THURGAU-TICKER vom 29.Juni bis 4.Juli

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Samstag, 4. Juli - 13:02 Uhr

Zweijähriger schleicht sich auf die Terrasse und ertrinkt beinahe im Planschbecken

(kapo/dwa) Am Freitag hat in Herdern ein zweijähriger Bub mit der Rega ins Spital geflogen werden müssen. Dies, nachdem er in ein Planschbecken gefallen war.

Das Kind begab sich gegen 17.45 Uhr unbemerkt auf die Terrasse der Wohnung. Kurz danach fand die Mutter ihren Sohn regungslos im Planschbecken Der Zweijährige wurde vor Ort durch den Rettungsdienst reanimiert und danach in kritischem Zustand mit der Rega ins Kinderspital geflogen, wie die Thurgauer Kantonspolizei meldet.

Samstag, 4. Juli, 12:50 Uhr

Betrunkene schippern mit geklautem Beiboot auf dem Untersee und kentern

(kapo/dwa) Am Samstag haben drei betrunkene Deutsche ein Beiboot entwendet und sind auf dem Untersee gekentert. Unterkühlt und leicht verletzt mussten sie ins Spital gebracht werden.

Die Männer im Alter zwischen 19 und 21 Jahren stahlen das Beiboot gegen 6 Uhr und ruderten damit auf den See hinaus. In der Folge kenterte das Boot, und die drei Männer fielen ins Wasser, wie die Thurgauer Kantonspolizei meldet. Einer der Männer konnte sich selbständig an Land retten. Die beiden anderen retteten sich auf nahegelegene Schiffe, die an Bojen angebunden waren.

Kurze Zeit später traf ein Einsatzschiff der Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau ein und brachte die beiden Männer ans Ufer. Unterkühlt und leicht verletzt wurden sie ins Spital gebracht. Das gekenterte Beiboot wurde von der Seepolizei geborgen. Atemalkoholtests bei den drei Männern ergaben Werte zwischen 1,08 und 1,7 Promille. Die Deutschen müssen sich vor der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen verantworten.

Freitag, 3. Juli, 18:23 Uhr

1. Thurgauer Chutney-Wettbewerb

Anstelle von Gonfi – wie hier im Jahr 2017 – werden die Besucher dieses Jahr Chutney prämieren.

Anstelle von Gonfi – wie hier im Jahr 2017 – werden die Besucher dieses Jahr Chutney prämieren.

Bild: Donato Caspari

(red) Nach der besten Thurgauer Gonfi sucht Agro Marketing Thurgau in diesem Jahr das beste Chutney. «Da wir in diesem Jahr das Herbst- und Erntefest in Frauenfeld am 12. September 2020 mit dem Cheese-Festival kombinieren, haben wir uns anstelle des Gonfi-Wettbewerbs für eine Chutney-Prämierung entschieden», erklärt Priska Held, Projektleiterin von Agro Marketing Thurgau, in einer Medienmitteilung. Denn die süss-sauren, eher pikanten Würzsaucen würden hervorragend zu Käse passen.

Die Regeln bleiben die gleichen. Jeder Teilnehmer darf nur eine Sorte, abgefüllt in drei Gläser, einreichen. Die Zutaten müssen regional sein und eine Fachjury trifft eine Vorauswahl. Das letzte Wort hat wie immer das Publikum des Herbst- und Erntefests, wo die Chutneys der Finalisten degustiert werden können. Die Preisverleihung findet im Anschluss um 16 Uhr statt und es gibt tolle Preise zu gewinnen. Wer am 1. Thurgauer Chutney-Wettbewerb dabei sein will, bringt je drei Gläser der selben Sorten vom 11. bis 29. August an eine der folgenden Adressen:

  • Regio Frauenfeld Tourismus, Frauenfeld
  • Agro Marketing Thurgau AG, Salenstein
  • Öpfelfarm, Steinebrunn
  • Kreuzlingen Tourismus, Kreuzlingen

Mehr Information auf www.agro-marketing.ch

Freitag, 3. Juli, 16:27 Uhr

Appell an die Bevölkerung: Verhaltensregeln unbedingt einhalten!

(red) Die Zahl der mit Covid-19 infizierten Personen steigt seit Mitte Juni wieder an – insbesondere auch bei jüngeren Personen. Auch der Kanton Thurgau musste in den letzten Tagen steigende Fallzahlen vermelden. Der Regierungsrat appelliert deshalb an die Bevölkerung, die Verhaltensregeln weiterhin konsequent zu befolgen. Er behält sich gemäss einer Medienmitteilung vor, eine Maskentragepflicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen oder für Veranstaltungen in Absprache mit umliegenden Kantonen zu beschliessen.

Die Thurgauer Kantonsapothekerin Nadja Müller demonstrierte bei einer Corona-PK Ende April das Tragen einer Maske.

Die Thurgauer Kantonsapothekerin Nadja Müller demonstrierte bei einer Corona-PK Ende April das Tragen einer Maske.

Bild: Donato Caspari

Der Regierungsrat rät zudem von Reisen in die vom Bund als Risikogebiete eingestuften Länder ab. Eine Liste der betroffenen Länder findet sich unter bag.admin.ch. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, ist verpflichtet, sich umgehend in Quarantäne zu begeben. Im Kanton Thurgau müssen sich betroffene Personen beim Amt für Gesundheit (AfG) melden. Das AfG wird ab nächstem Montag die kantonale Hotline wieder verstärken. Sie ist unter 058'345'34'40 jeweils von 9 bis 17 Uhr erreichbar.

Freitag, 3. Juli, 15:29 Uhr

Vollmondbar Kreuzlingen kann in die Saison starten

(red) Diesen Sonntag, ab 19 Uhr, ist es soweit. Die Corona Lockerungen lassen es zu: Bei gutem Wetter startet beim Seemuseum (Seeweg 3) in Kreuzlingen die Vollmondbar in die Saison. Erst einmal ohne Essensangebot, aber mit Früchtebowle, Vollmondbier, Wein, etc., schreibt das Team in einer Medienmitteilung. Den berühmten Vollmondkuchen dürfen die Gäste auch an diesem Abend geniessen.

Musikerin Selina Schildknecht.

Musikerin Selina Schildknecht.

Bild: PD

Für einen musikalischen Leckerbissen sorgt Selina Schildknecht. Mit ihrer tief souligen Stimme singe sich die junge Musikerin gemäss Mitteilung in die Herzen des Publikums. In Begleitung ihrer Westerngitarre spielt sie alle möglichen Stile; vor allem jedoch Folk, Pop, Indie, Soul und Country.

Das Team Vollmondbar Kreuzlingen bittet die Gäste: «Kommen Sie zu Fuss oder per Velo in den wunderschönen Seeburgpark. Falls Sie doch Ihr Auto benutzen, stellen Sie es bitte auf dem öffentlichen Parkplatz bei Ifolor ab. Beim Seemuseum sind keine Parkplätze für Vollmondbarbesucher!»

Weitere Vollmondbar-Daten: Montag, 3.August; Mittwoch, 2.September; Donnerstag, 1.Oktober.

Freitag, 3. Juli, 13:31 Uhr

Temporärer Treffpunkt für Schleckmäuler

Der Crêpes-Wagen steht seit heute im Lindenpark zwischen Bahnhof und Murg.

Der Crêpes-Wagen steht seit heute im Lindenpark zwischen Bahnhof und Murg.

Bilder: Sebastian Keller

(seb.) Im Frauenfelder Lindenpark – zwischen Bahnhof und Murg – steht ein Bauwagen. Aber er ist nicht etwa dort, weil eine neue Brücke über den Fluss gebaut werden soll. Im Bauwagen werden Crêpes zubereitet. Am heutigen Freitag um 16 Uhr öffnet gemäss einer Schiefertafel «dä Crêpe Bauwage». Bis vergangenen Herbst wurden die bretonischen Spezialitäten im Burstelpark beim Markplatz verkauft. Frauenfelder vermuten, dass die Verantwortliche einen publikumsintensiveren Platz gesucht hat. Än Guetä!

14:06 Uhr

Falschfahrerin gestoppt

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Freitag auf der Autobahn A7 bei Frauenfeld eine Autofahrerin gestoppt, die als Geisterfahrerin unterwegs war. Kurz nach 0.45 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass ein Auto auf der falschen Fahrspur unterwegs sei.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort und konnten bei Frauenfeld-Ost eine Autofahrerin stoppen, die auf der Fahrbahn Zürich in Richtung Konstanz unterwegs war.

Die Staatsanwaltschaft ordnete bei der 29-jährigen Schweizerin eine Blutentnahme und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde ihr zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen.

Freitag, 3. Juli, 11:06 Uhr

Solo-Konzert im Schein des Vollmondes

Dani Felber spielt am Sonntag im Schein des Vollmondes.

Dani Felber spielt am Sonntag im Schein des Vollmondes.

Bild: Reto Martin

(red) Dani Felber gibt am kommenden Sonntag, 5. Juli, ab 20 Uhr, ein Vollmond-Solokonzert in seinem Privathaus in Ermatingen, der Villa Felber. Der berühmte Musiker spielt mit Playbacks, die Teils von seiner Big Band eingespielt wurden, oder neu produzierten orchestrale Begleitungen nur mit der Trompete. Songs von Klassik bis Jazz sind zu hören. Ein unterhaltsamer Abend mit Witz, Musik und Entertainment. Bei schönem Wetter Open Air und bei schlechtem oder zweifelhaftem Wetter im Felber-Keller. Der Ticketpreis beläuft sich auf 35 Franken.

Reservationen sind über www.dani-felber.ch oder 071'620'20'25 möglich. Nach über 40 abgesagten Konzerten im In- und Ausland und einem Stillstand seiner Eventvilla gibt Felber nicht auf und spielt deshalb nun ein Solo-Vollmondkonzert. «Ich habe in den letzten Wochen sehr schöne Begleit-Playbacks produziert, da ich nicht weiss, wie lange es dauert, bis ich wieder mit meiner Big Band auf Tour gehen kann», sagt Felber.

«Die kommende Zeit wird für uns Musiker nicht mehr dieselbe sein.»
Freitag, 3. Juli, 09:10 Uhr

Selber sammeln und selber Museum basteln

Beispiel eines Minimuseums in einer Schublade.

Beispiel eines Minimuseums in einer Schublade.

Bild: PD

(red) Das Naturmuseum Thurgau bietet einen Familienworkshop an, bei dem es darum geht, ein Minimuseum selbst zu basteln. Unter kundiger Leitung von Museumspädagoge Leander High geht es auf Schatzsuche in die Museumsumgebung. Für die Funde werden Sammelschachteln gebastelt. Natürlich will auch jedes Ding einen Namen haben und eine Geschichte dazu.

Der Familienworkshop im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld findet statt am Dienstag, den 7. Juli und richtet sich an Kinder von 6 bis 9 Jahren in Begleitung Erwachsener. Der Anlass beginnt um 10.30 Uhr und dauert eineinhalb Stunde. Der Eintritt beträgt 7 Franken pro Person. Eine Anmeldung ist notwendig.

Anmeldung: naturmuseum@tg.ch oder 058 345 74 00.

Donnerstag, 2. Juli, 17:45 Uhr

Eine Nacht in der Nullstern-Suite

(lsf) Die ehemalige TZ-Volontärin und jetzige FM1-Today-Redaktorin Géraldine Bohne hat eine Nacht in der Nullstern-Suite bei Fischingen verbracht. In ihrem Erfahrungsbericht schreibt sie über die tolle Aussicht, die Insekten, die das Bett ebenfalls mögen, die Sternschnuppen und die Geräuschkulisse in der Nacht. Der Gastgeber, Landwirt Sepp Schuler, erzählte ihr, dass er sich gerne mehr eingebracht hätte. Leider habe er aber strikte Vorgaben, wie alles eingerichtet sein muss. Er sagte: «Das Bett hätte ich anders ausgerichtet.» Jetzt liege die Aussicht im Rücken der Schlafenden – womöglich, damit die Suite auf Fotos besser aussieht.

Donnerstag, 2. Juli, 15:12 Uhr

HC Thurgau verpflichtet Jan Mosimann

(red) Der HC Thurgau verpflichtet auf die Saison 2020/21 hin Jan Mosimann. Der Stürmer wechselt von den SC Rapperswil-Jona Lakers zu den Leuen. Der 26-Jährige durchlief die Juniorenstufen des EHC Biel und debütierte in der Saison 2013/14 in der National League mit den Seeländern. Nach einem Abstecher zum HC Ajoie in der Swiss League absolvierte der Stürmer die vergangenen Saisons bei den SC Rapperswil-Jona Lakers.

Jan Mosimann war in der Saison 2017/18 mit 23 Skorerpunkten sowie dem entscheidenden Treffer in Spiel 7 massgeblich am Aufstieg der SCRJ Lakers in die National League beteiligt. In den vergangenen beiden Saisons kam der Stürmer für die Rosenstädter in 89 National League Partien zum Einsatz und erzielte dabei 19 Scorerpunkte (13 Tore / 6 Assists). Bei den Leuen hat Jan Mosimann einen Einjahresvertrag unterzeichnet. Sportchef Gody Kellenberger sagt laut Medienmitteilung zur Verpflichtung Mosimanns:

«Jan ist ein Powerflügel mit Scorerqualitäten. Er wird unserer Offensive zusätzlichen Schwung verleihen.»

Angaben zur Person:

  • Name: Jan Mosimann
  • Geburtstag: 01.06.1994
  • Nationalität: Schweiz
  • Position: Flügel
  • Ausleger: Rechts
  • Grösse: 176 cm
  • Gewicht: 78 kg
  • Rückennummer: 21
  • Vertrag: Saison 2020/21
Donnerstag, 2. Juli, 12:32 Uhr

«Frauenfelder» muss abgesagt werden

Teilnehmer am Frauenfelder Waffenlauf 2019.

Teilnehmer am Frauenfelder Waffenlauf 2019.

Bild: Andrea Stalder

(red) Der Vorstand des «Frauenfelder»-Organisationskomitees hat entschieden, am 15.November 2020 auf die Durchführung der beliebten Läufe zu verzichten. Dies aufgrund der anhaltenden Corona-Situation. Betroffen davon sind der Frauenfelder Militärwettmarsch, der Halbmarathon Wil–Frauenfeld, der Thurgauer Juniorenlauf und der Marathon.

In einer Medienmitteilung heisst es: «Die Gegebenheiten aufgrund der Streckenlänge und der vielfältigen Läuferkategorien stellen eine besondere Herausforderung an die Einhaltung der Hygienevorschriften dar.» Ausserdem lägen die zu erwartenden Anmeldungen für den Anlass über der derzeitig erlaubten Höchstzahl von 1000 Läuferinnen und Läufern. Auch aufgrund der vielen externen Schnittstellen und Bewilligungsgebern sei die Durchführung des Laufanlasses gegenwertig kaum durchführbar. Die verschiedenen Standorte (Frauenfeld – Wil – Frauenfeld) würden eine lückenlose Einhaltung von Schutzmassnahmen zusätzlich erschweren. Der 86. «Frauenfelder» wird somit erst am Sonntag, 21.November 2021, stattfinden.

Donnerstag, 2. Juli, 12:22 Uhr

Das neue Himmelbett: Träumen unter dem Apfelbaum

(red) Nach dem grossen Erfolg des Thurgauer Bubble-Hotels präsentiert Thurgau Tourismus nun das neuste Himmelbett: Ein Einachser mit Doppelbett - unter dem Lieblings-Apfelbaum auf dem Hof Hagschnurer in Hüttwilen. In einer Medienmitteilung heisst es: «Die Thurgauer Natur mit all ihren Farben und Düften lässt sich bei diesem Freiluft-Erlebnis noch besser erleben.»

Bei der Ankunft fahren die Gäste das «Zimmer» an den gewünschten Übernachtungsplatz (oder werden gefahren). Bei Schlechtwetter wird der Einachser mit Doppelbett in einem speziell dafür eingerichteten Wagenschopf in der Hagschnurer Schüür parkiert. Der Aufbau, bestehend aus gemütlichem Doppelbett, Sitzbank und Tisch, wurde von der Schreinerei Brüschweiler & Schadegg aus Bissegg hergestellt.

Buchbar ist das Angebot von Juli bis September für 220 Franken für zwei Personen. Das Frühstück ist im Preis inbegriffen und wird im Hofladenkaffee in Selbstbedienung genossen. Den Gästen steht zudem pro Person ein E-Bike zur Verfügung, um die Region zu entdecken. Auf Vorreservation serviert Dani, der Bauer, ein Raclette oder Fondue – selbstverständlich ebenfalls unter Apfelbäumen. Dusche und WC gibt es ganz in der Nähe – die Infrastruktur steht beim Hofladenkaffee in der Eventschüür in etwa 150 Meter zur Mitbenutzung zur Verfügung.

Weitere Informationen und Buchungen unter www.thurgau-bodensee.ch/apfelbaum

Donnerstag, 2. Juli, 11:57 Uhr

Neuer Detektivtrail in Arbon

(red) Detektive und Rätselfreunde aufgepasst: Ab dem 15. Juli gibt es einen Detektiv-Trail in Arbon. Detektiv-Trails sind ein Rätselerlebnis für Familien, Vereine, Paare, Schulen und Firmenausflüge. Die Ausführung ist simpel. Interessiert können die Detektiv-Trail-Karte herunterladen, die Rätsel lösen, den Code berechnen und sich einen Sofortpreis sichern. Dabei erfahren die Detektive zum Rätsel viel Wissenswertes und Interessantes über Äpfel, Wildbienen und die Mosterei Möhl.

Der Detektiv-Trail kann mit Hilfe der Detektiv-Trail App mit dem Smartphone (iOS und Android) oder mit Hilfe einer ausgedruckten Schatzkarte absolviert werden. Die Detektiv-Trail-Karte können Interessierte via Internet unter www.detektiv-trails.com (Druckmöglichkeit muss vorhanden sein) oder vor Ort beim MoMö kaufen.

Donnerstag, 2. Juli, 11:19 Uhr

Rainer Sigrist übergibt an zwei Tägerwiler

Can Marcel Izgi, Rainer Sigrist und Jean-Michel Farine.

Can Marcel Izgi, Rainer Sigrist und Jean-Michel Farine.

Bild: PD

(red) Rainer Sigrist übergibt nach zwölf Jahren als Präsident der Stiftung Bodensee Planetarium und Sternwarte die Leitung an zwei Tägerwiler: Can Marcel Izgi ist neu der Präsident des Stiftungsrates, in der geschäftsleitenden Betriebskommission folgt Jean-Michel Farine auf Sigrist.

In Sigrists Amtszeit war die Erneuerung der anspruchsvollen Technik, welche für das neue Teleskop und die 360-Grad-Kuppelprojektion nötig ist, eines der grössten Projekte. Dafür sammelte Sigrist gegen eine Million Franken Spendengelder. In den letzten zwei Jahren hatte Sigrist zusätzlich zum Stiftungsratspräsidium die Funktion als Präsident der Betriebskommission inne, wo er sich auch um den operativen Betrieb von Planetarium und Sternwarte kümmerte.

Neben Sigrist trat ebenfalls Marianne Zingg aus dem Stiftungsrat sowie der Betriebskommission zurück. Sie engagierte sich während 20 Jahren ehrenamtlich für das Planetarium und die Sternwarte und möchte künftig nur noch punktuell im Planetarium tätig sein.

Donnerstag, 2. Juli, 10:48 Uhr

Psychiatrische Klinik Münsterlingen baut aus

So soll die Südfassade des Baus aussehen.

So soll die Südfassade des Baus aussehen.

Bild: PD

(red) Die schrittweise Erneuerung und Modernisierung der Infrastruktur der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen geht weiter - nun wird die Gesamtsanierung des Hauses J an die Hand genommen. Dies geht aus einer Mitteilung der Psychiatrischen Klinik in Münsterlingen hervor. Das Baugesuch für die umfassende Innen-Renovation und für den Bau eines Verbindungstraktes zwischen den Häusern C und J wird in diesen Tagen eingereicht.

Im Haus J, soll anfangs 2022 eine dritte Forensik-Station eröffnet werden. Seit der Eröffnung der spezialisierten Forensik-Station C2 im Jahre 2012 hat sich die Psychiatrische Klinik Münsterlingen zu einem forensischen Kompetenzzentrum weiterentwickelt. Psychisch kranke Straftäterinnen und –täter werden von einem multiprofessionellen Team im Sinne des umfassenden progressiven Massnahmevollzugs behandelt und betreut. Die Nachfrage nach solchen Plätzen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das Angebot ist schweizweit immer noch zu knapp. Statt 27 gibt es neu dann 48 Plätze.

Kosten von acht Millionen

Der Neubau des Verbindungstraktes zwischen den Häusern C und J erlaubt es, im Untergeschoss eine Loge mit gesichertem Zugang für beide Häuser zu schaffen, die beiden Gebäude durch einen gesicherten Korridor zur verbinden und schliesslich im EG Besprechungsräume für ambulante Abklärungen und Therapien zu bauen. Auch wenn der Sicherheitsstandard mit diesem neuen Bauprojekt nochmals etwas erhöht wird, werden in der forensischen Abteilung ausschliesslich Personen aufgenommen, deren Unterbringung einen mittleren Sicherheitsstandard erfordert. Dies bedeutet, dass bei einer allfälligen Flucht dieser Personen keine akute Gefährdung ausgeht.

Die Nordfassade des Gebäudes.

Die Nordfassade des Gebäudes.

Bild: PD

Für das aktuelle Bauprojekt, welches Gesamtinvestitionen von rund 8 Millionen Franken auslöst, sind beim Bundesamt für Justiz Subventionen von rund einem Drittel beantragt. Ebenso unterstützt wird das Projekt vom Ostschweizer Strafvollzugskonkordat. Bauherrin ist die Thurmed Immobilien AG, welche das Gebäude der Spital Thurgau – Psychiatrie, vermietet.

Donnersta, 2. Juli, 10:03 Uhr

Weniger Betriebe, gleich viel Nutzfläche, mehr Bio

Die landwirtschaftliche Nutzfläche im Thurgau bleibt gleich.

Die landwirtschaftliche Nutzfläche im Thurgau bleibt gleich.

Bild: Mareycke Frehner (Lommis, 25. Juli 2018)

(red) Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe geht im Kanton Thurgau – wie auch in der Gesamtschweiz – weiter zurück. Anfang 2019 gab es im Thurgau insgesamt 2'531 Landwirtschaftsbetriebe und Tierhaltungen, 28 Betriebe weniger als im Vorjahr. Vom Rückgang sind vor allem mittelgrosse Betriebe mit einer Nutzfläche von 5 bis 25 Hektaren betroffen.

Im Gegensatz zur Zahl der Betriebe blieb die landwirtschaftliche Nutzfläche nahezu stabil. Obwohl es insgesamt immer weniger Landwirtschaftsbetriebe gibt, steigt die Zahl der Bio-Betriebe weiter an. Zwischen Anfang 2018 und Anfang 2019 stellten 18 Landwirte ihren Betrieb auf Bio um. Damit produzierten im Jahr 2019 359 Betriebe nach den Richtlinien des biologischen Landbaus.

Etwas mehr Direktzahlungen als im Vorjahr

Die Thurgauer Landwirte erhielten 2019 etwas mehr Direktzahlungen als im Vorjahr. Am stärksten stiegen die Beiträge für umwelt- und tierfreundliche Produktionsformen. Am zweitstärksten stiegen die ausbezahlten Gelder bei den Biodiversitätsbeiträgen. Diese sind nach wie vor das drittwichtigste Direktzahlungsinstrument. Biodiversitätsbeiträge können für Elemente wie Hecken, Buntbrachen, Hochstamm-Feldobstbäume und andere ökologische Landschaftselemente geltend gemacht werden.

Die Biodiversitätsförderflächen, wie diese Lebensräume auch genannt werden, dienen dem ökologischen Ausgleich und fördern die Arten- und Lebensraumvielfalt im Landwirtschaftsgebiet. In den letzten Jahren ist ihre Bedeutung gestiegen: Zwischen 2014 und 2019 haben sie sich im Thurgau um knapp 600 Hektaren auf 6'651 Hektaren ausgedehnt. Knapp die Hälfte davon sind extensiv genutzte Wiesen.

Die Publikation «Landwirtschaftliche Betriebsstrukturdaten 2019» kann unter www.statistik.tg.ch heruntergeladen werden. Dort stehen auch weiterführende Tabellen zur Verfügung.

Dienstag, 2. Juli, 09:41 Uhr

Romanshorner können bald selber abfüllen

Wie im Weinfelder Biosfair soll auch in Romanshorn im Claro-Laden eine Unverpackt-Station entstehen.

Wie im Weinfelder Biosfair soll auch in Romanshorn im Claro-Laden eine Unverpackt-Station entstehen.

Bild: Donato Caspari (Weinfelden, 8. Juni 2020)

(mb) Im Herbst war die Idee spruchreif, jetzt ist sie umgesetzt: «Unsere Unverpackt-Station ist ein wirklicher Blickfang», sagt Vera Kirchner. Zusammen mit Maria Graschi und Ruth Longhi gehört sie zum Ladenleitungsteam des Claro-Ladens. Neu können die Kundinnen und Kunden 13 Produkte in eigene Behälter selber abfüllen und damit Verpackungen vermeiden.

Inzwischen sind auf diese Weise Dinkel-, Hafer-, Sonnenblumen- und Kürbiskerne, Leinsamen, Haferflocken, grüne und rote Linsen, Kichererbsen, Sorghum-Hirse, Mandeln, Parfum-Vollreis und Penne Libera Terra erhältlich. Dinkelvollgriess, Maisgriess Bramata und Knuspermüesli werden noch dazu kommen.

«Unser Grundangebot umfasst 20 Produkte. Das Sortiment ist ausbaubar und für Kundenwünsche offen», betont das Ladenleitungsteam. «Es gibt viele Gründe für diesen nachhaltigen Trend», erklärt Maria Graschi. Zum einen, weil Verpackung nur eingesetzt wird, wo sie nötig ist und damit in der Menge abnimmt. Anderseits können die Konsumenten individuelle Mengen des gewünschten Produktes selber bestimmen und eben direkt in die mitgebrachten Gefässe abfüllen. Die eigenen Gebinde können aus Glas bestehen, möglich sind aber auch Kunststoffgefässe oder ein Sack. «Die Hygiene ist gewährleistet», sagt Graschi.

Nach dem Wiegen des mitgebrachten Gefässes wird abgefüllt, nochmals gewogen, der Produktcode eingegeben und so der Verkaufspreis festgestellt. Auf Grund der ungewissen Situation rund um Corona wird die Mitgliederversammlung schriftlich durchgeführt. Bis Ende Juli können die Mitglieder schriftlich abstimmen.

Mittwoch, 1. Juli, 20:56 Uhr

EHC Frauenfeld wählt an Corona-GV einen neuen Präsidenten

Fans des EHC Frauenfeld.

Fans des EHC Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari (5.März 2020)

(red) Bei der Generalversammlung des EHC Frauenfeld sorgte die Schlussrechnung des Vereins für grosses Aufsehen: Sie wies einen satten Gewinn von über 123'000 Franken aus und lässt damit den EHC zum ersten Mal seit vielen Jahren schuldenfrei dastehen. So steht es in einer Medienmitteilung.

Dieses Ergebnis könne nur zu Stande kommen, wenn sämtliche Vereins-Mitglieder am selben Strang ziehen. Sei es die Mitarbeit bei einem Nachwuchs-Turnier, das pünktliche Bezahlen der Mitgliederbeiträge, ein Cup-Fest gegen einen National League Vertreter oder auch die Pflege der langjährigen Partner und Gönner.

Elio Bohner.

Elio Bohner.

Bild: PD

Für ein weiteres Rekordergebnis sorgte dann die Stimmbeteiligung: Mit 174 brieflich eingereichten Stimmzetteln stiess man in nie dagewesene Dimensionen vor. Die Mitglieder bestätigten ihr Vertrauen in den bisherigen Vorstand mit 173 Stimmen. Als neuer Präsident wurde der gebürtige Frauenfelder Elio Bohner mit 172 Stimmen gewählt. Damit löst er Michael Hinder ab, der sein Amt nach fünf Jahren niederlegt. Ebenfalls den Vorstand verlassen werden Sascha Thür (Beisitzer) und Eleazar Marbach (Vize-Präsident). Dazu werden Robert Sdovc (Hockey-Schule), Markus Minder (Marketing) und Gaby Künzi (Material) ihre Ämter abgeben. Weiter wurde Samuel Koch (Admin/Medien) neu in den Vorstand gewählt.

Mittwoch, 1. Juli, 18:53 Uhr

Erste Wortmeldung des jüngsten Kantonsrats

Simon Vogel (Grüne, Frauenfeld) an der Grossratssitzung in der Rüegerholzhalle.

Simon Vogel (Grüne, Frauenfeld) an der Grossratssitzung in der Rüegerholzhalle.

Bild: Andrea Stalder

(lsf) Zum dritten Mal nahmen die neu gewählten Kantonsräte am Mittwoch an einer Sitzung des Thurgauer Grossen Rates teil. Unter ihnen auch der aktuell jüngste Kantonsrat: Simon Vogel (GP, Frauenfeld). Heute ergriff der 26-Jährige im Parlament zum ersten Mal das Wort. Er sprach sich dabei für die Deregulierung der Erdwärme aus. Vogel sagte:

«Machen wir den Weg frei für eine sichere und zukunftstaugliche Energiequelle.»

Der Grosse Rat entschied sich dafür, die Erdwärme komplett zu deregulieren und keine Leistungsgrenze einzuführen, ab der eine zusätzliche Bewilligung notwendig ist, wie dies ein Antrag verlangte.

Seinen ersten Vorstoss hat Vogel bereits an seiner allerersten Grossratssitzung am 20.Mai eingereicht. Der Co-Präsident der Jungen Grünen Thurgau wollte in einer Einfachen Anfrage wissen, ob der Regierungsrat bereit ist, Flüchtlinge aus humanitären Gründen ausserhalb des bestehenden Kontingentes aufzunehmen. Die Antwort darauf steht noch aus.

Mittwoch, 1. Juli, 16:51 Uhr

Keine weiteren Massnahmen gegen Mobbing

(seb.) Der Grosse Rat lehnt den Vorstoss «Nulltoleranz bei Mobbing an Thurgauer Schulen» ab. Das Resultat war deutlich: 72 Kantonsräte sagten Nein, 27 Ja. Die Leistungsmotion forderte einen Strauss von Massnahmen, so etwa die Schaffung einer neuen Anlaufstelle. In der Debatte sagten viele, es werde schon viel gegen Mobbing unternommen und es gebe ein breites Angebot. Dieses müsse allerdings noch besser bekanntgemacht werden. Dass Mobbing stattfinde, bestritt allerdings niemand.

Mittwoch, 1. Juli, 15:39 Uhr

Bei Fahrzeugbrand verletzt

(kapo) Beim Brand eines Autos in Siegershausen wurden am Mittwoch zwei Personen verletzt und mussten ins Spital gebracht werden. Kurz vor 12 Uhr geriet an der Alte Bommerstrasse ein Auto in Brand. Die Feuerwehr Kemmental war rasch vor Ort und konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es beim Fahrzeug während Reparaturarbeiten zum Brandausbruch. Dabei erlitten zwei Männer im Alter von 66 und 89 Jahren Brandverletzungen. Sie mussten nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und den Notarzt mit der Rega ins Universitätsspital Zürich geflogen werden.

Die genaue Brandursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen. Der Brandermittlungsdienst sowie der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Beim Autobrand wurden zwei Personen verletzt.

Beim Autobrand wurden zwei Personen verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau
Mittwoch, 1. Juli, 16:36 Uhr

Alkoholisiert verunfallt

(kapo) Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Dienstagabend in Aadorf einen Verkehrsunfall. Kurz vor 21.30 Uhr war er auf der Unterdorfstrasse in Richtung Stationsstrasse unterwegs. Gemäss seinen Angaben gegenüber der Kantonspolizei Thurgau sei er abgelenkt gewesen und deshalb zu weit nach links geraten, wo das Fahrzeug mit einem Gartenzaun kollidierte. Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe ergab beim 61-jährigen Schweizer einen Wert von 0,49 mg/l (was 0,98 Promille entsprechen würde). Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Mittwoch, 1. Juli, 15:28 Uhr

Ja zum Geldspielkonkordat

(seb.) Der Grosse Rat des Kantons Thurgau tritt dem Gesamtschweizerischen Geldspielkonkordat bei. Das hat er an der heutigen Sitzung in Frauenfeld beschlossen. Die Abstimmung fiel mit 113 Ja- zu 0 Nein-Stimmen eindeutig aus. Das Konkordat soll per 2023 in Kraft treten. Der Beitritt einer Reihe von Kantonen steht noch aus.

Mehr zum Thema
Mittwoch, 1. Juli, 14:33 Uhr

Renitenter Mann festgenommen

(kapo) Kurz vor 1 Uhr in der Nacht auf Mittwoch kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Romanshorn an der Alleestrasse einen Mann. Während der Personenkontrolle verhielt sich der 29-Jährige äusserst aggressiv und unkooperativ. Er beleidigte die Einsatzkräfte auf übelste Weise und sprach massivste Drohungen gegen die Polizistinnen und Polizisten aus. Der Mann wurde festgenommen und inhaftiert. Ein Atemalkoholtest beim Serben ergab einen Wert von 0,88 mg/l (würde 1,76 Promille entsprechen). Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Mittwoch, 1. Juli, 14:18 Uhr

Neue Tankstelle eröffnet am Donnerstag

Eine Coop-Tankstelle in Kreuzlingen.

Eine Coop-Tankstelle in Kreuzlingen.

Bild: Andrea Stalder

(rsc) Plötzlich ging’s schnell: Nach nur wenigen Monaten Bauzeit eröffnet am Donnerstag in Gloten bei Sirnach die neue Coop-Tankstelle mit dem dazugehörigen Shop. Sie bietet acht Tankplätze an vier Zapfsäulen. Laut Mitteilung der Coop Mineralöl AG wird der Shop jeweils von Montag bis Samstag von 6 bis 22 Uhr und am Sonntag von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein.

Wegen der «guten Lage mit hoher Strassenfrequenz» hat man sich für den Standort entschieden, sagte Sabine Schenker, Mediensprecherin der Coop Mineralöl AG, bereits Anfang Jahr gegenüber dieser Zeitung. Keine Rolle habe hingegen der bei Gloten geplante Entwicklungsschwerpunkt Wil West gespielt, wo eine neue Autobahnausfahrt vorgesehen ist und bis zu 3000 Arbeitsplätze angesiedelt werden sollen.

Coop baut Tankstelle in Gloten

Noch in diesem Jahr soll die Tankstelle im Sirnacher Gewerbe- und Industriegebiet eröffnen. Für die Betreiber war das geplante Wirtschaftsgebiet Wil West kein Standortkriterium.
Roman Scherrer
Mittwoch, 1. Juli, 14:09 Uhr

Drei zusätzliche Corona-Fälle im Kanton Thurgau

(lsf) Die Gesamtzahl der positiv auf Covid-19 getesteten Personen im Thurgau steigt heute um plus drei auf 398. Dies teilt der Kanton mit. Auch wurde heute bekannt gegeben, das mittlerweile wieder drei Coronapatienten in Thurgauer Spitälern liegen – allerdings nicht auch der Intensivstation.

Der Fachstab Pandemie des Kanton bereitet sich unterdessen unter anderem auf «Superspreader-Events» vor. Er rät zudem dringlich zum Tragen einer Hygienemaske, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Das gelte insbesondere auch für den öffentlichen Verkehr. Auch empfiehlt der Fachstab den Thurgauerinnen und Thurgauern den Download der SwissCovid-App.

Mehr zum Thema
Mittwoch, 1. Juli, 12:01 Uhr
Am Sonntag wurden zwei Kinder und ein Mann tot in einem Mehrfamilienhaus in Eschenz aufgefunden.

Am Sonntag wurden zwei Kinder und ein Mann tot in einem Mehrfamilienhaus in Eschenz aufgefunden.

Bild: BRK News

Tötungsdelikt von Eschenz: Die Spur führt nach Schaffhausen

(red.) Im Tötungsdelikt von Eschenz kommen neue Details ans Licht: Offenbar sollen die Spuren in den Kanton Schaffhausen führen, das schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Am Donnerstag wird Schaffhausens Justizdirektor Ernst Landolt über den Fall informieren. Unter anderem darüber, welchen Bezug das Tötungsdelikt zu den Behörden im Kanton Schaffhausen hat und welche Erkenntnisse aus den Ermittlungen vorliegen.

Am Sonntagnachmittag wurden in einer Wohnung in Eschenz drei Leichen gefunden. Es handelt sich um einen 38-jährigen Mann und seine beiden Kinder. Die Kantonspolizei Thurgau geht von einem erweiterten Suizid aus. Der Vater habe zuerst seine beiden Kinder, ein siebenjähriges Mädchen und einen vierjährigen Knaben, und anschliessend sich selbst getötet, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Mittwoch, 1. Juli, 11:22 Uhr

Masken: Dringend empfohlen

Das Tragen einer Maske wird vor allem im Öffentlichen Verkehr dringend empfohlen.

Das Tragen einer Maske wird vor allem im Öffentlichen Verkehr dringend empfohlen.

Bild: Andrea Stalder

(red) Aufgrund der leicht steigenden Zahlen positiv getesteter Personen hat der kantonale Fachstab Pandemie in einer Mitteilung informiert, dass das Tragen einer Maske im ÖV dringend empfohlen wird. Beim Umgang mit Risikogruppen wird generell zum Tragen einer Maske geraten – sei dies in der Pflege oder bei Besuchen in Pflegeeinrichtungen oder Spitälern.

Die Mitglieder des Fachstabs erarbeiten zahlreiche Szenarien, darunter auch das Eintreten eines Superspreader-Events. Der Fachstab appelliert an die Bevölkerung, sich weiterhin an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Können diese nicht eingehalten werden - wie etwa im ÖV - empfiehlt er das Tragen einer Hygienemaske.

Mittwoch, 1. Juli, 10:42 Uhr
Das Feuer konnte vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.

Das Feuer konnte vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Beim Unkraut verbrennen: Thuja-Hecke in Uttwil fängt Feuer

(kapo/stm) Am frühen Dienstagabend geriet auf einem Campingplatz in Uttwil eine Thuja-Hecke in Brand. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte ein 68-Jähriger auf dem Stellplatz das Unkraut mit einem Gasbrenner abflammen. Dabei geriet er mit der Brennerflamme zu nahe an die Hecke, welche sofort Feuer fing. Der Brand konnte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Dozwil-Kesswil-Uttwil durch die Stellplatz-Mieter und einen Nachbarn gelöscht werden, teilt die Kantonspolizei Thurgau mit. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei warnt vor dem Umgang mit Abflammgeräten in der Nähe von Gebäuden und Pflanzen. Insbesondere Nadelgehölze wie Thuja-Hecken können bei Trockenheit sofort in Brand geraten. Zur Sicherheit sollte bei Abflammarbeiten immer ein einsatzbereites Löschmittel, wie zum Beispiel ein Gartenschlauch, zur Verfügung stehen.

Mittwoch, 1. Juli, 9:20 Uhr

Wettberwerb für die besten Fotos mit Flossen

Flossenbilder sind gefragt.

Flossenbilder sind gefragt.

(Bild: pd)

(red) Ab dem 6. Juli 2020 heisst’s: Flossen schnappen, ab ins kühle Wasser und am Wettbewerb teilnehmen. Diesen Sommer verleiht Thurgau Tourismus die «Thurgauer Flossentrophy» an die kreativsten und lustigsten Flossenfotos. An sechs Standorten stehen Flossen zur freien Nutzung bereit und fordern auf, bis Ende August am Wettbewerb teilzunehmen. Die Gewinner erwarten attraktive Preise.

Nach einer schweisstreibenden Velofahrt, oder «z’lang gsünnelet», freut sich jedermann auf eine Erfrischung im Bodensee. Den Sommer hindurch befinden sich an sechs Standorten am Bodenseeufer Schwimmflossen in verschiedenen Grössen zur freien Nutzung. Diese sind jedoch nicht nur da, um im Wasser zu Plantschen und an Land rumzualbern, sondern fordern auch zur Teilnahme am Wettbewerb zur Flossentrophy auf.

Über die Social-Media-Kanäle werden die Fans dazu aufgerufen, ein Foto mit den Flossen zu knipsen und dieses auf Instagram mit #flossentrophy und #typischthurgau zu posten. Das lustigste und kreativste Flossenfoto gewinnt die Thurgauer Flossentrophy.

Der Hauptgewinn ist ein Schnupper-Tauchkurs in Pool und See für zwei Personen im Gesamtwert von 218 Franken.

Die Flossen sind an folgenden Standorten stationiert:

  • Hotel Wunderbar in Arbon
  • Badhüsli in Kesswil
  • Hafenrestaurant Alti Badi in Kreuzlingen
  • DOCKeins in Arbon
  • Beach5 in Bottighofen
  • TIKI Strandbar in Goldach

Weitere Infos unter: www.thurgau-bodensee.ch/flossen

Dienstag, 30. Juni, 18:37 Uhr

Immobilienbefreite Hotel-Suiten starten mit 90 Prozent Auslastung in die Saison

Eine der sieben Suiten steht in Luesis oberhalb von Walenstadt in der Ferienregion Heidiland.

Eine der sieben Suiten steht in Luesis oberhalb von Walenstadt in der Ferienregion Heidiland.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

(lsf) Ab Mittwoch checken die ersten Gäste in die sieben Suiten unter freiem Himmel ein. Die immobilienbefreiten Hotelzimmer gehören zur Idee «Zero Real Estate» und stehen verteilt in der ganzen Ostschweiz. Organisatoren sind sechs Ostschweizer Tourismusorganisation und das Fürstentum Liechtenstein sowie die Konzeptkünstler und «Null Stern»-Erfinder Frank und Patrik Riklin und Hotelexperte Daniel Charbonnier.

Eine der Suiten steht im Hinterthurgau auf dem Hohlenstein in Fischingen, gleich unter dem höchsten Punkt des Kantons Thurgau. Butler Sepp Schuler sagt zur Eröffnung in einem Video: «Ich freue mich riesig, alle Gäste hier in der Hohlenstein Suite zu begrüssen.» Er betreibt dort einen Biohof. «Sein» Hotelzimmer unter den Sternen ist bereits komplett ausgebucht. Tatsächlich sind alle sieben Suiten bereits zu 90 Prozent ausgelastet, wie die Organisatoren mitteilen.

Dienstag, 30. Juni, 16:27 Uhr

Bottighofer holt Gold bei Physik-Olympiade

Leo Thom.

Leo Thom.

Bild: PD

(lsf) Das Finale der Schweizer Physik-Olympiade hätte eigentlich schon im März stattfinden sollen. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurden die Prüfungen auf den 6. Juni verschoben und online durchgeführt. Die 24 Finalistinnen und Finalisten stellten ihr Können von zu Hause aus unter Beweis.

Fünf junge Männer holten Gold – darunter auch Leo Thom aus Bottighofen, der gerade die Kanti Kreuzlingen abgeschlossen hat. Thom gefiel am Wettkampf eine theoretische Aufgabe zur Doppler-Spektroskopie am besten. Sie beruhte auf denselben Grundprinzipien wie die Entdeckung eines neuen Exoplaneten durch die Schweizer Nobelpreisträger Michel Major und Didier Queloz. Er sagte gemäss Mitteilung: «Es war sehr spannend zu sehen, wie man durch die Bewegung und Masse eines Sterns die Masse von dessen Exoplaneten abschätzen kann.»

Für den praktischen Teil dachten sich die Freiwilligen der Physik-Olympiade ein Mechanik-Experiment aus, welches man auch in den eigenen vier Wänden durchführen kann. Die wenigen Materialien für das Experiment wurden den Teilnehmenden per Post zugeschickt.

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17:39 Uhr

Fussgänger gestreift

(kapo) In Guntershausen bei Aadorf hat am Dienstag ein Auto ein Kind gestreift. Gegen 12 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Hauptstrasse in Richtung Aadorf. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau streifte der 51-Jährige mit dem Aussenspiegel seines Fahrzeugs ein 6-jähriges Kind, dass in Begleitung einer erwachsenen Person auf dem Trottoir unterwegs war. Der Bub wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Spital transportiert. Es entstand geringer Sachschaden. Der genaue Unfallhergang wird abgeklärt.

Dienstag, 30. September, 15:34 Uhr

OL-Elite kämpft im Thurgau um Titelehren

(red) Nach all den abgesagten Sportanlässen sieht es nun so aus, dass Anfang September ein sportlicher Leckerbissen im Thurgau stattfinden wird. Die Schweizer OL-Elite trifft sich am 5./6.September in Frauenfeld und Kreuzlingen zu zwei nationalen Meisterschaften.

Läufer am 1.Stadt-OL in Weinfelden im April 2019.

Läufer am 1.Stadt-OL in Weinfelden im April 2019.

Bild: Reto Martin

Am Samstag, 5.September, organisiert der OL-Verein Thurgorienta in Frauenfeld erstmals auf Thurgauer Gebiet die Meisterschaft in der Sprintstaffel. Diese Disziplin mit je zwei Damen und Herren in einem Team ist noch recht jung, doch waren die Schweizer von Anfang an bei internationalen Titelwettkämpfen zuoberst auf dem Podest zu finden. In einer Medienmitteilung heisst es: «Dank ausgezeichneter Unterstützung durch die Stadt Frauenfeld, die Schulgemeinde und das Waffenplatzkommando können die Bahnleger im Gebiet Kleine Allmend – Murg-/Auenpark – Kurzdorf aus dem Vollen schöpfen.» Auch für die Zuschauer wird es äusserst interessant sein, zwischen 12 und 16 Uhr die verschiedenen Routen der Athleten zu verfolgen. Start und Ziel befinden sich im Stadion Kleine Allmend, wo auch die Stabübergabe innerhalb der Teams erfolgen wird. Erwartet werden etwa 200 Viererteams.

Tags darauf duellieren sich rund 1600 Läufer in über 40 Kategorien in Kreuzlingen. Ursprünglich hätte diese Meisterschaft in Konstanz stattfinden sollen, aber coronabedingt musste dieser Anlass frühzeitig nach Kreuzlingen transferiert werden. Die Organisatoren von der OL Amriswil leisteten gemäss Mitteilung riesige Arbeit, indem sie innert kürzester Zeit eine neue Karte und ein anderes Konzept für einen Lauf im Inland entwerfen mussten. Die Sprintmeisterschaft findet im urbanen Gebiet in der Nähe der Pädagogischen Mittelschule statt.

Um auch Hobbyläufern und der einheimischen Bevölkerung eine Gelegenheit zu geben, sich im Kartenlesen zu üben, veranstaltet die Thurgorienta am Samstag ab 17 Uhr in Frauenfeld einen einfachen OL für jedermann. Bei der Sportanlage Kleine Allmend kann man sich kurzfristig anmelden und den Versuch wagen, die rund drei Kilometer lange Strecke zu absolvieren. Spezielle Bahnen für Familien können auch ohne Vorkenntnisse problemlos absolviert werden.

Dienstag, 30. Juni, 13:30 Uhr

Verschiebungen wegen des Wetters jederzeit möglich

(red) Die Rohbauarbeiten an der Seetalstrasse in Kreuzlingen nähern sich dem Ende. Über das Wochenende vom Freitag, 3. Juli, bis Sonntag, 5. Juli, wird nun noch die Deckschicht auf der Fahrbahn eingebaut. Deckschichten können aus Qualitätsgründen nur bei trockener und stabiler Witterung eingebaut werden. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, so muss mit zeitlicher Verschiebung der Bauarbeiten gerechnet werden.

Die Seetalstrasse in Kreuzlingen zwischen McDonald's und Seepark.

Die Seetalstrasse in Kreuzlingen zwischen McDonald's und Seepark.

Bild: Reto Martin

Das Kantonale Tiefbauamt, die Stadt Kreuzlingen und die Busbetriebe bitten die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den Baumassnahmen verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Beachtung der Baustellensignalisationen hilft Gefahrensituationen zu vermeiden. Alle Baubeteiligten werden bemüht sein, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

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Dienstag, 30. Juni, 11:43 Uhr

Fallzahlen steigen auch im Thurgau

(sko) Die Zahl der Personen, die im Kanton Thurgau positiv aufs Coronavirus getestet worden sind, steigt auf 395 Personen. Das teilt der kantonale Informationsdienst am Dienstagvormittag auf Twitter mit.

Seit ein paar Tagen informiert der Kanton Thurgau die Zahlen nicht mehr täglich, sondern meldet nur noch Veränderungen der Fallzahlen.

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Dienstag, 30. Juni, 10:50 Uhr

Folgen für einzelne Berufsgruppen

(red) Im Kanton Thurgau gibt es sieben kantonale Berufsfachschulen. Die Zuteilung der Berufe zu den einzelnen Bildungszentren ist im Kanton über Jahrzehnte organisch gewachsen und hat sich in der Vergangenheit trotz grossem Wandel kaum verändert. Damit die Berufsfachschulen für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt sind, braucht es eine Bündelung der Kompetenzen und Schärfung der Profile.

Aus diesem Grund sehen die Richtlinien des Regierungsrats 2016 – 2020 die Entwicklung der Berufsfachschulen zu starken Kompetenzzentren mit klaren Profilen im Bereich der beruflichen Grundbildung und Weiterbildung vor. Dies teilt das Departement für Erziehung und Kultur am Dienstagmorgen mit.

Regierungsrat geht folgendermassen vor

Bei der Überprüfung der Schulstandorte wurden drei Gruppen von Berufen identifiziert:

  • Berufe, die aktuell an mehreren Schulstandorten (innerhalb des Kantons oder kantonal und ausserkantonal) unterrichtet werden,
  • Berufe, die an einer kantonalen Berufsfachschule unterrichtet werden, jedoch konstant tiefe Lernendenzahlen aufweisen,
  • Berufe, die einer ausserkantonalen Schule zugewiesen werden, bei denen aufgrund der anhaltend hohen Thurgauer Lehrverhältnisse jedoch ein kantonaler Schulstandort möglich ist.
Im Bildungszentrum Arbon werden im Rahmen der Begabtenförderung neue Technologien wie Robotik, Nanotechnologie, Bionik oder 3D-Drucker eingesetzt.

Im Bildungszentrum Arbon werden im Rahmen der Begabtenförderung neue Technologien wie Robotik, Nanotechnologie, Bionik oder 3D-Drucker eingesetzt.

Bild: Reto Martin

Mit der Neuzuteilung werden alle Polymechaniker/-in EFZ und Konstrukteur/-in EFZ am Standort Frauenfeld, die Berufe der Elektrobranche am Standort Kreuzlingen, die kaufmännischen Berufe am Standort Weinfelden und die Detailhandelsberufe am Standort Arbon unterrichtet. Ausserdem hat es weitere Veränderungen für andere Berufe zur Folge, teilweise müssen interessierte Jugendliche für einzelne Berufsgruppen in andere Kantone ausweichen:

Übersicht der Veränderungen durch die Neuzuteilungen der Berufe.

Übersicht der Veränderungen durch die Neuzuteilungen der Berufe.

Bild: PD
Dienstag, 30. Juni, 09:42 Uhr

23-jähriger Autofahrer übersieht 36-jährigen Velofahrer

(kapo/sko) Bei der Kollision mit einem Auto hat sich am Montagabend in Amriswil ein Velofahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Kurz nach 19 Uhr befuhr ein Autofahrer die Egelmoosstrasse in Richtung Weinfelderstrasse. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah der 23-Jährige einen Velofahrer, der aus Richtung Untere Grenzstrasse nach links in die Egelmoosstrasse einbiegen wollte.

Bei der Kollision wurde der 36-Jährige verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.

Das Unfallauto ist entsprechend gezeichnet.

Das Unfallauto ist entsprechend gezeichnet.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau
Montag, 29. Juni, 17:20 Uhr

Am Freitag öffnet wieder das Maislabyrinth

Marc Azzali und Andreas Beurer, die beiden Inhaber der Prioma GmbH vor Maila-Leu «Ruedi»

Marc Azzali und Andreas Beurer, die beiden Inhaber der Prioma GmbH vor Maila-Leu «Ruedi»

(Bild: pd)

(red) Auch in diesem Jahr sorgt das Maila Maislabyrinth in Langrickenbach für viel Spass Ver(w)irrung und Erholung in der freien Natur. Die bereits 4. Ausgabe bietet vom 3. Juli bis 13. September 2020 allen Gästen ein unvergessliches Erlebnis.

Lange stand die Durchführung des MailaMaislabyrinths in den Sternen. Doch nun ist klar, einem erlebnisreichen Sommer im grössten Maislabyrinth der Schweiz steht (fast) nichts im Wege. Der 3296 Meter lange Irrweg durch rund 300'000 Maishalmen wird von abenteuerlichen Erlebnis-Posten begleitet. Für jene, die auf der Suche nach dem Ausgang hungrig geworden sind, bietet die Öpfelbaumbeiz ein vielfältiges Angebot an regionalen Speisen. Auch der wohlverdiente Feierabend lässt sich im Maila entspannt geniessen. Unsere Sunset-Lounge unter Schatten spenden Apfelbäumen sorgt für gemütliche Stunden mit Freunden. Für die kleine Gäste sorgt auch in diesem Jahr ein abwechslungsreicher Spielplatz mit Sandkasten für grossen Spass.

Diese Situation verlangt von den Betreiber sowie den Gästen eine hohe Flexibilität. Damit man am Eingang des Maila keine Überraschungen zu erwarten hat, ist es wichtig, sich vor dem Besuch auf der Webseite über die aktuellen Bedingungen des Einlasses zu informieren:

www.maila-maislabyrinth.ch. Bei Regen ist das Maislabyrinth geschlossen.

Montag, 29. Juni, 16:30 Uhr

Starke Resultate der Steckborner Windsurfer

(red) Durch die Covid-Lockerungen des Bundesrates war es am letzten Wochenende möglich, unter Einhaltung eines Schutzkonzepts den Saisonauftakt zur Schweizer Windsurf-Tour durchzuführen. Die von Swisswindsurfing und dem Liechtensteiner Surfclub in Mühlehorn am Walensee organisierte Regatta erfreute sich einer Rekordbeteiligung von 42 Surfern (an einem Swiss-Cup) in der ab 2024 Olympischen Disziplin Hydrofoil-Windsurfing. Unterstützt durch Thermik und durch aufziehende Gewitterwinde zeigte sich der Walensee an beiden Regattatagen mit 4-5bft von seiner besten Seite und ermöglichte spektakuläre Rennen.

Nachdem am Samstag nach zwei Läufen der Tag vorzeitig wegen Gewitter abgebrochen werden musste, forderte der Sonntag mit sechs Läufen die Kondition der Surfer. Weltcup-Profi Jordy Vonk aus Holland gewann mit konstanten Podiumsplatzierungen vor den ebenfalls international erprobten Schweizern Elia Colombo (Lugano) und Richard Stauffacher (Schänis).

Stark setzten sich die Teilnehmer des Windsurfing Club Steckborn mit zwei Podiumsplatzierungen in den Alterskategorien und drei Teilnehmern in den Top 10 in Szene. Alex Strub (Adliswil) gewinnt die Master Kategorie, der aufstrebende Sebastian Schärer (Berlingen) wird zweiter bei den Junioren und Fabian Schenk (Aadorf) belegt den 5. Platz in der Gesamtrangliste.

Fabian Schenk auf dem Walensee.

Fabian Schenk auf dem Walensee.

(Bild: pd)

Ranglistenauszug, 42 Teilnehmer nach 8 Rennen: WSCS: 5. Fabian Schenk / 8. Sebastian Schärer (2. Junior) / 10. Alexander Strub (1. Master) / 21. Justas Katkus (5. Junior) / 22. Matthias Ernst (4. Master) / 25. Zilvinas Katkus (5. Master) / 27. Robin Zeley (7. Junior)

Montag, 29. Juni, 15:12 Uhr

Tägerwilen will Bundesfeier durchziehen

Ein Rednerpult mit Schweizerflagge.

Ein Rednerpult mit Schweizerflagge.

(Bild: Patrick Luethy)

(ubr) Die meisten der Thurgauer Gemeinden sagen ihre 1.-August-Feiern ab. Eine Ausnahme bildet Tägerwilen. Gemeindepräsident Markus Thalmann schreibt in der aktuellen «Tägerwiler Post», dass die Bundesfeier im Dorf am Seerhein in gewohnten Rahmen stattfinden soll. Die beteiligten Vereine seien sehr beweglich und so könnte im schlimmsten Fall die Feier auch wenige Tage vorher noch abgesagt werden. Aber alle Mitwirkenden seien sehr zuversichtlich, dass mit den neuesten Lockerungen die 1.-August-Feier in gewohntem Rahmen durchgeführt werden könne. Das entsprechende Schutzkonzept werde man eine Woche vorher bekanntmachen, damit dann alle Bürger entscheiden könnten, ob sie teilnehmen wollen oder nicht.

Montag, 29. Juni, 14:02 Uhr

Chillen in den Ferien

Der Jugendtreff 20gi in Frauenfeld.

Der Jugendtreff 20gi in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin (26. Januar 2016)

(red) Kinder und Jugendliche, die ihre Ferien in Frauenfeld verbringen, können auch dieses Jahr von Angeboten der Fachstelle für Kinder- und Jugendanimation 20gi profitieren. In der ersten Sommerferienwoche finden Aktivitäten auf dem Spielplatz Wellhauserweg statt. Das Spielland ist für alle Kinder der 1. bis 6. Klasse und kann ohne Anmeldung und kostenlos besucht werden. In der zweiten Woche wird der 20gi Platz jugendgerecht bespielt. Der 20gi Platz verwandelt sich in ein «Chillareal» für Jugendliche und bietet ihnen die Gelegenheit , Neues wie Graffitisprayen oder DJing auszuprobieren. Das Ferienangebot kann ebenfalls ohne Anmeldung und kostenlos genutzt werden.

Weitere Informationen unter www.agi.frauenfeld.ch oder auf Instagram unter @20gi_youth

Montag, 29. Juni, 11:28 Uhr

Fünf neue Covid-Fälle im Thurgau

(meg) Der Kanton vermeldet auf Twitter fünf neue positiv auf Corona getestete Personen. Damit steigt die Gesamtzahl der positiven Fälle im Thurgau auf 394. Zwei Erkrankte befinden sich aktuell in Spitalpflege.

Montag, 29. Juni, 11:19 Uhr

«Golf Panorama» gehört zu den besten Wellnesshotels

Das Hotelier-Paar Caroline und Alexandre Spatz.

Das Hotelier-Paar Caroline und Alexandre Spatz.

Bild: PD

(red) Das Wellnesshotel Golf Panorama nimmt im gestrigen Hotelrating der SonntagsZeitung in der Kategorie «Die besten 20 Wellnesshotels» erneut den achten Platz ein. Somit ist das Haus offiziell das beste Viersterne-Superior Wellnesshotel in der Schweiz und wie bereits in den letzten Jahren der einzige Hotelbetrieb im Kanton Thurgau. Autor Karl Wild kommentiert die Platzierung unter den Top Ten als eine «gelungene Kombination aus Wellness, Golf und Kulinarik». Die Weitläufigkeit des Hotels, der stilvolle 2000 Quadratmeter grosse Wellnessbereich und das mit 14 GaultMillau-Punkten ausgezeichnete Restaurant zeichnen das Angebot des Hotels aus.

Das Direktionsehepaar Caroline und Alexandre Spatz engagiert sich mit viel Herzblut für die Berufs- und Weiterbildung. «Die letzten Monate waren eine Herausforderung für uns. Wir hatten während der ganzen Zeit weiterhin für unsere Hotelgäste geöffnet und haben als Allrounder fungiert. Die erneute Platzierung unter den ersten 10 von 20 Wellness-Betrieben im Hotelranking macht uns sehr stolz», sagt Alexandre Spatz.

Montag, 29. Juni, 10:12 Uhr

Wassersportler sollen Rücksicht auf Vögel nehmen

(red) Das Stand-Up-Paddeln ist zu einer beliebten Wassersportart geworden. In der Sommersaison wird ein grosser Andrang an Stand-Up-Paddeling am Bodensee erwartet. Neben der Begeisterung fürs Paddeln, sollte den Wassersportlern auch die Rücksicht auf die Natur ein Anliegen sein. Der Vogelschutzverein Kreuzlingen und Umgebung möchte die Feriengäste und Einheimische darauf aufmerksam machen, dass das Seeufer ein ausserordentlich dichter Lebensraum für Tiere ist.

Im Schilf nisten zahlreiche Wasservögel. Werden sie aufgescheucht, kann der Brutort aufgegeben werden. Die Seitenarme der Gewässer sollten auf keinen Fall befahren werden. Zum Schilfgürtel sollte ein mehrere Meter Abstand respektiert werden. Die sensiblen Naturschutzgebiete in der Region Kreuzlingen sind:

  • Seeburgpark Kreuzlingen: Schilfstreifen am Ufer
  • Wollsaueninsel beim Hafen: Schutz- und Brutgebiet mit besonderer Verantwortung für brütende Vögel im Schilf
  • Schilfgürtel am Südufer des Rheins beim Kuhhorn und Badi Tägerwilen
  • Naturschutzgebiet Espenriet zwischen Tägerwilen und Ermatingen
  • Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried
  • Vogelbuchten westlich und östlich der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen
Montag, 29. Juni, 09:34 Uhr

Schwaderlohkommission sagt historisches Schiessen ab

Schützen im Einsatz im «Bäärenmoos».

Schützen im Einsatz im «Bäärenmoos».

Bild: PD

(red) In der Nähe des Schlachtfeldes, wo am 11. April 1499 die Eidgenossen im Rahmen des Schwabenkrieges siegreich waren, im «Bäärenmos» bei Neuwilen, hätte am 26. und 27. September das Jubiläums-Schwaderloh-Schiessen für die Gewehr- und Pistolenschützen zusammen mit dem Militärwettkampf stattgefunden. Die Schwaderlohkommission hat nach eingehender Analyse der Situation, welche durch die Corona-Pandemie entstanden ist, entschieden, das Schwaderloh-Schiessen und die damit verbundene Landsgemeinde 2020 definitiv zu verschieben.

Nach einem intensiven abwägen der Durchführbarkeit mit allen Auflagen des Schutzkonzeptes, das in vielen Bereichen des Anlasses gerade so eingehalten werden könnte, ist den Veranstaltern die Gesundheit der teilnehmenden Schützinnen und Schützen zu wichtig, teilt das Komitee mit. Das Historische Schiessen ist auch ein gesellschaftlicher Anlass, der unter diesen Auflagen besonders gelitten hätte. In der jetzigen Situation sei nicht abzuschätzen, ob der Anlass überhaupt genügend Teilnehmer anlocken würde. Man spüre gerade bei den älteren Schützen eine gewisse Vorsicht.

Montag, 29. Juni, 09:02 Uhr

Sturz aus einer Höhe von rund 2,5 Metern

(kapo/sko) Nach Sturz durch ein Glasdach in Frauenfeld musste am Sonntag ein 8-Jähriger mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte der Knabe um 18.45 Uhr an der Speicherstrasse durch ein Glasdach einer Tiefgarageneinfahrt. Er schlug aus einer Höhe von rund 2,5 Meter auf den Boden auf und zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er mit der Rega ins Spital geflogen.

Das Glasdach der Tiefgarageneinfahrt an der Speicherstrasse.

Das Glasdach der Tiefgarageneinfahrt an der Speicherstrasse.

Bild: PD/Kapo TG
Sonntag, 28. Juni, 16:15 Uhr

Nach Sekundenschlaf verunfallt

(kapo) Ein Autofahrer verursachte am Sonntag auf der Autobahn A1 bei Münchwilen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand. Der 81-jährige Autofahrer war kurz nach 12.15 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er während der Fahrt wegen eines Sekundenschlafs die Kontrolle über sein Auto verloren habe und in die Mittelleitplanke geprallt sei. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Während der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung wurde der Verkehr einspurig geführt. Zur Fahrbahnreinigung und Instandstellung der Einrichtungen wurde der Nationalstrassenunterhalt aufgeboten.

Sonntag, 28. Juni, 15:57 Uhr
Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Scheune in Vollbrand in Oberneunforn

(kapo) Beim Brand einer Scheune in Oberneunforn entstand am Sonntag Sachschaden, verletzt wurde niemand. Kurz vor 11.45 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale mehrere Meldungen über eine brennende Scheune an der Waltalingerstrasse ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stand die Scheune bereits in Vollbrand. Die Stützpunktfeuerwehr Weinland kam mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort und brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Beim Brand wurde niemand verletzt.

Die Scheune sowie ein Lieferwagen und ein Anhänger, die sich in der Scheune befanden, sind komplett ausgebrannt. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. Zur Klärung der Brandursache haben der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau zusammen mit einem Elektroinspektor die Arbeit aufgenommen.