THURGAU-TICKER vom 31.8. bis 6.9.

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Jugendlicher in Frauenfeld mit Waffe verletzt

(red.) In Frauenfeld wurde in der Nacht auf Sonntag in der Nähe der Badi ein 15-Jähriger von einem Fremden an der Hand verletzt, wie «20 Minuten» berichtet. Der Mann habe eine lange Hieb- oder Stichwaffe getragen. Dass es sich dabei um ein Samuraischwert handelt, wie Zeugen berichten, konnte die Kantonspolizei auf Anfrage nicht bestätigen. Der Zusammenstoss sei jedoch angezeigt worden.

Betrunkener fährt in Frauenfeld mit Auto auf Kuhweide

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Am Sonntagmorgen wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein beschädigtes Auto im Wiesland an der Försterhausstrasse in Frauenfeld gemeldet. Wenig später traf eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf das beschädigte Fahrzeug und einen schlafenden Mann hinter dem Steuer. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor der Lenker bei einem Wendemanöver hinter einer Liegenschaft die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto kollidierte mit einem Zaun und rollte mehrere Meter den Abhang hinunter. Verletzt wurde laut Polizeimitteilung niemand, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Der Atemlufttest ergab beim 22-jährigen Polen einen Wert von 0,93 mg/l, was 1,86 Promille entspricht. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Sein Führerausweis wurde aberkannt.

Da beim Verkehrsunfall Öl ins Wiesland lief, wurde im Auftrag des Amts für Umwelt Erdreich abgetragen.

Sonntag, 6. September, 8:41 Uhr

Sekundenschlaf auf Autobahn: Frau prallt bei Wäldi in Leitplanke

(kapo) Die Autofahrerin war in der Nacht zum Sonntag, kurz nach 3 Uhr, auf der Autobahn A7 in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab sie an, dass sie nach der Autobahneinfahrt Müllheim wegen eines Sekundenschlafs die Kontrolle über ihr Auto verloren habe und mit der rechten Leitplanke kollidiert sei. Die 33-Jährige blieb unverletzt, der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau
Sonntag, 6. September, 8:37 Uhr

Betrunken in Amriswil unterwegs: 25-Jähriger muss Führerausweis abgeben

(kapo) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte in der Nacht auf Sonntag, kurz nach 4 Uhr, beim Bahnhofplatz in Amriswil einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 25-jährigen Türken einen Wert von 0,67 mg/l (entspricht 1,52 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.

Sonntag, 6. September, 8:34 Uhr
Beim Brand entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Beim Brand entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Grillbrand in Münsterlingen

(kapo) Eine 45-jährige Frau nahm am Samstag nach 16.30 Uhr im Garten einer Liegenschaft an der Seeblickstrasse in Münsterlingen einen Gasgrill in Betrieb. Wenig später bemerkte sie laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau, dass dieser in Brand geraten war.

Die Feuerwehr Münsterlingen konnte den Brand rasch löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist einige hundert Franken hoch. Die Brandursache wird von der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Samstag, 5. September, 10:04 Uhr
Beim Unfall wurde der Lenker im Auto eingeklemmt.

Beim Unfall wurde der Lenker im Auto eingeklemmt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Senior kommt in Diessenhofen von der Strasse ab und verletzt sich schwer

(kapo) Ein 69-jähriger Autofahrer war am Freitag kurz nach 18.30 Uhr auf der Hauptstrasse H13 von Rheinklingen in Richtung Diessenhofen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er nach einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet rechts von der Strasse ab. In der Folge überschlug sich das Auto mehrmals und kam im Wiesland zum Stillstand.

Der Lenker wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Stützpunktfeuerwehr Diessenhofen befreit werden. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er mit schweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde beim Schweizer eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Zeugenaufruf

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Diessenhofen unter 058 345 28 00 zu melden.

Samstag, 5. September, 9:46 Uhr
Beim Unfall wurde der 15-jährige Mofalenker tödlich verletzt.

Beim Unfall wurde der 15-jährige Mofalenker tödlich verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Mofalenker in Oberwangen tödlich verletzt

(kapo) Der 15-jährige Mofalenker war am Freitagabend kurz nach 17.15 Uhr auf der Nebenstrasse «Matt» in Richtung Verzweigung zur Aumühlestrasse unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte er bei der Verzweigung rechts in Richtung Oberwangen einbiegen. Dabei kam er auf der Aumühlestrasse auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur Frontalkollision mit dem Auto eines 22-Jährigen.

Der 15-jährige Schweizer wurde schwerst verletzt. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt und dem Rettungsdienst wurde er in kritischem Zustand mit der Rega ins Spital geflogen, wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt. Dort erlag der Verunfallte wenig später seinen Verletzungen.

Zur Spurensicherung und Klärung der Unfallursache kam der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau vor Ort.

Samstag, 5. September - 9:33 Uhr
Der Motorradfahrer erlitt mittelschwer Verletzungen.

Der Motorradfahrer erlitt mittelschwer Verletzungen.

Bild: Kantonspolizei Thrugau

Motorradlenker verletzt sich in Bussnang bei Kollision mit Traktor

(kapo) Ein 15-jähriger Traktorfahrer war am Freitag kurz vor 17.30 Uhr auf der Hauptstrasse von Hünikon in Richtung Bussnang unterwegs. Auf Höhe des Bahnübergangs wollte er nach links auf einen Feldweg abbiegen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es zur seitlichen Kollision mit dem 31-jährigen Motorradlenker, der das landwirtschaftliche Fahrzeug überholen wollte.

Beim Unfall wurde der Motorradfahrer mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.


Samstag, 5. September, 9:26 Uhr
Beim Unfall wurde der Motorradfahrer mittelschwer verletzt.

Beim Unfall wurde der Motorradfahrer mittelschwer verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Motorradfahrer bei Kollision in Sommeri mittelschwer verletzt

(kapo) Ein 39-jähriger Lieferwagenfahrer war am Freitag kurz nach 13.15 Uhr auf der Hefenhoferstrasse in Sommeri in Richtung Verzweigung zur Nebenstrasse Morgentau unterwegs. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau bog er bei der Verzweigung nach links ab und übersah den vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der auf der Nebenstrasse in Richtung Sommeri unterwegs war.

Bei der Kollision wurde der 18-Jährige mittelschwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken, teilt die Kantonspolizei Thurgau mit.

Bildlegende: Beim Unfall wurde der Motorradfahrer mittelschwer verletzt. (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Freitag, 4. September, 19:31 Uhr

Christian Lohr wird neue Allianz für mehr Bewegung präsidieren

Christian Lohr.

Christian Lohr.

Bild: Reto Martin (15.August 2019)

(red) In der Schweiz bewegt sich rund ein Viertel der Bevölkerung zu wenig. Besonders ausgeprägt ist der Bewegungsmangel bei Jugendlichen. Damit das Thema in der Politik Gehör findet, schliessen sich am Montag Verbände zur Allianz Bewegung, Sport und Gesundheit zusammen. Der Thurgauer CVP-Nationalrat Christian Lohr stellt sich zur Wahl als Vereinspräsident, wie die Organisation in einer Mitteilung schreibt. Der Allianz gehören verschiedene Verbände und Vereine an: Schweizerische Herzstiftung, Public Health Schweiz, Schweizerischer Fitness- und Gesundheitscenter-Verband sowie Pro Velo Schweiz.

Freitag, 4. September, 17:29 Uhr

Vor 60 Jahren feierte der Kanton 500 Jahre Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft

Dieses Foto von Hiltbrunner & Rast erschien am 5.September 1960 in der «Thurgauer Zeitung».

Dieses Foto von Hiltbrunner & Rast erschien am 5.September 1960 in der «Thurgauer Zeitung».

Bild: Kantonsbibliothek Thurgau

(lsf) Im September 1960 feierte der Kanton Thurgau 500 Jahre Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft. 1460 trennte sich das Gebiet von Österreich.

Der Beschluss des Regierungsrats vor 60 Jahren ein Fest zu organisieren und der Freude über die Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft Ausdruck zu geben, fand ein gutes Echo, heisst es im Text von Ernst Nägeli im Thurgauer Jahrbuch. Anfang September feierte man an einem Samstag zuerst in den einzelnen Gemeinden, am Sonntag dann im Hauptort Frauenfeld. Der Festakt und der Festzug zogen Zehntausende von Zuschauern an. Leider spielte das Wetter am Sonntag nicht mit: es regnete.

Dies die ganze Zeitungsseite nach dem Festakt.

Dies die ganze Zeitungsseite nach dem Festakt.

Bild: Kantonsbibliothek Thurgau
Freitag, 4. September, 15:48 Uhr

Auf Fussgängerstreifen angefahren

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Arbon musste am Freitag ein Mädchen ins Spital gebracht werden. Ein 55-jähriger Autofahrer war gegen 12.20 Uhr auf der Landquartrasse in Richtung St.Gallerstrasse unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er kurz vor dem Kreisel ein Mädchen, dass den Fussgängerstreifen mit dem Kickboard überquerte.

Bei der anschliessenden Kollision verletzte sich die Zehnjährige leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Freitag, 4. September, 15:47 Uhr

Auf Kreuzung kollidiert

Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Bild: PD/Kapo TG

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Ellighausen wurden am Freitag zwei Personen verletzt. Eine 56-jährige Autofahrerin war gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kurz vor 7 Uhr auf der alten Poststrasse in Richtung Lippoldswilen unterwegs. Bei der Kreuzung mit dem Schöntalstich kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigen, 44-jährigen Autolenker, der auf dem Schöntalstich in Richtung Hugelshofen fuhr.

Beide Beteiligten wurden verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Freitag, 4. September, 15:08 Uhr

Ostschweizer Regierungen und Bundesrätin Keller-Sutter gegen Begrenzungsinitiative

Bundesrätin Karin Keller-Sutter besucht mit einer Delegation von Regierungsräten aus der ganzen Schweiz die Baumer AG in Frauenfeld.
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Bundesrätin Karin Keller-Sutter besucht mit einer Delegation von Regierungsräten aus der ganzen Schweiz die Baumer AG in Frauenfeld. In der Mitte der Thurgauer Wirtschaftsdirektor Walter Schönholzer.
Bundesrätin Karin Keller-Sutter besucht mit einer Delegation von Regierungsräten aus der ganzen Schweiz die Baumer AG in Frauenfeld.
Bundesrätin Karin Keller-Sutter besucht mit einer Delegation von Regierungsräten aus der ganzen Schweiz die Baumer AG in Frauenfeld.
Bundesrätin Karin Keller-Sutter besucht mit einer Delegation von Regierungsräten aus der ganzen Schweiz die Baumer AG in Frauenfeld.

Bundesrätin Karin Keller-Sutter besucht mit einer Delegation von Regierungsräten aus der ganzen Schweiz die Baumer AG in Frauenfeld.

Reto Martin

(red) Regierungsvertreter der Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) und Bundesrätin Karin Keller-Sutter haben heute Nachmittag die Baumer Electric AG in Frauenfeld besucht. ORK-Präsident Jon Domenic Parolini und Bundesrätin Karin Keller-Sutter haben sich dabei gemäss Medienmitteilung klar gegen die Begrenzungsinitiative ausgesprochen. Ein Ja zur Begrenzungsinitiative am 27.September würde sich stark auf die Konkurrenzfähigkeit der Ostschweizer Unternehmen auswirken. Sie verlören den direkten Zugang zu einem ihrer wichtigsten Absatzmärkte. Damit setze die Initiative Arbeitsplätze aufs Spiel.

Das exportorientierte Schweizer Familienunternehmen Baumer Electric gehört zu den international führenden Anbietern für Hightech Sensoren und Sensorsysteme für die industrielle Automatisierung. Für das KMU mit global rund 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 700 in der Schweiz, ist die EU mit über 60 Prozent Umsatzanteil der grösste Absatzmarkt. In der Mitteilung heisst es: «Das Unternehmen ist auf einen hindernisfreien Zugang zum EU-Markt, wie es ihn heute gibt, angewiesen.»

Freitag, 4. September, 14:31 Uhr

Bildungszentrum für Wirtschaft holt ausländische Sprachassistentin

Französischlehrperson Michela Bortune-Di Meo und Sprachassistentin Pauline Corette.

Französischlehrperson Michela Bortune-Di Meo und Sprachassistentin Pauline Corette.

Bild: PD

(red) Keine Sprachaufenthalte im Schuljahr 20/21, weder in England noch in Frankreich. Wegen Corona fällt ein Highlight in der Ausbildung zur Kauffrau oder Kaufmann oder auf dem Weg zur Berufsmatura nach der Lehre weg. Das Bildungszentrum für Wirtschaft Weinfelden setzt nun als erste Schule im Thurgau eine eigentlich alte Idee um: eine junge ausländische Lehrperson, die Sprachassistentin Pauline Corette aus dem französischen Arras, kommt als Unterstützung im Fremdsprachenunterricht an die Schule.

In einer Mitteilung schreibt das Bildungszentrum: «Die Native Speakerin bringt frischen Wind ins ganze Schulhaus und in die Schulzimmer, da sie mit ihrer Muttersprache den ganzen Tag den Sprachaustausch aktiv lebt.» Pauline Corette ist nun für ein Jahr am Bildungszentrum für Wirtschaft Weinfelden angestellt und assistiert die Lehrpersonen während 16 Lektionen pro Woche. So ermöglicht sie den Unterricht in Halbklassen und Gruppen, unterschiedliche Lernniveaus können gezielt ausgeglichen werden. Als Gastschule begleitet das Bildungszentrum die Sprachassistentin im Alltag, sei es bei der Wohnungssuche oder administrativen Herausforderungen.

Freitag, 4. September, 13:33 Uhr

Drei neue Coronafälle

(lsf) Der Kanton Thurgau meldet am Freitag drei neue bestätigte Coronafälle. Weil gleichzeitig sechs Personen aus der Isolation entlassen werden konnten, sinkt die Anzahl aktuell infizierter Personen auf 23. Weiter sind fünf Personen im Spital, zwei davon auf der Intensivstation.

Freitag, 4. September, 11:21 Uhr

62-Jährige muss nach Unfall ins Spital

Eine E-Bikefahrerin wurde bei einem Unfall verletzt,

Eine E-Bikefahrerin wurde bei einem Unfall verletzt,

Symbolbild: Tigerstrawberry / iStockphoto

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Kreuzlingen musste am Donnerstag eine E-Bike-Fahrerin ins Spital gebracht werden.

Eine 57-jährige Autofahrerin wollte gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kurz vor 17 Uhr von einem Vorplatz auf die Remisbergstrasse einbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einer vortrittsberechtigten E-Bike-Fahrerin, die auf der Remisbergstrasse in Richtung Zentrum unterwegs war.

Die 62-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Freitag, 4. September, 10:33 Uhr

Nach 247 Monaten tritt Heidi Grau-Lanz zurück

Heidi Grau-Lanz, Gemeindepräsidentin Zihlschlacht-Sitterdorf.

Heidi Grau-Lanz, Gemeindepräsidentin Zihlschlacht-Sitterdorf.

Bild: PD

(st) Am 31. Mai 2021 gibt Heidi Grau-Lanz ihr Amt als Gemeindepräsidentin von Zihlschlacht-Sitterdorf ab. «Ich will eine gute Kandidatensuche ermöglichen», sagt die FDP-Politikerin. Deshalb habe sie am Donnerstagabend den Gemeinderat über ihren Rücktritt in der laufenden Legislatur informiert. Sie erhofft sich, dass so ihre Nachfolgerin oder ihr Nachfolger die Möglichkeit erhält, sich vor den Gesamterneuerungswahlen 2023 gut einzuarbeiten und für die Wahlen gerüstet zu sein. Sie war seit dem 1. November 2000 im Amt als Gemeindepräsidentin von Zihlschlacht-Sitterdorf.

Als Kantonsrätin wird sie ihr Mandat weiterführen. 2017/2018 war sie Grossratspräsidentin und somit höchste Thurgauer Politikerin.

Freitag, 4. September, 09:45 Uhr

Übergabe des Kulturpreises an Familie Janett

Familie Janett aus Sulgen hat gestern Abend den Kulturpreis erhalten: Mutter Sibylle, Vater Curdin, Sohn Niculin, Töchter Madlaina und Cristina.

Familie Janett aus Sulgen hat gestern Abend den Kulturpreis erhalten: Mutter Sibylle, Vater Curdin, Sohn Niculin, Töchter Madlaina und Cristina.

Bild: Andrea Stalder (Sulgen, 21. August, 2020)

(red) Gestern Abend wurde der Musikerfamilie Janett aus Sulgen der mit 20'000 Franken dotierte Thurgauer Kulturpreis 2020 verliehen. An der Feier im Kulturforum Amriswil würdigten Regierungsrätin Monika Knill und Laudator Flurin Caviezel die Preisträger als Menschen, die nicht nur auf der grossen Bühne, sondern vor allem auch im Kleinen wirken.

Donnerstag, 3. September, 19:42 Uhr

Kein Thurgauer Sportpreis 2021

Joel Brüschweiler (rechts), dreifacher Weltmeister im Armbrustschiessen, erklärt bei der Bekanntgabe der Nominierten für den Sportpreis 2020, Martin Zinser, Programmchef von Panathlon Thurgau, sein Sportgerät.

Joel Brüschweiler (rechts), dreifacher Weltmeister im Armbrustschiessen, erklärt bei der Bekanntgabe der Nominierten für den Sportpreis 2020, Martin Zinser, Programmchef von Panathlon Thurgau, sein Sportgerät.

Bild: Reto Martin (12.Dezember 2019)

(pct) Der Thurgauer Sportpreis, mit dem im Februar kommenden Jahres die erfolgreichsten Thurgauer Sportlerinnen und Sportler für ihre Leistungen im Jahr 2020 ausgezeichnet worden wären, findet nicht statt. Der organisierende Panathlon Club Thurgau, die Vereinigung von Sportförderern, hat sich in Absprache mit dem kantonalen Sportamt zur Absage entschieden. Dies weil der Sportbetrieb wegen der Auswirkungen des Coronavirus zeitweise vollständig geruht hat und teilweise immer noch massiv beeinträchtigt wird.

Donnerstag, 3. September, 18:54 Uhr

Kreuzlingen wächst und wächst

Gemeinderatssitzung Kreuzlingen im Dreispitz-Saal.

Gemeinderatssitzung Kreuzlingen im Dreispitz-Saal.

Bild: Andrea Stalder (11.Juni 2020)

(red) Ende August registrierte das Einwohneramt Kreuzlingen den oder die 22'222. Einwohner oder Einwohnerin. Damit nahm die Bevölkerungszahl seit Januar 2020 um 127 Personen zu, wie die Stadt mitteilt.

Es ist noch nicht lange her, Mitte Mai 2019, als Stadtpräsident Thomas Niederberger die 22'000. Einwohnerin begrüsste. Wie die aktuelle Statistik des Einwohneramts belegt, hält das Bevölkerungswachstum kontinuierlich an. Im Oktober 2007 stieg die Einwohnerzahl in Kreuzlingen auf 18’000, im Jahr 2010 auf 19'000, im 2012 auf 20'000, im 2014 auf 21‘000 und fünf Jahre später wurde die 22‘000-er Marke erreicht.

Praktisch unverändert präsentiert sich dabei die Zusammensetzung der Bevölkerung nach Nationalität. Von den aktuell 22'222 Einwohnerinnen und Einwohner besitzen genau 10'000 einen Schweizer Pass, 12'222 Personen haben eine andere Nationalität, was einem Ausländeranteil von 55 Prozent entspricht. Dieser Wert pendelte sich im Jahr 2016 so ein und verharrt seitdem auf diesem Niveau.

Donnerstag, 2. September, 18:48 Uhr

Veranstaltungen zur «Langen Nacht der Bodenseegärten»

(red) Gärten im besten Licht, Musik und feines Essen: Das Netzwerk Bodenseegärten veranstaltet dieses Wochenende die sechste «Lange Nacht». Dank des Erfolgs in den letzten fünf Jahren hat sich der bunte Strauss an Outdoor-Veranstaltungen gemäss Mitteilung bereits zu einem kleinen Gartenfestival ausgeweitet.

Der Heilpflanzengarten von A.Vogel in Roggwil.

Der Heilpflanzengarten von A.Vogel in Roggwil.

Bild: PD

Rund zehn Anlagen um den See ihre Gartentür und locken mit verschiedenen Aktionen. In der Schweiz beteiligen sich A.Vogel in Roggwil mit grossen Heilpflanzengarten und das Schloss Wartegg mit klassischer Führung. Im Seeburgpark in Kreuzlingen werden Seegeschichten erzählt. Die Kartause Ittingen lädt am Samstagabend zu Klang und Kunst in den Kreuzgarten. Ebenfalls ein musikalisches Programm der etwas anderen Art erleben die Besucher bei Regena in Tägerwilen. Hier werden die Heilpflanzen «getanzt». Und wer gar selber tanzen möchte, findet bei «Jazz im Villa Garten» in Amriswil am Freitag eine lauschige Gartenatmosphäre.

Die Teilnehmerzahl bei einigen Gartenevents ist begrenzt. Mehr dazu auf www.bodenseegaerten.eu/langenacht. Der Eintritt wird von jedem Garten individuell festgelegt. Bezahlt wird direkt vor Ort.

Donnerstag, 3. September, 16:28 Uhr

Sommerabend-Eislauf in der Güttingersreuti

(red) Die eisfreie Zeit in der Weinfelder Gütti ist schon seit Anfang August wieder vorbei. Die Eishockeyteams trainieren unter Einhaltung eines Schutzkonzepts bereits wieder auf dem Eis und haben erste Testspiele vor dem Meisterschaftsbetrieb absolviert.

Bild: Andrea Stalder (27.Januar 2019)

Doch für die Öffentlichkeit ist das Schlittschüele erst nach den Herbstferien ab dem 19.Oktober wieder möglich – mit Ausnahme diesen Samstags. Dann nämlich lädt der SC Weinfelden alle Interessierten ein zur Saisoneröffnung in der Güttingersreuti und dem Sommerabend-Eislauf. Die Türen zur Eishalle stehen an diesem Abend zwischen 19.30 und 23 Uhr für alle offen, die sehnsüchtig aufs Eislaufen gewartet haben. Der Eintritt in die Halle ist an diesem Abend gratis, es können auch Schlittschuhe gemietet werden.

Donnerstag, 3. September, 16:22 Uhr

Beim Abbiegen kollidiert

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Arbon musste am Donnerstagmorgen eine Autofahrerin ins Spital gebracht werden. Ein 34-jähriger Autofahrer wollte gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kurz vor 7.50 Uhr von der Kupferwiesenstrasse in die Roggwilerstrasse abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einer vortrittsberechtigten Autofahrerin, die auf der Roggwilerstrasse in Richtung Roggwil unterwegs war. Die 24-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Donnerstag, 3. September, 15:28 Uhr

Die aktuellen Coronazahlen im Kanton Thurgau

(lsf) Der Kanton Thurgau meldet am Donnerstag einen weiteren bestätigten Coronafall. Zudem mussten seit Mittwoch zwei weitere Infizierte hospitalisiert werden, eine Person kam auf die Intensivstation. Aktuell sind 26 Personen infiziert, fünf davon hospitalisiert und davon befinden sich zwei auf der Intensivstation.

Datenquelle: Amt für Gesundheit Kanton Thurgau.

Datenquelle: Amt für Gesundheit Kanton Thurgau.

Bild: Dienststelle für Statistik Thurgau
Donnerstag, 3. September - 14:57 Uhr

Abstimmungsempfehlung für Holzbau auf Holz

(seb.) Der Abstimmungskampf ist bis jetzt ziemlich flau. Obwohl die Thurgauer Stimmbevölkerung am 27. September über einen gewichtigen Batzen entscheiden muss. Es geht um fast 40 Millionen Franken für einen Ergänzungsbau zum Regierungsgebäude. Dieser soll hinter dem Regierungsgebäude in der Kantonshauptstadt zu stehen kommen. Darin sollen rund 300 Arbeitsplätze der kantonalen Verwaltung unterbracht werden.

Mit dem Bezug des neuen Gebäudes will sich der Kanton von einer Reihe von Mietobjekten verabschieden. Und damit jährlich rund 630'000 Franken einsparen. Geplant ist ein viergeschossiger Holzbau – mit Käferholz. Auf Holz kommt nun auch eine Abstimmungsempfehlung daher. Auf einem Brettli wird dem Gast eines Frauenfelder Lokals nun von der Holzwirtschaft ein Ja schmackhaft gemacht.

Abstimmungsempfehlung auf dem Holzbrettli.

Abstimmungsempfehlung auf dem Holzbrettli.

Bild: Sebastian Keller
Donnerstag, 3. September - 14:12 Uhr

Überfall auf Raiffeisenbank in Erlen

(kapo) Ein Mann hat am Donnerstagvormittag die Geschäftsstelle der Raiffeisenbank in Erlen überfallen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Der Täter forderte am Bankschalter Geld.

Der Täter forderte am Bankschalter Geld.

Bild: PD/Kapo TG

Der Täter betrat kurz vor 9.30 Uhr die Bankfiliale an der Bahnhofstrasse. Er bedrohte die Angestellte und forderte die Herausgabe von Bargeld. Mit einer Beute in noch unbekannter Höhe verliess der Täter das Gebäude und flüchtete in unbekannte Richtung. Beim Raubüberfall wurde niemand verletzt.

Die sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau verlief bisher ergebnislos. Der Kriminaltechnische Dienst sicherte die Spuren am Tatort.

Der Täter wird als zirka 180 Zentimeter gross beschrieben. Er trug eine schwarze Nike-Jacke mit Kapuze, dunkle Hosen, eine Sonnenbrille, eine rot-schwarze Baseballmütze und schwarze Lederhandschuhe. Vermummt war er mit einer Hygienemaske, zudem trug er eine Lidl-Einkaufstasche mit sich.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter der Nummer 058'345'22'22 zu melden.

3 Bilder

Bild: Beat Kälin
Donnerstag, 3. September - 10:15 Uhr

Vom Apfel zum Apfelsaft

(red) Der Apfel und der Thurgau – eine Liebesgeschichte, die jedes Kind kennt. Aber ist den Kindern auch bekannt, dass sich hierzulande bereits zur Zeit ihrer Urgrosseltern alles um den Apfel drehte? Im Schaudepot St.Katharinental geht am Sonntag, 13 September ein Kinder-Workshop der Thurgauer Ikone auf die Spur.

Am Workshop pressen Kinder ihren eigenen Apfelsaft.

Am Workshop pressen Kinder ihren eigenen Apfelsaft.

Bild: PD

Ob zum Zmorge, Znüni, Zmittag oder Znacht: Obst ging schon früher im Thurgau immer. Und zwar in den verschiedensten Varianten – frisch, gedörrt oder gepresst. Davon zeugen zahlreiche alte Gerätschaften, die im Schaudepot St. Katharinental Kinderaugen zum Staunen bringen.

Wie hat man vor 150 Jahren Äpfel verarbeitet? Welche Geräte brauchte man dafür und wer hat diese Arbeit verrichtet? An der Entdeckungstour mit Historikerin und Primarlehrerin Carmen Aliesch lernen Kinder Mostindiens Helden aus früheren Zeiten kennen: Obstreibe, Röllimühle, Spindelpresse oder Stöcklieisen. Carmen Aliesch zeigt, wie unsere Vorfahren diese teilweise fast 300-jährigen beeindruckenden Gerätschaften bedienten und lässt die Kinder gleich selbst testen, wie tauglich diese heute noch sind.

Als krönender Abschluss messen sich die Kinder beim Apfelschälen, pressen ihren eigenen Saft, lesen eine spannende Geschichte zur Thurgauer Lieblingsfrucht oder zeichnen ein selbst gewähltes Museumsobjekt.

Zeitgleich zum Kinder-Workshop findet eine Führung für Erwachsene zu Thurgauer Landwirtschaftspionieren statt, damit auch die Eltern beim Ausflug ins Schaudepot St.Katharinental auf ihre Kosten kommen.

Der Workshop für Kinder ab 7 Jahren sowie die Führung für Erwachsene finden um 15 Uhr im Schaudepot St.Katharinental in Diessenhofen statt. Teilnahme kostenlos, eine Anmeldung über Museumswebseite erforderlich: www.historisches-museum.tg.ch

Donnerstag, 3. September - 09:24 Uhr

Bauarbeiten auf der Kantonsstrasse in Itaslen

(red) Ab Montag den 7.September bis voraussichtlich Ende Oktober wird die beauftragte Baufirma mit den Sanierungsarbeiten auf der Kantonsstrasse in Itaslen in drei Etappen beginnen. Die Verkehrsführung der ersten beiden Etappen erfolgt mit einer Lichtsignalanlage. Bei der 3.Etappe muss die Strasse für eine Woche gesperrt werden.

In zwei Längsetappen werden die Randabschlüsse des Trottoirs erneuert. Anschliessend wird unter Vollsperrung der Belag der nördlichen Fahrbahnhälfte ersetzt und abschliessend der Deckbelag ganz flächig neu eingebaut. Entsprechende Umleitungen werden durch das Kantonale Tiefbauamt signalisiert.

Das Kantonale Tiefbauamt Thurgau dankt den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis für die mit den Baumassnahmen verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Beachtung der Baustellensignalisation hilft, Gefahrensituationen zu vermeiden. Unternehmer, Bauleitung und Bauherrschaften werden bemüht sein, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

Mittwoch, 2. September, 18:42 Uhr

Neuer Präsident für Ranunkel

Der abtretende Robert Beusch mit Andreas Trachsel und Urs Thalmann.

Der abtretende Robert Beusch mit Andreas Trachsel und Urs Thalmann.

Bild: PD

(red) Das Zentrum Ranunkel ist seit zwei Jahren in Rosental beheimatet, gegründet wurde es vor bald 25 Jahren in Aadorf. Das Ziel des gemeinnützigen Vereins besteht einerseits darin, den Menschen, welche durch die Sozialen Dienste der verschiedenen Hinterthurgauer Gemeinden zugewiesen werden, mit gezielten Massnahmen bei der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt behilflich zu sein und andererseits die soziale Integration jedes Einzelnen zu fördern.

An der Delegiertenversammlung konnte der Vereinspräsident und Wängemer Gemeinderat Robert Beusch nach zwölfjähriger Tätigkeit als Präsident sein Amt an den Aadorfer Gemeinderat Urs Thalmann weitergeben. Als Dank konnte Robert Beusch aus den Händen seines Nachfolgers und des Ranunkel-Geschäftsführers Andreas Trachsel, eine Holzkiste mit Cheminée-Starterset entgegennehmen. Dieses Präsent wird im Zentrum Ranunkel selber hergestellt. Das Murglädeli, in welchem Eier aus der eigenen Tierhaltung und selbst hergestellte Lebensmittel sowie frische Gartenprodukte verkauft werden, wird allgemein geschätzt. Zudem werden vielfältige Dienstleistungen im und ums Haus angeboten.

Mittwoch, 2. September, 16:21 Uhr

Bombendrohung per E-Mail

Bild: Silas Stein/Keystone

(red) Ein Unternehmen im Kanton Schaffhausen erhielt am Dienstag eine E-Mail, in der Unbekannte damit drohen, dass im Firmengebäude eine Bombe versteckt sei. Das Unternehmen solle mehrere tausend Franken in Bitcoins (Krypto-Währung) überweisen, damit die Bombe nicht gezündet werde. Gemäss ersten Einschätzungen dürfte der Text der E-Mail automatisiert von einer Fremdsprache ins Deutsche übersetzt worden sein, teilt die Schaffhauser Polizei am Mittwochnachmittag mit.

Diese Form von erpresserischen Nachrichten sei eine (auch im Ausland) bekannte Betrugsmasche. Im konkreten Fall hat die Schaffhauser Polizei Ermittlungen aufgenommen. Sie empfiehlt im Zusammenhang mit derartigen Erpresser-E-Mails:

  • Gehen Sie auf keinen Fall auf die Forderungen ein.
  • Erstatten Sie umgehend bei der Polizei Anzeige.
  • Sichern Sie die Erpresser-E-Mail als Beweismittel.
Mittwoch, 2. September, 15:37 Uhr

Preisverleihung Thurgauer Kulturpreis bereits ausgebucht

(red) Der Regierungsrat verleiht einmal jährlich den Thurgauer Kulturpreis. In diesem Jahr erhält die fünfköpfige Musikerfamilie Janett den mit 20'000 Franken dotierten Förderbeitrag. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 3.September, im Kulturforum Amriswil statt. Aufgrund der aktuellen Situation musste die Veranstaltung mit begrenzter Platzzahl und Anmeldepflicht geplant werden. Nun ist die Veranstaltung bereits ausgebucht und es können keine weiteren Anmeldungen für die Preisverleihung berücksichtigt werden, teilt das Kulturamt mit.

Mittwoch, 2. September, 15:10 Uhr

Lara Stoll schüttelt das neue Z88 durch

Slam-Poetin Lara Stoll präsentiert bei ihrem Auftritt im Z88 Literatur und Lieder.

Slam-Poetin Lara Stoll präsentiert bei ihrem Auftritt im Z88 Literatur und Lieder.

Bild: PD

(red) Der Umzug ist vollbracht, die neuen Räumlichkeiten des Z88 an der Löwenstrasse 6 in Kreuzlingen können am Wochenende eingeweiht werden. Dazu hat der Kulturverein ein attraktives Eröffnungsprogramm zusammengestellt. Am Freitag ist um 20 Uhr die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Slampoetin Lara Stoll mit ihrer «Potpourri-Lesung» zu Gast. Auf dem Weg zu neuen inhaltlichen Ufern, haut die gebürtige Thurgauerin ihrem Publikum mit einem speziellen Versuchsprogramm ihren «charmanten Poetry-Punk» um die Ohren.

Der Abend wird so kunterbunt wie ein Rolf Knie Tigerbild oder eine Lichterkette, bei der noch nicht alle Birnen kaputt sind. Sarkastische Kurzgeschichten, durchgedrehte Lautgedichte, fragwürdige Gitarrensolos. Es schäumt und tobt, schwelgt und singt, ein Ohrenschmaus wie ein spannend belegtes Salamibrot.

«Gaptones», die Funk- und Soulband aus der Ostschweiz spielt am Samstag um 21 Uhr. Die tighte Rhythm Section, gekrönt mit dem knackigen Bläsersatz, ergibt den unverwechselbaren Gaptones-Sound. Und das Ganze garniert mit einer eindrucksvollen Frauenstimme. Mit gut fünfzehn Jahren Bühnenerfahrung sind «Gaptones» ein ausgezeichnet eingespieltes Team und machen jeden Anlass zu einer unvergesslichen Party. «Gaptones» sind Nadja Kotz (Gesang), Fabian Rosenzweig (Gitarre), Marius Erb (Bass), Maurizio Trové (Schlagzeug), Severin Lauper, Markus Graf (beide Saxofon) und Stefan Wolff (Trompete).

Eine Reservation mit Kontaktdaten an info@z88.ch wird empfohlen. Sie verkürzt und erleichtert das Anmeldeprozedere an der Abendkasse.

Mittwoch, 2. September, 14:56 Uhr

Mehr Arbeitsplätze im Thurgau – diese Branchen und Regionen legten vor allem zu

(red) Der Trend hin zur Dienstleistungswirtschaft setzt sich fort. Allein im Jahr 2018 kamen im Thurgauer Dienstleistungssektor über 900 Arbeitsplätze hinzu, im Zeitraum seit 2011 entstanden hier rund 9'500 zusätzliche Stellen. Dies zeigen die Auswertungen der Dienststelle für Statistik, die soeben publiziert wurden.

Insgesamt arbeiteten Ende 2018 knapp 138'000 Menschen mit einem Beschäftigungs-volumen von 107'550 Vollzeitäquivalenten im Kanton Thurgau. Dies sind über 1'500 Beschäftigte oder 1,2 % mehr als im Vorjahr. Im Schweizer Schnitt ist die Beschäftigtenzahl im Jahr 2018 mit 1,3 % leicht stärker gestiegen.

Am meisten wuchs im Thurgau das Gesundheitswesen.

Am meisten wuchs im Thurgau das Gesundheitswesen.

Bild: PD

Am kräftigsten stieg die Beschäftigung im Zeitraum 2011-2018 im Gesundheitswesen (rund 2'000 zusätzliche Beschäftigte) und in Heimen (+1'100 Beschäftigte). Aber auch im Grosshandel, im Wirtschaftszweig «Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau» sowie in Erziehung und Unterricht kamen mehr als 500 Beschäftigte hinzu. Der Dienstleistungssektor macht im Thurgau fast 60 % der Beschäftigung aus. Dies ist klar weniger als in der Gesamtschweiz (73 %).

Am meisten neue Arbeitsplätze entstanden im Zeitraum 2011-2018 in Frauenfeld, gefolgt von Weinfelden, Tägerwilen und Sirnach. 2018 – dem aktuellsten Jahr, für das Daten verfügbar sind – stieg die Beschäftigung neben der Gemeinde Frauenfeld auch in der Stadt Arbon um mehr als 300 Personen. Ein Beschäftigungsplus von mehr als 100 Personen gab es 2018 ferner in Weinfelden, Bussnang, Wängi und Münchwilen.

Mittwoch, 2. September, 13:54 Uhr

Gegner der Begrenzungsinitiative bringen sich an der Kunstgrenze in Stellung

Bild: Reto Martin

(red) Sie machten sich am Dienstag an der Kunstgrenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz für ein Nein zur Kündigungsinitiative der SVP stark: Hans Hess, Präsident Swissmem, Susanne Vincenz-Stauffacher, FDP-Nationalrätin, Balthasar Glättli, Grünen-Nationalrat, und Monika Rühl, Direktorin der Economiesuisse. Die Aktion fand gleichzeitig an vier Standorten, an denen die Durchlässigkeit der Schweiz sicht- und spürbar ist, statt.

Mittwoch, 2. September, 11:48 Uhr
Der Kreuzlinger Jahrmarkt 2019 lockte zahlreiche Besucher an.

Der Kreuzlinger Jahrmarkt 2019 lockte zahlreiche Besucher an.

Bild: Donato Caspari

Jahrmarkt «light» in Kreuzlingen

(red) Traditionsgemäss findet am letzten Wochenende im Oktober der Kreuzlinger Jahrmarkt statt. Um die Corona-Schutzmassnahmen einhalten zu können, entschied sich der Stadtrat für eine Light-Version auf dem Bärenplatz. Dies teilt die Behörde am Mittwoch mit.

Die vom Bund vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemassnahmen sowie die Abstandsregel könnten in der ursprünglichen Dimension des Marktes nicht eingehalten werden. «Dem Stadtrat ist bewusst, dass Händlern und mitwirkenden Vereinen deshalb wichtige Einnahmen entgehen», heisst es in der Mitteilung weiter. Allerdings räume der Stadtrat dem Schutz der Bevölkerung oberste Priorität ein.

Mit einem Jahrmarkt «light» auf dem Bärenplatz mit Budenstadt und wenigen regionalen Ausstellern, soll das Herbstfest trotzdem stattfinden. Derzeit werden ein Markt- sowie ein Schutzkonzept ausgearbeitet, das den Schutz- und Hygienemassnahmen sowie der Abstandsregel Rechnung trägt. Der Jahrmarkt «light» soll während drei bis vier Tagen stattfinden.

Mittwoch, 2. September, 11:39 Uhr

Drei neue Coronafälle

(rsc) Der Kanton Thurgau meldet gegenüber Dienstag drei neue bestätigte Coronafälle. Davon sind zwei Personen mehr als infiziert und in Isolation gemeldet als noch am Vortag.

Mittwoch, 2. September, 09:11 Uhr
Auf der Romanshornerstrasse in Sulgen kam es zu einem Auffahrunfall.

Auf der Romanshornerstrasse in Sulgen kam es zu einem Auffahrunfall.

Bild PD

Wegen Sekundenschlaf verunfallt

(kapo) Ein Autofahrer verursachte am Dienstag in Sulgen einen Verkehrsunfall. Er war kurz nach 18.15 Uhr auf der Romanshornerstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Als ein vorausfahrender Lastwagen mit Anhänger die Geschwindigkeit beim Ortseingang verringerte, kam es zur Auffahrkollision mit dem Transportanhänger.

Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der 20-Jährige an, in einen Sekundenschlaf gefallen zu sein. An den Fahrzeugen, insbesondere am Personenwagen, entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Verletzt wurde niemand.

Mittwoch, 2. September, 09:08 Uhr

Brand in Küche

(kapo) Am Dienstag ereignete sich in Homburg ein Küchenbrand. Kurz nach 17 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Passant Rauch aus einer Liegenschaft an der Schulstrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Homburg war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen.

Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache seien der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektrosachverständiger beigezogen worden, schreibt die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung.

Mittwoch, 2. September, 09:00 Uhr
Ein Autofahrer ist auf der Aumühlestrasse in Frauenfeld mit einem Kandelaber kollidiert.

Ein Autofahrer ist auf der Aumühlestrasse in Frauenfeld mit einem Kandelaber kollidiert.

Bild: PD

Alkoholisiert und ohne Führerausweis verunfallt

(kapo) Ein alkoholisierter Autofahrer kollidierte am Dienstagmorgen in Frauenfeld mit einem Kandelaber. Kurz nach 5 Uhr geriet er auf der Aumühlestrasse in Richtung Häuslenen rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Kandelaber und kam rund 100 Meter weiter auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Anstatt den Unfall zu melden, entfernte er sich zu Fuss von der Unfallstelle.

Nachdem die Einsatzkräfte die Ermittlungen aufgenommen hatten, meldete sich der 31-Jährige am Vormittag bei der Polizei. Aufgrund der gemessenen Atemalkoholwerte ordnete die Staatsanwaltschaft beim Unfallverursacher eine Blutprobe an. Abklärungen ergaben zudem, dass der Schweizer trotz Entzug des Führerausweises unterwegs war. Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Dienstag, 1. September, 17:00 Uhr

Übergabe Sonnensegel der Thurgauischen Krebsliga an das «Chinderhuus Zauberzirkus» in Hüttwilen

Fabienne Salathé, Cornelia Herzog-Helg, Nadja Zoller, Patrick Zimmerli, Silvio Thaler, Manuel Manser.

Fabienne Salathé, Cornelia Herzog-Helg, Nadja Zoller, Patrick Zimmerli, Silvio Thaler, Manuel Manser.

Bild: PD

(red) Die Thurgauische Krebsliga verloste dieses Jahr wiederum drei Sonnensegel im Wert von rund 2000 Franken an Thurgauer Kindertagesstätten. Das «Chinderhuus Zauberzirkus» in Hüttwilen, das seit August 2018 besteht, wünschte sich ein solches Sonnensegel bereits seit seiner Eröffnung. Solch grosse Investitionen bedürfen eines grossen finanziellen Polsters; ein Glückstreffer für das Chinderhuus Zauberszirkus, mit dem Gewinn eines Sonnensegels den so wichtigen Sonnenschutz für die aktuell zu betreuenden zwölf Kinder zu erhalten, heisst es in einer Mitteilung

Die Geschäftsleiterin der Thurgauischen Krebsliga, Cornelia Herzog-Helg, weihte das Sonnensegel zusammen mit den Verantwortlichen des «Chinderhuus Zauberzirkus» offiziell ein. Sie erwähnte, dass für die Thurgauische Krebsliga die Gesundheitsprävention, insbesondere der Schutz der empfindlichen Kinderhaut, ein wichtiges Anliegen sei. Dabei seien besonders die folgenden drei Punkte zu beachten: Schatten als bester Sonnenschutz, vor allem zwischen 11 und 15 Uhr, das Tragen von dunkler Kleidung und einer Kopfbedeckung. Anschliessend überreichte die Thurgauische Krebsliga symbolisch ein Sonnenbrot.

Dienstag, 1. September, 15:29 Uhr

Erstes Testspiel für HC Thurgau vor heimischer Kulisse

(red) Heute Abend bestreitet der HCT sein erstes Testspiel vor heimischer Kulisse. Dabei empfangen die Leuen den SC Langenthal. Der Puckeinwurf erfolgt um 20 Uhr in der Güttingersreuti in Weinfelden..

Das Testspiel ist erste Vergleich gegen einen Konkurrenten aus der Swiss League. Die Leuen haben mit Derek Hulak sowie mit Jason Fritsche zwei neue Spieler im Kader, die bislang noch nicht für den HCT aufgelaufen sind. Das Team um Headcoach Stephan Mair hat seit dem ersten Vorbereitungsspiel gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers weiter an seiner Form gefeilt und sich intensiv auf die heutige Partie vorbereitet. In der Spielvorschau heisst es: «Die Leuen sind heiss und bereit endlich wieder einen Vergleich gegen ein anderes Team zu bestreiten.»

Der HCT weist daraufhin, die komplett ausgefüllte Covid-19 Selbstdeklaration sowie eine gütlige ID/Pass/Führerausweis zum Spiel mitzubringen. Die geltenden Schutzmassnahmen (unter anderem Maskenpflicht, Sitzplatzpflicht und Selbstdeklaration) sind einzuhalten.

Dienstag, 1. September, 13:50 Uhr

Unfallverursacherin hat sich gemeldet

(kapo) Die Rollerfahrerin, die am Montag in Zihlschlacht eine Auffahrkollision verursachte, hat sich nach dem Zeugenaufruf bei der Kantonspolizei Thurgau gemeldet. Die Frau fuhr nach dem Unfall weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die genauen Umstände werden durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Dienstag, 1. September, 13:47 Uhr

Ein zusätzlicher Coronafall

(lsf) Am Dienstag vermeldet der Kanton Thurgau einen zusätzlichen Coronafall. Weil gleichzeitig sechs Personen aus der Isolation entlassen werden konnten, sinkt die Anzahl aktuell infizierter Personen im Kanton auf 25.

Dienstag, 1. September, 12:26 Uhr

Nicht verkaufter Thurgauer Pinot Noir soll zu Glühwein werden

(sda) Nach einer Idee der Agro Marketing Thurgau AG soll überschüssiger Thurgauer Wein zu Schweizer Glühwein verarbeitet werden. Es gebe im Kanton Thurgau einen Überschuss von 20'000 Litern Wein, vor allem Pinot Noir aus den Jahren 2017 und 2018, teilte die Agro Marketing Thurgau AG am Dienstag mit. Die Organisation ist ein Dienstleister für die Thurgauer Land- und Ernährungswirtschaft.

Zwei sehr gute Ernten in Folge sowie der Totalausfall an Veranstaltungen im Frühjahr hätten dazu geführt, dass «viel Wein in den Fässern der Produzenten» lagere. Betroffen seien vor allem Winzer, die vorrangig die Gastronomie bedienten und Weine an Grossanlässen wie Festen oder Generalversammlungen verkauften.

Bruno Bussinger bei der ersten Glühwein-Produktion.

Bruno Bussinger bei der ersten Glühwein-Produktion.

Bild: PD

Der Bund habe im Mai eine «Deklassierungsinitiative» gestartet. Dabei werden zehn Millionen Franken investiert, damit nicht verkaufte Weine mit Ursprungsbezeichnung auch als billigere Tafelweine abgesetzt werden können. Die Weinbauern erhalten für jeden Liter deklassierten AOC-Weins einen Beitrag von maximal zwei Franken.

Weine müssen verkauft werden

Damit die Beiträge ausbezahlt werden, müsse der Wein aber zuerst verkauft werden, informiert die Marketingorganisation. Sie hat eine Absatzmöglichkeit gefunden: Der bisher nicht verkaufte Thurgauer Pinot Noir könnte mit etwas Schweizer Zucker und Gewürzen zu Schweizer Glühwein werden. Die Mischung würde pasteurisiert und in Glasflaschen abgefüllt.

Die Absatzplanung sei allerdings schwierig. Bisher hätten Discountprodukte ausländischen Ursprungs den Markt dominiert. Schweizer Glühwein werde den Preiskampf nicht gewinnen. Bei den Zutaten, der Verarbeitung und den Transportwegen könne aber ein neuer Standard bei der Nachhaltigkeit gesetzt werden, heisst es in der Mitteilung.

Dienstag, 1. September - 12:00 Uhr

Thurgauer Universalforscher Heinrich Wegelin

Porträt Heinrich Wegelins aus dem Jahr 1936.

Porträt Heinrich Wegelins aus dem Jahr 1936.

Bild: Stadtarchiv Frauenfeld

(red) Mehr als 40 Jahre betreute Heinrich Wegelin von 1898 bis 1940 die Sammlungen des Naturmuseums. Er war der prägende Kopf in den Anfängen des Hauses. Sammlungskuratorin Barbara Richner holt Skizzen, Objekte und Korrespondenz aus seinem Nachlass und lässt das Publikum eintauchen in das Leben dieses Thurgauer Universalforschers und die damalige Zeit.

Die Veranstaltung findet heute Dienstag, 1. September, im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld statt. Sie beginnt um19.30 Uhr und dauert eine Stunde. Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Anmeldung notwendig (naturmuseum@tg.ch/ 058 345 74 00). Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 1. September - 10:56 Uhr

Offene Pro Natura Hütte

(red) Am Samstag, 5. September, 14 bis 17 Uhr, steht die Pro Natura Hütte am Grossweiher für alle Interessierten offen. Der Anlass findet nur bei schönem Wetter statt.

Am Lengwiler Weiher hat Pro Natura eine Hütte.

Am Lengwiler Weiher hat Pro Natura eine Hütte.

Bild: Susann Basler (Lengwiler Weiher, 3. April 2007)

Die Pro Natura Hütte beim Lengwiler Weiher bietet eine grosse Terrasse, von der aus Fotografinnen und Fotografen die Natur in ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit festhalten können. In der Hütte liegen Mitgliederzeitschriften von Pro Natura auf, ein mündlicher Austausch über das Naturschutzgebiet und aktuelle Themen ist mit den Veranstaltern von Pro Natura möglich. Der Anlass findet im Rahmen der städtischen Veranstaltungsreihe «Natur entdecken» statt. Er ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und findet nur bei schönem Wetter statt.

Dienstag, 1. September - 09:38 Uhr

Covid-Stufenplan für Pflegeheime im Kanton Thurgau

Für die Pflegeheime im Thurgau gilt ein Covid-Stufenplan.

Für die Pflegeheime im Thurgau gilt ein Covid-Stufenplan.

Bild: Severin Bigler / AGR

(red) Die Pflegeheime im Kanton Thurgau arbeiten mit einem spezifischen Schutzkonzept des Branchenverbands Curaviva Thurgau. Es wird neu mit einem Ampelsystem ergänzt, das abhängig von den Covid-Fallzahlen im Kanton oder Institutionen Handlungsempfehlungen für die Pflegeheime vorsieht.

Nach dem generellen Besuchsverbot sind seit dem 8. Juni 2020 Begegnungen im Pflegeheim wieder möglich. Aufgrund der aktuellen Situation sind weiterhin Schutzmassnahmen notwendig. Den Pflegeheimen steht ein aktuelles branchenspezifisches Musterschutzkonzept zur Verfügung. Dieses besagt unter anderem, dass unter Einhaltung der Schutzmassnahmen Besuche stattfinden können, auch in den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner.

Was aber, wenn die Zahlen weiter ansteigen oder wenn in einem Pflegeheim Bewohnerinnen und Bewohner trotz den Schutzmassnahmen an Covid-19 erkranken? Wie der Regierungsrat in der Beantwortung eines Vorstosses von Barbara Dätwyler Weber und Edith Wohlfender-Oertig zum Thema Besuchsverbot in den Pflegeheimen bereits ausgeführt hat, ist nebst der physischen Gesundheit auch die Wichtigkeit der psychischen Gesundheit und der Kontakte zu den engsten Angehörigen in zukünftige Entscheide mit einfliessen zu lassen. Basierend darauf hat der Verband Curaviva Thurgau in Zusammenarbeit mit dem Departement für Finanzen und Soziales Handlungsempfehlungen in Form eines Ampelsystems für die Pflegeheime ausgearbeitet. Zukünftig wird der aktuelle Status des Ampelsystems auf www.curaviva-tg.ch abrufbar sein. Die Handlungsempfehlungen basieren auf der epidemiologischen Lage im Kanton, sowie der Situation in den einzelnen Pflegeheimen.

Gegenwärtig gilt gemäss Empfehlung:

  • Schutzkonzepte umsetzen.
  • Besucher füllen einen Gesundheitscheck aus inkl. Registrationspflicht.
  • Personen mit Krankheitsanzeichen dürfen nicht zu Besuch kommen.
  • Besuchszeiten können begrenzt sein.
  • die Maskentragepflicht gilt, wenn 1,5 Meter Abstand nicht eingehalten werden kann für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Besucherinnen und Besucher und alle weiteren Personen, ausgenommen sind die Bewohnerinnen und Bewohner.
  • Besuche sind unter Einhaltung der Schutzmassnahmen auch in den Zimmern möglich.
  • Bewohnerinnen und Bewohner können das Areal verlassen, wenn sie die Schutzmassnahmen einhalten.
Montag, 31. August, 17:03 Uhr

Anerkennungs- und Förderpreis gehen an Heidi Hartmann und «RestEssBar»

(red) Der Anerkennungspreis der Stadt Frauenfeld geht dieses Jahr an Heidi Hartmann. Gemäss einer Mitteilung prägt und gestaltet sie seit Jahren die Frauenfelder Alterspolitik. Auf vielen Ebenen engagiere sich die Gerontologin ehrenamtlich für die Verbesserung der Lebensumstände von Seniorinnen und Senioren. Die langjährige Gemeinderätin (1997 bis 2010) und früheres Mitglied der Fachkommission Alterszentrum Park zeige ihr Engagement noch immer als Vorstandsmitglied in der Genossenschaft Alterssiedlung sowie im Förderverein Tageszentrum Talbach für Menschen mit Demenz. Darüber hinaus pflege sie einen alltäglichen Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedener Alterssiedlungen.

Blick hinter die Kulissen der Restessbar Frauenfeld.

Blick hinter die Kulissen der Restessbar Frauenfeld.

Bild: Andrea Stalder (11.Februar 2020)

Der Förderpreis der Stadt wird an den Verein «RestEssBar» vergeben. Mit Präsident Urs Geeser und zahlreichen freiwilligen Helfern setze sich dieser seit fünf Jahren gegen Food Waste, das Wegwerfen von Lebensmitteln, ein. Gleichzeitig werde Personen mit kleinem Budget die tägliche Lebensmittelbeschaffung erleichtert. Zu diesem Zweck werden Nahrungsmittel, die nicht mehr verkauft werden, aber deren Verbrauchsdatum noch nicht erreicht ist, gesammelt und an vier Werktagen abends an rund 40 Bezügerinnen und Bezüger abgegeben. In der Mitteilung schreibt der Stadtrat von einem «nachhaltigen und nachahmungswürdigen Projekt mit grossem sozialem und ökologischem Wert».

Urs Geeser.

Urs Geeser.

Bild: Andrea Stalder (11.Februar 2020)

Der Festakt zur offiziellen Übergabe des Anerkennungs- und des Förderpreises findet voraussichtlich am 4.Dezember 2020 im Rathaus statt.

Montag, 31. August, 16:40 Uhr

Polizei lobt Verkehrsteilnehmer

(red) In einem Facebook-Beitrag erinnert die Kantonspolizei Thurgau an das Credo «Rad steht – Kind» geht. Schulkinder lernen, dass sie die Strasse erst überqueren dürfen, wenn die Räder der Fahrzeuge stillstehen.

Über 200 mal haben Polizeipatrouillen seit dem Schulanfang vor drei Wochen auf Schulwegen und Fussgängerstreifen Präsenz markiert. Dabei achteten sie darauf, dass alles glatt läuft. «Wir dürfen den allermeisten Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmern ein Kränzchen winden, das hat gut geklappt!», heisst es im Beitrag. Man soll aber weiterhin vorsichtig sein, vor allem, da der Schulweg jetzt zur Routine werde und daher vielleicht die Aufmerksamkeit sinkt.

Montag, 31. August, 14:38 Uhr

Polizei sucht Unfallverursacherin und Zeugen

Bild: Raphael Rohner

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Roller und einem Auto entstand am Montag in Zihlschlacht Sachschaden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Eine Autofahrerin war kurz vor 7 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Schocherswil unterwegs. Als die 38-Jährige vor dem Fussgängerstreifen bei einer Bäckerei anhielt, fuhr eine Rollerfahrerin ins Heck des Autos und stürzte. Anstatt am vereinbarten Ort anzuhalten, um den Schaden zu regulieren, setzte die Unbekannte die Fahrt in Richtung Amriswil fort.

Nach ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau trug die Jugendliche schwarze Leggins, eine graue Windjacke und einen hellgrauen Helm. Sie ist zirka 165 Zentimer gross und von eher kräftiger Statur. Beim Fahrzeug soll es sich um einen grauen Roller gehandelt haben.

Die Rollerfahrerin sowie Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Bischofszell unter 058'345'23'00 melden.

Montag, 31. August, 13:42 Uhr

Die aktuellen Covid-19-Zahlen im Thurgau

(lsf) Der Kanton Thurgau meldet am Montag im Vergleich zum Freitag sieben neu bestätigte Coronafälle (fünf am Samstag, zwei am Sonntag). Aktuell sind 30 Personen im Kanton infiziert und befinden sich in Isolation.

Datenquelle: Thurgauer Amt für Gesundheit.

Datenquelle: Thurgauer Amt für Gesundheit.

Bild: Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Montag, 31. August, 11:50 Uhr

Mann fährt in Brunnen

Das Unfallfahrzeug nach der Kollision.

Das Unfallfahrzeug nach der Kollision.

Bild: Kapo TG

(kapo) Ein Autofahrer ist am Sonntag in Weinfelden mit einem Brunnen kollidiert und musste seinen Führerausweis abgeben. Verletzt wurde niemand. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Autofahrer kurz nach 19.30 Uhr auf der Thurfeldstrasse in Richtung Eierlenstrasse unterwegs. Dabei geriet er rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Brunnen.

Der 49-jährige Portugiese blieb unverletzt, der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch. Weil die Atemalkoholprobe einen Wert von 1.17 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Drei Bands an einem Tag

Die «Wild River Jazzband»

Die «Wild River Jazzband»

Bild: PD

(red) Am Samstag, 5. September, sind in der Musik Box in der Frauenfelder Altstadt gleich drei verschiedene Musikgruppen zu hören. Am Morgen um 11 Uhr verspricht die «Wild River Jazzband» eine Zeitreise in die 20er-, 30er- und 40er-Jahre mit Dixieland, Swing und Blues. Am Nachmittag um 13 Uhr erzählt Liedermacher Michael Milz von grossen Träumen, kleinen Niederlagen und dem «Hineingeworfensein» ins Leben. Abschliessend unterhalten «Die Dörflinger» die Altstadt ab 14 Uhr mit Ländler, Schlager, Oberkrainer und Evergreens.

Montag, 31. August, 09:30 Uhr

Kliby und Caroline im Rathaus Frauenfeld

Bauchredner Kliby und Eselin Caroline

Bauchredner Kliby und Eselin Caroline

Bild: PD

(red) Caroline ist ein Star. Seit den 1970er Jahren ist sie mit ihren vorwitzigen und schlagfertigen Sprüchen bis über die Landesgrenze hinaus bekannt. Über eine Million verkaufte Tonträger, 20 Gold- und 12 Platin-Schallplatten können der Kreuzlinger Bauchredner Kliby und seine Eselin vorzeigen. Nun kommt das Duo nach Frauenfeld. Am 10. September bescheren sie im Rathaus den Zuschauern einen unterhaltsamen Abend.

Eine Anmeldung über die Museumswebseite wird empfohlen, da es nur eine beschränkte Teilnehmerzahl gibt. Das Tragen einer Maske wird empfohlen. Der Eintritt ist gratis, es wird eine Kollekte erhoben. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

Anmeldung: historisches-museum.tg.ch

Sonntag, 30. August, 13:46 Uhr

Bekannten beraubt – Täter festgenommen

Bild: Donato Caspari

(kapo) Nach einem Raub in der Nacht zum Samstag in Bischofszell hat die Kantonspolizei Thurgau die beiden Täter festgenommen. Am Samstagmorgen, kurz nach 2 Uhr, meldete sich ein 26-jähriger Mann bei der Kantonalen Notrufzentrale und gab an, dass er an der Türkeistrasse von zwei Bekannten überfallen, geschlagen und beraubt worden sei. Der 26-Jährige wurde beim Raub leicht verletzt, er suchte selbständig einen Arzt auf.

Die beiden Beschuldigten, ein 28-jähriger und ein 25-jähriger Schweizer aus der Region, wurden von Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau noch in der Nacht respektive am Samstagmorgen festgenommen. In der Einvernahme zeigten sie sich geständig, ihrem Kollegen nach dem gemeinsamen Barbesuch gefolgt und ihm unter Anwendung von Körpergewalt das Portemonnaie abgenommen zu haben. Grund für die Auseinandersetzung war eine offen gebliebene Rechnung nach einem gemeinsamen Barbesuch. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell führt eine Strafuntersuchung gegen die beiden Männer.

Samstag, 29. August, 14:39 Uhr

Kantonspolizei zieht alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr

(kapo/nat) Einer Patrouille der Kantonspolizei Thurgau fiel am Freitagabend um 21.45 Uhr in Amriswil die unsichere Fahrweise eines Autofahrers auf. Eine Atemalkoholmessung ergab beim 29-jährigen Polen einen Wert von 0,48 mg/l. Gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei wurde dem Mann der Führerausweis entzogen.