichen auf den 15. Juni, wie einer schriftlichen Meldung zu entnehmen ist. 

Aadorf TG - Eidgenoessisches Feldschiessen in Aadorf.Bild: Nana do Carmo  / TZ  01.06.2013

Aadorf TG - Eidgenoessisches Feldschiessen in Aadorf.
Bild: Nana do Carmo / TZ
01.06.2013

Nana Do Carmoi / Tz

Eine Absage verkündet auch der Thurgauer Kantonalschützenverband, der am Samstag, 14. März, zu seiner Delegiertenversammlung in Diessenhofen eingeladen hatte. Ebenso ins Wasser fallen die Unterhaltungsabende der Musikgesellschaft Helvetia Mettlen vom 20. und 21. März. «Wir sind über diese Situation sehr enttäuscht, wollen aber mit dieser Entscheidung dazu beitragen, unser Publikum nicht unnötigen Gefahren auszusetzen und eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern», teilt die Musikgesellschaft mit. Über ein Verschiebedatum kann sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht informieren.

Donnerstag, 12. März, 08:56 Uhr

McDonalds verpflichtet sich zu Massnahmen gegen Littering

(red) Die Fastfood-Kette McDonalds hat bei der Stadt Romanshorn ein Baugesuch für die Umnutzung einer Immobilie an der Reckholdernstrasse eingereicht. Das Baugesuch betrifft den leerstehenden Showroom der ehemaligen Hyundai-Garage an der Reckholdernstrasse 67. Geplant ist die Umnutzung zu einem Restaurant mit Drive-in-Schalter. Die Planauflage ist vom 13. März bis 1. April bei der Bauverwaltung einsehbar.

Die geplante McDonalds-Filiale zieht ins Gebäude an der Reckholdernstrasse.

Die geplante McDonalds-Filiale zieht ins Gebäude an der Reckholdernstrasse.

(Bild: Donato Caspari)

In Vorgesprächen machte die Stadt deutlich, dass für einen Betrieb ein effizientes Littering-Konzept zwingende Voraussetzung ist. McDonalds hat sich dazu verpflichtet. Unter anderem stelle das Unternehmen auf dem eigenen Gelände sowie in Absprache mit der Stadt in der Umgebung zusätzliche Entsorgungsbehälter auf. Mehrmals täglich würden Mitarbeitende auf Aufräumtour gehen und Abfälle einsammeln. Auch solche, die nicht vom Imbissrestaurant stammen.

Zudem beteilige man sich freiwillig am nationalen Clean-up-day. Dieser stösst in der in der Hafenstadt seit Jahren auf rege Beteiligung. 2019 wurden dabei beispielsweise rund 200 Kilogramm Abfall eingesammelt.

Donnerstag, 12. März, 08:20 Uhr

Eine Million Franken für Thurgauer Sportverbände

(red) Im Jahr 2020 erhalten die kantonalen Sportverbände aus dem Sportfonds eine Million Franken. Insgesamt werden 55 Verbände mit einem Beitrag bedacht. Die Verbandsbeiträge werden für den Trainings- und Wettkampfbetrieb, für die Aus- und Weiterbildung von Leiterinnen und Leitern sowie für Materialanschaffungen ausgerichtet. Die Festsetzung der Beiträge erfolgt anhand eines Kriterienkatalogs. Zu diesem Katalog zählen die Bedeutung der Sportart für den Kanton Thurgau, die Einstufung der Sportart bei Swiss Olympic, die Anzahl Vereine sowie die J+S-Auszahlungen.

Ein Mädchen übt sich beim «GirlsDay» des Thurgauer Fussballverbandes in Berg im Fallrückzieher.

Ein Mädchen übt sich beim «GirlsDay» des Thurgauer Fussballverbandes in Berg im Fallrückzieher. 

(Bild: Andrea Stalder)

Den grössten Betrag erhält mit 130'100 Franken auch in diesem Jahr der Thurgauer Turnverband. Die nächst höheren Beiträge gehen an den Thurgauer Fussballverband (119'000 Franken) und den Thurgauer Eishockeyverband (41'600 Franken), wie der Regierungsrat mitteilt.

Mittwoch, 11. März, 18:49 Uhr

Tägerwilen: Motorradfahrer verletzt

(kapo) Gegen 9.45 Uhr fuhr ein 59-Jähriger in Tägerwilen mit seinem Traktor und einem Anhänger auf der Wäldistrasse in Richtung Wäldi. Kurz nach dem Dorfausgang beabsichtigte der Traktorfahrer nach links in ein Feld abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem Motorradfahrer, der die Fahrzeugkombination überholen wollte. Der 69-jährige Motorradlenker wurde beim Unfall leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Mittwoch, 11. März, 17:47 Uhr

Staatsanwaltschaft Thurgau eröffnet Verfahren

In diesem Waldstück bei Schönholzerswilen wurde die Leiche eines 19-jährigen Mannes gefunden.

In diesem Waldstück bei Schönholzerswilen wurde die Leiche eines 19-jährigen Mannes gefunden.

(Bild: Andrea Stalder)

(sba) Im Fall des toten 19-Jährigen aus Schönholzerswilen hat die Staatsanwaltschaft Thurgau ein Strafverfahren eröffnet. «Das ist der gängige Ablauf bei unnatürlichen Todesumständen», sagt Marco Breu, Mediensprecher der Thurgauer Staatsanwaltschaft. Auch am Mittwoch gibt es keine neuen Erkenntnisse zu den Todesumständen des Schönholzerswilers, der in einem Waldstück tot aufgefunden wurde.

Die Todesursache war eine Stichverletzung, ob dies aber ein Gewaltdelikt oder Suizid ist, bleibt unklar. «Auch nach den ersten Erkenntnissen der rechtsmedizinischen Untersuchungen sind keine gesicherten Aussagen zu den Todesumständen möglich.», sagt Breu. Es werde immer noch in alle Richtungen ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft arbeite mit Hochdruck daran, Antworten auf die vielen Fragen zu finden. «Gewissen Hinweisen sind wir schon nachgegangen. Der Zeugenaufruf läuft jedoch noch immer und Personen, denen etwas aufgefallen ist, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei zu melden», sagt Breu.

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Mittwoch, 11. März, 16:06 Uhr

Zwei Konstanzer haben sich mit Coronavirus angesteckt

In der Stadt Konstanz gibt es zwei am Coronavirus erkrankte Personen.

In der Stadt Konstanz gibt es zwei am Coronavirus erkrankte Personen.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) Seit Mittwoch gibt es im Landkreis Konstanz drei weitere Coronabefunde. Die Zahl der Erkrankungen im Landkreis steigt damit auf fünf Personen. Die Betroffenen befinden sich in häuslicher Isolation. Zwei Personen aus der Stadt Konstanz und eine Person aus Gottmadingen sind betroffen.

Mittwoch, 11. März, 15:21 Uhr

Weitere drei Ansteckungen im Thurgau 

Die Zahl der Infizierten Corona-Patienten steigt.

Die Zahl der Infizierten Corona-Patienten steigt.

(Bild: Andrea Stalder)

(seb.) Im Kanton Thurgau ist die Zahl der am Corona-Virus erkrankter Personen auf sechs angestiegen. Am Mittwoch gab der kantonale Informationsdienst auf Anfrage die Ansteckung von drei Personen bekannt: eine 26- jährige Frau aus der Region Frauenfeld, ein 40-jähriger Mann aus der Region Hinterthurgau sowie ein 61-jähriger Mann aus der Region Arbon. Am Dienstag vermeldete der Kanton zwei Ansteckungen in der Region Arbon. Den ersten Fall gab der Kanton am Freitag bekannt: eine 47-jährige Frau aus der Region Kreuzlingen hatte sich im privaten Umfeld angesteckt.

Mittwoch, 11. März, 13:39 Uhr

Extravaganz am Rednerpult - eine Glosse von Christian Kamm:

(ck) Falls jemand eines Tages auf die Idee kommen sollte, den bestangezogensten Thurgauer Kantonsrat wählen zu wollen −der Braunauer Gemeindepräsident und SVP-Kantonsrat David Zimmermann hätte meine Stimme.

So stilsicher wie er, kleidet sich sonst keiner im Rat. Alles farblich stets geschmackvoll aufeinander abgestimmt, ein Hauch von Légèreness trifft auf dezente Moderne. Perfektion pur – vom Scheitel bis zur Sohle. Normalerweise.

Denn an der Grossratssitzung vom Mittwoch lieferte Zimmermanns Outfit nun die Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Das Problem manifestierte sich bei den Socken, genauer bei ihrer Farbe.

Und weil in der schönen neuen Welt der Sozialen Medien kein Fauxpas unentdeckt bleibt, setzte ausgerechnet Fraktionskollege Hermann Lei Zimmermanns «Extravaganz am Rednerpult» auf Twitter in Szene − notabene noch während der Sitzung.

Jetzt bleibt nur noch die Frage offen, ob Lei tatsächlich die gewagte Sockenfarbe gemeint hat oder nicht doch die extravagante Hochwasserhose.

So sieht der Mann mit den pinken Socken obenrum aus: David Zimmermann (SVP) am Rednerpult zum Thema Staatsarchivierung.

So sieht der Mann mit den pinken Socken obenrum aus: David Zimmermann (SVP) am Rednerpult zum Thema Staatsarchivierung.

(Bild: Andrea Stalder)
Mittwoch, 11. März, 13:05 Uhr

Amt für Volksschule passt Faktenblatt im Umgang mit Coronavirus an

Beat Brüllmann, Chef Amt für Volksschule Thurgau, hat neue Bestimmungen zum Umgang mit erkrankten Schülern erlassen.

Beat Brüllmann, Chef Amt für Volksschule Thurgau, hat neue Bestimmungen zum Umgang mit erkrankten Schülern erlassen.

(Bild: Thi My Lien Nguyen)

(red) Das Amt für Volksschule des Kantons Thurgau hat sein Faktenblatt im Umgang mit dem Coronavirus angepasst. Im Bereich Unterricht gibt es neu folgende Bestimmung:

Kinder und Jugendliche, welche die Symptome hohes Fieber über 38° und/oder heftigen Husten zeigen, begeben sich in Selbstisolation, d.h. sie bleiben in der Regel zu Hause, bis sie 24 Stunden symptomfrei sind.

Mittwoch, 11. März, 11:15 Uhr

Vergabe von Glacéständen in Kreuzlingen

(red) Das Bedürfnis nach Verpflegungsmöglichkeiten in Seenähe ist gestiegen, schreibt die Stadt Kreuzlingen in einer Mitteilung. Aus diesem Grund schrieb die Stadtkanzlei Ende 2019 je einen Glacestand beim Kursschiffhafen und beim Yachthafen Kreuzlingen sowie den Platz für einen saisonalen Restaurant- oder Barbetrieb unterhalb der Bodensee-Arena direkt am Seeufer aus.

Die Zusage für den Glacestand beim Kursschiffhafen erhielt die Martin Confiserie Manufaktur AG, Leimbach. SommerIce, Sommeri, ist beim Yachthafen stationiert. Beide Bewilligungen gelten ab Saison 2020 bis und mit 2024.

Am Seeufer West bewirtete bis anhin Dario Fimiani seine Gäste in der Sealounge. Der Gastronom verzichtete jedoch auf eine Bewerbung und wird den Betrieb am See bereits per Saison 2020 einstellen. Für den Standort ist eine valable Bewerbung bei der Stadt eingegangen. Der Stadtrat wird nach Ablauf des Bewilligungsverfahrens über die künftige Nutzung des Standorts informieren.

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Mittwoch, 11. März, 10:25 Uhr

Wega-Aussteller verunsichert

Impressionen vom WEGA Freitag vergangenes Jahr.

Impressionen vom WEGA Freitag vergangenes Jahr.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) «Das Veranstaltungsverbot zur Eindämmung des Corona-Virus verunsichert derzeit viele Aussteller der WEGA. Gleichzeitig ist es wichtig, dass der Planungsprozess für die WEGA gleich nach dem Anmeldeschluss am 31. März starten kann», das schreiben die Organisatoren der grössten Thurgauer Messe auf ihrer Homepage. Aus diesem Grund hat die Messeleitung der WEGA beschlossen die Rücktrittsfrist für Aussteller zu verlängern: Die Anmeldung respektive der Ausstellervertrag kann bis 15. Mai 2020 ohne Kostenfolge wieder storniert werden.

Die Standzuteilung für die WEGA 2020 beginnt im April. Wir empfehlen deshalb allen Interessenten sich bis spätestens 31. März 2020 anzumelden. Die verlängerte Rücktrittsfrist bietet die entsprechende Grundlage dafür.

Mittwoch, 11. März, 09:49 Uhr

Einblick in die Werfthallen gibt es erst nächstes Jahr

Die Einblicke in die Werft der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein wird aufs nächste Jahr verschoben.

Die Einblicke in die Werft der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein wird aufs nächste Jahr verschoben.

(Bild: Thi My Lien Nguyen)

(red) Die URh muss wegen der Coronavirsu-Situation die geplante Veranstaltung «Tage der offenen Werft» vom 28. und 29. März 2020 verschieben. Der Einblick in die Werfthallen, ins Steuerhaus und den Maschinenraum der Schiffe wird im Jahr 2021 angeboten. Die Neumotorisierung des Motorschiffes Arenenberg verläuft innerhalb des Zeitplans. Die letzten Arbeiten am Schiff werden aktuell ausgeführt. Planmässig erfolgt der Saisonstart am 10. April 2020. Alle Kursschifffahrten werden gemäss Fahrplan angeboten. 

Weitere Infos: www.urh.ch

Mittwoch, 11. März, 09:09 Uhr

Technologietag wegen Coronavirus abgesagt

Der Technologietag Thurgau fand 2015 in der Kifa AG in Aadorf statt.

Der Technologietag Thurgau fand 2015 in der Kifa AG in Aadorf statt.

(Bild: Ralph Ribi)

(red) Aufgrund der gegenwärtigen Situation und der unklaren Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus muss der für den 20. März 2020 geplante Thurgauer Technologietag abgesagt werden. Das veranstaltende Thurgauer Technologieforum bedauert diesen Entscheid, insbesondere, weil es sich um die 20. Ausgabe dieser beliebten Tagung handelt, schreibt das Amt für Wirtschaft in einer Mitteilung.

Angesichts der Grösse der Veranstaltung mit rund 300 Personen, den hochkarätigen Referenten und den speziellen baulichen Massnahmen am Tagungsort – jeweils in einem innovativen Thurgauer Unternehmen – ist eine Verschiebung in diesem Jahr nicht möglich. Die Jubiläumsveranstaltung des Thurgauer Technologietages findet darum erst im kommenden Jahr statt.

Dienstag, 10. März, 18:36 Uhr

Ausstellungsobjekte für Kunstweg gesucht

(red) Vom 26.August bis 4.September findet zum fünften Mal die Frauenfelder Bildhauer-Woche statt. Während sechs Bildhauerinnen und Bildhauer im Murg-Auen-Park öffentlich ihre Kunstwerke erschaffen, können nebenan weitere Künstlerinnen und Künstler ausgewählte Skulpturen ausstellen.

Markus Graf und Gabriel Mazenauer beim Auftakt zur Bildhauerwoche 2018.

Markus Graf und Gabriel Mazenauer beim Auftakt zur Bildhauerwoche 2018.

Bild: Andrea Stalder

Nun sucht die Stadt Frauenfeld Teilnehmer am Kunstweg. Interessenten schicken ihre Bewerbung sowie einen kurzen, verbindlichen Projektbeschrieb, wenn möglich mit Bild, bis am 15.April ans Amt für Kultur, kultur@stadtfrauenfeld.ch.

Der Aufbau dieses ergänzenden Kunstwegs im Murg-Auen-Park findet mit dem Beginn der Bildhauerwoche statt. Die Kunstschaffenden erhalten von der Stadt eine Spesenpauschale für den Transport sowie den Auf- und Abbau des Kunstwerks. Die Erlöse eines allfälligen Verkaufs gehen vollumfänglich zugunsten des Künstlers, schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung. Die Kunstwerke bleiben bis Ende Oktober stehen und müssen spätestens am 31.Oktober wieder abgebaut werden.

Dienstag, 10. März, 15:53 Uhr

Zwei weitere Personen im Kanton Thurgau positiv getestet

Ein Testzenter zum Corona-Virus.

Ein Testzenter zum Corona-Virus.

Bild: Nicole Nars-Zimmer/BLZ

(lsf) Im Kanton Thurgau haben sich zwei weitere Personen mit dem Corona-Virus angesteckt. Es handelt sich um einen 39-jährigen Mann und eine 37-jährige Frau. Beide stammen aus der Region Arbon. Damit steigt die Zahl der positiv getesteten Fälle im Kanton Thurgau auf drei. Dies teilt der kantonale Führungsstab am Dienstagnachmittag mit. 

Die beiden positiv getesteten Personen haben sich unabhängig voneinander vermutlich in Österreich angesteckt, heisst es in der Mitteilung. Sie zeigen beide typische grippale Symptome. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut und sie sind im häuslichen Umfeld isoliert.

Im Kanton Thurgau wurden bisher 141 Personen auf das Coronavirus getestet. Dabei wurden drei positiv getestet, bei zweien steht das Ergebnis noch aus, 136 Personen wurden negativ getestet. Auf die eingerichtete Thurgauer Hotline unter der Nummer 058'345'34'40 sind bislang 1400 Anrufe eingegangen.

Der Kanton Thurgau übernimmt die neuen Empfehlungen des Bundes zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontaktpersonen. Alle Infos dazu laufend auf www.tg.ch/coronavirus.

Der erste Fall im Thurgau betraf eine 47-jährige Ärztin, die Bestätigung kam am Freitagmorgen. Die Frau aus dem Raum Kreuzlingen hatte sich im privaten Umfeld in der Schweiz infiziert. 

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Dienstag, 10. März, 14:30 Uhr

Bei Besuchen in Pflegeheimen ist Vorsicht geboten

Hygiene ist wegen des Corona-Virus in Altersheimen besonders wichtig.

Hygiene ist wegen des Corona-Virus in Altersheimen besonders wichtig.

Bild: Andrea Stalder

(red) Pandemie-Konzepte, geschultes Personal, die Relevanz der Hygiene sowie – falls notwendig – Schutzkleidung gehören zum Standard eines Pflegeheims. Denn grundsätzlich sind besonders alte Menschen durch Viren und auch das Corona-Virus gefährdet. Dies schreibt der Verband Curaviva Thurgau, dem alle 53 Alters- und Pflegeheime im Kanton angehören, in einer Medienmitteilung.  

Curaviva Thurgau empfiehlt kein generelles Besuchsverbot von Angehörigen in Pflegeheimen, weil der Verzicht auf soziale Kontakte eine erhebliche Einbusse der Lebensqualität der Bewohner darstellen würde. Besuche seien vertretbar, wenn sie sich topfit fühlen. Es gelte: Abstand wahren und eine gute Hygiene einhalten. 

Das Corona-Virus erfordere aber aufgrund seiner Verbreitungsgeschwindigkeit, der noch fehlenden Antikörper und der sehr hohen Mortalität unter den Risikogruppen besondere Prävention. Nach Besuch eines Risikogebiets, bei Kontakt zu Personen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben, oder bei Krankheitssymptomen soll auf einen Besuch verzichte werden. Weiter heisst es in der Mitteilung: «Während eines Besuchs auf jeden Fall Abstand halten.»  Grössere Anlässe und Veranstaltungen würden gegebenenfalls abgesagt.

Dienstag, 10. März, 13:44 Uhr

Deutscher Sternekoch versagt bei Thurgauer Apfeltorte

Tim Mälzer.

Tim Mälzer.

Bild: Keystone

(lub/lsf) Der deutsche Sternekoch Tim Mälzer bekam in seiner Sendung «Kitchen Impossible» die perfekte Aufgabe serviert. Diese kam von dem Gespann aus Vater und Sohn Kuchler im Restaurant Schäfli in Wigoltingen. «Diese Aufgabe wird ihn an seine Grenzen bringen. Sie wird ihn zur Weissglut treiben», sagt der Koch Christian Kuchler. Der 45-Jährige übernahm das Restaurant im Jahr 2015 von seinem Vater.

Wolfgang Kuchler.

Wolfgang Kuchler.

Bild: Donato Caspari

Mälzer bekam eine Tarte Tatin serviert, die er in der Sendung «Kitchen Impossible» auf Vox nachbacken musste. Das ausgefallene Rezept stammt von Vater Wolfgang Kuchler. Der Nachtisch wird dabei mit Karamellsauce, Vanilleeis und Gebäcksträuseln serviert.

In der Küche hat Mälzer an einem Stück geschimpft und geflucht: «Scheisse, scheisse, scheisse» – und weiteres nicht-jugendfreies Vokabular, berichtet der «Blick». Der Deutsche scheiterte an der Aufgabe der Wigoltinger Star-Köche schon bei den Zutaten. Das Endresultat war dementsprechend auch wenig erfreulich. Lediglich 4,7 von 10 Punkten holte der Koch.

Dienstag, 10. März, 11:38 Uhr

Zweiter Corona-Fall im Landkreis Konstanz

Bild: Donato Caspari

(lsf) Seit Dienstagvormittag ist der zweite Fall einer Corona-Viren-Infektion im Landkreis Konstanz bekannt. Nach der Reiserückkehr aus dem Tirol stellte die betroffene Person von der Halbinsel Höri erste Symptome fest. Daraufhin wurde eine Labordiagnostik veranlasst, die positiv ausfiel, teilt das Landratsamt Konstanz mit. Die Bodenseehalbinsel Höri liegt zwischen Radolfzell und Stein am Rhein im Untersee.

Da der Gesundheitszustand der erkrankten Person unkritisch ist, befindet sie sich in häuslicher Isolation. Die persönliche und medizinische Versorgung ist sichergestellt, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Gesundheitsamt ermittelt Kontaktpersonen, um eine mögliche Infektionskette zu unterbrechen. Das Landratsamt Konstanz verzichtet zum Schutz der betroffenen Person auf die Weitergabe von Informationen zu Geschlecht, Alter, Wohnort und Familiensituation.

Der erste Fall im Landkreis ist seit dem späten Freitagabend bekannt. Auch sie zeigte Symptome, nachdem sie aus dem Südtirol zurückgereist war. Gemäss Medienmitteilung vom Samstag ging die erkrankte Person aufgrund grippeähnlicher Symptome nicht zur Arbeit. Auch ihr Gesundheitszustand sei nicht kritisch, sie befinde sich in häuslicher Isolation.

Dienstag, 10. März, 10:39 Uhr

Erfolgreicher Winter für Jonas Hasler

(lsf) Der junge Snowboarder Jonas Hasler aus Ottoberg hat am Sonntag beim Slalom-Rennen «SuddenRush» in Laax seine Kategorie der 11- bis 13-Jährigen deutlich gewonnen. Die Zeit des 13-jährigen Thurgauers hätte sogar für den Sieg bei den 14- bis 17-Jährigen gereicht, wie der Rangliste zu entnehmen ist. 

Bereits im Januar war Jonas Hasler in Laax im Einsatz – bei den Laax Open. Er darf zwar erst in zwei Jahren offiziell beim wichtigsten Snowboard Event in Europa starten, aber als Vorläufer konnte er bereits dieses Jahr vor 10'000 Zuschauern zeigen, was er kann. Dies schrieb der Talent Campus Bodensee auf seiner Website. Halser trainiert und lernt an der Nationalen Elite Sportschule am Talent-Campus.

Anfang Januar durfte der 13-Jährige erstmals im Europacup in der Kategorie U15 an den Start gehen – dies beim Wettkampf in Crans Montana. Hasler gewann ihn souverän. Als jüngster Teilnehmer des gesamten Feldes wurde er in der Europacup Gesamtwertung der Erwachsenen überraschend Zweiter.

Dienstag, 10. März, 10:13 Uhr

Samuel Giger fängt mit Sponsoring und Social Media an

(lub) Der 15-fache Kranzfestsieger aus dem Thurgau verzichtete bisher auf Sponsoren und Social-Media-Auftritte. Nun fährt Samuel Giger eine neue Schiene. Laut «Blick» seien erste Gespräche bereits geführt worden und der 21-Jährige wird am nächsten Schwingfest mit Kleidern einer Marke auflaufen, die er repräsentiert.

Auf Facebook, Instagram und einer neuen Homepage will er seine Anhänger einen Einblick in sein Leben verschaffen. «Aber ich werde sicher nicht zum Influencer. Ich will der Öffentlichkeit etwas zurückgeben. Die Zeit ist reif dafür», sagt der Spitzenschwinger aus Ottoberg zu «Blick». Bisher hielt er Marketing- und Sponsorenanlässe für eine Ablenkung und verzichtete laut Experten dadurch auf sechsstellige Summen. Dies soll sich nun ändern, seine Fans sollen an seinem Leben teilhaben. Jedoch solle nicht alles, was er tut, publik werden.

Samuel Gigers erster Instagram-Post.

Dienstag, 10. März, 09:14 Uhr

Latäri 2020 wird abgesagt

Hier wird Brauchtum gross geschrieben: Latäri in Islikon.

Hier wird Brauchtum gross geschrieben: Latäri in Islikon.

Bild: Reto Martin

(red) Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus in der Schweiz haben die Veranstalter von Latäri, der Frauenverein Islikon-Kefikon, das OK-Latäri sowie der Dorfverein Islikon nach Rücksprache mit der Primarschulgemeinde Gachnang entschieden, dass die Veranstaltung vom Sonntag, 22. März, in Islikon abgesagt wird.

«Mit der Absage der Latäriveranstaltung möchten wir dazu beitragen, dass sich die Krankheit wegen Latäri nicht weiterverbreitet», teilen die Veranstalter mit. Für die Absage bitten sie um Verständnis.

Der Name Latäri kommt von Lätare und das ist der Mittfastensonntag drei Wochen vor Ostern. Bei dem alten Brauch basteln die Schüler Laternen und ziehen durch die Strassen zum Tegelbach.

Montag, 9. März, 18:20 Uhr

Lipperswiler Wellnesshotel im Schweizer Fernsehen

(red) Das Lipperswiler Wellnesshotel Golf Panorama wird am kommenden Donnerstagabend in der Sendung «Was kostet die Schweiz?» zum Thema Wellness auf SRF1 zu sehen sein. Moderatorin Nicole Berchtold geht in einer achtteiligen Serie der Frage nach, was Herr und Frau Schweizer für ihr alltägliches Leben an Geld ausgeben. In der letzten Sendung stellt sich das Vier-Sterne-Hotel nun den Fragen von Nicole Berchtold. «Wir freuen uns und sind stolz, anlässlich des 10. Geburtstags des Hotels im Schweizer Fernsehen präsent zu sein», sagt Hoteldirektor Alexandre Spatz.

Montag, 9. März, 17:12 Uhr

Zwei weitere Veranstaltungen im Hinterthurgau abgesagt

(red/rsc) Am kommenden Samstag wollten die Männerchöre Lommis und Bettwiesen ihre gemeinsame Abendunterhaltung durchführen. Wegen der «Verschärfung der Corona-Situation» habe der Kanton allerdings die Durchführung verboten, teilt Marco Rogozia, Dirigent des Männerchors Lommis mit. Die Veranstaltung sei demzufolge «schweren Herzens» abgesagt worden. Seit Dezember haben die beiden Chöre intensiv dafür geprobt.

Am Sonntag traten die Männerchöre Bettwiesen und Lommis beim Ökumenischen Suppentagsgottesdienst in der evangelischen Kirche Lommis auf.

Am Sonntag traten die Männerchöre Bettwiesen und Lommis beim Ökumenischen Suppentagsgottesdienst in der evangelischen Kirche Lommis auf. 

(Bild: PD)

Der Vorstand der CVP Eschlikon hat beschlossen, das CVP-Preisjassen vom kommenden Samstag abzusagen. «Wir bedauern das sehr, aber angesichts der Empfehlungen der Behörden und der vielen älteren Jasserinnen und Jasser müssen wir unsere Verantwortung wahrnehmen und wollen keine unnötigen Risiken eingehen», schreibt der Parteivorstand in seiner Mitteilung.

Montag, 9. März, 16:11 Uhr
Die Kantonspolizei Thurgau präsentiert ihre neue Uniform.

Die Kantonspolizei Thurgau präsentiert ihre neue Uniform.

(Bild: PD)

Kantonspolizei Thurgau erhält neue Uniformen

(kapo) Zwölf Polizeikorps aus verschiedenen Kantonen, mehreren Stadtpolizeien sowie die SBB-Transportpolizei haben Ende März 2019 das Projekt «Korpsübergreifende Erneuerung Polizeiuniform» abgeschlossen. «Der Beschaffung ging eine intensive Evaluationsphase voraus», schreibt die Kantonspolizei Thurgau in ihrer Medienmitteilung. Mit der neuen Uniformierung sollen künftige Beschaffungskosten reduziert, die logistische Bewirtschaftung effizienter und die Funktionalität gesteigert werden.

Farblich werde sich die neue Uniform an das bisherige Erscheinungsbild anlehnen. Die Neuuniformierung bei der Kantonspolizei Thurgau hat heute begonnen und dauert voraussichtlich bis Ende März 2020 an.

Montag, 9. März, 15:37 Uhr

Arbeitslosenzahl im Thurgau gesunken

(red) Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Thurgau sank im Februar 2020 von 2,3 auf 2,2 Prozent. Per 29. Februar wurden im Thurgau 3413 arbeitslose Personen verzeichnet, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit mitteilt. Gegenüber dem Vormonat reduzierte sich die Anzahl um 163. Bei den Stellensuchenden nahm die Anzahl innert Monatsfrist um 88 ab, auf 6024 per Ende Februar. Die Quote der Stellensuchenden liegt dennoch unverändert bei 3,9 Prozent.

Im Jahresvergleich hat sich die Arbeitslosenzahl gegenüber Februar 2019 um 74 erhöht. Damals waren 3339 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosen-Quote lag aber ebenfalls wie gegenwärtig bei 2,2 Prozent. Bei den Stellensuchenden war die Quote Ende Februar 2019 bei 3,8 Prozent, also 0,1 Prozent tiefer als aktuell. Per 29. Februar 2020 wies der Kanton Thurgau 6024 Stellensuchende auf, 125 mehr als ein Jahr zuvor.

Montag, 9. März, 14:36 Uhr

Arbeitskollegen necken Lukas Studer

(rsc) Die Arbeitskollegen von SRF-Sportmoderator Lukas Studer haben sich einen Spass aus dessen Namen gemacht. Sie tauschten ein paar Buchstaben und liessen «Stukas Luder» im Sportstudio aufleuchten. Der Thurgauer nimmt's mit Humor: 

Montag, 9. März, 14:25 Uhr

Auflagen für Besucher des Wahlzentrums

(red/rsc) Am kommenden Sonntag, ab 12.30 Uhr, lädt die Thurgauer Staatskanzlei politisch Interessierte ein, die Regierungs- und Grossratswahlen im Neubau der Kantonsschule Frauenfeld mitzuverfolgen. Der Informationsdienst hat sich nach Absprache mit dem Amt für Gesundheit entschieden, das Wahl- und Informationszentrum wie gewohnt zu öffnen. Allerdings müssen aufgrund des Coronavirus die folgenden Auflagen eingehalten werden:

  • Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden registriert mit Vornamen, Namen und Email oder Telefonnummer. Dies dient dazu, die in einem Krankheitsfall mögliche Kontaktpersonen der Erkrankten zu ermitteln.
  • Personen, die krank sind (Fieber, Husten, Atembeschwerden) oder sich in den letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten haben (China, Iran, Italien, Japan, Südkorea, Singapur), sind nicht zugelassen.
  • Besonders gefährdeten Personen (über 65 Jahre oder mit chronischen Grunderkrankungen) wird empfohlen, eine Risikoabwägung betreffend eine Teilnahme vorzunehmen.

Laut Bettina Kunz vom Informationsdienst des Kantons Thurgau wird die Besucherzahl voraussichtlich nicht beschränkt, ausser es würden mehr als 800 Personen das Wahlzentrum besuchen.

Montag, 9. März, 13:16 Uhr

Grossratssitzung findet statt – unter Auflagen

(seb.) Die erste Lesung des Gesetzes über die Aktenführung und Archivierung, die Diskussion über die Interpellation «Biodiversität, Situation und Perspektive im Thurgau» sowie eine Leistungmotion, die Nulltoleranz bei Mobbing an Thurgauer Schulen fordert: Diese und weitere Geschäfte stehen an der Sitzung des Grossen Rats vom Mittwoch auf der Traktandenliste.

Doch kommt das 130-köpfige Parlament in Zeiten des Corona-Virus überhaupt zusammen. Ja, heisst es auf Anfrage von den Parlamentsdiensten. «Die Grossratssitzung vom Mittwoch findet unter Auflagen statt», sagt Leiterin Ricarda Zurbuchen. So müssen sich zum Beispiel alle Besucher sowie die Medienschaffenden in eine Liste eintragen. Auch die empfohlenen Hygienemassnahmen gelten im Rathaus Weinfelden. Sitzungsbeginn ist um 9.30 Uhr.

Der Grosse Rat Thurgau im Rathaus Weinfelden.

Der Grosse Rat Thurgau im Rathaus Weinfelden.

(Bild: Donato Caspari)
Montag, 9. März, 11:57 Uhr

Erste Ausgabe von Frauenfelder Frühjahrsmesse abgesagt

(red/rsc) Es wäre die erste Ausgabe der neuen Frauenfelder Frühjahrsmesse gewesen: Vom 18. bis 22. März hätte die erste «Schwooof» im auf dem Areal der Frauenfelder Zuckerfabrik stattfinden sollen. Nun teilen die Veranstalter aber mit, dass die Messe aufgrund der aktuellen Situation wegen des Coronavirus nicht stattfinden wird. Momentan sei eine Durchführung der «Schwooof» gesetzlich zwar immer noch möglich. Aber:

«Im Hinblick auf die steigende Infektionszahl und die verschärften Massnahmen, ist aber stark anzunehmen, dass das Verbot für Grossveranstaltungen verlängert wird.»

Als Veranstalter sei man sich der Verantwortung bewusst, dass die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten höchste Priorität hat. Eine Verschiebung der «Schwooof» sei geprüft worden. «Schon ein Verschiebedatum zu finden ist eine Herkulesaufgabe und eine spätere Durchführung auf dem Areal der Zuckerfabrik Frauenfeld ist nicht möglich», schreiben die Organisatoren weiter. Die ganze Infrastruktur müsste erneut aufgebaut und die ganze Werbung neu lanciert werden. Ein solches Vorgehen sei finanziell schlicht nicht tragbar.

Die erste «Schwooof» hätte auf dem Gelände der Zuckerfabrik Frauenfeld stattfinden sollen.

Die erste «Schwooof» hätte auf dem Gelände der Zuckerfabrik Frauenfeld stattfinden sollen.

(Bild: Reto Martin)
Montag, 9. März, 11:16 Uhr

Quarantäne-Party in Altnau

(rsc) Diese Geburtstagsfeier erhält aufgrund des Corona-Virus einen Namen, der aufhorchen lässt: In «Jessy's KulturBar» in Altnau findet am Samstag eine Quarantäne-Party statt – dem Corona-Virus zum Trotz, wie die Veranstalterin schreibt. Der Programmbeschrieb für die Party spielt ebenfalls auf das allgegenwärtige Thema an. So heisst es auf der Facebook-Veranstaltungsseite: «Wir schwingen das Tanzbein und desinfizieren mit Alkohol.»

Montag, 9. März, 10:20 Uhr

Velofahrer schwer verletzt

(kapo) Aus noch ungeklärten Gründen stürzte am Sonntag in Wängi ein Velofahrer und verletzte sich. Ein Automobilist meldete kurz vor 17 Uhr, dass auf der Landstrasse beim Ortsausgang ein verletzter Velofahrer liege. Der 63-Jährige wies eine schwere Kopfverletzung auf und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der genaue Unfallhergang ist unbekannt. Zur Spurensicherung und Klärung der Unfallursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen.

Die Personen bittet Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können oder Beobachtungen gemacht haben, sich beim Kantonspolizeiposten Aadorf unter 058 345 22 70 zu melden.

Montag, 9. März, 10:09 Uhr

Besuchsmorgen in Sekundarschule abgesagt

(rsc) Eigentlich hätte die Sekundarschule Romanshorn am kommenden Samstagmorgen, 14. März, einen Besuchstag durchführen wollen. Nun teilt die Sekundarschulgemeinde aber mit, dass der Besuchstag wegen des Coronavirus abgesagt wurde.

Montag, 9. März, 09:17 Uhr

Thurgauer Bevölkerung ist 2019 wieder stärker gewachsen

(red) Ende 2019 wohnten im Kanton Thurgau 278'727 Menschen. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Zunahme um rund 3‘200 Personen oder 1,2 Prozent. Damit hat das Bevölkerungswachstum wieder etwas angezogen. Zwischen 2012 und 2018 hatte es vorübergehend an Schwung verloren und war von 1,6 Prozent auf 1,0 Prozent zurückgegangen. Doch selbst in diesem Zeitraum nahm die Einwohnerzahl im Vergleich zu anderen Kantonen überdurchschnittlich zu.

Im Jahr 2019 liessen sich überdurchschnittlich viele Neuzuzüger in den Bezirken Arbon (+1,5 Prozent) und Kreuzlingen (+1,4 Prozent) nieder. Im Bezirk Arbon gaben u. a. die Gemeinden Horn, Amriswil und Arbon den Ausschlag. Im Bezirk Kreuzlingen zeigen – wie bereits in den Vorjahren – vor allem die Nachbargemeinden der Stadt Kreuzlingen ein hohes Wachstumstempo. Im Bezirk Frauenfeld nahm die Bevölkerung um durchschnittlich 1,2 Prozent zu. Moderater fiel die Entwicklung in den Bezirken Weinfelden und Münchwilen aus (+1,0 Prozent und +0,7 Prozent)

In 25 der 80 Thurgauer Gemeinden stieg die Bevölkerung um mindestens 2 Prozent. Kräftig war das Wachstum etwa in den Gemeinden Horn (+5,5 Prozent), Eschenz (+5,3 Prozent) und Bussnang (+4,7 Prozent). Absolut gesehen stieg die Einwohnerzahl am stärksten in Amriswil (+280 Personen), Kreuzlingen (+200) und Arbon (+180).

Sonntag, 8. März, 13:22 Uhr

Theater Lengwil wegen Virus abgesagt

(red) Die Theaterabende von nächstem Wochenende in Lengwil fallen ebenfalls dem Virus zum Opfer. Offenbar wollen die Turner ihre Unterhaltungsabende verschieben.

Sonntag, 8. März, 13:10 Uhr

Person aus Singen hat sich im Südtirol angesteckt

(meg) Seit dem späten Freitagabend ist der erste Fall einer Coronavireninfektion im Landkreis Konstanz bekannt. Die betroffene Person befindet sich in häuslicher Isolation. Nach der Reiserückkehr aus Südtirol stellte die betroffene Person aus Singen erste Symptome fest und meldete sich beim Hausarzt, wie das Landratamt mitteilt. Daraufhin wurde eine Labordiagnostik veranlasst, die positiv auf SARS-CoV-2 ausfiel. Die erkrankte Person ging nach ihrer Reiserückkehr aufgrund grippeähnlicher Symptome nicht zur Arbeit. Da der Gesundheitszustand der erkrankten Person nicht kritisch ist, befindet sie sich in häuslicher Isolation. Die persönliche und medizinische Versorgung sei sichergestellt. Das Gesundheitsamt ermittelt Kontaktpersonen. 

Sonntag, 8. März, 10:30 Uhr

Thurgauer Polizei entzieht drei Autofahrern den Führerausweis

Die Kantonspolizei Thurgau zog am Wochenende zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr

Die Kantonspolizei Thurgau zog am Wochenende zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr 

Symbolbild: Reto Martin

(kapo/stm) Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 30-jähriger Rumäne in der Nacht auf Sonntag mit seinem Auto auf der Hauptstrasse in Hessenreuti in Richtung Sulgen unterwegs. Dabei kollidierte er mit einer Verkehrsinsel und dem Inselschutzpfosten, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,89 mg/l, dies entspricht 1.78 Promille. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Auch in Zihlschlacht zog die Kantonspolizei Thurgau am Samstagabend einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr. Eine Patrouille kontrollierte kurz vor 21 Uhr auf der Hauptstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 30-jährigen Eritreer einen Wert von 1,02 mg/l ergab, umgerechnet über 2 Promille, wurde ihm der Führerausweis abgenommen.

In Weinfelden musste ein 18-jähriger Lenker seinen Führerausweis ebenfalls abgeben. Die Polizisten beurteilten den Schweizer als nicht fahrfähig, zudem konnten beim Mann Betäubungsmittel aufgefunden werden. Die Polizei wurde auf den jungen Mann aufmerksam, weil er am Samstagvormittag mit seinem Auto auf der Dunantstrasse unterwegs war und gemäss den jetzigen Erkenntnissen der Kantonspolizei mit seinem Fahrzeug bei einem Restaurantparkplatz mit einer Kandelaber kollidierte. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Sonntag, 8. März, 9:51 Uhr

Frau wendet auf der Autobahn und muss ihren Führerausweis abgeben

(kapo/stm) Eine 27-Jährige war am Samstag mit ihrem Auto kurz nach 13.30 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Frauenfeld unterwegs. Nach dem Rastplatz Kefikon Süd hielt sie auf dem Pannenstreifen an, wendete ihr Fahrzeug, um einem Bekannten zu helfen, sein Auto zu überbrücken. Bei der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau gingen laut einer Mitteilung in dieser Zeit mehrere Meldungen wegen eines Falschfahrers ein. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau war rasch vor Ort und konnte die betroffene Stelle absichern.

Die Schweizerin wird bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht, teilt die Kantonspolizei Thurgau weiter mit. Ihr Führerausweis wurde zuhanden der Administrativbehörde eingezogen.