THURGAU-TICKER vom 6. - 12. Januar

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Sonntag, 12. Januar, 08:18 Uhr

Fussgänger in Kreuzlingen angefahren

Der Mann wurde beim Unfall mittelschwer verletzt.

Der Mann wurde beim Unfall mittelschwer verletzt. 

Symbolbild: fotolia

(pd/lim) Eine 30-jährige Autolenkerin fuhr kurz am Samstagabend vor 18 Uhr auf der Unterseestrasse in Kreuzlingen Richtung Kreisel Kolloseumsplatz. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau übersah sie beim Verlassen des Kreisels einen 58-jährigen Fussgänger, der die Nationalstrasse auf dem Fussgängerstreifen überqueren wollte.

Der Fussgänger wurde bei der Kollision laut Mitteilung mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Samstag, 11. Januar, 08:52 Uhr

Diessenhofer Altstadt wegen Fasnachtsumzugs gesperrt

Platz für die Fasnächtler: Die Altstadt bleibt am Sonntag gesperrt.

Platz für die Fasnächtler: Die Altstadt bleibt am Sonntag gesperrt.

(Bild: Reto Martin, 2. Januar 2019)

(pd/lim) Morgen Sonntag findet in Diessenhofen der alljährliche Fasnachtsumzug statt. Die gesamte Altstadt sowie die Rheinbrücke werden während des Anlasses für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Durchfahrt wird laut Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau nur auf der Umfahrungsstrasse möglich sein, es werden Wegweiser aufgestellt. Die Sperrung dauert von 13 Uhr bis etwa 17.30 Uhr.

Infos zum Fasnachtsumzug finden Sie hier

Samstag, 11. Januar, 08:49 Uhr

Alkoholisiert am Steuer in Frauenfeld

(pd/lim) Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Samstagmorgen in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille kontrollierte laut Medienmitteilung kurz vor 4 Uhr auf der Zelglistrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 53-jährigen Schweizer einen Wert von 0,51 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 10. Januar, 19:27 Uhr

Der HC Thurgau will am Samstag auf die Erfolgsspur zurück

Zuletzt gab es öfter mal Chaos vor dem Thurgauer Tor.

Zuletzt gab es öfter mal Chaos vor dem Thurgauer Tor. 

(Bild: Urs Lindt/Freshfocus, Olten, 27.Dezember 2019(

(mat) So gut das Jahr 2019 für den HC Thurgau geendet hat, so durchzogen war bislang der Start ins 2020. Ein schmeichelhafter Auswärtssieg nach Penaltyschiessen gegen La Chaux-de-Fonds täuscht darüber hinweg, dass die Mannschaft von Trainer Stephan Mair den Tritt über Silvester etwas verloren hat.

Für Topskorer Melvin Merola ist die Baisse störend, kommt aber zum richtigen Zeitpunkt. «Sie ist für uns wie eine Warnlampe, die hochrot leuchtet», sagt der Walliser nach der definitiven Qualifikation fürs Playoff.

«Ich glaube, dass es ein guter Moment ist, um zu realisieren, dass wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen dürfen. Wir können jetzt nicht einfach auf das Playoff warten in der Hoffnung, es komme dann dort schon wieder gut. Wir müssen unsere Linie wieder finden.»

Mit der 3:6-Niederlage vom vergangenen Dienstag gegen Langenthal rutschte der HCT in der Swiss-League-Tabelle auf Rang fünf ab. Um das erklärte Ziel, den Playoff-Heimvorteil, zu erreichen, ist mindestens Platz vier nötig. Thurgaus nächster Gegner, die GCK Lions, liegen auf Rang acht und kämpfen leidenschaftlich für ihre erste Playoff-Qualifikation seit sieben Jahren. Das Spiel findet am Samstag um 17.30 Uhr in Weinfelden statt. An diesem Tag feiert der HC Thurgau zudem sein 30-jähriges Bestehen mit einem grossen Fest. Er hat unter anderem die HCT-Stars vergangener Tage zu einem Legendenspiel eingeladen. 

Freitag, 10. Januar, 14:37 Uhr

Bruder Otbert Thoma mit 103 Jahren gestorben

Bruder Otbert Thoma verstarb am 9. Januar im Alter von 103 Jahren. Er war gebürtiger Thurgauer.

Bruder Otbert Thoma verstarb am 9. Januar im Alter von 103 Jahren. Er war gebürtiger Thurgauer.

(Bild: PD)

(jab) «Es ist eine höhere Macht, die mir jeden Tag von neuem schenkt», hat Bruder Otbert Thoma vor vier Jahren in der TZ gesagt. Damals war er 99 Jahre alt. Am 9. Januar dieses Jahres ist der gebürtige Thurgauer im Alter von 103 Jahren gestorben, berichtet der «Bote der Urschweiz». Er war damit der älteste Einwohner der Gemeinde Schwyz. Bruder Otbert Thoma ist in Bischofszell geboren, als eines von elf Kindern.

19-jährig trat er in Luzern in den Kapuzinerorden ein. Er wirkte als Aushilfspriester und als Hausmissionar in St. Gallen und Zürich. Bruder Otbert Thoma war ausserdem Pfarrer in Zizers und Mastrils. Seit fast dreissig Jahren lebte er im Kloster Wil. Ausschlaggebend für diesen Umzug sei ein Autounfall im Bündnerland gewesen. Zuletzt lebte Bruder Otbert Thoma in der Pflegestation des Kapuzinerklosters.

Eine Kehlkopfoperation habe ihm die Stimme geraubt, er war auf Spitex-Pflegerinnen angewiesen. Aber er liess noch als 99-Jähriger unsere Leser wissen: «Ich fühle mich generell ziemlich gesund.»

Freitag, 10. Januar, 14:05 Uhr

413 Arbeitslose mehr im Thurgau

(red) Die Arbeitslosenquote stieg im Kanton Thurgau per 31. Dezember 2019 von 1,9 % auf 2,1 %. Auf dem RAV waren 3'306 Personen arbeitslos gemeldet. Die Anzahl erhöhte sich damit gegenüber dem Vormonat um 413 Personen. Auch die Quote der Stellensuchenden stieg innert Monatsfrist von 3,6 % auf 3,9 %. Der Thurgau verzeichnete Ende Dezember 2019 insgesamt 6'006 Stellensuchende. Gegenüber dem Vormonat November 2019 mit 5'597 Stellensuchenden entspricht dies einer Zunahme von 409 Personen.

Freitag, 10. Januar, 13:53 Uhr

Sea life macht Fischinventur mit Schülern

Schüler der Klasse 6d der Konstanzer Gebhardschule zählen die Meeresbewohner im Sea life.

Schüler der Klasse 6d der Konstanzer Gebhardschule zählen die Meeresbewohner im Sea life.

(Bild: PD)

(red) das Sea life in Konstanz hat die jährliche Inventur der Fische gemacht. Unterstützung erhielten sie dabei von einer Konstanzer Schulklasse. Gemeinsam zählten sie die rund 2500 Meeresbewohner in den Becken mit insgesamt 600'000 Litern.

Angefangen von den Stören im Bodenseebecken über die Seesterne im Erlebnisbecken, wurde überall gezählt. Am Schwierigsten für die Schüler wie die Spezialisten war dabei mit Sicherheit das Zählen der Piranhas. Die Schwarmtiere sehen sich zum Verwechseln ähnlich und schwimmen nur selten auf der Stelle. Bei den Pinguinen war das dann schon etwas einfacher und hier waren sich die Schüler alle schnell einig, dass es definitiv zehn Frackträger sind.

Freitag, 10. Januar, 11:57 Uhr
Die Migros in Aadorf wird umgebaut.

Die Migros in Aadorf wird umgebaut.

(Bild: Olaf Kühne)

Migros wird modernisiert

(red) Am 11. Januar 2020 beginnt die Modernisierung des Migros-Supermarkts in Aadorf. Die Filiale bleibt nach dem letzten Verkaufstag am 10. Januar ab 20 Uhr bis zum Ende der Bauzeit geschlossen. Die Wiedereröffnung wird vom 13. bis 15. Februar mit attraktiven Angeboten für die Kundschaft gefeiert.

Freitag, 10. Januar, 11:26 Uhr

Thurgauer Marsianer will nun auch Mister Right der Schweiz werden

Steve Schild will eigentlich auf den Mars. Bis es soweit ist, nimmt er an einem Wettbewerb zum Mister Right teil.

Steve Schild will eigentlich auf den Mars. Bis es soweit ist, nimmt er an einem Wettbewerb zum Mister Right teil.

(Bild: Urs Bucher)

(sba) Der Thurgauer Steve Schild will auf den Mars. Dieses Projekt könnte jedoch noch etwas länger dauern. Deshalb vertreibt sich Schild nun die Zeit mit verschiedenen Challenges für den Swiss Men's Award. Dieser soll eine Art Nachfolger zum Mister Schweiz sein.

Der Wettbewerb wird auf der Homepage wie folgt beschrieben: «Der Swiss Men‘s Award - der neue, einzigartige Männerpreis der Schweiz. Sechs bekannte Coaches aus der Schweizer Promi-Szene suchen den Mister Right.» 

19 Kandidaten kämpfen um den Titel. Schild ist derzeit auf Platz drei. 

Weitere Infos: men's award

Freitag, 10. Januar, 10:53 Uhr

Im Firehouse Weinfelden gibt es neu auch Comedy

Das Weinfelder Partylokal Firehouse veranstaltet nun auch unterhaltsame Comedy-Anlässe

Das Weinfelder Partylokal Firehouse veranstaltet nun auch unterhaltsame Comedy-Anlässe

(Bild: Katrin Ilg)

(red) Das Firehouse sorgt künftig mit unterhaltsamen Comedy-Anlässen für herzhaftes Gelächter in der Region. Bis Ende Mai stehen mit Charles Nguela, Sven Ivanić und Joël von Mutzenbecher gleich drei Schweizer Künstler in Weinfelden auf der Bühne. Am 31. Januar wird Charles Nguela den Auftakt zur Comedy-Reihe machen.

Freitag, 10. Januar, 10:20 Uhr

Neuer Schulpräsident gesucht

Patrick Siegenthaler tritt als Schulpräsident zurück.

Patrick Siegenthaler tritt als Schulpräsident zurück.

(Bild: Andrea Stalder)

(hil) Die Schulgemeinde Herdern-Dettighofen sucht auf kommenden Oktober einen neuen Präsidenten. Der bisherige Präsident Patrick Siegenthaler kündigt auf diesen Termin hin seinen Rücktritt an. Siegenthaler möchte sich laut einer Mitteilung «nach acht Jahren Behördentätigkeit auf andere Vorhaben konzentrieren». Mit der nun beginnenden Umsetzung der Zweistandortestrategie, habe er das erreicht, «was im aktuellen politischen Umfeld möglich zu sein scheint». Die Primarschule Herdern-Dettighofen wird ab Schuljahr 2020/2021 den gesamten Kindergarten mit schulergänzenden Tagesstrukturen (heute bereits ein Mittagstischangebot) in Lanzenneunforn führen und die Unterstufe und Mittelstufe in Herdern.

Freitag, 10. Januar, 09:33 Uhr

Raperswilen hat einen Kandidaten gefunden

(ubr) Am 9. Februar finden in der Gemeinde Raperswilen Ersatzwahlen statt. Philipp Kämpf und Sabina Scheuber treten per Ende Januar aus dem Gemeinderat zurück. Die Suche nach Nachfolgern gestaltete sich schwierig, den Termin für die Eingabe von Bewerbungen verschob man deshalb auf den 6. Januar. Nach intensiven Gesprächen in der Gemeinde hat man nun zumindest einen Kandidaten gefunden: Michael Kämpf, Jahrgang 1979, hat sich bereit erklärt. Er ist Inhaber des Holzzentrum Kämpf in Raperswilen. Gemäss Gemeindepräsidentin Gaby J. Müller ist man guten Mutes, auch die zweite Vakanz im Gemeinderat schon bei den anstehenden Wahlen besetzen zu können.

Donnerstag, 9. Januar, 19:40 Uhr

Fragezeichen zur Obstbauforschung in Güttingen

Urs Schär.

Urs Schär.

(Bild: Donato Caspari)

(ck) SVP-Kantonsrat Urs Schär (Langrickenbach) sorgt sich um die Obstbau- und Beerenforschung in Güttingen. Nicht nur seien die Gebäude des Agroscope-Versuchsbetriebs in die Jahre gekommen, der Standort Güttingen werde mit dem geplanten Wegzug der Insektenforschung weiter geschwächt.

In seiner Einfachen Anfrage will Schär wissen, ob der Regierungsrat in dieser Angelegenheit interveniert hat. Und ob er bereit ist, sich für eine baldige Sanierung der Gebäude einzusetzen. Für Schär wäre auch vorstellbar, dass der Kanton die Gebäude übernimmt, saniert und wenn nötig ausbaut, «um so den Forschungsstandort Güttingen wieder attraktiv zu machen». Schliesslich erkundigt sich Schär nach der Bereitschaft zu einer Kooperation mit anderen Ostschweizer Kantonen. 

Donnerstag, 9. Januar, 18:09 Uhr

Betrunkener leistet massiven Widerstand

(red) Der Konstanzer Polizei wurde am Mittwochabend gegen 17.30 Uhr eine stark alkoholisierte Person gemeldet, die an einem Imbiss in der Strasse «Bahnhofplatz» mehrere Gäste lautstark beleidigt haben soll. Beamte des Polizeireviers erteilten daraufhin dem 43-jährigen Mann einen Platzverweis. Nachdem der Mann diesen missachtete und zurückkehrte, wurde er in Gewahrsam genommen, teilt die Polizei mit.

(Bild: Keystone)

Beim Transport zum Streifenwagen randalierte der 43-Jährige derart, dass eine zweite Streifenwagenbesatzung hinzugezogen wurde. Da der Mann einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde nach Anordnung der zuständigen Richterin im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte muss sich der Mann nun verantworten.

Donnerstag, 9. Januar, 16:27 Uhr

Wellnesshotel Golf Panorama macht im Ranking einen Platz gut

Das Hotel von aussen.

Das Hotel von aussen. 

(Bild: PD)

(red) Zum zweiten Mal in Folge spielt das Wellnesshotel Golf Panorama Lipperswil mit in der Liga der ganz Grossen. Das 4-Sterne-Superior Design- und Wellnesshotel steht im Handelszeitung-Ranking «Die besten Wellness- und Spa-Hotels der Alpen» auf Rang 38 von 40. Bei dem Rating wird das Gesamtpaket der Hotels durchleuchtet und von Experten bewertet.

Der Buchautor und Journalist Claus Schweitzer vergab dem Wellnesshotel Golf Panorama 55 von 80 möglichen Punkten. In den Kategorien «Lage und Umgebung», «Service», «Preis-Leistungs-Verhältnis» und «Spa-Behandlungen» erhielt das Hotel 8 von maximal 10 Punkten. Die anderen fünf Kategorien wurden wie folgt bewertet: Stil und Ambiente sowie Wellness-Infrastruktur mit 5, Zimmer mit 6 und Küche mit 7 Punkten.

Seit Mai 2010 wird das Thurgauer Hotel vom Direktionsehepaar Caroline und Alexandre Spatz geführt. Die Freude über die erneute Auflistung in der Liga der besten Wellbeing-Oasen im Alpenraum und Schwarzwald ist gemäss einer Medienmitteilung gross: «Unser Wunsch ging letztes Jahr mit der Aufnahme in dieses renommierte Ranking in Erfüllung, und wir sind mehr als glücklich darüber, dass wir erneut aufgelistet und sogar um einen Rang aufgestiegen sind», sagt Hoteldirektor Alexandre Spatz.

Das Direktionsehepaar Caroline und Alexandre Spatz.

Das Direktionsehepaar Caroline und Alexandre Spatz. 

(Bild: PD)
Donnerstag, 9. Januar, 14:43 Uhr

Besucherrekord im Naturmuseum und Museum für Archäologie Thurgau

Eingang in die Museen durch den Museumsgarten.

Eingang in die Museen durch den Museumsgarten. 

(Bild: PD/Jürg Zimmermann, Zürich)

(red) Seit 1996 befinden sich das kantonale Museum für Archäologie und das Naturmuseum in der Frauenfelder Altstadt. Noch nie in ihrer Geschichte haben die beiden Museen so viele Besucher gezählt wie im letzten Jahr.  Mit 22'196 Besuchenden verzeichnen die beiden Museen im Jahr 2019 einen Rekord, heisst es in einer Medienmitteilung.

Die Hälfte der Besuchenden waren Kinder. Gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2012 sind das 9 Prozent mehr Eintritte. Zum erfreulichen Ergebnis beigetragen haben einerseits einzelne Anlässe wie das Kinderfest in der Frauenfelder Altstadt im September oder die mehrmals ausverkauften Vorstellungen des Puppenspieltheaters «Der Sängerkrieg der Heidehasen» im Museumshof.

Zudem lockte die vom Naturmuseum produzierte und für den Schweizer Prix Expo nominierte Ausstellung über Hauskatzen viel Publikum aus der ganzen Schweiz nach Frauenfeld. Das Besucheraufkommen in Museen ist Schwankungen unterworfen. Wichtiger als ein Rekordjahr ist daher die langfristige Entwicklung der Besucherzahlen. Auch hier zeigt der Blick über die letzten 20 Jahre eine kontinuierliche Zunahme der Besucherzahl um rund 14 Prozent.

Donnerstag, 9. Januar, 14:40 Uhr

Wettbewerb für innovative Musikprojekte im Kanton Thurgau

(red) Das Thurgauer Kulturamt schreibt den Wettbewerb KosmosMusikThurgau aus. Dieser soll der Entwicklung und Umsetzung von genreübergreifenden Musikprojekten dienen. Der Wettbewerb wird im Rahmen des Förderschwerpunkts «Impulse für die Thurgauer Musikszene» des Kulturkonzepts 2019-2022 ausgeschrieben.

Gefragt sind Projekte von Musikschaffenden (Musikerinnen und Musiker, Dirigentinnen und Dirigenten, Komponistinnen und Komponisten) aller Musikgenres, die in Zusammenarbeit mit thurgauischen Gruppierungen einen innovativen, eigenständigen Ansatz verfolgen und die Vernetzung und Kooperation fördern. Das Amt teilt mit: «Erwünscht sind partizipative, genreübergreifende, interdisziplinäre Projekte, die allenfalls an unkonventionellen Orten stattfinden.»

Projektideen können bis zum 30. April beim Kulturamt eingereicht werden. Den Entscheid über die Auswahl der Projekte fällt eine Jury unter Vorsitz des Kulturamts. Die Ausschreibungsunterlagen sowie zusätzliche Informationen können auf der Homepage www.kulturamt.tg.ch abgerufen oder beim Kulturamt Thurgau bezogen werden.

Donnerstag, 9. Januar, 14:02 Uhr

ISA-Chef verschenkt wieder Thurgauer Unterhose

Die ISA Bodywear aus Amriswil hat für den Thurgauer Gastauftritt an der Olma eine spezielle Unterwäsche-Kollektion herausgebracht.

Die ISA Bodywear aus Amriswil hat für den Thurgauer Gastauftritt an der Olma eine spezielle Unterwäsche-Kollektion herausgebracht.

(Bild: Reto Martin)

(lsf) «Ich habe Unterhosen mit TKB-Logo erwartet», scherzt Trendforscher David Bosshart am Dreikönigsapéro der Thurgauer Kantonalbank. Beim letzten Auftritt im Heimatkanton habe er nämlich Unterhosen mit dem Thurgauer Wappen geschenkt bekommen. Stattdessen erhielt er im Pentorama Amriswil einen französischen Wein als Dank für sein Referat. 

David Bosshart.

David Bosshart.

(Bild: Donato Caspari)

Unter den Gästen war jedoch auch Andreas Sallmann mit seinen beiden Söhnen Thomas und Christian. Der ISA-Chef ist bekannt dafür, dass er sogar den Bundesrat mit Unterwäsche aus seinem Haus versorgt.

Andreas Sallmann.

Andreas Sallmann. 

(Bild: Andrea Stalder)

Nur einen Tag später reagierte Sallmann und schickte eine Unterhose aus seiner Produktion an Trendforscher Bosshart. «Ich wünsche Ihnen damit viel Freude und hoffe, dass die Panty optimal sitzt», heisst es im Begleitbrief, den Sallmann auch der «Thurgauer Zeitung» zustellen liess. Ob der Unternehmer die Bundweite korrekt eingeschätzt hat, ist nicht bekannt. Für den Fall, dass die Grösse nicht stimmt, bietet Sallmann einen Umtausch an.

Donnerstag, 9. Januar, 11:52 Uhr

Romanshorner SRF-Moderatorin schaltet sich aus Weinfelden zu

(mte) In der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehen SRF1 hat sich am Mittwochabend Henriette Engbersen zu Wort gemeldet über den Austritt Prinz Harrys aus dem Britischen Königshaus. Diese Einschaltung wurde wenige Minuten zuvor in Weinfelden aufgezeichnet, wo die Grossbritannien-Korrespondentin auf Einladung der Volkshochschule Mittelthurgau ein Referat über den Brexit hielt.

Henriette Engbersen bereitet sich vor dem BBZ Weinfelden auf ihren Duplex-Einsatz in der SRF-Sendung «10vor10» vor.

Henriette Engbersen bereitet sich vor dem BBZ Weinfelden auf ihren Duplex-Einsatz in der SRF-Sendung «10vor10» vor.

(Bild: Mario Testa)

Für die Besucher des Referats bot sich dank der Einschaltung ein unerwarteter Einblick in die Arbeit einer SRF-Korrespondentin. Kleiner Makel an der Einschaltung war die falsche Ortsangabe «London» beim Nameneinblender.

Donnerstag, 9. Januar, 11:10 Uhr

Gäumanns kandidieren in Arbon

(red/sko) In der Evangelischen Kirchgemeinde Arbon stehen mit der Pensionierung von Pfarrerin Angelica Grewe und dem Weggang von Pfarrer Hans Martin Enz grosse personelle Veränderungen an. Als Nachfolger schlägt die Pfarrwahlkommission nun in der Urnenwahl vom 15. März 2020 das Steckborner Pfarr-Ehepaar Sabine und Andreas Gäumann vor. 

Sabine Gäumann, Pfarrerin.

Sabine Gäumann, Pfarrerin.

(Bild: PD)
Andreas Gäumann, Pfarrer und ehemaliger Stadtpräsidiumskandidat Steckborn.

Andreas Gäumann, Pfarrer und ehemaliger Stadtpräsidiumskandidat Steckborn.

(Bild: PD)

Seit bald dreizehn Jahren wirken die 56-jährige Sabine und der 51-jährige Andreas Gäumann in der Evangelischen Kirchgemeinde Steckborn. Zuvor arbeiteten sie acht Jahre in der Reformierten Kirchgemeinde Glarus-Riedern. Nachdem die beiden Söhne erwachsen sind, möchten die beiden Pfarrpersonen noch einmal in einer neuen Kirchgemeinde wirken, teilt die Evangelische Kirchgemeinde Arbon mit. 

Überregionale Bekanntheit erlangte Andreas Gäumann als Kandidat der SP für die Kampfwahl ums Stadtpräsidium Steckborn im Frühjahr 2019. Der langjährige Präsident zweier örtlicher Spitex-Organisationen am Untersee strich jedoch nach einem enttäuschenden Resultat im ersten Wahlgang die Segel. Schliesslich schaffte FDP-Überraschungsmann Roman Pulfer aus Frauenfeld die Wahl zum Nachfolger von Roger Forrer (SVP) ins Steckborner Stadthaus.

Donnerstag, 9. Januar, 10:25 Uhr

100'000 Franken gehen an Zirkus aus der Bonau

(red) Der Thurgauer Regierungsrat hat dem Zirkus Stey für die Anschaffung eines neuen Hauptzeltes einen Beitrag von 100'000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt, wie er mitteilt. Die Stey Attraktionen GmbH mit Sitz in Bonau (Gemeinde Wigoltingen), die den Zirkus führt, plant, ein Hauptzelt zu kaufen. Wegen geänderter Sicherheitsstandards braucht der Zirkus ein Zelt mit neuer Bestuhlung und grösseren Sitzabständen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 250'000 Franken.

Mitarbeiter des Zirkus Stey bauen das Zelt für ihre Vorführungen auf dem Oberen Mätteli in Frauenfeld auf.

Mitarbeiter des Zirkus Stey bauen das Zelt für ihre Vorführungen auf dem Oberen Mätteli in Frauenfeld auf. 

(Bild: Donato Caspari, Oktober 2019)
Donnerstag, 9. Januar, 09:39 Uhr

Polizei sucht Zeugen

(red) Ein unbekannter Täter beschmutzte am Dienstag im Zeitraum von 22 Uhr bis 22.30 Uhr in Gaienhofen einen in der Sonnnenhalde am Fahrbahnrand abgestellten Opel Zafira mit Kot. Das teilt das Polizeipräsidium Konstanz mit. Personen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Gaienhofen unter der Telefonnummer +49 7735 971 00, zu melden.

Donnerstag, 9. Januar, 08:32 Uhr

SRF-Ombudsmann: keine Verletzung der Menschenwürde

(chm) Der SRF-Ombudsmann Roger Blum hat sieben Beschwerden gegen die Sendung von «Mona mittendrin - bei der Berufsfeuerwehr» abgelehnt. In der Ausgabe vom 14. November war die 44-jährige Thurgauerin Mona Vetsch mit der Basler Berufsfeuerwehr unterwegs, als die Equipe in einer Toilette eines Detailhändlers einen bewusstlosen Mann fand, der verstarb. In verpixelter Form zeigte SRF die vergebliche Rettungsaktion. Sieben Zuschauer sahen dennoch die Menschenwürde des Opfers verletzt und legten beim Ombudsmann Beschwerde ein.

In seiner Stellungnahme verneint Blum, dass SRF gegen die SRG-Konzession verstossen habe. Denn im Film sei kein Toter gezeigt worden, der erkennbar war. Entsprechend sei auch dessen Menschenwürde nicht verletzt worden. Im Fokus sei die Aktivität der Feuerwehr gestanden. Dass man einen Toten finden würde, sei nicht vorauszusehen gewesen.

Für ihre Sendung «Mona mittendrin» schmeisst sich Mona Vetsch in Feuerwehrsmontur.

Für ihre Sendung «Mona mittendrin» schmeisst sich Mona Vetsch in Feuerwehrsmontur. 

(Bild: SRF)

Es gehöre zur Reportage, «dass man sie zu Ende erzählt, und das Ende des Einsatzes war eben dieser traurige Befund». Die Sendung hatte Wellen geworfen, weil der «Blick» schon vor der Ausstrahlung die Episode skandalisierte. Der Ombudsmann wirft der Boulevardzeitung nun eine «zwielichtige Rolle» vor, weil sie SRF einen Tabubruch vorwarf, aber selber Tabus brach, indem sie ebenfalls Bilder zeigte und den Namen des Verstorbenen enthüllte. Blum verweist in seiner Stellungnahme auf die entsprechende Kommentierung in dieser Zeitung und schliesst daraus, dass es in der öffentlichen Kommunikation nicht nur eine Journalistenethik brauche, sondern auch eine Publikumsethik.

Der «Blick» geht in seiner Berichterstattung zum Urteil des Ombudsmanns nicht auf dessen Rüge am eigenen Verhalten ein, sondern nimmt auf, dass SRF selbst nicht hartnäckig genug versucht habe, die Identität des Verstorbenen zu recherchieren. Dies bemängelt auch Blum; dadurch hätten die Angehörigen des Toten vor der Ausstrahlung der Sendung nicht kontaktiert und informiert werden können.

Mittwoch, 8. Januar, 17:13 Uhr

Die Ermatinger Stedi-Baustelle ist abgesperrt

(red) Aus Sicherheitsgründen ist die Baustelle für die Totalsanierung der Ermatinger Stedi total abgesperrt. Die Aushubarbeiten im Hafen sind bis auf ganz kleine Restarbeiten abgeschlossen. Die Aussenwände des neuen Stedikopfs sind erstellt. Die Arbeiten an der Aussenmauer auf der Ostseite der Stedi laufen weiter. Zurzeit wird auch der neue Schlipf auf der Ostseite gebaut – er soll ab Anfang März zur Verfügung stehen. Die Treppenanlage auf der Westseite ist fertiggestellt. Am 6. Januar 2020 hat der Bau der neuen Werkleitungen begonnen.

So soll die Ermatinger Hafenanlage aussehen, wenn sie fertig ist.

So soll die Ermatinger Hafenanlage aussehen, wenn sie fertig ist. 

(Bild: pd)
Mittwoch, 8. Januar, 15:56 Uhr

Weitere Fragen zur Entlassung des Chefs für Amt für Informatik

SVP-Kantonsrat Hermann Lei verlangt Auskunft.

SVP-Kantonsrat Hermann Lei verlangt Auskunft. 

(Bild: Donato Caspari, Dezember 2019)

(ck) Noch ein Vorstoss zum entlassenen Chef des kantonalen Amtes für Informatik (AfI): SVP-Kantonsrat Hermann Lei (Frauenfeld) will in einer Einfachen Anfrage vom Regierungsrat wissen, ob es zutreffe, dass der entlassene AfI-Chef genauso grosszügig finanziert werde, wie es im Falle des PH-Prorektors war. «Wenn ja, was erhält er und auf welcher Grundlage?» Ebenso will Lei in Erfahrungen bringen, aufgrund welcher gesetzlichen Grundlage der Chef des AfI ein «Schweigegeld» von 15'000 Franken aus der Staatskasse erhalten habe und weshalb. Auch für den Fall, dass sich der Regierungsrat weiter auf eine Stillhalteklausel beruft, hat Lei vorgesorgt: Er erkundigt sich nach der gesetzlichen Grundlage für Geheimhaltungsklauseln, mit denen die Auskunftsrechte von Grossem Rat und GFK beschnitten würden. 

Mittwoch, 8. Januar, 15:12 Uhr

Neue Reihe Jazz-Jamsessions im Kreuzlinger Kult-X

(red) Das Ostschweizer Jazz Kollektiv OJK eröffnet die neue Kult-X-Reihe Jazz-Jamsessions am Dienstag, 14. Januar, mit Claude Diallo (Klavier), Rosario Bonaccorso (Kontrabass) und dem Konstanzer Patrick Manzecchi (Schlagzeug). Weitere Daten sind immer am zweiten Dienstag im Monat (ausser zur Sommerpause im Juni, Juli und August).

Das OJK lädt alle Jazzliebhaber und Musikbegeisterten ein zu einem Dialog. Lebendig, spontan und überraschend kommen sie daher die Abende, an denen Jazz-Profis - und Amateurmusiker gemeinsam einen Klangraum kreieren. Die Jam Band spielt am Anfang der Abende zum Aufwärmen drei bis vier Stücke und stellt während des Jams die Rhythmusgruppe, falls keine anderen Bassisten, Schlagzeuger oder Pianisten anwesend sind.

Claude Diallo am Lucerne Festival.

Claude Diallo am Lucerne Festival.

(Bild: pd/Manuela Jans)

Der St. Galler Pianist Claude Diallo gründete das Kollektiv vor fünf Jahren, um die Jazzmusiker in der Ostschweiz zu vernetzen. Dabei werden fünf Kantone berücksichtigt: TG, SG, AR, AI und GR. «Schnell mussten wir merken, dass die Menschen aus Deutschland, Österreich und Liechtenstein regelmässiger an die Sessions kommen als die Musiker der Ostschweizer-Kantone», erklärt Claude Diallo. Somit habe man das Kollektiv auch nach Konstanz hin geöffnet und im Jahr 2016 in Altnau begonnen, den Standort im Thurgau zu etablieren.

Von Kreuzlingen erhält das OJK jährlich Unterstützung aus dem Kulturpool Kultursee. Deshalb seien Claudia Thom und Andrea Lehmann von der Stadtverwaltung auf die Sessions aufmerksam geworden, so Diallo. «Als wir erfuhren, dass dem Kulturlokal s-ka in Altnau ein Besitzerwechsel bevorstehe, mussten wir auf einen neuen Ort ausweichen und wurden eingeladen, es 2020 im Kulturzentrum Kult-X in Kreuzlingen zu versuchen. Für uns ist Kreuzlingen gut, weil die ÖV-Verbindungen praktisch sind und das Kult-X für die Musiker aus Konstanz in idealer Nähe liegt. Das ist cool!»

Veranstalter: Ostschweizer Jazz Kollektiv OJK, www.ojkjazz.com / Ort: Kult-X, Hafenstrasse 8, 8280 Kreuzlingen / Dienstag, 14. Januar, Türöffnung 19.45, Kollekte

Mittwoch, 8. Januar, 14:02 Uhr

Eis von Lastwagendach gefallen

(kapo) Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stoppten am Montag in Gloten einen Lastwagen, nachdem vom Dach des Fahrzeuges eine Eisplatte auf die Strasse fiel.

Kurz nach 10 Uhr fuhr eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Kreuzstrasse in Richtung Sirnach hinter einem Lastwagen her. Im Bereich der Eisenbahnbrücke löste sich vom Blachenaufbau des Fahrzeuges eine Eisplatte und fiel auf die Strasse. Ein entgegenkommender Autofahrer bemerkte dies ebenfalls und konnte durch Abbremsen eine Kollision verhindern.

Nachdem der Chauffeur das restliche Eis vom Aufbau des Lastwagens entfernte, konnte er die Fahrt fortsetzen. Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Die Eisplatte war mehrere Zentimeter dick und zersplitterte auf der Strasse.

Die Eisplatte war mehrere Zentimeter dick und zersplitterte auf der Strasse.

(Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Die Kantonspolizei Thurgau weist darauf hin, dass Fahrzeugoberflächen inklusive Scheiben vor Fahrtbeginn von Eis und Schnee befreit werden müssen. Die teils mehreren Zentimeter dicken Eisplatten können durch Herunterfallen erhebliche Verletzungen oder Sachschäden verursachen. Zudem bilden die zurückgeblieben Eisstücke auf der Strasse eine Gefahr für nachfolgende Verkehrsteilnehmer.

Mittwoch, 8. Januar, 15:01 Uhr

Turnshows der Turnfabrik fast ausverkauft

(red) Diesen Freitag und Samstag zeigt die Turnfabrik insgesamt dreimal ihre diesjährige Turnshows. Wer aber jetzt noch kein Billett für eine der drei Aufführungen hat, kommt wohl zu spät. Stand Mittwochmittag sind gemäss Ticketing-Plattform Eventfrog die Shows am Freitagabend und am Samstagabend ausverkauft. Für die Aufführung am Samstag um 20 Uhr sind nur noch ganz wenige Plätze im Vorverkauf. Wer den spektakulären Einblick in die akrobatische Welt der Turnerinnen und Turner verpasst, darf aber gerne Freitag- und Samstagabend ab 22 Uhr an der Turnfabrik-Bar verweilen. Zudem gibt es eine Tombola, die mit tollen Preisen bestückt ist. (red)

www.turnfabrik.ch

Mittwoch, 8. Januar, 13:44 Uhr

Thurbo filmt am Romanshorner Bahnhof

(red) Am Mittwochmorgen war ein Filmteam am Romanshorner Bahnhof unterwegs. Gemäss einem Instagram-Post der Regionalbahn Thurbo fanden Dreharbeiten statt für eine Aktion des Tarifverbunds Ostwind. Bezüglich des Inhalts spannen die Verantwortlichen die Leser aber noch auf die Folter. Im Februar erfahre man mehr, heisst es. 

Mittwoch, 8. Januar, 10:59 Uhr

Unzählige Frischlinge queren einen Bach in Frauenfeld

(red) «Gewinner des Kilmawandels», schreibt Peter Weigelt auf Facebook und postet dazu ein sehenswertes Video von Frischlingen unterwegs im Dezember 2019 in der Nähe von Frauenfeld. 

Der St. Galler Ex-Nationalrat und Unternehmer bezieht sich auf die Wissenschafter Hannes Geisser vom Naturmuseum Thurgau und Claudio Bozzuto von der Wildlife Analysis GmbH in Zürich, die von einer explosionsartigen Vermehrung und Ausbreitung in den vergangenen Jahrzehnten berichten. Der Klimawandel könnte mit ein Faktor dafür sein und die Mischwälder und Landwirtschaftsflächen im Thurgau böten idealen Lebensraum.

Mittwoch, 8. Januar, 12:13 Uhr

Unbekannter schiesst mit Stahlkugeln auf Fensterscheiben in Konstanz

(red) Die deutsche Polizei sucht Zeugen zu mehreren Sachbeschädigungen, die im Zeitraum zwischen 27. Dezember und 1. Januar im Konstanzer Stadtteil Wollmatingen begangen wurden. Ein unbekannter Täter hatte mit Stahlkugeln auf Scheiben geparkter Autos geschossen und diese hierdurch beschädigt. Der Unbekannte schoss auch auf Fensterscheiben von Wohnhäusern. Die Geschosse durchschlugen hierbei die äussere Glasscheibe von mehrfach verglasten Fensterscheiben. An einigen Tatorten konnten Stahlkugeln im Durchmesser von 4,5 mm aufgefunden und sichergestellt werden. Bei den bislang bei der Polizei angezeigten 17 Fällen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von über 6000 Euro.

Mittwoch, 8. Januar, 10:07 Uhr

Pallavolo Kreuzlingen empfängt Volley Näfels im Cup-Kracher

(red) Dank dem Sieg gegen Volleyball Papiermühle aus der NLB-Westgruppe ist das NLB-Team von Pallavolo Kreuzlingen in den Achtelfinal des Mobiliar Volley Cups eingezogen. Dieses bestreiten die Pallavolos gegen das NLA-Team biogas Volley Näfels. Als unterklassiges Team geniessen die Kreuzlinger das Heimspielrecht und empfangen ihre Gäste am kommenden Sonntag, 12. Januar, um 14.00 Uhr in der Turnhalle Remisberg in Kreuzlingen. Es gibt eine Festwirtschaft, der Eintritt ist frei. 

Die Kreuzlinger Volleyballer stehen im Cup-Achtelfinale.

Die Kreuzlinger Volleyballer stehen im Cup-Achtelfinale. 

(Bild: pd)
Mittwoch, 8. Januar, 9:33 Uhr

Romanshorner Glacé-Garten wird neu verpachtet

(red) Per 1. März 2020 sucht die Stadt Romanshorn eine neue Pächterin oder einen neuen Pächter für den Glacé-Garten mit 272 Quadratmetern Fläche auf der Hafenpromenade. Bis Oktober 2019 wurde darauf das Bistro Heaven als Saisonbetrieb geführt. Der bisherige Betreiber will sich nach fünf Jahren auf Eigenproduktionen seines Unternehmens und den Verkauf der Spezialitäten unter anderem an Märkten fokussieren. Im Kündigungsschreiben bedankt er sich für die «stets sehr zuvorkommende und unkomplizierte Zusammenarbeit» mit der Stadt. Diese wünscht sich für die Neuverpachtung wieder den Betrieb eines Glacé-Gartens bzw. einer Gelateria. Die Dokumentation und das Inserat sind online auch unter der Rubrik Stellenangebote auf www.romanshorn.ch aufgeschaltet. Die Bewerbungsfrist läuft bis am 31. Januar 2020.

Dienstag, 7. Januar, 18:37 Uhr

Forschungspreis Walter Enggist wieder ausgeschrieben

(red) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können bis 31. März ihre Arbeiten für den mit 15'000 Franken dotierten Thurgauer Forschungspreis Walter Enggist einreichen. «Die erstmalige Vergabe des Forschungspreises Walter Enggist im Jahr 2019 ist auf eine erfreulich gute Resonanz gestossen», schreibt das Thurgauer Amt für Mittel- und Hochschulen in seiner Mitteilung. Das Netzwerk Thurgau Wissenschaft werde den Preis deshalb wie geplant jährlich ausschreiben.

Die dreimonatige Einreichefrist für den Forschungspreis Walter Enggist 2020 hat am 1. Januar begonnen. Um den Preis können sich Wissenschaftler ab dem Masterabschluss mit einer Arbeit bewerben, die im Kanton Thurgau wohnhaft sind oder hier einen Ausbildungsabschluss der Sekundarstufe II erlangt haben. Ausserdem kann sich bewerben, wer eine wissenschaftliche Arbeit an einer Thurgauer Institution erstellt hat oder in der Arbeit den Kanton Thurgau ins Zentrum stellt.

Das Reglement des Forschungspreises ist leicht angepasst worden. So wird nun auch der 2019 ebenfalls erstmals vergebene Nachwuchsforschungspreis der Thurgauischen Stiftung für Wissenschaft und Forschung berücksichtigt. Dieser ist mit 3000 Franken dotiert.

Die erste Trägerin des Forschungspreises Walter Enggist war Meret Huber. Bei der Preisverleihung konnte sie nicht anwesend sein und stellte per Videobotschaft ihre Arbeit vor.

Die erste Trägerin des Forschungspreises Walter Enggist war Meret Huber. Bei der Preisverleihung konnte sie nicht anwesend sein und stellte per Videobotschaft ihre Arbeit vor.

(Bild: Reto Martin)

Der erste Forschungspreis Walter Enggist ist am 25. September 2019 an die Thurgauer Biologin Meret Huber vergeben worden, die an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster forscht. Sie setzt das Preisgeld für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit ein und will über mehrere Generationen einer Pflanze hinweg das erbgutschädigende Potenzial eines Herbizids untersuchen.

Dienstag, 7. Januar, 17:41 Uhr

Zeugenaufruf: Alkoholisiert Fahrerflucht begangen und Fussgänger gefährdet

Die Polizei Konstanz sucht Zeugen und Geschädigte zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht und Gefährdung von Fussgängern. Ein 25-jähriger Mann fuhr in der Nacht zum Samstag gegen Mitternacht unberechtigt und unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol einen schwarz lackierten Opel in Gebrauch. Er verursachte am Konstanzer Bahnhofplatz einen Streifschaden an einem dort stehenden Taxi. Anschliessend fuhr er weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Daraufhin setzte der Tatverdächtige seine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Allmansdorf fort, wobei er an mindestens zwei rot zeigenden Ampeln weiterfuhr. Hierbei gefährdete er an einem Fussgängerübergang insgesamt drei Fussgänger, die eine Kollision nur durch einen Sprung zur Seite verhindern konnten. Die Fahrt endete an der Einmündung der Säntisstrasse in die Mainaustrasse an einem Steinpfeiler. Der Lenker des Opels und sein Beifahrer versuchten die weitere Flucht zu Fuss. Der Tatverdächtige wurde in der Luisenstrasse festgenommen.

Er sei sichtlich alkoholisiert gewesen, wie die Polizei Konstanz in ihrer Mitteilung schreibt. Zudem sei er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Am Opel entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3000 Euro. Die Polizei bittet Personen, die Hinweise zur nächtlichen Fahrt des Tatverdächtigen und der geschilderten Verfehlungen machen können, sich beim Polizeirevier Konstanz zu melden.

Dienstag, 7. Januar, 16:30 Uhr

Junge Skifahrerin sichert sich Ticket für Saisonfinale

(red) Am Wochenende haben sich in Les Crosets VD 530 junge Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer am ersten Qualifikationsrennen des Grand Prix Migros 2020 gemessen. Die schnellsten vier Mädchen und Buben pro Kategorie sicherten sich ihr Ticket für das nationale Saisonfinale vom 26. bis 29. März in Obersaxen – darunter auch Julia Hubatka aus Häuslenen

Sie holte sich bei den Mädchen mit Jahrgang 2008 den zweiten Platz. Dabei verpasste sie den Tagessieg nur um einen Wimpernschlag: Auf die Erstplatzierte Romina Burkhard aus Mettmenstetten ZH fehlten ihr lediglich acht Hundertstelsekunden. Die Chance zur Revanche bietet sich Julia Hubatka Ende März, wenn sie in Obersaxen den Finallauf bestreitet.

Julia Hubatka (links) erreichte beim Qualifikationsrennen des Grand Prix Migros 2020 bei den Mädchen mit Jahrgang 2008 den zweiten Platz.

Julia Hubatka (links) erreichte beim Qualifikationsrennen des Grand Prix Migros 2020 bei den Mädchen mit Jahrgang 2008 den zweiten Platz. 

(Bild: PD)
Dienstag, 7. Januar, 15:54 Uhr

Radprofi mit hohen Ansprüchen

Stefan Küng

Stefan Küng

(Bild: Mario Testa, Juni 2019)

(jab) 200 Meter haben den WM-Sieg von Stefan Küng im englischen Yorkshire verhindert. Das hätten dem Radprofi viele Leute nach dem Rennen gesagt. «Wäre der Schlussanstieg länger gewesen, wärst du Weltmeister geworden», zitiert die NZZ. Die Ansprüche werden auch im neuen Jahr nicht kleiner, die Hoffnungen der Velonation lasten auf dem 27-jährigen gebürtigen Thurgauer. «Ich habe immer gesagt, ich sei nicht der neue Cancellara», sagt Küng. Aber er habe durchaus auch hohe Ansprüche an sich und sei ein sehr selbstkritischer Mensch.

Er ist sich seines Talents aber bewusst: «Ich habe in fünf Profijahren immerhin ein Dutzend Rennen gewonnen. Viele Profis schaffen das in ihrer gesamten Karriere nicht.» Anfang des vergangenen Jahres wechselte Küng von der Equipe BMC zu FDJ. «Hier stiegen die Erwartungen», sagt er über das neue Team. «Aber ich erwarte selber auch mehr von mir.» Stefan Küng weiss aber auch: «Sport ist kein Wunschkonzert. Das wird dir immer wieder brutal vor Augen geführt.» 

Dienstag, 7. Januar, 14:29 Uhr

Platz vier heisst das Ziel des HC Thurgau

(mat) Mehr denn je strebt der HC Thurgau den Heimvorteil für die Viertelfinalserie im Playoff an. Dazu muss der HCT in den letzten zehn Qualifikationsrunden mindestens seinen derzeitigen vierten Rang verteidigen.  Der Vorsprung auf den Tabellenfünften Visp beträgt lediglich einen Punkt. Langenthal, Thurgaus heutiger Gegner, fehlen auf Platz sechs acht Punkte auf den HCT. Allerdings haben die Oberaargauer eine Partie weniger ausgetragen als die Ostschweizer. Und die Bilanz der vergangenen fünf Runden zeigt, dass in dieser Zeitspanne nur Kloten erfolgreicher war als Visp und der SCL. 

Die Spieler von Trainer Stephan Mair sind also gewarnt vor dem, was heute in der Eishalle Schoren auf sie zukommt. Nach einem schwachen Heim- und einem nicht viel besseren Auswärtsauftritt gegen La Chaux-de-Fonds sucht der HC Thurgau im neuen Jahr nach Stabilität.

Zwei Tage später habe zumindest die kämpferische Einstellung wieder gestimmt. Über den Kampf muss Thurgau auch in Langenthal den Erfolg suchen. Auf Hilfe, in Form eines zweiten Ausländers anstelle des verletzten Kellen Jones, hofft das Team vergebens. Bereits zum vierten Mal in Folge wird der HCT heute mit nur einem ausländischen Stürmer antreten müssen.

Dienstag, 7. Januar, 13:42 Uhr

Beliebtester Schweizer Campingplatz liegt im Thurgau

(red) Der Campingplatz Hüttenberg in Eschenz wurde zum beliebtesten Campingplatz der Schweiz gewählt. Das hat das Informations- und Buchungsportal für Campingurlaube www.camping.info im Rahmen des Camping.Info Awards 2020 ermittelt. Europaweit liegt die Campinganlage in diesem Jahr auf Rang 19 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze verbessert. Seit 2015 (Rang 86) erreichte der Campingplatz Hüttenberg im Ranking von Camping.Info jedes Jahr eine bessere Platzierung.

Der Campingplatz Hüttenberg liegt leicht erhöht über Eschenz und bietet  Aussicht auf den Untersee und Rhein.

Der Campingplatz Hüttenberg liegt leicht erhöht über Eschenz und bietet  Aussicht auf den Untersee und Rhein.

(Bild: PD)

Der Camping.Info Award, der 2020 bereits zum neunten Mal vergeben wird, zählt zu den begehrtesten Auszeichnungen der europäischen Campingbranche. Grundlage der Auswertung ist die Zufriedenheit der Campingurlauber. 148'864 Campinggäste gaben 190'824 Bewertungen ab.

Dienstag, 7. Januar, 11:22 Uhr

Beschwerden aus dem Thurgau: Keine Bewilligung mehr für Phoenix Festival

(red) Seit 2015 wurde auf einer grossen Wiese in Trüllikon, im Gebiet Chrummenrüti, das Phoenix Festival durchgeführt. An dieser Street-Parade-After-Party wurde jeweils während 24 Stunden elektronische Musik gespielt. Im vergangenen Jahr gingen deswegen 100 Beschwerden beim Gemeinderat Trüllikon ein, wie die Behörde mitteilt. Viele davon seien aus Gemeinden im benachbarten Thurgau wie Schlattingen oder Basadingen eingegangen, wie der «Landbote» schreibt. Der Trülliker Gemeinderat hat wegen der vielen Reklamationen beschlossen, keine Bewilligung mehr zu erteilen.

Dienstag, 7. Januar, 09:37 Uhr

Stadler erhält Auftrag für Instandhaltung in Texas

(red) Dallas Area Rapid Transit (DART) hat den Bussnanger Zugbauer Stadler mit der Instandhaltung der im Juni 2019 bestellten Triebzüge des Typs Flirt und des dazugehörenden Service-Depots (EMF) für einen Zeitraum von 15 Jahren beauftragt. Damit wird der Auftrag zum Bau der acht Flirt-Züge und zur Planung der EMF-Anlage um die Instandhaltungsleistungen ergänzt. Für Stadler ist es der erste Instandhaltungsvertrag in den USA. 

Visualisierung eines Flirt-Zugs für das texanische Verkehrsunternehmen Dallas Area Rapid Transit.

Visualisierung eines Flirt-Zugs für das texanische Verkehrsunternehmen Dallas Area Rapid Transit.

Im Juni 2019 schloss Stadler den Vertrag zur Lieferung von acht Züge des Typs Flirt für das DART-Projekt «Cotton Belt Regional Rail Silver Line» in Texas ab. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf rund 119 Millionen Franken.

 
Montag, 6. Januar, 17:52 Uhr

Eschikofen: Autofahrer wird bei Unfall leicht verletzt

Der Lenker wurde beim Unfall leicht verletzt

Der Lenker wurde beim Unfall leicht verletzt

(Bild: Kantonspolizei Thrugau)

(kapo) Bei einem Selbstunfall am Montagmorgen in Eschikofen wurde eine Person verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Ein 30-jähriger Autofahrer war gegen 6 Uhr auf der Hauptstrasse von Bonau in Richtung Eschikofen unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er nach der Eschikoferbrücke infolge vereister Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses schleuderte über die Gegenfahrbahn und prallte in einen Baum.

Der Mann musste durch den Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Montag, 6. Januar, 16:48 Uhr

Raser mit 108 km/h innerorts erwischt

Mit einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle erwischte die Polizei einen Raser in Kreuzlingen.

Mit einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle erwischte die Polizei einen Raser in Kreuzlingen.

(Bild: PD)

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau führte am 4. Januar auf der Unterseestrasse Kreuzlingen eine mobile Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei wurde kurz vor 22 Uhr ein Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von 108 km/h erfasst. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt er die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um 52 Stundenkilometer.

Beim Lenker handelt es sich um einen 20-jährigen Schweizer aus dem Kanton Thurgau. Sein Führerausweis wurde zuhanden der Administrativbehörde entzogen. Die zuständige Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung.

Montag, 6. Januar, 15:13 Uhr

Konzert im Historischen Museum

Das Frauentrio spielt Werke aus der Lebenszeit der letzten privaten Besitzer von Schloss Frauenfeld.

Das Frauentrio spielt Werke aus der Lebenszeit der letzten privaten Besitzer von Schloss Frauenfeld.

(Bild: PD)

(red) An der Konzertmatinée zum Jahresauftakt dreht sich das Programm des Historischen Museums Thurgau um Marie Elise Bachmann, die 1955 Schloss Frauenfeld dem Kanton vermacht hat. Ein Frauentrio spielt am Sonntag, 12. Januar 2020, um 11 Uhr im Rathaus Frauenfeld seltene Werke von besonders kraftvollen Komponistinnen.

Zum 60-Jahr-Jubiläum des Historischen Museums widmet es der vormaligen Schlossbesitzerin spezielle Aufmerksamkeit. Die letzte Erbin der Stettfurter Richterdynastie Bachmann ist schliesslich ein bedeutender, aber der Öffentlichkeit wenig bekannter Thurgauer Kopf. Lange Zeit war es für Frauen generell schwierig, gesellschaftliche Bedeutung zu erlangen. Dies galt besonders auch für Komponistinnen, die wie Clara Schumann stets im Schatten ihrer Ehemänner oder Väter standen.

Mit Madeleine Dring oder Rosalie Bonighton erklingen an der Konzertmatinée des Historischen Museums Thurgau auch Werke von unbekannten Komponistinnen. Das Trio mit Claudia von Wartburg (Flöte), Corinne Sonderegger (Oboe) und Hiromi Ikei (Klavier) entführt das Publikum auf einen musikalischen Streifzug in Marie Elise Bachmanns Lebenszeit, die geprägt war vom Zusammenbruch des bürgerlichen Zeitalters und zwei Weltkriegen. Flankiert wird das faszinierende Programm von historischen Zitaten und Einordnungen durch Kurator  Dominik Streiff Schnetzer. Im Anschluss lädt das Museum zum Apéro ein. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte.

Montag, 6. Januar, 13:40 Uhr

Im Reich der Biber

Die WWF-Exkursion entführt Familien und Kinder in das Reich der Biber.

Die WWF-Exkursion entführt Familien und Kinder in das Reich der Biber.

(Bild: PD)

Frisch geschälte Holzstücke und gefällte Bäume: Im Winter hinterlässt der Biber gut sichtbare Spuren. Die WWF-Exkursion vom Sonntag, 12. Januar 2020 von 10.10 bis 12.40 Uhr in Pfyn/TG folgt seiner Fährte entlang der Thur.

Gross und Klein erfahren auf dieser zweieinhalbstündigen Rundwanderung, warum der Biber auch Geheimagent heisst, warum er mit einem Holzfäller verglichen werden kann und wie der Biber in seinem Bau haust. Auf dieser Exkursion erfahren die Teilnehmenden, warum dieses scheue Tier gefährdet ist und aus welchen Gründen es vor ein paar Jahren fast ausgerottet wurde. Dieser Event wird von Manuela Bissegger, WWF Schulbesucherin und Biberwatcherin, geleitet und richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern ab 5 Jahren.

Auskunft und Anmeldung bis Freitag, 10. Januar 2020, 16 Uhr: WWF Regiobüro AR/AI-SG-TG, Postfach 2341, 9001 St. Gallen, Tel. 071 221 72 30, E-Mail: regiobuero@wwfost.ch, Website: www.wwfost.ch/naturlive

Montag, 6. Januar, 11:47 Uhr
2018 hat der Gartentag bei schönen Wetter stattgefunden. Vergangenes Jahr wurde er wegen zu schlechtem Wetter abgesagt.

2018 hat der Gartentag bei schönen Wetter stattgefunden. Vergangenes Jahr wurde er wegen zu schlechtem Wetter abgesagt.

(Bild: Reto Martin)

Kreuzlinger Gartentag erhält Verschiebedatum

(red) Im Frühling 2019 musste der Kreuzlinger Gartentag aufgrund stürmischen Wetters kurzfristig abgesagt werden. Für die nächste Ausgabe am Samstag, 25. April 2020, plant das OK deshalb ein Verschiebedatum. Am 9. Mai würde der Gartentag alternativ stattfinden.

Da der Anlass für 2019 bereits komplett organisiert war, nimmt das OK das Motto «Blüten, Farben und Düfte» für den Gartentag 2020 noch einmal auf. Bereits haben sich zahlreiche Ausstellerinnen und Aussteller gemeldet, die wieder teilnehmen. Interessierte, die am grünen Anlass in Kreuzlingen dabei sein möchten, können sich noch bis Ende Januar 2020 anmelden.

Das Anmeldeformular kann unter gartentag@kreuzlingen.ch oder Tel. 071 677 62 28 bezogen werden.

Montag, 6. Januar, 11:05 Uhr

Erneut ein Erdbeben in der Region Konstanz

Ein Seismograph zeichnet die Erdbeben auf.

Ein Seismograph zeichnet die Erdbeben auf.

(Bild: Winfried Rothermel, AP)

(red) Auch rund ein halbes Jahr nach Höhepunkt der Erdbebenserie auf der Bodanrückhalbinsel hat sich die Situation noch nicht komplett beruhigt. Ein neues Erdbeben hat in der Nacht zum Montag Bewohner der nördlichen Ortsteile von Konstanz aus dem Schlaf gerissen. Nach Angaben des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED) erreichte das neue Erdbeben Magnitude 2.1. Das Epizentrum lag (wie bei allen Beben zuvor) nahe Wallhausen, rund 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

Schäden infolge des Bebens sind nicht zu erwarten. Ein erneutes Aufleben der Erdbebenserie ist sehr unwahrscheinlich. Dass es in den kommenden Monaten erneut zu einzelnen spürbaren Beben kommt (auch unabhängig von der Erdbebenserie) ist jedoch nicht auszuschliessen.

Montag, 6. Januar, 10:12 Uhr

Totes Lamm ohne Kopf gefunden - Todesursache gibt Rätsel auf

Ein Lämmlein sollte auf der Wiese bei seiner Mutter sein und umhertollen. In Eschlikon wurde eines tot aufgefunden.

Ein Lämmlein sollte auf der Wiese bei seiner Mutter sein und umhertollen. In Eschlikon wurde eines tot aufgefunden. 

(Bild: Nana Do Carmo)

(rsc) Während eines Spaziergangs am Sonntag entdeckte eine Wallenwilerin ein totes Tier im Soorbach bei Balterswil. «Erst dachte ich, dass es sich um eine Katze handelt», sagt sie gegenüber «20 Minuten». Als sie sich dem leblosen Körper näherte, stellte sie aber fest, dass es sich um ein Lamm handelt. Sein Kopf sei abgetrennt gewesen, berichtet die 27-Jährige.

Die Kantonspolizei Thurgau hat Kenntnis vom Vorfall. Sie geht davon aus, dass das Lamm von einem Tier gerissen wurde. «Wir haben keine Anhaltspunkte, die auf etwas Anderes hindeuten würden», erklärt Mediensprecher Michael Roth. Was für ein Tier das Lamm gerissen hat, sei unklar. Weil man nicht von einer Tierquälerei ausgehen könne, würden nun keine weiteren Abklärungen folgen. Der Besitzer des toten Tiers sei informiert worden. Ähnliche aktuelle Vorfälle sind der Kantonspolizei nicht bekannt.

Montag, 06. Januar, 09:12 Uhr

Unfallopfer verfolgt den Täter und schlägt ihn k.o.

Die Polizei stellte beim Unfallverursacher alkoholische Beeinflussung feststellen.

Die Polizei stellte beim Unfallverursacher alkoholische Beeinflussung feststellen.

(Bild: Reto Martin)

(red) Am Sonntag gegen 03:45 Uhr fuhr ein 20-jähriger Mann in einem weissen Ford Focus mit Schweizer Zulassung vom Parkplatz der Diskothek Grey auf die Max-Stromeyer-Straße auf und kollidierte hierbei im Kreuzungsbereich mit einem anderen Pkw. Anschließend flüchtete der Mann mit seinem Pkw in Richtung Reichenaustrasse fuhr.

Der 23-jährige geschädigte Pkw-Lenker verfolgte den Unfallverursacher mit seinem Pkw und konnte ihn an der Reichenaustrasse zum Anhalten zwingen. Dort schlug der Mann mit dem Ellenbogen auf die Windschutzscheibe des Ford Focus und zog den Schlüssel ab, schreibt die Polizei Konstanz. Den anschließenden Versuch des Schweizers zu Fuss zu flüchten, konnte der 23-jährige Mann durch einen Schlag ins Gesicht verhindern. Die Polizei konnte beim Eintreffen am Einsatzort eine alkoholische Beeinflussung beim 20-jährigen Unfallverursacher feststellen. Daher wurde der Führerschein beschlagnahmt, eine Blutprobe entnommen und eine Sicherheitsleistung erhoben.

Durch den Verkehrsunfall entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden in Höhe von etwa 4500 Euro. Die Polizei sucht nun Zeugen welche den Verkehrsunfall und den anschließenden Fluchtversuch beobachtet haben bzw. weitere Personen die durch die Flucht des Mannes gefährdet wurden.

Zeugenhinweise werden an das Polizeirevier Konstanz unter Tel. 07531/995-0 erbeten.

Sonntag, 5. Januar - 10:04 Uhr

Mitten in der Nacht fahrunfähig in Weiningen unterwegs

(kapo/chs) Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Sonntagmorgen in Weiningen einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 3 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer. Weil die Polizisten den 27-jährigen Polen als nicht fahrfähig beurteilten, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Wie die Polizei mitteilt, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Freitag, 3. Januar, 18:23 Uhr

Thurgauer Original sagt nach 14 Jahren Adieu SRF

Reto Scherrer.

Reto Scherrer.

(Bild: Donato Caspari)

(sko) Er lag mit Mona Vetsch im Bett, trat mit etlichen Bundesräten, Miss-Schweiz-Titelträgerinnen oder Schauspielern vor die Linsen und interviewte SVP-Doyen Christoph Blocher vor und nach seinem unvergesslichen Bad im Zürichsee vor laufenden Kameras. Nach 14 Jahren kehrt Reto Scherrer dem Schweizer Radio- und Fernsehen (SRF) den Rücken. Er wolle aufhören, wenn es am schönsten sei, sagt der 44-jährige Weinfelder und wechselt noch im Januar 2020 zu Ringier. 

Bevor es mit der Ära von Reto Scherrer bei SRF zu Ende geht, huldigt ihm sein Noch-Arbeitgeber im «Samschtig-Jass» mit einem Abschiedsvideo. Dabei sagt Scherrer Adieu und schaut auf 14 Jahre «Donnschtig-Jass» zurück. Der Rückblick mit Reto Scherrer ist am Samstag, 4. Januar 2020, um 18.40 Uhr im Fernsehen auf SRF 1 zu sehen.