THURGAU-TICKER vom 4. Mai bis 10. Mai

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Montag, 11. Mai, 10:08 Uhr

Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz beendet vorzeitig die Saison

Die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz an einem ihrer Konzerte.

Die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz an einem ihrer Konzerte.

Bild: Dominik Wunderli (15. Mai 2018)

(red) Die Südwestdeutsche Philharmonie teilt in einer Mitteilung mit, dass sie die laufende Saison 2019/2020 vorzeitig beendet. Aufgrund der Coronamassnahmen, ist das Orchester gezwungen, alle noch für diese Saison geplanten Konzertveranstaltungen abzusagen. Gleichzeitig sucht die Philharmonie nach Möglichkeiten und Formaten, wie trotz der Coronamassnahmen den Zuhörern Musik geboten werden kann. Erworbene Karten für die nun abgesagte Saison können umgetauscht oder erstattet werden.

Auch das Konstanzer Stadttheater sagt alle Veranstaltungen ab. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Die Freilichtspiele am Münster können mit einem kleineren Publikum als gewöhnlich stattfinden.

Montag, 11. Mai, 09:48 Uhr

Wasserballsaison fällt ins Wasser

Dieses Jahr findet kein Wasserball statt. Der Schwimmclub Kreuzlingen (SCK) hat die Saison wegen der Coronapandemie abgesagt.

Dieses Jahr findet kein Wasserball statt. Der Schwimmclub Kreuzlingen (SCK) hat die Saison wegen der Coronapandemie abgesagt.

Bild: Donato Caspari (Kreuzlingen, 15. September 2018)

(red/sba) Anfang Mai hat sich der Schweizer Verband Swiss Waterpolo entschieden, die Meistersachatssaison zu stoppen, respektive abzusagen. Das hat auch Auswirkungen auf den Kreuzlinger Schwimmclub (SCK). Konsequenterweise werden die bisher gespielten Partien nicht gezählt und es gibt weder Aufsteiger noch Absteiger. Somit kann der Kreuzlinger Spitzenclub seine beiden Titel (NLA und CUP) in dieser Saison nicht verteidigen.

Zum anderen hat sich der Kreuzlinger Club aber auch dazu entschlossen, das für den 12. September vorgesehene Jubliäumsfest «75 Jahre SCK» abzusagen. Das Fest soll aber nachgeholt werden.

Zum ersten Mal seit fast 40 Jahren werden dieses Jahr keine Meisterschafsspiele im Schwimmbad Hörnli stattfinden. Swiss Waterpolo möchte im Sommer jedoch einen speziellen Sommer Cup austragen. Abhängig von der Entwicklung der Lage dürfen die Fans also doch noch Hoffnung auf einige Heimspiele haben.

Sonntag, 10. Mai, 17:22 Uhr

Hastig in Richtung Konstanz, 165 km/h ausserorts: Kantonspolizei zieht drei Raser aus dem Verkehr

Coronazeit ist Raserzeit – auch auf Thurgauer Strassen. Auf der Autobahn A7 bei Wiesendangen, so schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung, passierte am Freitagabend ein Autofahrer die Messstelle mit 220 km/h in Richtung Konstanz. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der 20-jährige Schweizer die erlaubte Geschwindigkeit um 93 km/h. Unmittelbar dahinter folgte ein weiterer Autofahrer mit ähnlich hoher Geschwindigkeit. Der 24-jährige Italiener hielt nur einen Abstand von wenigen Metern zum vorderen Fahrzeug ein.

Zu schnell, zu nah dran: Wenig Abstand und massive Geschwindigkeitsübertretung stellte die Kantonspolizei auf der Autobahn A7 fest.

Zu schnell, zu nah dran: Wenig Abstand und massive Geschwindigkeitsübertretung stellte die Kantonspolizei auf der Autobahn A7 fest.

Bild: Kapo

Am Samstagabend wurde gemäss der Kantonspolizei ein Motorradfahrer zwischen Schönenbaumgarten und Dettighofen ausserorts mit einer Geschwindigkeit von 165 km/h gemessen. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der 28-jährige Schweizer die erlaubte Geschwindigkeit um 78 km/h. Die drei Lenker werden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht – ihre Führerausweise sind sie los.

Sonntag, 10. Mai, 13:43 Uhr

Gasgrillbrand gelöscht

(kapo/bro) Gemäss Kantonspolizei Thurgau nahm eine 53-jährige Frau am Samstagabend kurz vor 19.45 Uhr in einem Garten am Meieboolweg in Bottighofen einen Gasgrill in Betrieb. Wenig später bemerkte sie, dass im unteren Bereich des Grills ein Brand ausgebrochen war.

Privatpersonen und Einsatzkräfte der Feuerwehr Kreuzlingen konnten den Brand rasch löschen, verletzt wurde niemand. Es entstand geringer Sachschaden.

Samstag, 9. Mai, 09:13 Uhr

Gasgrill brennt

(kapo/bro) Ein 32-jähriger Mann hat am Freitag kurz vor 19.30 Uhr auf der Terrasse eines Wohnhauses an der Flurstrasse in Wilen bei Wil einen Gasgrill in Betrieb genommen. Wenig später bemerkte der 32-Jährige, dass der Grill in Brand geraten war.

Wie die Kantonspolizei Thurgau am Samstag schreibt, konnte die Feuerwehr Region Wil den Brand rasch löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt einige hundert Franken. Die Brandursache ist unklar und wird derzeit von der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Freitag, 8. Mai, 17:31 Uhr

Von Hofmaschine gestürzt

(kapo) Am Freitagmittag stürzte ein Mann in Diessenhofen von einem Arbeitskarren und verletzte sich schwer. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau setzte ein 29-jähriger Mann den Karren kurz vor 12.30 Uhr auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Gang. Beim Anfahren verlor ein 43-jähriger Mann, der auf einer Plattform der Maschine stand, das Gleichgewicht, stürzte zu Boden und wurde vom Stapler überrollt. Beim Unfall wurde der 43-Jährige schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Die Kantonspolizei Thurgau klärt zusammen mit einem Sachverständigen des Arbeitsinspektorates die genauen Umstände des Unfalls ab.

Freitag, 8. Mai, 16:11 Uhr

«Out in the Green Garden» abgesagt

Gute Stimmung am «Out in the Green Garden» 2019 in Frauenfeld.

Gute Stimmung am «Out in the Green Garden» 2019 in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin

(red) Im Sommer hätte die zehnte Ausgabe des Frauenfelder Kulturfestival «Out in the Green Garden» stattgefunden. Geplant war eine bunte Jubiläumsausgabe, die nun aber nicht durchgeführt werden kann. Das OK hat diese Woche einstimmig die Absage beschlossen, schreibt es in einer Medienmitteilung. Die Planungssicherheit sei nicht gegeben und eine verkleinerte Ausgabe oder eine, die nur unter strengen Schutzvorschriften stattfinden könnte, sei keine Option.

Das «Out in the Green Garden» hat Künstler und Partner bereits kontaktiert und will für dieses Jahr geplante Kooperationen für das nächste Jahr beibehalten. Des Weiteren peilt das Festival an, den bereits gebuchten Acts zumindest einen Teil der Gage auszuzahlen. Als Teil der regionalen Kulturszene sei es dem Festival ein Anliegen, diese wo möglich tatkräftig zu unterstützen.

Obwohl das «Out in the Green Garden» im üblichen Rahmen nicht durchgeführt wird, wird das Festival-Team in den nächsten Wochen Ideen jonglieren, um im Sommer das kulturelle Leben der Region fördern zu können. Das Jubiläumsfestival zum zehnten «Out in the Green Garden» wird voraussichtlich vom 30.Juli bis zum 1.August 2021 stattfinden.

(Bild: Reto Martin)
24 Bilder
(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)
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Das Konzert des New York Ska-Jazz Ensemble am Out in the Green Garden 2019 in Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)
Gute Stimmung während des Konzerts des New York Ska-Jazz Ensemble am Out in the Green Garden 2019 in Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)
Gute Stimmung während des Konzerts des New York Ska-Jazz Ensemble am Out in the Green Garden 2019 in Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)
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(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)

(Bild: Reto Martin)

Bilder vom Festival im Sommer 2019 von Reto Martin.

Freitag, 8. Mai, 15:41 Uhr

Kreuzlinger Fussballer verzichten auf Trainingsstart

In einem Ernstkampf leisten die Spieler des FC Kreuzlingen (in grünweiss, hier gegen den FC Amriswil) vollen Körpereinsatz.

In einem Ernstkampf leisten die Spieler des FC Kreuzlingen (in grünweiss, hier gegen den FC Amriswil) vollen Körpereinsatz.

Bild: Mario Gaccioli

(lsf) Ab Montag ist es Amateurfussballern erlaubt, unter Einhaltung gewisser Regeln den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat zu diesem Zweck ein Schutzkonzept erstellt.

Nun schreibt der FC Kreuzlingen in einer Medienmitteilung: «Die Einschränkungen sind so praxisfremd und der Umsetzungs- und Kontroll-Aufwand so gross, dass die sportliche Leitung des FC Kreuzlingen schweren Herzens und in Absprache mit den umliegenden Vereinen FC Tägerwilen und AS Calcio beschlossen hat, bis zum nächsten Lockerungsschritt am 8.Juni den Trainingsbetrieb noch nicht wieder aufzunehmen.» Der Verein hoffe, der fussballspielenden Jugend dann wieder eine Perspektive aufzeigen zu können.

Diesen Auszug aus dem Schutzkonzept des SFV schickt der FC Kreuzlingen in seiner Medienmitteilung mit.

  • Training nur in Kleingruppen und ohne Körperkontakt
  • Maximale Gruppengrösse 5 Personen inklusive Trainer
  • Die Gruppe muss immer unverändert zusammenbleiben
  • Dokumentation der Trainingsgruppen und Zeitfenster
  • Mindestabstand 2 Meter zwischen allen Personen
  • Keine Garderoben – Umziehen und Duschen vor Ort verboten
  • Nach jeder Benutzung muss sämtliches Material (Tore, Hütchen, Bälle, etc.) gereinigt und desinfiziert werden
  • An- und Abreise muss individuell erfolgen, ohne ÖV und ohne Fahrgemeinschaften
Freitag, 8. Mai, 13:47 Uhr

Rega-Einsatz nach Sturz

(kapo) Nach einem Sturz von einer Leiter musste am Freitag in Stettfurt ein 60-jähriger Mann mit der Rega ins Spital geflogen werden. Er war auf einem Vorplatz an der Hauptstrasse mit Arbeiten auf einer Leiter beschäftigt, als er kurz vor 10 Uhr aus bislang unbekannten Gründen zu Boden stürzte. Der Mann wurde beim Unfall schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden.

Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Freitag, 8. Mai, 11:57 Uhr

Schalter der kantonalen Verwaltung ab Montag wieder offen

(red) Ab dem kommenden Montag, 11.Mai, sind im Thurgau die Schalter der kantonalen Verwaltung wieder flächendeckend geöffnet. Dabei gelten Schutzkonzepte, um die Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin strikt einzuhalten. In einer Medienmitteilung des Kantons heisst es: «Dienstleistungen gegenüber Kundschaft mit erkennbaren Krankheitssymptomen müssen abgelehnt oder vertagt werden.»

Das Museum für Archäologie des Kantons Thurgau öffnet seine Türen am 12.Mai wieder.

Das Museum für Archäologie des Kantons Thurgau öffnet seine Türen am 12.Mai wieder.

Bild: Reto Martin

Die Schutzkonzepte gelten auch für die kantonalen Museen, die ihren Betrieb wieder aufnehmen. Das Kunst- und Ittinger Museum nimmt den Betrieb am 11.Mai wieder auf. Das Naturmuseum, das Historische Museum, das Museum für Archäologie und das Napoleonmuseum öffnen am 12.Mai wieder ihre Türen. In allen Museen gelten die üblichen Öffnungszeiten. Die für diesen Frühling geplante Sonderausstellung «Thurgauer Köpfe», ein gemeinsames Projekt der sechs kantonalen Museen, beginnt in allen Museen am Samstag, 6. Juni.

Die Kantonsbibliothek hat die Schliessungszeit dazu genutzt, um im Freihandbereich bauliche Optimierungsmassnahmen vorzunehmen. Da diese noch nicht abgeschlossen sind, wird die Kantonsbibliothek ab dem 25.Mai schrittweise wieder geöffnet.

Ab dem 11.Mai sind Sportaktivitäten ohne Körperkontakt von Einzelpersonen und in Gruppen bis zu fünf Personen wieder erlaubt. Damit ist unter gewissen Voraussetzungen auch wieder die externe Nutzung von schulischen und weiteren Sportanlagen durch Vereine möglich, sofern der Betreiber der Sportanlage sein Einverständnis dazu gibt und Schutzkonzepte der Betreiber und Nutzer (Vereine) vorhanden sind. Das Departement für Erziehung und Kultur hat entsprechend das Verbot der externen Nutzung von Schulinfrastruktur für Freizeit- und Vereinsaktivitäten im Sportbereich aufgehoben.

Freitag, 8. Mai, 10:48 Uhr

Exit-Strategie nach Krankheiten im Jahr 1809

(lsf) Die Kantonsbibliothek Thurgau hat einen alten politischen Beschluss ausgegraben. Der «Kleine Rath» des Kantons Thurgau beschloss im September 1809 die Wiedereröffnung der Viehmärkte. Dies, nachdem «die Vieh-Krankheit des Zungenkrebses und der Klauenfäule allgemein im Abnehmen seye». Auch damals wies die Politik bei der Lockerung auf Vorschriften und Vorsichtsmassnahmen hin.

Freitag, 8. Mai, 09:07 Uhr

Lokal einkaufen – Kampagne «Raus aus dem Lockdown»

(red) Mit einer Inseratekampagne und Massnahmen auf den eigenen Social-Media-Kanälen begleitet der Thurgauer Gewerbeverband (TGV) die Öffnung der Läden und der Gastronomie ab dem 11.Mai. Die Kampagne läuft unter dem Titel «Raus aus dem Lockdown».

Das Sujet der Kampagne.

Das Sujet der Kampagne.

Bild: PD

Für die Wiedereröffnung brauche es viel Energie und Zuversicht, heisst es in einer Medienmitteilung des Verbands. Man dürfe davon ausgehen, dass sich Konsumentinnen und Konsumenten und die Ladeninhaber auf den Besuch, den Kontakt und den persönlichen Austausch nach der zweimonatigen Schliessung freuen, betont TGV-Präsident Hansjörg Brunner. Es brauche aber auch das Verständnis, dass es jetzt wichtig sei, im Thurgau und lokal einzukaufen und einzukehren. Hier will die Kampagne einsetzen und das Engagement der Ladenbesitzer und Gastronomen positiv begleiten.

Freitag, 8. Mai, 08:57 Uhr

Tumbler brennt

(kapo) Beim Brand eines Tumblers in einem Einfamilienhaus in Landschlacht entstand am Donnerstag Sachschaden. Das Gerät fing kurz nach 16 Uhr in einem Einfamilienhaus am oberen Seeweg Feuer. Einer Bewohnerin gelang es, diese mittels Gartenschlauch zu löschen. Die Feuerwehr Münsterlingen entlüftete die Räumlichkeiten. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden ist mehrere zehntausend Franken gross.

Die Kantonspolizei Thurgau klärt die genaue Brandursache ab, dazu wurde ein Elektroinspektor beigezogen. Im Vordergrund der Ermittlungen steht ein technischer Defekt.

Donnerstag, 7. Mai, 18:38Uhr

Mit der Pfingstrosenblüte kehrt wieder Leben ein in der Kartause Ittingen

In der Kartause Ittingen kehrt wieder Leben ein.

In der Kartause Ittingen kehrt wieder Leben ein.

Bild: PD

Ab Montag, 11. Mai sind das Restaurant, das Hotel und die beiden Museen wieder offen. Die Gärten präsentieren sich mit ersten blühenden Rosen in ihrer schönsten Frühlingspracht. Es ist alles bereit für entspannte, abwechslungsreiche Ferientage im ehemaligen Kloster.

Die behördlichen Vorgaben werden in der Kartause Ittingen strikte eingehalten. Das Erlebnis von Kunst, Geschichte und der traumhaften Umgebung wird nicht beeinträchtigt sein.

Weitere Informationen sowie Öffnungszeiten finden sich auf der Webseite der Kartause unter www.kartause.ch

Donnerstag, 7. Mai, 17:08Uhr

Töffli-Diebstähle in Arbon aufgeklärt

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat sieben Jugendliche ermittelt, die Ende 2019 im Raum Arbon 12 Mofas und zwei Roller gestohlen hatten.

Im Zeitraum vom Oktober bis Dezember 2019 stahl eine vorerst unbekannte Täterschaft im Raum Arbon 12 Mofas sowie zwei Roller. Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten nun zu sieben Jugendlichen aus der Region im Alter von 13 bis 16 Jahren. Die Jugendanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung.

Donnerstag, 7. Mai, 16:10 Uhr

Schwendener verlässt den HC Thurgau

HCT-Goalie Janick Schwendener verlässt die Leuen per sofort.

HCT-Goalie Janick Schwendener verlässt die Leuen per sofort.

Leroy Ryser

«Der HC Thurgau und Janick Schwendener sind übereingekommen, den bis zum Ende der Saison 2020/21 laufenden Spielervertrag in gegenseitigem Einvernehmen per sofort aufzulösen», schreibt der HCT in einer Medienmitteilung heute Donnerstag.

Janick Schwendener feierte in der Saison 2014/15 sein Debüt im Dress der Leuen. Auf Leihbasis absolvierte der damalige junge und talentierte Torhüter des HC Davos 14 Partien beim HC Thurgau und stellte sein Potenzial erstmals auf Stufe Swiss League unter Beweis. In der Saison 2016/17 erfolgte die Rückkehr zum HC Thurgau, dies ebenfalls auf Leihbasis seines damaligen Arbeitgebers, den SC Rapperswil-Jona Lakers. Janick Schwendener vermochte auch in diesen Partien zu überzeugen, weshalb sich der HC Thurgau für eine definitive Übernahme Schwendeners stark machte. Janick Schwendener absolvierte die darauffolgenden drei Saisons fix beim HC Thurgau und avancierte während dieser Zeit zur Nummer 1 im Tor der Leuen.

Nach diversen Gesprächen zwischen den Verantwortlichen seitens HC Thurgau und dem Goalie Janick Schwendener sind die beiden Parteien jedoch übereingekommen, den bis zum Ende der Saison 2020/21 laufenden Spielervertrag in gegenseitigem Einvernehmen aufzulösen, da unterschiedliche sportliche Auffassungen betreffend der weiteren Zusammenarbeit gegeben waren. Der Torhüter mit der #92 verlässt die Leuen somit per sofort.

Donnerstag, 7. Mai, 15:39 Uhr

Beschwerde der Gewerkschaft gegen die Schweizerischen Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft (SBS) gutgeheissen

Die Schweizerische Bodensee Schifffahrt (SBS) renoviert trotz Coronakrise die MS St. Gallen in ihrer Werft in Romanshorn.

Die Schweizerische Bodensee Schifffahrt (SBS) renoviert trotz Coronakrise die MS St. Gallen in ihrer Werft in Romanshorn.

Reto Martin

(red) Eine Beschwerde der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) gegen die Schweizerischen Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft (SBS) mit Sitz in Romanshorn wegen Verstösse in der Arbeitszeit wurde vom Bundesamt für Verkehr am 5. Mai gutgeheissen.

Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals schreibt in einer Medienmitteilung:
«Die SBS wird nun angewiesen, die Dienstplanung per sofort – also ohne mögliche Ausnahmen – AZG-konform zu gestalten. Auch muss sie die Mitarbeitenden über den Entscheid informieren. In der Begründung stellt das BAV fest, die Verfehlungen der SBS seien ‹nicht geringfügig›.»

«Ich bin sehr erleichtert, dass das BAV Klartext gesprochen hat. Das war längst fällig» sagt Barbara Spalinger, Vizepräsidentin des SEV, laut Mitteilung.

Das Bundesamt für Verkehr bestätigt auf Anfrage, dass die Darstellung des SEV korrekt sei.

Donnerstag, 7. Mai, 13:56 Uhr

Vorsicht auf dem Schulweg

(red) Nach mehreren Wochen zu Hause gehen am Montag erstmals wieder mehrere tausend Schülerinnen und Schüler auf den Schulweg. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.

Kinder können überraschen - auch auf dem Schulweg. Deshalb ist Vorsicht geboten.

Kinder können überraschen - auch auf dem Schulweg. Deshalb ist Vorsicht geboten.

Bild: Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU

Knapp zwei Monate durften Mädchen und Knaben wegen des Coronavirus die Schule oder den Kindergarten nicht mehr besuchen. Also gibt es viel zu erzählen, wenn man sich auf dem Schulweg zum ersten Mal wieder mit den Kolleginnen und Kollegen trifft. Bei der ganzen Wiedersehensfreude kann es leider vorkommen, dass den Gefahren des Verkehrs zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Kinder haben einen anderen Blickwinkel als Erwachsene. Sie lassen sich leicht ablenken, reagieren spontan und manchmal unberechenbar. Kinder können Geschwindigkeiten und Distanzen nicht richtig einschätzen. Die Kleinsten haben ein eingeschränktes Blickfeld und schon ein am Strassenrand abgestelltes Auto stellt ein unüberblickbares Hindernis dar. Deshalb tragen sämtliche Verkehrsteilnehmer eine grosse Verantwortung gegenüber den Schwächsten im Strassenverkehr.

Vor allem in der unmittelbaren Umgebung von Schulhäusern und Kindergärten sind Vorsicht und erhöhte Bremsbereitschaft gefordert. Das gilt auch, wenn Kinder im Bereich der Strasse unterwegs sind. Bei Fussgängerstreifen sollte immer vollständig angehalten werden, wenn ein Kind die Fahrbahn überqueren möchte. Winken und Handzeichen geben sind tabu. Das Kind könnte sonst losrennen, ohne auf weitere Gefahren, zum Beispiel den Gegenverkehr, zu achten.

Donnerstag, 7. Mai, 12:30 Uhr

392 Arbeitslose mehr im Thurgau

Die Arbeitsvermittlungen werden mehr zu tun haben.

Die Arbeitsvermittlungen werden mehr zu tun haben.

Gaetan Bally / KEYSTONE

Die Coronavirus-Krise wirkt sich weiter negativ auf die Arbeitslosenzahlen aus. Die Arbeitslosenquote stieg im April innert Monatsfrist von 2,4 auf 2,6 Prozent. Per 30. April zählte der Kanton Thurgau 4'074 arbeitslose Personen; im März waren es 3'682. Das entspricht einer Zunahme von 392 Personen. Die Anzahl Stellensuchender erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 693 Personen, von 6'399 am 31. März auf 7'092 am 30. April. Die Quote der Stellensuchenden liegt aktuell bei 4,6 Prozent und stieg gegenüber der März-Quote von damals 4,1 Prozent um 0,5 Prozent.

Eine Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent verzeichnete der Thurgau letztmals im Januar 2017. Die grosse Zunahme der Arbeitslosenzahl verdeutlichen insbesondere die Vorjahreszahlen: Im April 2019 lag die Arbeitslosenquote bei 1,8 Prozent. Vor einem Jahr registrierten die RAV 2'811 Arbeitslose. Per Stichtag 30. April 2020 sind es 1'263 mehr, also 4'074. Die Quote der Stellensuchenden wuchs von April 2019 bis April 2020 gar um 1,1 Prozent, von 3,5 auf aktuell 4,6 Prozent. In konkreten Zahlen suchten vor einem Jahr 5'448 Personen im Thurgau eine Stelle. Innerhalb der Zeit vom 30. April 2019 bis zum 30. April 2020 mit 7'092 Stellensuchenden erhöhte sich deren Anzahl um 1'644.

Frauen stärker betroffen
Der Anteil arbeitsloser Frauen stieg von März auf April um 1,8 Prozent. Das heisst, im März 2020 waren von den 3'682 arbeitslos gemeldeten Personen 59,9 Prozent Männer (2'206) und 40,1 Prozent Frauen (1'476). Im April 2020 verzeichnete das RAV mit 1'706 Frauen (+230) einen Anteil von 41,9 Prozent Frauen (+1,8 Prozent). Zur gleichen Zeit waren 2'368 Männer (+162) arbeitslos, was einem Anteil von 58,1Prozent entspricht.

Mehr Arbeitslose bei Fachfunktionen
Die Zunahme der Arbeitslosenzahlen wirkt sich bei allen Funktionen aus, zahlenmässig am stärksten bei Personen in einer Fachfunktion. Die Anzahl Betroffener stieg hier um 251 auf aktuell 2'731. Am zweitstärksten war die Gruppe betroffen, die in einer Hilfsfunktion tätig war. Hier ist eine Zunahme von 75 auf 862 Personen zu verzeichnen. Die Zahl der Kaderleute stieg um 10 auf 237 Personen. Bei den Lehrlingen war ein Zuwachs um 3 Personen auf 43 festzustellen.

Betrachtung nach Altersklasse
Bezogen auf die Altersklassen ist ersichtlich, dass die Zunahme der Arbeitslosen hauptsächlich die Gruppe der 25-49-Jährigen trifft. Die Anzahl erhöhte sich um 288 auf neu 2'335 Personen. Die Arbeitslosigkeit bei den 15-24-Jährigen stieg um 79 auf 537 Personen, diejenige der Altersklasse 50-64-Jährige um 24 auf neu 1'197 Personen.

Donnerstag, 7. Mai, 10:48 Uhr

Fahrunfähig in Märwil unterwegs

(kapo) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte am Donnertsagmorgen um 4 Uhr an der Weinfelderstrasse in Märwil eine Autofahrerin. Gegenüber den Polizisten gab die 29-Jährige an, dass sie vorgängig Alkohol getrunken habe. Weitere Abklärungen ergaben, dass der Schweizerin der Führerausweis bereits entzogen worden war. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.

Donnerstag, 7. Mai, 9:38 Uhr

Rega-Einsatz in Gerlikon nach Sturz von Balkon

(kapo) Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte am Mittwochnachmittag kurz nach 16.30 Uhr ein 66-jähriger Mann an der Gachnangerstrasse in Gerlikon von einem Balkon. Er schlug aus einer Höhe von rund zwei Metern auf den Boden auf und zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er mit der Rega ins Spital geflogen.

Mittwoch, 6. Mai, 17:52 Uhr

Ein Autokino neben der Grenze

(red) In der Kreuzlinger Nachbarstadt könnte es schon bald ein Autokino geben. Das zuständige Landratsamt habe grünes Licht gegeben, teilt die Stadt Konstanz mit. Und es lägen auch bereits zwei Anträge von möglichen Betreibern vor. Vor einigen Wochen war im Landkreis noch beschlossen worden, dass Autokinos wegen ungeklärter Risiken keine gute Idee seien.

Nun hat sich die Haltung geändert: Aus infektiologischer Sicht schätzt man die Sache mittlerweile als machbar ein. Bei der Stadt Konstanz war bereits vor einer Woche ein erster Antrag eines Veranstalters inklusive eines Konzeptes für ein temporäres Autokino auf dem Gelände Klein Venedig eingegangen. Und am Dienstag noch ein zweiter am selben Standort, direkt neben der Grenze.

Aktuell bespreche man mit den Antragstellern die Möglichkeiten, heisst es von der Stadt Konstanz. Da auf dem Gelände nur ein Autokino errichtet werden könne, prüfe man mit dem zweiten Antragsteller ein Ausweichen auf ein anderes Gelände oder versetzte Zeiträume für die beiden Anbieter.

Mittwoch, 6. Mai, 17:47 Uhr

Kantonspolizei kann ihren Korps aufstocken

Reality-Training in der Polizeischule Ostschweiz in Amriswil.

Reality-Training in der Polizeischule Ostschweiz in Amriswil.

Bild: Reto Martin

(sda/lsf) Die Thurgauer Kantonspolizei kann in den nächsten zehn bis zwölf Jahren um 91 Stellen auf 475 Polizistinnen und Polizisten aufgestockt werden. Dies hat der Grosse Rat am Mittwoch mit 98 zu 12 Stimmen beschlossen. Ein Antrag aus der SVP, die Aufstockung auf 46 Stellen zu halbieren und danach die Situation neu zu evaluieren, war chancenlos. Indem der Rat die Vorlage der Regierung guthiess, schaffte er die Voraussetzung, damit mit den jährlichen Budgets jeweils neue Polizeistellen bewilligt werden können.

Die Regierung begründete die Aufstockung mit der zunehmend komplexeren Polizeiarbeit. Zudem sei die Thurgauer Bevölkerung in den letzten zehn Jahren um 15 Prozent gewachsen. Der heutige Bestand von 384 Polizisten genüge in Zukunft nicht mehr. Der Thurgau habe schweizweit am wenigsten Polizisten pro Einwohner. Dies, obwohl die Kantonspolizei neben ihrer klassischen Arbeit in der Prävention und Repression auch noch die Seepolizei betreibe und die Grenzkriminalität zu bewältigen habe. Hinzu komme das Bundeszentrum in Kreuzlingen für Asylsuchende, die ausreisen müssen, schrieb die Regierung.

Laut Botschaft sind heute täglich rund um die Uhr sechs Polizeipatrouillen im Thurgau unterwegs. Damit könnten die Bedürfnisse und Erwartungen der Bevölkerung nicht mehr erfüllt werden. Die Kantonspolizei müsse deshalb ihre sichtbare Präsenz im ganzen Kanton ausbauen.

Die jährlich wiederkehrenden Mehrkosten für die Polizei-Aufstockung betragen laut Botschaft 16,3 Millionen Franken. Zusätzlich möchte die Regierung auch noch 25 zivile Mitarbeitende neu anstellen. Dieser Ausbau ist aber nicht in der Vorlage enthalten.

Mittwoch, 6. Mai, 16:09 Uhr

Grosser Rat nimmt Windenergie-Gebiete in Richtplan auf

Windanlagen in Saint-Imier im Berner Jura.

Windanlagen in Saint-Imier im Berner Jura.

Bild: Valentin Flauraud/Keystone

(sda) Der Thurgauer Grosse Rat hat sechs Gebiete für Windenergie-Anlagen in den kantonalen Richtplan aufgenommen. Dort könnten in Zukunft Windturbinen gebaut werden, allerdings nur mit Zustimmung der Standortgemeinden.

Der Rat hiess die Richtplanänderung mit 78 zu 36 Stimmen gut, gegen den Widerstand der SVP. Von den sechs Windenergie-Gebieten haben drei hohe Priorität, nämlich Salen-Reutenen, Thundorf und Braunau-Wuppenau. Dort besteht ein grosses Potenzial für Windenergie, und es sind bereits Projekte in Vorbereitung. In zweiter Priorität könnten auch in Ottenberg Windkraftanlagen geplant werden. Erst in dritter Priorität folgen die Gebiete Sirnach-Littenheid und Cholfirst (Gemeinde Schlatt).

Mit der Aufnahme von Windenergie-Gebieten in den Richtplan werde noch keine einzige Turbine gebaut, betonten mehreren Votanten an der Grossratssitzung in Frauenfeld. Über konkrete Projekte entscheide letztlich die jeweilige Standortgemeinde mit der dafür nötigen Umzonung und dem Baubewilligungsverfahren.

Mittwoch, 6. Mai, 14:42 Uhr
Statt im Festzelt soll das Konstanzer Oktoberfest dieses Jahr als «interaktives Oktoberfest für Dahoim» durchgeführt werden.

Statt im Festzelt soll das Konstanzer Oktoberfest dieses Jahr als «interaktives Oktoberfest für Dahoim» durchgeführt werden.

(Bild: Reto Martin)

Konstanzer Oktoberfest ist abgesagt

(ubr) «O’bgsagt is!». Wie der «Südkurier» meldet, hat der Festwirt des Deutsch-Schweizer Oktoberfest auf Klein-Venedig in Konstanz die diesjährige Ausgabe abgesagt, beziehungsweise um ein Jahr verschoben. Das grösste Volksfest am Bodensee hätte vom 18. September bis zum 4. Oktober gedauert. Stattdessen soll es nun ein «interaktives Oktoberfest für Dahoim» geben. Bereits getätigte Reservationen behalten indes ihre Gültigkeit für 2021. Das für dieses Jahr geplante Programm soll nämlich weitestgehend übernommen und vom 17. September bis zum 3. Oktober 2021 durchgeführt werden.

Mittwoch, 6. Mai, 14:39 Uhr
Das Begegnungszentrum Trösch hat «Kreuzlingen hilft» eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet für Personen, die in der Coronakrise Hilfe benötigen oder anbieten.

Das Begegnungszentrum Trösch hat «Kreuzlingen hilft» eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet für Personen, die in der Coronakrise Hilfe benötigen oder anbieten.

(Bild:PD/ Facebook Stadt Kreuzlingen)

Kreuzlingen kann Hilfsangebot einstellen

(red) Seit dem 20 März koordiniert und organisiert das Team «Kreuzlingen hilft» die Einsätze. Bei den Anfragen geht es um Hilfe beim Einkauf oder um andere Besorgungen, um ein Gespräch, um Lebensmittelgutscheine sowie um den Einsatz für Freiwillige, die ihre Hilfe anbieten.

Mittlerweile entwickelte sich «Kreuzlingen hilft» zu einem Selbstläufer: «Die Menschen haben sich autonom organisiert und benötigen das städtische Hilfsprojekt für die Organisation kaum mehr», erklärt Stadtrat Brüllmann. Zudem seien die Anfragen für Lebensmittelgutscheine rückläufig – die Abgabe wurde deshalb diese Woche eingestellt. Der Betrieb laufe voraussichtlich noch bis Ende Mai weiter. Personen, die Hilfe benötigen, können sich telefonisch unter 071 677 65 50 oder per E-Mail: kreuzlingen-hilft@kreuzlingen.ch jeweils montags bis freitags, 9 bis 11 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, melden.

In diesem Zusammenhang verweist Stadtrat Brüllmann auch auf private Initiativen wie beispielsweise den Verein Verwertbar. Für Menschen in Not bieten die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder Lebensmittel an, jeweils dienstags und freitags in Kreuzlingen. Anfragen bitte an: verwertbar@gmx.ch. Auch "Tischlein deck dich", das im Begegnungszentrum Trösch wöchentlich gratis Essen anbietet, will den Betrieb möglichst bald wiederaufnehmen.

Mittwoch, 6. Mai, 11:04 Uhr

Grosser Rat genehmigt Notstandsmassnahmen

Der Grosse Rat in der Rüegerholzhalle Frauenfeld.

Der Grosse Rat in der Rüegerholzhalle Frauenfeld.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

(lsf) Der Grosse Rat des Kantons Thurgau genehmigt die Notstandsmassnahmen und den Nachtragskredit, die der Regierungsrat in Zusammenhang mit Covid-19 beschlossen hatte. Zwar stellten einige Kantonsrate Fragen, die ihrer Meinung nach noch ungeklärt sind oder wiesen auf Punkte hin, die sie gerne neu beurteilt hätten. Die bereits getroffenen Massnahmen und den Kredit hiessen sie aber ohne Gegenstimme gut.

Walter Hugentobler.

Walter Hugentobler.

Bild: Andrea Stalder

Walter Hugentobler (SP, Matzingen), Präsident der Geschäfsprüfungs- und Finanzkommission, der heute seine letzte Sitzung als Kantonsrat bestreitet, bedankt sich bei seinen Ratskollegen für die einstimmige Genehmigung.

Mittwoch, 6. Mai, 09:31 Uhr

Erste Sitzung des Grossen Rates seit zwei Monaten beginnt

Bilder: Gian Ehrenzeller/Keystone

(lsf/seb) Nach acht Wochen Unterbruch tagt der Grosse Rat heute wieder. Auf dem Programm der ganztägigen Sitzung stehen wichtige Geschäfte: So berät das Parlament die Notstandsmassnahmen im Zusammenhang mit Covid-19, entscheidet über das Richtplankapitel Windenergie, diskutiert die Weilerthematik und beschliesst die Erhöhung des Polizeikorpsbestandes.

Die Frauenfelder Rüegerholzhalle füllt sich langsam.

Die Frauenfelder Rüegerholzhalle füllt sich langsam.

Bild: Larissa Flammer

Wegen der Pandemie findet die Sitzung ausnahmsweise in der Frauenfelder Rüegerholzhalle statt. Dort finden alle 130 Kantonsräte mit zwei Metern Abstand zwischen sich statt. Besucher sind keine zugelassen, Medienschaffende arbeiten auf einer Tribüne.

Um 9:30 Uhr, als die Sitzung eigentlich beginnen sollte, herrscht noch eine ziemliche Unruhe in der Festhalle. Auch die Regierungsräte sind noch nicht alle bereit.

Mittwoch, 6. Mai, 09:06 Uhr

Oberthurgau kämpft gegen Streichung von Schnellzügen

In Zukunft sollen in Randstunden keine Fernverkehrszüge mehr nach Romanshorn fahren, umsteigen in Weinfelden wäre Pflicht.

In Zukunft sollen in Randstunden keine Fernverkehrszüge mehr nach Romanshorn fahren, umsteigen in Weinfelden wäre Pflicht.

(Bild: Donato Caspari)

(red) Der Oberthurgau mobilisiert gegen Pläne des Bundesamts für Verkehr, im Zug des Ausbauschritts 2035 direkte Schnellzüge nach Romanshorn ausserhalb der Hauptverkehrszeiten zu streichen. So ist es einer gemeinsamen Pressemitteilung der Städte Romanshorn, Arbon und Amriswil sowie der Regio Oberthurgau zu entnehmen.

Das im April 2020 vorgestellte Angebotskonzept zum Bahnausbauschritt 2035 des Bundes sieht vor, dass Fernverkehrszüge während den Nebenverkehrszeiten ausschliesslich in Richtung Kreuzlingen und Konstanz fahren - und nicht länger halbstündlich alternierend nach Romanshorn. Der Anschluss nach Amriswil und Romanshorn erfolgte mittels Regionalzug mit Umstieg in Weinfelden. Der Romanshorner Stadtpräsident Roger Martin bilanziert:

Roger Martin, Stadtpräsident von Romanshorn

Roger Martin, Stadtpräsident von Romanshorn

(Bild: Reto Martin)
«Konkret würde der Oberthurgau mutwillig und fahrlässig
aufs Stumpfgleis gestellt.»

Gegen diese Pläne wehrt sich eine breite Allianz der Städte Romanshorn, Arbon und Amriswil sowie der Regionalplanungsgruppe Oberthurgau mit Unterstützung des Departements für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau dezidiert. Alle haben in separaten Schreiben beim Bundesamt für Verkehr deutlich interveniert und die negativen Konsequenzen für Romanshorn und die Region als Wirtschafts- und Tourismusstandort sowie den ganzen Kanton klar aufgezeigt. Sie warnen, dass ein Teilwegfall der für die Region mit ihren rund 60'000 Einwohnern – ein Drittel davon Pendler – und über 7'500 Arbeitsplätzen zentral bedeutenden Fernverkehrslinie Romanshorn/Amriswil-Zürich auf blankes Unverständnis stossen würde.

Die gesamte Region und die Thurgauer Regierung zeigen damit Einigkeit im Kampf um den Erhalt der durchgängigen Fernverkehrsverbindung. Die Tatsache, dass das Bundesparlament die dringend notwendige Schnellstrasse BTS/OLS um weitere vier Jahre verschoben hat und nun auch Teile der Schnellzüge in den Oberthurgau gestrichen werden sollen, droht die Region nachhaltig zu schwächen. Das ist inakzeptabel.

Dienstag, 5. Mai, 17:49 Uhr

Bewachter Eingang für Frauenfelder Wochenmarkt

Der Frauenfelder Wochenmarkt vor Corona.

Der Frauenfelder Wochenmarkt vor Corona.

Bild: Andrea Stalder

(red) Auch in Frauenfeld ist ab dem 11. Mai mit der Öffnung der Schulen, Läden und Restaurants wieder gewisse Rückkehr zum Alltag möglich. Damit auch der beliebte Wochenmarkt im Kantonshauptort wieder regelmässig stattfinden kann, wurde ein Schutzkonzept ausgearbeitet. Dies schreibt die Stadt am Dienstag in einer Medieninformation.

Der gesamte Markt wird mit Absperrvorrichtungen umgeben und mit einem überwachten Eingang versehen. Die Kundenführung im Marktgebiet erfolgt im Einbahnsystem. Der Ein- und Ausgang befindet sich beim Promenadenbrunnen. Um mehr Raum für die Marktstände zu schaffen, werden die Parkplätze an der Promenadenstrasse für die Dauer dieser Massnahme gesperrt.

Der Wochenmarkt in Frauenfeld findet jeweils am Mittwoch und am Samstag, 7 bis 12 Uhr, bei der Promenade statt.

Dienstag, 5. Mai, 17:10 Uhr

Falsche Bankmitarbeiterin ergaunert hohen Geldbetrag

Die Betrügerin gab sich als Bankmitarbeiterin aus und hatte bereits Kenntnis von den Kontodaten des Opfers.

Die Betrügerin gab sich als Bankmitarbeiterin aus und hatte bereits Kenntnis von den Kontodaten des Opfers.

Bild: Raphael Rohner

(red) Eine Kreuzlingerin hat als Kundin eines in Konstanz ansässigen Geldinstituts einen hohen Vermögensschaden erlitten. Eine Betrügerin hatte sich unter dem Namen Julia Weber mit vermutlich gefälschter Anruferkennung auf dem Festnetzanschluss der 52-Jährigen gemeldet und sich als Mitarbeiterin des Geldinstituts ausgegeben.

Der Anruferin hatte bereits Kenntnis von Kontozugängen und Kontodaten, schreibt das Polizeipräsidium Konstanz in einer Medienmitteilung. Dadurch gelang es ihr, die Kreuzlingerin zu täuschen. Das Opfer übermittelte nach der vermeintlichen Beratung der angeblichen Bankmitarbeiterin ihre Transaktionsnummer für eine angeblich notwendige Anpassung von Vereinbarungen zwischen Bank und Kunde. Als ihr Zweifel kamen und sie ihr Konto überprüfte, musste sie den Verlust hoher Geldwerte durch drei bereits ausgeführte Überweisungen feststellen. Die Ermittlungen des Polizeireviers Konstanz zum Empfängerkonto dauern an. Fraglich ist, ob sich die widerrechtlich überwiesenen Geldbeträge dort noch sichern lassen.

Dienstag, 5. Mai, 15:58 Uhr

Chriesifäscht Salenstein vom 11.Juli abgesagt

Ein Foto vom Chriesifäscht Salenstein im Sommer 2018.

Ein Foto vom Chriesifäscht Salenstein im Sommer 2018.

Bild: Reto Martin

(red) Aufgrund der Entwicklungen rund um die Coronapandemie hat der Vorstand des Männerturnvereins sowie das OK schweren Herzens beschlossen, das zur Tradition gewordene «Chriesifäscht» in Salenstein abzusagen. So heisst es in einer Medienmitteilung. Das in der Region beliebte Fest rund um die Kirsche sowie mit der Ostschweizer «Chriesistei»-Spuckmeisterschaft wäre dieses Jahr zum neunten Mal organisiert worden.

Spucken so weit es geht: Ein junger Teilnehmer nimmt Anlauf beim Stein-Weitspucken. (Bild Reto Martin)
6 Bilder
Ein Teilnehmer an der Ostschweizer Meisterschaft im Chriesistein-Spucken. (Bild: Reto Martin)
Teilnehmerin an der Ostschweizer Meisterschaft im Chriesistein-Spucken. (Bild Reto Martin)
Mit dem Chriesibähnli lassen sich die Besucher des Chriestifäschts rum kutschieren. (Bild: Reto Martin)
Die Helferinnen sortieren die feinen Chriesi. (Bild: Reto Martin)
Am Chriesifäscht Salenstein wird fein gekocht. (Bild: Reto Martin)

Spucken so weit es geht: Ein junger Teilnehmer nimmt Anlauf beim Stein-Weitspucken. (Bild Reto Martin)

Dienstag, 5. Mai, 14:23 Uhr

Zahlreiche Sachbeschädigungen durch Sprayereien

Storenstrasse Kreuzlingen: Durch die Farbschmierereien entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Storenstrasse Kreuzlingen: Durch die Farbschmierereien entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Zwischen Montagabend und Dienstagmorgen haben Unbekannte mehrere Objekte an der Alpstrasse in Kreuzlingen mit Farbe besprayt. Stromverteilerkästen, Fassaden und Abfallcontainer wurden mit oranger und blauer Farbe beschädigt. An der Storenstrasse wurden auf einem Grundstück mehrere Fassaden und Abfallcontainer ebenfalls mit oranger und blauer Farbe besprayt.

Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Angaben zu den Tätern machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 058'345'20'00 zu melden.

Alpstrasse Kreuzlingen: Durch die Farbschmierereien entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Alpstrasse Kreuzlingen: Durch die Farbschmierereien entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau
Dienstag, 5. Mai, 14:09 Uhr

Das Kriegsende kam für Millionen zu spät, auch für Stokholms Grossvater

(lsf) Im September 1944 griff die Gestapo gegen die Dänische Polizei durch. Die Nazis vermuteten Widerständler und Saboteure unter den Ordnungshütern des seit April 1940 besetzten Königreichs. Knapp 2000 Polizisten wurden ins Konzentrationslager (KZ) Buchenwald bei Weimar transportiert. Darunter auch Harry Schnell, der Grossvater von Frauenfelds Stadtpräsident Anders Stokholm. Schnell starb nicht einmal zwei Monate nach der Festnahme im KZ an Diphtherie, einer schweren Nasen- und Halsinfektion. Er wurde 36 Jahre alt. Seine Tochter, Stokholms Mutter, war damals sechs Jahre alt.

Harry Schnell als Polizist in Kopenhagen.

Harry Schnell als Polizist in Kopenhagen.

Bild: PD/Privatarchiv

In diesen Tagen jährt sich der «Tag der Befreiung» zum 75.Mal. Am 7.Mai 1945 wurde die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte vereinbart und vertraglich unterzeichnet. Als Zeitpunkt für die Einstellung aller Kampfhandlungen in Europa wurde der 8.Mai festgelegt. Stadtpräsident Stokholm gedenkt dem Kriegsende in den Sozialen Medien. Auf Instagram veröffentlicht er ein Foto seines Grossvaters sowie dessen Häftlings-Personal-Karte. Das Ende des Zweiten Weltkriegs sei für Millionen Menschen zu spät gekommen, auch für seinen Grossvater. Dazu schreibt er: «Never forget» – Niemals vergessen.

Dienstag, 5. Mai, 11:54 Uhr

Nationalrätin Diana Gutjahr trifft Bundesrat Maurer im Tram

(lsf) Bürgernah und bodenständig. So hat die Thurgauer Nationalrätin Diana Gutjahr am Montagabend Bundesrat Ueli Maurer erlebt. Die Amriswiler Unternehmerin war gegen 22 Uhr nach dem Ende der Sondersession des Eidgenössischen Parlaments in Bern per Tram auf dem Rückweg ins Hotel, wie sie auf Instagram berichtet. Da sei der Bundesrat, der wie Gutjahr der SVP angehört, ohne Sicherheitspersonal oder Aktenträger ebenfalls eingestiegen. Auf dem Foto, das Gutjahr in den Sozialen Medien teilte, scheinen beide Politiker trotz des langen Arbeitstages bester Laune zu sein.

Dienstag, 5. Mai, 10:11 Uhr

Waldbrandgefahr kann um eine Stufe herabgesetzt werden

Feuer auf unbefestigten Feuerstellen im Wald und in Waldesnähe sind grundsätzlich wieder möglich, aber nicht empfohlen.

Feuer auf unbefestigten Feuerstellen im Wald und in Waldesnähe sind grundsätzlich wieder möglich, aber nicht empfohlen.

Bild: Hanspeter Schiess

(red) Wie vorhergesagt fielen in der vergangenen Woche bis zu 50 mm Niederschläge. Der Regen brachte in der Landwirtschaft und im Wald eine Entspannung, teilt der Fachstab Trockenheit des Kantons Thurgau am Dienstag mit. Weil es nicht zu heftig regnete, konnte das Wasser gut aufgenommen werden und auch die Vegetation hat von den Regengüssen profitiert. Entsprechend kann die Waldbrandgefahr im Kanton Thurgau per heute, 5.Mai, auf Stufe 2 herabgesetzt werden.

Feuer auf unbefestigten Feuerstellen im Wald und in Waldesnähe sind grundsätzlich möglich, aber nicht empfohlen. Der Fachstab Trockenheit bittet weiterhin um sorgfältigen Umgang mit dem Feuer. Nur vorübergehend ist die Entspannung bei den Pegelständen der Fliessgewässer. Diese sind zwar kurzfristig ebenfalls angestiegen, befinden sich aber bereits wieder auf tiefem Niveau. Die Jagd- und Fischereiverwaltung beobachtet die Lage weiterhin und entscheidet, ob zusätzliche Abfischungen nötig werden.

Dienstag, 5. Mai, 09:49 Uhr

Konstanz schickt ein Licht in die Welt

(lsf) Der Konstanzer Panoramafotograf und Lichtkünstler Ulrich Riebe hat die Zeit in der Quarantäne genutzt, um ein lang ersehntes Projekt umzusetzen. In einer Medienmitteilung heisst es: «Wir haben zwar kein Matterhorn, dafür einen Münsterturm.» Und genau diesen verziert er aus der Quarantäne heraus mit einer Videoprojektion, die ein Zeichen der Solidarität mit den Partnerstädten und Verbundenheit mit der ganzen Welt setzen soll.

Am Mittwoch, dem 6.Mai, wird täglich von 21.30 bis 23 Uhr eine Projektion an die Nordspitze des Münsterturms Konstanz geworfen. Damit sich keine Massen auf dem Münsterplatz versammeln, um die Lichtkunst zu bestaunen, wird eine Live-Kamera das Geschehen im Internet sichtbar machen. Ausserdem werden dort Grüsse interaktiv an die Partnerstädte und die ganze Welt gesendet.

Die Besucher können die Projektion vom Handy oder Computer aus beeinflussen, indem sie auf ein virtuelles Herz im Rhythmus ihres eigenen Herzens klicken. Dann werden die kollektiven Herzrhythmen zu einem verschmolzen und wählen aus, an wen die Liebe und Grüsse gesendet werden – eine neue Form von gelebter «Herzdemokratie», heisst es in der Medienmitteilung.

Bei der technisch komplexen Umsetzung sprechen viele Komponenten in unterschiedlichen Computersprachen miteinander. Zwei Hochleistungsbeamer erleuchten mit insgesamt 30'000 Lumen die Nordspitze des Münsterturmes und senden mit Hilfe der verbundenen Herzen ein Licht in die Welt.

Dienstag, 5. Mai, 09:17 Uhr

Leichter Anstieg der Steuerkraft

Auszug aus einer Steuererklärung.

Auszug aus einer Steuererklärung.

Bild: Max Tinner

(red) Die Steuerkraft pro Einwohner im Kanton Thurgau beträgt 2019 2'202 Franken. Sie ist damit wiederum gestiegen, allerdings weniger stark als im Vorjahr. Die höchste Steuerkraft verzeichnet – wie in den beiden Vorjahren – Warth-Weiningen, am tiefsten ist die Steuerkraft in der Gemeinde Sommeri. Dies geht aus einer Auswertung hervor, die soeben auf der Homepage der Dienststelle für Statistik veröffentlicht worden ist.

In der Mehrheit der Gemeinden stieg die Steuerkraft. Am stärksten war der Anstieg in der Gemeinde Hohentannen (+24 %). Von den 16 Gemeinden, die eine Abnahme verzeichneten, ist die Steuerkraft in Zihlschlacht-Sitterdorf und Gottlieben am stärksten gesunken (-44 % bzw. -28 %) – in beiden Gemeinden hatte es allerdings im Vorjahr einen markanten Anstieg gegeben.

Im Mittel betrug die Steuerkraft 2019 1'972 Franken. Das heisst, die Hälfte der Gemeinden wies eine tiefere, die andere Hälfte eine höhere Steuerkraft pro Einwohner auf. Nachdem die mittlere Steuerkraft in den letzten Jahren stets leicht gestiegen war, blieb sie 2019 auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Daten und Auswertungen zur Steuerkraft 2019 stehen auf www.statistik.tg.ch bereit.

Montag, 4. Mai, 17:01 Uhr
Schlangenbrot von der Pfadi Kreuzlingen

Schlangenbrot von der Pfadi Kreuzlingen

(Bild: pd)

Schlangenbrot und Schoggibananen: Homescouting bei der Pfadi Kreuzlingen

(red) Normalerweise treffen sich jeden Samstagnachmittag die Kreuzlinger Pfadfinder im Wald rund um das Pfadiheim «Alte Mühle». Eigentlich. Aber in Coronazeiten ist nichts normal, teilt die Abteilung Sturmvogel. Daher haben die Leiterinnen und Leiter beschlossen, den Teilnehmern ein Alternativprogramm zu bieten, das auch zuhause machbar ist. Gemäss dem Motto «Pfadi ischs, wenns trotzdem funktioniert», erscheinen jeweils samstags, dienstags und donnerstags um 15 Uhr auf der Pfadihomepage und auf Instagram Anregungen zum Homescouting. Von Rezepten für Schoggibananen oder Schlangenbrot, Bastelanleitungen bis zur Entschlüsselung von Geheimschriften – für jede und jeden ist etwas Spannendes zum Selbermachen dabei.

Zu finden sind die Beiträge auf: www.pfadi-kreuzlingen.ch/cms/homescouting
und bei Instagram unter @pfadikreuzlingen.

Dies hilft hoffentlich, die traurige Zeit zu überbrücken, bis das wirkliche Pfadileben in der Natur wieder stattfinden kann. Und vielleicht kann bereits der eine oder die andere Neugierige, die schon immer das Pfadfinderleben kennenlernen wollten, ein bisschen Pfadiluft schnuppern.

Montag, 4. Mai, 16:24 Uhr

Ermatingen sucht neue Verwendung für Stedi-Unterstand

(red) Mit der Sanierung der Ermatinger Stedi wird ein neues, grösseres Wartehaus gebaut. Nun sucht der Gemeinderat eine gute Idee für die weitere Verwendung des alten Wetterschutz-Unterstandes.

Der Unterstand sucht nach einer neuen Verwendung.

Der Unterstand sucht nach einer neuen Verwendung.

(Bild: pd/Gemeinde Ermatingen)

Beschreibung: Der Unterstand steht auf vier Metallstützen, welche die seitlich auskragenden Dächer tragen. Das Dach ist aus Glas. Im Mittelteil über den zwei Sitzbänken befindet sich ein abschliessbarer Metallschrank, dieser kann z.B. befüllt oder gestaltet werden.

Der Gemeinderat wählt unter den drei besten Vorschlägen das Gewinnerprojekt aus. Die Bekanntmachung erfolgt in den Ermatinger Geschäftsmitteilungen.

Vorschläge können bis zum 17. Mai mit Adresse und Kontaktangaben eingereicht werden an gemeinde@ermatingen.ch oder per Einwurf in den Briefkasten Rathaus. Bei Fragen erreicht man die Gemeinde unter 071 663 30 30.

Montag, 4. Mai, 15:26 Uhr

Noch 5 Personen auf Thurgauer Intensivstationen

(ubr) Die tägliche Meldung des Kantons Thurgau zur Situation mit Corona: Am Montag wurden (seit dem 1. Mai) 5 neue Fälle von Corona-Infizierten gemeldet, die Gesamtzahl beläuft sich nun auf 372. 14 von ihnen befinden sich in Spitalbehandlung und noch deren fünf auf einer Intensivstation. Insgesamt sind bisher 17 Personen im Kanton Thurgau an Corona verstorben.

Montag, 4. Mai, 15:13 Uhr

Mit Menstruationskrämpfen zum Erfolg

Die Arie der Mensturationskrämpfe ist für einen internationalen Preis nominiert,

Die Arie der Mensturationskrämpfe ist für einen internationalen Preis nominiert,

(Bild: Rina Jost)
Rina Jost, Künstlerin, Zeichnerin und Illustratorin.

Rina Jost, Künstlerin, Zeichnerin und Illustratorin.

(Bild: Donato Caspari)

(red) Die Frauenfelder Illustratorin Rina Jost hat in den sozialen Medien bekannt gegeben, dass sie für den «World Illustration Award» nominiert ist. Ihr Beitrag «Arie der Menstruationskrämpfe» ist in der Kategorie «Exploration» gelistet.

Montag, 4. Mai, 14:15 Uhr

Konstanzer Polizei sucht die ganze Nacht nach einem ausgebüxten Mann

(red) In der Nacht auf Montag hörten wohl auch die Kreuzlinger den Helikopter über Konstanz seine Runden drehen. Der Grund war eine Vermisstensuche. Wie die Konstanzer Polizei in einer Mitteilung schreibt, hielt die Suche nach einem 84-jährigen Mann zahlreiche Polizei- und Rettungskräfte in Atem.

Die Einsatzkräfte durchsuchten zunächst das gesamte Klinikum, in dem sich der Mann als Patient aufgehalten hatte und von wo er gegen 18.15 Uhr verschwunden war. Nach erfolgloser Absuche wurde das Einsatzgebiet auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. Die Polizei Konstanz wurde dabei unterstützt von einem Polizeihelikopter und Suchhunden der DLRG. Gegen 5 Uhr wurde der 84-Jährige schliesslich von einem Mitarbeiter des Klinikums wohlbehalten auf dem Gelände aufgefunden.

Montag, 4. Mai, 13:40 Uhr

National- und Ständeräte gehen auf Abstand

(red) Mit einem Foto und Instagram-Posts gibt CVP-Nationalrat Christian Lohr Einblick in die Session in der Messehalle Bernexpo. Trotz offener Gesprächskultur werde der Abstand eingehalten, schreibt Lohr dazu.

Ständerat Jakob Stark (SVP), Christian Lohr, CVP-Nationalrat und Nationalrat Manuel Strupler (SVP) in der Messehalle Bernexpo

Ständerat Jakob Stark (SVP), Christian Lohr, CVP-Nationalrat und Nationalrat Manuel Strupler (SVP) in der Messehalle Bernexpo

Bild: PD (Bern, 4. Mai 2020)
Montag, 4. Mai, 11:05 Uhr

Milos Daniel heisst der neue Direktor der Gebäudeversicherung

Milos Daniel, neuer Direktor der Gebäudeversicherung Thurgau.

Milos Daniel, neuer Direktor der Gebäudeversicherung Thurgau.

(Bild: PD)

(red) Der Verwaltungsrat der Thurgauer Gebäudeversicherung hat Milos Daniel zum neuen Direktor gewählt. Er tritt die Nachfolge von Walter Baumgartner an, der auf den 30. September 2020 pensioniert wird. Nach dem juristischen Studium und Einsätzen beim Handelsregisteramt des Kantons Zürich sowie am Bezirksgericht Zürich absolvierte der bald 55-jährige Milos Daniel die Zürcher Anwaltsprüfung.

Danach arbeitete er als Steuerkommissär beim Steueramt des Kantons Zürich und wechselte nach kurzer Zeit als juristischer Sekretär zur Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ). Seit 1999 arbeitet er bei der GVZ und hat sukzessive mehr Verantwortung als Mitglied der Geschäftsleitung und stellvertretender Direktor übernommen. Im September 2008 erwarb er an der ZHAW in Winterthur einen Master of Advanced Studies ZFH in Public Management.

Als langjähriges Mitglied der Geschäftsleitung und stellvertretender Direktor führt er in seiner Funktion als Leiter Recht und Informatik aktuell 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Montag, 4. Mai, 09:38 Uhr

Corona-Aus für das Grümpelturnier

Das Grümpelturnier Tägerwilen findet dieses Jahr frühestens im Herbst oder gar nicht statt.

Das Grümpelturnier Tägerwilen findet dieses Jahr frühestens im Herbst oder gar nicht statt.

Bild: Andrea Stalder (Tägerwilen, 16. Juni 2017)

(red/sba) Vergangenes Jahr feierten die Tägerwiler das 50-jährige Bestehen ihres Grümpelturniers mit einer grossen Sause und Nackt-DJane Micaela Schäfer. Dieses Jahr läuft nichts. Aufgrund der Coronapandemie fällt das Grümpelturnier vom 19. bis 21. Juni ins Wasser.

Die Organisatoren wollen aber noch nicht ganz aufgeben. Sie schreiben in einer Mitteilung: «Für den Spätsommer/Herbst sind wir in Abklärung für ein Grümpi in stark abgespeckter Version. Wir informieren zu einem späteren Zeitpunkt darüber, falls dieses Turnier zustande kommt.»

Samstag, 2. Mai, 10:21 Uhr

Autolenker konsumiert Alkohol und Betäubungsmittel und fährt dann trotz Führerausweisentzug

(kapo/nat) Die Kantonspolizei Thurgau stoppte am Freitag in Rickenbach bei Wil einen fahrunfähigen Autofahrer, der trotz Führerausweisentzug unterwegs war. Der 32-jährige Autofahrer wurde kurz nach 21 Uhr aufgrund einer Verkehrskontrolle angehalten.

Gegenüber den Polizisten gab der Mann an, dass er zuvor Alkohol und Betäubungsmittel konsumiert habe, wie die Kantonspolizei in einem Communiqué mitteilt. Weitere Abklärungen ergaben, dass dem Schweizer der Führerausweis bereits entzogen worden war. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.

Freitag, 1. Mai, 17:54 Uhr

Gesucht: Verschwundener Astronaut

So sieht der Astronaut unbeschädigt aus.

So sieht der Astronaut unbeschädigt aus.

Bild: PD/Gerhard Lehmann

(lsf) Einer der Wegweiser zum Bodensee Planetarium&Sternwarte ist verschwunden. Der Wegweiser, der beim Parkplatz bei der Chocolat Bernrain in Kreuzlingen steht, ist spurlos verschwunden. Der Astronaut zeigt nur noch bergseitig den richtigen Weg, heisst es in einer Medienmitteilung. Eine Beschädigung im Zusammenhang mit der Baustelle bei der Schokoladenfabrik könne ausgeschlossen werden. Daher wird vermutet, dass jemand den Astronauten abgeschraubt und mitgenommen hat.

Bruno Leitz.

Bruno Leitz.

Bild: Donato Caspari

«Ich könnte es verstehen, dass in diesen tristen Zeiten ein lebensgrosser Astronaut ein wenig Gesellschaft und Planetariums-Ersatz spenden kann», wird Bruno Leitz, Präsident der Astronomischen Vereinigung Kreuzlingen, in der Mitteilung von Donnerstag zitiert.

«Doch wir hoffen, dass das Planetarium und die Sternwarte bald wieder öffnen dürfen, dann benötigen wir den Astronauten wieder zurück als Wegweiser.»

Der allfällige Space-Fan wird also gebeten, den Astronauten wieder zurückzubringen. Als Ersatz-Gesellschaft würde das Planetarium sogar ein grossformatiges Plakat spendieren, welches einen Lego-Astronauten zeigt und wegen der verschobenen Lego-Space-Ausstellung vom ersten Mai-Wochenende nun nicht benötigt wird. Auch über entsprechende Hinweise über den Verbleib des Astronauten ist das Sekretariat des Bodensee Planetariums dankbar: hallo@bodensee-planetarium.ch

Freitag, 1. Mai - 11:11 Uhr

Amlikon: Mit Auto mehrmals überschlagen und leicht verletzt

Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals.

Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals.

Kapo TG

(kapo) Ein 25-jähriger Autofahrer war kurz nach 23.15 Uhr auf der Hauptstrasse von Eschikofen in Richtung Bonau unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er vor der Eschikoferbrücke die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet rechts von der Strasse ab. Wie es in der Mitteilung der Polizei heisst, überschlug sich das Fahrzeug in der Folge mehrmals und kam im Ackerland zum Stillstand.

Der Lenker wurde beim Unfall leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren am Unfallort. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis des Italieners wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.