THURGAU-TICKER vom 7. bis 13. September

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Sonntag, 13. September - 15:46 Uhr

Die Egnacherin Monika Signer ist die beste Fachangestellte Gesundheit der Schweiz

Gold für Monika Signer.

Gold für Monika Signer.

Bild: PD

(red) Monika Signer aus Egnach hat das Rennen an den Berufs-Schweizer Meisterschaften der Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe), den SwissSkills Championships 2020, für sich entschieden. Das schreibt ihr Berufsverband in einer Mitteilung.

Die 18-jährige Kandidatin, die am Kantonsspital Münsterlingen ihre Lehre absolvierte, holt Gold. Auf Platz zwei und drei folgen Kilian Schmid und Lenia Butzerin aus den Kantonen Luzern und Graubünden.

Die Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit mussten in einem fiktiven Szenario zwei Klienten gleichzeitig betreuen, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Konfrontiert waren sie mit diversen Situationen aus dem pflegerischen Alltag in der Spitex, im ambulanten oder Langzeitbereich.

Dazu gehören beispielsweise die Vitalzeichenkontrolle, der Verbandwechsel, die Essberatung sowie das Verabreichen von Augentropfen. Gearbeitet wurde mit professionellen Schauspielpatienten unter den wachsamen Augen von sieben Expertinnen. Das Wettkampfszenario wurde im Vorfeld sorgfältig von einer Fachgruppe ausgearbeitet.

Samstag, 12. September - 15:57 Uhr

Hoher Sachschaden nach Autobrand in Wigoltingen – keine Verletzten

(kapo/bro) Kurz nach 13 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale in Frauenfeld ein brennendes Auto an der Müllheimerstrasse in Wigoltingen gemeldet. Die Feuerwehr Märstetten-Wigoltingen rückte mit 23 Einsatzkräften aus und konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen, heisst es in einer Mitteilung des Nachrichtendienstes BRK News vom Samstagnachmittag.

Bei einem Autobrand in Wigoltingen vom Samstagmittag brannte ein seltenes Auto komplett aus. Es entstand hoher Sachschaden.

Bei einem Autobrand in Wigoltingen vom Samstagmittag brannte ein seltenes Auto komplett aus. Es entstand hoher Sachschaden.

Bilder: BRK News

Verletzte gab es keine. Der Sachschaden dürfte beträchtlich sein, da die Garage sowie das Auto, ein seltener Super Sport (Chevrolet), komplett ausbrannten. Die Brandursache ist zur Zeit noch unklar. Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache kamen der Brandermittlungsdienst sowie der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau vor Ort.

Bild: Kantonspolizei Thurgau
Samstag, 12. September - 12:43 Uhr

Amriswil: Mann fährt 15-jährige Velofahrerinnen an und flüchtet mit gestohlenem Auto

(pd/lim) Kurz vor 16.30 Uhr waren am Freitag zwei 15-jährige Velofahrerinnen auf der Freiestrasse in Amriswil in Richtung Zentrum unterwegs, als sie von hinten durch ein Auto angefahren wurden. Nach der Kollision mit den Jugendlichen prallte das Auto in ein parkiertes Fahrzeug.

Am parkierten Personenwagen entstand erheblicher Sachschaden.

Am parkierten Personenwagen entstand erheblicher Sachschaden.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der Autofahrer fuhr darauf in Richtung Brunnenfeldstrasse davon, wo er den Unfallwagen stehen liess. An der Neumühlestrasse bedrohte der Unbekannte laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau eine 56-jährige Frau mit einem Messer und ergriff mit ihrem Auto die Flucht.

Der Mann flüchtete nach der Tat mit einem gestohlenen Auto.

Der Mann flüchtete nach der Tat mit einem gestohlenen Auto.

Bild: BRK News

Während die eine Jugendliche mit mittelschweren Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht wurde, musste die zweite 15-Jährige mit eher schweren Verletzungen durch die Rega in eine Spezialklinik geflogen werden.

Polizei hat den Täter gefasst

Die Kantonspolizei Thurgau leitete eine umfangreiche Fahndung ein. Kurz nach 22:30 Uhr konnte der Täter mit dem gestohlenen Fahrzeug in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei St. Gallen in Heerbrugg angehalten und festgenommen werden.

Die Staatsanwaltschaft Bischofszell ordnete beim 28-jährigen Schweizer eine Blutentnahme und Urinprobe an. Die Hintergründe zu den Taten sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Während der Unfallaufnahme und der Spurensicherung durch den Kriminaltechnischen Dienst musste der Strassenabschnitt im Bereich der Tatorte gesperrt werden. Zur Unterstützung wurde die Feuerwehr Amriswil beigezogen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt mehrere tausend Franken.

Polizei sucht Zeugen

Wer Angaben zu den Vorfällen machen kann, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter 058 345 22 22 zu melden.

Freitag, 11. September, 17:09 Uhr

Verletzter Schwan auf der Überholspur

(red) Ungewöhnlicher Post der Kantonspolizei Thurgau auf Facebook: Eine Patrouille hat heute kurz vor Mittag auf der A7 bei Wäldi einen Schwan gefunden. Das Tier wurde eingefangen und in tierärztliche Obhut übergeben.

Freitag, 11. September, 16:22 Uhr

Brückenprofessur für PH Kreuzlingen und Uni Konstanz

(red) Der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) und der Universität Konstanz wird ab dem 1. Oktober 2020 die neue Brückenprofessur Fachdidaktik der Naturwissenschaften zur Verfügung stehen. Eine gemeinsame Berufungskommission beider Hochschulen hat die Professur, die sowohl an der PHTG in Kreuzlingen als auch an der Universität Konstanz angesiedelt ist, mit Prof. Dr. Johannes Huwer besetzt.

Johannes Huwer, Fachdidaktik Naturwissenschaften

Johannes Huwer, Fachdidaktik Naturwissenschaften

Bild: PD

Der ausgebildete Gymnasiallehrer, der bislang an der Pädagogischen Hochschule Weingarten (D) eine Professur für Chemie und ihre Didaktik innehatte, wird in Zukunft im Rahmen der Binational School of Education (BiSE) der Universität Konstanz grenzüberschreitend forschen und lehren. Die neue Brückenprofessur Fachdidaktik in den Naturwissenschaften, die an der Universität Konstanz zum Fachbereich Chemie und an der PHTG zum Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft gehört, deckt schulorientierte Forschungsschwerpunkte in der Didaktik des Fachs Chemie ab und bietet fachdidaktische Lehrveranstaltungen im Rahmen der Lehramtsstudiengänge beider Institutionen an.

Freitag, 11. September, 15:01 Uhr

Beim Abbiegen kollidiert

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Frauenfeld musste am Freitagmorgen eine Motorradlenkerin ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Eine 20-jährige Autofahrerin wollte gegen 6.45 Uhr von der Kehlhofstrasse auf die Breitenstrasse abbiegen. Dabei kollidierte sie mit einer vortrittsberechtigten Motorradlenkerin, die auf der Breitenstrasse in Richtung Langdorfstrasse unterwegs war. Die 16-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Freitag, 11. September, 14:57 Uhr

Bei Überholvorgang gestürzt

(kapo) Ein Rollerfahrer wurde am Mittwoch bei einem Verkehrsunfall in Romanshorn verletzt. Der 41-jährige Rollerfahrer war gegen 16.30 Uhr auf der Arbonerstrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Wie er gegenüber der Kantonspolizei Thurgau sagte, wurde er kurz vor dem Hubzelg-Kreisel von einem Auto überholt. Weil wegen der Verkehrsinsel nicht genügend Platz für den Überholvorgang gewesen sei, wich der Rollerfahrer aus, verlor die Kontrolle über sein Gefährt und stürzte zu Boden. Dabei wurde er verletzt. Die Lenkerin oder der Lenker des Autos fuhr ohne anzuhalten weiter.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Romanshorn unter der Nummer 058 345 22 00 melden.

Freitag, 11. September, 14:29 Uhr

Kantonsstrasse in Strass bei Frauenfeld gesperrt

(red) Ab Montag, 14. September wird die beauftragte Baufirma an der Ellikonerstrasse von Ortsende Strass bei Frauenfeld bis Kantonsgrenze mit den Tiefbauarbeiten beginnen. Das Projekt umfasst diverse notwendige Entwässerungsarbeiten, die Kiesfundation und der bestehende Asphaltbelag müssen gemäss kantonalem Tiefbauamt komplett ersetzt werden.

Damit die Bauarbeiten speditiv vorangetrieben werden können, muss die Ellikonerstrasse bis Samstag, 26. September komplett gesperrt werden. Entsprechende Umleitungen werden signalisiert.

Freitag, 11. September, 13:31 Uhr

Claudio Imhof will den Schweizer Stundenrekord verbessern

(red) Im Tissot Velodrome zu Grenchen kommt es am 18. September zu einem Rekordversuch: Claudio Imhof aus Sommeri greift den nationalen Stundenrekord an – und sammelt dabei gemeinsam mit der Stiftung BeCycling Geld für den Schweizer Radsport-Nachwuchs. Claudio Imhof gehört seit Jahren zu den Eckpfeilern des Schweizer Bahnvierers. 2019 gewann der 30-jährige Thurgauer in Neuseeland als erster Schweizer in der Geschichte einen OmniumWettkampf auf Weltcup-Ebene. Imhof verfügt über einen grossen Motor – und will diesen nutzen, um sich ins Rekordbuch einzutragen. Die aktuelle Bestmarke aus dem Jahr 2017, gehalten von Marc Dubois, liegt bei 48,337 Kilometern. Imhof hat den Rekordversuch nicht von langer Hand geplant. Sein Entscheid beruhe mitunter auf der pandemiebedingt geringen Anzahl nationaler Strassenrennen.

Freitag, 11. September, 11:31 Uhr

Wieder fünf neue Covid-Fälle im Thurgau

(red) In der aktuellen Übersicht zu den Corona-Zahlen zeigt sich, dass im Thurgau seit gestern fünf Personen neu positiv auf Covid-19 getestet wurden. Drei Personen befinden sich in Spitalpflege, zwei davon auf der Intensivstation.

Freitag, 11. September, 10:20 Uhr

Groppenumzug fällt Corona zum Opfer

Der letzte grosse Umzug fand 2018 statt.

Der letzte grosse Umzug fand 2018 statt.

Bild: Reto Martin

(red) Der alle drei Jahre stattfindende Groppenumzug in Ermatingen ist für nächstes Jahr definitiv abgesagt. Dies bestätigt Rico Turnheer vom Groppenkomitee gegenüber unserer Zeitung. Man habe sich am Dienstag einstimmig für eine Verschiebung auf 2022 ausgesprochen. Der alljährliche Familienumzug soll aber stattfinden, in kleinerer und angepasster Form.

Die letzte Fasnacht der Welt war dieses Jahr ersatzlos abgesagt worden. «Einen kompletten Ausfall wie 2020 gilt es abzuwenden», betont Turnheer. «Wir wollen zumindest einen Teil retten.» Mit den entsprechenden Schutzmassnahmen rechne man auch mit der Durchführung der Saalfasnacht. Dafür sei das Komitee momentan auf der Suche nach kreativen Ideen.

Freitag, 11. September, 09:57 Uhr

Alkoholisierte Autofahrerin

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Freitag in Hefenhofen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille kontrollierte kurz vor Mitternacht an der Romanshornerstrasse eine Autolenkerin, die zuvor durch ihre Fahrweise aufgefallen war. Weil die Atemalkoholprobe bei der 58-jährigen Italienerin einen Wert von 0,44 mg/l ergab, wurde der Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Freitag, 11. September, 09:42 Uhr

Strassenbau zwischen Münsterlingen und Landschlacht

(red) Nachdem im Jahr 2018 beim Spital Münsterlingen der Verkehrskreisel Ost erstellt wurde, ist nun die Sanierung der Kantonsstrasse auf dem Abschnitt zwischen diesem Kreisel Ost und dem Dorfeingang West von Landschlacht vorgesehen. Die Sanierung erfolgt auf Grund des schlechten Strassenzustandes und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, wie das kantonale Tiefbauamt mitteilt.

Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 14 September und dauern mit dem Einbringen der Deckschicht bis voraussichtlich 17. Oktober. Die Verkehrsführung innerhalb des Baustellenbereichs wird während des Rohbaus einspurig mittels Lichtsignalanlage geregelt. Für den anschliessenden Einbau der Deckschicht muss der Streckenabschnitt für sämtlichen Verkehr für mehrere Tage gesperrt werden. Die dafür notwendige Umleitung werde frühzeitig angezeigt und signalisiert.

Der Betrieb der Buslinien Nr. 908 und 923 ist während der einspurigen Verkehrsführung gewährleistet. Die Einschränkungen des Busbetriebes während der Vollsperrung werden via übliche Stellen kommuniziert.

Freitag, 11. September, 08:50 Uhr

Badis Diessenhofen und Bischofszell bleiben offen

(red) Die Badisaison im Rheinbad Rodenbrunnen neigt sich langsam dem Ende zu. Normalerweise wäre am 15. September Schluss. Aufgrund des anhaltend schönen Wetters in der nächsten Woche, wird die Badi allerdings bis auf weiteres weiter betrieben. Sobald das Wetter umschlägt, werden man das Kinderbad schliessen, spätestens aber Ende September, wie die Stadtgemeinde Diessenhofen mitteilt. Ebenfalls würden die Garderoben und Umkleidekabinen Ende September für diese Saison geschlossen.

Auch das Schwimmbad Bischofszell teilt mit, dass wegen des sonnigen und warmen Wetters die Saison um fünf Tage bis voraussichtlich
Freitag, 18. September , verlängert wird.

Donnerstag, 10. September, 16:41 Uhr

Thurgauer haben sich in Gossau das Coronavirus eingefangen

Jugendliche im Ausgang im BBC, am ersten Tag, an dem dies wegen den Lockerungen der Massnahmen gegen die die Ausbreitung des Coronavirus wieder erlaubt ist.

Jugendliche im Ausgang im BBC, am ersten Tag, an dem dies wegen den Lockerungen der Massnahmen gegen die die Ausbreitung des Coronavirus wieder erlaubt ist.

Bild: Benjamin Manser (Gossau, 6. Juni 2020)

(seb.) Das beliebte Gossauer BBC musste vorübergehend die Türen schliessen. Grund: Mindestens ein Mitarbeiter, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, stand im Einsatz. Auch eine Handvoll weiterer Mitarbeiter erhielten einen positiven Bescheid, wie Medien berichteten.

Nun zeigt sich, dass auch mindestens drei Thurgauer sich im BBC mit dem Virus angesteckt hat. Auf Nachfrage zu den am Donnerstag vermeldeten neun Neuinfektionen schreibt eine Sprecherin des Kantons: «Stand jetzt können wir bestätigen, dass drei der Neuinfektionen im Thurgau in Zusammenhang mit einem St.Galler Club stehen.» Gemeint ist damit der Club in Gossau, wie die Sprecherin auf Anfrage bestätigt.

Für die weiteren Infektionen teilt sie mit: «Das Tracing läuft und es konnten noch nicht alle Infektionsketten der neuen Thurgauer Fälle zurückverfolgt werden.»

Voraussichtlich am Freitag öffnet das BBC wieder. Die vorübergehende Schliessung des Gastrobetriebs sei freiwillig erfolgt, sagte eine Sprecherin gegenüber Medien. Für das Lokal ist die Schliessung ohnehin einschneidend: Es ist sonst jeden Tag geöffnet, auch an Weihnachten.

Donnerstag, 10. September, 16:16 Uhr

Kantonspolizei verhindert Suizid einer Frau

Die Kantonspolizei konnte einen Suizid verhindern.

Die Kantonspolizei konnte einen Suizid verhindern.

Bild: Reto Martin

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag in Romanshorn eine Frau daran gehindert, Suizid zu begehen. Kurz vor 9.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass eine Frau Suizid angedroht habe. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau rückten zur Pestalozzistrasse aus und konnten mit der Frau Kontakt aufnehmen. Gegenüber den Polizisten drohte sie ebenfalls Suizid an und stieg auf die Fensterbank der Wohnung im Obergeschoss. Nach längerem Zureden konnte sie von ihrem Vorhaben abgebracht und anschliessend in ärztliche Obhut übergeben werden.

Während des Einsatzes musste die Pestalozzistrasse gesperrt werden, die Feuerwehr Romanshorn leitete den Verkehr um.

Donnerstag, 10. September, 16:06 Uhr

Unbekannte raubten Läden aus

Die Kantonspolizei bei der Spurensicherung nach den Einbrüchen in Weinfelden.

Die Kantonspolizei bei der Spurensicherung nach den Einbrüchen in Weinfelden.

Bild: PD/BRK News

(kapo) Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verschaffte sich die Täterschaft Zugang zu mehreren Gewerbeliegenschaften im westlichen Industriequartier von Weinfelden. Die Tatzeit dürfte zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen liegen. Das Deliktsgut und die Schadenshöhe sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau kam vor Ort und sicherte die Spuren. Ob zwischen den Einbrüchen ein Zusammenhang besteht, wird abgeklärt.

Die Kantonspolizei Thurgau bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit. Wer verdächtige Feststellungen (Fremde Autos, auffällige Personen, etc.) macht, soll dies bitte sofort und rund um die Uhr über die Notrufnummer 117 melden.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter 058 345 22 22 zu melden.

Donnerstag, 10. September, 15:06 Uhr

Abstimmung über Doppeldecker-Turnhalle am 29. November

Modell geplante Doppelturnhalle an der Maiholzstrasse Frauenfeld. Zu sehen ist es derzeit im Regierungsgebäude.

Modell geplante Doppelturnhalle an der Maiholzstrasse Frauenfeld. Zu sehen ist es derzeit im Regierungsgebäude.

Bild: Andrea Stalder

(seb.) Zwei Monate nach der bevorstehenden Abstimmung über den Erweiterungsbau befinden die Thurgauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bereits über die nächste Bauvorlage: Am 29. November gelang die die kantonale Vorlage über den Objektkredit von 13'650'000 Franken für den Neubau einer Turnhalle zur Abstimmung. Das teilt der Regierungsrat mit, der einen sogenannten Anordnungsbeschluss gefasst hat.

Geplant sind zwei zwei übereinanderliegenden Hallen am Bildungszentrum für Technik in Frauenfeld; das Projekt trägt deshalb den Titel Doppeldecker.

Der Grosse Rat hatte diese Vorlage Mitte Juni mit 119 zu 0 Stimmen genehmigt. Weiter wird am 29. November über zwei eidgenössische Volksinitiativen befunden.

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Donnerstag, 10. September, 14:34 Uhr

Wegen strengen Coronaauflagen: Derby bereits ausverkauft

Das Swiss Derby findet jeweils auf der Allmend in Frauenfeld statt. Diesmal unter strengen Auflagen.

Das Swiss Derby findet jeweils auf der Allmend in Frauenfeld statt. Diesmal unter strengen Auflagen.

Bild: Reto Martin (Frauenfeld, 24. Juni 2018)

(red) Die strengen Hygiene-Auflagen lassen am kommenden Sonntag, 13. September nur insgesamt 1'000 Personen auf die Grosse Allmend. Nun ist die maximal zugelassene Zahl der Anwesenden von 1'000 Personen heute Donnerstag bereits erreicht. Der Rennverein Frauenfeld muss daher per sofort den Vorverkauf beenden, das schreibt er in einer Mitteilung. Dank Leu TV könne aber der Rennsporttag auf der Grossen Allmend in der ganzen Schweiz live verfolgt werden. Damit bieten der Rennverein Frauenfeld und die Leucom Gruppe erstmals der ganzen Schweiz die Möglichkeit, die Pferderennen auf der Grossen Allmend live mitzuerleben.

Die gratis Leu TV-App kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://cockpit.leucom.ch.

Donnerstag, 10. September, 13:19 Uhr
Heute sind neun Neuansteckungen mit dem Coronavirus im Thurgau zu verzeichnen.

Heute sind neun Neuansteckungen mit dem Coronavirus im Thurgau zu verzeichnen.

Bild: Keystone

Neue Ansteckungen mit dem Coronavirus

(sba) Der Kanton vermeldet auf Twitter, dass sich seit gestern neun weitere Personen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Hinzu kommen auch acht Personen die sich neu in Isolation befinden. Die Zahlen zu den hospitalisierten Personen, sowie der Anzahl Menschen, die auf der Intensivstation liegen und die Anzahl Verstorbener bleiben unverändert.

Donnerstag, 10. September, 11:45 Uhr

Haltestellen in Frauenfeld vorübergehend nicht bedient

(red) Aufgrund von Belagseinbauarbeiten an der Breitenstrasse in Frauenfeld kann am Freitag, 11. September, die Haltestelle Feldgasse stadteinwärts durch die Stadtbuslinie 5 nicht bedient werden. Alternativ können die Haltestelle gegenüber (Feldgasse stadtauswärts) oder die Haltestelle Allmendweg benutzt werden.

Vom Montag, 14. September, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 20. September 2020, Betriebsende, können die Haltestellen Wannenfeld und Im Steinacker aufgrund von Bauarbeiten an der Wannenfeldstrasse nicht bedient werden. Zudem werden die Haltestellen Schönenhof und Eibenstrasse vorübergehend an die Zürcherstrasse verschoben.

Donnerstag, 10. September, 11:12 Uhr

Regierungsrat beantragt diverse Änderungen in der Jagdverordnung

Der Regierungsrat ist mit mit den vorgeschlagenen Änderungen im Jagdgesetz nicht einverstanden. Das teilt er in einer Vernehmlassungsantwort dem Bund mit. Hier im Bild zu sehen: Eine Treibjagd auf dem Ottenberg.

Der Regierungsrat ist mit mit den vorgeschlagenen Änderungen im Jagdgesetz nicht einverstanden. Das teilt er in einer Vernehmlassungsantwort dem Bund mit. Hier im Bild zu sehen: Eine Treibjagd auf dem Ottenberg.

Bild: Reto Martin (Ottoberg, 19. Oktober 2019)

(red) Sollte das revidierte Jagdgesetz an der Volksabstimmung vom 27. September 2020 angenommen werden, beantragt der Regierungsrat einige Änderungen in der Jagdverordnung. Wie er in seiner Vernehmlassungsantwort an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation schreibt, ist der Regierungsrat mit den vorgeschlagenen Anpassungen nicht einverstanden. Unter anderem hält er Begriffe wie «regional selten», «weitere jagdbare Arten», «Bestände rasch abnehmen» oder «anzahlmässige Entwicklung» für unpräzise und fordert konkretere Formulierungen. In anderen Fällen fordert der Regierungsrat, den Kantonen beim Vollzug verschiedener Regelungen Spielraum zu gewähren. Zum Beispiel bei der Nachsuchepflicht und der Organisation dieser Aufgabe.

Donnerstag, 10. September, 09:42 Uhr

Ansteckende Person an Party

Das Tägerwiler Party-Unternehmen hat am Samstag eine Day-Party organisiert. Nun kam raus, dass eine ansteckende Person dabei war.

Das Tägerwiler Party-Unternehmen hat am Samstag eine Day-Party organisiert. Nun kam raus, dass eine ansteckende Person dabei war.

Bild: Facebook

(sba) Der Tägerwiler Partyveranstalter hat auf seiner Facebook-Seite einen Warnhinweis veröffentlicht. Vergangenen Samstag war auf der von ihnen organisierten Party in Riedt bei Erlen eine Person anwesend, die positiv auf Covid-19 getestet wurde und am besagten Tag auch ansteckend war. Das Unternehmen versucht nun zu eruieren, welche Personen von der Ansteckung konkret betroffen sein könnten. Es gelte aber für alle, den eigenen Gesundheitszustand gut zu überprüfen. «Katakombe» steht mit dem kantonsärztlichen Dienst in Verbindung.

Mittwoch, 9. September, 18:10 Uhr

Urban-Golfer der ersten Stunde

(ste) Er ist Pionier seiner Sportart, hat im Jahr 2000 den ersten Verein der Schweiz in seiner Heimatstadt gegründet und arbeitet daran, seine Leidenschaft bekannter zu machen. Didi Keller aus Frauenfeld ist Urban Golfer der ersten Stunde. Obwohl Keller schon seit 20 Jahren spielt, ist Urban Golf bis heute nicht in der Zentralschweiz angekommen. Das hat Keller nun geändert. Er half mit, in Sursee LU einen Urban-Golf-Parcours zu bauen, und sagt in der «Luzerner Zeitung»: «Es wäre wunderbar, wenn die Zentralschweiz auch einen Urban-Golf-Klub bekäme.» Die Sportart, eine Art Golf für alle, das in Städten und Pärken gespielt werden kann, hat laut Keller eine lange Tradition:

Didi Keller, Urban-Golf-Klub Frauenfeld.

Didi Keller, Urban-Golf-Klub Frauenfeld.

Bild: PD
«In frühen Zeiten gab es schottische Hirten, die auf der Wiese spielten. Eigentlich waren schon diese Urformen dem Urban Golf ähnlich.»

Der nächste Höhepunkt in Kellers Karriere steht am Sonntag an: Dann findet im st.-gallischen Waldkirch das Turnier «Golfpark goes Urban Golf» statt. Es wird je zur Hälfte auf dem klassischen Golfplatz und im Urban-Golf-Modus ausgetragen und steht allen Interessierten offen.

Mittwoch, 9. September, 16:56 Uhr

Naturverbunden, tröstlich und schlicht

(kü) Der Steckborner Ruhewald – ein Naturfriedhof für Urnenbeisetzungen von Mensch und Tier – liegt auf einer Anhöhe oberhalb Steckborn. Nach rund anderthalb Kilometer bergwärts, tauchen nach einer Rechtskurve Parkplätze und eine Informationstafel zum Ruhewald auf. Daneben befinden sich Karten, auf denen die Aufteilung des Waldes in acht Sektoren zu sehen ist. Ein Waldgebiet, welches wegen seiner Eichen, Buchen und Lärchen als eines der schönsten im Kanton gilt.

Regierungsrätin Cornelia Komposch mit ihrem Dackel.

Regierungsrätin Cornelia Komposch mit ihrem Dackel.

Bild: Margrith Pfister-Kübler

Die Einweihung, die von den Mitgliedern der Bürgergemeinde vorbereitet wurde, fand kürzlich statt. Viele Gäste und Behördenmitglieder aus den umliegenden Gemeinden kamen vorbei. Unter Ihnen war auch Regierungsrätin Cornelia Komposch mitsamt Dackel. In seiner Ansprache blendete Bürgerpräsident Peter Labhart zurück und sagte:

«Die Idee Ruhewald war schon vor über zehn Jahren bei uns ein Thema. Jetzt sind wir stolz, es geschafft zu haben.»
Bürgerpräsident Peter Labhart erklärt auf dem Rundgang durch den Ruhewald, was wo ist.

Bürgerpräsident Peter Labhart erklärt auf dem Rundgang durch den Ruhewald, was wo ist.

Bild: Margrith Pfister-Kübler

Für die Bestattung in Steckborn zuständig ist Peter Jenny. Er übernimmt die normalen Dienstleistungen rund um die Beisetzung. Diese Dienstleistungen werden gesondert abgerechnet. «Bei den Zeremonien darf allerdings kein waldfremdes Material deponiert werden», betonte der Bürgerpräsident. Auf Rundgängen ging es dann durch den Wald. Entsprechende Bäume sind mit farbigen Bändern gekennzeichnet, jedoch ohne Namensschilder. «Wir hatten schon zwei Beisetzungen in der Coronazeit», sagte Labhart.

Mittwoch, 9. September, 16:20 Uhr

Die Hauptstadt geniesst den sommerlichen Tag

(seb.) Auf dem Lindenpark-Spielplatz in Frauenfeld stehen die Kinder vor den Spielgeräten Schlange, Jugendliche blinzeln – ausgerüstet mit einem günstigen Energydrink – am Murgufer der Sonnen entgegen. Die Frauenfelder geniessen den sommerlichen Mittwoch. Ganz zur Freude der Glacé-Stände.

Glacégenuss am 9. September am Ufer der Murg.

Glacégenuss am 9. September am Ufer der Murg.

Bild: Sebastian Keller

Eine Verkäuferin berichtet vom guten Geschäftsgang. «Bei Regen kannst du es vergessen», sagt sie und reicht dem Journalisten zwei Kugeln Glacé. Auch der morgige Donnerstag lädt wieder zu Aktivitäten im Freien ein. Etwas bewölkt, aber immer noch weit über 25 Grad. Die gute Nachricht für die Glacéverkäuferin: Regen ist auch die nächsten Tage nicht in Sicht.

Mittwoch, 9. September, 15:24 Uhr

Juli 2020 übertrifft Juli 2019 – trotz Corona

(seb.) Im Juli des Coronajahres 2020 übernachteten mehr Gäste im Thurgau als im Vorjahr. Die Dienststelle für Statistik berichtet auf ihrer Corona-Sonderseite von 48’866 Logiernächten, im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 2680 weniger. Vor allem Gäste aus der Schweiz stützten in diesem schwierigen Jahr die Thurgauer Hotellerie. 78 Prozent aller Übernachtungen haben Schweizer gebucht. Im Vorjahr betrug deren Anteil 62 Prozent.

Der Camping Wagenhausen, direkt am Rhein.

Der Camping Wagenhausen, direkt am Rhein.

Bild: PD/Patrick Stoll

Damit stieg die Kurve nach dem Coronaeinbruch im Frühling massiv an. So verzeichnete der Thurgau im April 2020 nur gerade 6560 Logiernächte, vor einem Jahr waren es mit 32’895 Logiernächten deutlich mehr.

Einen Rekord vermelden die Kantonsstatistiker für die Campingplätze. So wurde im Juli 2020 zwischen Bodensee und Hörnli so häufig auf Campingplätzen übernachtet wie noch nie zuvor. Auch dafür sind vor allem Schweizer verantwortlich. Insgesamt zählten die Campingplätze allein im Juli 49’319 Übernachtungen. 88 Prozent aller Übernachtungen haben Gäste aus dem eigenen Land gebucht. Im Juli 2019 zählten Thurgauer Campingplätze 37’823 Übernachtungen, was einer Inländerquote von 77 Prozent entsprach.

Mittwoch, 9. September, 14:26 Uhr

Über 780 Quadratmeter Solarzellen mit Publikumsbeteiligung

(red) Thurplus (ehemals Werkbetriebe Frauenfeld) schafft durch eine Kooperation mit der Keller Stahl AG eine Fläche von weiteren 650 Quadratmetern Solarzellen im Beteiligungsmodell SolarInvest. Sie mache Solarstrom damit für alle bezahlbar, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwochnachmittag. Auf dem Anbau der Turnfabrik sind bereits 137 Quaratmeter Solarzellen verfügbar. Thurplus in der Mitteilung:

«Zusammen mit Thurplus schreibt die über 150-jährige Firma Keller-Stahl AG Zukunftsgeschichte und damit leisten beide einen wertvollen Beitrag zur Energiewende in Frauenfeld.»

Thurplus versorgt seit über 140 Jahren die Frauenfelder Bevölkerung zunächst mit Wasser, später zusätzlich mit elektrischer Energie und Wärmeenergieträgern. Gemeinsam realisieren nun Thurplus und die Keller-Stahl AG eine Photovoltaikanlage, welche rund 125 kWp emissionsfreien Solarstrom produzieren wird.

Keller Stahl AG und Thurplus unterzeichnen den Dachnutzungsvertrag für die Solaranlage mit Publikumsbeteiligung (v.l.n.r.): Jürg Seemann, Leiter Vertrieb und Projekte Thurplus, Peter Wieland, Geschäftsleiter Thurplus, Barbara Groelly-Keller, VR Präsidentin Keller Stahl AG, Reto Lüthi, Geschäftsleiter Keller Stahl AG.

Keller Stahl AG und Thurplus unterzeichnen den Dachnutzungsvertrag für die Solaranlage mit Publikumsbeteiligung (v.l.n.r.): Jürg Seemann, Leiter Vertrieb und Projekte Thurplus, Peter Wieland, Geschäftsleiter Thurplus, Barbara Groelly-Keller, VR Präsidentin Keller Stahl AG, Reto Lüthi, Geschäftsleiter Keller Stahl AG.

Bild: PD

Mit einem Einmalbetrag pro Quadratmeter beteiligen sich Thurplus-Kunden mit dem Angebot SolarInvest an einer Solarstromanlage in Frauenfeld. Im Gegenzug erhalten sie während 20 Jahren ihren Anteil Strom aus dieser Anlage. Dank des Beteiligungsmodells können alle, die im Thurplus Versorgungsgebiet Elektrizität beziehen, Flächenanteile der Solarstromanlage über ein Formular auf der Homepage zeichnen.

Weil die Nachfrage nach anteiligen Flächen an Solaranlagen grösser ist als die verfügbaren und geeigneten Dachflächen, gedulden sich einige Interessierte bereits seit über einem Jahr, um sich an einer Anlage beteiligen zu können.

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FRAUENFELD: Stark genug für Solarstrom

Das Elektrizitätsnetz muss mit der Zeit gehen. Denn die Menge an dezentral eingespeistem Strom steigt. Im Gegensatz zu ländlichen Netzen kann die Kantonshauptstadt Fotovoltaikanlagen bislang gut verkraften.
Mathias Frei
Mittwoch, 9. September, 13:17 Uhr

Für Kinder von vier bis 16 Jahren

(red) Mit Schutzkonzept und unter besonderen Bedingungen finden am 12.September im ganzen Kanton Thurgau Schnupperaktivitäten in den verschiedenen Pfadiabteilungen statt, obwohl der nationale Schnuppertag in der ganzen Schweiz im März coronabedingt hat abgesagt werden müssen. Nun erhalten Kinder im Alter von vier bis 16 Jahren durch eine kantonale Wiederholung doch noch die Möglichkeit, dieses Jahr einmal Pfadiluft zu schnuppern.

Niemand ist zu klein, ein richtiger Pfader zu sein.

Niemand ist zu klein, ein richtiger Pfader zu sein.

Bild: PD/Arbor Felix

Für «Pfadi Thurgau» arbeiten die Verantwortlichen seit der Aufnahme des Pfadibetriebes mit einem Schutzkonzept, welches auch am Schnuppernachmittag eingehalten wird. Kantonsleiter Samuel Städler v/o Flox sagt:

«Das hindert uns aber nicht daran, jeden Samstag im Wald oder unterwegs neue Abenteuer zu erleben, Spuren zu suchen, Pfaditechniken zu erlernen und neue Freunde zu finden.»

Die Pfadiabteilungen im ganzen Thurgau freuen sich darauf, wieder einmal ihre Türen für Gwundernasen, Abenteuerlustige und Outdoor-Fans zu öffnen.

Interessierte Kinder und Eltern finden unter www.pfadi-thurgau.ch alle Infos, in welchen Regionen welche Pfadiaktivitäten stattfinden.

«Pfadi Thurgau»: 1661 Mitglieder

Die 23 Pfadiabteilungen aus dem Kanton Thurgau bilden zusammen den Pfadikantonalverband «Pfadi Thurgau». Die Kantonale Leitung zusammen mit den sieben Equipen ist das Bindeglied zwischen der Pfadibewegung Schweiz (PBS) und den lokalen Abteilungen. Die Pfadi Thurgau unterstützt zudem die Abteilungen in ihrer Arbeit und organisiert Aus- und Weiterbildungskurse für die Leitenden und ihre Betreuer. Momentan gehören der Pfadi Thurgau total 1661 Mitglieder an.

Mittwoch, 9. September, 11:45 Uhr

Gesamtsituation bleibt stabil

(sko) Im Kanton Thurgau gibt es am Mittwoch fünf neu bestätigte Coronafälle gegenüber dem Vortag. Insgesamt steigt die Anzahl der positiven Befunde damit auf 600. Damit erhöht sich gleichzeitig auch die Zahl der Personen, die sich in Isolation befinden. Das teilt die Kantonsbehörde am Mittwochmorgen via Nachrichtendienst Twitter mit.

Im Vergleich zur Situation im Frühling bleibt die Situation im Herbst trotz stetig steigender Zahlen stabil. Das zeigt diese Grafik der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau.

Covid-19-Test mit Schutzkleidung.

Covid-19-Test mit Schutzkleidung.

Bild: Nicole Nars-Zimmer
Mittwoch, 9. September, 11:10 Uhr

Unverzichtbarer Sonnenschutz insbesondere für Kinder

(red) Die Thurgauische Krebsliga verloste dieses Jahr wiederum drei hochwertige Sonnensegel im Wert von rund 2000 Franken an Thurgauer Kindertagesstätten. Das «Chinderhuus Zauberzirkus» in Hüttwilen, welches seit August 2018 besteht, wünschte sich ein solches Sonnensegel bereits seit seiner Eröffnung. Solch Investitionen bedürfen eines grossen finanziellen Polsters; ein Glückstreffer für das «Chinderhuus Zauberszirkus», nun mit dem Gewinn eines Sonnensegels den so unverzichtbaren Sonnenschutz für die aktuell zu betreuenden zwölf Kinder zu erhalten. Das heisst es in einer Mitteilung der Krebsliga.

Neben dem neuen Segel: Fabienne Salathé, Cornelia Herzog-Helg, Nadja Zoller, Patrick Zimmerli, Silvio Thaler, Manuel Manser.

Neben dem neuen Segel: Fabienne Salathé, Cornelia Herzog-Helg, Nadja Zoller, Patrick Zimmerli, Silvio Thaler, Manuel Manser.

Bild: PD

Die Geschäftsleiterin der Thurgauischen Krebsliga, Cornelia Herzog-Helg, weihte das Sonnensegel zusammen mit den Verantwortlichen des «Chinderhuus Zauberzirkus» offiziell ein. Sie erwähnte, dass für die Thurgauische Krebsliga die Gesundheitsprävention, insbesondere der Schutz der empfindlichen Kinderhaut, ein wichtiges Anliegen sei. Dabei seien besonders die folgenden drei Punkte zu beachten: Schatten als bester Sonnenschutz, vor allem zwischen 11 und 15 Uhr, das Tragen von dunkler Kleidung und einer Kopfbedeckung. Anschliessend überreichte die Thurgauische Krebsliga symbolisch ein Sonnenbrot.

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Mittwoch, 9. September, 10:26 Uhr

Polizei bittet um sachdienliche Hinweise

(red) Seit dem 30. August wird ein 16-jähriges Mädchen aus Konstanz vermisst. Sie verliess gegen 9.30 Uhr das elterliche Haus und ist seither nicht mehr gesehen worden, heisst es seitens des Polizeipräsidiums Konstanz. Das Mädchen wird wie folgt beschrieben:

Mit diesem Bild sucht das Polizeipräsidium nach der vermissten Person.

Mit diesem Bild sucht das Polizeipräsidium nach der vermissten Person.

Bild: PD
  • etwa 170 cm gross
  • kräftige Statur
  • lange, braune Haare
  • meistens schwarz gekleidet
  • trägt vermutlich Leggins
  • hat einen Nasenring

Personen, denen das Mädchen aufgefallen ist oder die Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Konstanz unter folgender Telefonnummer zu melden: +49 7531 99 50.

Mittwoch, 9. September, 09:56 Uhr

Für mehr Sicherheit im Internet

(sko) Wenn der Computer «spinnt», kann es helfen, wenn man Rat bei einem Spezialisten sucht und sich helfen lässt. Ruft jedoch eine Firma namens Microsoft oder ein anderes IT-Unternehmen von sich aus an, wenn es Probleme mit dem Computer gibt, stimmt etwas nicht. Denn hinter der sogenannten «Microsoft-Masche» stecken Betrüger.

Rückansicht eines Servers mit Netzwerkteilen.

Rückansicht eines Servers mit Netzwerkteilen.

Bild: Keystone/Gaetan Bally

In einem Video sensibilisiert die Kantonspolizei Thurgau derzeit auf ihrem Facebook-Profil Internet-Nutzer, vorsichtig zu sein. Wegen möglicher Betrüger sollte man als Internet-Nutzer folgende Punkte beachten:

  • Vertrauen Sie niemandem, den Sie nur übers Internet kennen
  • Geben Sie nie Ihre Passwörter oder Ihre amtliche Dokumente weiter
  • Geben Sie nie intime Fotos oder Informationen preis
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Mittwoch, 9. September, 08:45 Uhr

Jahrmarkt "light" in Romanshorn

(red) Traditionell findet jeweils am letzten Mittwoch im Oktober in Romanshorn der Jahrmarkt statt. Das ist auch heuer der Fall, nämlich am 28. Oktober, wegen Corona aber in einer situationsangepassten Form. Organisatorin Susanne Aregger, Sachbearbeiterin beim Amt für Sicherheit der Stadt Romanshorn, erklärt:

«Nach sorgfältiger Abwägung und Prüfung von Marktkonzepten von anderen Städten und Gemeinden haben wir uns zur Durchführung entschlossen.»
Herbstjahrmarkt in Romanshorn: Bahnen gehören da auch für die Kleinsten zum Pflichtprogramm.

Herbstjahrmarkt in Romanshorn: Bahnen gehören da auch für die Kleinsten zum Pflichtprogramm.

Bild: Reto Martin, 26. Oktober 2016

Der bei Einheimischen und Auswärtigen gleichermassen beliebte Romanshorner Jahrmarkt hat eine lange Tradition: 2019 wurde er bereits zum achzigsten Mal durchgeführt, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Romanshorn.

Selbstverständlich ist aber auch dieser Anlass vom allgegenwärtigen Coronavirus beeinflusst, dem Schutz der Gesundheit aller Besucherinnen und Besucher wird höchste Bedeutung zugemessen. Einerseits sind die Standbetreiber verpflichtet, das Schutzkonzept des schweizerischen Marktverbandes einzuhalten, andererseits verfügt die Stadt Romanshorn für den Jahrmarkt ein weiteres Covid-19-Schutzkonzept, welches auf örtliche Eigenheiten eingeht. Zur Einhaltung der Regeln sieht es einen reduzierten Marktbetrieb vor.

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Dienstag, 8. September, 17:55 Uhr

HC Thurgau trifft auf Olten

(rsc) Am Dienstagabend empfängt der HC Thurgau in der Weinfelder Güttingersreuti den EHC Olten. Es ist das vierte Testspiel für die Thurgauer im Hinblick auf die neue Swiss-League-Saison, in welche der HCT am 2. Oktober einsteigt.

Von den bisherigen Tests konnte Thurgau nur dasjenige gegen die VEU Feldkirch gewinnen. Das Spiel gegen Olten dürfte dagegen schon eher ein Gradmesser werden, weil die Solothurner auch in der kommenden Saison zu den Spitzenteams der Liga zählen dürften. Die Partie startet um
20 Uhr.

Dienstag, 8. September, 16:35 Uhr

«Reichsbürger» überholt mit Mofa Polizisten

(red) Diese Mitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz lässt aufhorchen: Mit rund 70 Kilometern pro Stunde überholte am Sonntag gegen 13 Uhr ein 50-jähriger Mofa-Fahrer auf der Konstanzer Schänzlebrücke ein Fahrzeug der Bundespolizei. Die Beamten folgten daraufhin dem Fahrer und hielten ihn an. Bei der Kontrolle gab der 50-Jährige zu, diverse Umbaumassnahmen durchgeführt zu haben.

Wie der Mitteilung zu entnehmen ist, hat sich der Mofafahrer als Anhänger der sogenannten Reichsbürgerbewegung zu erkennen gegeben. Denn er habe seiner Meinung nach keinen Verstoss begangen, da die Bundesrepublik Deutschland rechtswidrig sei und nur die Gesetze des ersten deutschen Reichs gültig seien. Daher würde er trotz Anzeige weiter mit seinem Mofa fahren. Um dies zu unterbinden, beschlagnahmten Beamte des Polizeireviers Konstanz sein Mofa.

Dienstag, 8. September, 16:26 Uhr

Rollerfahrer bei Sturz verletzt

(kapo) In Kreuzlingen kam es am Dienstagmittag zu einem Verkehrsunfall. Wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilt, war kurz vor 12.30 Uhr auf der Konstanzerstrasse ein Rollerfahrer unterwegs und befuhr den Kreisel. «Als sich auf der Bahnhofstrasse ein Auto näherte, stürzte der 64-Jährige und verletzte sich», schreibt die Polizei weiter.

Der Rollerfahrer musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Am Roller entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Dienstag, 8. September, 16:02 Uhr

Nach Selbstunfall weitergefahren

(kapo) Ein Autofahrer musste am Montag seinen Führerausweis abgeben, nachdem er in Biessenhofen einen Selbstunfall verursachte. Wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilt ist der Lenker im Verlauf des Nachmittags an der Strasse Unterdorf mit mehreren Holzpfosten sowie einem Randleitpfosten kollidiert. Anstatt sich um den Schaden zu kümmern, fuhr er weiter.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte den 59-Jährigen ermitteln und an seinem Wohnort unverletzt antreffen. Da der Mann für fahrunfähig beurteilt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Der Führerausweis des Schweizers wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Dienstag, 8. September, 14:56 Uhr

Kanton zählt 2019 deutlich mehr ÖV-Nutzer

(red) Ende 2018 wurde im Kanton Thurgau der öffentliche Verkehr erheblich ausgebaut. «Dies löste eine erfreuliche Nachfrageentwicklung aus», schreibt Abteilung Öffentlicher Verkehr des Kantons Thurgau in ihrer Mitteilung. 33,7 Millionen Fahrgäste nutzten 2019 den öffentlichen Verkehr im Kanton Thurgau. Sie legten 253 Millionen Kilometer in Zügen und Bussen zurück.

Im Jahr 2019 beförderten die öffentlichen Verkehrsmittel im Kanton Thurgau 5,4 Prozent mehr Passagiere als 2018. Im Regional- und Ortsverkehr legten die Reisenden 10,1 Prozent mehr Kilometer zurück, als im Jahr 2018. «Die im 2019 erzielte Nachfragesteigerung liegt damit über den Erwartungen», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Nachfrage sei aber nicht im gleichen Umfang angestiegen wie das Angebot. Dementsprechend stiegen die Abgeltungen der öffentlichen Hand an die Transportunternehmen.

Dienstag, 8. September, 14:31 Uhr

Drei neue Coronafälle

(rsc) Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag drei neue Coronafälle. Allerdings ist die Zahl der infizierten Personen in Isolation gegenüber dem Vortag um zehn gesunken. Zudem konnte eine Person aus dem Spital entlassen werden.

Dienstag, 8. September, 13:27 Uhr

Zwei Verletzte bei Kollision nach Überholmanöver

(kapo) Am Montagabend ereignete sich in Schlattingen ein Verkehrsunfall mit drei Autos. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, wollte eine
22-jährige Autofahrerin um 17.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Stein am Rhein ein vorausfahrendes Auto überholen. Um eine Frontalkollision zu verhindern, musste der entgegenkommende, 37-jährige Autofahrer eine Vollbremsung einleiten.

Zwei nachfolgende Autofahrerinnen im Alter von 65 und 21 Jahren bemerkten dies zu spät, worauf es zu Auffahrkollisionen kam. Die beiden Lenkerinnen wurden beim Unfall verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Feuerwehr Diessenhofen rückte mit Ölbinder an und regelte den Verkehr.

Dienstag, 8. September, 11:36 Uhr
Manuel Strupler.

Manuel Strupler.

Bild: Donato Caspari

Manuel Strupler ist zum ersten Mal Vater geworden

(rsc) Es sind aufregende Monate für den Weinfelder SVP-Politiker. Im vergangenen Oktober ist Manuel Strupler in den Nationalrat gewählt worden. Im April feierte er seinen 40. Geburtstag und im Juli hat er geheiratet. Wegen Corona konnte er letztere beiden Ereignisse nur im kleinsten Rahmen feiern, was Struplers Stimmung aber nicht trüben konnte. «Ich nehme die Dinge immer so, wie sie kommen», sagt er zufrieden.

Und der nächste Höhepunkt in Struplers Leben liess auch nicht lange auf sich warten: Er und seine Frau Linda freuen sich über die Geburt ihres ersten Kindes. Töchterchen Anna ist am 1. September zur Welt gekommen. «Das ist eine grosse und schöne Veränderung im Leben», sagt Strupler. Er freut sich vor allem auch darüber, dass die gesamte Familie «gesund, zufrieden und glücklich» sei. «Das ist schliesslich nicht selbstverständlich.»

Dienstag, 8. September, 10:23 Uhr

Bild: PD

Zweimal Bronze in Lausanne

(red) Lausanne war Schauplatz der diesjährigen Schweizer Leichtathletik-Meisterschaften der U16 und U18. Jamie und Mike Buob vertraten die Farben der Leichtathletikriege (LAR) Tägerwilen-Kreuzlingen erfolgreich. Mike Buob (U18) wurde fünfter im Stabhochsprung und egalisierte seine persönliche Bestleistung mit vier Metern. Jamie Buob (U16) krönte eine tolle Saison mit zwei Mal Bronze in den Disziplinen Stabhochsprung und Speer mit persönlichen Bestleistungen.

Mit Vier Metern verbesserte er im Stabhochsprung seinen eigenen Thurgauer Rekord um 20 Zentimeter. Jamie Buob startete auch in den Disziplinen Diskus, Hürden und 600 Meter. Auch Francesca Hagen hatte sich in den Disziplinen Hoch, Hürden und Weit und Sara Battistini in Stabhochsprung für die Schweizer Meisterschaften qualifiziert. Beide konnten jedoch in Lausanne nicht dabei sein.

Montag, 7. September, 17:27 Uhr

Neue Doppelspitze bei Kreuzlinger SVP

Der neue Präsident Damjan Mitrovic mit seinem Vize Ivan Semeraro.

Der neue Präsident Damjan Mitrovic mit seinem Vize Ivan Semeraro.

Bild: PD

(red) An der GV der SVP Ortspartei Kreuzlingen wurde das Präsidium neu bestellt. Fabian Neuweiler und Irene Herzog kündigten im Vorfeld an, dass sie sich nicht mehr für das Amt des Präsidenten zur Verfügung stellen werden. Als Nachfolger wurde den Mitgliedern der 25-jährige Damjan Mitrovic vorgeschlagen. Er gehört seit 2019 dem Vorstand an. Die Wahl Mitrovics zum neuen Präsidenten erfolgte einstimmig. Auch der neue Vize-Präsident Ivan Semeraro wurde von der Versammlung einstimmig gewählt. Der Vorstand der SVP Ortspartei Kreuzlingen setzt sich wie folgt zusammen. Damjan Mitrovic Präsident, Ivan Semeraro Vize-Präsident, Daniel Müller Aktuar, Nico Keller Kassier, Séverine Schindler Presse, Hansjörg Gremlich, Fabian Neuweiler, Irene Herzog Beisitzer.

Montag, 7. September, 17:01 Uhr

Cinema Luna lanciert neues Angebot für Kinder

(red) Seit September bietet das Cinema Luna in Frauenfeld im «Kids Kino» zusätzliche Kindervorstellungen und mit Sputnik ein vergünstigtes Programm für 12- bis 21-Jährige. Das von Familien geschätzte «Kids Kino» findet neben den bisherigen Sonntagsvorstellungen zusätzlich auch am Mittwochnachmittag statt. Für 5 Franken können Kinder bis zwölf Jahre eine bunte Auswahl an neuen und alten Filmperlen erfahren. «Damit möchten wir ein grösseres Angebot für Familien bieten und auch die Kleinen für fantastische und berührende Welten auf der Leinwand begeistern», sagt Christof Stillhard, Programmchef des Cinema Luna.

Sputnik ist ein neues Programmfenster für 12- bis 21-jährige am Mittwochnachmittag. «Sputnik soll jungen Menschen eine spannende Kinowelt abseits des Mainstreams zeigen», betont Christof Stillhard. Für 12 Franken können sie ein vielfältiges Kinoprogramm mit Filmen aus der Schweiz und aus der ganzen Welt erleben. Für Inhaber eines Jugendsparkontos bei der TKB ist sowohl die Nachmittags- wie auch die Abendvorstellung am Mittwoch kostenlos.

Montag, 7. September, 15:40 Uhr

Kreisel in Sulgen gesperrt

(red) Zurzeit wird in Sulgen an der Kreuzlingerstrasse beim Kreisel Ochsen eine neue Tankstelle gebaut. Aus diesem Grund erstellt das Kantonale Tiefbauamt zwischen dem Kreisel und der Leimackerstrasse eine Aufspurung zum Linksabbiegen. Für den Einbau des Deckenbelages im Baustellenbereich ist ab heute Montag bis Mittwoch, 9. September, eine Vollsperrung zwischen dem Kreisel Ochsen und der Leimackerstrasse nötig. Entsprechende Umleitungen sind signalisiert.

Montag, 7. September, 14:30 Uhr
Regierungsrat Urs Martin posiert vor der Landi.

Regierungsrat Urs Martin posiert vor der Landi.

Bild: Donato Caspari

Urs Martin nach 100 Amtstagen: «Wir sind kein Kuschelgremium»

(red) Seit dem 1. Juni ist Urs Martin Regierungsrat des Kantons Thurgau. Er hat sich einen für ihn ganz besonderen Ort ausgesucht, um über seine ersten 100 Tage als Thurgauer Regierungsrat zu sprechen: die Landi in Oberaach. In Oberaach ist er aufgewachsen und es ist sein Bürgerort. Der 41-Jährige sagt:

«Schon als Bub habe ich die Äpfel meiner Grosstante mit dem Leiterwagen zur Obstpresse gebracht.»

Ausserdem seien Äpfel typisch für den Bezirk Arbon, der mit der Wahl Martins nach fünf Jahren Absenz wieder in der Kantonsregierung vertreten ist. Er sei im Regierungsrat sehr offen empfangen worden. Und das, obwohl er seine Kolleginnen und Kollegen als Kantonsrat nicht verschont habe. «Aber: Wir sind keineswegs ein Kuschelgremium, es wird hart um die besten Lösungen gerungen.»

Die Bewältigung von Covid-19 hat die vergangenen drei Monate klar dominiert. Nach der Beendigung der ausserordentlichen Lage hat Urs Martin die Leitung des Fachstabs Pandemie übernommen. Zudem analysiert er jeden Tag mit dem kantonsärztlichen Dienst die neuen Fälle und beschliesst nach Bedarf Massnahmen. «Es wurden temporär Betriebe geschlossen, Reinigungen angeordnet, Teams ausgewechselt, Quarantänen verordnet und für Bars und Clubs eine Ausweispflicht mit Verifizierung angeordnet.»

Das zweite grosse Thema seiner ersten 100 Tage war die Erarbeitung des Voranschlags 2021. Mitten im Budgetprozess ins Amt zu kommen und den Lead zu übernehmen, sei eine grosse Herausforderung. «Hinzu kommt, dass wir im Moment aufgrund der Entwicklungen rund um das Coronavirus mit sinkenden Einnahmen und steigenden Ausgaben zu kämpfen haben.»

Montag, 7. September, 14:13 Uhr

Mann bedroht zwei andere mit einer Waffe

(kapo) Ein Mazedonier hat am Sonntag in Romanshorn zwei Männer mit einer Waffe bedroht, eine Person wurde verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau hat den Täter festgenommen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es kurz nach 13.30 Uhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern vor einer Liegenschaft an der Arbonerstrasse. Dabei bedrohte der 42-jährige Mazedonier mit einer Faustfeuerwaffe den 36-Jährigen und einen 31-Jährigen, der während der Auseinandersetzung dazu kam. Bei der Auseinandersetzung wurde der 36-Jährige leicht verletzt. Der 42-Jährige wurde durch die Kantonspolizei Thurgau festgenommen und inhaftiert.

Die Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung. Die Waffe wurde sichergestellt. Einzelheiten zum Tathergang sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Montag, 7. September, 13:34 Uhr

Frauenfelder Langdorfstrasse drei Tage gesperrt

(red) Nach der Sanierung der Langdorfstrasse in Frauenfeld sind noch die Deckbelagsarbeiten ausstehend. Für den Einbau des Belags im Abschnitt Zürcherstrasse bis Kreisel Langdorf muss die Strasse von Mittwoch, 9. September, 16 Uhr bis Samstag, 12. September 2020, 8 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt werden, wie das städtische Tiefbauamt mitteilt. Da die Arbeiten nur bei trockenem Wetter ausgeführt werden können, ist wetterbedingt eine zeitliche Verschiebung der Sperrung möglich.

Montag, 7. September, 12:08 Uhr

Fünf Thurgauer neu positiv auf Corona getestet

(red) Über das Wochenende hat sich die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Thurgau um fünf Personen erhöht. Gesamthaft gibt es im Kanton nun 592 bestätigte Fälle. In Spitalpflege befinden sich noch vier Personen. Zwei von ihnen liegen auf einer Intensivstation. Dies teilt der Kanton Thurgau auf Twitter mit.

Montag, 7. September, 11:14 Uhr

CVP-Arbon: Nicole Felix ist neue Präsidentin

Die neue Präsidentin der CVP Bezirkspartei, Nicole Felix.

Die neue Präsidentin der CVP Bezirkspartei, Nicole Felix.

Bild: Donato Caspari

(red) Bezirksparteipräsident Lukas Auer aus Arbon hielt an der Jahresversammlung Rückschau auf ein erfolgreiches Wirken. Mit viel Lob für seine Arbeit wurde er von den 31 Parteifreunden auf dem Sunnehof Beeri in Steinebrunn verabschiedet. Als Nachfolgerin wurde einstimmig die Romanshornerin Nicole Felix gewählt.

Mit einer vollen Liste und 27 Kandidierenden war es der CVP gelungen, die vier Grossratssitze im Bezirk Arbon zu verteidigen. Die CVP konnte nach eigenen Angaben im Bezirk Arbon in sehr vielen Gemeinden zulegen.

Montag, 7. September, 10:59 Uhr

Bye bye Riesenrad

Bild: sko

(sko) Nach rund dreiwöchiger Präsenz baut Schausteller Hanspeter «HP» Maier sein Riesenrad auf dem Oberen Mätteli in Frauenfeld seit Montagmorgen plangemäss wieder ab. Maier spricht von einem Erfolg, vielleicht bringt er das Riesenrad nächsten Sommer zurück in die Innenstadt.

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Montag, 7. September, 10:27 Uhr

Charis Kuntzemüller löst Cyrill Huber ab

Charis Kuntzemüller

Charis Kuntzemüller

Bild: PD

(red) Die SP Kreuzlingen hat vor kurzem ihre Jahresversammlung nachgeholt, die aus bekannten Gründen im März verschoben werden musste. Die zahlreich erschienenen Parteimitglieder zollten dem zurücktretenden Präsidentin Cyrill Huber grossen Respekt. Stadtrat Markus Brüllmann blickte auf die vergangenen acht erfolgreichen Jahre unter Huber zurück: An den Gemeinderatswahlen 2015 und 2019 wurde die SP stärkste Partei im Gemeinderat. Vor allem Nachhaltigkeitsprojektesind Huber wichtig. Die SP startete in seiner Präsidentschaftszeit Anlässe wie den Hol- und Bring-Tag sowie die beliebten Bücherschränke in allen Quartieren Kreuzlingens. Aufgrund seiner Initiative wurde ausserdem im ganzen Kanton die Kunststoff-Recycling-Sammlung im Kuh-Bag lanciert.

Die – einstimmig gewählte – Nachfolgerin Charis Kuntzemüller-Dimitrakoudis wird den ökologisch-sozialen Kurs der SP Kreuzlingen weiterführen. Charis Kuntzemüller-Dimitrakoudis ist Kindergärtnerin, Mutter von zwei Kindern und seit acht Jahren im Gemeinderat. Die neue Präsidentin kann auf ein eingespieltes Vorstandsteam mit der neuen Vizepräsidentin Elina Müller zählen. Weiter in den Vorstand gewählt wurden: Markus Brüllmann, Melanie Huber, Cyrill Huber, Nina Schläfli, Dino Lioi, Christine Graeser, Julian Fitze, Barbara Kern und als Beisitzer der Bezirkspartei Franco Bucca aus Bottighofen.

Jugendlicher in Frauenfeld mit Waffe verletzt

(red.) In Frauenfeld wurde in der Nacht auf Sonntag in der Nähe der Badi ein 15-Jähriger von einem Fremden an der Hand verletzt, wie «20 Minuten» berichtet. Der Mann habe eine lange Hieb- oder Stichwaffe getragen. Dass es sich dabei um ein Samuraischwert handelt, wie Zeugen berichten, konnte die Kantonspolizei auf Anfrage nicht bestätigen. Der Zusammenstoss sei jedoch angezeigt worden.