THURGAU-TICKER vom 27. April bis 3. Mai

Merken
Drucken
Teilen
Montag, 4. Mai, 09:38 Uhr

Corona-Aus für das Grümpelturnier

Das Grümpelturnier Tägerwilen findet dieses Jahr frühestens im Herbst oder gar nicht statt.

Das Grümpelturnier Tägerwilen findet dieses Jahr frühestens im Herbst oder gar nicht statt.

Bild: Andrea Stalder (Tägerwilen, 16. Juni 2017)

(red/sba) Vergangenes Jahr feierten die Tägerwiler das 50-jährige Bestehen ihres Grümpelturniers mit einer grossen Sause und Nackt-DJane Micaela Schäfer. Dieses Jahr läuft nichts. Aufgrund der Coronapandemie fällt das Grümpelturnier vom 19. bis 21. Juni ins Wasser.

Die Organisatoren wollen aber noch nicht ganz aufgeben. Sie schreiben in einer Mitteilung: «Für den Spätsommer/Herbst sind wir in Abklärung für ein Grümpi in stark abgespeckter Version. Wir informieren zu einem späteren Zeitpunkt darüber, falls dieses Turnier zustande kommt.»

Samstag, 2. Mai, 10:21 Uhr

Autolenker konsumiert Alkohol und Betäubungsmittel und fährt dann trotz Führerausweisentzug

(kapo/nat) Die Kantonspolizei Thurgau stoppte am Freitag in Rickenbach bei Wil einen fahrunfähigen Autofahrer, der trotz Führerausweisentzug unterwegs war. Der 32-jährige Autofahrer wurde kurz nach 21 Uhr aufgrund einer Verkehrskontrolle angehalten.

Gegenüber den Polizisten gab der Mann an, dass er zuvor Alkohol und Betäubungsmittel konsumiert habe, wie die Kantonspolizei in einem Communiqué mitteilt. Weitere Abklärungen ergaben, dass dem Schweizer der Führerausweis bereits entzogen worden war. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.

Freitag, 1. Mai, 17:54 Uhr

Gesucht: Verschwundener Astronaut

So sieht der Astronaut unbeschädigt aus.

So sieht der Astronaut unbeschädigt aus.

Bild: PD/Gerhard Lehmann

(lsf) Einer der Wegweiser zum Bodensee Planetarium&Sternwarte ist verschwunden. Der Wegweiser, der beim Parkplatz bei der Chocolat Bernrain in Kreuzlingen steht, ist spurlos verschwunden. Der Astronaut zeigt nur noch bergseitig den richtigen Weg, heisst es in einer Medienmitteilung. Eine Beschädigung im Zusammenhang mit der Baustelle bei der Schokoladenfabrik könne ausgeschlossen werden. Daher wird vermutet, dass jemand den Astronauten abgeschraubt und mitgenommen hat.

Bruno Leitz.

Bruno Leitz.

Bild: Donato Caspari

«Ich könnte es verstehen, dass in diesen tristen Zeiten ein lebensgrosser Astronaut ein wenig Gesellschaft und Planetariums-Ersatz spenden kann», wird Bruno Leitz, Präsident der Astronomischen Vereinigung Kreuzlingen, in der Mitteilung von Donnerstag zitiert.

«Doch wir hoffen, dass das Planetarium und die Sternwarte bald wieder öffnen dürfen, dann benötigen wir den Astronauten wieder zurück als Wegweiser.»

Der allfällige Space-Fan wird also gebeten, den Astronauten wieder zurückzubringen. Als Ersatz-Gesellschaft würde das Planetarium sogar ein grossformatiges Plakat spendieren, welches einen Lego-Astronauten zeigt und wegen der verschobenen Lego-Space-Ausstellung vom ersten Mai-Wochenende nun nicht benötigt wird. Auch über entsprechende Hinweise über den Verbleib des Astronauten ist das Sekretariat des Bodensee Planetariums dankbar: hallo@bodensee-planetarium.ch

Freitag, 1. Mai - 11:11 Uhr

Amlikon: Mit Auto mehrmals überschlagen und leicht verletzt

Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals.

Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals.

Kapo TG

Ein 25-jähriger Autofahrer war kurz nach 23.15 Uhr auf der Hauptstrasse von Eschikofen in Richtung Bonau unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er vor der Eschikoferbrücke die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet rechts von der Strasse ab. Wie es in der Mitteilung der Polizei heisst, überschlug sich das Fahrzeug in der Folge mehrmals und kam im Ackerland zum Stillstand.

Der Lenker wurde beim Unfall leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren am Unfallort. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis des Italieners wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 1. Mai - 10:55 Uhr

Wohnanhänger gerät in Hefenhofen in Brand

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Kapo TG

(kapo/chs) Kurz nach 19.30 Uhr am Donnerstagabend, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass auf einer Wiese im Weiler Brüschwil ein Wohnanhänger in Brand stehe. Wie die Kantonspolizei mitteilt, war die Feuerwehr Hefenhofen-Sommeri rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Wer Angaben zum Brand machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Amriswil unter 058'345'27'00 zu melden.

Donnerstag, 30. April, 18:33 Uhr

Fantastical – Seenachtfest Kreuzlingen findet dieses Jahr nicht statt

(pd/evw) Wegen des Entscheids des Bundesrats vom Mittwoch, 29. April, dass bis Ende August 2020 keine Grossveranstaltungen stattfinden dürfen, muss auch das Seenachtfest Fantastical abgesagt werden. In einer Medienmitteilung schreibt «Fantastical – Verein Kreuzlinger Seenachtfest», dass dieser Entscheid zwar nicht überrascht hat, aber Kreuzlingen doch traurig stimmt.

Seenachtsfest Fantastical in Kreuzlingen findet dieses Jahr nicht statt.

Seenachtsfest Fantastical in Kreuzlingen findet dieses Jahr nicht statt.

Bild: Donato Caspari (Kreuzlingen, 13. August 2011)

Bis zuletzt habe Markus Baiker, Präsident des Vereins Kreuzlinger Seenachtfest, noch leise Hoffnung auf ein Fantastical 2020 gehegt. Der Ausstiegsfahrplan des Bundesrates von gestern bringe nun Klarheit und wichtige Planungssicherheit für die Ressourcen rund um das grösste Sommerfest am Bodensee. Gemäss dem Communiqué rechnet der Verein aus heutiger Sicht durch die Absage mit einem Verlust von rund 50'000 Franken. Markus Baiker betont, dass der Verein nun die Auslegeordnung machen muss, welche Vorarbeiten für die nächste Durchführung des Festes genutzt werden können. Er versichert:

«Es ist nichts umsonst gemacht, wir wollen ja 2021 wieder ein grossartiges Fantastical für Kreuzlingen durchführen!»
Donnerstag, 30. April, 16:32 Uhr

Zwei Verletzte nach Frontalkollision in Märstetten

(kapo/evw) Am Donnerstag war ein 30-jähriger Autofahrer war kurz nach 12.15 Uhr auf der Gillhofstrasse von Wigoltingen kommend in Richtung Märstetten unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen geriet er laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau nach einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort sei es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto eines 50-Jährigen gekommen. Die beiden Lenker wurden beim Unfall leicht bis mittelschwer verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

4 Bilder

Bild: BRK News

Laut dem Communiqué sind aus beiden Fahrzeugen Flüssigkeiten ausgetreten und in einen Abwasserschacht gelangt. Eine Spezialfirma sei mit dem Absaugen der Flüssigkeit beauftragt worden, die Massnahme wurde von einem Funktionär des Kantonalen Amts für Umwelt begleitet.
Während der Unfallaufnahme musste die Strasse für rund drei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Märstetten-Wigoltingen erstellte eine Umleitung.

Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau
Donnerstag, 30. April, 14:54 Uhr

Bis in den letzten Winkel: Das 360°-Panorama des Ittinger Museums

Die Schliessung zahlreicher kultureller Institutionen am 17. März 2020 stellte auch die kantonalen Museen vor neue Herausforderungen: Wie kann dem interessierten Publikum trotz verschlossener Türen ein gewisser «Zugang» zum Museum gewährt werden? Das Ittinger Museum kann über einen Link auf der Webseite virtuell besucht werden. Einige Räume können dank mehrerer 360°-Panoramen des Fotografen Ulrich Riebe ausgiebig «besichtigt» werden – und das von zu Hause aus. Den virtuellen Rundgang starten kann man mit diesem Link.

Mittwoch, 29. April, 17:24 Uhr

Seenachtsfest Arbon findet dieses Jahr nicht statt

Das Seenachtsfest Arbon findet heuer nicht statt.

Das Seenachtsfest Arbon findet heuer nicht statt.

(Bild: Donato Caspari - 6.7.2019)

(red) Der Bundesrat hat heute Mittwoch im Zuge der Covid19-Krise das Veranstaltungsverbot bis am 31. August 2020 verlängert. Grossanlässe mit mehr als 1000 Personen bleiben weiterhin untersagt. Davon betroffen ist auch das Seenachtsfest Arbon, welches vom 3. bis 5. Juli 2020 hätte stattfinden sollen. Nach dem heutigen Bundesratsentscheid zur Verlängerung des Veranstaltungsverbots für Grossanlässe steht fest: Das diesjährige Seenachtsfest Arbon kann nicht stattfinden.

«Wir bedauern die Absage sehr.
Aber natürlich hat die Gesundheit unserer Besucher, Musiker, Partner und Mitarbeitenden oberste Priorität.»

Das sagen André Moesch, Leiter Events CH Media und Reto Lütschg, OK-Präsident Seenachtsfest Arbon.

Das Seenachtsfest Arbon hat eine langjährige Tradition und hätte dieses Jahr bereits zum 22. Mal stattgefunden. Es gehört zu den beliebtesten Volksfesten am Bodensee und bietet seinen Besucherinnen und Besucher nebst dem eindrücklichen Feuerwerk ein attraktives Unterhaltungsangebot für die ganze Familie.

Mittwoch, 29. April, 16:17 Uhr
Postenchef Lukas Gansner im Polizeipostens in Altnau.

Postenchef Lukas Gansner im Polizeipostens in Altnau.

(Bild: Reto Martin - 23.1.2020)

Polizeiposten sind ab Montag wieder normal offen

(kapo) Ab kommendem Montag werden sämtliche Polizeiposten im Kanton Thurgau wieder ohne Einschränkung für den Publikumsverkehr geöffnet. Als Massnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus hatte die Kantonspolizei Thurgau am 20. März für zehn Polizeiposten den Publikumsverkehr eingeschränkt. Dieser Schritt wird ab Montag, 4. Mai rückgängig gemacht. Die Polizeiposten Aadorf, Altnau, Bischofszell, Diessenhofen, Ermatingen, Müllheim, Rickenbach, Romanshorn, Steckborn und Sulgen können wieder zu den bisherigen Öffnungszeiten aufgesucht werden.

Gleiches gilt für die Schalter der Schifffahrtskontrolle und der Seepolizei in Kreuzlingen, die ebenfalls ab dem 4. Mai 2020 wieder für den Publikumsverkehr öffnen.

Mittwoch, 29. April, 15:01 Uhr

Mann fuhr mit 2,4 Promille

Die Atemalkoholprobe ergab rund 2,4 Promille.

Die Atemalkoholprobe ergab rund 2,4 Promille.

(Symbolbild: Severin Bigler)

(kapo) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau stoppte am Dienstagabend in Sitterdorf einen alkoholisierten Autofahrer.

Kurz nach 22.30 Uhr hielten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen Autofahrer auf der Strasse Hohlenstein zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 43-jährigen Deutschen 1.18 mg/l ergab (also umgerechnet rund 2,4 Promille), wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Mittwoch, 29. April, 14:50 Uhr

Autofahrerin schrammt auf der A7 in die Leitplanke

(kapo) Auf der Autobahn A7 bei Gachnang verunfallte in der Nacht auf Mittwoch eine fahrunfähige Autofahrerin. Verletzt wurde niemand.

Die 54-jährige Autofahrerin war kurz nach 23.30 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Zürich unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zu einer leichten Kollision mit der Leitplanke am rechten Fahrbahnrand. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.

Die Polizisten beurteilten die Deutsche als nicht fahrfähig. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme und Urinprobe an. Ihr Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Mittwoch, 29. April, 13:56 Uhr

Ein neuer Corona-Fall im Thurgau

(ubr) Wie der Kanton Thurgau in seiner täglichen Twitter-Meldung schreibt, ist seit gestern ein neuer Fall, einer positiv auf Corona getesteten Person hinzugekommen. Somit beläuft sich die Zahl auf insgesamt 363. Noch 15 Personen befinden sich in Spitalbehandlung, 7 auf einer Intensivstation.

Mittwoch, 29. April, 13:50 Uhr

Bottighofen führt digitalen Dorfplatz ein

Die Gemeinde Bottighofen führt eine digitale Kommunikationsplattform ein.

Die Gemeinde Bottighofen führt eine digitale Kommunikationsplattform ein.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) Das Zusammenleben in Bottighofen und Umgebung soll aktiver und attraktiver werden – lokal und regional. Ein Zusammenleben, das in der jetzigen Situation rund um das Coronavirus noch bedeutender wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wird am 1. Mai 2020 der digitale Dorfplatz von Crossiety in der Gemeinde Bottighofen eingeführt, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Der digitale Dorfplatz des Schweizer Startups Crossiety ist eine lokale und vertrauenswürdige Kommunikationslösung für Gemeinden, Städte, und Regionen. In der deutschsprachigen Schweiz sind bereits zahlreiche Gemeinden und Städte auf Crossiety aktiv.

Die Einwohner-App verfolgt das Ziel, das Engagement und die Partizipation in der Gemeinde mithilfe einer übersichtlichen digitalen Kommunikation zu vereinfachen. Die nutzerfreundliche Anwendung ermöglicht es zudem, den Zusammenhalt unter den Einwohnerinnen und Einwohnern auch im digitalen Zeitalter zu stärken. Gemeindepräsident Matthias Hofmann sagt:

«Die Plattform erlaubt die Vernetzung und direkte Kommunikation von Einwohnerin zu Einwohner und hilft das lokale Zusammenleben vermehrt zu entfalten. Weiter ermöglicht es Vereinen und Gruppierungen im Dorf direkt mit der Bevölkerung zu kommunizieren.»

Crossiety stellt eine ideale Kombination zwischen den sozialen Medien und den lokalen Bedürfnissen dar. Die vertrauenswürdige und sinnvolle Nutzung steht im Gegensatz zu herkömmlichen sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Co. Die Firma setzt dabei auf einen hohen Datenschutz.

Generell gestalten und beleben die Nutzerinnen und Nutzer die Plattform, indem sie Anliegen und Informationen mitteilen, auf Veranstaltungen hinweisen oder Umfragen lancieren. Es werden lokal-relevante Diskussionen geführt und Beiträge wie «Ich suche/biete» aufgegeben. Zudem können alle Personen eine kostenlose Gruppe eröffnen, um sich in bestehenden Gemeinschaften auszutauschen oder sogar neue Interessengemeinschaften zu bilden.

Mit der innovativen App ist es möglich, in Echtzeit zu kommunizieren und sich über die neuesten Geschehnisse in der Gemeinde und Region zu informieren. Wer Crossiety nutzen will, registriert sich kostenlos mit seinem Wohnort.

Mittwoch, 29. April, 10:12 Uhr

Münze zu Ehren der heiligen Idda: Ein Unikat aus Fischingen

Die Vorderseite zeigt den Konstanzer Bischof Johann Franz Schenk von Staufenberg (1704–1740), ein glühender Idda-Verehrer.

Die Vorderseite zeigt den Konstanzer Bischof Johann Franz Schenk von Staufenberg (1704–1740), ein glühender Idda-Verehrer.

(Bild: pd)

(red) Am Anfang standen 5000 Münzen und die Zusage des Thurgauer Lotteriefonds, deren Inventarisierung finanziell zu unterstützen. Dass das Historische Museum Thurgau dabei auf eine ganz besondere Preziose stossen wird, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand. So steht es in einer Mitteilung des historischen Museums des Kantons Thurgau.

Die Münzsammlung des Historischen Museums Thurgau ist aufgrund ihrer Schwerpunkte national bedeutend: darunter die Thurgoviensia – Kantonsmünzen, Schützenmedaillen und Werke von Thurgauer Medailleuren – sowie die ansehnliche Sammlung südamerikanischer und deutscher Goldmünzen, vornehmlich des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Schweizer Münzen und Medaillen machen etwa 35 Prozent des Sammlungsbestandes aus, unter ihnen befinden sich einige numismatische Perlen.

Ein Porträt von Idda, flankiert von einem Hirsch und der Fischinger St.-Idda-Kapelle, prägt die Rückseite.

Ein Porträt von Idda, flankiert von einem Hirsch und der Fischinger St.-Idda-Kapelle, prägt die Rückseite.

(Bild: pd)

Bei der Inventarisierung sticht eine Medaille besonders hervor. Sie hat ihren Ursprung im Kloster Fischingen, wo die Verehrung der 1200 verstorbenen Einsiedlerin Idda, der angeblichen Gräfin von Toggenburg, hochgehalten wird. Zur Feier des 500. Todestages der heiligen Idda lässt Abt Franz Troger von Altdorf 1726 eine Medaille prägen. Diese zeigt auf der Vorderseite den Konstanzer Bischof Johann Franz Schenk von Staufenberg (1704–1740), ein glühender Idda-Verehrer. Ein Porträt von Idda, flankiert von einem Hirsch und der Fischinger St.-Idda-Kapelle, prägt die Rückseite. Was ist nun das Spezielle an dieser Medaille?

Laut numismatischer Literatur wurden Exemplare dieser Jubiläumsmedaille nur in Gold und Silber gefertigt. Doch Glanz und Farbe machten den Numismatiker Florian Hürlimann, der die thurgauische Münzsammlung inventarisiert, stutzig. Handelt es sich vielleicht um eine Zinnmedaille, die im 18. Jahrhundert beliebt waren? Klarheit kann nur eine Metallanalyse bringen. Die energiedispersive Röntgenfluoreszenzspektrometrie (ED-XRF) durch die EMPA bestätigt die Vermutung: Die Medaille besteht aus 76% Zinn, 23% Blei, 1% Kupfer – es handelt sich folglich um ein Unikat, dessen kulturhistorischer Wert für den Thurgau unschätzbar sein dürfte.

Dienstag, 28. April, 18:22 Uhr

Jungfreisinnigen pochen bei Maturaprüfungen auf föderale Lösung

Kantischülerinnen und Schüler bei einer Prüfung.

Kantischülerinnen und Schüler bei einer Prüfung.

Bild: Gaetan Bally/Keystone

(seb) In den vergangenen Tagen wurden seitens der Schülerschaft der Thurgauer Mittelschulen die Stimmen laut, die Maturitätsabschlussprüfungen landesweit abzusagen. Dies vor dem Hintergrund, dass Kantone wie Zürich und Bern wegen der Coronasituation auf die Maturaprüfung verzichten wollen. Der Thurgau will an den Prüfungen festhalten.

Die Jungfreisinnigen Thurgau verstehen laut Mitteilung die Anliegen und Sorgen und setzen sich für eine rasche Klärung der Umstände ein. Der Kanton soll noch in dieser Woche klare Angaben zu den Prüfungen kommunizieren, sodass sich die angehenden Maturanden ausreichend darauf vorbereiten können. Auch sollen die Argumente in die Entscheidung einfliessen.

«Jedoch unterstützen wir ausschliesslich eine Lösung auf kantonaler Ebene und keine nationale Einheitslösung.»

Das Bildungswesen sei in der Schweiz aus gutem Grund föderalistisch geregelt. «Wenn hingegen der Bundesrat den Entscheid fällen müsste, würde ihm ein sachfremdes Dossier in die Hand gedrückt werden», schreiben die Jungfreisinnigen.

Genau auf diesen setzen die Thurgauer Maturanden allerdings. Laut Medienberichten spricht die Landesregierung am Mittwoch ein Machtwort. Die Jungpolitiker appellieren an alle angehenden Maturandinnen und Maturanden: «Setzt euch für eine kantonale Lösung zu euren Abschlussprüfungen ein.»

Dienstag, 28. April, 18:16 Uhr

Badi Stettfurt öffnet verspätet

Die Rutschbahn im Schwimmbad Stettfurt bleibt dieses Jahr noch länger unbenutzt.

Die Rutschbahn im Schwimmbad Stettfurt bleibt dieses Jahr noch länger unbenutzt.

Bild: Reto Martin

(sko) Das Bad am Sonnenberg in Stettfurt kann nicht wie gewohnt am 1.Mai seine Tore öffnen und zur neuen Badisaison einläuten. «Die Vorschriften zur aktuellen Coronasituation verbieten dies», heisst es auf der Internetseite der Gemeinde Thundorf. Sie schliesst sich mit den Politischen Gemeinden Affeltrangen, Wängi, Matzingen, Lommis und Stettfurt zum Zweckverband als Trägerschaft der Badi zusammen.

Trotz Verzögerung zum Saisonstart habe der neue Bademeister Jan Hofer die Vorbereitungsarbeiten in der Badi Stetfurt praktisch abgeschlossen. «Aber im Moment wird der Sprung ins kühle Nass nicht möglich sein», heisst es weiter. Das ganze Baditeam hofft, dass eine Öffnung möglichst bald erlaubt sein wird. Es wird möglichst frühzeitig darüber informieren.

Dienstag, 28. April, 17:19 Uhr

Thurgauer des Tages: Es läuft nicht wie geplant

Michael Albasini.

Michael Albasini.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

(mus) Das Coronavirus durchkreuzt die Pläne des Radprofis Michael Albasini (39). Eigentlich wäre er jetzt auf Abschiedstour und weil sein letztes Rennen am 14.Juni hätte stattfinden sollen, plante er drei Wochen Ferien im Juli. Eine Premiere, so mitten im Sommer und zusammen mit Ehefrau Corinne und den drei Söhnen Gioele, Gianin und Leano. Ziel war die USA. «Ich hatte mir dieses Jahr ganz anders vorgestellt», sagt Albasini gegenüber «Sonntagsblick».

Noch kann der Thurgauer, der seit langem in Gais AR wohnt, nicht so recht an ein stilles Ende seiner Karriere glauben. Und doch: 30 Rennen hat er seit 2003 gewonnen. Sollte man seinen Namen nun nie mehr auf einer Rangliste sehen, wäre das nur etwas: Schade. «Aber keine Tragödie», sagt er. Albasini ist sich bewusst: Alles, was vor 2020 passierte, würde nicht
vergessen.

Dienstag, 28. April, 15:16 Uhr

Kanton Thurgau veröffentlicht die aktuellen Corona-Zahlen

Dienstag, 28. April, 14:10 Uhr

Motorradfahrer verletzt

Der Motorradfahrer wurde beim Unfall leicht verletzt.

Der Motorradfahrer wurde beim Unfall leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Balterswil musste am Montag ein Motorradfahrer ins Spital gebracht werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war kurz nach 17.30 Uhr eine 21-jährige Autofahrerin auf der Hauptstrasse in Richtung Eschlikon unterwegs. Als sie beabsichtigte, nach links zu einer Tankstelle abzubiegen, kam es auf der Gegenfahrbahn mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer zur Kollision. Der 25-Jährige wurde beim Unfall leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Dienstag, 28. April, 12:02 Uhr

Regen bringt Entspannung, aber Regeln für Grillfeuer bleiben

Um für Entspannung bei den Fliessgewässern zu sorgen, dürfte die angekündigte Regenmenge zu tief sein. Bild vom Pegelstand Thur bei Weinfelden am 14. April.

Um für Entspannung bei den Fliessgewässern zu sorgen, dürfte die angekündigte Regenmenge zu tief sein. Bild vom Pegelstand Thur bei Weinfelden am 14. April.

Bild: Andrea Stalder

(red/lsf) In den nächsten Tagen soll es im Thurgau regnen. Vorausgesagt sind rund 40 mm Niederschlag bis Ende Woche. Aufgrund dieser Wetterprognose zeichnet sich bezüglich Trockenheit eine vorübergehende Entspannung in den Wäldern ab. Betreffend Waldbrandgefahr wird deshalb die Stufe 3, die erhebliche Gefahr bedeutet, vorläufig beibehalten, teilt der Fachstab Trockenheit am Dienstag mit. Beim Feuern im Freien gelten weiterhin die bereits kommunizierten Verhaltensregeln. So dürfen Grillfeuer nur in offiziellen, befestigten Feuerstellen entfacht werden.

Um für Entspannung bei den Fliessgewässern zu sorgen, dürfte die angekündigte Regenmenge zu tief sein, so die Einschätzung des Fachstabs Trockenheit. Am Wochenende wurden erste Abfischungen in der Murg, Sirnach, und im Tanneggerbach, Fischingen, durchgeführt. Ein Wasserentnahmeverbot wird bei der aktuellen Beurteilung der Lage jedoch noch nicht als nötig erachtet.

Die meisten Grundwasservorkommen weisen Wasserstände im Normalbereich auf. In der Mitteilung des Kantons heisst es:

«Aber einige hochgelegene und damit vom Regen abhängige Grundwasservorkommen habe sich seit der Trockenheit 2018 nicht erholen können.»

Der Trinkwasserbedarf erreicht teilweise bereits Sommerspitzenwerte. Erste Wasserversorgungen sind mit Engpässen konfrontiert. So haben die Gruppenwasserversorgung Thurgauer Oberland, bestehend aus den drei Gemeinden Altnau, Güttingen und Langrickenbach und die Regio Energie Amriswil vorsorglich zum Wassersparen aufgerufen.

Dienstag, 28. April, 11:12 Uhr

Sachschaden bei Brand in Bischofszell

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Gegen 20 Uhr am Montagabend ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Poststrasse in Bischofszell ein Roller brennen würde. Als Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kurz darauf vor Ort eintrafen, stand der Roller bereits in Vollbrand und das Feuer hatte zwischenzeitlich auf den Velounterstand und Velos übergegriffen.

Die Feuerwehr Bischofszell rückte mit rund 50 Einsatzkräften aus und konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache wurde der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen.

Wer Angaben zum Brand machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Bischofszell unter 058'345'23'00 zu melden.

Dienstag, 28. April, 09:35 Uhr

Getarnte Drogen-Hanfanlage ausgehoben

Anstatt CBD-Hanf wurde in der Indoor-Anlage Drogen-Hanf angebaut.

Anstatt CBD-Hanf wurde in der Indoor-Anlage Drogen-Hanf angebaut.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Ende Februar gingen bei der Kantonspolizei Thurgau Hinweise über verdächtige Tätigkeiten bei einer stillgelegten Liegenschaft in Rothenhausen ein. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau überprüften die Liegenschaft und stellten fest, dass sich darin eine Indoor-Hanfanlage befindet.

Spezialisten der Kriminalpolizei kontrollierten darauf im Beisein des Betreibers die als Anbau von CBD-Hanf registrierte Anlage. Nachdem erste Untersuchungen ergaben, dass es sich um Drogen-Hanf handelte, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung an. Nebst geerntetem und verarbeitetem CBD-Hanf stellten die Ermittler rund 3700 in Aufzucht stehende Cannabisstauden sowie 12 Kilogramm fertiges und verpacktes Marihuana fest. Die Pflanzen und das Marihuana verstossen aufgrund ihres THC-Gehalts gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Der 42-jährige Niederländer wurde festgenommen. Bei ihm wurde Untersuchungshaft angeordnet. Das Betäubungsmittel, die Marihuana-Stauden sowie die professionelle Aufzuchtanlage wurden sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen führt eine Strafuntersuchung.

Dienstag, 28. April, 09:32 Uhr

RAZ bleiben jeweils samstags bis Ende Mai geschlossen

Die Entsorgungsstelle Tricycling in Frauenfeld.

Die Entsorgungsstelle Tricycling in Frauenfeld.

Bild: Andrea Stalder

(red) Der Verband KVA Thurgau hat entschieden, dass die Regionalen Annahmezentren (RAZ) jeweils samstags bis am 31.Mai geschlossen bleiben. Bis dahin wird Dosier-System mit maximal 20 Fahrzeugen weitergeführt. Dies teilt die Stadt Kreuzlingen mit.

Seit dem der Bundesrat die ausserordentliche Lage erklärte, stiegen die Besucherzahlen in den Entsorgungszentren im Kanton Thurgau auf Rekordwerte, weil die Thurgauer Bevölkerung die Zeit nutzt, um aufzuräumen und zu entsorgen. Da sich die Situation nicht verändert hat, entschied der Verband KVA Thurgau, die Regionalen Annahmezentren jeweils samstags bis am 31.Mai weiterhin geschlossen zu halten und das Dosier-System mit maximal 20 Fahrzeugen beizubehalten. Änderungen bleiben vorbehalten und werden von der KVA Thurgau kommuniziert.

Um die Kundschaft und die Mitarbeitenden zu schützen, appellieren die Entsorgungszentren an die Bevölkerung, die Betriebe nur bei dringendem Bedarf und in möglichst geringer Personenzahl aufzusuchen. Stattdessen sollen die Unterflurcontainer und die Sammelcontainer verwendet werden.

Dienstag, 28. April, 09:01 Uhr

Stadtparlamentssitzung vom 5.Mai abgesagt

Parlamentssitzung in Arbon im Mai 2019.

Parlamentssitzung in Arbon im Mai 2019.

Bild: Donato Caspari

(red) Nach wie vor gilt zur Eindämmung der Corona-Pandemie ein Versammlungsverbot. Deshalb wurde an einer ausserordentlichen Bürositzung am 27.April beschlossen, die Arboner Stadtparlamentssitzung vom 5.Mai abzusagen. Dies teilt die Stadt mit.

Die Wahlen für das neue Amtsjahr 2020/ 2021, die in der Regel an der Mai-Sitzung erfolgen, werden auf die Junisitzung verschoben. Daneben liegen keine weiteren dringlichen Geschäfte vor. Das Budget der Stadt Arbon wird neu im September behandelt. Jene Sitzung lässt somit nur wenig Raum für weitere Geschäfte. Um die übrigen Parlamentsgeschäfte, insbesondere die anstehenden parlamentarischen Vorstösse zu behandeln, hat das Büro auf den 18.August eine zusätzliche Sitzung des Stadtparlaments festgesetzt.

Montag, 27. April, 18:31 Uhr

Vermeintlicher UFO-Start im Untersee

(sko) «Wenn aus einem Steinwurf in den Untersee ein vermeintlicher UFO-Start wird ...» Mit diesen Worten schickt Leser Beat Krähemann aus Wängi untenstehendes Bild an die Redaktion. Aufgenommen hat er seinen Schnappschuss am Sonntagabend in Mammern.

Das nicht alltägliche Sujet der untergehenden Sonne hinter dem Schienerberg.

Das nicht alltägliche Sujet der untergehenden Sonne hinter dem Schienerberg.

(Bild: Beat Krähemann)
Montag, 27. April, 17:22 Uhr

Der Murg entlang auf die Nordseite des Bahnhofs

(red) Im Oktober 2019 startete zwischen der Bahnhofstrasse und dem Lindenweg in Frauenfeld der Ausbau des Fuss- und Wanderwegs zu einem Radweg. Die Arbeiten sind nun fertig gestellt und man gelangt mit dem Velo, ab sofort auch der Murg entlang, auf die Nordseite des Bahnhofs. Das teilt das städtische Amt für Tiefbau und Verkehr mit.

Der Anschluss des Radwegs westlich des Bahnhofs SBB.

Der Anschluss des Radwegs westlich des Bahnhofs SBB.

(Bild: PD)

Der Anschluss ist Bestandteil des Agglomerationsprogramms, weshalb sich der Bund finanziell an den Kosten beteiligte. Die Verbindung ist zudem bereits eine Massnahme aus dem Frauenfelder Fuss- und Veloverkehrskonzept, das derzeit ausgearbeitet wird.

Montag, 27. April, 16:33 Uhr

1970 Kubik Sand und Schlick

(red) Alle sieben bis zehn Jahre muss die Hafenrinne im Yachthafen Seegarten in Kreuzlingen ausgebaggert werden. Die rund 1970 Kubik Aushubmaterial werden zwischen Altnau und Güttingen verklappt, wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilt.

Die Firma E. Müller & Co. AG ist vor dem Hafen Kreuzlingen mit Aushubarbeiten beschäftigt.

Die Firma E. Müller & Co. AG ist vor dem Hafen Kreuzlingen mit Aushubarbeiten beschäftigt.

(Bild: PD)

Nach Ostern startete die Firma E. Müller & Co AG mit den Aushubarbeiten in der Hafenrinne. Notwendig macht die Ausbaggerung der trockene, kalte Wind, der aus Ost bis Nordost bläst und dabei Sand und Schlick in die Hafenrinne verschiebt.

Insbesondere bei niedrigem Wasserstand kann das für Segelschiffe zum Problem werden: Sie hängen mit dem Kiel fest. Um dies zu verhindern, wird die Hafenrinne regelmässig ausgebaggert. Der Aushub wird zwischen Altnau und Güttingen bei einer Wassertiefe von rund 100 Metern verklappt. Voraussichtlich Anfang Mai können die Arbeiten abgeschlossen werden.

Montag, 27. April, 15:32 Uhr

Hotelgäste dürfen wieder saunieren und schwimmen

(red) Das Wellnesshotel Golf Panorama in Lipperswil öffnet am Montag, 27. April, den Sauna- und Schwimmbadbereich für seine Hotelgäste. Auch Beauty- und Massagebehandlungen dürfen wieder von Hotel- sowie externen Gästen gebucht werden, heisst es seitens der Direktion des Vier-Sterne-Superior-Hotels. «In den ersten Lockdown-Wochen wohnten zwei oder vier Gäste bei uns, jetzt sind es rund dreissig», resümiert Hoteldirektor Alexandre Spatz.

Wellnesshotel Golf Panorama in Lipperswil.

Wellnesshotel Golf Panorama in Lipperswil.

(Bild: Donato Caspari)
Montag, 27. April, 14:47 Uhr

Weiteres Todesopfer wegen Corona

(sko) Seit der Ausbreitung des Coronavirus informiert der Kanton Thurgau jeweils in der Mittagszeit über die neuesten Fallzahlen. Wie der kantonale Informationsdienst auf dem Nachrichtendienst Twitter mitteilt, sind am Montag 360 Menschen im Thurgau positiv auf Covid-19 getestet worden. 17 Personen sind bisher an den Folgen der Lungenkrankheit gestorben, was einer Zunahme eines Todesopfers gegenüber dem Vortag entspricht.

Montag, 27. April, 13:50 Uhr

Sachschaden von mehreren zehntausend Franken

(kapo/sko) Am Sonntagnachmittag ist es in Donzhausen zu einem Brand in einer Werkstatt gekommen. Verletzt wurde niemand.

Eine Anwohnerin stellte kurz vor 14.45 Uhr einen Brand in einer Werkstatt im Weiler Stuhlen fest und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Der Feuerwehr Zweckverband Sulgen-Kradolf-Schönenberg war rasch vor Ort, konnte das Feuer in der Werkstatt löschen und die Räumlichkeiten entlüften. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Ein Funktionär des Thurgauer Amts für Umwelt begleitete die Löscharbeiten.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg rücken ins Innere der Werkstatt vor.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg rücken ins Innere der Werkstatt vor.

(Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau)

Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau haben in Zusammenarbeit mit einem Elektroinspektor die Ermittlungen aufgenommen.

Montag, 27. April - 11:49 Uhr

Stark alkoholisierter Autofahrer blockiert Kreisel in Müllheim

(kapo/chs) Kurz nach 15.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass sich beim Ochsen-Kreisel in Müllheim ein vermutlich fahrunfähiger Autofahrer befinde. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau stellte vor Ort einen Mann fest, der mit seinem Auto im Kreisverkehr stand.

Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde beim 39-jährigen Schweizer ein Blutwert von rund 1,7 mg/l (3,4 Promille) festgestellt Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutprobe an, der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Montag, 27. April, 11:38 Uhr

Verletzt durch Faustschläge und Fusstritte

(kapo/sko) Die Kantonspolizei Thurgau hat zwei Jugendliche ermittelt, die bei einer Auseinandersetzung Anfang April in Kreuzlingen einen Mann verletzt hatten.

Am 3. April, kurz nach 23.30 Uhr, kam es an der Konstanzerstrasse in Kreuzlingen zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 23-jährigen Mann und zwei vorerst unbekannten Personen. Durch Faustschläge und Fusstritte wurde der 23-Jährige leicht verletzt.

Nach einem Zeugenaufruf meldete sich eine Auskunftsperson, die entscheidende Hinweise machen konnte. Weitere Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten zu zwei Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren, sie sind geständig. Die Jugendanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung.

Nachgestellte Szene von Gewaltattacke Jugendlicher.

Nachgestellte Szene von Gewaltattacke Jugendlicher.

(Bild: PD/Hanspeter Bärtschi)
Montag, 27. April, 11:00 Uhr

Zwei Verletzte nach Angriff in Amriswil – Polizei sucht Zeugen

(kapo/sko) Am Sonntagnachmittag wurden drei Männer beim Bahnhof Amriswil durch eine Gruppierung angegriffen.

Kurz nach 17.30 Uhr wollten drei Männer und eine Frau die Fussgängerunterführung in Richtung Nordstrasse durchqueren. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wurden die Männer dort von einer grösseren Personengruppe angegriffen.

Die Täter flüchteten anschliessend in Richtung Nordstrasse/Weiherstrasse. Bei der Auseinandersetzung wurden zwei Personen verletzt und mussten einen Arzt aufsuchen.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Amriswil unter 058 345 27 00 zu melden.

Montag, 27. April, 10:22 Uhr

Undichte Stelle zwischen Grill und Gasflasche

(kapo/sko) Auf dem Sitzplatz eines Mehrfamilienhauses in Weinfelden brannte am Sonntag ein Gasgrill, verletzt wurde niemand.

Kurz nach 14 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass auf dem Sitzplatz eines Mehrfamilienhauses am Leuenweg ein Gasgrill brennen würde. Anwohnern des Mehrfamilienhauses gelang es, den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr zu löschen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Die Brandursache wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Im Vordergrund der Ermittlungen steht eine undichte Stelle zwischen dem Grill und der Gasflasche.

Der in Mitleidenschaft gezogene Gasgrill.

Der in Mitleidenschaft gezogene Gasgrill.

(Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau)
Montag, 27. April, 10:10 Uhr

Verlängerte Eingabefrist für Musikschaffende

(red) Aufgrund der ausserordentlichen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus wird die Eingabefrist für den Wettbewerb «KosmosMusikThurgau» um zwei Monate verlängert. Neuer Eingabetermin ist der 30. Juni 2020, wie das Amt für Kultur mitteilt.

Der Wettbewerb «KosmosMusikThurgau» richtet sich an Musikschaffende (Musikerinnen und Musiker, Dirigentinnen und Dirigenten, Komponistinnen und Komponisten) aller Musikgenres. Diese sollen in Zusammenarbeit mit thurgauischen Gruppierungen aller Musikrichtungen Musikprojekte umsetzen, die einen innovativen, eigenständigen Ansatz verfolgen und die Vernetzung und Kooperation fördern. Erwünscht sind partizipative, genreübergreifende, interdisziplinäre Projekte, die allenfalls an unkonventionellen Orten stattfinden.

Für den Wettbewerb stehen Mittel in der Höhe von 180'000 Franken zur Verfügung. Es werden maximal sechs Projekte gefördert. Es handelt sich dabei um eine einmalige Anschubfinanzierung. Für die Umsetzung des Projekts sind Drittmittel erforderlich, die Basisfinanzierung kann über den Beitrag des Wettbewerbs erfolgen.

Informationen zum Wettbewerb und die Ausschreibung finden sich unter: https://kulturamt.tg.ch/foerderung/weitere-foerderprojekte/kosmosmusikthurgau-ausschreibung.html/10373

Montag, 27. April, 09:23 Uhr

Schweinischer Maskenlieferant

(sko) Das Schweinchen Kimi von Rosmarie Langjahr aus Amriswil macht sich während der Coronakrise nützlich. Es liegt nicht nur auf seiner faulen Haut, sondern transportiert mit einem kleinen Wagen mehrere Packungen mit Schutzmasken. Gerade am Montag beim ersten Schritt der Exitstrategie aus dem Lockdown dürfte Kimi sicherlich Abnehmer finden.