THURGAU-TICKER vom 6. bis 19. April

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Montag, 20. April, 13:43 Uhr

Ablenkung durch Kochen, Puzzles oder Bücher

(red) Der Lockdown hat den Thurgauer Radprofi Stefan Küng buchstäblich ausgebremst. In der ersten Saison nach Gewinn seiner WM-Bronzemedaille sei er hungrig gewesen wie nie zuvor. Doch dann kam alles anders. Die Rennen wurden wegen der Coronakrise abgesagt. «In den ersten beiden Wochen war ich überhaupt nicht motiviert», sagt der 26-Jährige zur «Schweizer Illustrierten».

Jetzt muss er im Training seine Grenzen austesten. Küng hinterfragt die Situation nicht. «Ich kann’s nicht ändern, also muss ich das Beste daraus machen.» Und so versucht er sich in der Küche, probiert Neues wie Bärlauchpesto oder Bärlauchhummus, macht ein Puzzle oder liest. Auf keinen Fall will Stefan Küng jammern.

Stefan Küng während der Medaillien-Zeremonie bei der Rad-WM in England.

Stefan Küng während der Medaillien-Zeremonie bei der Rad-WM in England.

(Bild: Vickie Flores,
September 2019)
«Im Krematorium in Mailand kommen sie nicht nach mit Toten-Einäschern, und ich beklage mich, dass ich keine Rennen fahren kann? Sicher nicht.»

Als Spitzenfahrer muss Küng vorerst zwar nicht um seinen Lohn fürchten, doch er macht sich Sorgen um den Staff, um die Mechaniker und Masseure: «Du verbringst viel Zeit mit ihnen, kennst ihre Kinder, und plötzlich bekommen sie kein Geld mehr.»

Montag, 20. April, 12:24 Uhr

Regierungsrat bezeichnet Flugbeschränkungsgebiete

(red) Die Schweiz wird die neue europäische Drohnenregulierung übernehmen, sie tritt ab Juli 2020 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt gilt eine Registrierungspflicht für Drohnenpiloten. Nun hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt eine Umfrage gestartet, um zu evaluieren, welche Gebiete ebenfalls auf nationaler Ebene geregelt werden sollten.

Wie der Regierungsrat in seiner Vernehmlassungsantwort schreibt, geht er davon aus, dass unter anderem die drei Thurgauer Flugfelder Amlikon, Lommis und Sitterdorf auf Bundesebene behandelt werden. Ausserdem sollten aus Sicht des Regierungsrats Wasser- und Zugvogelreservate sowie Gesundheitsinstitutionen (Kliniken, Reha-Zentren, etc.) als Flugbeschränkungsgebiete für Drohnen bezeichnet werden.

Montag, 20. April, 11:37 Uhr

Daten für 2021 stehen bereits fest

(red/sko) Am 6. Juni hätte auf dem Boulevard in Kreuzlingen das «Chrüzlinger Fäscht» 2020 stattfinden sollen. Aufgrund der Coronapandemie müssen die Nationenvertreter um OK-Präsident Thomas Niederberger den Anlass absagen. Niederberger erklärt:

Thomas Niederberger, Stadtpräsident Kreuzlingen.

Thomas Niederberger, Stadtpräsident Kreuzlingen.

(Bild: Donato Caspari)
«Schweren Herzens, aber aus nachvollziehbaren Gründen, müssen wir die achte Ausgabe des 'Chrüzlinger Fäscht' auf das nächste Jahr verschieben.»

«Wie geplant werden wir unsere Freunde aus Cisternino (Apulien) in Kreuzlingen empfangen, um den 20. Geburtstag unserer Städtepartnerschaft zu feiern.» Bereits stehen zwei Daten fest, welche Niederberger empfiehlt, in die Agenda einzutragen: 29. Mai oder 5. Juni 2021. Das OK bedauert die Absage sehr, wird aber umgehend die Planungen für das «Chrüzlinger Fäscht» 2021 an die Hand nehmen und bedankt sich bei allen für die Unterstützung.

Am Kameruner Stand kann man sich Zöpfe flechten lassen. (Bild: Donato Caspari)
19 Bilder
Auf der Bühne ist immer was los. (Bild: Donato Caspari)
Auf der Bühne ist immer was los. (Bild: Donato Caspari)
Auf der Bühne ist immer was los. (Bild: Donato Caspari)
Auf der Bühne ist immer was los. (Bild: Donato Caspari)
Auf der Bühne ist immer was los. (Bild: Donato Caspari)
Auf der Bühne ist immer was los. (Bild: Donato Caspari)
Auf der Bühne ist immer was los. (Bild: Donato Caspari)
Auf der Bühne ist immer was los. (Bild: Donato Caspari)
Das Publikum ist dem Fest entsprechend bunt gemischt. (Bild: Donato Caspari)
Am Stand vom Panama gibt es Drinks. (Bild: Donato Caspari)
Bei den Argentiniern gibt es Wurst, Fleisch und gute Laune. (Bild: Donato Caspari)
Bei den Argentinierts gibt es Wurst, Fleisch und gute Laune. (Bild: Donato Caspari)
Das Publikum ist dem Fest entsprechend bunt gemischt. (Bild: Donato Caspari)
Das Publikum ist dem Fest entsprechend bunt gemischt. (Bild: Donato Caspari)
Das Publikum ist dem Fest entsprechend bunt gemischt. (Bild: Donato Caspari)
Das Publikum ist dem Fest entsprechend bunt gemischt. (Bild: Donato Caspari)
Das Publikum ist dem Fest entsprechend bunt gemischt. (Bild: Donato Caspari)
Das Publikum ist dem Fest entsprechend bunt gemischt. (Bild: Donato Caspari)

Am Kameruner Stand kann man sich Zöpfe flechten lassen. (Bild: Donato Caspari)

Montag, 20. April, 11:09 Uhr

Mehr Geschäfte dürfen Baden-Württemberg wiedereröffnen

(red/nat) Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und das Ministerium für Soziales und Integration in Baden-Württemberg haben ihre gemeinsame Richtlinie zu Öffnungen im stationären Einzelhandel veröffentlicht: In einem ersten Schritt wird ab dem 20. April – zusätzlich zu den bereits in den letzten Wochen zulässigen Öffnungen – die Wiedereröffnung von Ladengeschäften mit einer Verkaufsfläche von nicht mehr als 800 Quadratmetern wieder erlaubt.

Für Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen und auch für alle bereits geöffneten Geschäfte gilt die Flächenbegrenzung nicht. Zudem werden die zuletzt erweiterten Sonntagsöffnungen wieder aufgehoben. Gaststätten, Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen bleiben geschlossen.

Montag, 20. April, 09:19 Uhr

Mitsommerfest kehrt 2022 zurück

(red/sko) Gerade in der aktuellen Coronakrise wird einem bewusst, wie wichtig soziale Kontakte sind und wie gerne wir doch eigentlich gemütlich beisammen sind. Umso schöner ist da die Nachricht: Es wird in Frauenfeld eine zweite Auflage des Mitsommerfestes im Jahr 2022 geben. Die Planung für das nächste Stadtfest beginnt zwar erst in diesem Sommer. Fest steht aber bereits jetzt: Es soll in ähnlichem Rahmen durchgeführt werden wie 2019.

(Bild: Donato Caspari)
46 Bilder
(Bild: Donato Caspari)
(Bild: Donato Caspari)
(Bild: Donato Caspari)
(Bild: Donato Caspari)
(Bild: Donato Caspari)
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(Bild: Donato Caspari)
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(Bild: Donato Caspari)
(Bild: Donato Caspari)
(Bild: Donato Caspari)
(Bild: Donato Caspari)
Eröffnung des Mitsommerfestes am Freitagabend. (Bilder: Andrea Stalder)
Das OK an der Tafel.
Stadtpräsident Anders Stokholm geht ebenfalls ans Mitsommerfest.

(Bild: Donato Caspari)

Auch die Werte des Mitsommerfestes sollen die gleichen bleiben. So soll das Fest vielseitig und durch lokale Vereine sowie das lokale Gewerbe bestritten werden, es soll erschwinglich sein – also freier Eintritt und faire Preise – und die Bevölkerung von Frauenfeld und den umliegenden Gemeinden soll «gern zäme sii» am Fest.

Martina Dumelin, Projektleiterin Mitsommerfest.

Martina Dumelin, Projektleiterin Mitsommerfest.

(Bild: Donato Caspari)

«Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung auf das erste Mitsommerfest waren sehr positiv und haben uns überwältigt. Wir werden uns mit grosser Begeisterung wieder an die Planung machen und das eine oder andere weitere Highlight einplanen», sagt Martina Dumelin, Projektleiterin des Mitsommerfestes. Und auch für Stadtpräsident Anders Stokholm ist klar:

Anders Stokholm, Stadtpräsident Frauenfeld.

Anders Stokholm, Stadtpräsident Frauenfeld.

(Bild: PD)
«Solche Feste tragen zum Wohlbefinden in der Stadt und zu einem guten Zusammengehörigkeitsgefühl bei. Für den Stadtrat war deshalb rasch klar, dass wir eine zweite Ausführung des Mitsommerfestes unterstützen.»

Organisiert wird das Mitsommerfest wiederum vom selben Organisationskommittee, wobei es einige wenige Wechsel im Team geben wird.

Sonntag, 19. April, 18:19 Uhr

Nach Brand in Romanshorn Zeugen gesucht

(kapo/evw) In der Nacht auf Sonntag geriet kurz vor 3 Uhr an einem Wohn- und Geschäftshaus in der Mittleren Gasse ein Teil der Aussenfassade in Brand. Die Feuerwehr Romanshorn war mit rund 30 Einsatzkräften rasch vor Ort und konnte den Brand löschen, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung. Am Gebäudeteil entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen waren vor der Hausfassade Zeitungs- und Kartonstapel deponiert. Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Romanshorn unter 058 345 22 00 zu melden.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau
Sonntag, 19. April, 11:35 Uhr

Alkoholisierte entwendet Dumper in Horn

(kapo/evw) Am Samstagabend meldeten aufmerksame Anwohner der Kantonalen Notrufzentrale kurz nach 23 Uhr, dass auf einem Kiesplatz an der Seestrasse mit einem Baufahrzeug herumgefahren werde. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stellten darauf einen Raddumper fest, der mit einer Kippermulde kollidiert war.

Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau, führten Abklärungen vor Ort zu einer Frau, die in der näheren Umgebung angetroffen und als Verursacherin ermittelt werden konnte. Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Die Atemalkoholprobe bei der 25-jährigen Spanierin ergab jedoch, dass sie betrunken war. Daher wurde ihr der Führerausweis eingezogen.

Bei der Kollision wurde niemand verletzt.

Bei der Kollision wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau
Sonntag, 19. April , 10:08 Uhr

E-Bike Fahrerin in Frauenfeld verletzt – hoher Sachschaden

(kapo/evw) Am Samstag fuhr kurz nach 17 Uhr eine 65-jährige Autofahrerin von der Bahnhofstrasse her in den Talbach-Kreisel. Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau, kam es ihren bisherigen Erkenntnissen nach dabei zu einer seitlichen Kollision mit einer E-Bike-Fahrerin, die sich zu diesem Zeitpunkt im Kreisel befand. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sei die Frau von Passanten betreut worden, welche anschliessend die Einsatzkräfte bei der Verkehrsregelung unterstützten. Die 56-jährige E-Bike-Fahrerin wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht. An den Fahrzeugen entstand gemäss der Medienmitteilung Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die Einsatzkräfte wurden bei der Verkehrsregelung von Passanten unterstützt.

Die Einsatzkräfte wurden bei der Verkehrsregelung von Passanten unterstützt.

Bild: Keystone
Freitag, 17. April, 17:23 Uhr

Polizei sucht nach Brand Zeugen

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Kurz vor 15 Uhr am Freitagnachmittag brannte ausserhalb des Bahnhofgebäudes Diessenhofen Entsorgungsmaterial sowie eine Palette. Das Feuer griff auf die Fassade über und setzte diese in Brand. Die Feuerwehr Diessenhofen war mit rund 30 Einsatzkräften rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Am Gebäudeteil, in welchem sich der Jugendtreff befindet, entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Verletzt wurde niemand.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Diessenhofen unter 058'345'28'00 zu melden.

Freitag, 17. April, 16:45 Uhr

Frauenfelder Bücherfest wird abgesagt

(red) Vom 5. bis 7.Juni wären während des Frauenfelder Bücherfests rund 20 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frauenfeld gekommen, darunter Simone Lappert, Thomas Meyer, Katja Alves, Roger de Weck und Ludwig Hasler sowie die aus der Region stammenden Usama Al Shamani, Willi Tobler, Daniel Staub, Jessica Jurassica und DAIF.

Aufgrund der Massnahmen des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus muss die Veranstaltung nun leider abgesagt werden. Dies teilt die Stadt am Freitag mit. Das Organisationskomitee bedankt sich bei den Förderinstitutionen von Stadt, Regio und Kanton sowie bei der Thurgauer Kantonalbank für die Unterstützung.

Autorin Simone Lappert.

Autorin Simone Lappert.

Bild: Ennio Leanza/Keystone

Ein Lichtblick bleibt: Simone Lappert, deren Roman «Der Sprung» im Zentrum der Aktion «Frauenfeld liest ein Buch» stand, wird voraussichtlich im Spätsommer oder Herbst nach Frauenfeld kommen und ihre Leserschaft treffen.

Freitag, 17. April, 15:16 Uhr
Mit den neuen Medien wird etwa über Whats-App der Kontakt mit den Jugendlichen gesucht.

Mit den neuen Medien wird etwa über Whats-App der Kontakt mit den Jugendlichen gesucht.

(Bid: PD)

Jugendarbeit zwischen Whats-App und Patrouille am See

(red) Die Jugendarbeiter in Romanshorn versuchen auch während der Coronakrise für die Jugendlichen da zu sein. So sind sie telefonisch zu erreichen, um persönliche Anliegen zu besprechen oder einen Schwatz zu halten. So gibt es auch einen Whats-App-Chat, über den die Jugendlichen direkt kontaktiert, informiert und immer wieder zur Pandemie aufgeklärt und gewarnt werden.

Weiter besuchen die Jugendarbeiter aber auch die Hotspots, wo sich die Jugendlichen treffen. Etwa beim Coop, am Bahnhof oder bei der Skateranlage am See. Wie die Stadt in ihrer Mitteilung schreibt, seien die Jugendlichen zwar oft nur in kleinen Grüppchen unterwegs, aber eben nicht nur. «Mit allen wird das Gespräch gesucht, den Jugendlichen erklärt, warum sie besser zu Hause bleiben sollen und wie die Regeln sind. Hier ist die Beziehungs- und Aufklärungsarbeit und eine gewisse Beharrlichkeit wichtig», schreibt die Stadt. Grundsätzlich meistere die Mehrzahl der Jugendlichen die Situation jedoch sehr gut.

Freitag, 17. April, 14:23 Uhr

Malen gegen Langeweile

Sängerin Lina Button vertreibt sich die Langweile in der Coronakrise mit Malen. Und wer will, darf sich sogar ein kleines Kunstwerk der Thurgauerin nach Hause schicken lassen. Wie sie auf der Social-Media-Plattform Instagram schreibt, schickt sie die von ihr gemalten Postkarten mit Songzeilen oder einfach einem netten Gruss auf Wunsch nach Hause. Wer wolle, könne einen artist-support Batzen bezahlen.

Freitag, 17. April, 13:45 Uhr

Stapi Stokholm fotografiert Fuchs

Wie der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm heute auf Facebook veröffentlichte, hat er im Garten einen Fuchs fotografiert. Wie es anhand der Kommentare scheint, geht dieser in der Stadt um und wurde schon verschiedentlich gesichtet. Nebst dem Frauenfelder Löwen hat die Hauptstadt nun also auch einen Fuchs. Oder wie ein Facebook-Nutzer unter Stokholms Beitrag schreibt: «Fuchs am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.»

Der fotogene Fuchs von Frauenfeld

Der fotogene Fuchs von Frauenfeld

(Bild: Screenshot)
Freitag, 17. April, 11:49 Uhr

Schleckereien zu Ostern und eine Spende für die Arche

Erika Martin und Oliver Martin, Inhaber der Martin Confiserie, überreichten Mathias Wegmüller vom Kinderprojekt «Arche» einen Check in der Höhe von 18'000 Franken.

Erika Martin und Oliver Martin, Inhaber der Martin Confiserie, überreichten Mathias Wegmüller vom Kinderprojekt «Arche» einen Check in der Höhe von 18'000 Franken.

(Bild: PD)

(red) Die Confiserie Martin aus Leimbach hat über Ostern gratis Soft Ice, Magenbrot oder gebrannte Mandeln verteilt. Damit wollten sie Familien und Menschen unterstützen, welche die Krise hart treffe, wie Inhaber Oliver Martin in einer Medienmitteilung schreibt. Des Weiteren bot das Unternehmen, nebst der Abgabe von Schleckereien, die Möglichkeit, etwas zu spenden. «Es sind fast 18'000 Franken zusammengekommen», sagt Martin. Er habe den Betrag aufgerundet und an das Kinderhilfswerk «Arche »gespendet.

Freitag, 17. April, 11:15 Uhr

Motorradfahrer leicht verletzt

Beim Verkehrsunfall wurde der Motorradfahrer leicht verletzt.

Beim Verkehrsunfall wurde der Motorradfahrer leicht verletzt.

(Bild: PD/Kapo Thurgau)

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Wagenhausen musste am Donnerstag ein Motorradfahrer ins Spital gebracht werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war kurz vor 21.45 Uhr ein 45-jähriger Autofahrer auf der Hauptstrasse in Richtung Rheinklingen unterwegs. Als er nach links in Richtung Ramsen abbiegen wollte, kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer.

Der 23-Jährge wurde beim Unfall leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Freitag, 17. April, 09:12 Uhr

Leiter Stabsstelle Recht übernimmt ad interim die Leitung des Veterinäramtes

(red) Nachdem Amtsleiter und Kantonstierarzt Thomas Fuchs gekündigt hat, wird im Veterinäramt des Kantons Thurgau eine Übergangslösung eingesetzt. Interimistisch übernimmt Robert Hess, der derzeit die Stabsstelle Recht im Veterinäramt besetzt, die Leitung des Amtes. Dies teilt das zuständige Departement am Freitag mit.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

Unterstützt wird er vom stellvertretenden Kantonstierarzt, dem in Koordination mit Robert Hess die Führung im fachlichen Bereich obliegt. Der bisherige Kantonstierarzt hat die Amtsgeschäfte übergeben und ist bis zum Ablauf der Kündigungsfrist von seiner Funktion entbunden.

Donnerstag, 16. April, 19:28 Uhr

FDP pflegt den Austausch am digitalen Stammtisch

(red) Der politische Austausch und die Meinungsbildung dürfen auch in Coronazeiten nicht zu kurz kommen. Die von der FDP Thurgau zusammen mit der FDP Schweiz lancierten ersten Auflagen der digitalen Stammtischgespräche fanden grossen Anklang. Das schreibt die FDP in einer Mitteilung.

Anstossen am digitalen Stammtisch.

Anstossen am digitalen Stammtisch.

Bild: PD

Dank Digitalisierung können sich politisch interessierte Menschen virtuell austauschen – bequem von zu Hause aus. Rund 40 Personen beteiligten sich bisher an den Diskussionen. Die Vielfalt der Gastgeber ermöglicht einen Meinungsaustausch zu unterschiedlichen Themen. Am ersten Stammtisch erzählte Kantonsrat Viktor Gschwend, Inhaber von Blumen Gschwend, von seiner aktuellen Lage und wie er die wöchentlich gegen 2000 schnittreifen Tulpen aus dem eigenen Gewächshaus zum grossen Teil über das «Tulpenrohr» per Post oder per Hauslieferdienst zu seiner Kundschaft schicken kann. Am zweiten digitalen Stammtisch sassen der Amriswiler Stadtpräsident, Gabriel Macedo, und die Amriswiler Unternehmerin, Helen Stahel. Soll der Rechtsstaat auch in Zeiten von Corona funktionieren? Soll oder darf eine Gemeinde Mietzinsen stunden und gar einen teilweisen Erlass ins Auge fassen? An Gesprächsstoff mangelte es nicht.

Weitere Auflagen des digitalen Stammtisches finden am Freitag, am Montag und am Dienstag statt. Auf der Website www.fdp-tg.ch sind die Zugangslinks aufgeschaltet. Die Stammtische stehen allen offen.

Donnerstag, 16. April, 13:27 Uhr

Konstanzer Seenachtsfest kann nicht wie geplant stattfinden

Feuerwerk im Sommer 2019 über Konstanz.

Feuerwerk im Sommer 2019 über Konstanz.

Bild: Andrea Stalder

(lsf) Am 8. August hätte das Konstanzer Seenachtsfest zum letzten Mal mit einem grossen Feuerwerk stattfinden sollen. Ab 2021 sollte es eine verkleinerte Ausgabe geben. Doch nun teilt die Stadt Konstanz mit gemäss dem «Südkurier» mit: «Das für August 2020 geplante Seenachtsfest wird nicht wie geplant stattfinden.» Denn die Bundesregierung hatte wegen des Coronavirus angeordnet, dass alle Grossveranstaltungen in Deutschland bis am 31. August abgesagt werden müssen.

Die weiteren Massnahmen wollen die Veranstalter des Seenachtsfests nächste Woche besprechen, berichtet der «Südkurier» weiter. Auch mit Kreuzlingen werde sich die Konstanzer Stadtverwaltung besprechen.

Donnerstag, 16. April, 10:36 Uhr

Waldboden in Brand gesetzt

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Am Mittwochabend musste in Au beim Weiler Buchegg ein Waldbrand gelöscht werden. Kurz vor 19.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es im Waldstück Hasebööl brennen würde. Die Feuerwehr Fischingen war rasch an Ort und konnte den Brand löschen. Durch den Brand wurden rund 50 Quadratmeter Waldboden, drei Landmaschinen sowie ein Stapel Holzpaletten beschädigt. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken, teilt die Polizei am Donnerstag mit.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau muss von Brandstiftung ausgegangen werden, der Brandermittlungsdienst hat die Arbeit aufgenommen.

Donnerstag, 16. April, 09:54 Uhr

Neuer Chefarzt – Spital will Versorgung von Kindern stärken und verbessern

Peter Gessler.

Peter Gessler.

Bild: PD

(red) Per 1. Februar hat Peter Gessler (56) die Leitung der Klinik für Kinder und Jugendliche der Spital Thurgau übernommen. Er war bis Dezember 2019 Chefarzt der Kinderklinik Konstanz. Gessler ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und für Intensivmedizin, verfügt über die Schwerpunkte Neonatologie, Kinder-Hämatologie und Onkologie und bildete sich in Schlafmedizin und pädiatrischer Intensivmedizin weiter. Dies teilt die Spital Thurgau AG am Donnerstag mit.

Gessler arbeitete zwischen 1998 und 2006 bereits in der Schweiz, als stellvertretender Leitender Arzt in der Neonatologie der Kinderklinik am Berner Inselspital und als Oberarzt Intensivmedizin und Neonatologie am Uni-Kinderspital Zürich. Er wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Kreuzlingen.

In enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kinder- und Hausärzten möchte die Spital Thurgau die Versorgung von Kindern und Jugendlichen an den beiden Standorten Münsterlingen und Frauenfeld stärken und verbessern. Einen besonderen Schwerpunkt setzt der Chefarzt gemeinsam mit den beiden Frauenkliniken auf die Versorgung von Mutter und Kind rund um die Geburt. Daneben wird an beiden Standorten die Erreichbarkeit von Kinderärzten gestärkt für die Behandlung aller kranker Kinder und Jugendliche des Kantons Thurgau.

Donnerstag, 16. April, 09:05 Uhr

Die Thurgauer Sportwelt ruht

(mat) Die Coronapandemie bringt die Sportwelt zum Erliegen. Im ganzen Thurgau sind derzeit Stätten unbenutzt, wo sonst die Emotionen geradezu überschäumen. Titel, Tore und Tiraden können sich die Zuschauer in diesen Zeiten nur vorstellen. Sportfotograf Mario Gaccioli ist im Kanton herumgereist und hat die Emotionen dieses ganz speziellen Frühlings in Bildern festgehalten.

Im Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli würden in diesen Tagen die NLA-Wasserballer des SCK ihre Freiluftsaison eröffnen. Nun bringt höchstens der Wind Bewegung ins Becken.
5 Bilder
Grüne, saftige Wiesen anstatt der Acker eines Ostermontag-Motocrosses im Frauenfelder Schollenholz.
Leer wie die Titelträume des NLA-Clubs Volley Amriswil: die Tellenfeldhalle.
Keine Zuschauer, keine Spieler, keine Emotionen: Die Weitenzelg des FC Romanshorn ist verwaist.
Statt Interclubtennis gibt’s auf den Plätzen des TC Sirnach gespenstische Ruhe.

Im Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli würden in diesen Tagen die NLA-Wasserballer des SCK ihre Freiluftsaison eröffnen. Nun bringt höchstens der Wind Bewegung ins Becken.

Mario Gaccioli
Mittwoch, 15. April, 18:43 Uhr

Blüten soweit das Auge reicht

Bluescht an Apfelbäumen in Altnau.

Bluescht an Apfelbäumen in Altnau.

Bild: PD

(red) Es ist wieder soweit, die Thurgauer Landschaft verwandelt sich in ein weissrosa Blütenmeer. Die Aprikosen-, Kirschen- und Zwetschgenbäume blühen seit knapp zwei Wochen. Aktuell befinden sich die Birnbäume in der Vollbluescht. Als krönenden Abschluss blühen auch bereits die ersten Apfelbäume, teilt Thurgau Tourismus mit. In der Mitteilung heisst es auch:

«Bedauerlicherweise sind Reisen und Ausflüge zurzeit aufgrund der aktuellen Situation nur sehr bedingt möglich.»

Deshalb bringt Thurgau Tourismus die Naturschönheit der Thurgauer Bluescht mit blütenreichen Bildern und Videos nach Hause – denn Träumen ist nach wie vor erlaubt.

In diesem Sinne rät Madame Bluescht: «dream now – travel later»! Als zukünftige Ausflugstipps werden die Bluescht-Velotour in der Region Arbon, oder die Genuss-Velotour ab Romanshorn empfohlen. Weitere Highlights im Frühling sind der Altnauer Apfelweg mit Bodenseeblick, oder eine Nacht im Thurgauer Bubble-Hotel unter Apfelblüten und Sternenhimmel.

Individuelle Tipps gibt Madame Bluescht gerne telefonisch unter +41'71'531'01'30. Weitere Infos: www.thurgau-bodensee.ch/bluescht.

Mittwoch, 15. April, 17:30 Uhr

Erste Covid-Patientin aus Frankreich geht geheilt nach Hause

Die 70-jährige Elsässerin war als erste Covid-Patientin ins Klinikum Konstanz gekommen, nun konnte sie als geheilt entlassen werden.

Die 70-jährige Elsässerin war als erste Covid-Patientin ins Klinikum Konstanz gekommen, nun konnte sie als geheilt entlassen werden.

Bild: PD/Merk

(red) Sie war am 26.März mit dem Hubschrauber gekommen – im Koma, intubiert und beatmet. Heute ist sie mit dem Hub­schrauber auch wieder gegangen, den sie selbstständig besteigen konnte: Makvala S. aus Mulhouse. Die 70-jährige Elsässerin war als erste Covid-Patientin ins Klinikum Konstanz gekommen, nun konnte sie als geheilt entlassen werden, freute sich der Ärztliche Direktor Marcus Schuchmann. Noch war sie ein bisschen wackelig auf den Beinen, aber frohgemut und voller Vorfreude auf das Nachhausekommen.

Der Gesundheitsverbund des Landkreises Konstanz stellte insgesamt fünf Behandlungsplätze für ausländische Corona-Patienten zur Verfügung. Landrat Zeno Danner sagt gemäss einer Medienmitteilung: «Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, den französischen Nachbarn in dieser grossen Krise beizustehen und Europa auch zu leben.» Im Elsass waren die Beatmungsplätze vollständig belegt.

Mittwoch, 15. April, 16:15 Uhr

Polizisten angegriffen und verletzt

(kapo) Ein Polizist und eine Polizistin der Kantonspolizei Thurgau wurden am Dienstag in Sulgen von einem aggressiven Mann angegriffen und verletzt. Am späten Dienstagnachmittag ging bei der Notrufzentrale die Meldung ein, es gebe an der Aufeldstrasse Probleme mit einem 44-jährigen Mann, der sich aggressiv verhalte.

Bild: Keystone

Als um 17.15 Uhr eine Polizeipatrouille vor Ort eintraf, stürmte der Mann mit einem Kantholz in der Hand auf das Patrouillenfahrzeug zu und schlug die rechte Seitenscheibe ein. Durch die Scherben wurden der Polizist und die Polizistin leicht verletzt. Danach traf der Täter den Polizisten auf dem Beifahrersitz zweimal mit dem Holzprügel ins Gesicht. Nachdem die Einsatzkräfte ausgestiegen waren, schlug der Täter weiterhin auf den Polizisten ein. Dieser erlitt bei der Abwehr Prellungen und Schürfungen an den Armen. Schliesslich konnte der Täter zu Boden geführt und festgenommen werden.

Der Polizist musste mit dem Rettungsdienst ins Spital überführt werden, die Polizistin konnte ihre Schnittwunden selber versorgen. Der Täter wurde bei der Festnahme ebenfalls leicht verletzt, er wurde ebenfalls ins Spital gebracht. Nach der medizinischen Versorgung wurde seine Fürsorgerische Unterbringung in einer Psychiatrischen Klinik verfügt.

Mittwoch, 15. April, 14:11 Uhr

Forstarbeiten sind planmässig erfolgt

(red) Im Februar und März mussten im Chogenbachtobel in Kreuzlingen rund 130 Eschen gefällt werden. Die von der Eschenwelke befallenen Bäume stellten ein Sicherheitsrisiko dar. Erreger der Eschenwelke ist ein Pilz, der seit einigen Jahren in Mitteleuropa auftritt und den Grossteil der hiesigen Eschenbestände befällt.

Weil die Stadt Kreuzlingen gemäss Wasserbaugesetz des Kantons Thurgau für den Unterhalt entlang der Bäche verantwortlich ist und die kranken Eschen auch ein Sicherheitsrisiko für die zahlreichen Spaziergänger darstellt, beauftragte sie den Forstbetrieb Pro Forst mit der Fällung und Entfernung der befallenen Eschen aus dem Chogenbachtobel, wie sie nun mitteilt.

Niklaus Tschudin, Vorarbeiter Pro Forst, Stefan Braun, Umweltbeauftragter der Stadt Kreuzlingen, Jano Nörrum, Lernender Forstwart, und der zuständige Stadtrat Ernst Zülle beim Pflanzen von Eiben.

Niklaus Tschudin, Vorarbeiter Pro Forst, Stefan Braun, Umweltbeauftragter der Stadt Kreuzlingen, Jano Nörrum, Lernender Forstwart, und der zuständige Stadtrat Ernst Zülle beim Pflanzen von Eiben.

(Bild: PD)

«Dieser massive Eingriff in den Waldbestand forderte auch eine punktuelle Sperrung in der Steig-, Käsbach- und ein Teil der Besmerstrasse. Wir haben die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die betroffenen Waldeigentümer Anfang Februar über die Massnahmen vor Ort informiert», erklärt Stadtrat Ernst Zülle. Gleichzeitig wollten die Stadt aufzuzeigen, dass sie den Wiederaufwuchs mit Neubepflanzungen beschleunigen wird.

«Auf den übrigen Flächen pflanzten wir 25 Bäume, insgesamt neun Arten, darunter auch seltene wie der Speierling oder die Elsbeere. Mit verschiedenen Baumarten wie 6 Eiben, 3 Feldahorn, 3 Vogelbeere, 2 Speierling, 2 Elsbeere, 3 Linden, 2 Holzapfel, 2 Holzbirne und 2 Stieleichen, wächst ein Mischwald, der weniger krankheitsanfällig ist.» Mittlerweile konnten die Forstarbeiten im Zeit- und Budgetrahmen planmässig abgeschlossen werden.

Mittwoch, 15. April, 13:04 Uhr

Verlängerter Winterschlaf für Schausteller

(sko) Prächtig, prunkvoll und pompös. In diese Glitzerwelt schlüpft Hanspeter «HP» Maier jeweils nach den Wintermonaten, wenn er als Schausteller auf Tournee geht. Jetzt aber steht wegen der Krise alles still, Jahrmärkte und Chilbi fallen Corona zum Opfer und verlängern die Zeit der Schausteller in ihrem Winterschlaf. Das bringt sie in finanzielle Schwierigkeiten, zumal fehlende Einnahmen zusätzlichen Kosten gegenüberstehen. «Die Geräte müssen bezahlt werden, aber das Einkommen bleibt aus», sagt das 64-jährige Frauenfelder Stadtoriginal dem «Blick». Letztes Jahr habe er eine neue Achterbahn und ein Riesenrad gekauft für Gesamtkosten von fast 2,5 Millionen Franken. Immerhin: Die bereits eingestellten Arbeiter aus Rumänien sind derzeit nicht ganz zum Nichtstun verbannt. Sie helfen, die Fahrgeschäfte zu renovieren. Maier hofft, dass die Zerreissprobe bald ein Ende hat. Er sagt:

«Mein Budget reicht bis September oder Oktober. Danach bin ich fertig.»
Hanspeter «HP» Maier im Kassenhüsli in seinem Element.

Hanspeter «HP» Maier im Kassenhüsli in seinem Element.

(Bild: PD)
Mittwoch, 15. April, 11:55 Uhr

Zu schnell und zu laut unterwegs

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau kontrollierte über die Ostertage in einer gezielten Aktion das Fahrverhalten von Verkehrsteilnehmern. Fast 30 Fahrzeuglenker mussten zur Anzeige gebracht werden, teilt die Polizei am Mittwoch mit.

Ein mobiler Blitzkasten der Polizei.

Ein mobiler Blitzkasten der Polizei.

Bild: Roger Gruetter

Bei der Kantonspolizei Thurgau gingen in den letzten Wochen vermehrt Meldungen aus der Bevölkerung ein, dass Autos zu schnell und zu laut unterwegs seien. Spezialisten der Verkehrspolizei reagierten und führten in mehreren Ortschaften Verkehrsüberwachungen und Geschwindigkeitskontrollen durch. Den Schwerpunkt setzten die Einsatzkräfte auf das Fahrverhalten der zum Teil hochmotorisierten Fahrzeuge.

Bei den gezielten Kontrollen wurden 21 Fahrzeuglenker wegen übermässiger Lärmerzeugung aus dem Verkehr gezogen und zur Anzeige gebracht. Weitere sechs Anzeigen erfolgten wegen unerlaubten technischen Änderungen, Vornahme von Verrichtungen während der Fahrt sowie missbräuchlicher Verwendung von Händlerkontrollschildern.

Ein 48-jähriger Serbe fiel in Romanshorn durch seine Fahrweise auf und wurde durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrolliert. Kurz nach dieser Kontrolle passierte er eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage innerorts mit 90 Stundenkilometern. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Lenker die Höchstgeschwindigkeit um 35 Stundenkilometer. Der Mann wird ebenfalls bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht, das Strassenverkehrsamt wird über die Dauer des Ausweisentzuges entscheiden.

Mittwoch, 15. April, 10:52 Uhr

Aufmerksamer Autofahrer rettet 50 Tieren das Leben

Beim Brand des Freilaufstalls entstand erheblicher Sachschaden.

Beim Brand des Freilaufstalls entstand erheblicher Sachschaden.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Kurz vor 3 Uhr am Mittwoch meldeten aufmerksame Autofahrer der Kantonalen Notrufzentrale, dass in Niederwil ein Gebäude brenne. Einer der Anrufer fuhr zum Brandobjekt, alarmierte den Landwirt und trieb mit einer weiteren Person die Kühe und Kälber aus dem Stall. Die Feuerwehren Gachnang und Frauenfeld waren mit rund 100 Einsatzkräften rasch vor Ort und brachten den Brand unter Kontrolle.

Rund 50 Tiere konnten wohlbehalten aus dem brennenden Stall gerettet werden. Für sie wurde bereits wieder eine Melkstation eingerichtet. Der Sachschaden dürfte über hunderttausend Franken hoch sein.

Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau haben in Zusammenarbeit mit einem Elektroinspektor die Ermittlungen aufgenommen. Ein Funktionär des Amts für Umwelt begleitete die Löscharbeiten.

Mittwoch, 15. April, 11:20 Uhr

Drogenkurier festgenommen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat Ende Februar in Sirnach einen Drogenkurier festgenommen und dabei 100 Gramm Heroin sowie ein Kilogramm Streckmittel sichergestellt. Dies schreibt sie am Mittwoch in einer Medienmitteilung.

Ein Autofahrer verursachte am 24.Februar kurz nach 6.30 Uhr auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung St.Gallen einen Verkehrsunfall, bei dem niemand verletzt wurde. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau führten darauf eine Fahrzeugkontrolle durch und fanden im Innenraum des Personenwagens 100 Gramm Heroin sowie ein Kilogramm Streckmittel.

Der 25-jährige Albaner wurde festgenommen, die Drogen und das Streckmittel sichergestellt. Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich bei dem Mann mutmasslich um einen Drogenkurier. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld führt eine Strafuntersuchung.

Mittwoch, 15. April, 09:31 Uhr

Deutschland vergibt Fahrzeugauftrag über 148 Millionen Euro an GDELS

Ein besagtes Eagle 6x6-Fahrzeug.

Ein besagtes Eagle 6x6-Fahrzeug.

Bild: PD

(red) Die General Dynamics European Land Systems (GDELS) des Mowag GmbH mit Sitz in Kreuzlingen hat vom deutschen Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr einen Auftrag über die Lieferung von 80 hochgeschützten Eagle 6x6-Fahrzeugen für den Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr erhalten. Die Fahrzeuge sollen im Zeitraum 2021 bis 2024 ausgeliefert werden.

Deutschland ist nach der Schweizer Armee der zweite Kunde für diese neue Eagle-Variante, heisst es in einer Medienmitteilung der GDELS. Der Eagle wird an GDELS Standorten in der Schweiz und in Deutschland gefertigt.

Mittwoch, 15. April, 09:21 Uhr

Thurgauerin des Tages: Lara Stoll

Lara Stoll.

Lara Stoll.

Bild: Andrea Stalder

(san) Telefonieren verabscheut sie zutiefst: Die Thurgauer Slam-Poetin Lara Stoll. Der «Schweizer Illustrierten» schildert Lara Stoll, dass sie eine Art Angst davor habe, zugetextet zu werden. Diese Angst sei dermassen stark, dass sie panisch und wütend werde. Es beschleiche sie dann das irrationale Gefühl, das Ganze könne nie mehr aufhören. Sie werde irgendwann mit dem Hörer am Ohr zusammenbrechen und sterben. Ausserdem würden Menschen, die einen anrufen, meist etwas wollen, dass man selber nicht unbedingt möchte. «Und ich bin überraschend konfliktscheu», sagt Lara Stoll. Ihre Eltern seien so ziemlich die einzigen Menschen, die sie anrufe. Als Dank dafür, dass sie 18 Jahre lang darauf geschaut hätten, dass sie keinen allzu dummen Quatsch anstellte.

Dienstag, 13. April, 17:24 Uhr

Festnahmen im Frauenfelder Murg-Auenpark

Im Frauenfelder Murg-Auenpark kam es zur Auseinandersetzung.

Im Frauenfelder Murg-Auenpark kam es zur Auseinandersetzung.

(Bild: PD)

(kapo) In der Nacht auf Ostermontag wurden in Frauenfeld drei Männer bei einer Auseinandersetzung verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau nahm neun Personen fest.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es am Montag kurz nach 00.15 Uhr im Murg-Auenpark in Frauenfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Dabei erlitten drei Männer im Alter zwischen 19 und 22 Jahren Schnittverletzungen. Zwei von ihnen wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht, einer suchte selbstständig einen Arzt auf.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau nahmen einen Portugiesen, einen Italiener, einen Afghanen, einen Schweizer, zwei Iraner, zwei Spanier sowie einen Nordmazedonier im Alter zwischen 18 und 24 Jahren fest. Der genaue Tathergang wie auch die Hintergründe der Auseinandersetzung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld führt eine Strafuntersuchung.

Dienstag, 13. April, 16:48 Uhr

Altmetall-Sammlung in Kreuzlingen

Am Mittwoch, 22. April und Donnerstag, 23. April, findet auf dem Kreuzlinger Stadtgebiet eine Altmetall-Sammlung statt.

Das Altmetall kann ab Mittwoch, 7 Uhr, bei einem Entsorgungsplatz (blauer Punkt) deponiert werden. Nicht entsorgt werden Kunststoff, Elektroschrott, Weissblechbüchsen sowie Alu-und Blechdosen, die in den Sammelcontainer gehören. Autowracks werden gegen Entschädigung abgeholt, Telefon: 071 414 33 33.

Dienstag, 13. April, 15:36 Uhr

Zwei Gemeinderäte in Felben-Wellhausen kündigen Rücktritt an

Gabriela Lehner und Duri Plouda treten nächstes Jahr aus dem Gemeinderat von Felben-Wellhausen zurück.

Gabriela Lehner und Duri Plouda treten nächstes Jahr aus dem Gemeinderat von Felben-Wellhausen zurück.

(Bilder: PD)

(hil) Gleich zwei langjährige Gemeinderäte von Felben-Wellhausen haben ihren Rücktritt angekündigt. Gabriela Lehner (Finanzen) und Duri Plouda (Tiefbau) treten per 31. Mai 2021 aus dem Gemeinderat zurück, ist auf der Website der Gemeinde zu erfahren. Lehner gehörte dem Rat 18 Jahre, Plouda 14 Jahre an. Nun seien Nachfolgerinnen und Nachfolger gesucht. Die Ersatzwahlen finden laut Gemeinderat voraussichtlich im Februar 2021 statt.

Zudem teilen Gemeinderat und Schulbehörde mit, dass die Behörden zu den Jahresabschlüssen 2019 keine Urnenabstimmungen durchführen werden. Vielmehr sei beabsichtigt, die Rechnungen anlässlich der Budgetversammlung am 8. Dezember vorzulegen. Die Körperschaften würden über bewilligte Budgets verfügen. Ausserdem habe der Bund den Termin vom 17. Mai gestrichen.

Dienstag, 13. April, 14:42 Uhr

Waldbrandgefahr: Vorsicht beim Umgang mit Feuer und Rauchwaren

Aktuell herrscht im Thurgau aufgrund der Trockenheit Waldbrandgefahr.

Aktuell herrscht im Thurgau aufgrund der Trockenheit Waldbrandgefahr.

(Bild: Benjamin Manser)

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit wird die Waldbrandgefahr im Kanton Thurgau neu als erheblich (Stufe 3) eingestuft. Im Umgang mit Feuer im Wald und am Waldrand ist grösste Vorsicht geboten. Das Feuern ist nur noch auf befestigten Feuerstellen erlaubt.

Seit längerer Zeit hat es im Thurgau keine nennenswerten Niederschläge mehr gegeben. Im Zusammenhang mit dem anhaltend sonnigen und für die Jahreszeit warmen Wetter herrscht im Kanton grosse Trockenheit. Als Folge davon muss die Waldbrandgefahr als erheblich eingestuft werden. Das bedeutet, dass schon eine brennende Zigarette oder der Funkenflug eines Grillfeuers einen Brand entfachen und sich ein Feuer schnell ausbreiten kann. Bei der jetzigen Situation ist daher grösste Vorsicht im Umgang mit Feuer im Freien geboten.

Im Wald und in Waldesnähe gelten aufgrund der Waldbrandgefahr folgende Verhaltensregeln:
• Raucherwaren und Zündhölzer dürfen nicht ungelöscht weggeworfen werden.
• Grillfeuer dürfen nur in offiziellen, befestigten Feuerstellen entfacht werden.
• Bei starkem Wind soll ganz auf das Feuern im Wald verzichtet werden.
• Grillfeuer müssen immer beobachtet werden. Funkenflug ist sofort zu löschen.
• Feuer in Feuerstellen sind vor dem Verlassen zwingend zu löschen.

Die gegenwärtige Situation kann sich erst durch eine intensive Regenphase von mindestens zwei Tagen entspannen.

Dienstag, 13. April, 13:56 Uhr
Vor genau 50 Jahren senkte sich die Barriere an der Romanshornerstrasse in Amriswil zum letzten Mal.

Vor genau 50 Jahren senkte sich die Barriere an der Romanshornerstrasse in Amriswil zum letzten Mal.

(Bild: Eugen Fahrni im «Amriswiler Anzeiger» vom 15.April 1970)

Dieses Bild entstand heute vor genau 50 Jahren. Was es damit auf sich hat, steht im nachfolgenden Artikel:

Dienstag, 13. April, 11:38 Uhr

Alt-Schulpräsident Peter Perini ist gestorben

Peter Perini war lange Jahre Präsident der Kreuzlinger Primarschule.

Peter Perini war lange Jahre Präsident der Kreuzlinger Primarschule.

(Bild: Susann Basler, 14. Februar 2002)

Am Mittwoch vor Ostern ist Peter Perini-Kuhn in seinem 93. Altersjahr gestorben. Dies teilt die Familie in einer Todesanzeige in der gestrigen Ausgabe dieser Zeitung mit. Der gebürtige Bündner war 1927 geboren und kam als Bub in den Thurgau. In Bern studierte er Jura. Von 1962 bis 1977 präsidierte der Kreuzlinger Familienvater die Primarschule Kreuzlingen, eine Zeit in der in der Stadt viele Schulhäuser gebaut wurden und die Integration fremdsprachiger Schüler ein Thema war.

Heute hat das Amt der Schulpräsidentin seine Tochter Seraina Perini inne. Bis 1992 war Peter Perini danach Gerichtspräsident von Kreuzlingen. Für die FDP sass er überdies im städtischen Parlament, dem Gemeinderat. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis im Engadin statt. (ubr)

Dienstag, 13. April, 10:22 Uhr

Bauarbeiten Kantonsstrasse K101 Altishausen-Graltshausen

Die Rohbau- und Vorarbeiten an der Graltshauserstrasse zwischen Altishausen, Siegershauserstrasse und Graltshausen sind abgeschlossen. Aus Gründen der Qualität und Arbeitssicherheit werden die Belagsarbeiten unter einer Vollsperrung erfolgen. Die Strasse wird vom Montag, 20. April 2020, ab ca. 7 Uhr bis voraussichtlich Mittwoch, 29. April 2020, ca. 18 Uhr gesperrt.

Das Tiefbauamt des Kantons Thurgau dankt den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis für die mit den Baumassnahmen verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Beachtung der Baustellensignalisation hilft, Gefahrensituationen zu vermeiden. Unternehmer, Bauleitung und Bauherrschaften werden bemüht sein, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

Montag, 12. April, 13:54 Uhr

Linienbus kollidiert mit Auto

(kapo) Am Samstag kam es in Sirnach zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und einem Auto. Ein Autofahrer war um 14.30 Uhr auf der Wilerstrasse in Richtung Bahnhof unterwegs. Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau beabsichtigte der 80-Jährige, nach rechts auf einen Parkplatz abzubiegen.

Ein nachfolgender 56-jähriger Buschauffeur bemerkte das Abbiegemanöver zu spät, worauf es zur Kollision kam. Durch den Aufprall wurde das abbiegende Auto in zwei parkierte Autos gestossen. Beim Unfall wurde eine 26-jährige Mitfahrerin verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Der Buschauffeur sowie zwei Fahrgäste, die sich zum Zeitpunkt des Unfalles im Bus befanden, blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Die Fahrgäste des Busses blieben unverletzt

Die Fahrgäste des Busses blieben unverletzt

(Bild: pd)
Montag, 12. April, 13:28 Uhr

Kerze führte zu Brand

(kapo) Am Ostersonntag kam es in Zezikon zu einem Brand. Eine Bewohnerin eines Zweifamilienhauses in Riethof alarmierte kurz vor 19 Uhr die Kantonale Notrufzentrale und meldete einen Brand im obersten Stockwerk der Liegenschaft. Die Feuerwehr Lauchetal war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau sei der Brand auf eine unbeaufsichtigt brennende Kerze zurückzuführen.

Montag, 12. April, 13:13 Uhr

Führerausweis entzogen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Wellhausen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille kontrollierte kurz nach 20.15 Uhr an der Langenmattstrasse einen Autofahrer. Die Atemtests beim 21-jährigen Schweizer ergaben einen Wert von 0,52 Miligramm pro Liter, also etwa eine Promille. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde eingezogen.

Sonntag, 12. April, 13:22 Uhr

Evangelische Kirchgemeinde Steckborn wünscht frohe Ostern

Bild: PD

(pd) Ein «Deko-Team» der Evangelischen Kirchgemeinde Steckborn hat zwei acht Meter lange Blachen mit der Inschrift «Frohe Ostern» gemalt und am Kirchturm aufgehängt.

Sonntag, 12. April, 09:05 Uhr

Nach Kollision mit einem Auto verstarb in Lamperswil ein Motorradfahrer am Unfallort

Der 41-jährige Motorradfahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.

Der 41-jährige Motorradfahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.

Bild: BRK News

(kapo/nat) Ein 82-jähriger Autofahrer bog am Samstagnachmittag gegen 14.15 Uhr von der Illharterstrasse herkommend in die Kreuzlingerstrasse ein. Dabei kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der in Richtung Müllheim unterwegs war, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Trotz rascher medizinischer Versorgung durch den Rettungsdienst, den Notarzt sowie einer Rega-Besatzung verstarb der 41-Jährige noch auf der Unfallstelle. Gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau blieben die Insassen des Personenwagens unverletzt.

Auch die Rega war im Einsatz.

Auch die Rega war im Einsatz.

Bild: BRK News

Zur Spurensicherung und Klärung des Unfallhergangs wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Die Feuerwehren Müllheim-Pfyn und Märstetten-Wigoltingen sperrten die umliegenden Strassenabschnitte für die Dauer der Unfallaufnahme und leiteten den Verkehr örtlich um. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Samstag, 11. April - 10:52 Uhr

Einfamilienhaus in Pfyn nach Brand unbewohnbar

Beim Brand wurde niemand verletzt

Beim Brand wurde niemand verletzt

Kapo TG

(kapo/chs) Beim Brand eines Einfamilienhauses in Pfyn entstand am Freitagabend hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Kurz vor 22.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Chruchenbergstrasse ein Carport und zwei Autos brennen würden. Als Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kurz darauf vor Ort eintrafen, hatte das Feuer zwischenzeitlich auf das angrenzende Einfamilienhaus übergegriffen, wie es in der Mitteilung der Polizei heisst.

BRK News

Die Feuerwehr Müllheim-Pfyn und Stützpunktfeuerwehr Frauenfeld rückten mit rund 100 Einsatzkräften aus und konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken. Ein Funktionär des Thurgauer Amts für Umwelt begleitete die Löscharbeiten. Das Einfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache wurde der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektrosachverständiger beigezogen.

BRK News
Freitag, 10. April, 18:36 Uhr

Häusliche Gewalt: Auch Gewaltausübende unterstützen

(kapo) Um häusliche Gewalt zu verhindern, ist es wichtig, dass auch potenziell gewaltausübenden Personen Unterstützung angeboten wird. Ein Flyer der Beratungsstelle Konflikt.Gewalt. und der Kantonspolizei Thurgau zielt in diese Richtung.

Schweizweit gehen Fachpersonen davon aus, dass die Einschränkungen der individuellen Bewegungsfreiheit, geschlossene Schulen, Homeoffice und Kurzarbeit nicht nur mehr Familienzeit bedeuten, sondern die Gefahr bergen, dass es innerhalb von Familien und Beziehungen vermehrt zu Stress, Überforderung, Konflikten und zu häuslicher Gewalt kommen wird. Im Kanton Thurgau ist diese Gefahr noch nicht in Zahlen messbar, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Opfer häuslicher Gewalt haben es unter den gegebenen Umständen aber ungleich schwerer, sich an Beratungsstellen oder die Polizei zu wenden.

In der aktuellen Situation sollen Menschen erreicht werden, die eigentlich nie Gewalt anwenden wollten.

In der aktuellen Situation sollen Menschen erreicht werden, die eigentlich nie Gewalt anwenden wollten.

Bild: Keystone

Gerade, wenn Gewaltopfer durch Kontrolle daran gehindert werden, sich Hilfe zu holen, muss der Fokus auch auf potenziell gewaltausübende Personen gerichtet werden. Väter und Mütter, die kurz davor stehen, Gewalt auszuüben oder merken, dass sie an ihrer Belastungsgrenze angekommen sind, sollen sich Unterstützung holen, sie dürfen die aufgestaute Wut, Ohnmacht und Aggression nicht in die Familie tragen.

Ein neuer Flyer zeigt die Alarmsignale und mögliche Auswege auf und ermutigt vor allem, Hilfe und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Die Beratung ist kostenlos. Der Flyer wird kommende Woche über den Verband Thurgauer Gemeinden an die Gemeinden, via Apothekerverband von Thurgauer Apotheken und über die mit häuslicher Gewalt befassten Stellen verteilt.

Der Flyer ist online einsehbar. Auf der Website der Fachstelle häusliche Gewalt gibt es mehr Informationen.

Freitag, 10. April, 15:28 Uhr

Neuer Pächter für den Badikiosk im Rheinbad Rodenbrunnen Diessenhofen

William Schuurman vor seinem Café Altstadt.

William Schuurman vor seinem Café Altstadt.

Bild: PD

(red) William Schuurman, Inhaber des Café Altstadt in Diessenhofen, übernimmt zusätzlich auch den Badikiosk im Rheinbad Rodenbrunnen. Dies teilt die Stadt Diessenhofen mit. Schuurman führt das Café Altstadt an der Hauptstrasse seit 2016 und wird dies auch weiterhin tun. Die Stadtgemeinde ist überzeugt, dass sich durch den Betrieb des Café Altstadt und des Badikiosk wichtige Synergien ergeben werden. Die ersten konzeptionellen Ideen für den Badikiosk hätten zudem überzeugt, heisst es in der Mitteilung. «Mit dem neuen Pächter konnte zudem eine Person engagiert werden, der Diessenhofen und die Badi am Herzen liegt.» Der Pachtvertrag läuft drei Jahre.

Das Rheinbad Rodenbrunnen in Diessenhofen.

Das Rheinbad Rodenbrunnen in Diessenhofen.

Bild: Hanspeter Schiess
Donnerstag, 9. April, 11:32 Uhr

Sehr hoher Besucherandrang in Thurgauer Entsorgungszentren

Entsorgungsstellen wie die Tricycling in Frauenfeld werden in Zeiten des Coronavirus überrannt.

Entsorgungsstellen wie die Tricycling in Frauenfeld werden in Zeiten des Coronavirus überrannt.

Bild: Andrea Stalder

(red/nat) Nach wie vor ist der Besucherandrang in den Thurgauer Entsorgungszentren sehr hoch. Auch in der vergangenen Woche besuchten ausserordentlich viele Privatpersonen die Entsorgungsbetriebe. Trotz Besucherlenkung können die Pandemievorschriften nur unzureichend umgesetzt und der Besucherandrang kaum bewältigt werden. Zudem berichten die Betriebe von Besuchern aus Risikogruppen und teilweise uneinsichtigen Verhaltensweisen, welche die Mitarbeitenden und andere Kunden gefährden. Die Entsorgungsbetriebe appellieren deshalb erneut an die Bevölkerung, die Sammelstellen nur bei dringendem Bedarf aufzusuchen. Andernfalls müssen die Entsorgungszentren für Privatpersonen geschlossen werden.

Donnerstag, 9. April, 10:50 Uhr

Beschränkte Anzahl Parkplätze

(red) In der Stadt Kreuzlingen stehen während Ostern nur eine beschränkte Anzahl von Parkplätzen am See zur Verfügung, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Stadtrat bittet die Bevölkerung, zu Hause zu bleiben.

Donnerstag, 9. April, 09:10 Uhr

Motorradfahrer bei Kollision in Bichelsee mittelschwer verletzt

Der Motorradfahrer wurde mittelschwer verletzt.

Der Motorradfahrer wurde mittelschwer verletzt.

Bild: BRK News

(kapo/nat) Bei der Kollision mit einem Lieferwagen wurde am Mittwoch in Bichelsee ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Kurz nach 14.30 Uhr war ein 52-Jähriger mit seinem Lieferwagen auf der Turbenthalstrasse in Richtung Balterswil unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte er links in Richtung Niederhofen abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer. Der 61-Jährige wurde beim Unfall mittelschwer verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Mittwoch, 8. April, 17:23 Uhr

Kanton baut Gerinne und Filterschacht beim Bommer Weiher

(red) Im Bommer Weiher soll die Nährstoffkonzentration weiter reduziert werden. Dazu baut der Kanton ein sogenanntes Retentionsgerinne und einen Filterschacht. Nach Ostern fahren die Bagger auf, teilt das Amt für Raumentwicklung am Mittwoch mit.

2016 wurden die Bommer Weiher bei Alterswilen, ein Flachmoor und Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung, unter Schutz gestellt. Zum Schutz der ufernahen Flachmoorvegetation legt die Schutzanordnung zwei sogenannte «Pufferzonen 2» fest, die für den Bau von naturnah ausgeführten, technischen Bauwerken bestimmt sind. Mit diesen Anlagen soll der Nährstoffeintrag, insbesondere durch Phosphat aus der weiteren Umgebung, weiter vermindert werden.

Entlang des Dippishauer Kanals (rechts im Bild) entsteht 2020 das neue Retentionsgerinne. Im Hintergrund: der obere Bommer Weiher.

Entlang des Dippishauer Kanals (rechts im Bild) entsteht 2020 das neue Retentionsgerinne. Im Hintergrund: der obere Bommer Weiher.

Bild: PD/BiCon AG, Andreas Bally

Gebaut wird ein zusätzliches rund 200 Meter langes Gerinne, das aus dem Dippishauser Kanal abzweigt und das Wasser zu einem Filterschacht führt. Das abgezweigte Wasser wird gereinigt und anschliessend in den oberen Bommer Weiher geleitet. Die besonders nährstoffbelasteten ersten Spülstösse nach intensiven Regenfällen können so aufgefangen und gereinigt werden. Die Anlage dürfte auch das starke Wachstum des rauen Hornkrauts – eine stark wuchernde Wasserpflanze – einschränken und die Verlandung des Weihers bremsen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober 2020.

Der Regierungsrat hat im Herbst ein Kostendach von 500'000 Franken genehmigt. Der Bund trägt 65 Prozent der Kosten Gleichzeitig wird der Dippishauser Kanal revitalisiert, die Revitalisierung wird indes im Rahmen des ordentlichen Budgets des Amts für Umwelt sichergestellt.

Mittwoch, 8. April, 15:40 Uhr

Märstetter Schulteam gewinnt Plakatwettbewerb

Zwischen Oktober 2019 und Januar 2020 haben 156 Oberstufenteams, zusammen mit lernenden Grafikern an einem Plakatwettbewerb von Freelance zu den Themen Digitale Medien und Tabak-Alkohol-Cannabis teil. Freelance ist ein Programm für die Oberstufe zur Suchtprävention und zur Förderung von Medienkompetenz. Dahinter stehen Präventionsfachstellen aus neun Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein.

Der Wettbewerb «Freelance-Contest» richtet sich direkt an Schüler. Sie entwickeln Präventionsbotschaften für Gleichaltrige in Wort und Bild. Entstanden sind eindrückliche Präventionsbotschaften mit einer grossen Vielfalt an Gestaltungsstilen. Neben den Plakaten realisierten die Lernenden animierte Kinodias – sogenannte Cinémotions mit einer Dauer von 10 Sekunden.

Die 15 köpfige Jury, bestehend aus Jugendlichen, Präventionsfachleuten und Gestaltenden haben die Kreationen prämiert. Den ersten Preis gewonnen hat Lisa Sulzer von der Agentur Schalter&Walter GmbH aus St.Gallen gemeinsam mit dem Schulteam Viviana Di Nardo und Malin Michel vom Sekundarschulzentrum Weitsicht in Märstetten

Das prämierte Plakat des Siegerteams.

Das prämierte Plakat des Siegerteams.

(Bild: www.be-freelance.net)

Die Sujets werden nun zu Präventionszwecken eingesetzt. Sie erscheinen in Plakatkampagnen, Kartensets, Flyern, Jugendagenden, Kinodias und auf Bildschirmen in öffentlichen Verkehrsmitteln in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Graubünden, Nidwalden, St.Gallen, Schaffhausen, Schwyz, Thurgau, Zug, Zürich und dem Fürstentum Liechtenstein.

www.be-freelance.net/de/

Mittwoch, 8. April, 14:20 Uhr
2000 Personen haben die Online-Petition nach zwei Tagen unterzeichnet.

2000 Personen haben die Online-Petition nach zwei Tagen unterzeichnet.

(Bild: Screenshot)

2000 Personen unterstützen Online-Petition für Grenzöffnung

(ubr) Auf der Online-Plattform Avaaz.org läuft seit Montag eine Petition mit dem Titel «Grenzen Öffnen für binationale Paare und Angehörige 1.Grades». Sie richtet sich an die Österreichische, die Deutsche und die Schweizer und die Liechtensteiner Regierung, und ihre zuständigen Aussenminister.

«Wir fordern eine Sonderregelung für Paare und enge Familienangehörige 1. Grades, nachdem es aktuell leider keine Aussicht auf eine baldige Lockerung der Grenzsperren gibt. Wir fordern diese Gruppe in die Ausnahmen für einen Grenzübertritt aufzunehmen.»

Im Rahmen der aktuell gültigen Corona Massnahmen bliebe derzeit aufgrund der Grenzschliessungen hunderten Paaren und engen Familienangehörigen verwehrt, ihre Grundbedürfnisse nach Beziehung und realem Kontakt erfüllt zu bekommen, heisst es in der Beschreibung.
Diese groben Einschnitte in die Persönlichkeitsrechte seien nicht zumutbar und auch nicht hinnehmbar. Wir befürchten, dass es in diesem Bereich verstärkt zu posttraumatischen Belastungsstörungen kommen kann. Videotelefonie kann realen Kontakt nicht dauerhaft ersetzen. Die lückenlosen Grenzschließungen für Private halten wir für unverhältnismässig.

In allen Nachbarländern herrschten inzwischen vergleichbar strenge
Ausgangsbeschränkungen, somit hätten sich die strikten Grenzschliessungen erübrigt. Täglich würden viele tausende Arbeitnehmer hin und herpendeln und hätten im Rahmen ihrer Arbeit meist weit mehr Kontakte als eine Tochter, die nur ihre Mutter sieht oder auch als ein Paar, das sich begegnet. Der Berufsverkehr gehe ebenso weiter, der Transit finde ungehindert statt.

«Die vergleichsweise wenigen Menschen, die persönlich am meisten unter der Situation zu leiden haben, bleiben ausgesperrt.Wir appellieren an Ihr Mitgefühl und an Ihre Vernunft - beenden Sie diese unsäglichen, unverhältnismässigen Zustände. Wir freuen uns, auf eine baldige
weitere Einreiseausnahme, darauf dass unsere einsamen Tage bald gezählt sind und wir unsere Liebsten wieder in die Arme schliessen können.»

Die Online-Petition zählte am Mittwochnachmittag bereits 2000 Unterstützer. Wer sie initiiert hat, ist auf der Webseite nicht ersichtlich.

Mittwoch, 8. April, 13:55 Uhr

Frauenfelder Bettenhaus steht leer

(sda) In den Thurgauer Spitälern ist die Lage angesichts der Corona-Pandemie ruhig. Das alte Kantonsspital in Frauenfeld, das kurzfristig zum Corona-Spital aufgerüstet wurde, steht derzeit leer. Die Lage in den Spitälern sei «verhältnismässig ruhig», teilten die Regierung und der kantonale Führungsstab am Mittwoch auf Anfrage der SDA mit. Es gebe keine Engpässe.

Ein Spitalsoldat steht vor dem alten Bettenhaus des Spitals Frauenfeld.

Ein Spitalsoldat steht vor dem alten Bettenhaus des Spitals Frauenfeld.

(Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE)

Nicht gebraucht wurde bisher das alte Bettenhaus des Kantonsspitals Frauenfeld, das mit Hilfe von Armee und Zivilschutz kurzfristig in ein Spital für Coronavirus-Patienten mit 200 Betten umgerüstet wurde. Personal für das Corona-Spital werde bei Bedarf rekrutiert, hiess es auf Anfrage beim Informationsdienst des Kantons.

Die Behörden hatten den geplanten Abbruch des Bettenhauses im März wegen der Coronakrise gestoppt. Das Kantonsspital Frauenfeld hatte zuvor im Februar einen Neubau bezogen.

Mittwoch, 8. April, 10:54 Uhr

Aufruf des Kantons: Geniessen Sie das schöne Wetter zuhause!

Regierungspräsident Jakob Stark an einer Pressekonferenz.

Regierungspräsident Jakob Stark an einer Pressekonferenz.

Reto Martin (3. 4. 2020)

(red) Für das bevorstehende Osterwochenende ist schönes Wetter angesagt. Der Regierungsrat und der Kantonale Führungsstab bitten die Thurgauer Bevölkerung trotzdem, an diesem Wochenende nicht zu verreisen.

Für die Bevölkerung gelte weiterhin: «Bleiben Sie zuhause!» So heisst es in einer Mitteilung des Kantons: «Wenn Sie das Haus verlassen, dann nur alleine oder mit Personen, die in ihrem Haushalt leben. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut Geist und Körper gut. Aber vergessen Sie dabei nicht, dass auch draussen die Abstandsregeln jederzeit eingehalten werden müssen. Solidarität ist weiterhin wichtig, um die Situation unter Kontrolle zu halten.»

Im Kanton Thurgau sei die Lage in den Spitälern derzeit verhältnismässig ruhig, es bestünden keine Engpässe. Bislang wurden (Stand Mittwochmorgen) 236 Personen positiv getestet, 30 befinden sich in Spitalpflege, 15 davon auf der Intensivstation. Bis heute mussten im Kanton Thurgau acht Todesfälle verzeichnet werden.

Die Corona-Hotline des Kantons Thurgau ist über das Osterwochenende aufgrund der rückgängigen Anrufzahlen eingeschränkt geöffnet. Am Samstag, 11. April 2020, ist sie von 10 bis 14 Uhr unter 058 345 34 40 erreichbar. Zudem steht bei Fragen und Unklarheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus rund um die Uhr die Hotline des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Verfügung: 058 463 00 00.

Wichtige Informationen sind überdies auf der Webseite des Kantons Thurgau zu finden: tg.ch/coronavirus.

Mittwoch, 8. April, 09:05 Uhr

Sachschaden nach Heckenbrand in Amriswil

Beim Brand der Hecke wurde niemand verletzt.

Beim Brand der Hecke wurde niemand verletzt.

(Bild: Kantonspolizei Thurgau)

(kapo) Bei einem Brand am Dienstag in Amriswil entstand Sachschaden bei einem Einfamilienhaus und einer Hecke. Verletzt wurde niemand. Kurz vor 16.30 Uhr bemerkten Passanten den Brand einer Hecke an der Säntisblickstrasse und alarmierten die Kantonale Notrufzentrale. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau griffen die Flammen bereits auf einen Teil der Hausfassade über. Die Feuerwehr Amriswil war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Die genaue Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Dienstag, 7. April, 18:08 Uhr

Kanton lanciert Fortsetzungsgeschichte für Fernunterricht

Bild: PD

(red) Aufgrund der besonderen Lage lanciert das Amt für Volksschule in Zusammenarbeit mit der Kantonsbibliothek Thurgau eine Sonderausgabe des Geschichtendocks. Die rasante Fortsetzungsgeschichte «Kati und Sven und die geheimnisvolle Bibliothek» sorgt für starke Gefühle und Lesevergnügen beim Fernunterricht, teilt der Kanton am Dienstag mit.

Vom 14. April bis 5. Juli erscheint wöchentlich ein neuer Teil der vom Thurgauer Lehrer und Autor Daniel Badraun eigens geschrieben Geschichte. Und jede Woche steht am Ende die Frage, wie das Abenteuer weitergehen soll. Die Benutzerinnen und Benutzer können abstimmen und so den weiteren Verlauf der Geschichte beeinflussen.

Lehrpersonen können die wöchentlichen Episoden in ihre bestehende Struktur für den Fernunterricht einbauen. Das Projekt berücksichtigt mobiles Lernen und Lebenswirklichkeiten von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 13 Jahren.

Mehr Informationen auf den Webseiten der Kantonsbibliothek und des Geschichtendocks.

Dienstag, 7. April, 16:28 Uhr

Gemeinde verteilt Osterhasen als Dank und Aufmunterung

Der frisch gewählte Gemeinderat, Martin Sträuli (rechts) beim Überbringen der Osterhasengrüsse.

Der frisch gewählte Gemeinderat, Martin Sträuli (rechts) beim Überbringen der Osterhasengrüsse.

Bild: PD

(red) In den vergangenen Tagen waren einige gute Feen in der Gemeinde Tobel-Tägerschen unterwegs und verteilten Osterhasen mit einem Dankesschreiben in die Haushalte der Dörfer Tobel und Tägerschen. Mit dieser Aktion will sich der Gemeinderat und die Angestellten der Gemeindeverwaltung bei der Dorfbevölkerung bedanken, dass Sie sich so vorbildlich an die Regeln des Bundesrates und des Bundesamt für Gesundheit halten. In einer Medienmitteilung der Gemeinde heisst es weiter: «Ausserdem werden Sie mit diesem Schoggigruss ermuntert, noch weiter durchzuhalten.»

Dienstag, 7. April, 16:23 Uhr

Plakate machen Mut

Ein Plakat aus unbekannter Feder.

Ein Plakat aus unbekannter Feder.

Bild: PD

(sko) Unbekannte haben vor wenigen Tagen in Matzingen Plakate gestaltet, um den Mitmenschen in der derzeit schwierigen Lage Mut zu machen. «Wir werden uns wieder die Hände reichen», heisst es auf einem Plakat mit Zukuntsperspektive. «Das ist eine aufgestellte Sache», meint eine Dorfbewohnerin, der die Plakate aufgefallen sind.

Dienstag, 7. April, 15:18 Uhr

Grosse Menge Kokain an der Grenze zu Konstanz gefunden

Rund drei Kilo Kokain wurden sichergestellt.

Rund drei Kilo Kokain wurden sichergestellt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo/lsf) Unbekannte haben am Wochenende im Grenzbereich in Kreuzlingen einen Rucksack mit Kokain deponiert. Ein Angehöriger der Militärpolizei hat im Rahmen von Grenzschutzkontrollen der Eidgenössischen Zollverwaltung am Sonntagvormittag in der Wiese im Bereich «Gassa» einen schwarzen Rucksack aufgefunden. Der Fundort liegt zwischen dem Fussballplatz Döbeli und der Grenzbachstrasse in Konstanz neben dem Grenzwall im Bereich der Landesgrenze.

Bei der Kontrolle des Inhaltes entdeckte der Militärpolizist mehrere Pakete mit Drogen. Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau ergaben, dass es sich um rund drei Kilo Kokain im Wert von zirka 300'000 Franken handelt.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau muss der Rucksack in der Nacht zum Sonntag deponiert worden sein. Wie Mediensprecher Matthias Graf auf Anfrage sagt, werde nun auch geprüft, ob der Rucksack womöglich über den Grenzzaun geworfen wurde. Wegen des Coronavirus ist die Landesgrenze zurzeit geschlossen.

Wer Angaben zum Fund machen kann, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter 058'345'22'22 zu melden.

Dienstag, 7. April, 14:56 Uhr

Soforthilfe für defekte Smartphones

Ein Smartphone mit defektem Bildschirm.

Ein Smartphone mit defektem Bildschirm.

Bild: Fotolia

(red) Smartphones und Tablets sind wegen des nationalen Lockdowns für viele Schweizerinnen und Schweizer der einzige Zugang zur Arbeits- und Aussenwelt. Während Läden geschlossen bleiben, Home-Office an der Tagesordnung ist, und sich der Kontakt in der Bevölkerung zusehends in die digitale Welt verlagert, stellt sich für viele die Frage: Was tun, wenn mein Smartphone oder mein Tablet defekt ist?

Nach erfolgreichem Start in Zürich und Bern lanciert Mobile Klinik ab sofort einen Home-Service im Kanton Thurgau. Das Unternehmen repariert defekte Geräte vor Ort oder holt diese ab, wenn eine Reparatur vor Ort nicht möglich ist. Das reparierte Gerät wird von der Mobile Klinik anschliessend wieder ausgeliefert. Bei Bedarf werden Leihgeräte abgegeben, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens.

www.mobileklinik.ch

Dienstag, 7. April, 13:40 Uhr

Tanzvideo von Thurgauer Blaulichtreporter sorgt für positive Nachrichten in der Coronakrise

(lsf) Das Team des Thurgauer Blaulichtreporters Beat Kälin hat sich überlegt, wie es den Menschen in dieser schwierigen Zeit helfen kann. Dabei ist Kälin auf den Hashtag #danceathome gestossen. Er hat Menschen aus der ganzen Schweiz aufgefordert, ihm Videos zu schicken, auf denen sie zu «Insieme» (italienisch für «gemeinsam») von Toto Cutugno tanzen. Daraus ist ein Video entstanden, das positive Gefühle weckt und zum Mitschunkeln anregt, wie Tele Züri berichtet.

Dienstag, 7. April, 11:39 Uhr

Alkoholisierter 60-Jähriger stürzt mit E-Bike

(kapo) Ein E-Bike-Fahrer musste am Montag nach einem Verkehrsunfall in Frauenfeld ins Spital gebracht werden. Kurz nach 17 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Velofahrer auf der Thundorferstrasse verunfallt sei. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten darauf den verletzten E-Bike-Fahrer antreffen. Der 60-Jährige wurde durch den Rettungsdienst mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht.

Ein E-Bike-Fahrer.

Ein E-Bike-Fahrer.

Bild: Juri Junkov

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab rund 0,4 mg/l, was 0,8 Promille entsprechen würde. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld ordnete eine Blutprobe an. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Wer Angaben zum Unfall machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058'345'24'60 zu melden.

Dienstag, 7. April, 10:53 Uhr

Die neusten Zahlen zu Corona im Thurgau

(lsf) Das Update des Kantons am Dienstagmorgen zeigt: Zurzeit sind im Thurgau 33 Personen wegen des Coronavirus hospitalisiert, davon sind 13 auf der Intensivstation. Acht Personen sind bisher an den Folgen des Virus verstorben, am Montag waren es noch deren sieben. Insgesamt wurden im Kanton 221 Fälle positiv getestet.

Am Dienstagmorgen waren im Thurgau 13 Personen wegen des Coronavirus auf der Intensivstation.

Am Dienstagmorgen waren im Thurgau 13 Personen wegen des Coronavirus auf der Intensivstation.

Bild: Urs Bucher
Dienstag, 7. April, 09:44 Uhr

Mit Auto überschlagen – niemand verletzt

Beim Unfall entstand erheblicher Sachschaden.

Beim Unfall entstand erheblicher Sachschaden.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Kurz vor 20 Uhr war ein Autofahrer in Wagenhausen auf der H13 in Richtung Hemishoferbrücke unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, in der Rechtskurve vor der Brücke einem Wildtier ausgewichen zu sein. Dabei geriet das Fahrzeug über die Gegenfahrbahn, durchbrach das Brückengeländer, überschlug sich und kam auf dem Dach unterhalb der Brücke zum Stillstand. Der 23-Jährige sowie sein gleichaltriger Beifahrer konnten den Personenwagen unverletzt verlassen.

Der Verkehr wurde während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten durch die Stützpunktfeuerwehr Stein am Rhein umgeleitet. Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken.

Dienstag, 7. April, 09:41 Uhr

Arbon sperrt über Ostern sechs Parkplätze am See

Sehnahe Parkplätze in Arbon bleiben über Ostern geschlossen.

Sehnahe Parkplätze in Arbon bleiben über Ostern geschlossen.

Bild: PD

(red) Das frühlingshafte Wetter habe am vergangenen Wochenende zahlreiche Touristen nach Arbon in die Seeuferanlagen gelockt. Da aber aufgrund der Corona-Pandemie Menschenansammlungen nach wie vor zu vermeiden sind, sieht sich der Arboner Stadtrat zum Handeln gezwungen. Dies schreibt er am Dienstag in einer Medienmitteilung. Um den Druck auf die Uferanlagen zu senken, die Durchsetzung der geltenden Corona-Anordnungen sicherzustellen und weitergehende Massnahmen des Bundes zu verhindern, werden die folgenden seenahen Parkplätze von Donnerstag- bis Montagabend gesperrt:

  • Adolph-Saurer-Quai
  • Hafendamm
  • Metropol
  • Schwimmbad
  • Seeparksaal
  • Strandbad

Der Stadtrat ruft die Bevölkerung in der näheren und weiteren Nachbarschaft auf, die Arboner Seeuferanlagen über Ostern nicht zu besuchen und dankt fürs Verständnis.

Montag, 6. April, 17:08 Uhr

Kanton muss weiterarbeiten

Der Thurgauer Gewerbeverband begrüsst die Hilfe des Kantons in der Coronakrise.

Der Thurgauer Gewerbeverband begrüsst die Hilfe des Kantons in der Coronakrise.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) Der Thurgauer Gewerbeverband (TGV) begrüsst das Massnahmenpaket des Kantons zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Das schreibt der Verband in einer Mitteilung. Mit einem Covid-Kredit von 100 Millionen Franken und einer entsprechenden Garantie von 85 Prozent durch den Kanton sollen vor allem das Kleingewerbe und Selbständigerwerbende entlastet werden. «Diese Hilfe ist nötig, spüren doch sehr viele Kleinbetriebe die Auswirkungen des Notrechts in aller Härte», hält der Verband fest.

Der TGV begrüsst auch die steuerlichen Massnahmen, insbesondere die Möglichkeit für besonders von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen, noch für das Jahr 2019 Rückstellungen machen zu können. Der Verband erwarte aber auch entsprechende Kulanz bei der Auflösung der getätigten Rückstellungen.


Alle vom Kanton vorgesehenen Massnahmen seien wichtig, hält der TGV fest. «Für das Gewerbe ist aber ebenso zentral, dass die kantonalen Ämter ihre Tätigkeiten nicht einstellen, sondern unter Einhaltung der BAG-Vorschriften so kundenfreundlich wie möglich weiterführen.» Grundbuchämter, Notariate und viele weitere kantonale und kommunalen Stellen seien relevant für die Wirtschaft. Sie dürfen ihren Betrieb weder einstellen noch unnötig reduzieren.

Montag, 6. April, 15:51 Uhr

Jürg Hess ist Nachfolger von Bruno Jud

Jürg Hess, neuer Präsident Schweizer Obstverband

Jürg Hess, neuer Präsident Schweizer Obstverband

(Bild: PD)

(red) Die 22. Delegiertenversammlung (DV) des Schweizer Obstverbandes (SOV) konnte aufgrund des Versammlungsverbots nicht auf ordentlichem Wege durchgeführt werden. Die Delegierten haben stattdessen die Anträge auf schriftlichem Weg beantwortet, allen statutarischen Geschäften zugestimmt und die neuen Funktionsträger gewählt. Der Thurgauer Obstproduzent Jürg Hess aus Roggwil löst Bruno Jud nach achtjähriger Tätigkeit als Verbandspräsident ab.

Jürg Hess (55) führt in Roggwil TG ein Landwirtschaftsbetrieb mit rund 13 Hektaren Tafelkernobst. Er ist seit 1993 in verschiedenen Gremien des SOV tätig. Er ist Sprecher Produktion des Produktzentrum Tafelkernobst. Seit 2012 ist er Vizepräsident im SOV-Vorstand. Er verfügt über viel Erfahrung, hat ein breites Netzwerk. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Montag, 6. April, 15:11 Uhr

Kreuzlingen: Sperrung Bahnübergang Freiestrasse

(red) Die Deutsche Bahn saniert Gleisanlagen und Beläge beim Bahnübergang Freiestrasse in Kreuzlingen. Aus diesem Grund bleibt er ab Donnerstag, 9. April 2020 bis Donnerstag, 16. April sowie vom Samstag, 25. April bis Freitag, 1. Mai für den motorisierten Verkehr sowie für den Fuss- und Veloverkehr komplett gesperrt.

Montag, 6. April, 14:21 Uhr

Trotz geschlossener Museumstüren findet Wettbewerb statt

Der Osterhase versteckt das Rätsel dieses Jahr online.

Der Osterhase versteckt das Rätsel dieses Jahr online.

(Bild:PD)

(red) Traditionell findet im Museum für Archäologie und im Naturmuseum Thurgau über die Osterfeiertage stets ein spannender Wettbewerb für Kinder und ihre Eltern statt. Aus bekannten Gründen fällt die vergnügliche Eiersuche durch die Museumsräume dieses Jahr jedoch aus.

Grosse und kleine Museumsfreunde müssen aber nicht ganz darauf verzichten: der Osterwettbewerb findet für einmal einfach online statt. Mit Hilfe der Informationen auf den Webseiten des Naturmuseums sowie des Museums und Amts für Archäologie Thurgau gilt es verschiedene Fragen zu lösen. Wer das richtige Lösungswort herausgefunden hat, nimmt an der anschliessenden Preisverlosung teil und gewinnt mit etwas Glück einen Büchergutschein.

Der Osterwettbewerb läuft von Karfreitag bis Ostermontag. Die Wettbewerbsfragen finden sich unter www.naturmuseum.tg.ch oder www.archaeologie.tg.ch.

Montag, 6. April, 13:34 Uhr

Ausländische Schiffe dürfen nicht anlegen

Anlegen dürfen nur noch Schweizer Boote. In Arbon wird das kontrolliert

Anlegen dürfen nur noch Schweizer Boote. In Arbon wird das kontrolliert

Ralph Ribi

(red) Aufgrund der Corona-Pandemie besteht für ausländische Schiffe auf unbestimmte Zeit ein Anlandeverbot am Schweizer Ufer, so auch in Arbon. Auch auf dem Obersee überprüfen die Behörden mit Kontrollfahrten die Einhaltung dieser Vorgabe gemäss COVID-19-Verordnung der Schweizer Landesregierung. Auch vom Schweizer Ufer aus ist der Grenzübertritt auf dem Seeweg vorderhand untersagt.

Im Übrigen gelten das Verbot von Versammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum sowie das Einhalten eines Abstands von mindestens zwei Metern auch auf dem See.

Montag, 6. April, 11:16 Uhr

Renitenter Mann spuckt Polizisten an

(kapo/sba) Kurz nach 15 Uhr am Samstag ging bei der Kantonalen Notrufzentrale eine Meldung über einen psychisch auffälligen Mann in Bürglen ein. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte den Mann auf der Strasse antreffen. Er verhielt sich renitent, aggressiv und musste arretiert werden. Bei der Festnahme spuckte der 33-Jährige einem Polizisten ins Gesicht und bedrohte die anwesenden Einsatzkräfte.

Der Deutsche wurde zur Überprüfung seines Gesundheitszustands einer Ärztin zugeführt, die nach seiner Begutachtung eine Fürsorgerische Unterbringung verfügte. Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Der 26-jährige Polizist begab sich zur Kontrolle ins Spital. «Das ist eine routinemässige Vorsorge, da man nie wissen kann, ob die Person irgendwelche Krankheiten mit dem Speichel übertragen hat», sagt Mediensprecher Matthias Graf auf Anfrage.

Montag, 6. April, 10:54 Uhr

Konstanzer Polizei kontrolliert hoch zu Ross

Auf Streife auf dem Rücken der Pferde mit Ausblick auf die Fahrradbrücke, rechts hinten der Rheintorturm.

Auf Streife auf dem Rücken der Pferde mit Ausblick auf die Fahrradbrücke, rechts hinten der Rheintorturm.

(Bild: PD/Benjamin Brumm)

(red) Normalerweise stehen die Polizisten der Reiterstaffel mit ihren Pferden vor allem bei Demonstrationen oder grösseren Veranstaltunen im Einsatz. Da diese wegen des Coronavirus nicht stattfinden, unterstützen die Beamten hoch zu Ross die Kontrollen rund um die Corona-Verordnungen. Der Vorteil der Polizeireiter:

«Vom Sattel aus haben wir einen grösseren Überblick.»

Das sagt Polizeioberkommissar Walter Horländer. Sie ergänzen mit ihren Rössern die Beamten zu Fuss oder im Auto, um Personen, die sich nicht an die Vorgaben der Corona-Verordnung auf die Verbote hinzuweisen.

Montag, 6. April, 10:09 Uhr

Im Thurgau: Weitere Zahlen zu Corona

Der Kanton Thurgau informiert nicht nur an Medienkonferenzen des Regierungsrates sondern auch über Twitter zur Coronakrise im Kanton.

Der Kanton Thurgau informiert nicht nur an Medienkonferenzen des Regierungsrates sondern auch über Twitter zur Coronakrise im Kanton.

Reto Martin

(seb.) Seit heute Montag veröffentlicht der Kanton Thurgau weitere Zahlen zu Corona. So sind derzeit 34 Coronapatienten hospitalisiert, 14 werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden bisher 219 Menschen positiv auf das Virus getestet, am Sonntag lag diese Zahl bei 213. An den Folgen der Erkrankung sind im Thurgau bisher sieben Personen verstorben.

Montag, 6. April, 09:35 Uhr

Kulturamt vergibt Förderbeiträge für sechs Künstler

(red) Der Kanton vergibt einmal jährlich persönliche Förderbeiträge an Kulturschaffende aus dem Thurgau, die mit einem überzeugenden Vorhaben in ihrer Karriere einen Schritt weitergehen möchten. Die Förderbeiträge sind mit je 25'000 Franken dotiert.

Rhona Mühlebach aus Dettighofen erhält einen Förderbeitrag des Kulturamtes.

Rhona Mühlebach aus Dettighofen erhält einen Förderbeitrag des Kulturamtes.

Andrea Stalder

Dieses Jahr werden sechs Förderbeiträge an Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Tanz und Musik vergeben. Mit den Förderbeiträgen soll speziell eine künstlerische Entwicklung ermöglicht werden. Die Fachjury hat aus 51 Bewerbungen die folgenden sechs Thurgauer Künstlerinnen und Künstler ausgewählt:

  • Rahel Zoë Buschor, Tänzerin, Sulgen
  • Markus und Reto Huber, bildende Künstler, Zürich
  • Julia Langkau, Autorin, Bern
  • Rhona Mühlebach, bildende Künstlerin, Dettighofen
  • Max Petersen, Musiker, Winterthur
  • Andri Stadler, bildender Künstler, Luzern

Die Förderbeiträge wurden von einer Jury vergeben, die sich aus den Fachreferentinnen und -referenten des Kulturamts und externen Fachpersonen zusammensetzt. Auch in diesem Jahr war die Anzahl und Qualität der eingegangenen Bewerbungen hoch. Die Jury wählte Künstlerinnen und Künstler aus vier verschiedenen Sparten aus und würdigt damit ein breites künstlerisches Schaffen im Kanton und darüber hinaus.

Der diesjährigen Jury gehörten an: Gisa Frank, Choreografin; Pat Kasper, Musiker; Florian Keller, Journalist und Veranstalter; Markus Landert, Direktor Kunst- und Ittinger Museum Thurgau; Sam Mosimann, Theaterschaffender; Rebekka Ray, Kuratorin; Sascha Renner, Kurator Fotostiftung Schweiz; Simone Reutlinger, Musikwissenschaftlerin; Karin Schwarzbek, Künstlerin; Anja Tobler, Schauspielerin; Laura Vogt, Autorin; Regula Walser, Lektorin; Michèle Wannaz, Filmproduzentin; Andrea Wiesli, Musikerin sowie Monika Schmon, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kulturamts (Vorsitz).

Sonntag, 5. April, 17:06 Uhr

Über 200 Coronafälle im Thurgau

(seb.) Am Wochenende stieg die Anzahl Coronafälle im Thurgau auf über 200 an. Am Samstag vermeldete der Kanton, dass 208 Personen positiv auf das Virus getestet wurden. Am Sonntag waren es 213. Damit steigt die Zahl der Infizierten weiter kontinuierlich an.

Wie der Kanton auf Twitter meldete, sind sieben Personen an den Folgen des Virus gestorben. Am Freitag lag die Zahl der Todesfälle bei 5. Offenbar will der Kanton Thurgau ab Montag jeweils weitere Zahlen im Zusammenhang mit Corona uf Twitter veröffentlichen.

Sonntag, 5. April, 16:01 Uhr

Frauenfeld schliesst Skatepark

(seb.) Die Stadt Frauenfeld hat reagiert. Nachdem sie in der abgelaufenen Woche bereits den Pumptrack geschlossen hatte, darf seit Sonntag auch der Skatepark nicht mehr benutzt werden. Offenbar wurden die Vorgaben des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus nicht eingehalten. Dabei gilt zum Beispiel ein Versammlungsverbot sowie ein Gebot, Distanz zu halten. Die Anlage befindet sich zwischen der Sportanlage Kleine Allmend und der Sekundarschulanlage Auen. Sie wurde am 25. Juli 2007 zur öffentlichen Nutzung freigegeben.

Die Stadt Frauenfeld weist mit dieser Tafel auf die aktuelle Situation hin.

Die Stadt Frauenfeld weist mit dieser Tafel auf die aktuelle Situation hin.

(Bild: Silvan Meile)
Sonntag, 5. April, 13:40 Uhr
Die 53-jährige Velofahrerin wurde bei der Kollision mittelschwer verletzt.

Die 53-jährige Velofahrerin wurde bei der Kollision mittelschwer verletzt.

Symbolbild: Keystone

Velofahrerin verletzt sich bei Kollision in Güttingen

(kapo/stm) Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte am Sonntag kurz vor 9.30 Uhr eine 22-jährige Autofahrerin vom Staadweg her die Hauptstrasse in Güttingen überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit einer vortrittsberechtigten Velofahrerin, die auf der Hauptstrasse in Richtung Güttingen unterwegs war. Die 53-Jährige wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Sonntag, 5. April, 13:25 Uhr

27-Jähriger muss nach Selbstunfall in Tägerschen Führerausweis abgeben

(kapo/stm) Der 27-jährige Lenker war am Sonntag kurz nach 9 Uhr mit seinem Auto auf der Münchwilerstrasse in Tägerschen in Richtung Münchwilen unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet er rechts von der Strasse ab und kollidierte mit mehreren Gegenständen auf dem Vorplatz einer Produktionsfirma. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Die Polizisten beurteilten den Schweizer als nicht fahrfähig. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Sonntag, 5. April, 10:59 Uhr

Betrunkener fährt in Kreuzlingen gegen Hauswand

Der Unfallverursacher war alkoholisiert unterwegs.

Der Unfallverursacher war alkoholisiert unterwegs.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo/stm) Kurz nach 5 Uhr am Sonntagmorgen meldete ein Anwohner der Kantonalen Notrufzentrale, dass sich an der Unterseestrasse in Kreuzlingen in Selbstunfall ereignet habe. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau verlor der Autofahrer vor dem Kreisel «Kolosseumsplatz» die Herrschaft über sein Fahrzeug, fuhr einen Kandelaber und einen Gartenzaun um und prallte daraufhin in die angrenzende Hauswand eines Mehrfamilienhauses. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt.

Die Atemalkoholtests ergaben beim 20-jährigen Schweizer Werte von rund 0,6 mg/l, was 1,2 Promille entspricht. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Sonntag, 5. April, 10:39 Uhr
Am Samstag rückte die Feuerwehr aus, um im Keller eines Weinfelder Mehrfamilienhauses einen Brand zu löschen.

Am Samstag rückte die Feuerwehr aus, um im Keller eines Weinfelder Mehrfamilienhauses einen Brand zu löschen.

Symbolbild: Severin Bigler

Zwei Verletzte bei Brand in Weinfelder Mehrfamilienhaus

(kapo/stm) Ein Passant bemerkte am Samstagabend kurz vor 17.15 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus an der Kreuzlingerstrasse in Weinfelden und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort und evakuierten zusammen mit der Feuerwehr Weinfelden mehrere Bewohner, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Brand im Keller wurde gelöscht und das Gebäude entlüftet.

Ein 38-jähriger Bewohner wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Eine 58-jährige Bewohnerin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache kamen der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektrosachverständiger vor Ort.

Zeugenaufruf

Wer Angaben zur Brand machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden.