THURGAU-TICKER vom 26.10 bis 1.11

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Montag, 2. November, 08:24 Uhr

Polizei zieht betrunkenen Lenker aus dem Verkehr

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagabend in Kreuzlingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille kontrollierte kurz vor 21 Uhr auf der Bergstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 35-jährigen Ungaren einen Wert von 0,85 mg/l (also 1,7 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis aberkannt.

Sonntag, 1.November, 17:35 Uhr

Schwerer Unfall in Hefenhofen fordert zwei Verletzte

Der Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Der Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo/lw) Bei einer Kollision zwischen zwei Autos in Hefenhofen wurden zwei Personen verletzt, eine davon schwer. Ein 22-jähriger Autofahrer war kurz vor 15 Uhr auf der Romanshornerstrasse von Amriswil in Richtung Romanshorn unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es im Bereich der Verzweigung mit der Moosmühlestrasse zur Kollision mit einem Auto.

Durch die Kollision prallte das Fahrzeug des 22-Jährigen in eine Hauswand. Der Lenker wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Sein 18-jähriger Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Stützpunktfeuerwehr Amriswil geborgen werden. Mit schweren Verletzungen wurde er von der Rega ins Spital geflogen.

Der 43-jährige Fahrer des anderen Autos und seine Mitfahrer blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Während der Unfallaufnahme musste der betroffene Streckenabschnitt zwischen Amriswil und Romanshorn gesperrt werden. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um.

Sonntag, 1. November, 14:34 Uhr

Aktivisten werfen Kreuzlinger SVP-Politikern Rassismus vor

Einer der Vorplätze in Kreuzlingen, wo die Botschaft der Aktivisten hingeschrieben wurde.

Einer der Vorplätze in Kreuzlingen, wo die Botschaft der Aktivisten hingeschrieben wurde.

Bild: PD

(meg) Der Kreuzlinger Stadtrat hat aufgrund der besorgniserregenden Situation die Regierung darum gebeten, dass im Asylzentrum vor Ort Flüchtlinge aus dem Moria-Camp aufgenommen werden. Dagegen spricht sich bekanntlich die lokale SVP aus.

Es sei beschämend, wie sich die SVP aktiv gegen die Menschenrechte ausspreche und somit Rassismus schüre, schreiben «Junge Aktivisten Kreuzlingen» in einer Mitteilung. «Wir akzeptieren die antisemitischen und rassistischen Muster und Verhaltensweisen der Schweizer Volkspartei nicht länger. Ihre Menschenverachtende Politik ist mitschuldig an rechten Bewegungen und den kastrophalen Zuständen in Flüchtlingscamps südlicher Länder.»

Aus diesen Gründen haben die Aktivisten eine Botschaft vor den Häusern aktiver SVP Gemeinderäte auf die Strasse geschrieben: «Ja zur Geflüchtetenaufnahme, Nein zur rassistischen SVP.»

Sonntag, 1. November, 10:07 Uhr

Brand in Holzschopf in Leimbach

(kapo/dar) Aus bislang unbekannten Gründen kam es in der Nacht auf Sonntag in einem Holzschopf in Leimbach bei Bürglen zu einem Brand, wie die Kantonspolizei Thurgau meldet. Es wurde niemand verletzt.

Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Symbolbild: Donato Caspari

Ein Nachbar meldete kurz vor 3 Uhr der Kantonalen Notrufzentrale den Brand im Holzschopf an der Andwilerstrasse. Dem Besitzer gelang es vor dem Eintreffen der Feuerwehr mittels Gartenschlauch den Brand zu löschen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die genaue Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Sonntag, 1. November - 9:40 Uhr

Kantonspolizei Thurgau entzieht betrunkenem Autofahrer den Führerausweis

Ein Kantonspolizist führt bei einem Fahrzeuglenker eine Atem-Alkoholkontrolle durch

Ein Kantonspolizist führt bei einem Fahrzeuglenker eine Atem-Alkoholkontrolle durch

Bild: Severin Bigler / AGR

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Eschenz einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, wie der Kapo-Mediendienst mitteilt. Demnach kontrollierte eine Patrouille kurz nach 20:30 Uhr auf der Hauptstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 63-jährigen Österreicher einen Wert von 1,03 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 30. Oktober, 18:00 Uhr

HC Thurgau hat drei Spiele in fünf Tagen vor sich

Die Thurgauer Leuen im Spiel gegen den EHC Visp am 13.Oktober.

Die Thurgauer Leuen im Spiel gegen den EHC Visp am 13.Oktober.

Bild: Mario Gaccioli

(lsf) Heute Abend gastiert der HC Thurgau um 20 Uhr in Küsnacht bei den GCK Lions. Dass die GCK Lions auch in dieser Saison nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind, zeigten sie im ersten Aufeinandertreffen mit dem HC Thurgau. Den Leuen gelang es damals dank einem starken Schlussdrittel eine enge Partie noch auf ihre Seiten zu kippen, heisst es in der Spielvorschau des Vereins.

Am Sonntag empfängt der HCT die GCK Lions dann in der Güttingersreuti. Aus bekannten Gründen sind keine Zuschauer im Stadion zugelassen. Der HCT lädt deshalb – unter strikter Einhaltung der Schutzmassnahmen – zur Live-Übertragung im Thurgauer Dörfli ein. Mehr Infos dazu hier.

Aufgrund von Coronafällen in der Mannschaft des HC Sierre musste das Spiel des HCT gegen die Walliser am 23.Oktober verschoben werden. Nun ist der Nachholtermin bekannt: Die Leuen empfangen den HC Sierre nächsten Dienstag um 20 Uhr in Weinfelden.

Freitag, 30. Oktober, 17:40 Uhr

Erster Erfolg in Bern im Kampf gegen den Einkaufstourismus

Kurt Egger.

Kurt Egger.

Bild: Donato Caspari

(seb) Die Wertfreigrenze beim Einkaufstourismus soll beseitig werden. Der Nationalrat hat am Freitag eine Standesinitiative aus dem Thurgau gutgeheissen. Eingereicht hatte sie Kurt Egger (Grüne), damals noch als Kantonsrat. Die Grosse Kammer hat den Vorstoss mit 108 zu 60 angenommen hat – gleichzeitig mit einem gleichlautenden Vorstoss aus dem Kanton St.Gallen. Egger freut sich:

«Das ist ein gutes Zeichen für die Ostschweiz.»
Menschen beim Einkaufen im Einkaufszentrum «Lago» in Konstanz.

Menschen beim Einkaufen im Einkaufszentrum «Lago» in Konstanz.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

Der Einkaufstourismus ist vor allem für das heimische Gewerbe ein Problem. Denn: Wer in Deutschland einkauft, muss bis zu 300 Franken weder in Deutschland noch der Schweiz Mehrwertsteuer bezahlen. Vorausgesetzt: Man fordert die deutsche Mehrwertsteuer mit den Ausfuhrscheinen am Zoll zurück. Neu soll bei der Einfuhr die Schweizer Mehrwertsteuer bezahlt werden müssen, sofern die ausländische Mehrwertsteuer zurückgefordert wird. Steuergerechtigkeit wird in der Begründung aufgeführt.

Kurt Egger ist guter Dinge, dass auch der Ständerat doch noch Ja sagt. Nach der deutlichen Zustimmung des Nationalrats muss sich nun die Kleine Kammer erneut über die Vorlage beugen. Dort wurde sie im ersten Anlauf mit 19 zu 18 äusserst knapp abgelehnt. «Corona», sagt Nationalrat Egger, «hat gezeigt, dass man auch in der Schweiz einkaufen kann.» Falls der Ständerrat doch noch umschwenkt, wird der Gesetzgebungsprozess angestossen. Dann geht es um Details.

Freitag, 30. Oktober, 16:57 Uhr

Kantonales Museum in Arbon: hochkarätiges Podium

Richtschwert im Historischen Museum im Schloss Frauenfeld.

Richtschwert im Historischen Museum im Schloss Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari

(red) Trotz Absage des Arboner Kultur- und Museumstages findet das Podium zum Thema «Wie wird das neue kantonale Museum in Arbon zum grossen Wurf?» am 7.November um 10 Uhr statt (Einlass ab 09.30 Uhr). Dies teilt die Stadt Arbon mit. Eine prominente Runde wird in der Webmaschinenhalle diskutieren:

  • Monika Knill, Regierungsrätin, Departement für Erziehung und Kultur, Frauenfeld
  • Dominik Diezi, Stadtpräsident, Arbon
  • Gabriele Keck, Direktorin kantonales Historisches Museum, Frauenfeld
  • Dominik Joos, Kommunikations-/PR-Experte, Amriswil
  • Andreas Spillmann, Direktor Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich
  • Andrea Vonlanthen, Alt-Kantonsrat (Leitung).

Im Rahmen der Schutzmassnahmen werden die Kontaktdaten vor Ort aufgenommen. Es besteht eine Maskenpflicht und auf einen Apéro wird verzichtet. Der Eintritt zu diesem Anlass ist kostenlos, wobei die Teilnehmerzahl auf 50 beschränkt ist.

Freitag, 30. Oktober, 16:43 Uhr

Preisverleihung Thurgauer Energiepreis abgesagt

2017 übergab Regierungsrat Walter Schönholzer (rechts) den Thurgauer Energiepreis in der Kategorie Bildung an Vertreter der Sekundarschulgemeinde Affeltrangen.

2017 übergab Regierungsrat Walter Schönholzer (rechts) den Thurgauer Energiepreis in der Kategorie Bildung an Vertreter der Sekundarschulgemeinde Affeltrangen.

Bild: Thi My Lien Nguyen

(red) Beim diesjährigen Thurgauer Energiepreis wurden zahlreiche Projekte eingereicht, die Jury hat sieben davon zur Prämierung ausgewählt. Alle Thurgauer Haushalte erhalten ab nächster Woche eine Broschüre per Post zugestellt mit den Gewinnerinnen und Gewinnern sowie den Projekteingaben des Thurgauer Energiepreises 2020.

Darin wird auch die öffentliche Preisverleihung vom Mittwoch, 18.November, im «Thurgauerhof» Weinfelden angekündigt. Diese Broschüre wurde noch vor Bekanntgabe der neuen schweizweit geltenden Coronamassnahmen in Auftrag gegeben. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen hat die Trägerschaft entschieden, die Preisverleihung abzusagen, teilt die Abteilung Energie des Kantons Thurgau mit. Der Leserwettbewerb in der Broschüre wird jedoch durchgeführt. Die Ziehung und Übergabe der Preise wird digital begleitet.

Freitag, 30. Oktober, 15:00 Uhr

Maskenpflicht auf Stufe Sek I

An den Kantonsschulen, hier in Glarus, gilt die Maskenpflicht bereits.

An den Kantonsschulen, hier in Glarus, gilt die Maskenpflicht bereits.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

(lsf) Die Task-Force Schule des Kantons Thurgau hat an ihrer Sitzung am Donnerstag entschieden, auf der Sekundarstufe I ab kommendem Montag bis vorerst am 5.Dezember 2020 eine Maskentragpflicht einzuführen. Im aktuellen Newsletter des Amts für Volksschule heisst es:

«Es geht mit dieser einschneidenden Massnahme darum, die Anzahl von Quarantäneanordnungen für Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern zu reduzieren.»

Ziel bleibt, den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten und flächendeckenden Fernunterricht zu vermeiden. Die meisten anderen Kantone, unter anderem Zürich, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Schaffhausen, haben gleich entschieden. «Die verstärkten Massnahmen zur Schadensminderung wiegen aktuell höher als die pädagogischen Einschränkungen», heisst es im Newsletter.

Bereits im Vorfeld haben offenbar Lehrpersonen und Eltern angekündigt, sich gegenüber einer Anordnung zum Tragen von Hygienemasken zu widersetzen. Der Rechtsdienst des Departements für Erziehung und Kultur hat deshalb ein Memorandum erstellt. Dort heisst es unter anderem: «Wer als Angestellte oder Angestellter das Tragen der Maske trotz Pflicht und ohne gültige Dispens verweigert und somit eine Weisung des Arbeitgebers missachtet, kann im Rahmen der Rechtsstellungsverordnungen personalrechtlich sanktioniert werden.»

«Dies geht bis zum Entscheid, jemanden fristlos zu entlassen.»

Auch bei Schülerinnen und Schüler, die sich ohne besondere Gründe weigern, eine Maske zu tragen, greift das ordentliche Recht. Sie können gestützt auf die Schulgesetzgebung disziplinarisch sanktioniert werden. Bei allfälligem Fehlverhalten kann die Schulbehörde einen Strafantrag prüfen.

Freitag, 30. Oktober, 14:49 Uhr

Amriswil und Romanshorn bleiben am Netz

Schnellzüge werden auch künftig mindestens stündlich von Zürich in den Oberthurgau fahren.

Schnellzüge werden auch künftig mindestens stündlich von Zürich in den Oberthurgau fahren.

Bild: Andrea Stalder

(red) Mit einem Schreiben bestätigt das Bundesamt für Verkehr, dass der Schnellzug von und nach Zürich zu Nebenverkehrszeiten auch künftig noch mindestens stündlich in Amriswil halten wird. Die betroffenen Stadträte von Amriswil, Romanshorn und Arbon, die Regionalplanungsgruppe Oberthurgau sowie der Thurgauer Regierungsrat Walter Schönholzer zeigen sich erfreut, wie es in den aktuellen Mitteilungen der Stadt Amriswil heisst.

Das Bundesamt für Verkehr hat geplant, ab 2035 die Fernverkehrszüge von Weinfelden in der Nebenverkehrszeit nur noch nach Konstanz fahren zu lassen. Das würde bedeuten, dass man um nach Amriswil und Romanshorn zu kommen, in Weinfelden umsteigen müsste. Dem Entscheid wollten sich die betroffenen Städte Amriswil, Romanshorn und Arbon sowie die Regionalplanungsgruppe Oberthurgau und der Thurgauer Regierungsrat nicht biegen und setzten sich mit Briefen zur Wehr. Wie sich nun zeigt, erfolgreich.

Freitag, 30. Oktober, 13:58 Uhr

Frauenfelder Glühweinstädchen «Winterzauber» mit Segnung eröffnet

Pfarrer Adrian Bolzern vom Bistum Basel segnet das Glühweindorf ein.

Pfarrer Adrian Bolzern vom Bistum Basel segnet das Glühweindorf ein.

Bild: Andreas Taverner

(tav) Am Freitagvormittag eröffneten Hanspeter Maier und sein Team mit dem Segen der Kirche das Glühweinstädchen «Winterzauber» in Frauenfeld. Es soll ab sofort bis zum Bechtelistag am 18.Januar 2021 geöffnet sein.

Freitag, 30. Oktober, 11:54 Uhr

«Schiff» Mammern nach Quarantäne bald wieder offen

Restaurant Schiff in Mammern.

Restaurant Schiff in Mammern.

Bild: Michel Canonica

(lsf) Das Restaurant Schiff in Mammern wurde in der letzten «Schweizer Illustrierten» als eine von zehn tollen Wildbeizen geehrt. Normalerweise gehe man für den fangfrischen Hecht und die saftigen Güggeli ins «Schiff», doch Wirt Erich Meier sei auch ein erfahrener Jäger. Deshalb gebe es im Herbst auch Rehschnitzel und Hirschfilet.

Nur: Sowohl im Gasthof als auch im Hotel «Schiff» ist zurzeit niemand zu erreichen, es gibt weder Fisch noch Hirsch. Auf der Website heisst es:

«Aufgrund eines positiven Coronatests sind wir gezwungen, unser Restaurant und Hotel bis zum 31.10.2020 geschlossen zu halten.»

Ab Sonntag dürfte also Familie Meier die Gäste wieder mit Lebensmitteln aus eigener Produktion, Jagd oder Fischerei verwöhnen.

Freitag, 30. Oktober, 10:33 Uhr

Die aktuellen Coronazahlen

(lsf) Die Zahlen steigen weiter und weiter. Am Freitag muss der Kanton Thurgau über 300 neue Coronafälle vermelden. Über 1000 Personen sind zurzeit infiziert. 34 Coronapatienten befinden sich in Spitalpflege, fünf davon auf der Intensivstation.

Freitag, 30. Oktober, 09:58 Uhr

Neue Hürde für Einkaufstouristen? Nationalrat behandelt Vorstösse

(kg) Heute behandelt der Nationalrat zwei Standesinitiativen aus St.Gallen und dem Thurgau. Beide verlangen, dass bei sämtlichen privaten Wareneinfuhren im Inland die Schweizer Mehrwertsteuer zu zahlen ist, wenn man die ausländische Mehrwertsteuer zurückverlangt. Sie wollen so Steuergerechtigkeit schaffen. St.Gallen fordert explizit, die Wertfreigrenze (300 Franken) aufzuheben. Die Vorstösse wurden im Ständerat abgelehnt, der aus dem Thurgau aber nur mit 19 zu 18.

Freitag, 30. Oktober, 09:52 Uhr

Kreuzlingen definiert keine Maskenzonen

(meg) Die Corona Taskforce der Stadt Kreuzlingen verzichtet darauf, spezielle Gebiete mit einer generellen Maskenpflicht zu definieren. Stadtpräsident Thomas Niederberger betont, man orientiere sich an der vom Bundesrat formulierten Regelung, dass die Maskenpflicht «in belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden könne» gelte. Das könne situativ entschieden werden.

Thomas Niederberger.

Thomas Niederberger.

Bild: Andrea Stalder

Niederberger erklärt, dass es Sinn mache, tagsüber auf dem Boulevard eine Maske zu tragen.

«Aber nachts um zwölf ist das sehr wahrscheinlich nicht nötig.»

Die Taskforce sei daran, eine Liste der belebten Standorte zu erstellen. Der Stadtpräsident denkt da etwa an den Bushof oder an Grillstellen. An solchen Plätzen wolle man demnächst mit zusätzlichen Plakaten darauf aufmerksam machen, dass man im Falle eines Andrangs eine Maske tragen müsse.

In Schweinfurt, Bayern, wird mit Schildern auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht.

In Schweinfurt, Bayern, wird mit Schildern auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht.

Bild: Nicolas Armer/dpa
Freitag, 30. Oktober, 09:06 Uhr

Mit den Augen lächeln – Maskenpflicht in der Innenstadt

(red) Der Bundesrat hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass die Maskenpflicht weiter ausgedehnt wird. Neu muss auch in den Aussenbereichen von Einrichtungen sowie in belebten Fussgängerbereichen von urbanen Zentren und Dorfkernen eine Maske getragen werden. Der Frauenfelder Stadtrat hat darum entschieden, Teile der Innenstadt von Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, maskenpflichtig zu gestalten.

Die Maskenpflicht betrifft den Bereich zwischen Promenade und Bahnhof, der die gesamte Altstadt umfasst, und verläuft der Zürcherstrasse entlang bis zum Coop Schlosspark. Die geltenden Abstandsregeln werden durch das Tragen einer Maske nicht aufgehoben, teilt die Stadt mit. Generell gilt, dass bei Ansammlungen von Personen im öffentlichen Raum, bei denen der erforderliche Abstand nicht eingehalten werden kann, (zum Beispiel Parks und Strassen) ebenfalls Masken getragen werden müssen. «Wir lächeln nun einfach noch mehr mit den Augen», teilt Stadtpräsident Anders Stokholm in einer Videobotschaft mit, die auf den Social Media-Kanälen der Stadt zu sehen ist.

Donnerstag, 29. Oktober, 17:54 Uhr

Konstanz schliesst die Bäder

(red) Die Bädergesellschaft Konstanz wird ab Montag, 2. November, alle Bäder für voraussichtlich vier Wochen schließen. Dies ist eine Folge der Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wie es danach aussehen wird, hängt von den weiteren Entwicklungen ab.

Donnerstag, 29. Oktober, 16:43 Uhr

«Don Camillo und Peppone» dürfen nicht zuschlagen

Aufgrund der verschärften Schutzmassnahmen wird das humorige Stück um die beiden Streithähne, Pfarrer Don Camillo und Bürgermeister Peppone, nicht von der zentrumbühne aufgeführt.

Aufgrund der verschärften Schutzmassnahmen wird das humorige Stück um die beiden Streithähne, Pfarrer Don Camillo und Bürgermeister Peppone, nicht von der zentrumbühne aufgeführt.

(Bild: PD/Roland Schneiter)

(red) Die Produktion der Zentrumbühne Bottighofen, «Don Camillo und Peppone» unter der Regie von Astrid Keller, wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Hintergrund sind die verschärften Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In knapp einer Woche hätte das Stück um die beiden Streithähne, Pfarrer Don Camillo und Bürgermeister Peppone, Premiere gefeiert. Bereits seit Februar proben alle Beteiligten, darunter 11 Laiendarsteller, zwei Chöre mit 16 Mitgliedern und eine vierköpfige Band. Im Sommer stand das Team der Zentrumbühne schon einmal vor der Entscheidung, den Probenbetrieb fortzuführen oder vorzeitig zu beenden. Nach einer Phase des Abwägens hatte sich das Team damals dazu entschieden, ein Zeichen für die Kultur zu setzen und mit der Produktion von «Don Camillo und Peppone» weiterzumachen.

Nun wurde der Zentrumbühne die Entscheidung abgenommen: Veranstaltungen über 50 Personen können laut der aktuellen Verordnungen des Schweizer Bundesrats nicht stattfinden. Auch Auftritte von Laienchören sind untersagt. Regisseurin Astrid Keller sagt:

«Wir wollten mutig vorangehen und Wege aufzeigen, wie Kultur auch unter erschwerten Bedingungen stattfinden kann. Vor allem aber wollten wir unseren Zuschauerinnen und Zuschauern einen sicheren und vergnüglichen Theaterbesuch ermöglichen. Angesichts der aktuellen Entwicklungen ist das nicht möglich.»

Im Vorverkauf bei der Zentrumbühne erworbene oder reservierte Karten werden kostenfrei rückerstattet.Kartenstornierung möglich per Mail: vorverkauf@zentrumbuehne-bottighofen.ch.
Andere Anbieter wie www.seetickets.ch oder Kreuzlingen Tourismus erheben eine Stornogebühr von 5 CHF. Mehr Informationen unter: www.zentrumbuehne-bottighofen.ch.

Donnerstag, 29. Oktober, 15:58 Uhr

Steckborn hat eine neue Stadtschreiberin

Manuela SennStadtschreiberin von Steckborn

Manuela SennStadtschreiberin von Steckborn

(Bild: PD)

(red) Aus zahlreichen Bewerbungen hat der Steckborner Stadtrat eine neue Stadtschreiberin gewählt. Die Wahl fiel auf die 49-jährige Verwaltungsökonomin Manuela Senn aus Lanzenneunforn. Sie wird die Stelle als Stadtschreiberin von Steckborn am 1. Februar 2021 antreten. Für die vakante Stadtschreiber-Stelle waren insgesamt rund 40 Bewerbungen eingegangen, teilt der Stadtrat mit.

Manuela Senn bringe eine breite Erfahrung aus verschiedenen Bereichen der öffentlichen Ver-waltung, langjährige Führungserfahrung und als ehemalige langjährige Gemeindeschreiberin umfassendes Fachwissen mit. Nach der Verwaltungslehre auf der Munizipalgemeinde Bichelsee hat sie als Leiterin der Einwohnerdienste bei der Politischen Gemeinde Bussnang gearbeitet. Während dieser Zeit absolvierte sie berufsbegleitend die Kaderausbildung für öffentliche Verwaltungen «Verwaltungsökonomin Thurgau». Mit 27 Jahren wurde sie zur Gemeindeschreiberin von Lengwil gewählt und führte die dortige Gemeindeverwaltung während rund 20 Jahren. Berufsbegleitend absolvierte sie in dieser Zeit unter anderem das CAS in Führung Öffentliche Verwaltung und Non-Profit-Organisationen an der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Chur. Seit 2018 leitet Manuela Senn das Steueramt der Gemeinde Sirnach. Die neue Stadtschreiberin wird ihre neue Funktion am 1. Februar 2021 antreten.

Donnerstag, 29. Oktober, 15:02 Uhr

EHC Frauenfeld-Nachwuchs zeigt die «Jerusalema Dance Challenge»

(red) «Jerusalema»: Diesen Titel trägt ein weltweit bekannter Hit, der von den Künstlern DJ Master KG und Nomcebo Zikode aus Südafrika stammt. Nicht nur stürmte dieses Lied die Charts rund um die Welt. Ebenso stiess es während der Coronapandemie rund um den Globus auf viel Zuspruch. «Im Text wird Gottes Schutz und Führung erbeten», heisst es seitens der Künstler. Zudem erlaubt die Choreografie des Tanzes, dass sie mit genügend Sicherheitsabstand getanzt werden kann. Mittlerweile ist das Video auf Youtube über 200 Millionen Mal angeklickt.

Das U15-Top-Nachwuchsteam des EHC Frauenfeld hat diesen Spirit übernommen. Nachdem der Bundesrat am Mittwoch die Schutzmassnahmen gegen die Coronapandemie verschärft hat, tanzten die Nachwuchstalente die «Jerusalema Dance Challenge» auf dem Eis. «Sie wollen so ein Zeichen der Hoffnung ausdrücken, das Beste aus der Situation zu machen», sagt EHC-Frauenfeld-Nachwuchschef und Trainer Andy Küng.

Donnerstag, 29. Oktober, 14:18 Uhr

Höhere Kosten für die Projektierung des Hochwasserschutzes Rickenbach-Wilen

(red) Im August 2017 genehmigte der Regierungsrat für die Erarbeitung des Auflageprojektes für den Hochwasserschutz im Raum Rickenbach-Wilen-Sirnach-Wil ein Kostendach von 1,75 Millionen Franken. Die Projektleitung des Hochwasserschutzprojektes wurde auf Antrag der betroffenen Gemeinden dem Amt für Umwelt übertragen. Im Rahmen der Projektierung wurde die Notwendigkeit erkannt, den Projektperimeter auszuweiten. Die hierdurch umfangreichere Projektierung erhöht die Gesamtkosten um 550'000 Franken auf 2,3 Millionen Franken. Der Regierungsrat hat deshalb die Mehrleistungen im Rahmen der Projektleitungsunterstützung in Höhe von 150'000 Franken an die Dünnenberger Projektentwicklung GmbH aus Frauenfeld vergeben.

Donnerstag, 29. Oktober, 12:11 Uhr

Zahl der Covid-Fälle nimmt im Thurgau weiter zu

(meg) In den letzten 24 Stunden sind im Thurgau weitere 189 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Das zeigen die aktuellen Zahlen zur Corona-Situation im Kanton. Mittlerweile sind 28 Infizierte im Spital. Das sind 6 mehr als am Vortag. Auf einer Intensivstation werden derzeit 5 Personen behandelt.

Donnerstag, 29. Oktober, 11:41 Uhr

Einsatz inspiriert Kantonspolizei zu Gedicht

(meg) Nachteinsätze wecken offensichtlich die Kreativität. Jedenfalls hat ein Vorfall in Frauenfeld die Kantonspolizei dazu inspiriert, das Erlebte in Reimform aufzuarbeiten. Hier der aktuelle Facebook-Post dazu:

Donnerstag, 29. Oktober, 11:26 Uhr

13 neue «Purzelbaum»-Kindergärten im Kanton

Hier wird Bewegung in den Kindergarten-Alltag eingebaut.

Hier wird Bewegung in den Kindergarten-Alltag eingebaut.

Bild: PD

(red) Beat Brüllmann, Amtschef des Amtes für Volksschule zeichnet 13 weitere Kindergärten im Kanton mit dem Label «Purzelbaum» aus. Die Lehrpersonen bauen regelmässige und abwechslungsreiche Bewegung und ausgewogene Zwischenmahlzeiten in ihren Unterricht ein. Verteilt über die letzten zwei Jahre nahmen die Lehrpersonen an drei Weiterbildungen und zehn Austauschtreffen teil. Sie haben sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie sie den Kindergarten-Alltag bewegter gestalten können.

«Purzelbaum Kindergarten» legt den Fokus auf eine bedürfnisorientierte und dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechende Förderung. Bewegung bringt das Gehirn in Schwung. So sind die Kinder aufmerksamer, motivierter und konzentrierter beim Lernen. Der Weiterbildungskurs wird in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Thurgau angeboten.

Die folgenden Kindergärten sind neu mit «Purzelbaum» ausgezeichnet:

  • Im Grund 1 Romanshorn
  • Finkernstrasse Kreuzlingen
  • Sprachheilkindergarten Märstetten
  • Chatzenbuggel 2 Matzingen
  • Spatzennest Hörhausen
  • Pavillon Islikon
  • Falke gelb Weinfelden
  • Islikon 2
  • Holzenstein Romanshorn
  • Basisstufe Hegi Winden
  • Tobel
  • Oberdorf Sulgen

Momentan unterrichten 92 «Purzelbaum»-Kindergartenlehrpersonen im Kanton Thurgau. Mit Bewegung gelernt wird auch in Primarschulen, Kindertagesstätten, Horten und Spielgruppen. Im September haben 24 neue Kindergartenlehrpersonen mit der «Purzelbaum»Weiterbildung begonnen. Das sind so viele Personen wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren.

Donnerstag, 29. Oktober, 10:51 Uhr

Kreuzlinger Stadtrat sagt Veranstaltungen ab

(red) Aufgrund der steigenden Fallzahlen sagt der Stadtrat verschiedene Veranstaltungen in Kreuzlingen ab, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Gleichzeitig folgt er damit den Beschlüssen des Bundesrats. Folgende Veranstaltungen finden nicht statt:

  • Vortrag: «Schaff ich das?», Montag, 2. November 2020, 17.00 Uhr, im Begegnungszentrum Trösch.
  • Kreuzlingen entdecken: «Geschichten von der Fischerei», Mittwoch, 11. November, 16.00 Uhr, Seemuseum.

Der Stadtrat dankt der Bevölkerung für das Verständnis und der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Donnerstag, 29. Oktober, 9:33 Uhr

Theater an der Grenze: Keine Vorstellungen mehr 2020

(red) In Nachgang zu den Beschlüssen des Bundesrats am Donnerstagnachmittag haben in der Nacht die Verantwortlichen des Kreuzlinger Theaters an der Grenze entschieden, alle bis Ende Jahr geplanten Vorstellungen auf 2021 zu verschieben, inklusive derjenigen von Freitag. Geplant war das Theaterkabarett auf Mundart des Schauspieler-Duos Strohmann-Kauz (alias Rhaban Straumann und Matthias Kunz).

Donnerstag, 29. Oktober, 09:27 Uhr

Josef Hader spielt nicht in Kreuzlingen

Josef Hader

Josef Hader

(Bild: PD)

(red) Der österreichische Kabarettist Josef Hader hätte heute abend im Kreuzlinger Dreispitz einen Auftritt gehabt. Die Veranstaltung im Rahmen des Festivals KIK - Kabarett in Kreuzlingen muss aufgrund der aktuellen Bestimmungen des Bundesamts für Gesundheit BAG abgesagt werden, teilen die Veranstalter auf ihrer Webseite mit.

Donnerstag, 29. Oktober - 7:49 Uhr

Kanton Thurgau tritt ab 2021 dem gesamtschweizerischen Geldspielkonkordat bei

Der Kanton Thurgau tritt dem Geldspielkonkordat bei, welches unter anderem auch die Veranstaltungsrechte für die Durchführung von Sportwetten gewährleistet.

Der Kanton Thurgau tritt dem Geldspielkonkordat bei, welches unter anderem auch die Veranstaltungsrechte für die Durchführung von Sportwetten gewährleistet.

Bild: Andrea Stalder

(SK/dar) Der Kanton Thurgau tritt per 1. Januar 2021 dem gesamtschweizerischen Geldspielkonkordat bei. Dies hat der Regierungsrat entschieden und per Communiqué mitgeteilt. Der Grosse Rat hat am 1. Juli 2020 den Beitritt zum Konkordat beschlossen und den Regierungsrat ermächtigt, den Zeitpunkt des Beitritts zu bestimmen, schreibt der Kanton.

Das Geldspielkonkordat

Das Konkordat regelt die interkantonale Trägerschaft Geldspiele, die interkantonale Aufsichts- und Vollzugsbehörde, die Stiftung Sportförderung Schweiz, die Gewährung ausschliesslicher Veranstaltungsrechte für die Durchführung von Grosslotterien und grossen Sportwetten und die Erhebung und Verwendung von Abgaben für die Finanzierung des Aufwands im Zusammenhang mit dem Geldspiel und der Bekämpfung der Spielsucht.

Ausserdem hat der Regierungsrat beschlossen, dass der Kanton Thurgau ebenfalls auf den 1. Januar 2021 der Interkantonalen Vereinbarung betreffend die gemeinsame Durchführung von Geldspielen beitritt. Damit schaffe der Kanton Thurgau die Grundlage, um weiterhin Grossspiele durchzuführen und an den Reingewinnen der Genossenschaft Swisslos zu partizipieren, so dass auch künftig namhafte Erträge aus Geldspielen für gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden können, heisst es in der Mitteilung.

Mittwoch, 28. Oktober, 20:23 Uhr

Rayon zwischen Promenade, Bahnhof und Kreuzplatz

(sko) Zum Schluss der Sitzung des Gemeinderates in Frauenfeld am Mittwochabend hat Stadtpräsident Anders Stokholm über die vom Bundesrat verordnete Maskenpflicht im öffentlichen Raum informiert. «Wir haben uns Gedanken gemacht, wo das auch im Aussenraum gilt», sagte Stokholm. Deshalb will die Stadt Frauenfeld am Donnerstagmorgen ein Rayon zwischen Promenade, Bahnhof und Kreuzplatz definieren, wo die Maskenpflicht im öffentlichen Raum umgesetzt werden soll. Das sei im Zentrum, wo sich viele Menschen aufhalten würden.

Stadtpräsident Anders Stokholm mit Schutzmaske während der Budget-Pressekonferenz am Mittwochvormitag.

Stadtpräsident Anders Stokholm mit Schutzmaske während der Budget-Pressekonferenz am Mittwochvormitag.

Bild: Andrea Stalder

Ebenso werde die Stadt erneut alle Gastronomiebetriebe kontaktieren, um sie auf die neuen Regelungen aufmerksam zu machen. «Jemand vom Amt für Sicherheit macht aktiv Kontrollen», sagte Stokholm. Zudem sage die Stadt sämtliche Veranstaltungen ab, die aufgrund des neuen Versammlungsverbots mit maximal 50 Personen nicht mehr möglich sind. «Aber wir wollen auch, dass das gesellschaftliche Leben weitergeht.»

Mittwoch, 28. Oktober, 19:58 Uhr

Fragerunde mit lockerem Auftakt

Während einer Gemeinderatssitzung im Grossen Bürgersaal im Rathaus, damals zwar schon mit Coronaschutzmassnahmen, aber noch ohne Maskenpflicht.

Während einer Gemeinderatssitzung im Grossen Bürgersaal im Rathaus, damals zwar schon mit Coronaschutzmassnahmen, aber noch ohne Maskenpflicht.

Bild: Andrea Stalder,
20. August 2020

(sko) Traditionsgemäss hat der Gemeinderat Frauenfeld im Herbst seine Fragerunde abgehalten. Wegen der verschärften Massnahmen des Bundesrates galt im Grossen Bürgersaal im Rathaus erstmals generelle Maskenpflicht. Zu einem speziellen Auftritt kamen am Mittwochabend vier Mitglieder des Kinderrates, die zu Beginn der Runde eine Frage an den Stadtrat richten durften. «Im Wald liegt viel Abfall. Was unternimmt die Stadt diesbezüglich?», lautete etwa eine der Fragen. Der zuständige Stadtrat Andreas Elliker nahm dazu Stellung. «Der Wald liegt mir und dem gesamten Stadtrat ebenfalls am Herzen», sagte er. Die Schwierigkeit sei, dass es in Frauenfeld über 430 verschiedene Waldeigentümer gebe, die jeweils für die Reinigung ihres Waldstückes zuständig seien. «Es gibt aber viele Projekte, um Säuberungen des Waldes vorzunehmen», ergänzte Elliker.

Fragen der gewählten Stadtparlamentarier handelten in der rund zweistündigen Sitzung unter anderem von digitalem Versand von Unterlagen, von der Arbeitsbelastung des Stadtrates oder von der Stadtentlastung.

Mittwoch, 28. Oktober - 17:18 Uhr
Blick in den Thurgauerhof in Weinfelden am Wirtschaftsforum Thurgau 2018.

Blick in den Thurgauerhof in Weinfelden am Wirtschaftsforum Thurgau 2018.

Bild: Andrea Stalder

Wirtschaftsforum Thurgau auf Frühling 2021 verschoben

(red) Die neuen Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben die Verantwortlichen dazu veranlasst, das 24. Wirtschaftsforum Thurgau zu verschieben. Wie die Organisatoren mitteilen, soll die Veranstaltung im Frühling 2021 stattfinden. Sie seien daran, mit den Referenten, der Moderatorin und dem Beirat ein mögliches Verschiebedatum zu finden, welches sie nächste Woche bekannt geben wollen.

Die bereits gebuchten Tickets bleiben für 2021 gültig. Im Frühjahr 2021 soll auch eine Teilnahme via Live-Stream möglich sein.

Mittwoch, 28. Oktober - 15:52 Uhr

88-Jähriger muss von Rega ins Spital gebracht werden

(kapo) Am Mittwoch kam es in Neukirch kurz vor 11 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem E-Bike-Fahrer. Beide waren auf der Arbonerstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Der 88-jährige E-Bike-Fahrer wurde beim Unfall mittelschwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Der 41-jährige Lastwagenchauffeur blieb unverletzt.

Zur Spurensicherung und Klärung der Unfallursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Während der Unfallaufnahme musste der betroffene Strassenabschnitt gesperrt werden. Die Feuerwehr Egnach erstellte eine Umleitung.

Der Unfall ereignete sich auf der Arbonerstrasse in Egnach.

Der Unfall ereignete sich auf der Arbonerstrasse in Egnach.

Bild: PD
Mittwoch, 28. Oktober - 13:29 Uhr

Pflegepersonal demonstriert in Frauenfeld

Demonstration des Pflegepersonal in der Frauenfelder Innenstadt.

Demonstration des Pflegepersonal in der Frauenfelder Innenstadt.

Bild: Andrea Stalder

(seb.) Am Mittwochmittag hat das Gesundheitspersonal mit den Gewerkschaften und dem Berufsverband für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. In Frauenfeld waren folgende Organisationen präsent: VPOD, Unia, Syna und der Berufsverband der Pflegefachleute (SBK). Wegen Corona ist das Gesundheitspersonal besonders gefordert.

Im Umfeld des belebten Postplatz-Kreisels haben die Demonstranten eine Menschenkette gebildet. Die Hände hielten sie sich allerdings nicht. Als Verlängerung diente ein rot-weisses Absperrband. Mit verschiedenen Plakaten machten sie auf die prekäre Situation in einigen Spitälern und Heimen aufmerksam. Auch Flyer gaben sie den Passanten ab.

Die Forderungen, die sie aufstellten, lauten

  • Eine Corona-Prämie im Umfang eines Monatslohns
  • Bessere Arbeitsbedingungen, mehr Lohn und bessere Planungssicherheit bei der Diensteinteilung
  • Mehr Rechte am Arbeitsplatz, unter anderem ein Mitspracherecht

Bei den Passanten stiess die Aktion auf Anklang. Der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm zeigte sich ebenfalls solidarisch. «Die Aktion ist notwendig», sagte er bei seiner Stippvisite. Corona habe deutlich gemacht, dass etwas getan werden müsse. Cornelia Bickert, Regionalsekretärin der Gewerkschaft Syna, zeigte sich zum Schluss zufrieden. Die Passanten hätten dem Gesundheitspersonal Respekt für deren Arbeit gezollt. «Man merkt, dass etwas gehen muss.»

Die Menschenkette in Frauenfeld war Teil einer nationalen Aktionswoche. Am Donnerstag wird die Menschenkette im Zentrum der Stadt St.Gallen wiederholt.

Mittwoch, 28. Oktober - 11:47 Uhr

Tägliche Coronafallzahlen erreichen neuen Rekord

(rsc) Der Anstieg scheint ungebremst weiterzugehen: Am Mittwochvormittag meldet der Kanton Thurgau im Vergleich zum Vortag 168 neue bestätigte Coronafälle, was einen Rekord bedeutet. Noch nie wurden im Kanton nämlich für einen Tag so viele Fälle gemeldet.

Derzeit befinden sich im Thurgau 745 Personen in Isolation (+ 136 gegenüber Dienstag). Hingegen sind drei Personen weniger hospitalisiert als noch am Vortag. Der Kanton vermeldet ausserdem einen neuen Todesfall in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Am Mittwoch sind im Thurgau 168 neue Coronafälle gemeldet worden, so viele wie noch nie zuvor für einen Tag.

Am Mittwoch sind im Thurgau 168 neue Coronafälle gemeldet worden, so viele wie noch nie zuvor für einen Tag.

Bild: Amt für Statistik Thurgau
Mittwoch, 28. Oktober - 10:27 Uhr

79-Jähriger landet nach Irrfahrt auf SBB-Gleis

(red) Am Dienstagnachmittag ereignete sich in Elgg (ZH) ein spektakulärer Verkehrsunfall. Ein 79-jähriger Autolenker kollidierte zuerst mit einem Taxi-Bus dann mit einer Strassentafel und landete schlussendlich auf einer höhergelegenen Gleisanlage der SBB zwischen Aadorf und Elgg. Der betagte Fahrer wurde beim Unfall leicht verletzt.

Mittwoch, 28. Oktober - 09:21 Uhr
Am Sitz der Ifolor AG in Kreuzlingen.

Am Sitz der Ifolor AG in Kreuzlingen.

Bild: Donato Caspari

Ifolor gewinnt Marketingpreis

Hannes SchwarzCEO Ifolor

Hannes Schwarz
CEO Ifolor

Bild: Andrea Stalder

(red) Die Gesellschaft für Marketing hat am Dienstag ihren Marketingpreis vergeben. Hannes Schwarz, CEO der Kreuzlinger Ifolor AG, durfte die renommierte Auszeichnung entgegennehmen. «Die Ifolor AG überzeugte die Jury mit ihrer erfolgreichen Transformation von der analogen in die digitale Welt, die mit einer kontinuierlichen Verbesserung des Kundenerlebnisses einhergeht», schreibt die Gesellschaft für Marketing in ihrer Medienmitteilung.

Mittwoch, 28. Oktober - 08:38 Uhr

Wegen Corona: Ab Montag wieder Fernunterricht an der PH Thurgau

(seb.) Die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) stellt wegen der rasanten Zunahme der Covid-Infektionen wieder auf Fernunterricht um. Das schreibt sie auf ihrer Website. Ab Montag, 2. November, wird an der PHTG die physische Präsenz reduziert. Die Lernveranstaltungen finden – mit wenigen Ausnahmen – in Form von Fernlernen statt. Die Studierenden können ihr Studium jedoch regulär weiterführen. Auch die Weiterbildungen finden weiterhin statt, werden jedoch grösstenteils in Onlineformaten angeboten. Forscher arbeiten im Homeoffice. In den Innenräumen der PHTG gilt eine Maskenpflicht – und zwar für alle. Öffentliche Veranstaltungen werden laut PH-Website weitgehend online angeboten, verschoben oder abgesagt.

Die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) in Kreuzlingen.

Die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) in Kreuzlingen.

Reto Martin
Dienstag, 27. Oktober - 16:38 Uhr

Petition für das «Sauwohl»im Thurgau eingereicht

3'100 Menschen haben innert acht Tagen die Petition «Sauwohl im Thurgau» unterzeichnet.

3'100 Menschen haben innert acht Tagen die Petition «Sauwohl im Thurgau» unterzeichnet.

Bild: Andrea Stalder

(red) In der Rekordzeit von nur acht Tagen sind über 3'100 Unterschriften für die Petition «Sauwohl im Thurgau» zusammengekommen; davon knapp 2'200 aus dem Kanton Thurgau. Das Anliegen unterliegt, gemäss Petitionär Patrick Siegenthaler aus Herdern, einem gewissen Zeitdruck, sollen doch die Zelte – und damit auch die Schweine – von Kalchrain bis Ende Jahr verschwinden. Diese beiden Tatsachen haben ihn dazu bewogen, die Unterschriftensammlung vorzeitig zu schliessen.

Am 26. Oktober hat Patrick Siegenthaler die Petition im Verwaltungsgebäude Promenade in Frauenfeld an Regierungsrätin Carmen Haag übergeben. Regierungsrätin Haag hat die Petition entgegengenommen und sich die Argumente der Unterzeichnenden darlegen lassen. Siegenthaler ersucht das ARE darum, die Rundbogenzelte oder – falls es triftige Gründe für eine Alternative geben sollte – eine andere für die Betreiber taugliche Unterkunft zu bewilligen. Hierzu wünscht er sich das Aufsetzen eines «runden Tisches». Dabei sollen zeitnah taugliche Lösungen für alle Parteien, unter Abwägung der unterschiedlichen Interessen, gefunden werden können. Die Regierung hat eine Antwort auf die Petition in angemessener Frist in Aussicht gestellt.

Bevölkerung fordert Vereinbarkeit von Landwirtschaft und Raumplanung
Der Entscheid, dass die Zelte für die Freilandhaltung von Schweinen nicht bewilligt werden, stösst in der Bevölkerung auf grosses Unverständnis und auf Unmut. Davon zeugen über 1'500 schriftliche Kommentare auf der Petitionsplattform, zahlreiche Leserbriefe und persönliche Rückmeldungen an Siegenthaler. Die Unterschreibenden vertreten allesamt die Meinung, dass eine zeitgemässe Landwirtschaft und die Anforderungen der Raumplanung, unter Einhaltung klarer Kriterien und mit Augenmass, unter einen Hut gebracht werden müssen.

Dienstag, 27. Oktober - 16:19 Uhr

Absage der Immozionale Thurgau 2021

Die Immozionale findet voraussichtlich erst wieder 2022 statt.

Die Immozionale findet voraussichtlich erst wieder 2022 statt.

Andrea Stalder (Kreuzlingen, 11. Februar 2019)

(red) Die Immobilien- und Baumesse Immozionale Thurgau, welche jeweils im Februar stattfindet, muss für das Jahr 2021 abgesagt werden. Obwohl die Messe bis auf vier Stände ausgebucht ist, hat sich die Messeleitung zusammen mit dem Fachbeirat bestehend aus Vertretern der Messepartnerin Thurgauer Kantonal-bank sowie den Patronatsgebern SVIT Ostschweiz und HEV Kreuzlingen zu diesem Schritt entschieden. Da in den kommenden Tagen mit weiteren verschärften coronabedingten Massnahmen zu rechnen ist, welche auch den Veranstaltungssektor betreffen werden, ist eine Planungssicherheit für eine erfolgreiche Durchführung der Messe nicht gewährleistet.

Die Verantwortlichen der Immozionale Thurgau bedauern diesen Entscheid sehr, gehen aber davon aus, dass die Messe im Februar 2022 im gewohnten Rahmen durchgeführt werden kann und den Besuchern wiederum mit all den qualifizierten und professionellen Ausstellern einen umfassenden Überblick über Dienstleistungen und Produkte rund um den Kauf, Bau oder die Modernisierung einer Immobilien bieten wird.

Dienstag, 27. Oktober - 15:24 Uhr

Goldener Herbst

Rebberg bei Warth.

Rebberg bei Warth.

Leserbild: Roger Rubin

TZ-Leser Roger Rubin aus Weinfelden hat uns diese wunderschöne Aufnahme geschickt. Er schreibt dazu: «Der goldene Herbst ist angekommen! Bei Warth in der Nähe der Kartause Ittingen verfärben sich nun die Blätter der Weinreben herrlich in ein goldenes Farbenmeer.»

Dienstag, 27. Oktober - 14:41 Uhr

Verschärfung Besuchsregeln in Pflegeinstitutionen

Die Besuchsregeln in den Thurgauer Pflegeinstitutionen werden verschärft.

Die Besuchsregeln in den Thurgauer Pflegeinstitutionen werden verschärft.

Bild: Susann Basler

Um in Pflegeinstitutionen, anders als in den Spitälern, die wieder ein Besuchsverbot erlassen haben, so lange wie möglich noch Besuche und Ausgänge zuzulassen, empfiehlt der Verband Curaviva Thurgau seinen Mitgliedern angesichts der stark steigenden Covid-19 Fallzahlen, die Besuchsregelungen der Pflegeinstitutionen zu verschärfen. Dies erfolgte in einem ersten Schritt bereits vor 14 Tagen, in dem die definierte Ampel auf orange umgestellt wurde und nun in einem zweiten Schritt seit dem 26. Oktober, in dem ein Zwischenschritt vor Stufe «rot», die einer erneuten Schliessung der Institutionen gleichkäme, eingeführt wird.

Ziel der Empfehlungen ist es, die Kontakte zu reduzieren und dennoch die Menschen in den Pflegeheimen nicht zu isolieren, was während der ersten Welle teilweise zu Härten für die Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörigen geführt hat. Es ist ein schwieriger Spagat im Kollektivhaushalt den verschiedenen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Es setzt unbedingt voraus, dass alle Personen, die eine Pflegeinstitution betreten – Bewohnende, Mitarbeitende, Besuchende - sich sehr verantwortungsbewusst verhalten: die Regelungen befolgen und von Besuchen absehen, wenn sie sich selbst nicht zu 100 Prozent gesund fühlen.

Die bedeutendsten Anpassungen:

  • Maximal 2 Besuchende pro Bewohner bzw. Bewohnerin pro Tag
  • Besuchszeiten definieren und auf bestimmte Zeitfenster einschränken
  • Ausgänge der Bewohnerinnen und Bewohnern nur in Begleitung
  • Keine Anlässe mit Angehörigen (für Weihnachten sind hoffentlich diesbezüglich wieder Lockerungen möglich)
  • Keine Anlässe ausser Haus (die meisten Ansteckungen finden im Familienkreis statt)

Die Empfehlungen wurden mit dem Amt für Gesundheit abgesprochen.

Dienstag, 27. Oktober - 12:37 Uhr

Alkoholisiert in Romanshorn verunfallt

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Romanshorn musste ein Autofahrer am Montag seinen Führerausweis abgeben.

Der alkoholisierte Autolenker fuhr nach der Kollision weiter.

Der alkoholisierte Autolenker fuhr nach der Kollision weiter.

Bild: Kapo TG

Kurz nach 17.45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Autofahrer bei der Verzweigung Alleestrasse/Schulstrasse/Neuhofstrasse mit einer Signaltafel kollidiert und weitergefahren sei. Einsatzkräfte der Eidgenössischen Zollverwaltung konnten den Autofahrer wenig später bei der Gemeinschaftszollanlage in Kreuzlingen anhalten.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau führte beim 55-jährigen Deutschen eine Atemalkoholprobe durch, die ein Resultat von 0,71 mg/l ergab. Sein Führerausweis wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Dienstag, 27. Oktober - 11:54 Uhr

Fallzahlen im Kanton Thurgau: 98 neue Coronafälle

Einblicke in die Arbeit der Thurgauer Corona-Hotline beim Zivilschutz Ausbildungszentrum Galgenholz in Frauenfeld.

Einblicke in die Arbeit der Thurgauer Corona-Hotline beim Zivilschutz Ausbildungszentrum Galgenholz in Frauenfeld.

Bild: PD (Frauenfeld 14. Oktober 2020)
  • Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 609 (-206)
  • Hospitalisiert: 25 (0)
  • davon auf der Intensivstation: 5 (-2)
  • Anzahl bestätigter Fälle: 2041 (+98)
  • Verstorben: 24 (0)

Quelle: www.tg.ch/news/fachdossier-coronavirus.html/10552

Dienstag, 27. Oktober - 11:15 Uhr

Urs Köppel verabschiedet

Am 21. Oktober fand die diesjährige Generalversammlung des Thurgauer Bäcker- und Confiseurmeister-Verbandes im Restaurant Seemöwe in Güttingen statt.

Urs Köppel war lange Jahre Präsident.

Urs Köppel war lange Jahre Präsident.

Bild: PD

Unter speziellen Bedingungen aber im Besonderen auch mit der Verabschiedung des langjährigen Präsidenten Urs Köppel. Er persönlich hat ein Schutzkonzept eingereicht und sich für die physische Durchführung dieser Versammlung eingesetzt. Nebst den Mitgliedern des Verbandes, wird der Präsident des schweizerischen Bäcker-Confiseurmeister-Verbandes Silvan Hotz, Barbara Gallo vom kantonalen Amt für Berufsbildung und verschiedene Vertreter der Sponsoren herzlich begrüsst.

Besonders am Herzen liegt dem Verband die Ausbildung und das Fördern des Nachwuchses. Man möchte die Zeit, in der das Handwerk einen Trend erfährt, nutzen und die Jungen dafür begeistern. So sind vom Verband trotz grösseren Einschränkungen mit Schutzkonzepten, die Lehrabschlüsse organisiert, die jährliche Kreativa sowie die Berufsmesse durchgezogen worden.

Nach den formalen Geschäften stand nun die Verabschiedung des amtierenden Präsidenten an. Lorena Mohn übernahm die Ehrung und erzählte von ihrer erste Begegnung mit Urs Köppel. Sie hatte damals grossen Respekt vor dessen Fachkenntnissen und hörte im Vorfeld so Einiges. Als Prüfungsexpertin lernte sie ihn und seinen Betrieb dann kennen. Die Liebe für die Produkte, sein Ehrgeiz und die Kreativität begeisterten sie von Anfang an.

«Sein Engagement über alle Jahre war riesig, nebst der Unternehmensführung ist es Urs gelungen sich immer auch für den Verband, die Ausbildung und die Ziele der Branche einzusetzen», sagte Mohn. «Seine Erfahrung und sein unermüdliches Interesse am Erfolg der Branche spürten wir in den letzten zehn Jahren als er für uns als kantonaler Präsident und in zahlreichen überkantonalen Gremien wiederum grossen Einsatz leistete. Als Lehrmeister des Jahres wurde er 2016 ausgezeichnet. Am Ende ist klar, Urs steht nach wie vor mit Liebe und viel Hingabe für unser Handwerk ein und dafür hat er einen grossen Applaus mehr als verdient.»

Die grossen Bemühungen das Präsidentenamt nahtlos neu zu besetzen fruchteten nicht. Somit wird der Verband interimistisch vom Vizepräsidenten Christian Walz übernommen und viele Aufgaben sind durch den Sekretär und die Vorstandsmitglieder vorläufig abgedeckt.

Dienstag, 27. Oktober - 10:08 Uhr

Sirnacher Fasnacht abgesagt

Sirnacher Fasnacht 2020: Gemeindepräsident Kurt Baumann legt Muschelfee Joy Kayser das Geschmeide um.

Sirnacher Fasnacht 2020: Gemeindepräsident Kurt Baumann legt Muschelfee Joy Kayser das Geschmeide um.

Bild: Olaf Kühne (Sirnach, 20. Februar 2020)

Vier Wochen nachdem die Sirnacher Fasnacht bekannt gegeben hat, dass sie auf die Eröffnung am 11. November verzichtet, teilen die Organisatoren nun mit, dass sie entschieden haben, auch sämtliche Veranstaltungen im 2021 abzusagen. «Als oberstes Ziel gilt es, die Gesundheit von allen Fasnächtlern zu schützen und keine unnötigen Risiken einzugehen», schreibt Fasnachtspräsident Marco Meuri in seiner am Dienstag verschickten Medienmitteilung. Man werde sich nun ganz auf die Fasnacht 2022 konzentrieren.

Dienstag, 27. Oktober - 09:22 Uhr

Unverhoffter Gewinn an der Kreuzlinger Velo-Challenge

Mit 11'259 zurückgelegten Velokilometern hat die Kreuzlinger Velo-Challenge namens «Cyclomania» Ende September ihren Abschluss gefunden. Den Hauptpreis, ein Tour de Suisse Velo, spendet der Gewinner in Form eines Barbetrages an das Kreuzlinger Kinderprojekt «Die Arche».

Freude über das unverhoffte Geschenk: Kreuzlingens Stadtpräsident Thomas Niederberger, Mathias Wegmüller, Gesamtleiter der «Arche», sowie Reto Meyer, Geschäftsführer des Preis-sponsors Tour de Suisse Rad AG.

Freude über das unverhoffte Geschenk: Kreuzlingens Stadtpräsident Thomas Niederberger, Mathias Wegmüller, Gesamtleiter der «Arche», sowie Reto Meyer, Geschäftsführer des Preis-sponsors Tour de Suisse Rad AG.

Bild: PD

Die erste Durchführung der «Cyclomania» hat in Kreuzlingen 214 Teilnehmende begeistert. Aus diesem Topf wurde nach Abschluss der Aktion der Hauptpreis, ein Tour de Suisse Velo, ausgelost. Der glückliche Gewinner – der anonym bleiben möchte – spendete seinen Gewinn in Form von Bargeld an das Kreuzlinger Kinderprojekt «Die Arche». So gratulierten Stadtpräsident Thomas Niederberger sowie Reto Meyer, Geschäftsführer des Preissponsors Tour de Suisse Rad AG, am Montag dem Gesamtleiter der «Arche», Mathias Wegmüller. «Der Preis kommt uns sehr gelegen», erklärt Wegmüller strahlend. Das Kinderprojekt Arche setze den Betrag ein für die Weihnachtsgeschenke der Kinder. Er danke dem unbekannten Spender ganz herzlich für dieses unverhoffte Geschenk.

Cyclomania, die schweizweite Aktion von Pro-Velo Schweiz, hat im September 2020 zum ersten Mal stattgefunden. Insgesamt 80 Gemeinden nahmen im Rahmen von 19 regionalen Challenges teil. Die Aktion animierte die Bevölkerung auf spielerische Art, vermehrt Velo zu fahren. Insgesamt beteiligten sich 6'300 Personen an Cyclomania und radelten gemeinsam 332'000 Kilometer. Das schöne Herbstwetter trug sicherlich dazu bei, dass Cyclomania bereits nach der ersten Durchführung grosser Erfolg beschwert war. Aus diesem Grund wird Pro Velo Schweiz die Aktion auch im kommenden Jahr anbieten. Zu gewinnen gab es neben Fitness auch attraktive Preise.

Montag, 26. Oktober, 17:31 Uhr

Wieder kommt die Seuche in die Quere

(wu) Der Historiker Jon Mathieu sollte am 10. März an der Kantonsschule Frauenfeld über die Geschichte der Schweizer Landschaft seit der Eiszeit referieren. Der Veranstalter, die Thurgauische Naturforschende Gesellschaft (TNG), musste den Anlass coronabedingt aber in den Herbst verschieben. Nun holt Mathieu, emeritierter Professor der Universität Luzern, den Vortrag am Dienstag 27. Oktober, 20 Uhr, nach. Doch wieder kommt die Seuche dem Vorhaben in die Quere.

Kulturhistoriker Jon Mathieu stellt am Bücherfest in Frauenfeld 2016 sein Buch «Die Alpen – Raum, Kultur, Geschichte» vor.

Kulturhistoriker Jon Mathieu stellt am Bücherfest in Frauenfeld 2016 sein Buch «Die Alpen – Raum, Kultur, Geschichte» vor.

Bild: Donato Caspari

Die TNG verzichtet auf eine erneute Verschiebung und verlegt den Vortrag ins Internet. Der Link zum virtuellen Vortragssaal, der um 19.30 Uhr öffnet, findet sich unter www.tng.ch/vortraege.

Den nächsten Vortrag des TNG bestreitet Markus Hagios vom Amt für Informatik des Kantons Thurgau am 17. November. Er spricht über «Tatort Internet – Cyberbedrohung», je nach Situation auch wieder im virtuellen Vortragssaal.

Montag, 26. Oktober, 16:23 Uhr

Der Samurai aus Kuba

(ste) Ángel Yuri González hat eine ungewöhnliche Karriere eingeschlagen. Der 35-Jährige stammt aus Kuba, ist Musiker – und lebt seit einigen Wochen in der Nähe von Frauenfeld. «Ich bin Latino – aber pünktlicher als eine Schweizer Uhr», sagt er im Interview mit der «Ostschweiz». González kombiniert traditionelle kubanische Klänge mit Hip-Hop und Reggaeton zur Urban Latin Music und tritt unter dem Künstlernamen «Samuray Kuba» auf. Er erklärt:

«Die Samurai waren alte Krieger, die mit all ihrer Liebe der Arbeit dienten. Ich bin ein ehrlicher Kämpfer mit grossem Respekt für meine Arbeit, für meine Kunst und die Personen, die meiner Musik folgen.»

González’ ehrlicher Kampf für den Erfolg trägt Früchte. Sein Song «Ella Baila Sola» hat mit über 15'000 verkauften Tonträgern Goldstatus in der Schweiz erreicht. Der Höhepunkt in der Karriere des kubanischen Samurai ist aber ein anderer: «Ich durfte vor 13'000 Zuschauern im Hallenstadion auftreten – das war gigantisch.»

Montag, 26. Oktober, 15:29 Uhr

Zirka eine Woche unbegehbar

(red) Die Deutsche Bahn saniert ihre Gleisanlagen und Beläge beim Bahnübergang Freiestrasse in Kreuzlingen. Aus diesem Grund bleibt er ab Mittwoch, 4. November, bis Donnerstag, 12. November, für den motorisierten Verkehr sowie für den Fuss- und Veloverkehr komplett gesperrt. Dies teilt die Stadt Kreuzlingen am Montag mit.

Mit dem Umbau und Erweiterung von Gleisen und Weichen folgt nun eine weitere Bauphase, die eine komplette Sperrung des Bahnübergangs Freiestrasse zur Folge hat. Die Sperrung wird signalisiert, heisst es.

Der Bahnübergang Freiestrasse in Kreuzlingen führt vom Zentrum in Richtung Kleinvenedig-Zoll und Bodenseearena.

Der Bahnübergang Freiestrasse in Kreuzlingen führt vom Zentrum in Richtung Kleinvenedig-Zoll und Bodenseearena.

Bild: Donato Caspari
Montag, 26. Oktober, 14:39 Uhr

Nach der Absage folgt die Spielverschiebung

(sko) Nach der Meldung über einen bestätigten Coronafall beim EHC Olten gab der HC Thurgau bekannt, dass das geplante Meisterschaftsspiel im Kanton Solothurn abgesagt wird. Nun dürfen die HCT-Spieler am Dienstagabend doch ihre Schlittschuhe schnüren, wie der HC Thurgau am Montagnachmittag via Nachrichtendienst Twitter mitteilt.

Demnach treffen die Leuen am Dienstagabend auswärts in Zug auf die EVZ Academy. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr.

Nach sieben gespielten Partien liegt der HC Thurgau mit dem EHC Kloten punktgleich an der Tabellenspitze der Swiss League.

Montag, 26. Oktober, 13:58 Uhr

Durch richtiges Verhalten das Risiko minimieren

(red) Anlässlich des nationalen Tags des Einbruchschutzes am Montag bittet die Kantonspolizei Thurgau die Bevölkerung um Vorsicht und gibt Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützen kann.

Die dunkle Jahreszeit mit der frühen Dämmerung erleichtert vielen Einbrechern die «Arbeit». In der Regel versuchen die Kriminellen nämlich alles, um ein Zusammentreffen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu vermeiden. Und wenn am frühen Abend in einer Liegenschaft kein Licht brennt, ist meist auch niemand zu Hause.

Ein Einbrecher treibt sein Unwesen.

Ein Einbrecher treibt sein Unwesen.

Bild: imago

Die Kantonspolizei Thurgau trägt diesem Umstand Rechnung, wie sie in einer Mitteilung vom Montag mitteilt. Patrouillen sind in den Herbst- und Wintermonaten vermehrt in Wohnquartieren unterwegs und markieren verstärkt Präsenz. Aber auch Bewohnerinnen und Bewohner können das Risiko eines Einbruchs senken, indem sie ihr Verhalten optimieren.

Licht bei Abwesenheit brennen lassen

Plakatkampagne der Polizei: Bei verdächtigen Feststellungen soll sofort der Polizeinotruf 117 gewählt werden.

Plakatkampagne der Polizei: Bei verdächtigen Feststellungen soll sofort der Polizeinotruf 117 gewählt werden.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Das bedeutet beispielsweise, dass man Fenster, Türen und Garagentore bei Abwesenheit immer schliesst und möglichst gut verriegelt. Schräg gestellte Fenster sind für Einbrecher offene Fenster. Einbrecher sind nicht «kontaktfreudig». Sprich, sie versuchen in der Regel alles, um ein Zusammentreffen mit den Bewohnern zu verhindern. Deshalb kann es gerade in der dunklen Jahreszeit abschreckend wirken, wenn auch während Abwesenheit in den eigenen vier Wänden Licht brennt oder der Fernseher läuft und so der Eindruck entsteht, dass jemand zu Hause ist.

Aber auch technisch lässt sich gegen Einbrecher vorgehen. Alle typischen Einstiegsstellen (Fenster, Türen, Lichtschachtgitter) lassen sich mechanisch verstärken. Je nach Ausgangslage kann auch der Einsatz einer Schockbeleuchtung oder einer Alarmanlage sinnvoll sein.

Wer in seinem Wohnquartier Einbrüche oder verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, soll dies bitte sofort der Kantonspolizei Thurgau über die Notrufnummer 117 melden. Besonders hilfreich ist, wenn genaue Angaben zum Signalement der Täter (Anzahl, Kleidung, Statur, Fluchtrichtung, Fahrzeuge, etc.) gemacht werden können.

Mehr Infos zum Thema «Einbruchschutz »gibt es unter www.kapo.tg.ch/einbruch oder auf jedem Kantonspolizeiposten.

Montag, 26. Oktober, 13:20 Uhr

Schweizweit steigt die Kurve weiterhin steil an

(sko) Die Zunahme der Coronaneuansteckungen und die daraus resultierenden Todesfälle übers Wochenende im Kanton Thurgau lassen aufhorchen. Im landesweiten Vergleich jedoch ist der Thurgau nach wie nicht stark betroffen. Laut dem Bundesamt für Gesundheit verzeichnet die Schweiz alleine übers Wochenende 17'440 neu bestätigte Coronainfektionen und 37 Todesfälle.

Montag, 26. Oktober, 11:46 Uhr

Drei weitere Personen sterben an den Folgen von Covid-19

(sko) Der Kanton Thurgau hat am Montag kurz vor dem Mittag sein neuestes Coronabulletin veröffentlicht. Demnach steigt die Anzahl bestätigter Fälle von Covid-19-Erkrankungen übers Wochenende um 273 auf neu 1942. Neuerdings befinden sich 815 infizierte Personen in Isolation. Das sind 317 mehr als noch am vergangenen Freitag.

Einen Anstieg verzeichnet auch die Anzahl der Todesopfer. Gegenüber dem Freitag sind im Thurgau übers Wochenende drei weitere Personen an den Folgen einer Coronaerkrankung gestorben.

Eine Covid-19-Test ist für viele Menschen abschreckend.

Eine Covid-19-Test ist für viele Menschen abschreckend.

Bild: Makesh Kumar/Keystone (Gesundheitscenter Hyderabad, Indien – 27. Juli 2020)
Montag, 26. Oktober, 10:30 Uhr

Pascal Büchler übernimmt die städtische Abteilung Finanzen

(red) An seiner Sitzung vom 19. Oktober hat der Stadtrat von Arbon Pascal Büchler als künftigen Leiter der städtischen Abteilung Finanzen bestimmt, zu der sowohl der Bereich Finanzbuchhaltung als auch das Steueramt gehören. Pascal Büchler übernimmt die neue Aufgabe per 1. März 2021, wie einer Mitteilung vom Montagmorgen zu entnehmen ist.

Pascal Büchler, neuer Leiter der Arboner Finanzabteilung.

Pascal Büchler, neuer Leiter der Arboner Finanzabteilung.

Bild: PD

Nach der Lehre bei der Gemeindeverwaltung Steinach absolvierte Büchler die Ausbildung zum Fachmann Finanz- und Rechnungswesen mit eidgenössischem Fachausweis. Aktuell bildet er sich zum diplomierten Betriebsökonom NDS HF aus. Der 32-Jährige ist seit über sieben Jahren als stellvertretender Leiter der Romanshorner Finanzverwaltung tätig. Entsprechend ist der Stadtrat überzeugt, mit ihm einen bestens geeigneten Nachfolger für Mischa Vonlanthen gefunden zu haben, der die Arboner Stadtverwaltung per Ende Jahr verlässt.

Montag, 26. Oktober, 09:44 Uhr

Christbäume statt Weihnachtsmarkt

(red) Aufgrund der aktuellen Situation rund um die Coronapandemie verzichtet Schloss Herdern dieses Jahr auf die Durchführung des beliebten Weihnachtsmarktes. Stattdessen findet am Samstag, 12. Dezember, im kleinen Rahmen ein Christbaumverkauf statt. Dies ist der aktuellen Ausgabe der Gemeindepublikation «Info Herdern» zu entnehmen.

Impression vom Weihnachtsmarkt 2018 auf Schloss Herdern.

Impression vom Weihnachtsmarkt 2018 auf Schloss Herdern.

Bild: Reto Martin

Am besagten Samstag verkauft das Forstteam von Schloss Herdern von 9 bis 16 Uhr im Schlosshof Christbäume. Auch der Schlossladen wird bis 16 Uhr geöffnet sein. Für die Christbaumkäufer steht ein kleines Verpflegungsangebot bereit. Und im Kreativatelier gibt es Kunsthandwerk zu kaufen. Die Christbäume kann man auch in den Folgewochen noch während der Öffnungszeiten des Schlossladens käuflich erwerben.

Montag, 26. Oktober, 08:52 Uhr

Persönliche Fotos, Bilder, Filme, Geschichten, Fundstücke

(red) Mit der Ausstellung «Unsere persönlichen Grenzgeschichten» wollen die Städte Kreuzlingen und Konstanz an die Grenzschliessung durch Corona erinnern. Dafür gesucht werden persönliche Fotos, Bilder, Filme, Geschichten, Fundstücke. Die Eingabefrist dauert neu bis 30. November 2020, wie es in einer Mitteilung vom Montagmorgen heisst.

Mittagspause am Grenzzaun zu Kreuzlingen-Konstanz während des Coronalockdown im Frühling.

Mittagspause am Grenzzaun zu Kreuzlingen-Konstanz während des Coronalockdown im Frühling.

Bild: Reto Martin (Kreuzlingen,
19. März 2020)

Wer an der Ausstellung seine persönlichen Erfahrungen, Geschichten, Fundstücke, Bilder, Fotografien oder Filme während der Grenzschliessung zwischen März und Mai 2020 öffentlich und unentgeltlich präsentieren möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Dokumente können noch bis zum Freitag, 30. November an folgende Adresse gesendet oder persönlich abgegeben werden:

Department Gesellschaft, Andrea Lehmann, Marktstrasse 4, 8280 Kreuzlingen, Telefon: 071 672 62 08, E-Mail: gesellschaft@kreuzlingen.ch

Sonntag, 25. Oktober, 17:40 Uhr
Eine Showgruppe in Aktion beim vergleichbaren School Dance Award im Kanton Luzern.

Eine Showgruppe in Aktion beim vergleichbaren School Dance Award im Kanton Luzern.

Bild: PD

Anmeldefrist für ersten Thurgauer School Dance Award

(red) Im kommenden Jahr bietet das Sportamt für Thurgauer Schulen erstmals einen Tanzevent an. Es handelt sich dabei um den «Thurgauer School Dance Award» (TSDA), der am Samstag, 20.März 2021 im Seeparksaal in Arbon stattfinden wird. Am «Thurgauer School Dance Award» können Kinder und Jugendliche ab der 3. bis zur 9.Klasse teilnehmen. Jedes Team besteht aus mindestens acht Personen.

Im Rahmen des obligatorischen oder freiwilligen Schulsports wird während mehreren Wochen eine selbst entwickelte Choreografie einstudiert. Jedem Team wird während der Vorbereitung ein professioneller Tanzcoach beratend zur Seite stehen. Ihre Show präsentieren die Teams am «Thurgauer School Dance Award» auf der grossen Bühne vor einer Jury und hoffentlich zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern. Gewinnerinnen und Gewinner sind alle, die am Anlass teilnehmen. Der Hauptpreis ist ein unvergesslicher Auftritt auf einer Bühne, die sonst nur Profis vorbehalten ist.

Der «Thurgauer School Dance Award» wird vom kantonalen Sportamt organisiert. Die Durchführung ist – trotz Coronapandemie – bereits heute gesichert. Müsste aufgrund von Schutzmassnahmen auf eine Durchführung mit Zuschauerinnen und Zuschauern verzichtet werden, wird eine kostenlose Live-Stream Übertragung angeboten.

Lehrer sowie Leiter des freiwilligen Schulsports aus dem Kanton Thurgau können ihre Teams bis zum 15. November unter www.tsda.ch anmelden.

Sonntag, 25. Oktober, 16:14 Uhr

Einstimmige Parolen der Grünen Thurgau

Kurt Egger.

Kurt Egger.

Bild: Donato Caspari

(red) An ihrer Mitgliederversammlung haben die Grünen Thurgau alle Abstimmungsparolen einstimmig gefasst. Sie sagen dreimal Ja. Nationalrat Kurt Egger stellte die Konzernverantwortungsinitiative vor. Sie fordert, dass Schweizer Konzerne vor Schweizer Gerichten für Umwelt- und Gesundheitsschäden haftbar gemacht werden können, die sie im Ausland verursachen. «Wer einen Schaden anrichtet, soll auch dafür geradestehen», sagte Egger. Als Contra-Referent trat der Direktor der Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau, Jérôme Müggler, auf. Es ist unverhältnismässig, wegen einiger schwarzer Schafen so einschneidende Massnahmen zu ergreifen. Nach einer regen Diskussion fasste die Versammlung der Grünen Thurgau einstimmig die Ja-Parole.

Die Präsentation der Kriegsgeschäfte-Initiative erfolgte durch Simon Vogel, Präsident der Jungen Grünen Thurgau. Diese haben die Initiative mitlanciert und wollen erreichen, dass sich die Nationalbank sowie Einrichtungen der staatlichen und beruflichen Vorsorge nicht mehr an der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten beteiligen. Dafür stimmten ebenfalls alle Ja, wie auch für den Kredit von 13,6 Millionen Franken für den Neubau einer Turnhalle am Bildungszentrum für Technik in Frauenfeld.

Sonntag, 25. Oktober, 13:17 Uhr

Positiver Corona-Test beim EHC Olten: Gesamte 1. Mannschaft und der Staff müssen in Quarantäne, drei Spiele verschoben

(pd/rms) Beim EHC Olten ist ein Spieler der 1. Mannschaft positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet worden. Der kantonsärztliche Dienst des Kanton Solothurn hat nun verordnet, dass sich die gesamte 1. Mannschaft und der Staff des EHC Olten für zehn Tage in Quarantäne begeben müssen. Weitere Abklärungen und Entscheidungen werden in den nächsten Tagen getroffen.

Bereits klar ist, dass die drei Spiele der kommenden Woche am Dienstag gegen Thurgau, am Freitag in La Chaux-de-Fonds und am Sonntag gegen Langenthal verschoben werden müssen.

Sonntag, 25. Oktober, 11:00 Uhr

Hohe Sicherheit am Romanshorner Jahrmarkt

(pd/rms) Eine Wurst vom Grill, Marroni oder Magenbrot gehören zu einem Jahrmarktbesuch wie der Schwatz mit Freunden und Bekannten. Das gilt natürlich auch für den Jahrmarkt der Hafenstadt Romanshorn am Mittwoch, 28. Oktober 2020, von 9.00 bis 19.30 Uhr. Als Auflage zur Durchführung hält die Covid-19-Verordnung des Bundes fest, dass Speisen und Getränke nur sitzend konsumiert werden dürfen. Dies teilt die Stadt Romanshorn am Sonntag mit. Sie komme dem als Veranstalterin mit Tischen und Bänken gegenüber den Verpflegungsständen nach.

«Das ist in diesem speziellen Jahr darum möglich, weil der Markt wegen der Pandemie mit über 50 Ständen reduziert durchgeführt wird und die Stände auf der Bahnhof-Allee und der Salmsacherstrasse nur auf je einer Strassenseite platziert sind», heisst es. Dies schaffe genügend Raum für die Wahrung der Covid-Abstandsvorschriften.

Hinweis: Die betreffenden Strassenabschnitte sind vom Dienstag, 27. Oktober, ab 12.30 Uhr bis Mittwoch, 28. Oktober, um ca. 22.00 Uhr gesperrt.

Sonntag, 25. Oktober, 10:32 Uhr

Alkoholisiert am Steuer: Autofahrer aus dem Verkehr gezogen

(kapo/rms) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Sonntag einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille kontrollierte um 2.15 Uhr an der Zürcherstrasse in Frauenfeld einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 33-Jährigen einen Wert von 1,14 Milligramm pro Liter ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.