THURGAU-TICKER vom 27. Juli bis 2. August

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Montag, 3. August, 11:02 Uhr

Umweltschonendes Freiluftkino in der Hauptstadt

Das solarbetriebene Freiluftkino war schon 2018 in Frauenfeld. Nun kommt es wieder in die Thurgauer Hauptstadt.

Das solarbetriebene Freiluftkino war schon 2018 in Frauenfeld. Nun kommt es wieder in die Thurgauer Hauptstadt.

Bild: PD

(red) Ende August veranstaltet die Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas in Köniz, Aarau und Frauenfeld das Open-Air-Kino Cinema Sud. Dank Solarenergie und Transport mit Velo und Zug ist auch die zehnte Ausgabe des Freiluftkinos ressourcenschonend. Das Schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. Bei den Vorführungen unter freiem Himmel präsentiert Helvetas das in Cannes ausgezeichnete senegalesische Drama «Atlantique» und die Komödie «Tel Aviv on Fire». Am 27. und 30. August steht das Kino im Botanischen Garten in Frauenfeld. Der Eintritt ist gratis, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Montag, 3. August, 09:19 Uhr

Jorim Schäfer ist neuer Präsident der GLP Bezirk Weinfelden

Gibt nach acht Jahren das Präsidium ab: Ueli Fisch

Gibt nach acht Jahren das Präsidium ab: Ueli Fisch

Bild: Urs Bucher

(red) Die GLP des Bezirks Weinfelden darf auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Sie konnten etwa bei den Weinfelder Stadtparlamentswahlen von einem auf drei Sitze erhöhen und nebst Ueli Fisch sitzt nun auch Jorim Schäfer im Kantonsparlament. Schäfer ist es auch, der in der Mitgliederversammlung in den Fokus rückt, denn er übernimmt die Leitung der Bezirkspartei GLP Weinfelden.

Jorim Schäfer, neuer Präsident GLP Bezirk Weinfelden.

Jorim Schäfer, neuer Präsident GLP Bezirk Weinfelden.

Bild: Donato Caspari

Ueli Fisch gibt nach über acht Jahren das Präsidium ab und wird von Vizepräsidentin Esther Stokar verdankt. Die Versammlung war geprägt durch Neuwahlen in den Vorstand. Auch Materialchef Kurt Schöni wurde mit Applaus und grossem Dank verabschiedet. Neu in den Vorstand gewählt wurden Anna Kradolfer und Matthias Riggenbach. Sie ergänzen das bewährte Team mit Vizepräsidentin Esther Stokar, Marcel Preiss, Priska Preiss und Marcel Ammann.

Weitere Infos unter: www.bezirkweinfelden.grunliberale.ch.

Sonntag, 2. August, 17:51 Uhr

Sommaruga beschenkt «Heldin des Alltags» mit Apfelbäumchen

Bundesrätin Simonetta Sommaruga ehrt die Steckbornerin Dzemile Fetaji auf dem Rütli als eine von 53 «Helden des Alltags».

Bundesrätin Simonetta Sommaruga ehrt die Steckbornerin Dzemile Fetaji auf dem Rütli als eine von 53 «Helden des Alltags».

Bild: PD

(sko) Wegen Corona ist die Nationalfeier auf der Rütliwiese über dem Urnersee für einmal im kleineren Rahmen über die Bühne gegangen. Trotzdem gastierte Bundesrätin Simonetta Sommaruga auf der Gründerwiese der Eidgenossenschaft, einerseits für eine Ansprache, andererseits um 53 ausgewählte «Helden des Alltags» auszuzeichnen. Eine davon war die Detailhändlerin Dzemile Fetaji aus Steckborn, die während des Lockdowns im und nebst ihrem Beruf Aussergewöhnliches leistete.

Mehr zum Thema
Sonntag, 2. August, 16:33 Uhr

Warnung der Stufe Rot

(sko) Laut einer Meldung der «Meteocentrale», zieht am Sonntagnachmittag ein Unwetter der Stufe Rot über Teilen des Kantons Thurgau. «Es kommt aus Westen und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h in östliche Richtung.» Lokal bestehe die Gefahr von Hagel, Starkregen und Sturmböen. Die Blitzaktivität sei hoch, heisst es in der Meldung.

Folgende Orte befinden sich auf der weiteren Zugbahn des Unwetters: Bülach (16:10), Buch am Irchel (16:27), Dorf (16:33), Thalheim an der Thur (16:49), Altikon (16:57), Niederneunforn (16:59) und Uesslingen (17:03). Angegeben ist jeweils die Ankunftszeit des Unwetters in der entsprechenden Ortschaft.

Laut «Meteocentrale» befindet sich ein weiteres Unwetter in Richtung Thurgau. Betroffen sind demnach folgende Ortschaften: Bülach (16:20), Niederglatt ZH (16:20), Embrach (16:21), Winterthur (16:35), Elsau (16:59), Elgg (17:07), Hagenbuch ZH (17:09), Häuslenen (17:19).

Da braut sich etwas zusammen: Die letzten Sonnenstrahlen vor einem Gewitter in Oberbussnang.

Da braut sich etwas zusammen: Die letzten Sonnenstrahlen vor einem Gewitter in Oberbussnang.

Bild: Reto Martin, 8. Juni 2018
Sonntag, 2. August - 16:21 Uhr

In Wellhausen alkoholisiert mit Gartenzaun kollidiert – Führerausweis weg

Ein Autofahrer kollidierte am Sonntag in Wellhausen mit einem Gartenzaun. Der Autofahrer war gegen 11.30 Uhr in Richtung Frauenfeld unterwegs. Eingangs Wellhausen kam er von der Strasse ab und kollidierte mit einem Gartenzaun.

Der alkoholisierte Autofahrer musste seinen Führerausweis abgeben.

Der alkoholisierte Autofahrer musste seinen Führerausweis abgeben.

Bild: Kapo

Der 48-Jährige blieb unverletzt, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Weil die Atemalkoholprobe einen Wert von 1.12 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis eingezogen.

Sonntag, 2. August - 13:32 Uhr

Alkoholisiert verunfallt

Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Sonntag nach einem Verkehrsunfall in Frauenfeld seinen Führerausweis abgeben. Wie Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt fuhr der Autolenker kurz nach 3.15 Uhr vom Schweizerhof-Kreisel auf die Bahnhofstrasse in Richtung Zürcherstrasse. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einer Verkehrsinsel und einem Kandelaber. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Der Unfallverursacher blieb weitgehend unverletzt.

Der Unfallverursacher blieb weitgehend unverletzt.

Bild: PD

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau führten beim 23-jährigen Portugiesen Atemalkoholtests durch, die Resultate von rund 0,6 mg/l ergaben. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld ordnete beim Unfallverursacher eine Blut- und Urinprobe an, sein Führerausweis wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Sonntag, 2. August - 10:25 Uhr

Mehrere Feuerwehr-Einsätze

Durch Feuerwerk wurde in Wilen bei Wil eine Hecke und eine Gartenlaube beschädigt

Durch Feuerwerk wurde in Wilen bei Wil eine Hecke und eine Gartenlaube beschädigt

Bild: PD

(kapo) Im Zusammenhang mit den 1-August-Feierlichkeiten gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale aus dem ganzen Kantonsgebiet 15 Meldungen wegen Bränden ein. Dies schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

Die jeweiligen Abklärungen durch die Polizeipatrouillen ergaben in neun Fällen, dass es sich um 1. August-Funken handelte und somit Entwarnung gegeben werden konnte. Sechs kleinere Brände wurden durch Feuerwehren, Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau oder die Betroffenen selbst gelöscht, verletzt wurde niemand.

Samstag, 1. August - 12:15 Uhr

Neben die Strasse geraten

Der Autofahrer blieb unverletzt.

Der Autofahrer blieb unverletzt.

Bild: PD

(kapo) Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Freitag nach einem Selbstunfall in Schlattingen seinen Führerausweis abgeben. Wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt, war der Autofahrer gegen 21.30 Uhr auf der Hauptstrasse von Schlattingen in Richtung Unterstammheim unterwegs.

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei geriet er kurz vor dem Ortsausgang wegen eines Sekundenschlafs neben die Fahrbahn und kollidierte mit einem Kandelaber. Anschliessend rollte das Auto ein Wiesenbord hinunter und kam zum Stillstand.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Weil beim 27-jährigen Schweizer eine Atemalkoholprobe einen Wert von 0,81 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Freitag, 31. Juli - 22:19 Uhr

Nationalfeier unter Einhaltung der nötigen Schutzmassnahmen

(sko) Rund 120 Besucherinnen und Besucher haben am Freitagabend bei der Rüegerholzhalle in Frauenfeld den Nationalfeiertag wie gewohnt «vorgeholt». Wegen Corona mussten Sicherheitsabstände eingehalten und sämtliche Kontaktdaten für die Rückverfolgbarkeit angegeben werden. Während der Thundorfer Musiker Reto Eigenmann seine musikalischen Konserven zum Besten gab, verpflegten sich Gäste an den Ständen des organisierenden EHC Frauenfeld.

Tänzerinnen und Tänzer der Rock Academy treten vor den rund 120 Besucherinnen und Besuchern auf.

Tänzerinnen und Tänzer der Rock Academy treten vor den rund 120 Besucherinnen und Besuchern auf.

Bild: Samuel Koch

Später traten Stadtpräsident Anders Stokholm und Gemeindepräsident Elio Bohner für ihre Ansprache respektive Festrede ans Mikrofon. Nach mehreren Darbietungen der Tänzerinnen und Tänzer der Rock Academy zündeten Kinder vereinzelt Feuerwerk und die anwesenden Feuerwehrleute den Augustfunken.

Freitag, 31. Juli - 18:30 Uhr

Unfall auf dem Hochrhein: Stand-Up-Paddler bindet Board mit Schwimmhilfe zusammen und verletzt sich schwer

(kapo) Am Freitagnachmittag kollidierte in Hemishofen ein mit einer aufblasbaren Schwimmhilfe zusammengebundenes Stand-Up-Paddle mit einer Wiffe. Eine Person wurde dabei unter Wasser gezogen und musste reanimiert werden, wie die Schaffhauser Polizei in einer Mitteilung schreibt. Der Verunfallte befindet sich in kritischem Zustand – er wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.

Gemäss Angaben der Polizei befanden sich drei Personen auf dem kaum manövrierfähigen Gefährt, bestehend aus einem Stand-Up-Paddle und einer daran angebunden aufblasbaren Schwimmhilfe. Ein Mann wurde bei der Kollision unter Wasser gezogen. Weitere sich auf dem Rhein befindende Personen konnten den Verunglückten bergen. Der Verunfallte konnte mit Hilfe einer zufällig anwesenden Fachperson professionell reanimiert werden.

Freitag, 31. Juli - 11:44 Uhr

Drei neue Coronafälle im Kanton Thurgau und ein neues Todesopfer

Freitag, 31. Juli - 08:56 Uhr

Kanton übernimmt Betrieb der Konvikt-Halle Frauenfeld

Probe der Stadtmusik Frauenfeld in der Konvikt-Halle.

Probe der Stadtmusik Frauenfeld in der Konvikt-Halle.

Andrea Stalder

(pd/chs) Die bestehende Vereinbarung zur Nutzung der Konvikt-Halle zwischen der Stadt Frauenfeld als Betreiberin und dem Kanton Thurgau als Eigentümer läuft am 31. Dezember aus. Wie es in einer Mitteilung der Stadt Frauenfeld heisst, hat sich der Stadtrat nach reiflicher Überlegung entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern. «Aufgrund der sinkenden Auslastung und des ressourcenintensiven Betriebs fiel dieser Entscheid auch im Hinblick auf Sparmassnahmen im Rahmen des Projekts ‹Balance›.» Zudem habe der Kanton Eigenbedarf für die Nutzung der Konvikt-Halle angemeldet und werde deshalb die Halle künftig selbst verwalten. Für Veranstaltungen bietet die Stadt Frauenfeld weiterhin den Pavillon im Murg-Auen-Park, das Casino sowie die Festhalle Rüegerholz an, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Anfragen zur Nutzung der Konvikt-Halle ab dem 1. Januar 2021 können an die Abteilung Liegenschaften beim Hochbauamt des Kantons Thurgau, Telefon 058 345 64 38, E-Mail liegenschaftenverwaltung.hba@tg.ch gerichtet werden.

Donnerstag, 30. Juli - 19:39 Uhr

Die Gemeinde Ermatingen sucht die Schmierfinken

(red) An der Trafostation und an der Seemauer des Ermatinger Stadgartens wurden vergangene Woche Schmierereien festgestellt. Unbekannte haben mit roter Farbe grossflächig Schriftzüge an Wände und Mauern angebracht.

Das Beseitigen der Schmierereien kommt die Gemeinde Ermatingen teuer zu stehen. Sie sucht nun nach den Tätern.

Das Beseitigen der Schmierereien kommt die Gemeinde Ermatingen teuer zu stehen. Sie sucht nun nach den Tätern.

Bild: PD

Das Entfernen der Schmierereien werde der Gemeinde nicht unerhebliche Kosten verursachen. Die Gemeinde Ermatingen toleriert laut einer Mitteilung dieses Verhalten nicht und hat bei der Kantonspolizei eine Strafanzeige gegen die noch unbekannte Täterschaft erstattet.

Falls jemand im Zusammenhang mit den Schmierereien Beobachtungen gemacht hat, ist er gebeten, dies der Kantonspolizei (Telefon 058'345'20'80) oder der Gemeinde (Telefon 071'663'30'37, Roger Künzli) zu melden.

Donnerstag, 30. Juli - 15:03 Uhr

«Ab id Feriä!» - Thurgau lädt im Herbst 100 Familien ein

Kinder auf dem Seerücken

Kinder auf dem Seerücken

Bild: PD/Iwan Fürst

(red) Die Herbstferien stehen im Thurgau ganz im Zeichen der Familie. Dieses Jahr lädt Thurgau Tourismus die Kinder von 100 Familien ein, eine Woche im gleichen Hotelzimmer wie die Eltern gratis zu übernachten. Ab sofort können alle Familien am Wettbewerb teilnehmen und mit etwas Glück eine von 100 Gewinnerfamilien sein, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Es stehen unterschiedlichste Unterkünfte zur Verfügung – der Gast bestimmt, ob Bauernhofferien, Jugendherberg oder 4-Sterne Hotel. Die Aufenthaltsdauer kann von zwei bis sechs Nächten frei gewählt werden.

Die Eltern bezahlen normal für das Zimmer und die Ostschweizer Gästekarte Oskar. Oskar erlaubt es Gästen, ihren Aufenthalt in der Ostschweiz voll auszukosten. Bahn, Bus und Schiff im ganzen Ostwind-Netz sind inklusive. Zudem können Museen, Seilbahnen, Erlebnisparks und vieles mehr gratis besucht werden.

Auch wer nicht gewinnt, profitiert in diesem Herbst im familienfreundlichen Thurgau, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Oskar ist für die ersten 150'000 Gäste in den Oskar-Unterkünften gratis. Eine Schifffahrt auf dem Bodensee, der Ausflug ins Sealife, ein Entdeckertag im Naturmuseum, mit der Seilbahn auf den Säntis und viele weitere Familienerlebnisse gibt es diesen Herbst geschenkt. Zudem überraschen teils Unterkünfte mit besonders kinderfreundlichen Familienzimmern mit Spielteppich und Kinderbücher, andere mit einem Ponyausflug, oder mit etwas Glück wird der lang gehegte Bubentraum vom Traktorfahren endlich erfüllt.

Weitere Informationen zur Wettbewerbsteilnahme und zum Familienherbst unter www.thurgau-bodensee.ch

Donnerstag, 30. Juli - 13:48 Uhr

Wieder vier neue Coronafälle im Kanton

Donnerstag, 30. Juli - 11:08 Uhr

Auf Napoleons Spuren wandeln

(red) Ab August bietet das Napoleonmuseum auf dem Arenenberg wieder regelmässig öffentliche Führungen durch den Schlosspark an. Am Sonntag, 2.August, um 11 und 14 Uhr finden die ersten geführten Rundgänge durch den Schlosspark statt.

Termine

Die Führungen durch den Schlosspark finden jeweils am 1. Sonntag und 3. im Monat um 11 und 14 Uhr statt. Im August und September sind dies: 2. August, 16. August, 6. September und 20. September.

Der Arenenberger Park im Sommer.

Der Arenenberger Park im Sommer.

Bild: PD

Eine Himmelsleiter führt von der Kapelle zu einer Landschaft aus Fontänen, Grotten, Eremitage und Eiskeller mit herrlicher Sicht auf den Untersee. Ursprünglich ein Renaissance-Garten mit geometrischen Formen, heute ein Landschaftspark aus dem 19.Jahrhundert mit Einbauten und beeindruckenden Pflanzen.

Die Kosten für die Führung betragen 18 Franken. Beschränkte Anzahl Plätze. Anmeldung via Telefon +41 (0)58 345 74 10 oder E-Mail reservation.nap@tg.ch.
Die Führung findet gemäss den aktuellen Sicherheitsbestimmungen statt. Schutzmasken können vor Ort für 2.50 Franken pro Stück erworben oder selbst mitgebracht werden.

Donnerstag, 30. Juli - 10:38 Uhr

Sanierung der Frauenfelder Haldenstrasse beginnt

(red) Von kommenden Montag, 3.August, bis zirka Ende Oktober wird in Frauenfeld die Haldenstrasse im Bereich zwischen Herten-bis Weizenstrasse saniert. Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden auch bauliche Verkehrsberuhigungsmassnahmen realisiert. Zudem ergänzen und ersetzen die Werkbetriebe die Elektrizitätsleitungen. Der Deckbelagseinbau wird im Sommer 2021 erfolgen.

Donnerstag, 30. Juli - 10:01 Uhr

111 Millionen für Kurzarbeitsentschädigungen im Thurgau

(red) Rund 6'000 Thurgauer Unternehmen haben laut Angaben des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) ein bewilligtes Gesuch erhalten, um Kurzarbeit zu leisten und Kurzarbeitsentschädigungen zu beziehen. Seit März 2020 wurden über 111 Millionen Franken an 3'730 Unternehmen und für 72'313 Angestellte ausbezahlt. Das ist viel, aber weniger als erwartet. Konkret verzichteten bislang knapp zwei Fünftel der Firmen auf die Abrechnung und Auszahlung.

Daniel Wessner ist Chef des AWA Thurgau.

Daniel Wessner ist Chef des AWA Thurgau.

Pd / Raffael Soppelsa

Wie die meisten Konjunkturforschungsstellen rechnet auch das AWA als Folge der COVID-19-Pandemie für 2020 mit einer schweren Rezession. Bereits im 1. Quartal 2020 schrumpfte das BIP im Vergleich zum vorgehenden Quartal um 2,6 Prozent. Zur Verhinderung von Kündigungen und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen bewährt sich die Kurzarbeitsentschädigung. In mehreren Schritten wurden die Voraussetzungen zum Bezug dieser finanziellen Unterstützung durch den Bund erleichtert und die Gesuche vereinfacht. Auch der Anspruch, wer ein Gesuch für Kurzarbeitsentschädigung beantragen kann, wurde vorübergehend auf neue Personengruppen wie temporäre Mitarbeitende, Lehrlinge sowie geschäftsführende Gesellschafterinnen und Gesellschafter erweitert. Rund 6'000 Unternehmen stellten in der Folge beim Rechtsdienst des AWA ein Gesuch für Kurzarbeit. Sie alle hätten die Möglichkeit, bei tatsächlicher und coronabedingter Kurzarbeit für die betreffenden Arbeitnehmenden Kurzarbeitsentschädigungen zu beziehen.

Herbert Schär ist Leiter der kantonalen Arbeitslosenkasse.

Herbert Schär ist Leiter der kantonalen Arbeitslosenkasse.

Bild: PD

Bezug liegt unter den Erwartungen
Ziel der Behörden ist es, einen Teil der anfallenden Lohnkosten schnell und unbürokratisch über die Arbeitslosenversicherung auszuzahlen und damit den Unternehmen eine Perspektive für die Überbrückung eines coronabedingten finanziellen Engpasses zu geben. Die Auszahlung der Kurzarbeitsentschädigung erfolgt laut Herbert Schär, dem Leiter der kantonalen Arbeitslosenkasse, möglichst effizient innert Wochenfrist. Von den 6'000 Unternehmen, deren Gesuche bewilligt worden sind, haben gemäss seinen Angaben bisher allerdings nur 3'730 Betriebe tatsächlich Kurzarbeitsentschädigungen bezogen. Schär geht davon aus, dass ein Teil der Firmen sicherheitshalber ein Kurzarbeitsgesuch gestellt hat, jedoch nicht oder noch nicht auf Kurzarbeit umstellen musste. AWA-Amtsleiter Daniel Wessner beurteilt die Situation vorsichtig positiv: «Offensichtlich sind die Zukunftserwartungen bei den Unternehmerinnen und Unternehmern heute besser als unmittelbar während des Lockdown.» Ergänzend gibt er aber zu bedenken: «Nichtsdestotrotz sind die ausbezahlten Kurzarbeitsentschädigungen von über 111 Millionen Franken ein absoluter Rekord in der Geschichte des AWA.»

Drei Monate Bezugsfrist
Herbert Schär weist indessen darauf hin, dass es möglicherweise einzelne Unternehmen geben könnte, die es bisher versäumt hätten, die für die Auszahlung notwendigen Arbeitsstunden- und Lohnangaben der Arbeitslosenkasse zu senden, um die Kurzarbeitsentschädigungen auszulösen. Diesbezüglich betont Schär: «Die Kurzarbeitsentschädigung muss innerhalb von drei Monaten eingereicht werden, ansonsten erlischt der Anspruch.» Wer nach dem 1. September weiterhin Kurzarbeit beziehen möchte, muss beim AWA spätestens zehn Tage zuvor eine neue Voranmeldung oder ein Fortsetzungsgesuch einreichen. Ab dann gelten allerdings für die Kurzarbeitsentschädigung voraussichtlich wieder die Bestimmungen für den Normalfall. Das heisst, dass die Voranmeldung für Kurzarbeit wieder detaillierter begründet werden muss und die Abrechnung nicht mehr im vereinfachten summarischen Verfahren erfolgen kann.

Donnerstag, 30. Juli - 09:16 Uhr

Kreuzlinger Sonnenwiesenstrasse vorübergehend gesperrt

(red) Nachdem die eigentlichen Sanierungsarbeiten an der Sonnenwiesenstrasse vergangenes Jahr bereits abgeschlossen wurden, soll Anfangs August noch der fehlende Deckbelag einge-baut werden. Trockenes Wetter vorausgesetzt, wird dieser ab Donnerstag, 6. August bis Sonntag, 9. August 2020 ergänzt.

Links geht die Promenadenstrasse weg, rechts führt sie in die Sonnenwiesenstrasse.

Links geht die Promenadenstrasse weg, rechts führt sie in die Sonnenwiesenstrasse.

Reto Martin

Damit die Zugänglichkeit ins Industriegebiet bestmöglich sichergestellt werden kann, erfolgt der Deckbelagseinbau in drei Etappen. Trockenes Wetter vorausgesetzt, erfolgt der Einbau des Trottoirs am Freitag, 6. August. Deshalb wird das Trottoir vom Mittwoch, 5. August, 17 Uhr bis Donnerstag, 7. August, 6.30 Uhr gesperrt. Die Strasse bleibt dabei eingeschränkt befahrbar. Die nördlich an die Strasse grenzenden Liegenschaften können mit Motorfahrzeugen nur über provisorische Überfahrten erreicht werden. Die südlichen Liegenschaften bleiben mit Fahrzeugen erreichbar.

Zufahrt zum RAZ ist möglich
Im Anschluss erfolgt der Einbau des Deckbelages auf der Fahrbahn in zwei Etappen: Die erste Etappe - Zufahrt RAZ bis Mitte Parkplatz Otto's - erfolgt am Freitag, 7. August, 7 Uhr bis Samstag, 8. August, 6.30 Uhr. Während dieser Zeit ist die Zufahrt zu Otto's oder zur Autogarage Lang nur von Osten über die Bleichestrasse möglich. Am Samstag, 8. August, wird der restliche Strassenbereich - Mitte Parkplatz Otto's bis Bleichestrasse – eingebaut. Die Sperrung besteht vom 7. August, 20 Uhr bis 9. August, ca. 9 Uhr. Am Samstag, 8. August, sind die Autogarage Lang sowie Otto's von Westen über den Bahnübergang Promenadenstrasse erreichbar. Die Zufahrt zum RAZ ist während der gesamten Bauzeit von Westen her möglich.

Während den angegebenen Sperrzeiten bleiben die entsprechenden Strassenabschnitte für jeglichen Verkehr gesperrt. Da die Deckbelagsarbeiten nur bei trockener Witterung ausgeführt werden, kann es zu Verschiebungen kommen.

Mittwoch, 29. Juli, 19:54 Uhr

Schausteller wollen sich mit eigener Chilbi retten

Die Absage aller Grossveranstaltungen trifft die Marktfahrer und Schausteller hart. Im Thurgau halten Betreiber von Karussell und «Tütschibahn» zusammen und organisieren selbständig eine Chilbi in Romanshorn auf der Hafenpromenade. Samt Corona-Schutzkonzept: Es wird auf die Abstände geachtet und regelmässig desinfiziert. Masken müssen aber auf den Bahnen keine getragen werden.

TVO-Beitrag vom 29. Juli 2020:

Mittwoch, 29. Juli, 17:38 Uhr

New Yorker Atelier ist für Stipendium zu teuer

(wu) Die Kulturstiftung des Kantons Thurgau hat 2019 «wohl das letzte Mal» ein Atelierstipendium in New York vergeben. Dies ist dem Jahresbericht der Stiftung zu entnehmen. Als Gründe für diesen Entscheid werden die schwierige Betreuungssituation und die stark angestiegenen Mietpreise in New York genannt.

Bild: Manuela Jans-Koch

Die Kulturstiftung gab im vergangenen Jahr 34'600 Franken für das Atelierstipendium aus. Das Atelierstipendium in New York wurde gemeinsam mit dem Kulturamt des Kantons Thurgau alle vier Jahre ausgeschrieben und vergeben, wie Stiftungspräsidentin Renate Bruggmann auf Anfrage erklärt.

Das Appartement in New York sei vergangenes Jahr vom Eigentümer verkauft worden und stehe seitdem nicht mehr zur Verfügung. Mit dem Swiss Institut habe eine «informelle Betreuungssituation» bestanden, die sich jedoch als wenig befriedigend herausgestellt habe. Auch das Kulturamt habe sich aus der Kooperation zurückgezogen.

Mittwoch, 29. Juli, 16:05 Uhr

Steckborner Stadtrat stimmt Biodiversitätskonzept zu

(red) Der Grundsatz der Stadt Steckborn, dass sie die eigenen städtischen Grünflächen so naturnahe lässt, wie es ihre definierte Nutzung zulässt, wurde mit dem Biodiversitätskonzept 2020 geschaffen. Der Stadtrat hat dem Konzept nun zugestimmt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Gemäss Franz Weibel, Leiter Bauamt, wird diese «Naturbelassenheit» in Teilen der Bevölkerung als «schlecht gewartet» oder als «Unordnung» tituliert. Die Akzeptanz dazu sowie das Umdenken hat in Teilen der Bevölkerung begonnen und es wird weitere Überzeugungsarbeit brauchen, um gewisse Flächen in eine für die Natur bessere Nutzung zu führen, ist Michaela Dähler, Stadträtin und Ressortverantwortliche, überzeugt.

Nicht «unordentlich», sondern «naturnah». Das soll die Steckborner Bevölkerung noch mehr verinnerlichen.

Nicht «unordentlich», sondern «naturnah». Das soll die Steckborner Bevölkerung noch mehr verinnerlichen.

Bild: Andrea Stalder (Arbon, 9. Juni 2020)

Deshalb sieht das Konzept der Stadt drei Arten von Grünflächennutzung vor. Reine Biodiversitätsflächen, doppelt genutzte Grünflächen und intensiv durch Publikumsverkehr genutzte Flächen, die keine naturnahe Nutzung zulassen.

Projekt «Vorteil naturnah» anschliessen

Die Stadt Steckborn will nun noch einen Schritt weiter gehen und sich dem Projekt «Vorteil naturnah» des Kantons Thurgau anschliessen. Die Gespräche mit den Schul- und Kirchgemeinden, in Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein Steckborn und Umgebung, sind im Gange, um mögliche Grundstücksflächen in das Grundlagenpapier 2021 aufzunehmen.

Mittwoch, 29. Juli, 15:32 Uhr

Drei neue Coronafälle im Kanton

Mittwoch, 29. Juli, 14:33 Uhr

Polizei warnt Böötler mit Video vor Wiffen

(lsf) Die Kantonspolizei Thurgau, die Polizei Baden-Württemberg, die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein und die Schaffhauser Polizei machen mit der Präventionskampagne «Ufm Rhy» auf die Flussregeln aufmerksam. Besonders werde die Kraft von fliessendem Wasser häufig unterschätzt, heisst es in einer aktuellen Medienmitteilung.

Eine Wiffe.

Eine Wiffe.

Bild: PD

Dazu weist die Polizei auf ein Video hin, in dem ein Ruderboot gegen eine sogenannte Wiffe (ein Pfahl mit einem Schifffahrtszeichen, der aus dem Wasser ragt) fährt. Die Aufnahmen stammen von der Schaffhauser Polizei, mit Profitauchern und Rettungskräften vor Ort. Das Video zeigt, was passieren kann, wenn man in eine Wiffe fährt: Das Boot füllt sich mit Wasser, kippt und zerbricht innert Sekunden.

Die Kampagne «Ufm Rhy» soll Bootbenutzer und Schwimmerinnen auf eine bewusst provokative und humorvolle Art und Weise auf die Gefahren des Rheins aufmerksam machen. Weitere Informationen unter www.ufmrhy.ch.

Mittwoch, 29. Juli, 14:04 Uhr

Bottighofer Maturand Leo Thom erhält Ehrenmeldung an Physik-Olympiade

Leo Thom.

Leo Thom.

Bild: PD

(lsf) Die Europäische Physik-Olympiade stellte dieses Jahr 260 Mittelschülerinnen und Mittelschüler aus 53 Ländern vor physikalische Rätsel. Der Wettbewerb fand vom 21. bis 26.Juli virtuell statt. Fünf Schweizer waren mit am Start:

  • Dominik Moos, Kantonsschule Zug (ZG)
  • Leo Thom, Kantonsschule Kreuzlingen (TG)
  • Loïc Nicollerat, Lycée-Collège de la Planta (VS)
  • Max Wipfli, Kantonale Mittelschule Uri (UR)
  • Tobias Riesen, Gymnasium Burgdorf (BE)

Der Zuger Dominik Moos erreichte eine Bronzemedaille, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Drei weitere Schweizer – darunter der Thurgauer Leo Thom – erhielten für ihre Leistungen je eine Ehrenmeldung.

Die Olympiade bestand aus zwei fünfstündige Prüfungen. Der Thurgauer Thom nahm aus der Ferne daran teilnahm, während sich die übrigen Teilnehmer aus der Schweiz für zwei Tage in Bern trafen, um die Prüfungen gemeinsam anzutreten.

Mittwoch, 29. Juli, 13:55 Uhr

Alkoholisierter Lieferwagenfahrer angehalten

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstagabend in Wilen bei Wil einen alkoholisierten Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 21 Uhr an der Hubstrasse einen Lieferwagenlenker, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war. Weil die Atemalkoholprobe beim 59-jährigen Schweizer einen Wert von 0,73 mg/l ergab, wurde sein Füherausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Mittwoch, 29. Juli, 12:28 Uhr

Erhöhte Vorsicht im Umgang mit Feuer geboten

Feuer im Wald.

Feuer im Wald.

Urs Bucher

(red) Die kommenden Tage werden heiss. Es sind Spitzentemperaturen von bis zu 34 Grad vorausgesagt. Aufgrund dieser Prognose und der aktuellen Trockenheit im Wald wird die Waldbrandgefahr auf erheblich (Stufe 3 von 5) erhöht. Von einem Feuerverbot kann bei der aktuellen Lage noch abgesehen werden. Beim Feuern im Freien gelten folgende Verhaltensregeln:

  • Grillfeuer dürfen nur in offiziellen, befestigten Feuerstellen entfacht werden.
  • Bei starkem Wind soll ganz auf das Feuern im und am Wald verzichtet werden.
  • Feuer in Feuerstellen sind vor dem Verlassen zwingend zu löschen.

Hinsichtlich des kommenden Nationalfeiertages wird auch um besondere Vorsicht im Umgang mit Augustfunken und dem Abbrennen von Feuerwerk gebeten.

Bild: PD/Kanton Thurgau

Wassertemperaturen steigen

Die Wasserstände des Kantons weisen die bisher tiefsten Werte in diesem Jahr auf. Bisher sanken die Temperaturen trotz heisser Tage in der Nacht ab. Dadurch konnten Oberflächengewässer abkühlen. Für die kommenden Tage ist vorausgesagt, dass die Temperaturen auch in der Nacht nicht unter 19 Grad sinken werden. Dies kann zu rasch ansteigenden Gewässertemperaturen führen. Weitere Notabfischungen könnten als Folge nötig sein.

Die Trinkwasserversorgung im Kanton ist sichergestellt. Ein Wasserentnahmeverbot ist aktuell nicht angezeigt. Der Fachstab Trockenheit beobachtet die Lage weiter und wird falls nötig über weitere Massnahmen orientieren.

Mittwoch, 29. Juli, 11:27 Uhr

Kulinarisches in der Frauenfelder Musik Box

Klaus Estermann tritt am 1. August auf.

Klaus Estermann tritt am 1. August auf.

Bild: PD

Am 1. August gibt es in der Musik Box vor dem Redinghaus in der Frauenfelder Altstadt einen nächsten musikalischen Leckerbissen. Der Liedermacher und Wortkünstler Klaus Estermann präsentiert ab 16 Uhr zusammen mit dem Kontrabassist Matthias Reinhard Ausschnitte aus seinem Programm «Gedanken aus der Küche». Appetit für dieses Platzkonzert kann man sich auf Youtube holen: www.youtube.com/watch?v=z3m1Sk1NTZw.

In der Musik Box können jeweils am Samstag Künstlerinnen und Künstler auftreten. Wer sich für einen Auftritt interessiert, meldet sich bitte per E-Mail bei kultur@stadtfrauenfeld.ch.

Mittwoch, 29. Juli, 11:11 Uhr

Sanierung Ortsdurchfahrt Bettwiesen

Ab dem kommenden Montag, 3. August, wird bis im Sommer 2021 die Ortsdurchfahrt von Bettwiesen ab der Schutzinsel bis zur Kantonsgrenze saniert. Die umfangreichen Arbeiten an den Werkleitungen und dem Strassenkörper werden unter Einsatz einer Lichtsignalanlage erfolgen. Für den Einbau der Deckschicht wird die Strasse im Sommer 2022 für rund eine Woche gesperrt werden.

Mittwoch, 29. Juli, 10:38 Uhr

Referat über Homöopathie in Kreuzlingen

(red) Am kommenden Montag, 3. August, referiert Dr. med. Johannes Engesser über das Thema «Was ist eigentlich Homöopathie?». Der Vortrag wird organisiert von der Gruppe «Leben und Gestalten» und findet von 17 bis 19 Uhr im Begegnungszentrum «Das Trösch» an der Hauptstrasse 42 in Kreuzlingen statt.

Dr. med. Johannes Engesser, praktizierender Arzt und Allgemeinmediziner, erklärt die Wirkung nicht nur der Homöopathie, er hat ebenso Erfahrung mit der Anthroposophischen Medizin und der Akupunktur. Er behandelt nach dem Grundsatz der ganzheitlichen Medizin. Alle Interessierten sind zu diesem Vortrag herzlich eingeladen.

Mittwoch, 29. Juli, 09:54 Uhr

Sommerlektüre für Thurgau-Fans

(red) Kein anderer Bau repräsentiert die Thurgauer Geschichte besser als Schloss Frauenfeld. Der Schweizerische Burgenverein beleuchtet in der aktuellen Ausgabe seiner Zeitschrift «Mittelalter» die Entstehung der ehemaligen Burg und deren Wandel von der regionalen Schaltzentrale der Macht hin zum Sitz des Historischen Museums Thurgau.

Kolorierte Aufnahme von Schloss Frauenfeld um 1903, als es im Besitz der Familie Bachmann war.

Kolorierte Aufnahme von Schloss Frauenfeld um 1903, als es im Besitz der Familie Bachmann war.

Bild: PD

Grafenburg, adliges Verwaltungszentrum, Herrschaftssitz der Landvögte, privates Wohnhaus und Museumsgebäude – trotz etlicher Besitzer- und Nutzungswechsel hat Schloss Frauenfeld die Zeit überdauert und thront auch nach 800 turbulenten Jahren noch über der Murg in der Kantonshauptstadt. Der Schweizerische Burgenverein präsentiert in seiner neuesten Ausgabe des Magazins «Mittelalter» den aktuellen Forschungsstand zur Geschichte des ikonischen Gebäudes. Die Beiträge verfasst haben Historiker Peter Niederhäuser und Historikerin Aline von Raszewski.

Von der Grafenburg zum Geschichtsmuseum
Wer hat Schloss Frauenfeld erbaut? Durch welche Hände ist das stattliche Gebäude gegangen, zu welchem Zweck wurde es genutzt und welche baulichen Veränderungen wurden im Verlaufe der Zeit vorgenommen? Peter Niederhäuser rollt in seinem fundierten Beitrag die Nutzungsgeschichte von Schloss Frauenfeld in den verschiedenen Epochen auf – von dessen Entstehung bis heute. Seine Erkenntnisse untermauert er mittels aufschlussreicher Quellen sowie anhand historischer und aktueller Bilddokumente des Schlosses.

Marie Bachmanns Vermächtnis
Mit der jüngeren Geschichte befasst sich Aline von Raszewski in ihrem Beitrag zu den letzten privaten Besitzern von Schloss Frauenfeld: Familie Bachmann aus Stettfurt. Dem weitsichtigen und generösen Handeln von Marie Elise Bachmann (1879–1955), letzter Spross der Familie, verdanken wir den Erhalt von Schloss Frauenfeld. Im 19. Jahrhundert hätte das Gebäude abgerissen werden sollen, um einem Neubau der Thurgauischen Hypothekarbank zu weichen. Wie Familie Bachmann das Schloss rettete und dieses in den Besitz des Kantons kam, erhellt Aline von Raszewski in ihrem Artikel.
Mit allen Sinnen erleben Besucherinnen und Besucher die Geschichte der sammel- und reisefreudigen Bachmanns im Schloss Frauenfeld. Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens widmet das Historische Museum Thurgau der Familie zwei neue, multimedial inszenierte Räume in der Schlossausstellung.

Die Zeitschrift «Mittelalter» mit inhaltlichem Fokus auf Schloss Frauenfeld ist im Shop des Historischen Museums Thurgau für 12 Franken erhältlich.

Mittwoch, 29. Juli, 09:16 Uhr

Wechselausstellung im Frauenfelder Kunstwürfel

Der Kunstwürfel auf dem Bahnhofplatz in Frauenfeld bei einer früheren Ausstellung.

Der Kunstwürfel auf dem Bahnhofplatz in Frauenfeld bei einer früheren Ausstellung.

Bild: Donato Caspari (Frauenfeld, 3. Mai 2014)

Vom 3. August 2020 bis am 15. Oktober 2020 zeigen Mitglieder von «kunstthurgau» vor dem Verwaltungsgebäude des Kantons Thurgau ihre Werke im städtischen Kunstwürfel. Den Anfang macht Barbara Rähmi mit bemalten Holzklötzen zum Thema «Einfalt – Vielfalt». Damit symbolisiert sie, wie durch einfältige Handlungen von Konzernen oder einzelnen Menschen die ganze Vielfalt der Natur leiden kann. Die Installation ist vom 3. bis zum 17. August 2020 zu sehen. Anschliessend werden Martin Bührer, Ursula Bollack-Wüthrich und Sonja Aeschlimann das Thema «Knochen» aufnehmen und alle zwei Wochen eine neue Installation zeigen. Danach wird die ganze Gruppe den Kunstwürfel bespielen und auf eine Ausstellung im Säulengang des Verwaltungsgebäudes hinweisen, die von 23. Oktober 2020 bis am 15. November 2020 zu sehen ist.

Dienstag, 28. Juli, 17:44 Uhr

Frau Christine kocht wunderbare Gerichte

(mus) Wie vielen anderen Künstlern auch, ist es Bandleader Pepe Lienhard wegen des Corona-Lockdowns ergangen. Der 74-Jährige, der in Frauenfeld wohnt, wurde zur Konzert-Untätigkeit gezwungen. Wie die «Glückspost» schreibt, hat das sichtbare Spuren hinterlassen. Lienhard hat aber im Gegensatz zu anderen Leuten während der Quarantäne nicht an Gewicht zugelegt, sondern abgenommen. Im Interview sagt er:

Pepe Lienhard liest im «La Trouvaille» in Frauenfeld drei Kurzgeschichten.

Pepe Lienhard liest im «La Trouvaille» in Frauenfeld drei Kurzgeschichten.

Bild: Andrea Stalder
«Meine Frau Christine, übrigens eine brillante Köchin, hat jeden Tag etwas Wunderbares auf den Tisch gezaubert.»

Das regelmässige Essen zu Hause habe zum Gewichtsverlust geführt. Sie hätten während des Lockdowns auf gesunde Ernährung geachtet. Doch nicht allein das Essen macht es aus. Der Bandleader nutzte die Zeit auch für ausgedehnte Spaziergänge mit seinem Schäferhund Garou und für Körperübungen.

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Die Wurzel aller Musik am Bluesfestival in Frauenfeld

Kaum je war die Stimmung so ausgelassen, die Musik so inspirierend wie an der zehnten Ausgabe des Festivals in Frauenfeld. Die unbestrittenen Stars waren Pepe Lienhard mit seiner Big Band und der Däne Mike Andersen.
Dieter Langhart
Dienstag, 28. Juli, 16:41 Uhr

Aus für Duo Beeler/Krattiger

Marco Krattiger, Beachvollerballer aus Amriswil während eines Spiels in Lettland.

Marco Krattiger, Beachvollerballer aus Amriswil während eines Spiels in Lettland.

Bild: EPA/Valda Kalnina

(red) Das Beachvolleyball-Nationalteam der Männer mit Nico Beeler/Marco Krattiger hat gemeinsam entschieden, sich per sofort zu trennen. Nach fünf gemeinsamen Saisons nehmen Krattiger und Beeler eine Neuausrichtung vor, teilt Swiss Volley am Dienstagnachmittag mit.

Während Marco Krattiger aus Amriswil neu an der Seite von Florian Breer spielen wird, spielt Nico Beeler die Saison mit Leo Dillier zu Ende.

Das Palmarès von Beeler/Krattiger ziert EM-Silber der U22-Kategorie und 2019 als Karriere-Höhepunkt der Sieg am Dreisterne-Turnier im kanadischen Edmonton.

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Dienstag, 28. Juli, 15:29 Uhr

(sko) Blitze, Donner und Starkregen: So zeigt sich die Gewitterfront, die am Dienstagnachmittag über den Thurgau zieht. Eine Unwetterwarnung ist seitens der Meteostationen bisher noch nicht erfolgt. Mehr als eine willkommene Abkühlung dürfte das Gewitter also nicht sein.

Die Gewitter zieht über Zürich und die Ostschweiz.

Die Gewitter zieht über Zürich und die Ostschweiz.

Bild: Printscreen/srf.ch
Dienstag, 28. Juli, 14:21 Uhr

Strassensperrung vom 3. August bis Mitte November

(red) Alle Planungsvorbereitungen und Rechtsverfahren für das Projekt «Sanierung K68, Hattenhausen- Helsighausen» in der Gemeinde Wäldi sind abgeschlossen. Die Voraussetzungen sind somit gegeben, dass die beauftragte Bauunternehmung am Montag, 03. August, mit den Bauarbeiten beginnen kann. Dies teilt das kantonale Tiefbauamt am Dienstag mit.

Das Projekt umfasst die Sanierung der Ermatingerstrasse ab Ortsausgang Hattenhausen bis zum Ortseingang Helsighausen. Die Randabschlüsse werden abgebrochen, entsorgt und wo nötig durch neue ersetzt. Die Strassenentwässerung erfährt bei den defekten Stellen eine Instandstellung, beziehungsweise einen Ersatz. Das Tiefbauamt geht davon aus, dass die Deckschicht noch im Spätherbst eingebaut werden kann. Allenfalls witterungsbedingt- muss der Deckbelagseinbau auf Sommer 2021 verschoben werden.

Für die Bauarbeiten wird die Strasse für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für die Ausführung der gesamten Arbeiten wird mit einer Bauzeit – bei guter Witterung – von 3. August bis Mitte November gerechnet. Entsprechende Umleitungen werden durch das kantonale Tiefbauamt signalisiert. Der Zugang zu den einzelnen Liegenschaften im gesperrten Projektabschnitt wird nach Möglichkeit immer gewährleistet. Der Busbetrieb wird via Fischbach-Holzhäusern umgeleitet. In Hattenhausen wird die Haltestelle provisorisch verschoben.

Das Tiefbauamt bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den Baumassnahmen verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Einhaltung der Baustellensignalisationen hilft, Gefahrensituationen zu vermeiden.

Dienstag, 28. Juli, 13:11 Uhr

SAC Thurgau feiert 1000. Mitglied

Familie Wiesli aus Wängi auf dem Mittelgipfel des Wildstrubels im Berner Oberland.

Familie Wiesli aus Wängi auf dem Mittelgipfel des Wildstrubels im Berner Oberland.

(Bild: PD)

(red) Der SAC Thurgau freut sich über sein 1000. Mitglied, die Familie Wiesli aus Wängi. Begeistert von den Bergen haben sie sich im Mai dazu entschlossen, dem Schweizer Alpenclub beizutreten. Sie möchten besonders im Sommer in verschiedenen SAC Hütten übernachten und von dort Wanderund Bergtouren unternehmen. Zur Feier dieses Anlasses schenkt die Sektion Thurgau der Familie eine Übernachtung in der Etzlihütte im Kanton Uri.

In der Sektion Thurgau des Schweizerischen Alpenclubs treffen sich Mitglieder für gemeinsamen Bergsport. Kinder können im Familien- und Kinderbergsteigen auf spielerische Art das Klettern lernen und für Jugendliche gibt es das Ressort JO mit regelmässigen Trainings in der Halle und am Fels. «Der Vereinsvorstand mit den beiden Co-Präsidenten Lisbeth Soppelsa und Heinz Neeser heissen die Familie Wiesli aus Wängi herzlich willkommen und hoffen, dass sie sich im Verein wohlfühlen», schreibt die Thurgauer SAC-Sektion in ihrer Mitteilung

Dienstag, 28. Juli, 12:07 Uhr
Die Kollision auf der Sirnacherstrasse in Münchwilen hatte einen Sachschaden von mehreren tausend Franken zur Folge.

Die Kollision auf der Sirnacherstrasse in Münchwilen hatte einen Sachschaden von mehreren tausend Franken zur Folge.

(Bild: PD)

Alkoholisiert Unfall verursacht

(kapo) Ein Autofahrer verursachte am Montag in Münchwilen einen Verkehrsunfall. Der 21-jährige Schweizer war gegen 22.30 Uhr auf der Sirnacherstrasse in Richtung Münchwilen unterwegs. Gemäss Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto. Dieses rutschte auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Autofahrer aus der Gegenrichtung. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Weil die Atemalkoholprobe beim Unfallverursacher einen Wert von rund 1,4 Promille ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Dienstag, 28. Juli, 11:28 Uhr

Bettwieser Ortsdurchfahrt ist bis 2021 eine Baustelle

(red) Auf der Hauptstrasse in Bettwiesen ist in den nächsten Monaten etwas Geduld gefragt. Am kommenden Montag, 3. August, starten die Bauarbeiten zur Sanierung der Ortsdurchfahrt. Betroffen ist der Abschnitt von der Schutzinsel im Dorfzentrum bis zur Kantonsgrenze.

Wie das Tiefbauamt des Kantons Thurgau mitteilt, werden die «umfangreichen Arbeiten an den Werkleitungen und dem Strassenkörper» voraussichtlich bis im Sommer 2021 dauern. Während dieser Zeit wird der Verkehr durch eine Lichtsignalanlage geregelt. Für den Einbau der Deckschicht muss die Strasse zudem im Sommer 2022 für etwa eine Woche gesperrt werden.

Dienstag, 28. Juli, 11:20 Uhr

Insgesamt 455 Corona-Fälle im Thurgau

(rsc) Der Kanton meldet am Dienstag einen neuen Corona-Fall im Vergleich zum Vortag. Insgesamt hat man damit im Thurgau bisher 455 positive Tests gezählt.

Dienstag, 28. Juli, 10:57 Uhr

Bodenlebewesen auch in Arbon hörbar

(red) In einer Handvoll Erde gibt es mehr lebendige Organismen als Menschen auf der Welt. Und sie verursachen Geräusche. Sie krabbeln, knabbern, sie geben Laute von sich, sie kommunizieren. Nur können ist dies für Menschen normalerweise nicht hören. Kürzlich wurde ein kleines Gerät mit hoch empfindlichem Mikrofon konstruiert, welches die Klänge in der Erde für uns hörbar macht.

«Sounding Soil», ein Kooperationsprojekt von der Zürcher Hochschule der Künste, der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald Schnee und Landschaft, der nationalen Bodenbeobachtung NABO an der Agroscope und weiteren, soll nun auch in Arbon erlebbar sein: Am Sonntag, 9. August um 16 Uhr trifft man sich im Jakob-Züllig-Park beim Pavillon. Der Anlass wird organisiert vom Arboner Natur- & Vogelschutzverein Meise und dauert etwa eineinhalb Stunden.

Anmeldungen per Mail an praesident@meisearbon.ch oder 071 446 67 21.

Das Projekt Sounding Soil macht Organismen im Boden hörbar.

Das Projekt Sounding Soil macht Organismen im Boden hörbar.

(Bild: PD)
Dienstag, 28. Juli, 08:07 Uhr

Drei Viertel der geprüften Tattoofarben in Kanton Thurgau nicht zum Tätowieren geeignet

Rund 40 Prozent der Farben waren vom Importeur gar ausdrücklich als nicht zum Tätowieren geeignet deklariert.

Rund 40 Prozent der Farben waren vom Importeur gar ausdrücklich als nicht zum Tätowieren geeignet deklariert.

pd

(red) Das Kantonale Laboratorium Thurgau hat stichprobenartig 19 in Tattoostudios verwendete Tattoofarben auf deren Qualität geprüft. Drei Viertel davon enthielten nicht zugelassene oder nicht deklarierte Konservierungsmittel oder Farbpigmente. Rund 40 Prozent der Farben waren vom Importeur gar ausdrücklich als nicht zum Tätowieren geeignet deklariert. Dies weil gesundheitliche Folgen für die Tätowierten nicht ausgeschlossen werden können.

Eine derart hohe Beanstandungsquote in Tattoostudios wegen ungeeigneter Tattoofarben ist nicht akzeptabel, schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung. Die Lieferanten oder die Verwender seien in der Pflicht die Tattoofarben zu untersuchen oder untersuchen zu lassen und die Ware nur aus seriösen Kanälen zu beschaffen. «Den betroffenen Tätowierern wurde die Verwendung der nicht legalen Tattoofarben verboten und sie müssen Massnahmen zur Verbesserung der Selbstkontrolle umsetzen», so der Kanton.

Montag, 27. Juli, 17:00 Uhr

In Ermatingen waren Schmierfinken am Werk

Träfe Sprüche an der Ermatinger Trafostation.

Träfe Sprüche an der Ermatinger Trafostation.

(Bild: PD/Gemeinde Ermatingen)

(red) An der Trafostation und an der Seemauer des Ermatinger Stadgartens wurden vergangene Woche Schmierereien festgestellt. Unbekannte hätten mit roter Farbe grossflächig Schriftzüge an Wände und Mauern angebracht, heisst es in einer Mitteilung der Unterseegemeinde. Das Entfernen der Schmierereien werde der Gemeinde nicht unerhebliche Kosten verursachen. Die Gemeinde Ermatingen toleriere dieses Verhalten nicht und habe bei der Kantonspolizei eine Strafanzeige gegen die noch unbekannte Täterschaft erstattet.

Personen, die im Zusammenhang mit den Schmierereien Beobachtungen gemacht haben, bittet die Gemeinde, dies der Kantonspolizei (Telefon 058 345 20 80) oder der Gemeinde (Telefon 071 663 30 37) zu melden.

Auch die Seemauer am Stadgarten wurde Ziel von Sprayereien.

Auch die Seemauer am Stadgarten wurde Ziel von Sprayereien.

(Bild: PD/Gemeinde Ermatingen)
Montag, 27. Juli, 15:47 Uhr

Unfallwochenende auf dem Rhein: Gummiboote und Kajak kollidieren mit Wiffen

Wiffen sind gefährliche Hindernisse für Freizeitböötler.

Wiffen sind gefährliche Hindernisse für Freizeitböötler.

(Bild: Susann Basler - 22.6.2010)

(red) Am vergangenen Wochenende gab es am Hochrhein gleich drei Kollisionen mit Wiffen. Nach dem Gummibootunfall vom Samstag kollidierten am Sonntag zwei Kajakfahrerinnen mit einer Wiffe, wie die Schaffhauser Polizei meldet. Eine Frau verletzte sich dabei und musste ins Spital gebracht werden.

Am Samstag wurde aufgrund eines an der Wiffe Nr. 61 (Höhe Wellenstein / Bibermühle) hängengebliebenen Schlauchbootes ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Thurgau und der Schaffhauser Polizei ausgelöst.

Kurz vor 12 Uhr am Sonntagmittag wurde der Schaffhauser Polizei dann gemeldet, dass eine Kajakfahrerin mit der Wiffe Nr. 53 (oberhalb Rheinklingen) kollidiert sei. Die 59-Jährige Kajakfahrerin klemmte dabei ihren Fuss zwischen der Wiffe und ihrem Kajak ein. Anwesende Personen konnten ihr aus der Situation helfen und sie an Land bringen. Die Frau musste aufgrund ihrer Verletzung ins Spital gebracht werden.

Eine weitere Meldung ging kurz nach 13.30 Uhr bei der Schaffhauser Polizei ein. Eine 65-Jährige Frau wollte mit ihrem Einerkajak die Rheinseite wechseln. Dies gelang ihr nicht, worauf sie mit der rechten Kajakseite gegen die Wiffe Nr. 57 (oberhalb Bibermühle Ramsen) prallte. Das Kajak kippte daraufhin nach links weg und füllte sich mit Wasser. Die Frau konnte das Kajak selbstständig verlassen und wurde in der Folge von einem zur selben Zeit vor Ort anwesenden Bootsführer geborgen.

An dieser Stelle wird auf die aktuelle Präventionskampagne www.ufmrhy.ch bzw. #zdoof aufmerksam gemacht. Damit werden die Rheinnutzer darauf sensibilisiert gegenüber allen Kursschiffen und Wiffen sowie Brückenpfeilern Abstand zu halten. Zudem sollen insbesondere die Nutzer von nichtmotorisierten Fortbewegungsmitteln in Ufernähe bleiben bzw. sich dort den Rhein runtertreiben lassen. Weiter weist die Polizei daraufhin, dass es zur Vermeidung eines Grossaufgebotes bei einem Gummiboot-Unfall wichtig ist, sich nach Verlassen des Rheins unverzüglich bei der Polizei zu melden und mindestens eine Telefonnummer am Boot anzubringen, damit die Rettungskräfte den Besitzer kontaktieren kann.

Montag, 27. Juli, 14:38 Uhr

Derek Hulak komplettiert Ausländer-Duo beim HC Thurgau

Derek Hulak mit der Nummer 39 im Dezember 2018 im Einsatz für die Grand Rapids Griffins (AHL) in Cleveland.

Derek Hulak mit der Nummer 39 im Dezember 2018 im Einsatz für die Grand Rapids Griffins (AHL) in Cleveland.

(Bild: imago sportfotodienst)

(red) Der HC Thurgau verpflichtet für die kommende Saison den Kanadier Derek Hulak. Der 30-jährige Stürmer spielte zuletzt in der nordamerikanischen AHL bei den Manitoba Moose. Mit Derek Hulak verpflichtet der HCT nach seinem Landsmann Darcy Murphy einen zweiten Verstärkungsspieler aus Kanada.

Der 84kg schwere und 184cm grosse Stürmer war zuletzt bei den Manitoba Moose in der AHL tätig. In den Saisons zuvor stand Hulak bei diversen weiteren AHL-Teams unter Vertrag. Der kanadische Stürmer kämpfte in den vergangenen Saisons mit diversen Verletzungen. Davor zeigte er seine Scorerqualitäten mit 40 respektive 44 Punkten in den Saisons 14/15 und 15/16. Der HC Thurgau ist die erste Station in Europa für Derek Hulak.

Montag, 27. Juli, 14:03 Uhr

Stein am Rhein: Gleitschirmpilot am Boden liegend aufgefunden

Ein Bild der Rettungsaktion

Ein Bild der Rettungsaktion

(Bild: PD/Schaffhauser Polizei)

(red) Am Sonntagnachmittag war um circa 14.30 Uhr bei der Schaffhauser Polizei die Meldung eingegangen, dass ein Gleitschirmpilot am Boden liege und nicht aufstehen könne. Der 53-Jährige wurde in der Folge durch die Feuerwehr Stein am Rhein geborgen und mit unbestimmten Verletzungen mittels Rettungshelikopter ins Spital gebracht. Der genaue Sachverhalt ist Gegenstand laufender Ermittlungen, wie die Schaffhauser Polizei mitteilt.

Montag, 27. Juli, 12:56 Uhr

Imbersbach in Arbon weiss gefärbt

(tn) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagmorgen eine Meldung erhalten, dass sich der Imbersbach in Arbon weiss verfärbt habe. «Die Feuerwehr, das Amt für Umwelt Thurgau und eine Polizei Patrouille sind vor Ort und klären den Sachverhalt ab», sagt Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, auf Anfrage. Zurzeit werde der Grund für die Verfärbung durch Experten abgeklärt.

folgt mehr...

Montag, 27. Juli, 11:42 Uhr

Thurgauer Sängerschar stark verunsichert

Kein Gesang wird ertönen, denn das Gesangsfest in Frauenfeld ist abgesagt.

Kein Gesang wird ertönen, denn das Gesangsfest in Frauenfeld ist abgesagt.

Bild: Donato Caspari (Weinfelden, 20. Juni 2020)

(red) Nachdem das Thurgauer Gesangfest 2020 in Frauenfeld wegen Corona abgesagt werden musste, hat der Trägerverein, bestehend aus dem Damenchor Kurzdorf und dem Belcanto Chor, beschlossen, einen neuen Anlauf für das Jahr 2021 zu nehmen.

Um keine finanziellen Experimente machen zu müssen hat das OK von Anfang das Ziel gesetzt, den Anlass nur durchzuführen, wenn sich mehr als die Hälfte der Thurgauer Chöre für das Fest in der gesetzten Frist anmeldet. Leider wurde dieses Ziel mit nur einem Drittel Anmeldungen deutlich verfehlt.

Da angesichts der wieder ansteigenden Covid-19 Fälle zu erwarten ist, dass Abmeldungen wahrscheinlicher sind als Nachmeldungen, hat sich das OK an der Sitzung kurz vor den grossen Sommerferien entschieden, das auf 2021 verschobene Gesangfest nicht umzusetzen. Der Entscheid ist allen Beteiligten sehr schwergefallen, denn das neue Konzept hatte wirklich alle überzeugt. «Das OK bedankt sich nochmals bei allen Sponsoren und Partnern für die grosse Unterstützung.»

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Montag, 27. Juli, 11:00 Uhr

Zu komplizierte Briefe von der Gemeinde? Kein Problem in Frauenfeld - mit einer Beratungsstelle wird Abhilfe geschaffen

Alt-Oberrichterin Elisabeth Thürer hilft bei Problemen mit Behördensprache.

Alt-Oberrichterin Elisabeth Thürer hilft bei Problemen mit Behördensprache.

Bild: Andrea Stalder

(red) Briefe von Behörden sind teilweise nur schwer verständlich. Dies hat damit zu tun, dass die Gesetzgebung immer komplizierter wird, aber gerade in rechtlichen Angelegenheiten gewisse Formulierungen sehr präzise sein müssen.

Viele Menschen begreifen die Inhalte solcher Briefe nicht. Sie legen sie deshalb einfach weg und kümmern sich nicht mehr darum. Das kann fatale Folgen haben, denn insbesondere verpasste Fristen führen oft zu massiven Nachteilen. Das muss nicht sein.

Elisabeth Thürer als Fachperson

Die Stadt Frauenfeld lanciert deshalb neu eine Beratungsstelle für all jene, welche die Inhalte von behördlichen Briefen nicht verstehen. Elisabeth Thürer, ehemalige Frauenfelder Gemeinderätin und Vizepräsidentin am Thurgauer Obergericht, empfängt ab dem 13. August 2020 jeden Donnerstagabend von 16 bis 18 Uhr Ratsuchende im Rathaus (Sitzungszimmer Kufstein im Lichthof).

Sie sieht sich die Briefe gemeinsam mit den Betroffenen an und übersetzt die Inhalte in eine verständliche Sprache. Gleichzeitig gibt sie Tipps für das weitere Vorgehen, allerdings ohne dabei eigentliche Rechtsauskünfte zu erteilen.

Das Angebot ist kostenlos und steht allen offen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

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Montag, 27. Juli, 10:22 Uhr

Forschungspreis für Arbeit gegen Autoimmunkrankheiten

Michael Basler, Gewinner des diesjährigen Forschungspreises.

Michael Basler, Gewinner des diesjährigen Forschungspreises.

Bild: PD

(red) Mit dem Forschungspreis Walter Enggist 2020 wird eine Arbeit ausgezeichnet, die einen neuen Weg zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen aufzeigt. Sie stammt von Michael Basler, der am Biotechnologie-Institut Thurgau in Kreuzlingen forscht. Der Nachwuchsforschungspreis der Thurgauischen Stiftung für Wissenschaft und Forschung wird der Kunstwissenschaftlerin Ute Christiane Hoefert verliehen. Die Preisverleihung findet am 21. September 2020 statt.

Ute Christiane Hoefert, Gewinnerin Nachwuchsforschungspreis.

Ute Christiane Hoefert, Gewinnerin Nachwuchsforschungspreis.

Bild: PD

Die Kommission des Walter-Enggist-Preises zeigte sich beeindruckt, dass es Michael Basler nach 2019 auch 2020 in die engste Auswahl für den Forschungspreis geschafft hat. Die Verleihung des Preises an Basler sei darum auch als Würdigung seines beeindruckenden Gesamtschaffens zu verstehen, schreibt die Organisation in einer Mitteilung. Der Forschungspreis Walter Enggist ist mit 15'000 Franken dotiert und wird durch das Netzwerk Thurgau Wissenschaft vergeben. Das Preisgeld muss für die weitere wissenschaftliche Arbeit verwendet werden.

Montag, 27. Juli, 09:39 Uhr

Ulrich K. droht kommendes Jahr der Prozess

Am 7. Juli 2017 räumte die Kantonspolizei den Hof von Ulrich K. Ende Juli veröffentlichte der «Blick »Bilder und Berichte von Insidern, die dem Pferdehalter aus Hefenhofen Tierquälerei vorwarfen.

Am 7. Juli 2017 räumte die Kantonspolizei den Hof von Ulrich K. Ende Juli veröffentlichte der «Blick »Bilder und Berichte von Insidern, die dem Pferdehalter aus Hefenhofen Tierquälerei vorwarfen.

Bild: Manuel Nagel

(sba) Vor drei Jahren veröffentlichte der «Blick» einen Artikel, in dem Ulrich K. aus Hefenhofen beschuldigt wird, seine Pferde zu vernachlässigen. 13 Tiere sollen nach Angaben von Insidern verendet sein. Der Fall Hefenhofen dominierte die Medien. Mittlerweile ist es ruhig geworden, rund um den Hof von Ulrich K. Doch gestützt auf einen Beweisergänzungsantrag werde in den nächsten Tagen noch eine Aktenöffnung erfolgen, teilt die Thurgauer Staatsanwaltschaft gegenüber «Blick» mit. Wann genau Anklage erhoben werde, könne man nicht sagen, so Mediensprecher Marco Breu. Aber:

Marco Breu, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Thurgau.

Marco Breu, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Thurgau.

Bild: Andrea Stalder
«Zeitlich sprechen wir hier – vorbehältlich anderer Erkenntnisse – von wenigen Wochen. Wir sind folglich unmittelbar vor dem Verfahrensabschluss.»

Es zeichne sich ab, dass dem mutmasslichen Pferdequäler von Hefenhofen bereits nächstes Jahr der Prozess gemacht werden könnte.

Sonntag, 26. Juli, 13:07 Uhr
Bei der Rorerbrücke in Frauenfeld kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Bei der Rorerbrücke in Frauenfeld kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Archivbild: Nana do Carmo

Schlägerei zwischen zwei Männern bei Rorerbrücke in Frauenfeld

(kapo/stm) Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es am Donnerstagabend, kurz nach 18.30 Uhr, bei der Rorerbrücke in Frauenfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde ein 53-jähriger Mann von einem Unbekannten tätlich angegriffen und verletzt. In der Folge flüchtete der Täter mit einem Motorrad in Richtung Frauenfeld. Beim Angriff wurde der Mann leicht verletzt, er begab sich selbständig in ärztliche Behandlung.

Der unbekannte Täter wird als südländischer Typ, zirka 175 Zentimeter gross, zwischen 20 und 25 Jahre alt und von athletischer Statur beschrieben. Er sprach schweizerdeutsch. Das Motorrad hatte einen auffälligen Tank in weisser Farbe.

Zeugenaufruf

Wer Angaben zum Täter machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden.

Sonntag, 26. Juli, 9:49 Uhr
Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,32 Promille.

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,32 Promille.

Symbolbid: Severin Bigler

Betrunkener Autofahrer in Neukirch gestoppt

(kapo/stm) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte in der Nacht auf Sonntag, kurz nach 3.15 Uhr, auf der Arbonerstrasse in Neukirch einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 58-jährigen Schweizer einen Wert von 0,66 mg/l (1,32 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen, wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt.